Epoch Times sprach mit Jens Schwarck-Köhnke, der für die Dokumentation der Rettungsaktion von Wal Timmy verantwortlich ist. Er gab einen Überblick, was heute am ersten Einsatztag passierte: „Das Team von Frau Walter-Mommert und Herrn Walter Gunz hat zunächst zwei Veterinärmediziner zum Wal geschickt und einen Wal-Experten, der extra aus Teneriffa eingeflogen wurde.“
Dabei sei es zunächst darum gegangen, direkt Kontakt mit dem Wal aufzunehmen und zu schauen, wie das Tier reagiere. „Das Tier hat positiv reagiert“, so Schwarck-Köhnke.
Im Hafen seien Pontons angelandet. „Die werden morgen im Laufe des Tages zu dem Wal gebracht." Man müsse immer schauen, wie das Tier reagiere. „Deswegen sind zeitliche Einschätzungen hier immer ein bisschen kritisch.“å
Er kündigte an: „Wir werden auf jeden Fall versuchen, das Tier hier aus der Bucht zu kriegen.“ ________________________________________________________________
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Können Sie sich kurz vorstellen, wie Sie heißen, was Ihre Aufgabe ist hier beim Helfer-Team?
Mein Name ist Jens Schwakönke. Ich bin mitverantwortlich für die Dokumentation der Bergungsaktion.
Heute Morgen hat die Rettungsaktion des Wahls begonnen.
Das Team von Frau Walter-Mommert und Herrn Gunz hat als erstes zwei Veterinärmedizinerinnen zum Wahlgeschickt
und einen Wahlexperten, der extra aus Teneriffa eingeflogen wurde.
Das Ziel war zuerst, direkt Kontakt mit dem Wal aufzunehmen, zu schauen, wie reagiert das Tier.
Das Tier hat positiv reagiert. Der Wahlexperte hat quasi Walgeräusche gemacht.
Wir haben ihn mit Wasser benetzt und weil es heute so warm war, wir hatten fast 20 Grad, die Sonne hat sehr doll geschieden,
haben wir zusammen mit den Veterinärmedizinerinnen des Landwirtschaftsministeriums entschieden,
wir legen Tücher über den Wal, die wir dann mit Wasser benetzen, sodass er halt dauerhaft befeuchtet ist.
Das ist praktisch alles, was heute passiert ist, oder?
Ja genau, also das ist zumindest erstmal das, was man sehen konnte.
Im Hintergrund passieren natürlich ganz viele Sachen. Im Hafen sind Pontons angelandet,
die werden morgen im Laufe des Tages hierher kommen, dann wird das alles weiter vorangehen.
Wir müssen immer gucken, was passiert am Tier, wie reagiert das Tier
und deswegen sind die zeitlichen Einschätzungen hier immer ein bisschen kritisch.
Wenn das Tier das alles mit sich machen lässt, hoffen wir, dass wir das so schnell wie möglich
hier aus der Bucht rauskriegen, ins offene Gewässer, aber das steht in den Scheren.
Und habe ich richtig verstanden, der Gesundheitszustand wurde als positiv und so eingeschätzt,
dass eine Rettungsaktion gelingen könnte?
Das kann ich so ganz genau nicht sagen. Was ich sagen kann, ist, dass das Blasrohr frei ist,
es ist nicht entzündet und der Wahlexperte hat gesagt, er macht einen sehr guten gesundheitlichen Eindruck
und wir werden auf jeden Fall versuchen, das Tier hier aus der Bucht zu kriegen.
Das ist das Ziel. Wie das unterwegs nachher ausgeht, können wir natürlich nicht sagen,
aber wir wollen natürlich das Bestmöglichste versuchen.