Selbst wenn die Menschheit ihr 1,5-Grad-Ziel im Kampf gegen die Erderwärmung erreichen sollte, wird der Meeresspiegel einer Studie zufolge über die Jahrhunderte hinweg weiter ansteigen. Asien werde es am härtesten treffen, warnten Forscher in einer am Dienstag im Fachjournal „Environmental Research Letters“ veröffentlichten Studie. Dort liegen neun der zehn am stärksten von Überschwemmungen bedrohten Küsten-Metropolen. ------------------ ::::::::: Probeabo der Epoch Times Wochenzeitung : https://bit.ly/ProbeaboWochenzeitung ::::::::: ------------------ 🚨🚨🚨 Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: 👉 Per Paypal und über Kredit: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch 👉 Per Banküberweisung Epoch Times Europe GmbH IBAN: DE 2110 0700 2405 2550 5400 BIC/SWIFT: DEUTDEDBBER Verwendungszweck: Spenden Vielen Dank! ------------------ Wir freuen uns über rege Diskussionen, bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke.
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Meeresspiegel würde auch beim Erreichen von 1,5 Grad Ziel weiter ansteigen.
Ein Artikel von Epoch Times vom 13. Oktober 2021.
Selbst wenn die Menschheit ihr 1,5 Grad Ziel im Kampf gegen die Erderwärmung erreichen sollte,
wird der Meeresspiegel einer Studie zufolge über die Jahrhunderte hinweg weiter ansteigen.
Asien werde es am härtesten treffen,
warnten Forscher in einer am Dienstag im Fachjournal Environmental Research Letters veröffentlichten Studie.
Dort liegen neun der zehn am stärksten von Überschwemmungen bedrohten Küstenmetropolen.
Die meisten wissenschaftlichen Schätzungen zum Anstieg des Meeresspiegels
und der damit verbundenen Bedrohung für Küstenstädte reichen bis zum Ende dieses Jahrhunderts.
Sie gehen von einem Anstieg zwischen einem halben Meter und weniger als einem Meter aus.
Das Phänomen werde jedoch aufgrund der Erderwärmung des Wassers und der Eisschmelze über das Jahr 2100 hinaus andauern,
warnten die Forscher in der jüngsten Studie,
und zwar unabhängig davon, wie schnell die Treibhausgasemissionen reduziert werden.
Etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung lebten bereits heute in Gebieten,
denen in der Zukunft Überschwemmungen drohen könnten,
sagte der Hauptautor der Studie und Präsident der Journalisten- und Wissenschaftsorganisation Climate Central,
Ben Strauss, der Nachrichtenagentur AFP.
Die CO2-Konzentration ist heute um 50 Prozent höher als im Jahr 1800
und die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde ist um 1,1 Grad Celsius gestiegen, sagte er.
Das reiche aus, um den Meeresspiegel um fast zwei Meter anzuheben, egal ob es zwei oder zehn Jahrhunderte dauert.
Selbst das im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgelegte 1,5-Grad-Ziel
werde einen Anstieg des Meeresspiegels nicht verhindern,
die alternativen höheren Werte sind aber noch viel schlimmer,
erläuterte Strauss.
Wenn sich die Erde um nur einen halben Grad weiter erwärmt, also auf zwei Grad,
würden wohl die Häuser von einer halben Milliarde Menschen überflutet.
Etwa 200 Millionen weitere Einwohner von Küstenstädten
könnten dann regelmäßig von Überschwemmungen betroffen sein,
errechneten die Wissenschaftler in der Studie.
Auch Unwetter könnten dann zunehmend zum Problem werden.
In Glasgow und bis zum Ende dieses Jahrzehnts
haben wir die Möglichkeit, den nächsten 100 Generationen entweder zu helfen
oder sie zu verraten, betonte Strauss mit Blick auf den anstehenden Weltklimagipfel
COP26 im schottischen Glasgow.
An der Studie waren Forscher der US-Universität Princeton
und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beteiligt.
Wes brot ich es, des Lied ich sing.
In Zeiten von Twitter und Facebook hat diese Redewendung
aus der Zeit der Minnesänger neu an Bedeutung gewonnen.
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