Gestern fand ein Senatsausschuss zum Kapitol-Einbruch vom 6. Januar statt. Befragt wurden dabei ehemalige Kapitol-Polizisten. Und dabei stellte sich heraus: Die Gewalt sei im Voraus geplant gewesen und eine Panne in der Kommunikation der Geheimdienste habe zu dem Chaos beigetragen.
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Gestern fand ein Senatsausschuss zum Kapitoleinbruch vom 6. Januar statt.
Befragt wurden dabei ehemalige Kapitolpolizisten.
Und dabei stellte sich heraus, die Gewalt sei im Voraus geplant gewesen
und eine Panne in der Kommunikation der Geheimdienste habe dem Chaos beigetragen.
Die Senatsanhörung.
Senatorin Amy Klobuchar fragte den ehemaligen Polizeichef des Kapitols,
ob er einen Gefahrenbericht des FBI gesehen habe.
Darin steht, wie eine anonyme Person sagte,
seid bereit zu kämpfen und der Kongress muss hören,
wie Fenster zerschlagen und Türen eingetreten werden.
Zitat Ende.
Doch dieser Gefahrenbericht sei nie bei der Kapitolpolizei angekommen.
Eigentlich erst in den letzten 24 Stunden wurde ich von der Abteilung informiert,
dass sie diesen Bericht erhalten hatten.
Ich glaube nicht, dass er weiterkam als an den Sergeant der Geheimdienstabteilung.
Herr Stenger, haben Sie den Bericht bekommen?
Nein.
Okay, Herr Irving?
Nein, bekam ich nicht.
Okay.
Alle drei ehemalige Kapitolpolizisten waren sich einig.
Eine Panne beim Geheimdienst habe den Kapitoleinbruch ermöglicht.
Doch ein Streitthema unter ihnen ist immer noch,
warum kam die Nationalgarde an diesem Tag so spät zum Kapitol.
Ex-Polizeichef Sund zufolge habe er vor dem 6. Januar einen Antrag gestellt,
die Nationalgarde einzusetzen.
Doch der ehemalige leitende Exekutivbeamte des Repräsentantenhauses sei besorgt gewesen
über die Optik von zu vielen Soldaten am Kapitol.
Irving bestreitet dies.
Mein Gebrauch des Wortes Optik wurde in den Medien falsch dargestellt.
Lassen Sie mich klarstellen, Optik, wie die Medien es darstellen,
spielt bei meinen Entscheidungen über die Sicherheit keine Rolle.
Und die Entscheidung, die Nationalgarde vor dem 6. Januar auszuschliessen,
sei laut Irving eine gemeinschaftliche Entscheidung gewesen,
der alle zugestimmt hätten.
Sund sagte, er habe am Tag des 6. Januar die beiden leitenden Exekutivbeamten angerufen
und sie gebeten, die Nationalgarde sofort einzusetzen.
Es gab einige Unstimmigkeiten über den Zeitpunkt dieses Anrufs und was genau gesagt wurde.
Sund bat um den Einsatz der Nationalgarde.
Und als Antwort darauf gab es nicht sofort ein Ja.
Senator Ted Cruz forderte daraufhin alle drei auf, ihre Telefonaufzeichnungen vorzulegen.
Damit wollen sie feststellen, wie sich der Kommunikationsverlauf wirklich abspielte.
Andere Senatoren fragten, ob die Kapitolpolizei dafür geschult war, mit dem Einbruch umzugehen.
Der Ex-Polizeischiff bejahte dies, doch weiteres Training wäre vonnöten.