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Ein Team der Weltgesundheitsorganisation sucht in der chinesischen Stadt Wuhan nach Hinweisen auf den Ursprung des KPC-Virus.
Zoologe und WHO-Teammitglied Peter Deschek wies die Theorie zurück, dass das Virus aus dem virologischen Labor von Wuhan ausgetreten sei.
Er sagte, es gebe keine Beweise für diese Behauptung.
Er erklärte, dass noch Arbeit nötig ist, um die genetischen Elemente des Virus in Fledermaushöhlen aufzuspüren.
Das Experten-Team besuchte das betreffende Labor am Mittwoch und verbrachte dort rund drei Stunden.
Deschek ist ein Kollege und Freund von Qi Zhengli, der Direktorin des Zentrums für auftretende Infektionskrankheiten im Labor in Wuhan.
Sie ist bekannt für ihre Arbeit zur Untersuchung von Coronaviren, die bei Fledermäusen vorkommen.
Deschek hatte sie bereits zuvor gegen die Vorwürfe verteidigt, dass das Virus aus einem Labor stammt.
Laut einer Kolumne des Wall Street Journal hat die Non-Profit-Organisation von Deschek mehr als 100 Millionen Dollar von US-Bundeszuschüssen verteilt,
um Laborexperimente in Übersee zu finanzieren, einschließlich derer im Labor in Wuhan.
Das Untersuchungsteam der WHO hat bisher Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen und den Markt für Meeresfrüchte besucht, wo der erste Ausbruch in dem Land festgestellt wurde.
Die Reise des WHO-Teams erfolgt ein Jahr, nachdem das Virus zum ersten Mal in der chinesischen Stadt entdeckt wurde.
Zudem wurde die Reise vom chinesischen kommunistischen Regime arrangiert.
Zweck der Reise des Teams ist es, die Arbeit ihrer chinesischen Kollegen zu inspizieren.
Aber die Experten werden dort keine eigenen Forschungen durchführen.
Sie werden auch nicht mit Einheimischen oder Familienangehörigen von Virusopfern sprechen dürfen.