Die Klickpreise in Google Ads steigen von Jahr zu Jahr. In diesem Video zeige ich dir, warum die CPCs steigen und welche Strategien du nutzen kannst, um dein Werbebudget effizienter einzusetzen und gleichzeitig die Performance deiner Google Ads Kampagne zu verbessern.
----- 00:00 - Einführung 00:30 - CPCs für verschiedene Branchen 00:49 - Darum steigen die CPCs 01:51 - Google Ads CPCs senken 03:00 - Mein 1 Tipp für günstiger Klicks
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Die Klickpreise in Google Ads steigen von Jahr zu Jahr.
Das erkennt man auch ganz gut in dieser Grafik.
Den einzigen Rückgang der Klickpreise gab es in 2020.
Da hatten wir die Pandemie und viele Unternehmen haben das Werbebudget reduziert.
Kurz danach gab es so einen kleinen E-Commerce Boom.
Es haben wieder mehr Unternehmen Google Ads Werbung geschaltet
und deshalb ist der CPC gestiegen.
Danach hat sich die Wirtschaft wieder erholt.
Der CPC ist weiterhin gestiegen, aber immerhin etwas langsamer.
In 2023 ist der CPC ein bisschen stagniert
und in 2024 steigt er wieder deutlich.
Das sind aber auch nur Durchschnittswerte
und die CPCs können je nach Branche sehr stark variieren.
Wordstream veröffentlicht dazu jedes Jahr einen Bericht.
Da erkennt man die Veränderungen für die verschiedenen Branchen ganz gut.
Und wenn du dir das Ganze mal angucken möchtest,
dann findest du den Link dazu auch unten in der Videobeschreibung.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum steigen die Klickpreise eigentlich so stark
und was kannst du dagegen machen, um denen entgegenzuwirken?
Die Gründe für den Anstieg sind immer unterschiedlich.
Einer der größten Treiber für die steigenden Klickpreise ist die Anzahl an Unternehmen,
die Google Ads Werbung schalten wollen.
Die Werbeplätze sind nämlich limitiert.
Die werden über eine Auktion vergeben
und je mehr Unternehmen an dieser Auktion teilnehmen,
desto teurer werden auch die Klickpreise.
Die Inflation und saisonale Bedingungen spielen natürlich auch eine Rolle
oder es kann passieren, dass Google den Algorithmus anpasst
und dass dadurch die Klickpreise steigen.
Ein weiterer Grund ist, dass Google vorgeworfen wird,
die Preise absichtlich zu beeinflussen,
wodurch die Klickpreise jährlich um etwa 5 bis 10 Prozent steigen.
Aktuell gibt es dazu auch den Google Antitrust Prozess,
bei dem untersucht wird, wie Google seine Marktdominanz ausnutzt.
Die Kosten für Google Ads sind zwar nicht direkt Teil von diesem Prozess,
aber trotzdem wird vermutet, dass durch den fehlenden Wettbewerb
die Klickpreise beeinflusst werden,
damit Google als Unternehmen die Umsatzziele erreicht.
Aber zum Glück gibt es viele Strategien,
mit denen du deine CPCs etwas besser kontrollieren kannst,
damit dein Werbebudget auch effizienter eingesetzt wird.
Zum Beispiel kannst du deine Anzeigen verbessern,
weil du dadurch eine höhere CTA erreichen kannst.
Das wirkt sich dann wiederum positiv auf den Qualitätsfaktor aus
und ein hoher Qualitätsfaktor sorgt dafür,
dass deine Klickpreise niedriger sind.
Genau das Gleiche gilt für die Landingpage.
Eine relevante Landingpage verbessert den Qualitätsfaktor
und du kannst dadurch deinen CPC senken.
Du kannst auch verschiedene Keyword-Optionen testen.
Genau passende Keyworder sind zum Beispiel in der Regel immer am teuersten,
weil da der Streuverlust am geringsten ist
und die Wahrscheinlichkeit auch höher ist, dass dieser Traffic schneller konvertiert.
Auf der anderen Seite hast du weitgehend passende Keyworder.
Mit dieser Keyword-Option hast du eine möglichst große Reichweite.
Der Traffic ist dadurch natürlich auch weniger zielgerichtet,
aber dafür sind die Klickpreise deutlich günstiger.
Dann kannst du auch noch verschiedene Gebotsstrategien testen
und gucken, ob du darüber den CPC etwas senken kannst.
Oder du kannst auch die Gebote für Geräte, für Standorte oder für Zielgruppen anpassen.
Aber dafür musst du dann auch schon wirklich sehr tief in die ganze Datenanalyse reingehen.
Und wenn du mich jetzt fragen würdest, was wäre der eine Tipp,
den man relativ einfach umsetzen kann und der auch einen großen Impact hat,
dann würde ich dir sagen, dass du versuchen solltest,
eine möglichst granulare Kampagnenstruktur zu erstellen.
Das bedeutet, dass du in deiner Google Ads Kampagne
die Anzeigengruppen möglichst genau nach verschiedenen Themen sortierst
und pro Anzeigengruppe auch nur ein Thema abdeckst.
In jeder Anzeigengruppe verwendest du dann fünf bis zehn Keyworder,
die das Thema von dieser Anzeigengruppe möglichst genau beschreiben.
Dadurch hast du die Möglichkeit, auch eine relevante Anzeige zu erstellen,
die genau zu diesen Keywordern passt.
Im Idealfall hast du dann auch noch eine Landingpage,
die nur das Thema von dieser einen Anzeigengruppe beschreibt.
Und dann kann ich dir garantieren,
dass du auf jeden Fall einen guten Qualitätsfaktor erreichst.
Google belohnt einen hohen Qualitätsfaktor,
indem deine Anzeigen häufiger ausgespielt werden
und du musst auch weniger für deine Klicks bezahlen.
Weil neben dem Umsatz ist es für Google am wichtigsten,
dass der Nutzer eine gute Erfahrung hat,
damit der Nutzer auch weiterhin Google verwendet
und Google auch weiterhin Umsatz erwirtschaftet.
Trotzdem solltest du auch im Hinterkopf behalten,
dass ein hoher CPC an sich nichts Schlechtes ist.
Weil in vielen Fällen bedeutet es einfach nur,
dass die Qualität von dem Traffic höher ist.
Dein Hauptziel in Google Ads sollte es auch immer sein,
dass du möglichst viele Conversions erzielst
und deinen Umsatz steigerst
und nicht, dass du möglichst geringe Klickpreise hast.
Deswegen lass dich nicht zu sehr von den Klickpreisen ablenken.
Natürlich solltest du das auch im Blick behalten.
Und ich hoffe, dass ich dir in diesem Video ein paar Tipps geben konnte,
wie du deine CPCs optimieren kannst.
Wenn das so ist und du etwas Neues lernen konntest,
dann gib dem Video auf jeden Fall einen Daumen nach oben.
Und wenn du überprüfen möchtest,
ob deine Google Ads Kampagne optimal konfiguriert ist,
kannst du das mit meiner kostenlosen Google Ads Checkliste machen.