Nur wenige Minuten, nachdem das Helferteam ein Update zur Rettungsaktion des Buckelwales Timmy, alias „Hope“, gegeben hat, meldet sich auch Til Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, zu Wort.
Man erteile Genehmigungen auf Zuruf und arbeite „so flexibel wie möglich“, so der Minister. Ausführlich stand er den Reportern Rede und Antwort auf die vielen Fragen.
Wir freuen uns über rege, themenbezogene Diskussionen. Bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke. ________________________________________________________________
Lage folgendes feststellen können. Wir schreiben den Tag 20. Bei 20 Tagen liegt Hoop hier im
Kirchensee. Er lebt, er atmet, er ist auch unter Kontrolle und jetzt insgesamt noch fünf
Veterinären, das heißt drei von der privaten Initiative, zwei von unserer staatlichen Veterinärverwaltung
und die Auffassung, dass es ihm den Umstreppen, würde ich sagen, entsprechend einigermaßen geht,
das können wir auch bestätigen. Er atmet, er nimmt Dinge wahr, er signalisiert, er vokalisiert und er zeigt
auch Aktionen. Das deutet also an, dass er aktiv ist. Punkt 1. Punkt 2. Ich glaube, man darf immer noch wieder
feststellen, die Prognose, die uns die Wissenschaft gestellt hat, dass es dem Tier nach wie vor nicht gut geht,
die stimmt. Das Gutachten stimmt, daran halte ich mich auch grundsätzlich, aber ich habe immer gesagt, ich werde,
wir werden den Wahl begleiten, lebend und auch worst case. Deswegen halte ich es immer noch für richtig,
dass wir es versuchen und ich bin der Initiative, den beiden Unternehmern oder der Unternehmerin und dem
Unternehmer dankbar, dass sie sich hier engagieren. Ich möchte auch nochmal feststellen, die vollständige
Verantwortung liegt auch in deren Händen. Wir begleiten, wir geben auch Hinweise, vollkommen klar und wir überwachen.
Wir dulden die Maßnahmen und sind so flexibel wie irgend möglich. Ich will das mal an Beispielen auch deutlich machen,
was die Bürokratie anbetrifft. Ich nehme Punkt 1. Die Kollegin, die Trainerin, die aus Hawaii eingeflogen worden ist,
hat in Europa, in Deutschland, keine Zulassung. Das ist so. Rein rechtlich ist das so. Wir haben aufgrund ihrer Kompetenz
und dem Nachweis die Approbation überprüft und wir haben innerhalb von kurzer Zeit entschieden, jawohl, sie darf hier agieren,
zum Wohle des Wahls. Es geht immer um den Tierschutz und das Tierwohl. Ich nehme ein zweites Beispiel.
Innerhalb des Konzeptes war nicht vorgesehen, dass es bestimmte minimal invasive Maßnahmen gibt, zum Beispiel
eine Zinksalbe aufzutragen. Das war einfach in dem Konzept nicht vorgesehen. Der Hinweis kam, wir arbeiten hier flexibel,
in der Sache orientiert und haben das unverzüglich akzeptiert und bestätigt. Oder, hier sind Drohnen im Einsatz,
das muss man einfach beantragen. Das hat kein Antrag gegeben. Wir haben hier im Übrigen mit der Polizei in Zusammenarbeit,
im Übrigen auch, ist hier eine Überflugsicherung vorgenommen worden. Auch der Hubschrauber wird hier immer wieder angedeutet.
Er hat natürlich gewusst, dass es hier eine Überflugsicherheit gibt und im Übrigen sage ich auch nochmal, hier war ein Rettungseinsatz.
Auch das gehört dazu. Deswegen möchte ich auch nochmal feststellen an den Beispielen, wir arbeiten hier tatsächlich auch sehr intensiv
untereinander zusammen und die bürokratischen Aussagen, die hier getroffen werden, dass das alles viel zu lange dauert,
das stimmt so nicht. Ich will das ausdrücklich sagen. Wenn da Hinweise sind, dann lösen wir diese und zwar auf Augenhöhe.
Ich will insofern auch die Rolle des Landes nochmal zum Ausdruck bringen und das ist für mich vollkommen klar.
Die Durchführung der Bergung ist nicht in unserer Verantwortung, nochmal ausdrücklich. Es sind auch keine Genehmigungen erforderlich,
sondern wir dulden das Konzept und wir dulden deren Maßnahmen, wenn sie dann dem Tierwohl, dem Tierschutz und am Ende dem Tier dienen.
Und nichts anderes. Das habe ich auch den beiden Initiatoren zugesichert. Wir sind in einem intensiven Austausch.
Im Übrigen habe ich auch für uns Hinweise gegeben, wie man das Management noch ein bisschen besser machen kann, anpassen kann.
Es ist ja auch die DLRG nicht umsonst hier, die aus meiner Sicht eine hohe Verantwortung mittragen wird, sie mit eingesetzt worden sind.
Nicht nur was das gegebenenfalls Guiding anbetrifft, sondern auch jetzt schon Führungsaufgaben, weil sie Krisensituationen nicht nur bewältigt haben,
sondern diese auch was organisatorische Fragen anbetrifft sehr, sehr gut umsetzen können.
Das heißt nochmal für mich und unser Haus, wir handeln schnell, wir sind flexibel und wir sind lösungsorientiert.
Und das kann ich beweisen, nicht nur weil ich permanent hier bin und vor Ort, sondern auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
das möchte ich auch nochmal ausdrücklich sagen, das sind Kollegen aus dem Ministerium, das ist die Veterinärabteilung,
die 24 Stunden rund um die Uhr mit Tierärzten hier vor Ort sind. Das ist das Landesamt für Umwelt, Natur und Biologie.
Das ist der ganze Bereich im Bereich des Artenschutzes, die sind hier. Und es sind natürlich auch die Kollegen der Polizei oder im Übrigen auch die Wahlwacht.
Das sind alles Kolleginnen und Kollegen, die wir im Einsatz haben, die alles dafür tun, dass wir den Wahl helfen.
Ich glaube auch, dass wir Witterungsveränderungen bekommen. Ich habe natürlich die Vorhersagen.
Wir wissen, wir kriegen hier eine Windstärke zwischen 5 und 7.
Wenn man das umrechnet, das können dann zwischen 40, 50 bis 70 km h werden.
Ich habe auch darauf hingewiesen, die Initiative und die Kollegen vor Ort, dass sie sich darauf einstellen müssen.
Wir werden Wellengang bekommen und wir werden damit auch ein deutliches Ansteigen des Wasserstandes haben.
Ich finde es gut, dass auch die DLRG jetzt die Wettervorhersagen nicht nur kennen, sondern das auch an das Team weitergeben,
so dass wir auch erkennen können, dass wir einen Wasseranstieg haben werden von zwischen 60, das können auch tatsächlich bis zu 70 cm werden.
Das könnte tatsächlich dazu führen, auch durch die Spülmaßnahmen, die jetzt stattgefunden haben, dass er sich entscheidet.
Das wäre für mich sowieso das Schönste, dass ich auf den Weg mache.
Deswegen ist es gut, dass wir dann auch die Erfahrungen im Übrigen, die in Schleswig-Holstein gesammelt worden sind,
dann hier nutzen können, wie man ihn guiden kann.
Es wird jetzt im Übrigen auch noch, das finde ich auch richtig, geprüft, ob wir, wer man so will, ein GPS-Sender ihm verabreichen,
wenn ich das mal so sagen darf, aufkleben.
Die Schwäne meinen es auch gut mit uns.
Also wir prüfen zur Zeit, wenn denn es einen klaren Hinweis gibt, dass man uns anzeigt, dass man ihn mit einem Sender versehen will.
Wenn wir genau wissen, was ist das für ein Sender, wie soll er befestigt werden?
Das ist einfach tierschutzrelevant.
Dann werden wir das auch flexibel in der Hand haben, weil ich es auch für gut finde, dass wir ihn dann auch gut verfolgen können.
Das ist ja auch für die weitere Zukunft des Tieres von großer Bedeutung.
Und ich finde auch, dass die Zusammenarbeit hier vor Ort jetzt deutlich besser geworden ist.
Das finde ich einfach, wir sind auf Augenhöhe.
Seit gestern funktioniert es zunehmend ausdrücklich besser.
Und was mir auch wirklich sehr wichtig ist, wir müssen natürlich auch die Worst-Case-Betrachtung vornehmen.
Das heißt, die Situation, was passiert mit dem Wasseranstieg, das könnte uns sehr helfen.
Insgesamt.
Zum Zweiten der Zeitplan, die müssen wir uns nochmal genau anschauen.
Natürlich nehmen wir zur Kenntnis, dass sich der Zeitplan deutlich verändert hat.
Die Initiative muss das dann natürlich auch nochmal sagen.
Ich glaube, es ist einfach auch erkennbar, dass im Zusammenhang mit den Aktivitäten, die dieses Tier auslöst,
natürlich man dann phasenweise auch nicht an das Tier rangehen kann.
Das, was wir gesehen haben, dass er seine Flügel richtig bewegt.
Und als jetzt müssen Sie wissen, er ist ab und zu, er ist auch aktiv.
Tatsächlich auch Syndrombilder, die ich kenne, die von uns aufgenommen werden.
Er ist aktiv, auch mit den Flippern.
Und er registriert, er vokalisiert und er ist auch sonst rege dabei.
Das sehen Sie als diejenigen, die diese Bilder nicht kennen, das sehen Sie nicht.
Ich sehe das seit 20 Tagen.
Deswegen möchte ich nochmal sagen, es gibt natürlich auch Leute, die sagen, auch weltweit oder auch Wissenschaftler,
was ist das jetzt, was machen Sie da?
Nehmen Sie die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht mehr wahr.
Natürlich nehme ich die wahr.
Auf der anderen Seite habe ich immer wieder gesagt, nochmal, wir halten das Konzept für machbar,
was die Privatinitiative vorgelegt hat.
Wir halten es auch für umsetzbar, wenn man sich denn daran hält.
Und da geht es um die ganz klare Kernaussage, die kennen mich mittlerweile hier auch, die Yellowbees.
Geht doch.
Also, mir ist überhaupt nicht mehr zum Lachen zumute, aber Sie sehen mal, ich bin auch ein Flüsterer.
Und kann auch mit Tieren gut umgehen, das will ich mal festhalten für mich.
Unterm Strich ist eins klar, wir tun alles, um das Tierwohl zu schützen, zu sichern und mit minimalinvasiven Maßnahmen.
So war es in dem Konzept vorgesehen, so wird es zur Zeit auch gemacht.
Da habe ich auch gar keine Kritik.
Und ich möchte nochmal ausdrücklich an das Team, was hier wirklich übermenschliches Versuch zu leisten,
das will ich auch sagen, die hier vor Ort aktiv sind, ich hoffe, dass Ihnen diese Operation gelingt.
Es ist ein Versuch, den hat es in der Form in Deutschland noch nicht gegeben.
Und Sie können mir abnehmen, dass ich auch an den Folgen arbeite.
Ich habe den Antrag an die Umweltministerkonferenz gestellt, die am 6. bis 8. Mai stattfinden wird,
wo wir die Koordination für solche Fälle auf den Weg bringen wollen und müssen,
im Übrigen in Zusammenarbeit mit dem Marmarie-Kommando.
Das ist jetzt nicht einfach dahingesagt, sondern das hat Hand und Fuß.
Ich stehe mit dem Bundesministerium für Verkehr, mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium
im Kontakt mit dem Ziel, dieses Problem auch für die Zukunft in den Blick zu nehmen.
Denn durch den Klimawandel und durch die Veränderung des Ökosystems, wir haben ja den nächsten im Anmarsch.
Ich hoffe, er bleibt im Flensburg, sonst bekommt er Punkte, das will ich auch schon mal sagen.
Ja, es gibt hier ein Fahrverbot für ihn, ohne das ins Lächerliche zu ziehen.
Ich hoffe nicht, dass tatsächlich der nächste Wal hierher kommt und dann in diesem Ökosystem Schwierigkeiten bekommt.
Abschließend, ich hoffe, dass der Zeitplan, den man sich jetzt ja auch in der Konjunktur hat,
dass der Zeitplan dann auch funktioniert.
Ich will auch mal ausdrücklich sagen, das Netz ist ja bereits und die Planung, die Netzplanung ist ja im Wasser.
Die ist jetzt auch in Sichtweite vom Wal.
Der soll sich also auch daran gewöhnen. Finde ich auch alles richtig.
Er ist auch unbefestigt, das Netz. Das waren wir nämlich auch schon ein Stück weit unterwegs, wann es nicht mehr befestigt war.
Also ich glaube, die DLRG und die Kollegen vor Ort machen jetzt einen super Job.
Jetzt beten wir und hoffen wir, dass der Wal in der Zukunft, für die Zukunft eine gute Reise antreten kann.
Soweit von mir.
Herr Backhaus, Sie haben gesagt, dass die Zusammenarbeit seit gestern besser ist.
Oh, was ist jetzt los?
Ich bin umgekehrt.
Oh Mann.
Alles gut.
Herr Backhaus, Sie haben gesagt, dass die Zusammenarbeit seit gestern verbessert worden ist.
Was hat sich denn verändert, dass es jetzt besser läuft?
Ja, die Strukturen in einer Krisensituation wissen wir alle.
Da muss man sich erstmal ein Leben einfinden und die entsprechenden Personen müssen wie ein Getriebe zusammen kennen, sagt man ja.
Und das wird zunehmend besser.
Und ich glaube auch, die Strukturen, die dort angepasst worden sind mit der DLRG, die haben eben große Erfahrung, was Krisensituationen anbetrifft, dass man die gut koordinieren kann.
Und darauf verlasse ich mich jetzt auch.
Sie haben gerade selber gesagt, dass der Wal vielleicht sogar selber loschwimmen könnte.
Stellen Sie denn da auch Boote zur Verfügung, damit die bei den Geiten unterstützen können?
Ja, selbstverständlich. Die Wasserschutzpolizei ist ja hier.
Und auch mit den Schlauchbooten, die sehen Sie auch.
Unsere Kollegen sind ja auch draußen auf dem Wasser. Das sieht man oftmals auch nicht.
Und was an dem Wal stattfindet und was im Übrigen auch in der Zusammenarbeit stattfindet, das funktioniert von Anfang an ziemlich gut.
Das wird abgesprochen. Das ist das Konzept, ist die Grundlage.
Und wenn es da Veränderungen gibt, muss das schnell miteinander besprochen werden.
Und wenn das dem Tierwohl und dem Tier dient, dann dulden wir das. Ganz einfach.
Aber reicht es denn jetzt mit Schlauchbooten, diesen Wal dann bis in den Atlantik zu geiten?
Also das ist ja jetzt die Theorie, dass er tatsächlich loskommt. Von der Theorie bin ich vorsichtig.
Ich will jetzt keine Prognosen abgeben. Kann ich nicht.
Wir wissen nur wie die Prognosen, was die Wasserstände anbetrifft.
Und das sind die Daten, die vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mir jeden Tag vorliegen.
Und ich wusste, das habe ich auch der Initiative gehabt, bitte, bitte, wir kriegen jetzt eine Witterungsveränderung.
Was kann dazu führen? Wir haben jetzt einen Wasserstand von 1,10 Meter.
Wenn da jetzt 60, 70 Zentimeter oben drauf kommen und dann noch Wellengang entsteht, dann kann es ihn gegebenenfalls mobilisieren.
Das weiß ich aber nicht. Ich kann das nicht einschätzen.
Das werden wir sehen. Und wenn es dann losgeht, deswegen habe ich der Initiative auch nochmal angeboten,
dass wenn wir jetzt, was den GPS-Sender anbetrifft, das war vielleicht auch ein Hinweis, den wir auf Schleswig-Holstein hätten mitnehmen müssen.
Ich nehme ihn auf, dass es Sinn macht, einen GPS-Sender zu verknüpfen, damit wir genau wissen, wo er ist.
Denn der Wal kann eben auch für längere Zeit abtauchen.
Und den können wir Tag und Nacht begleiten.
Aber ich glaube, es ist notwendig, dass wir uns auf das Konzept, was eine Bergung anbetrifft, wirklich weiter einstellen müssen.
Ich weiß nicht, ob wir hier von sich aus loskommen. Ich weiß nur eins, das Konzept sagt Bergung mit einer Netzplanung.
Und die ist vorbereitet und alles andere müssen die Initiative fragen.
Darf ich nochmal zu Ihrer Rolle fragen, die Sie jetzt im Moment einnehmen?
Sie sind einerseits der Minister, sagen aber, die Verantwortung liegt bei dieser Privatinitiative.
Andererseits genehmigen Sie immer noch bestimmte Dinge.
Ich verstehe jetzt eigentlich Ihre Rolle nicht mehr. Ist der Staat jetzt noch mit drin oder ist er nicht drin?
Nein, ich sage nochmal, der Staat hat das Land Mecklenburg-Vorpommern hat dieser Initiative nach dem Konzept, das Sie vorgelegt haben, die Duldung erlaubt.
Das heißt, das Tier kann von dieser Initiative jetzt geborgen werden.
Punkt 1. Unsere Pflicht ist es, nach dem Bundesnaturschutzgesetz, § 45 Absatz 5, dieses Tier dann auch zu begleiten.
Und die Maßnahmen, die hier durchgeführt werden, wenn das Konzept verändert wird, dann müssen die angezeigt werden.
Nicht genehmigt, sondern die müssen angezeigt werden.
Nochmal, es muss eine Anzeige erfolgen, wenn man zum Beispiel sagt, weil es im Konzept nicht drin stand, man möchte eine Zinksalbe auftragen.
Dann muss man das uns anzeigen. Und dann gucken wir uns das an und dann wird es sehr auf Zuruf.
Wir arbeiten mittlerweile mit Zuruf. Dann wird mit Zuruf entschieden, dass das stattfinden kann.
Oder wir hatten das Problem mit Drohnen, die hier eingesetzt werden sollen.
Da haben wir auf Zuruf, weil es nicht beantragt worden ist, tatsächlich, es gab keine Information, dass hier Drohnen in dem Sperrgebiet, dürfen keine Drohnen fliegen.
Es sei denn, diese zugelassen. Dann muss man das wenigstens mal sagen.
Das ist auf Zuruf dann geregelt worden. Können Sie die Leute mal fragen.
Im Übrigen auch im Briefing, was ja vorhin stattgefunden hat, ich durfte daran, habe daran teilgenommen.
Habe auch meine Fragen gestellt, die sind auch aufgenommen worden.
Und wir arbeiten hier auf Augenhöhe und wir arbeiten auf Zuruf.
Und wenn es Probleme gibt, lösen wir das. Flexibel und bürokratisch und schnell.
Und meine Rolle ist, dass unsere Kolleginnen und Kollegen hier vor Ort dabei sind, das begleiten.
Und sollte es Probleme geben, was Tierwohl und Tierschutz oder Artenschutzbereich.
Sollte es da Probleme geben, dann werden wir dann auch einschreien müssen.
Aber wer hat denn jetzt die Verantwortung und das Sagen, wenn dieses Tier beispielsweise jetzt losschwimmt?
Ist das immer noch die Bürgerinitiative oder ist das eine private Initiative?
Das ist alles. Wir haben eine vollständige Abtretung.
Die Verantwortung für das Tier hat die Initiative. Und wir begleiten.
Wenn ich nochmal zu der Initiative was fragen kann, weil Sie ja jetzt sozusagen mit denen zusammenarbeiten.
Aber Sie hatten ja vorher auch Spezialisten an Ihrer Hand.
Inwiefern glauben Sie denn, dass diese Leute jetzt fähiger sind als Ihre eigenen Spezialisten, auch wenn Sie vorher gehören konnten?
Also das will ich nochmal festhalten. Die Initiative hat einen Vorschlag gemacht, minimalinvasiv in ihrem Konzept dargestellt.
Der Unterschied zu dem Konzept, das wir gemeinsam auch mit einem anderen Unternehmen erarbeitet haben, ging auch von einem minimalinvasiven Charakter aus.
Aber der Unterschied war, den Wahl mit Gurten anzuheben.
Da sind unsere Veterinäre der Auffassung gewesen aus dem Haus, dass das eine große Gefahr wird, auch durch das Meeresmuseum oder auch durch das ITAF.
Wir haben gesagt, den Wahl mit Gurten, mit meterbreiten Gurten, vier Stück, mit zwölfeinhalb Tonnen Gewicht.
Das ist aufgrund des Zustandes, ist das nicht tierschutz- und tierwohlgerecht.
Das, was diese Initiative vorgelegt haben, ist, dass man minimalinvasiv mit Luftkissen, das kennen Sie alles, ist auch im Netz schön dargestellt, wenn ich das richtig gesehen habe,
minimalinvasiv ein Netz darunter zu installieren mit einer Plane darunter.
Das habe ich auch unter Wasser gesehen mit der Drohne, das beeindruckt mich auch.
Jetzt ist nur die Frage, wann kommt der Wahl auf diese Plane mit dem Netz, aber das ist die Initiative.
Die Verantwortung dafür trägt die Initiative.
Aber die ehemaligen Spezialisten, die Sie vorher an der Hand hatten, die distanzieren sich ja davon und sagen, wir halten das für keine gute Idee, man müsste den Wahl in Ruhe lassen.
Sie haben das ja auch sehr lange gesagt. Ist diese Meinung jetzt nichts mehr wert?
Dieses Gutachten, das habe ich selber in Auftrag gegeben. Ich habe das in Auftrag gegeben.
Und da stehen die Stempel drunter vom Deutschen Meeresmuseum und des ITAF, nämlich einem Institut der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.
In diesem Gutachten steht unter anderem drin, wahrscheinlich, wahrscheinlich stirbt er.
Und minimalinvasive Maßnahmen sind richtig, können gemacht werden.
Ich habe ausdrücklich auch in den Pressekonferenzen immer gesagt, dass ich den Wahl bis zum Ende begleiten werde.
Und ich sage auch hier nochmal in aller Klarheit, auch wenn es da unterschiedliche, große, unterschiedliche Meinungen gibt, es ist diese Initiative an mich herangetreten.
Die haben uns ein Konzept vorgelegt und dieses Konzept ist als machbar und durchführbar und minimalinvasiv bewertet worden von unseren Spezialisten in einem in unserem Ministerium.
Und deswegen haben wir gesagt, okay, wir dulden das nach dem Bundesnaturschutzgesetz und wir begleiten das.
Und jetzt ist es so, dieser Versuch, da beten wir, ich bete persönlich jetzt mittlerweile abends, bin christlich erzogen, ich bete und ich hoffe, ich bange und ich glaube an dieses Tier.
Und er soll seine Chance bekommen.
Haben Sie dem ITAF oder dem Deutschen Meeresmuseum dann auch dieses Konzept vorgelegt und gefragt, ist das aus deren Sicht auch minimalinvasiv?
Das habe ich Ihnen im Übrigen auch schon mal erklärt. Ich bin nicht befugt.
Dieses Konzept, das ist von Privatpersonen erarbeitet und entwickelt worden.
Dann müssen diejenigen, die diese Initiative ergriffen haben, die müssen das entscheiden, ob man das ins Netz und in die Öffentlichkeit bringt.
Ich sage nochmal, wir haben Privatpersonen eine wahnsinnige Verantwortung übernommen und jetzt lasse ich diese Privatinitiative arbeiten.
Und ich bin wirklich zutiefst dankbar, nochmal, nochmal und ich bin in einem sehr intensiven Austausch mit den beiden Initiatoren.
Und ich gehe fest davon aus, dass wir alles gemeinsam daran setzen, dem Tier zu helfen und der Wahl steht im Vordergrund und nichts anderes.
Für mich persönlich gilt das und für die beiden Initiatoren auch.
Haben Sie denn jetzt einen Zeitplan? Wir kriegen ja kaum Infos.
Ich kann Ihnen sagen, dass wir dreimal am Tag, das ist jetzt auch neu, dass man dreimal am Tag ein Briefing durchführt
und unsere Kolleginnen und Kollegen von der staatlichen Verwaltung und der Initiative in einem sehr intensiven Austausch sind.
Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
Aber warum läuft denn das so schwierig mit der Presse?
Weil das ein lebender Organismus ist. Das Tier bewegt sich, die müssen ihn wieder beruhigen.
Wenn Sie das sehen, wenn er seinen Flipper bewegt oder plötzlich anfängt sich zweimal zu drehen im Wasser.
Ich sage mal, das müssen Sie doch auch verstehen.
Würden Sie an das Tier dann sofort wieder rangehen und versuchen da eine Plane und eine Intervention an dem Tier zu machen?
Nee, das sehe ich ein. Aber ehrlich gesagt stehen wir hier seit mehreren Tagen und gucken ja die ganze Zeit nur auf den Wahl.
Wir haben die Bewegung natürlich gesehen, aber meistens ist er doch sehr, sehr ruhig.
Darf ich das mal sagen? Sie als Außenstehende sehen das natürlich so nicht.
Wir haben die Drohnen, zwei, eine der Initiative, eine von uns im Auftrag.
Wir sehen natürlich ganz andere Bilder und diese Bilder deuten sehr klar darauf hin, dass er reagiert.
Von der Initiative finde ich auch interessant, welche Deutungen Sie vornehmen.
Ich habe auch meine Deutung und ich will das jetzt auch übereinander legen.
Und eins ist klar, der Wahl lebt, er ist aktiv, er vokalisiert, er aktiviert sich immer wieder.
Und das deutet doch nicht darauf hin, am Tag 20, dass er morgen stirbt.
Nee, das sagen wir auch nicht. Aber dann frage ich mich, warum kann es nicht losgehen?
Das müssen Sie die Initiative bitte fragen. Und es wird ja gearbeitet.
Ich sage nochmal, das was wir sehen, da vor Ort sehen, unsere Kollegen, das kriegen Sie ja auch mit.
Wenn das Polizeiboot, das sind ja dann unsere Kollegen, die Veterinäre, der Tierschutzbereich, der Bereich des Artenschutzes,
die sind immer, wenn die draußen sind, wenn Sie die sehen, ob das Schlauchboot oder das Polizeischiff dort draußen liegt,
dann können Sie davon ausgehen, dass da Aktivitäten stattfinden.
Ich hätte eine Rückfrage, Meckler vom Stern.
Und zwar hat die Initiative ja gesagt, es hängt vor allem an Genehmigungen, die Sie einbringen müssen,
Ich sage nochmal, wir erteilen keine Genehmigungen.
Sondern wir sind in einem Bereich, wo uns angezeigt wird, dass es entfernt von dem Konzept Veränderungen gibt.
Und die werden uns dann vorgelegt und dann arbeiten wir auf Zuruf und versuchen das zu lösen.
Ich habe das anhand der Veterinärin aus Hawaii angedeutet oder die Zinksalbe oder ich kann Ihnen auch andere Beispiele nehmen,
bis hin zur DLRG, dass die Boote ins Wasser sollen und das nicht angezeigt war.
Wir leben auch noch ein bisschen in einem Staat, wo es gewisse Rechtskreise gibt.
Aber wir arbeiten so flexibel und auf Zuruf so flexibel wie möglich, solange Tierwohl, Tierschutz eingehalten wird.
Wir orientieren uns immer an dem Tier.
Alles was für das Tier gut ist und was dem Tierwohl, dem Tierschutz dient, hat die oberste Priorität.
Mal eine Frage zu der Initiative.
Es gibt Stimmen, die sagen, das sind keine wirklichen Wissenschaftler oder wirkliche Spezialisten.
Was sagen Sie dazu?
Also die Initiative selber, das sind ja kluge Leute, die die Initiative gestartet haben.
Und dieses Vertrauen in diese beiden Persönlichkeiten, die ist bei mir im oberen Level.
Das sind erfolgreiche Leute.
Wir sprechen über die beiden Initiatoren, die mir glaubhaft beide versichert haben
und wir uns auch immer wieder in der Sache orientiert auseinandersetzen.
Das ist auch gut so, dass wir alles in den Vordergrund stellen, was dem Tier hilft und damit die Leute in Ruhe arbeiten können.
Und ich nehme das auch so wahr und ich gehe davon aus, dass die Initiative sich mit den absoluten Spezialisten, Experten,
hier in dieser Verantwortung befinden, dass sie dann im soliden Austausch sind.
Wir begleiten, wir überwachen und arbeiten zusammen.
So, eine noch und dann muss ich zurück.
Ich weiß.
Nochmal zurück zu dem Thema Zinksalbe.
Also ich halte ja die Zinksalbe nach wie vor für minimalinvasiv, das betonen Sie ja immer wieder.
Warum ist denn so ein Prozess oder so ein Arbeitsweg wie die Zinksalbe dann duldungspflichtig?
Weil sie im Konzept nicht stand.
Ganz einfach.
Es kann doch auch sein, wir müssen doch wirklich wissen, was ist vielleicht noch in der Zinksalbe.
Wir müssen die Rezeptur wenigstens mal anschauen.
Ist es eine Zinksalbe oder das stand nicht im Konzept?
Da muss man es doch so wenigstens mal anzeigen.
So, dann prüfen wir das und innerhalb kürzester Zeit, im Übrigen ist der Kollege losgefahren,
hat, ich glaube, 30 Kilo versucht von der Apotheke zu kriegen, das ging dann nicht, muss dazu groß handeln.
Stellen Sie sich mal vor, auch das weiß ich.
Was ist denn für Sie innerhalb kürzester Zeit?
Also ich nehme mal das Beispiel jetzt mit der Drohne.
Dass hier ein Drohnenüberflug nicht stattfinden konnte, ist innerhalb von zehn Minuten entschieden worden.
Der Kollege, weil es nicht beantragt war, der hat eine Abmahnung bekommen und die Sache ist erledigt.
Ist das nicht schnell?
Oder die Kollegin aus Hawaii war im Flieger, die haben wir noch mitgeteilt.
Sie muss eine einstattliche Versicherung mitbringen.
Sie muss ausdrücklich ihre Approbationsurkunde zeigen.
Und dann ist innerhalb von, ich glaube, am Ende 20 Minuten entschieden worden, dass sie hier behandelt darf.
Es muss aber eine deutsche Kollegin im Hintergrund sein, damit wir wissen, dass das auch nach den deutschen Grundlagen,
wir sind hier nicht auf Hawaii, sondern wir sind in Deutschland,
da auf diesen Grundlagen, die wir haben, auch stattfinden kann.
Das ist alles relativ, wirklich aus meiner Sicht, sehr schnell gegangen.
Aber wenn das am gestrigen Tag doch sehr gehakt hat und es so eine elementare Verzögerung gab,
dann muss es ja viele Duldungsänderungen gegeben haben.
Ich weiß jetzt nicht, welche denn? Welche? Wo hat es denn gehakt?
Das frage ich Sie.
Bei uns hat es nicht gehakt. Bei uns, an uns hakt es nicht.
Das klang gestern auf der Pressekonferenz anders.
Die kenne ich nicht, die Pressekonferenz.
Sie meint die Tierärztin?
Genau.
Gut. Das müssen Sie mit erklären, wo es gehakt hat.
Also für uns ist klar, dass wir eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe wollen.
Ich kann das jetzt im Detail alles erklären.
Ich habe ein Interesse, wir haben ein Interesse, dass wir gut zusammenarbeiten.
Und für uns steht der Wahl im Vordergrund und nicht irgendwelches Hickhack angeblich von irgendwelchen bürokratischen Ämnissen.
Die erkenne ich nicht.
Und wenn es die gibt, tauschen wir es aus und lösen das.
Eine letzte Frage.
Ja.
Wer leitet denn den Einsatz hier gerade vor Ort von und der Initiative aus?
Was qualifiziert diese Person?
Das müssen Sie die fragen.
Von uns leitet dieses ganze Projekt der Leiter des Stahligen Amtes für Landwirtschaft bei Brunberg.
Der ist 24 Stunden rum um die Uhr.
Und wir haben auch einen Vertreter, der heute Abend auch mal, nachdem er sieben Tage von seiner Familie getrennt war,
werden wir ihn austauschen.
Aber Sie wissen, wer das vor Ort leitet?
Ja, natürlich weiß ich das.
Und wer ist das?
Das ist nicht meine Aufgabe, das hier festzustellen.
Wir haben unsere Aufgabe und die Initiative hat ihre.
Wir waren doch eben auf der Pressekonferenz.
Gehen wir davon aus, dass das diejenigen sind, die die Verantwortung hier tragen.
Aber das ist doch alles nebensächlich.
Unter dem Strich zählt eins das Ergebnis und geht es hier um Wahl, um die Wahlrettung.
Und da wollen wir jetzt wieder hin zurück.
Herr Backhaus, vielleicht noch eine schnelle Frage zu der Kommunikation, gerade auch von diesem Team.
Das wurde ja nicht nur jetzt von Pressevertretern bemängelt, sondern auch vor allem von Leuten,
die mit Fieber mit den Wahlen das keine Information nach draußen bringen.
Wie bewerten Sie denn diese fehlende Kommunikation?
Ich habe auch empfohlen ausdrücklich, dass wir eine sachliche Information weitergeben.
Und da sind wir uns auch einig.
Ich gehe davon aus, dass sich das auch einspielen wird.
Danke.
Dann danke vielmals und wir gehen zum Wahl zurück.
Ich bin doch nicht blöd.
Gut, dann alles Gute.