Wohnmobile 2025 Welches Bimobil passt zu mir? Kaufberatung Weltreisemobile für Anfänger mit Stefan

GERMAN TELEVISION
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31.12.2024
Stefan Christner von Bimobil.
Es ist kurz vor Weihnachten und ich darf ein kleines Detail zeigen.
Lieber Stefan, darf ich?
Ja, grüß dich Sven, selbstverständlich.
Guck mal hier oben auf dem schönen Windlauf.
Ne, ist kein Windlauf, stimmt gar nicht.
Ein Fahrgestell.
Ein Fahrgestell, richtig.
Und dort oben hast du Schnee.
Ja.
Es schneit.
Ein bisschen Schnee.
Oberframmern, das liegt ungefähr so eine halbe, dreiviertel Stunde von München.
20 km südöstlich.
Speckgürtel, das ist Oberbayern, kann man sagen?
Oberbayern.
Speckgürtel von München.
Du kommst aus Oberbayern eigentlich?
Ich komme aus Oberbayern.
Sag mal, wer hat dir Hochdeutsch beigebracht?
Weil ich habe eben mit einem gedreht aus Rosenheim.
Ja.
Da brauche ich Untertitel.
Aber bei dir?
Ganz einfach, die Eltern.
Vater aus Essen, Mutter Deutschlehrerin.
Gut, also du hattest Glück oder Pech, wie man sieht.
Ja, wir zeigen mal was Schönes.
Das ist ein Eweko Euro Cargo 4x4, ein ganz tolles Fahrzeug,
das nicht ganz so viel Elektronik hat und Technik,
wie die großen Brüder von Mercedes und MAN und so weiter.
Das ist noch ein bisschen mehr Ur-Lkw, oder?
Richtig, das ist ein Ur-Lkw, robust, ist hervorragend im Offroad.
Wir waren jetzt gerade wieder Offroad-Training in Tunesien, 14 Tage.
Das Fahrzeug war als Teamfahrzeug dabei,
von unserem Partner Abenteuer Touren Allrad.
Teamfahrzeug heißt?
Teamfahrzeug heißt als Bergefahrzeug für die Kunden und Unterstützung.
Und Abenteuer Touren Allrad
organisiert ja auch die Tunesien-Offroad-Training-Tour für uns.
So, und das Schöne ist, es hat geknallt und man kann es reparieren.
Das ist das Schöne.
Dass es jetzt geknallt hat, war nicht so schön?
Das war nicht so schön.
Ein Teilnehmer ist etwas zu dynamisch und zu nah an dem Fahrzeug vorbeigefahren.
Und dadurch, dass wir Offroad unterwegs sind, hast du Unruhe im Boden
und dann Bewegung im Aufbau oben.
Und dann hatten die einmal kurz Berührung.
Ein Loch drin oder Delle?
Nein, einfach nur eine Dulle, ist nicht schlimm.
Die Reise konnte man auch ganz normal fertig machen.
Es ist nichts Technisches passiert, es ist nur ein optischer Schaden.
Und die Holzschablone wird jetzt mit einem Riffelblech ausgetauscht.
Und wird dann in Fahrzeugfarbe, also in Jetgrau, lackiert.
Und dann ist das auch eine Verstärkung, ein Schutz der Kabine da oben
und auch ein optisch attraktives Element.
Ja, du kommst ja aus dem Fahrzeugbau.
Ihr seid Fahrzeugbauer eigentlich.
In Deutschland kann man unglaublich viel machen.
Weil viele denken immer, das geht nur in Amerika.
Ich finde, in Deutschland geht es.
Und dadurch, dass du etwas mehr auch beachten musst,
werden die Fahrzeuge insgesamt, ja, ich muss aufmerksam machen,
ich sage als Halbamerikaner, sie werden fast noch stabiler und besser
als die in Amerika, weil einfach die Vorschriften nicht zwingen,
besonders gut zu arbeiten, oder?
Einmal das und auf der anderen Seite ist natürlich auch der deutsche
Qualitätsanspruch ein anderer wie das in den USA.
Ich vergleiche es immer mit den Häusern.
Wenn du dir ein Haus in Kalifornien anschaust, ist es ein anderer Anspruch,
ein anderer Bauweise als das, was wir bei uns machen.
Darauf kommt jetzt ein Riffelblech.
Das wird natürlich optisch ein bisschen angepasst.
Das Holz ist nur eine Schablone, dass wir uns anschauen können,
ob es gut geworden ist und ob alles passt.
Und das liegt jetzt gerade auf der Fräse, auf das Riffelblech,
wird dann in Jetgrau lackiert und mit Sikaflex aufgeklebt.
Du bist wie so ein großer Junge.
Du hast ja einen Traum erfüllt.
Eigentlich bist du aber auch ein bisschen reingewachsen,
als du damals angeheiratet hast, hier in die Familie rein.
War dir das klar, dass du das willst, oder?
Ich bin ja eigentlich Flugversuchsingenieur.
Da hat man ja schon drüber gesprochen.
Flugversuchsingenieur?
Flugversuchsingenieur, vielleicht Testingenieur.
Ich war auch vier Monate auf Testpilotenschule,
wo man eben die Ausbildung zum Flugversuchsingenieur kriegt.
Okay.
Aber Fairchild Dornier ist ja dann pleite gegangen.
Und dann bin ich eben in den Familienbetrieb gewechselt.
Das war 2003, also jetzt 21 Jahre her.
Damals war schon eine grobe Idee,
dass man dann vielleicht auch irgendwann einsteigt.
Aber wo die Firmengründer dann irgendwann gesagt haben,
jetzt ist gut nach über 40 Jahren,
dann haben halt meine Frau und ich die Firma übernommen.
Stell dich mal bitte auf die Stufe, auf die unterste.
Ich will mal gerade was gucken.
Du hast hier wahrscheinlich Folgendes gemacht.
Du hast unten am Rahmen
direkt die Aufnahme für die Stufe integriert
und hast die mit berechnet.
Deswegen fängt die auch nicht an zu wackeln groß, oder?
Ist es so?
Ist fast so.
Der komplette Kasten der Stufe hängt am Boden von der Wohnkabine.
Und ist als komplette Einheit auch demontierbar.
Ja.
Falls man mal was reparieren muss.
Jetzt ist ja hier wahrscheinlich ein Leiterrahmen drunter.
Oder was ist hier drunter unter dem Fahrzeug?
Hier ist ein Zwischenrahmen mit Ausleger.
Also der Basisfahrzeugrahmen ist der Leiterrahmen.
Und die Wohnkabine hat einen Zwischenrahmen.
Schau, wenn du hier beim Radlauf reinschaust.
Hier siehst du, das Schwarze ist der Basisfahrzeugrahmen.
Das Verzinkte, ehemals silberne, inzwischen schmutzige,
ist der Zwischenrahmen,
der dann hier und hier auch entsprechende Ausleger hat,
dass die Wohnkabine nochmal satt auf den Zwischenrahmen auffliegt.
Und die Gummiteile, das sind Elastomere,
dass der Hilfsrahmen von der Wohnkabine
und der Basisfahrzeugrahmen sich gegenseitig öffnen können,
wenn du in der Verschränkung drin bist.
Dass du möglichst lange 4 Füße oder 4 Räder auf dem Boden hast.
Du hast im Vergleich natürlich zu anderen Fahrzeugen,
Eveco Daily, weniger Stauraum, weil der Leiterrahmen ja im Weg ist.
Also ich kann den nicht einfach mal quer durchladen, oder?
Also das hat mit dem Leiterrahmen ein bisschen weniger zu tun,
sondern mit der Fahrzeughöhe.
Wir können keinen Zwischenboden mehr machen.
Bzw. ja, es geht noch, aber nur für meine Körpergröße.
Ich bin 1,73 m, bei unserem eigenen Fahrzeug habe ich einen Zwischenboden,
weil ich reduzierte Stehhöhe habe.
Aber wenn man von der normalen Stehhöhe von 1,95 m bis 2 m ausgeht,
dann kann ich bei so einem Fahrzeug nicht mehr einen Zwischenboden machen,
weil wir sonst die 4 m Gesamthöhe, die maximal erlaubt ist, knacken würden.
Also es geht heute in dem Video eigentlich um verschiedene Typen von Fahrzeugen,
denn es hat nicht nur Vorteile, ein großes Fahrzeug zu haben, es hat auch Nachteile.
Also wenn jetzt einer sagt, er möchte z.B. eine Fernreise machen,
will aber nicht in die Dünen, dann muss es nicht unbedingt so ein Fahrzeug
mit so Riesenrädern sein, was jetzt extremst geländefähig ist,
sondern da wird auch ein Daily lang vielleicht sogar ein Sprinter, oder?
Richtig. Es kommt immer darauf an, was habe ich vor.
Also wenn wir in eine Beratung einsteigen, die erste Frage ist immer,
was der Kunde vorhat.
Je gezielter oder je besser er weiß oder definieren kann, was seine künftigen Pläne sind,
desto besser kann man das Fahrzeug anpassen.
Und der Leitspruch ist immer so klein wie möglich, so groß wie nötig.
Das kleine Fahrzeug hilft dir für die Mobilität, das große Fahrzeug bringt tollen Wohnkomfort.
Wenn du richtig hart Offroad gehen willst, bin ich von der Empfehlung inzwischen beim LKW,
weil du einfach die großen Räder hast, einfach nochmal viel mehr Stahl, viel mehr Robustheit,
auch mehr Gewicht.
Was dir andersrum aber, wenn du in Südeuropa in die Innenstädte reingehst,
dass das zu großen Problemen führt, weil du halt irgendwo auch wieder zu breit zu groß bist.
Der perfekte Kompromiss, wenn man nicht genau definiert, dass du einen Spezialeinsatz hast,
bin ich meiner Meinung nach die Alkofenfahrzeuge.
Wo man sagt, ich gehe auf den Sprinter, Sprinter vielleicht mit dem Allrad,
dann habe ich ein Schlechtwegefahrzeug für den Abenteuerbereich,
habe einfach das Verhältnis Basisfahrzeug zur Wohnkabine,
ist so, dass ich mehr Wohnkabine aufs Gesamtvolumen habe, was ich bewege.
Daily 4x4 ist ein Fahrzeug, die hatten wir jetzt auch in der Wüste dabei,
wo man noch in der Wüste einiges machen kann.
Nicht so Offroad fähig bin wie mit den LKWs,
aber halt, wenn ich alleine unterwegs bin, das Fahrzeug mehr als genug kann.
Wo du gerade drauf fällst, es ist ein Sprinter Allrad mit Zwillingsreifen,
das ist für Schlechtwege, Gravelroad und auch mal eine nasse Wiese.
In Tunesien geht aber auch.
In Tunesien ja, aber nicht in die Dünen rein.
Also wenn du in den weichen Sand reingehst,
bist du mit dem Zwillingsreifen nicht mehr optimal aufgestellt.
Trotzdem hat das natürlich auch Vorteile,
das heißt, Traglast ist höher bei den Zwillingsreifen,
du hast andere Möglichkeiten.
Das Fahrzeug ist nicht so hoch wie bei den anderen.
Ist nicht so hoch, ist nochmal eine Fahrstabilität.
Man sieht toll viel Stahlraum, hat einen Zwischenboden.
Wollte ich gerade sagen, das hat der andere nicht.
Nein, das ist einfach ein extrem gemütliches Fahrzeug
und ich habe einfach vom Gesamtvolumen, Länge, Breite, Höhe,
einfach mehr Wohnteil, weniger Auto.
Wenn man jetzt nochmal kurz hier auf den Euro Cargo rüberschaut,
hier habe ich weniger Wohnteil, aber deutlich mehr Auto.
Die Wohnkabine ist kleiner als die hier.
Also da muss man auch sagen,
fährt sich also der Daily eher wie so ein großer SUV
oder der Sprinter noch mehr.
Der Sprinter ist PKW-Niveau.
Gerade so ein kleiner Sprinter, das EX366, das ist PKW-Niveau.
Ja.
Mit allen Helferlein, die man inzwischen so hat.
Sind wir mal ehrlich, die Kabine ist nicht viel kleiner
oder hat die gleiche Größe?
Das ist eine 3,66 m Kabine, das ist eine 4,62 m Kabine.
Die Kabine ist tatsächlich einen Meter länger.
Sieht man so direkt nicht.
Sieht man so direkt nicht, aber ich habe einen Meter mehr Wohnkabine,
aber ein deutlich größeres Fahrzeug.
Und deswegen die Gewichtung, wie wichtig ist das Fahren,
wenn das Offroad-Fahren, Fernreisen-Fahren Hauptteil ist,
geht man eher zum LKW.
Wenn das Wohnen wichtiger ist als das Fahren,
dass ich einfach sage, ich will bequem wohnen,
dann geht man eher zum Alkoholmobil.
Sagen wir hier preislich, wo liegen wir da?
Kriegt man was für 400 bei dem?
Ab 400.
Hier bei denen, so 3,50?
Ja, nee, da hat man noch einen Zweier vorne.
Zwei.
Also kriege ich für 2,80 oder so was, kriege ich was Tolles.
Dann hier, das ist ja auch eine tolle Geschichte,
das ist der Serienallrad, oder?
Serienallrad, ja.
Wobei der Serienallrad beim Sprinter ist ein hervorragender Allrad.
Da hat Mercedes die Hausaufgaben richtig gut gemacht.
Der Serienallrad schiebt das Drehmoment an die Stelle,
wo es gebraucht wird.
D.h. wie beim alten Allrad von Mercedes,
der Regeleingriff, dass das durchdrehende Rad angebremst wird,
kommt viel später.
D.h. hier ist ein viel wirtschaftlicheres
und sanfteres Allradfahren.
Beim Offroad-Training sage ich immer,
Spaß ist halber, wer den neuen Sprinter hat,
kann eigentlich schon wieder heimfahren,
weil das Auto kann alles, der Fahrer muss nur fahren.
Da musst du eigentlich nur Gas geben.
Das kennt man eigentlich von den Land- und Range-Rovern,
die haben das auch,
die haben aber keine Sperr-Differenziale mehr, oder?
Das Fahrzeug auch nicht.
Trotzdem können die das?
Trotzdem können die das, weil es einfach elektronisch geregelt ist.
Der optimale Fall ist ja, wenn ein Rad frei durchdreht,
dass ich dann an die Räder, die Traktion, also Bodenkontakt haben,
dass ich das Drehmoment dahin schiebe automatisch
und nicht das Drehmoment auf das frei drehende Rad geht,
was ein normales Allradsystem mit Differenzialgetrieben ja macht.
Und hier ist eben elektronisch geregelt.
Da, wo Grip ist, wird es hingeschoben.
Erst wenn ein Rad komplett frei dreht,
wird das Rad kurz angebremst,
dass dann die Traktion wieder auf die anderen Räder geht.
Viele sind ja auf dem Weg dahin, stehen auf Stellplätzen.
Also wenn ich jetzt nach Tunesien fahre, warum nicht?
Da kann ich mich auch genau an einen Campingplatz stellen.
Hiermit falle ich ja gar nicht auf.
Also wer sich nicht auskennt, sagt,
ja, das ist hier so eine Manufaktur.
Der hier ist gar nicht so krass bimobil gebrandet.
Noch nicht.
Noch nicht, ist der neu?
Der wird noch foliert.
Ist der neu?
Ja, ja, ist nagelneu.
Ist gerade in der Qualitätskontrolle.
Also es gibt ja ein paar Sachen, die einfach Pflicht sind bei dir.
Ja.
Der hier ist auch neu?
Ja, auch noch.
Hier ist die Qualitätskontrolle.
Das heißt, die Folierungen machen wir erst nach der Qualitätskontrolle,
dass man sieht, ob man irgendwo was übersehen hat,
Kratzer oder so was, bevor man die Folie klebt.
Also hier sieht man sehr schön, die stehen hier.
Es gibt eine gute Nachricht,
die Wartezeit waren ja unerträglich bis zu 3,5, 4 Jahre.
Knapp 4 Jahre.
Wir sind jetzt bei knapp 2 Jahren.
Ja, und jetzt werden viele sagen, siehste mal, jetzt geht es am Ende zu.
Aber 4 Jahre, wenn ich ein Fahrzeug kaufe, nicht gut.
War nicht gut.
War viel zu lange.
Wir halten die Preise stabil für unsere Endkunden.
Auch das ist einfach ein unternehmerisches Risiko.
Ja, viele haben sich von euch abgewandt, haben gesagt,
4 Jahre sind mir nicht böse.
Verstehe ich.
Aber 2028 will ich mein Wohnmobil nicht haben.
Also wir reden jetzt über 2026.
Ende 2026.
Hier haben wir ja einen Iveco Daily.
Das hier ist ein Sprinter.
Wir können uns ja mal beide von vorne anschauen.
Der Daily ist auch eine interessante Geschichte eigentlich.
Es gibt auf dem ganzen Weltmarkt kein vergleichbares Fahrzeug mehr.
Richtig, er ist der letzte Mohikaner.
In der Klasse unter 7,5 t.
In dem Fall als 7-Tonner.
Mit permanentem Allrad, 3 Differenzialsperren
und ehrlicher Offroad-Technik.
Er ist der letzte Mohikaner.
Du kriegst Zuladungen hin wie früher.
Das kriegen viele nicht hin.
Selbst das hier ist wahrscheinlich der 7-Tonner.
Das ist ein 7-Tonner-Fahrgestell.
Wir nehmen nur den 7-Tonner.
Von den Fahreigenschaften ist der 5,5- oder 7-Tonner
fast nicht zu unterscheiden.
Es ist mehr oder weniger das gleiche Auto,
sodass wir immer den 7-Tonner nehmen.
So ein Fahrzeug hat zwischen 1,5 und 2 t Zuladung.
Der 5,5-Tonner unterscheidet sich im Leiterrahmen,
die Stärke und das alles?
Nein, nur im Federpaket.
Sonst ist der gleich?
Ja.
Sodass wir nur den 7-Tonner nehmen.
Ich habe ja selber 2 gehabt, 2 Allrad.
Ich kenne die Wehwehchen.
Die halten sich aber an Grenzen.
Das eine ist das Verteilergetriebe.
Da bin ich zu Wego West gefahren.
Die haben einen Flüsterer.
Ich weiß nicht, ob der noch da ist.
Der kann die sogar auseinander bauen.
Das ist nicht das Thema.
Der hat reingehuckt und gesagt,
du hast ein tolles Getriebe, fahr weiter.
Wie ist deine Erfahrung mit dem Verteilergetriebe?
Verteilergetriebe war eine Zeit lang ein großes Problem.
Inzwischen haben wir es im Griff.
Im Zuge der Produktpflege hat Iveco
an dem Verteilergetriebe sukzessive was gemacht.
Die aktuellen Verteilergetriebe sind leise
und machen unseres Wissens nach keine Ärger mehr.
Es gab Probleme mit der Lenkhydraulik vorne.
Da war ein T-Stück, das undicht ist.
Das hat Iveco inzwischen auf unsere Bitte geändert.
Ihr habt ja viele Fahrzeuge.
Wie viele fahren ungefähr von den Ivecos?
Also von diesem Modell?
Also nicht der ältere?
Also vom 22er Modell.
Bzw. dem mit dem ...
21er Modell.
Wir machen um die 40 Dailies im Jahr aus.
Da sind wir irgendwo bei 120, 200 von dem Modell.
Das Getriebe ist super gekühlt.
Das Einzige, was ich festgestellt habe,
wenn du im Prinzip rückwärts fährst mit hohen Drehmomenten,
das kannst du nur eine kurze Zeit machen.
Das ist die einzige Einschränkung, die das Getriebe hat.
Ansonsten fährt das wie so ein ...
Das ist aber kein Iveco-Daily-Thema,
sondern das ist ein Wandlergetriebe-Problem.
Von einem ZF-Wandlergetriebe?
Das ist einfach ein ZF-Wandler.
Jeder Wandler arbeitet dadurch, dass er Öle bewegt usw.
Wenn man ihn nicht vorher aufkommt und nicht einen Kraftschluss
herstellt, sondern im Wandler drin bleibt,
dann wird er irgendwann heiß.
Dann wird er heiß rückwärts.
Es gibt aber einen Trick, den ihr ja eingebaut habt.
Der 4x4 hat eine Untersetzung.
Wenn man die Untersetzung reinmacht, ist das Thema weg.
D.h., du fährst quasi rückwärts mit Untersetzung.
Das ist das, was viele nicht wissen.
Dann kannst du steilste Berge rückwärts hochfahren.
Dann ist er nämlich immer im Kraftschluss
und nicht mehr in diesem Wandlerbetrieb.
Für alle Leute, die das Video ...
Wir machen das Video für Spezialisten ausnahmsweise.
Also halb-halb, kann man sagen.
Halb-halb, genau.
Einmal die Grundlagen, auf was gucke ich,
und dann die Details.
Ich lasse ungern raushängen,
dass ich Tausende von Wohnmobil-Videos gemacht habe.
Natürlich weiß ich, wie einige Dinge sind.
Trotzdem müssen wir das so erklären,
dass es dem Laien gefällt und dem Spezialisten,
dass der noch was lernen kann.
Untersetzung, das ist ein ganz tolles Thema.
Beim Rückwärtsfahren haben die genug Leistung.
Ich glaube, 180 PS hat der.
180 PS?
Langt das für die Wüste?
Das reicht.
Wüste fährt man, Dünen fährt man ja sowieso.
Auf der einen Seite mit Drehmoment,
auf der anderen Seite schon mit Leistung, also mit Schwung.
Und in dem Moment, wo ich einen weichen Sand habe,
muss ich sowieso mit Schwung fahren.
Und auch jetzt die letzten beiden Trainings,
letztes Jahr Tunesien, dieses Jahr Tunesien,
war niemals ein Leistungsproblem.
Da sind wir beim Thema,
welches Fahrzeug ist das Richtige?
Wer dich so ein bisschen kennt,
der weiß, dass du Prinzipien hast.
Das Hauptprinzip ist Beratung.
Richtig.
Das heißt, so ein Prozess,
wie komme ich zum Wimobil, hat ja eh Zeit.
Ich meine, du kriegst es eh nicht morgen.
Richtig.
Wie viel Zeit musst du denn einplanen für die Beratung?
Das kommt darauf an,
wie viel Vorerfahrung die Kunden haben.
Ob jemand überhaupt noch nie Reisemobil gefahren ist
oder schon mehrere Fahrzeuge
von anderen Wettbewerbern hatte.
Ich schütze es aber auch nicht.
Ich habe gemerkt,
dass Vielwissen über Wimobile
mit Erfahrung
umso schlimmer sind.
Das heißt, wenn jemand meint,
er weiß alles,
könnte unter Umständen er
was Neues lernen hier.
Dein Ansatz ist ein anderer.
Du sagst,
das Auto muss nicht immer zwingend
dem Eigentümer gefallen.
Es muss seinen Zweck perfekt sein.
Ein Vorhaben,
ein Lebenstraum,
muss es einfach unterstützen,
dass das alles funktioniert.
Dafür muss es funktionieren.
Da haben wir jetzt natürlich
sehr viel Erfahrung.
Wir sind im 47. Jahr,
nächstes Jahr 48,
und dann in drei Jahren schon 50 Jahre Feier.
Da werden wir auch ein bisschen was Größeres machen.
Nein, wir versuchen mit dem Kunden zusammen
eine sinnvolle Bedarfsanalyse zu erstellen.
Das heißt, der Kunde soll schauen,
was er vorhat,
was er keinesfalls macht,
was er unbedingt macht,
und dann versuchen wir,
den perfekten Kompromiss zu finden.
Das perfekte Reisemobil gibt es nicht,
das ist illusorisch,
aber es gibt den perfekten Kompromiss.
Und wie ich vorhin schon sagte,
so klein wie möglich,
für die Mobilität,
so groß wie nötig,
dass ich mich wohl fühle
und dass alle Ausrüstung, die ich mitnehme,
auch sinnvoll verstaut werden kann.
Wenn ich Fahrradfahren als Sport habe,
müssen meine Sportbikes,
die meistens sehr teuer sind,
sinnvoll innen untergebracht werden.
Und zwar, dass ich mit zwei, drei Handgriffen die gezogen habe.
Das macht überhaupt keinen Sinn,
wenn ich für meinen Hauptsport
eine Dreiviertelstunde Tetris spielen muss,
bis ich irgendwas rausgeholt habe aus dem Staubraum.
Also hier, das ist eigentlich
ein tolles Beispiel
von
Langlebigkeit und Design.
Das ist ein Sprinter.
Was wird das im Baujahr sein?
Das ist ein aktueller.
Man sieht ja keinen Unterschied.
An Details, aber die etwas rundere Form
ist wieder die aktuelle Form.
Auch Fahrzeuge,
B-Mobile,
stand eins drin in Hamburg,
das stand zwölf Stunden drin,
dann war es weg.
98.000,
offenbar zu günstig gewesen.
Hat der Preis nicht gestimmt?
Hat der Preis nicht gestimmt.
Nach zwei, drei Stunden war er weg.
Wir haben uns jetzt in Hamburg gekauft,
zehn Jahre alt.
Die halten ihren Preis.
Leute können teilweise gar nicht verstehen, warum.
Man muss verstehen, warum.
Weil Zeitlosigkeit ist, glaube ich,
ein Thema in der Ausstattung.
Langlebigkeit.
Und du weißt es ja inzwischen
selber, auch B-Mobile,
die 15, 20, 30 Jahre alt sind,
wenn sie nicht komplett zerhauen wurden,
aktiv, sind die einfach
noch einwandfrei vom Innenraum.
Wir gehen jetzt mal rein.
Wir zeigen mal grad,
das hier ist jetzt
so oder so ähnlich, hätte das auch
oder beziehungsweise ich habe eine Kabine,
99er-Kabine,
die sieht eigentlich im Grundstück genauso aus.
Den EX366,
dieses Modell, haben wir
2014 entwickelt.
Und seitdem
haben ihn viele
Mitbewerber nachgebaut, aber das ist ein absolut
bewährter Grundriss. Du spielst
mit dem 366 in der Kastenwagen-Kategorie
mit, von der Größe und Breite.
Hast aber halt einfach die
Sandwich-Kabine, hast deutlich bessere
Isolierung, hast gerade Wände.
Ein Stück zurück, dann sehen wir mal, wie handlich
der ist. Der ist natürlich auch extrem
geländegängig mit dem Maßen.
Der ist extrem geländegängig und ist es halt
ein Fahrzeug, wo ich wirklich auch Südeuropa,
fernes Ausland, in die
Innenstädte, in die Dörfer rein kann.
Jetzt mit den LKWs, wo wir
in Tunesien waren, wenn man da durchs Dorf durchfährt,
dann hast du halt links und rechts
gerade mal so zwischen 5 und 10 cm
Platz. Dann musst du extrem vorsichtig,
extrem langsam fahren und sehr gut Autofahren
können. Aber Spaß machen tut das nicht.
Mit so einem Fahrzeug, 2,10 m breit,
tut es dann natürlich viel, viel leichter.
Ja, wir haben ein
B-Mobil ja erworben für die Cannes.
Das Video,
ich gucke mal mal, ob ich es jetzt finde.
Auf die Schnelle
wird die Tage jetzt veröffentlicht.
Und die Cannes
wollte ein B-Mobil
haben, mit dem sie Pferde ziehen kann.
Hinten mit der Ladefläche hinten.
Sie wollte etwas haben,
das sie im Alltag verwenden kann.
Da habt ihr Pickup-Kabinen, da können wir gleich mal drauf eingehen.
Die gibt es entweder als Absatzkabine
oder fest aufgebaut.
Wir können aber mal zeigen, das Fahrzeug
ist, mal gucken, ob ich es
auf Anhieb finde.
Da ist es.
Wenn du mal aufhaltest,
das Handy hat so zwei Schalen.
Mach mal auf.
Und da steht hier Wohnmobile 2025
Cannes neuestes B-Mobil.
Sehr schön.
Da können wir mal gucken.
Da sieht man sehr schön.
Da sieht man aber den Unterschied
zwischen das Meter-Auto.
Das Wohnmobil wohnt sich toll,
fährt sich einfach extrem eingeschränkt.
Und das andere Extrem ist der kleine Pickup,
wo du superwendig bist,
dabei entsprechend weniger Wohnkabinen
hast.
Aber halt super flexibel bist.
Ich gucke dir mal an.
Wir gehen gleich in die Kabine rein.
Ja, das ändern wir, oder?
Ja, das ändern wir.
Der Professor hat ein bisschen rumgebastelt.
Das ist aber eine richtig alte Kabine.
Das ist noch das Rupfendekor.
Das Rupfendekor?
Ja, aber das war eine 99er-Kabine.
Und siehst du auch
der Dekochfeld und alles.
Aber lange Rede kurzer Sinn,
das Video müsst ihr euch angucken.
Die Fahrzeuge
behalten, warte mal,
die gehen
hin und behalten nicht nur ihren Wert,
die sind trocken,
die Kabine war trocken.
Das ist auch so,
wenn man die zum Service bringt,
wir sind ja hier in der Servicewerkstatt,
ich empfehle grundsätzlich
alle ein bis zwei Jahre
die zum Service zu bringen.
Nicht, weil die irgendwie eine Dichtigkeitsgarantie
haben möchten, aber gerade ältere Fahrzeuge,
weißt du selber, da kann auch mal
so ein Dekasyl irgendwann mal nach 15 Jahren, oder?
Richtig, ja.
Unsere Eckverbindung hat 10 Jahre Dichtigkeitsgarantie.
Wir empfehlen eine regelmäßige Kontrolle,
verlangen es aber nicht.
Nichtsdestotrotz ist natürlich
einfach mal mit eigenem
gesunden Menschenverstand, dass man sich
das ab und zu mal anschaut, ob es irgendwo
feucht ist. Was natürlich passieren kann,
sind Fenster- oder Dachhaubendichtungen.
Da kann die Dichtmasse dann
im Laufe der Jahre und
Temperaturunterschiede irgendwann mal nachlassen.
Also da macht eine regelmäßige Kontrolle,
die man auch selber machen kann,
mit einem Feuchtigkeitsmesser
oder auch einfach mal fühlen, ob alles trocken ist
oder auch riechen. Ich rieche, wenn ich in ein Auto
reinkomme, ob es nass ist. Also der war sauber,
das habe ich gerochen. Trotzdem ist es so,
du weißt selber, du festerst hier mit so einem Auto
über Bäume.
Oben bleibt was hängen,
dann wird dann auch vielleicht die Dachhaube beschädigt.
Ihr habt nämlich innen Holz,
also das ist Sandwich. Keine Frage, können wir uns gleich mal
so einen Aufbau angucken.
Aber nochmal zum Thema,
ich sage mal, die Leichtigkeit des Seins.
Du hast ja eben gesehen, wir haben eine Pickup-Kabine
mit einer Absatzkabine und das ist
jetzt die Steigerung.
Das ist Festaufbau
auf dem Toyota Land Cruiser, dem Klassiker.
Ja, das ist ein tolles Auto.
Extrem geländegängig, kompakt, klein.
Hat der Kunde den beigestellt?
Das ist ein
Schweizer Fahrzeug und hat der Kunde beigestellt.
Das geht in Absprache?
Im Pickup-Bereich
machen wir das. Den Toyota Land Cruiser
beziehungsweise die Pickups, die kann man
anliefern. Absprinter und größer
ist in der Fahrzeuganlieferung nicht mehr möglich
bei uns. Gut, es sei denn,
das Fahrzeug hatte
einen Schaden,
dann kann ich das
Original Bimobil natürlich einliefern.
Macht was Neues drunter, oder? Richtig.
Da kann man einfach sagen, ich brauche ein neues Auto und
die Wohnkabine umsetzen.
Das geht. Wir können auch komplett
Dach austauschen, wir können komplett Seitenwand austauschen,
wenn man mal irgendwo einen Unfall hatte.
Wir haben auch schon Dach und
Seitenwand ausgetauscht, wenn jemand
am Alkofen, im Raum oder am Balkon reingeknallt ist.
Und das lohnt sich auch
bei Bimobil. Von der Wertstabilität
ist das zwar eine große,
teure Reparatur, aber sie lohnt sich.
Die Versicherungen tragen das auch mit.
Dürfen wir da mal reingucken?
Das ist neu,
wir können einfach kurz reinleuchten.
Also wir machen eins,
es geht ja heute darum, verschiedene
Konzepte vorzustellen und so wie hier
hast du es auf keiner Messe.
Wir haben jetzt hier ausnahmsweise mal in der Halle
das Glück, alles zu finden,
was es gibt, oder? Richtig, ja.
Sogar die Absetzkabine ist da hinten. Genau.
Das ist aber eine große.
Hier ist der Auslieferbereich,
das heißt, die Fahrzeuge werden
jetzt zeitnah ausgeliefert.
Und
der Toyota Land Cruiser geht, wie gesagt,
in die Schweiz rein.
Ist natürlich ein sehr klassisches Konzept,
ist ein legendäres Auto, der Toyota Land Cruiser.
Ist gerade in Ländern,
wo man mit solchen Fahrzeugen sinnvoll hinfährt,
ein gängiges Auto. Südamerika,
Afrika, Asien.
Die kennen das.
Auch unsere Guides in Tunesien,
die fahrenden alten Land Cruiser.
Der ist aber neu. Der ist neu?
Aber der, was meinst du,
was der Land Cruiser von dem Guide,
wie viele Kilometer der hat?
300, 400? 1,6 Millionen.
1,6 Millionen.
Und heizt mit dem immer noch durch die Dünen
durch und das Auto funktioniert?
Ja, habe ich gesehen,
dass die teilweise dort
unten mit einem T4
Volkswagen,
den benutzen die da als Taxi,
mit 1,3 Millionen Kilometern.
Da soll noch einer sagen,
Volkswagen baut keine guten Autos.
T4 ist ein tolles Auto, wenn da ein Synchro drunter ist.
Also das ist
was ganz Besonderes.
Vom Platz her ist das hier eigentlich,
und wir können es ja mal reinhalten,
deswegen habe ich mir eine Picker-Kabine gekauft.
Du wirst von außen absolut,
ich sage mal, Leute gucken das
und sagen, mein Gott, die Sardinenbüchse.
Kennst du das?
Und dann kommen sie rein.
Die meisten kommen ja gar nicht rein.
Den Effekt kenne ich, ja.
Und dann kommst du rein und denkst dir,
Mensch, warum habe ich mir was Größeres gekauft?
Das hier ist doch viel geiler.
Ja, ist so.
Das ist ein super kompaktes Fahrzeug,
geländegängiges Fahrzeug.
Und der hat die Kunststofffenster,
was natürlich mega ist.
Aus Gewichtsgründen.
Das sind 3,5 Tonnen, da kann ich jetzt keine großen
Komfortsachen einbauen,
was aufs Gewicht geht.
Ich habe die gleiche Stehhöhe,
beziehungsweise nicht die
Deckenhöhe habe ich bei mir
im Alkoben drin und ich habe das allererste
Mal vor zwei Tagen drin geschlafen
und weißt du was, das habe ich dem
alten, auch geschickt, dem alten Besitzer,
der kommt hier um die Ecke,
Tierarzt, weißt du, wenn ich meine,
und
dem habe ich folgendes geschrieben,
ich bin nachts aufgewacht
und ich wusste nicht mehr, wo ich war.
Und das war ein gutes Zeichen.
Kennst du das? Du wachst auf und denkst ja,
dieses Raumgefühl,
nee, Quatsch, das stimmt gar nicht,
wie soll ich das sagen,
dieses Holz in Verbindung
mit den natürlichen Stoffen,
du riechst hier keine Chemie in den Autos,
das ist so
befriedigend, wenn du
in einem B-Mobile schläfst.
Und ich schlafe extrem gut in unseren Fahrzeugen und
auch wenn es
in der Arbeit mal zu viel wird, dass man einfach mal
nur ein Wochenende wegfährt,
100 Kilometer weg und
sich dann irgendwo hinstellt und da drin schläft,
das ist unglaublich erholend für mich.
Immer wieder habe ich dann
Leute, die schreiben rein,
ich würde ja ein B-Mobile kaufen, wenn sie
nicht so hässlich wären und dann
muss ich sagen,
das ist gut so, dass es diese Nachrichten
gibt, denn da merkt man,
dass die Leute nicht
verstanden haben, dass
B-Mobile
ein eigener Kult ist, so ein bisschen
wie Rolf Benz, also
ich bin ja im Wario-Moment da, der macht das genauso.
Der Heiko,
der richtet
sich nicht an Trends, ich habe immer noch Kirsche
drin, weil Kirsche einfach toll ist.
Und
auch hier siehst du, bis auf
ein paar Sachen, ihr ändert euch ja doch,
also da siehst du jetzt vom Design
her, ist jetzt kein Stoff jetzt hier drauf,
ist Leder, aber Leder ist immer eine Option.
Kann man machen, aber ich würde
Stoff nehmen, wenn ich ganz ehrlich bin.
Ich habe selber bei mir Leder drin,
wegen unseren Hunden. Das Siesal,
wegen den Schuhen und wegen der Reinigungsfähigkeit,
keine Haare bleiben hängen, nichts.
Der Boden, der ist so unverändert
seit ewigen Zeiten. Richtig, das ist immer
ein hochwertiger,
behördentauglicher PVC-Boden.
Also man kann sagen, bei eigentlich fast
allen anderen Reisemobilen rennst du Trends hinterher.
Bei B-Mobile
hast du
einen Klassiker, eigentlich schon, wenn du den kaufst.
Und guck mal hier oben, das ist alles
unverändert. Ihr habt bloß
damals Push-Locks gehabt.
Push-Locks, die inzwischen sind
immer noch Push-Locks, aber inzwischen bei den kleinen.
Vorher haben wir die Druckschnepper gehabt, wo du kurz andrückst.
Die waren aber auch irgendwann von der
Qualität, wie diese Kunststoff-Nasen.
Irgendwann sind die schlechter geworden
und sind gebrochen.
Die haben wir immer noch, selbstständig.
Sodass wir die kleinen Push-Locks jetzt haben.
Und auch die kleinen,
die großen sind nicht so gut, mit den kleinen haben wir
deutlich bessere Erfahrungen gemacht.
Wir hatten früher
Tannefichte. Irgendwann haben wir dann
Ahorn dazugenommen, mit dem
Aludekor, das heißt bei uns Luminum.
Dann hat keiner mehr Tannefichte
gekauft, sodass wir aktuell
nur noch das Luminum
haben, bis vor kurzem hatten.
Inzwischen haben wir Bambus mit dabei
als Alternative.
Da können wir noch in den Arox reingucken.
Der steht gerade noch da, kurz vor der Auslieferung.
Und statt dem Alu haben wir
inzwischen auch Acrylglas,
sodass man damit den Farben nochmal spielen kann.
Aber von der Grundidee,
Rahmenbauweise,
leichte Klappe, die ist extrem leicht.
Stabil. Und trotzdem sehr,
sehr stabil. Da bleiben wir dabei.
Wir werden auch
ganz oft gefragt, warum
ist der Boden denn so dünn? Also hier ist
nochmal ein Zwischenboden drin.
Da ist ein Kabelkanal.
Das ist einfach ein breiter
Kabelkanal. Das viele gar nicht wissen.
Aber das ist einfach sehr, sehr dünn.
Wir werden oft gefragt, warum ist das so dünn?
Ja, weil wir jetzt die letzten 40 Jahre keine Probleme
haben. Nicht da oben, aber kein
Gewicht haben will, aus Schwerpunktsgründen.
Das geht ja kippen. Also viele Leute
denken, der kippt um. Aber ich glaube,
80 Prozent des Schwerpunktes ist unterhalb.
Also wir haben jetzt ein Daily
4x4 mit Alkofen in
Dünen schräg gestellt, 22 Grad.
Das ist
für den,
ich sage mal, Hintern, der ihn fährt, unangenehm.
Ja, Adrenalinspiegel war
sicherlich voll bis zum Abend.
Aber er kippt nicht um.
Also die können wirklich viel. Die sind
gedacht auch für extreme Situationen.
Ja. Also
was mir gefällt hier an dem Bimobil
ist, wir sind gerade auf einem Pickup.
Richtig. Hinten drauf. Und
ich habe... Ich habe Toyota Land Cruiser, ja.
Ist das nicht toll?
Ganz ehrlich?
Es hat die Duschmöglichkeit. Ich habe eine Trockentrenntoilette.
Ich habe eine gemütliche
Sitzgruppe, wo man auch mal wirklich
lange Winternächte zu zweit aussitzen
kann. Ist die Lampe LED
jetzt mittlerweile? Weil ich habe LED-Anröhre.
Ist LED. Okay.
Gleicher Hersteller. Echt? Aber inzwischen
LED. Ja, muss ich noch tauschen. Ich muss
mit dir reden. Wir müssen ein paar Sachen
auf dem neuesten Stand... Kann man die auf dem neuesten Stand bringen,
wenn einer kommt in der 99er-Kabine und sagt,
ich hätte doch gerne LED? Die vom gleichen
Hersteller, die kann man tauschen, ja.
Ist die Größe auch die gleiche? Ja. Ja, cool.
Sagen wir hier, das Bedienteil,
das Bedienteil hat
mich leider...
Also eins in einem geht nicht mehr.
Kann man die tauschen? Welches Bedienteil
hast du?
Hast du noch die Calera-Elektroanlage drin?
Das ist interessant, dass du mich
die Frage stellst, weil das würden jetzt alle,
die so ein gebrauchtes B-Mobil
kaufen, dann eventuell... Das wäre so
eine typische Analyse. Wir können mal gucken.
Mach mal auf, bitte.
Das ist interessant.
Jetzt, wo ich ja den Fachmann hier habe,
da ist der Jaltchen.
Wir haben das dann zusammen mit ihm begangen.
Wir können mal gucken.
Gucken wir mal grad. Und da.
Das ist das Bedienteil.
Jetzt können wir jetzt mal Licht wieder einschalten.
Also das funktioniert.
Also das Teil müssen wir irgendwie austauschen.
Das ist nochmal was
Spezielles.
Und der Jaltchen
hat Folgendes gesagt.
Das spielt gar keine Rolle.
Also der ist halt Techniker.
Das ist so simpel, was hier passiert
in dem Wohnmobil. Da wird Licht ein- und
ausgeschaltet. Da wird eine Batterie zugeschaltet.
Also mehr macht das Gerät ja gar nicht.
Da ist ein 12-Volt-Ladegerät drin.
Das Ding kannst du überall reparieren. Du könntest es sogar rausschmeißen,
theoretisch.
Machst einfach einen Sicherungssatz rein.
Darf ich mal gucken?
Hier ist wahrscheinlich Heizung und Technik drunter.
Sag mal, einen kennst du alle, oder?
Kann das sein?
Wenn du einen kennst, kennst du alle.
Wir machen das sehr, sehr
ähnlich.
So richtig gleich gibt es nicht bei uns.
Ich habe den ja noch nicht gesehen.
Aber als ich sagte, hier ist wahrscheinlich Heizung.
Ja, krass.
Heizung noch nicht.
Da kommt noch was anderes rein.
Der hat aber hier,
ich sehe gerade, hier unten ist natürlich
Dometic, ein Wechselrichter drin.
Alles Sachen, die du weltweit kriegst.
Wotronik-Wechselrichter.
Unsere Elektroanlage komplett ist Wotronik.
Also hier vorne ist so eine Platine.
Die Platine ist von uns entwickelt,
die Verteilung, die Elektroverteilung.
Und das hier ist die Verteilung
Warmluft.
Wie gesagt, die Heizung wird noch eingebaut.
Wie geht die entsprechende Klimaanlage?
Ist im Pickup-Bereich
aus Gewichtsgründen und auch vom
Energievorrat, den ich dabei habe,
schwierig. Bei den größeren Fahrzeugen
selbstverständlich.
Aber die Klimaanlage, wenn ich meine Klimaanlage
bei uns im Fahrzeug laufen habe,
zieht die 90 Ampere.
Du brauchst dann auch eine Lichtmaschine?
Ja, ich brauche eine Lichtmaschine
während der Fahrt.
Ich brauche entsprechende Energievorrat,
also eine große Batteriebank,
wenn ich die im Stand eine Weile
benutzen will.
Wobei hier reicht natürlich eine
leistungsschwache Klimaanlage,
weil wir ein sehr kleines Volumen haben
und eine sehr gute Isolierung.
Da komme ich mit weniger Energiebedarf
dann auch zurecht.
Du kannst dich an das Video erinnern,
was wir mit der John gedreht haben
in der Pickupkabine, wo die reingegangen ist.
Die war ja noch viel kleiner.
Ich habe auch ein Video gedreht,
wie man eine Pickupkabine absetzt.
Hast du das gesehen?
Wie hat es dir gefallen? Wir haben es noch nie gemacht.
Wir haben gesagt, wir filmen einfach mal mit.
Ihr habt nämlich etwas Besonderes
bei einer Absetzkabine.
Das hier ist jetzt eine feste Kabine.
Bei einer Absetzkabine habt ihr
für so Vollidioten wie mich
eine Art Rangiersystem,
ähnlich wie bei Raumschiff Enterprise
entwickelt,
dass man eigentlich nur so
grob ranfahren muss.
Diese Metalllasche
ist Bestandteil von der Wohnkabine.
Das ist Bestandteil
vom Basisfahrzeug.
Ich rutsche mit dieser Metalllasche
einfach diese schräge Ebene runter.
Das ist die vordere Zentrierung.
Ich stehe einfach mit der Wohnkabine
an diesem massiven Stahlwinkel an,
um die ganzen Bremslasten aufzunehmen.
Wenn du hier mal reinfilmst,
das ist die Situation,
das ist die hintere Zentrierung.
Die haben wir losgeschraubt.
Dann waren bei mir
drei verschiedene Anhängerkupplungen dabei,
hier wahrscheinlich auch.
Du hast ja einmal die Möglichkeit,
ich glaube, da sind sogar im Fahrzeugbrief
drei Zustände eingetragen.
Wir haben einmal eine Bimobil-Wohnkabine,
ein Fahrzeug mit offenem Kasten,
also Britsche und Plattform.
Das heißt, der Kunde kriegt natürlich auch
hinten die entsprechende Britsche mit.
Das Absetzen ist ein Traum.
Ich habe einmal so eine türkische Kabine
abgesetzt.
Ich hatte dauernd Angst,
dass sie umkippt,
dass mir der Schlagschrauber alles zerstört,
was drunter ist.
Wirklich ganz schlimm.
Hier ist es total simpel,
weil ich es ja schon selber abgesetzt habe.
Es geht natürlich am besten mit zwei Personen.
Das geht auch alleine.
Alleine habe ich ungefähr 10 Minuten.
Wenn man motiviert ist,
sich schnell zu bewegen,
innerhalb von fünf Minuten,
ist die Kabine abgesetzt.
Ach, da unten fährt die raus.
Das sieht man nämlich ganz gut.
Denn in diesem Rahmen hier drin,
bis oben hin, ist die komplette Stütze.
Die Zahnstange geht bis hier hin.
Die kann das Auto einmal stabilisieren.
Du sagst zu mir,
wenn ich irgendwas Falsches sage,
es gibt die Möglichkeit zu stabilisieren.
Das heißt, ich habe so eine Art Hubstützenanlage mit drin.
Genau.
Ich darf also nicht das Auto aus den Federn heben,
aber mal ein bisschen einen Niveausgleich.
Und einfach, was wir früher gemacht haben,
wie gesagt, ich bin ja 13 Jahre Pickup gefahren,
was wir immer gemacht haben,
wenn wir drin gewohnt haben,
einfach die beiden hinteren Stützen kurz abgestützt.
Dann wackelt auch nichts.
Dann wackelt nichts.
Das ist nämlich vielen Leuten,
weil das schwankt schon ein bisschen.
Und wer das nicht abkann,
der findet es ganz gut, dass er das macht.
Es gibt verschiedene Breiten.
Also wir haben ja bei der Jan das Auto.
Das war zu schmal für das Fahrzeug.
Das war eine alte Kabine.
Damals waren die Basisfahrzeuge halt noch entsprechend klein.
Inzwischen sind die Autos ja riesengroß geworden
und mit dreieinhalb Tonnen auch.
Inzwischen lasten wir auf dreieinhalb Tonnen auf.
Mein L200 vom Baujahr 2000,
den haben wir auf 3080 Kilogramm aufgelastet
und hatten ähnlich viel Zuladung,
wie wir jetzt mit dreieinhalb Tonnen haben.
So, ihr habt auch
im Laufe der Jahre
habt ihr hier diese Kunststoffleiste,
die übrigens nur ein reines Designobjekt ist.
Ein reines Designobjekt.
Das ist nur hier oben drüber,
nimmt ein bisschen Schläge auf,
weil es elastisch ist
und verkleidet das ursprüngliche Aluprofil,
was da drunter ist.
So, Allrad 4x4.
Das ist, glaube ich auch,
das habt ihr auch schon ewig,
wird sogar in China mittlerweile kopiert,
der Schriftzug.
Da habe ich ein Foto von einem original chinesischen Auto.
Der hat Allrad 4x4 drauf gemacht.
Stand aber nicht B-Mobile drauf.
Irgendwas chinesisches
stand drauf, aber
die Designsprache war eindeutig
ein REX 358, den sie nachgebaut haben.
Ja, aber das ist doch eine Ruhigung.
Was mir aufgefallen ist, du hast eben noch gesagt,
dass viele Kabinen werden kopiert,
weil die Grundrisse, gut, da gibt es auch kein Copyright drauf,
kein Grundriss, aber
was mir aufgefallen ist,
dann schreiben die Leute bei Kleinanzeigen immer rein,
nicht B-Mobile, nicht
Blablabla.
Um die B-Mobile-Leute anzuziehen.
Und dann guckst du bei den Fotos
in das B-Mobile rein, freust dich schon,
hoffentlich hat er dann auch das Sisa reingemacht,
das gleiche Holz.
Dann haben sie irgend so ein,
was halt damals, 2012,
aktuell war, reingemacht,
was heute potthässlich ist.
Und dann guckst du ein B-Mobile aus 2008,
das ist genauso schön wie heute.
Wenn man es mag.
Wenn man es nicht mag, dann ist das aktuelle
auch hässlich.
Aber das ist, wenn man es mag, hat man hier einen Klassiker.
Und
das macht, glaube ich, auch den Wert
halt aus, warum ich eben für ein B-Mobile
im Schnitt
30.000, 40.000 mehr kriege.
Weil ich keine Probleme habe, das zu verkaufen.
Richtig.
Dass es nichts erklären muss, wo mache ich den Service,
nämlich hier.
Wobei, sagen wir mal, um eine Dachhaube
abzudichten oder mal irgendwo Kleinigkeiten
zu machen, das können
ganz normale Reisemobilservicestätten
auch.
Was ist denn das hier für ein Schätzchen?
Ist das
die gleiche Kabine?
Ja, das sind beides
ein
EX 434. Gut, der hier ist
jetzt schon aufbereitet, geputzt? Richtig,
wird gerade ausgeliefert.
Die Leute sind gerade drin und kriegen die
Erklärung. Ein 434?
Ja. Okay, also
ein tolles Fahrzeug. Empfehlung ist
grundsätzlich nicht basteln.
Ich sage allen Leuten bitte,
ich sage mal, wenn ihr was macht,
guckt euch an, wie macht das B-Mobile.
Das ist eigentlich sehr leicht zu sehen. Macht es in der gleichen
Qualität oder bringt es gleich hierhin.
Habt ihr mittlerweile
Kapazitäten wieder für Nachrüstungen?
Das war ja zwischenzeitlich eng.
Ist zäh, weil wir inzwischen
so viele Kunden haben, die natürlich dann
kommen und nach
Nachrüstungen fragen,
sodass wir also immer noch ausgelastet sind.
Aber wir sind ungefähr bei zwei Monaten
Vorlauf im Service. Also in zwei Monaten machst du
mir auch eine Klimaanlage rein, wenn ich das will.
Du kannst auch Solar nachrüsten.
Also all das, aber dann in Werksqualität.
Richtig, ja. So als wäre es ein Werk gewesen.
Richtig, ja.
Unser Serviceteam ist ja
Bestandteil der Firma. Wir sind ja auch hier
auf dem Firmengelände und
die Fachabteilungen können auch jederzeit
mal schnell rüberlaufen und unterstützen.
Ja, du bist ganz oft unterwegs.
Also du hast Wolfshunde.
Du nimmst sie mit.
Kannst du auch, wenn jemand einen Hund hat, das gut verstehen?
Hast du selber welche? Absolut, ja.
Und viele von unseren Kunden haben
Hunde. Ich glaube, wer
den Stil Bimobil mag und wer
ein Outdoor-Mensch ist
und ein Hundemensch ist,
das passt alles zusammen.
Das haben wir jetzt auch wieder festgestellt,
wenn man so eine kurze Reise macht mit unseren
Kunden. Das sind Menschen, die
verstehen sich, die setzen sich ans Lagerfeuer
und haben sofort ganz viele Themen, über die sie
sich unterhalten können.
Das ist eine große Community.
Und irgendwo einschlägt ein Mensch, der einfach sagt,
Bimobil ist toll, Outdoor-Leben ist toll,
Hunde sind toll und
das passt alles irgendwo zusammen.
Also Teil der Community. Das sind Sachen, die man
erst im Laufe der Jahre verstehen kann.
Es ist eine eigene Welt,
eine eigene Infrastruktur.
Kann ich zu dir kommen,
wenn ich ein neues Bimobil habe,
ein altes Bimobil, kann ich sagen,
ich möchte gerne,
dass du dich ein bisschen darum kümmerst.
Hast du Leute, die darauf warten,
dass einer ein altes Bimobil abgibt,
dass du mal durchchecken kannst hier?
Durchaus. Auch der ein oder andere Mitarbeiter
hat schon mal ein altes Bimobil
aufgekauft,
aufbereitet, eine Weile gefahren und dann
wieder veräußert.
Klar, auch Kunden,
die noch eine Aufbereitung haben wollen,
machen wir.
Wenn die jetzt kommen von Fiat, von Iveco,
sind die gut oder
macht ihr noch ein paar Sachen dann?
Wir machen noch ein paar Sachen.
Die Kabel werden nochmal sauber verlegt.
Nein, das ist aber ganz normal
beim Basisfahrzeughersteller.
Das Iveco weiß nicht,
was da später draufkommt.
Ob da jetzt eine Pritsche draufkommt oder sonst irgendwas.
Dass alles nochmal ein bisschen sauber verlegt.
Wir machen den Zwischenrahmen drauf.
Du könntest auch einen Tank theoretisch auch umsetzen.
Selbstverständlich.
Die Kunststofftanks, die kommen auch sofort weg.
Da kommt normalerweise ein großer 200 Liter
Alu-Tank drunter.
Der Vorteil ist,
das wird alles beim Kunden durchgeplant.
Große Tanks
machen absolut Sinn.
Es geht einfach um die Reichweite.
Innen drin jetzt die Heizung.
Ist das Thema Gas, Diesel?
Ist das Kundenwunsch?
Unsere aktuelle Empfehlung ist,
dass ich als Hauptheizung
eine Dieselheizung habe.
Wir verwenden da aktuell die
Webasto Evo 4.
Das ist die, die
bis 5.500 Höhenmeter automatisch
sich anpasst.
Als Zweitheizung, redundante Heizung,
die Truma Kombi Gas.
Sodass ich auch
mit Gas Warmwasser mache.
Eine Dieselheizung nur zum Warmwasser machen,
muss man sehr bewusst damit umgehen,
dass der Brenner nicht verkorkst.
Sprich, wenn der immer nur so ein bisschen brennt
und nie heiß wird, mag das
ein Dieselbrenner nicht aufdauern.
Ich muss sehr aktiv damit umgehen.
Die einfachste Lösung ist,
Dieselheizung als Hauptheizung
und redundantes System Gas.
Da ist es auch eine Heizung,
die auch in Nutzfahrzeugen
sehr stark eingebaut wird.
Ist der Brenner nicht entsprechend modelliert?
Was meinst du mit modelliert?
Dass der die Leistung rauf und runter fahren kann
oder geht der nur an und aus?
Der Brenner geht nur an und aus.
Du hast natürlich einen Thermostat.
Das heißt, du stellst
jetzt 20 Grad ein und es ist dann
Thermostat gesteuert.
Ich habe zur Zeit auch eine Dieselheizung,
die ist modelliert.
Wenn dann Leute kommen und sagen,
baue mir doch sowas ein.
Nachteil, 55 Ampere Stromaufnahme,
weil der Brenner hat ein Gebläse drin
in der Modellation.
Das gibt keinen Vorteil ohne Nachteile.
Was bringt mir die tollste Dieselheizung,
wenn sie so viel Strom verbraucht,
dass die Batterie nach 5 Stunden leer ist?
Wir gehen davon aus,
dass unsere Kunden autark stehen.
Auch im Winter,
wenn ich keine Solarenergie vom Dach kriege,
auch da müssen unsere Fahrzeuge
längere Zeit autark stehen können.
Da muss man natürlich auf die Energiebilanz sehr aufpassen.
Ich kann jetzt nicht sagen,
ich habe hier ein ganz tolles Gerät drin,
was aber unglaublich viel Energie frisst.
Egal, ob es jetzt Gas oder Diesel oder Strom ist.
Ich habe also einfach nur
das, was ich irgendwo eingebaut habe,
bezahlt habe, habe ich als Energiequelle
und damit muss ich halt möglichst lange haushalten.
Das ist das Verteilergetriebe.
Da sieht man es eigentlich ganz gut.
Da vorne ist das Verteilergetriebe drin, richtig?
Ja, das Verteilergetriebe.
Dann siehst du hier einen unglaublich großen Kadern.
Süß, oder?
Richtig.
Aber tut, was er soll.
Tut, was er soll, ja.
Das ist auch schon das Neue.
Früher war ja dieses Kreuzgelenk drauf.
Dieses klassische Kaderngelenk.
Und jetzt haben sie gegen
ein isokinetisches
Flansch
ausgetauscht. Das ist also schon die aktuelle
Variante der Kadernwelle.
Auch das ist im Zuge der
Produktpflege bei Iveco, haben wir das dann ausgetauscht.
AdBlue, kann man das rausholen
bei Iveco?
Nein.
Man muss AdBlue mitführen, richtig.
Sehr schön. Und das ist hier
praktisch das Elastomer, was ab Werk kommt, oder?
Genau.
Und da bauen wir auch drauf auf.
Heiße Zylindblöcke,
das setzt man drauf.
Heißt das, die Kabine ist fest verbunden bei Iveco?
Bei Iveco beim Daily gehen wir fest
verbunden drauf. Das heißt, wir haben einen sehr stabilen
Zwischenrahmen. Das Fahrerhaus ist auf
den gleichen Elastomeren
wieder Zwischenrahmen. Wir verbinden
Fahrerhaus-Wohnkabine mit dem Spoiler
fest, sodass wir
die Verschränkung bloß noch über die
Achsen, also die Verschränkungsfähigkeit
über die Achsen machen, über die Federwege
und nicht mehr über den Rahmen. Der Rahmen
ist nicht dafür ausgelegt, dass er sehr
stark verschränken würde, sodass wir
von den Fahreigenschaften, Straße
und Piste, was man ja zu
95 bis 98 Prozent fährt,
deutlich bessere
Fahreigenschaften haben im Vergleich zu einer
3-Punkt-Lagerung, die ich bei diesem
Fahrzeug nicht empfehle.
Die Leute sind ja stark unterwegs.
Richtig.
Schönen Gruß auch noch an Dennis.
Ich hoffe, deine Krankheit hast du überwunden.
War ja zwischendurch, hat er ein bisschen
Pech gehabt.
Da ist er aber wirklich
extrem unterwegs, muss ich sagen.
Er lebt in dem Auto quasi
einen großen Zeitraum.
Wir waren jetzt eine ganz lange Zeit in Marokko.
Ihr baut ihn denn um.
Auch das Thema natürlich, wenn einer
das haben möchte, könnt ihr das Fahrzeug noch mal so
richtig schützen gegen Rost, oder? Richtig.
Machen wir üblicherweise auch.
Es ist eine Option, aber die meisten Kunden
nehmen das auch, dass man einfach noch mal
unten drunter alles einwachst.
Aber bitte erst,
nachdem wir die Wohnkabine draufgestellt haben.
Sonst habe ich eingewachste Mitarbeiter
und blanke Stellen am Rahmen.
Also, ich fasse mal zusammen.
Ganz groß geht.
Das hier ist nicht ganz groß, geht noch größer?
Geht größer. Wir gehen serienmäßig
bis zu einer 6-Meter-Kabine.
Bis zu einer 6,50-Meter-Kabine
können wir mit unserer Presse auch noch
selber fertigen.
Es geht nicht um die großen Dreiachs
25-Tonner,
das sollen andere bauen im Moment.
Vielleicht kommt das irgendwann mal,
aber du sagst... Wir bauen jetzt demnächst tatsächlich
einen Mercedes Arocs Dreiachser
mit einer 6,50-Meter-Kabine. Echt?
Ja. Hast du mir gar nicht erzählt.
Nein, das ist eine Sonderanfertigung
für Leute, die da drin wohnen werden.
Okay. Aber,
sagen wir mal, solange man bei 4x4 bleiben kann,
was jetzt den Radstand angeht und die
Achslastverteilung, halte ich das für sinnvoller
und deutlich mobiler, beweglicher.
Ja, guck mal hier durch, und da siehst du,
du hast einen neuen Stellplatz für Kunden.
Ja. Wenn ich jetzt hier stehe, der hat sogar
einen Stromanschluss, eine Wasserversorgung.
Wir haben einen Frischwasseranschluss,
wir haben eine Entsorgungsstation.
Was steht da hinten?
Der Grüne?
Der Grüne, das ist ein
EX
412. Wassergoldig.
Ja. Was hat der?
Der hat wahrscheinlich Hubbelts?
Nein, das ist einfach nur
eine Sitzgruppe in der Mitte,
Küche in der Mitte
und Heckbett.
Und Heckbett? Ja. Okay, verstehe.
Also es gibt viele Grundrisse. Richtig.
Gut, es gibt
viele verschiedene Fahrzeugtypen. Es gibt
den Mercedes-Benz.
Ihr habt früher ganz andere Fahrzeuge gebaut. Da war auch mal
ein Fiat Toccato dabei, habe ich gesehen. Richtig, ja.
Also ihr habt alles durch. Also aktuell
haben wir Mercedes Sprintal,
4x2 oder 4x4. Wir haben
den Iveco Daily 4x2, 4x4
und im Pickup-Bereich
Toyota Hilux und Ford Ranger.
Dann im Lkw-Bereich
MAN, aktuell
TGM, wobei wir über den TGS
gerade nachdenken. Mercedes
Atego, Mercedes Arocs
4x4 und
Unimog und Iveco
Eurocargo. Ja, die werden auch
immer teurer, die Eurocargos, die 4x4.
Ja, aber im Vergleich zu einem voll
ausgestatteten Arocs sind wir halt immer noch
irgendwo bei Faktor 2.
Korrekt.
Sehr schön. Also
jetzt bin ich genauso schlau wie vorher, wenn ich
vielleicht das Video geschaut habe. Wie gehe ich denn vor?
Wenn ich jetzt zu euch komme, ich rufe an, mache einen Termin,
kann ich erst mal telefonisch oder macht es Sinn
hierher zu kommen nach Oberfraumann? Also der Erstkontakt ist
oft übermessen, dass man einfach mal sich das grob
anschaut. Man kann gerne einen Termin
ausmachen. Wir nehmen uns da mal einen halben Tag
ganzen Tag Zeit, um alles durchzubesprechen.
Wir haben hier
normalerweise zwischen
10 und 14 Vorführfahrzeuge stehen.
Achso, man kann ja auch mal gucken.
Ja, unbedingt Probefahren.
Die Iveco Daily 4x4 ist ein Fahrzeug,
wo man ganz dringend
Probefahren muss. Das mag
nicht jeder von Fahreigenschaften.
Ich mag es sehr gerne.
Aber wie gesagt, sowas muss man
vorher fahren. Wow!
Stefan, ganz
ehrlich, das gefällt
mir sehr gut. Das braune Leder.
Ich habe ja auch braunes Leder gerade drin. Alle sagen
Ölbrauen. Ist doch schick, oder?
Das musst du sehen, wenn es eingebaut ist.
Schick, mit den hellen Vorhängen oder sowas.
Und du merkst einfach, dass du über die Farben
und Vorhänge und auch die Art
der Beleuchtung unglaublich
viel Ambiente
rausholen kannst, so wie es einem wirklich gefällt.
Die habe ich
auch. Das kenne ich.
Das sind so Spezialkitte.
Das heißt, die gehen dann ins Finish rein.
Egal, wo irgendwas ist,
wird so perfekt aufbereitet.
Aber ein B-Mobil kriegt
ein Patinar. Das Schlimmste, was ich je
erlebt habe, ist, das haben wir gedreht
am Sonntag jetzt, ein B-Mobil,
bei dem der Eigentümer das Gewürzregal
rausgeschraubt hat.
Und du siehst, am Holz hast du die
Schatten gesehen vom Gewürzregal.
Und da habe ich den Eigentümer gefragt,
wer hat
das verbrochen? Weil das Gewürzregal muss
in jedes B-Mobil. Er hat ja gesagt, das war der Vorbesitzer.
Ich kann nichts dafür, das Gewürzregal
ist weg. Wenn so eine Anfrage
kommt und einer sagt, hätte ich gern nochmal,
kann man darüber reden, schickst du mir eins.
Weil das muss rein, oder?
Ja, zwingend. Der Grundriss hier,
du hast einen Eilkofen?
Ja, das ist unser Längsbettengrundriss.
Den haben wir
1995 das erste Mal gebaut für einen Kunden
und seitdem kontinuierlich
weiterentwickelt. Das ist, glaube ich, der meist
nachgebaute Grundriss vom B-Mobil.
Längsbetten, Eilkofen,
in der Mitte
großes Badezimmer mit separater Dusche.
Große Küche
für Leute, die wirklich kochen.
Bequemes, Rundsitzgruppe im Heck.
Zwischenboden für sehr viel Stauraum.
Und den haben wir in mehreren Varianten
auf dem Sprinter, auf dem
Daily. Früher
auf dem Peugeot Boxer,
genau, Peugeot Boxer draufgehabt.
Zierdokrato, klasse.
Und Haarglasfenster.
Sehr schön. Ja,
da sind wir. Zusammen mit
Stefan Christner von
B-Mobil. Danke für's
Einschalten. Macht einen Termin,
lasst euch beraten, bringt das Kleingeld mit.
Das ist ja auch
leider kein Sport für jedermann.
Man muss das nötige Geld haben.
Und für
eine artgerechte Haltung eines B-Mobils auch
Zeit. Geld und Zeit.
Ja, das ist ja, letztendlich kannst du ja nicht.
Ja.
Tschüss, Stefan. Alles klar, bis dann.
