Während die Bemühungen für eine Friedenslösung zwischen Russland und der Ukraine weitergehen, verschärfen gegenseitige Vorwürfe die Spannungen. Moskau spricht von einem abgewehrten Drohnenangriff auf eine Präsidentenresidenz Putins und wirft Kiew „Staatsterrorismus“ vor. Die Ukraine weist die Anschuldigungen zurück.
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Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Belastung für Friedensprozess. Rätsel
um angeblichen Angriff auf Putins Residenz. Was bisher bekannt ist. Ein Artikel von Reinhard
Werner vom 31. Dezember 2025. Am Mikrofon Alexander Sieber.
Während die Bemühungen für eine Friedenslösung zwischen Russland und der Ukraine weitergehen,
verschärfen gegenseitige Vorwürfe die Spannungen. Moskau spricht von einem abgewährten Drohnenangriff
auf eine Präsidentenresidenz Putins und wirft Kiew Staatsterrorismus vor. Die Ukraine weist
die Anschuldigungen zurück. Während sich die USA weiterhin darum bemühen, eine dauerhafte
Friedenslösung zwischen Russland und der Ukraine zu erreichen, werfen die Kriegsparteien einander
vor, diese sabotieren zu wollen. Der Kreml behauptet, die Ukraine habe versucht, eine
private Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin anzugreifen. Als erster erklärte
Russlands Außenminister Sergey Lavrov am Montag, 29. Dezember, die Ukraine habe versucht mit 91
Drohnen die Präsidentenresidenz in der nordwestlichen Region Novgorod anzugreifen. Die russische
Luftabwehr habe alle davon abwehren können. Lavrov warf der Führung in Kiew vor, auf diese Weise
Staatsterrorismus zu betreiben. Lavrov. 91 Drohnen gegen Putins Residenz abgewährt. Selensky
dementiert. Kreml-Sprecher Dmitry Peskov erklärte am Dienstag, der terroristische Akt sei darauf
ausgerichtet, den Verhandlungsprozess zum Zusammenbruch zu bringen. Russland werde darauf
reagieren, indem es eine härtere Verhandlungsposition einnimmt. Man habe dies auch Präsident Trump
mitgeteilt. Zwar würden, so Peskov, ukrainische Provokationen keinen Keil zwischen Putin und
US-Präsident Donald Trump treiben, der Kreml kritisierte jedoch, dass Kiew und westliche Medien
versuchten, den Angriff als Desinformation abzustempeln. Der ukrainische Präsident
Volodymyr Selensky bezeichnete die Darstellungen Lavrovs als Lüge. Moskau verbreite diese,
um seinerseits einen Vorwand zu haben, die Friedensverhandlungen zu unterminieren und
Regierungsgebäude in Kiew anzugreifen. Russland verbreite, Zitat, Falschmeldungen, um seine Schläge
gegen die Ukraine zu rechtfertigen und den Krieg weiter zu verlängern. Zitat Ende. Selensky
plädierte dafür, sich auf die Einschätzung der wesentlichen Geheimdienste der Welt zu verlassen,
die über die realen Informationen verfügten. Lavrov habe erklärt, alle 91 Drohnen seien
abgeschossen worden. Es liege deshalb an Russlands Verteidigungsministerium,
Zugang zu den Wracks zu ermöglichen. Am Mittwoch veröffentlichte das russische
Verteidigungsministerium Aufnahmen, die eine Attacke belegen sollen. Das Video zeigt in
einem Waldgebiet im Schnee liegende Überreste einer Drohne, die bei dem Angriff eingesetzt
und abgeschossen worden sein soll. Der angebliche Angriff sei, Zitat, gezielt, sorgfältig geplant
und in Etappen ausgeführt worden, erklärte das Ministerium. Zweifel von US-Botschafter bei der
NATO Der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whittaker, äußerte am Dienstag Zweifel,
dass die Ukraine tatsächlich einen solchen Angriff durchgeführt habe. In einem Fernsehinterview
erklärte Whittaker, er sehe auf beiden Seiten einen Wunsch, den Krieg zu beenden. Man habe die
Positionen beider Seiten gehört, aber Trump sei der Einzige, der diese an einen Tisch bekommen
könne. Man stehe inmitten des Friedensprozesses, und der Präsident habe deutlich gemacht,
dass es entweder eine Vereinbarung geben oder der Krieg noch über eine lange Zeit anhalten
werde. Was den behaupteten Angriff betreffe, gebe es bislang nur die russische Darstellung dazu.
Gleichzeitig greife Russland weiterhin ukrainische Ziele in der Hauptstadt mit Drohnen an. Ein solcher
Angriff wäre aber rücksichtslos und nicht hilfreich, würde die Ukraine, die stark an
einem Friedensschluss interessiert sei, in einer Phase wie dieser einen solchen Angriff verüben.
Whittaker äußerte, man wolle nun den Berichten der Geheimdienste auf den Grund gehen und werde
abwarten, was diese dazu zu sagen hätten. Angriffe mit Drohnen halten auf beiden Seiten an. Die
russische Nachrichtenagentur TASS berichtet am Dienstag über internationale Reaktionen auf den
behaupteten Drohnenangriff. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben diesen demnach als
verwerfliche Attacke verurteilt. Indien habe besorgnis ausgedrückt, China vor Eskalationen
gewarnt und Zurückhaltung angemahnt. Der ukrainische Außenminister Andriy Zebiha hat
sich enttäuscht und besorgt über Statements von Seiten der Emirate, Indiens und Pakistans
geäußert. Diese hätten ihre Missbildung über einen Angriff zum Ausdruck gebracht, der nie
stattgefunden habe. Zitat, auch einen Tag danach hat Russland noch keine plausiblen Beweise für
seine Anschuldigungen gebracht. Die Ukraine habe Putins Residenz angegriffen. Sie werden es auch
nicht können, denn es gibt keine. Einen solchen Angriff hat es nie gegeben, schrieb er am Dienstag
auf ex. Zebiha rief alle Staaten dazu auf, verantwortlich zu agieren und nicht auf
unbestätigte Behauptungen zu reagieren. Dies würde den konstruktiven Friedensprozess unterminieren,
der zuletzt vorangeschritten ist. Fortgesetzte Angriffe und eingeschränkter Flugverkehr.
Wechselseitige Drohnenangriffe zwischen Russland und der Ukraine dauern jedoch an. In Moskau
mussten deshalb auch die Flughäfen am Dienstagabend mehrfach über Stunden hinweg gesperrt werden.
Derweil griff die russische Armee in der Nacht zum Mittwoch nach ukrainischen Angaben die Region
Odessa am Schwarzen Meer erneut mit zahlreichen Drohnen an. Es seien in der Hafenstadt Odessa
zwei mehrstöckige Wohngebäude und die Infrastruktur getroffen und beschädigt worden. Sechs Menschen,
unter ihnen drei Kinder, seien verletzt worden, schrieb der Chef der Militärverwaltung der Stadt
laut ukrainischen Medien auf Telegram. Mehrere Wohnungen gerieten in Brand. Die Ukraine griff
derweil Medienberichten zufolge Ölanlagen in Russland an. In der südrussischen Region Krasnodar
sei in der Ölraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen, teilte
der operative Stab des Gebiets mit. Das Feuer sei gelöscht worden. Bei dem Drohnenangriff seien
zwei Menschen verletzt worden. Das russische Militär meldete am Abend den Abschuss von
mehr als hundert ukrainischen Drohnen innerhalb von vier Stunden. Der Großteil davon sei in der
westrussischen Region Bryansk an der Grenze zur Ukraine abgefangen worden, aber acht Drohnen auch
über dem Moskauer Umland. Drei davon seien Richtung Hauptstadt unterwegs gewesen, teilte das Militär
mit. Über Personenschäden gibt es bislang nur wenige Angaben. Ein 57-jähriger Mann sei im Moskauer
Umland mit Splitterverletzungen am Rücken und am Arm ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dies
teilte das Amt des dortigen Gouverneurs mit. Tusk und Merz halten Friedenslösung mittlerweile für
wahrscheinlicher. Die Friedensverhandlungen sollen zu Beginn des neuen Jahres mit einem Treffen der
nationalen Sicherheitsberater der Koalition der Willigen am 3. Januar in der Ukraine voranschreiten.
Zu diesen zählen die hauptsächlich europäischen Unterstützer der Ukraine. Am 6. Januar sei ein
weiteres Treffen auf Ebene der Staatschefs geplant. Das Team von Trump sei zu beiden Terminen anwesend.
Nach wie vor sind vorwiegend Fragen bezüglich der Akzeptanz russischer Kontrolle über eingenommene
ukrainische Gebiete und die Ausgestaltung von Sicherheitsgarantien offen. Am Sonntag hatte
sich Trump dahingehend geäußert, dass sein Friedensabkommen viel näher sei. Die Territorialfrage
könne die Verhandlungen aber erschweren. Am Dienstag hatte auch Polens Premierminister Donald Tusk nach
Gesprächen mit Regierungschefs aus der EU und der NATO erklärt, eine friedliche Lösung erscheine
In einer Kabinettssitzung in Warschau fügte er hinzu, Zitat,
Tusk erklärte, die von den USA zugesagten Sicherheitsgarantien für Kiew seien ein Grund
zum Optimismus. Der polnische Regierungschef äußerte zudem, territoriale Zugeständnisse
der Ukraine seien notwendig. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, äußerte auf ex,
Zitat endet.