Diese Verben zeigen dein fortgeschrittenes Niveau (Deutsch B2-C2)

German Glotto
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Today I have brought you a few special verbs that you should definitely know.
Some of these verbs are very common, others are more common, more figurative and are more common in literature and journalism.
In any case, if you understand and use these words, then you really prove that you have already learned German at an advanced level.
All of these verbs have a very specific meaning, so you can express yourself very precisely with them.
And all verbs describe an attitude, an attitude or a social interaction.
Let's start with the first verb.
We start with gönnen.
You can treat someone to something.
But the verb also exists reflexively.
So you can also treat yourself to something.
This verb has become very popular again in the past few years due to the youth language.
There is the saying, gönn dir.
Maybe you've heard that somewhere before.
Gönnen means to treat someone to something without envy.
In many cases, the verb can also be translated as to look forward to someone.
Gönnen can also mean to consciously allow yourself or others to do something.
Here are a few example sentences.
Ich gönne dir deinen Erfolg.
Sie gönnte ihrer Chefin den verlängerten Urlaub von Herzen.
Nach dem Abendessen gönnte Tamara sich ein Stück Schokolade.
Here, gönnen is more like to allow.
Sie erlaubte sich selbst, ein Stück Schokolade zu genießen.
Man gönnt sich ja sonst nichts.
Das ist eine Redewendung.
Man sagt das, wenn man sich mal etwas Teureres oder etwas Überflüssiges kauft,
das man sich normalerweise nicht leistet.
Man rechtfertigt damit also eine kleine oder auch größere Luxusausgabe.
Kommen wir zurück zu dem Spruch gönn dir, den ich vorhin erwähnt habe.
Gönn dir ist ein umgangssprachlicher Ausruf und wird meistens als Reaktion auf etwas vorgebracht.
Ich glaube, ich esse heute einen fetten Burger mit Pommes.
Gönn dir.
Darin steckt greif zu, ohne schlechtes Gewissen.
Tu dir was Gutes. Erlaube dir das.
Es geht weiter mit dem Verb ausdienen.
Das Interessante an diesem Verb ist, dass wir es eigentlich nur im Perfekt oder im Plusquamperfekt hören.
Wir schauen uns aber erst einmal die Grundbedeutung an.
Ausdienen bedeutet, den Dienst beenden, weil etwas nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr tauglich ist.
Etwas hat also seine Aufgabe erfüllt, ist jetzt aber nutzlos.
Früher bezog sich das Verb auch auf Menschen.
Heute geht es dabei meistens um Gegenstände.
Aber auch soziale Konstrukte, Vorstellungen und Erwartungen können damit gemeint sein.
Und häufig wirkt dieses Verb auch abwertend.
Hier ein paar Beispielsätze.
Dieses Handy hat ausgedient. Es wird Zeit, dass ich mir ein neues kaufe.
Für das Programm gibt es keine Updates mehr. Es hat jetzt ein für allemal ausgedient.
Die Vorstellung, dass alle Männer Technik, Bier und Fußball lieben, hat schon lange ausgedient.
Das hierarchische System hat ausgedient.
Heute duzen sich alle im Unternehmen, vom Praktikanten bis zur Geschäftsführerin.
Jetzt schauen wir uns das Verb schwänzen an.
Dieses Verb ist ein alltägliches und ein eher umgangssprachliches Verb.
Es taucht vor allem im Kontext Schule und Arbeit auf.
Es passt aber auch in einigen anderen Zusammenhängen.
Schwänzen bedeutet, etwas unentschuldigt ausfallen lassen oder unentschuldigt fernbleiben.
Das heißt, absichtlich nicht hingehen, obwohl man nicht krank ist.
Also an etwas nicht teilnehmen, das planmäßig stattfindet, weil man keine Lust hat.
So wie in diesen Beispielen.
Max hat früher öfter die Schule geschwänzt.
Die Vorlesung um 17 Uhr schwänze ich, damit ich mit euch ins Kino gehen kann.
Im Sommer haben sie ein paar Mal den Unterricht geschwänzt, um an den Strand zu fahren.
Und hier noch ein Beispiel, das nichts mit Ausbildung oder Beruf zu tun hat.
Ich habe heute das Training geschwänzt und stattdessen Pizza bestellt.
Das nächste Verb heißt sich scheren um.
Das ist also reflexiv und erfordert die Präposition um.
Sich scheren um gehört zur gehobenen Sprache.
Es ist auch etwas altmodisch, es wird aber trotzdem noch recht häufig verwendet, zum Beispiel im Journalismus.
Sich scheren um lässt sich ganz leicht erklären.
Wichtig ist aber, dass wir es eigentlich immer in verneinter Form verwenden.
Sich nicht scheren um.
Das heißt, sich nicht kümmern um etwas.
Einer Sache keine Aufmerksamkeit schenken.
Etwas für egal halten.
So wie hier.
Die Autorin schert sich nicht um die Meinung anderer.
Hier mal ein Beispiel aus einem Online-Artikel.
Hier spricht ein Politiker über andere Politiker einer anderen Partei.
Sie scheren sich nicht um die Zukunft, Klimaschutz, Generationengerechtigkeit.
Es gibt übrigens auch eine andere grammatische Variante, bei der wir die Präposition um nicht brauchen und die Aktion quasi umdrehen.
So wie hier.
Die Gerüchte scheren mich nicht.
Heißt, die Gerüchte sind mir egal, sie kümmern mich nicht, sie interessieren mich nicht.
Es geht weiter mit dem Verb sich wappnen.
Das ist ebenfalls ein formelles Verb aus der gehobenen Sprache und ihr seht schon, es ist reflexiv.
Sich wappnen.
Dieses Verb ist sehr bildhaft und es klingt nicht ohne Grund ein bisschen wie das Wort Waffe.
Und genau so könnt ihr es euch auch merken.
Sich wappnen hat seinen Ursprung im Militär und bedeutet sich bewaffnen, also sich vorbereiten auf einen Kampf.
Heute verwenden wir es aber im übertragenen Sinne.
Es bedeutet konkret sich vorbereiten und zwar sich auf etwas Unangenehmes vorbereiten,
sich vor einer Herausforderung innerlich stärken, Maßnahmen treffen, um etwas Schwieriges oder Gefährliches zu bewältigen.
Hier unsere Beispielsätze.
Die Küstenstadt wappnete sich gegen den aufziehenden Sturm.
Investoren wappnen sich gegen mögliche Kursschwankungen.
Das Kita-Personal wappnete sich so gut wie möglich gegen die Erkältungswelle und desinfizierte sich regelmäßig die Hände.
Das nächste Verb heißt schwärmen.
Das ist das vielseitigste Verb in diesem Video, denn es hat mehrere Bedeutungen.
Zum einen kommt das Verb schwärmen von dem Substantiv schwarm, der Schwarm.
Demzufolge bedeutet es in großer Zahl fliegen oder sich in Massen irgendwo hinbewegen.
Schwärmen meint also, dass viele Individuen gleichzeitig und aufgeregt unterwegs sind.
Das bezieht sich häufig auf Insekten, zum Beispiel Bienen, aber auch Menschen können damit gemeint sein, so wie in diesen Sätzen.
Die Kinder schwärmten aus dem Klassenzimmer, kaum dass es zur Pause geklingelt hatte.
Am Startwochenende schwärmten Millionen Menschen in die Kinos, um den lang erwarteten Film zu sehen.
Schwärmen zusammen mit der Präposition für kann außerdem bedeuten, von etwas leidenschaftlich begeistert sein, so wie hier.
Er schwärmt für Griechenland.
Schwärmen kann man aber nicht nur für etwas, sondern auch für jemanden.
Für jemanden schwärmen heißt, romantische Gefühle für jemanden haben, so wie hier.
Sally schwärmt für den neuen Kollegen. Sie ist also sehr angetan von ihm. Vielleicht ist sie sogar in ihn verliebt.
Mit 16 schwärmte er für Britney Spears.
Wenn wir etwas erlebt haben, das uns begeistert hat und dann davon berichten, nehmen wir die Präposition von, so wie hier.
Nach seiner Reise schwärmte er noch lange von der griechischen Küche.
Anderes Beispiel. Die Schüler schwärmten zu Hause von ihrem Ausflug ans Meer.
Wir kommen jetzt zum nächsten Verb, nämlich hadern.
Hadern ist ebenfalls formell und gehoben und wir verbinden es mit der Präposition mit.
Man hadert mit etwas. Und das bedeutet, mit etwas unzufrieden sein und das beklagen.
Man ärgert sich über eine Sache. Man hat Schwierigkeiten, diese Sache zu akzeptieren.
Hadern bedeutet auch, innerlich zerrissen sein.
Seltener bedeutet hadern auch, mit einer anderen Person streiten.
Das hört man nach meinem Empfinden aber sehr selten.
Viel öfter geht es um die eigene innere Unzufriedenheit und den Streit mit sich selbst.
Hier ein paar Beispiele.
Sie hadert mit ihrer Entscheidung, aber jetzt ist es zu spät.
Anna haderte mit ihrem Gewissen. Sie wusste, dass sie nicht fair gewesen war.
Sven haderte mit dem Prüfungsergebnis. Er hatte doch so viel gelernt.
Ich hoffe, ihr hadert nicht mit diesen Verben.
Lasst mich gern wissen, ob ihr noch Fragen habt und abonniert den Kanal, wenn ihr hier noch nicht dabei seid.
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Bis zum nächsten Video.
