Holt euch Bilder von Timmy nach Hause und unterstützt unseren qualitativen Journalismus! Das Timmy-Poster mit allen wichtigen Infos jetzt Verfügbar zum Vorbestell-Preis! https://tinyurl.com/2c8dhtmb
Der MediaMarkt-Gründer und Multimillionär Walter Gunz hat mit einem Aufruf in der Epoch Times eine neue Rettungsaktion für den gestrandeten Wal Timmy-Hope initiiert.
Heute wurde der schwierigste Teil der Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen. Der in einer Bucht der Insel Poel (Mecklenburg-Vorpommern) gestrandete Wal Timmy-Hope wurde in einen speziellen Lastkahn verladen. Dieser mit Wasser gefüllte Kahn wird in die Nordsee beziehungsweise in den Nordatlantik geschleppt, wo der Wal wieder frei gelassen wird.
Epoch Times sprach nach der Verladung mit Gunz, der zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert die Rettungsaktion finanzieren und wirtschaftlich tragen. ________________________________________________________________
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus mit einem Abonnement, digital oder als Wochenzeitung: 👉 https://angebot.epochtimes.de/
Wir freuen uns über rege, themenbezogene Diskussionen. Bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke. ________________________________________________________________
Der schwierigste Teil der Wahlrettungsaktion wurde erfolgreich abgeschlossen.
Der gestrandete Buckelwahl, Timmy Hope, wurde in einen speziellen Ladekann gebracht,
der ihn nun zurück in seine Heimat bringen wird.
Darüber sprachen wir mit dem Initiator der Rettungsaktion, dem Mediamarktgründer Walter Gunz.
Herr Gunz, wie geht es Ihnen denn heute?
Wie ging es Ihnen heute damit, als Sie entweder sahen selber oder erfuhren, dass der Wahl im Lastkern ist?
Ja, also, viele haben geweint. Ich habe auch geweint, muss ich sagen.
Und es war eigentlich das schönste Erlebnis, das ich in meinem Leben hatte,
dass diese Mühe, diese Liebe, diese Hoffnung dann doch zu einem guten Ende gekommen ist.
Das war schon etwas sehr, sehr Schönes.
Ich meine, es ist ja ein ungeheures Werk gewesen.
Also ohne die Karin Walter-Mommert, die ja einen Großteil der Organisationen,
auch der ganzen wirtschaftlichen Vorleistungen und Leistungen getragen hat.
Ohne diese tolle Crew und auch ohne diese vielen Menschen, die uns geschrieben haben.
So viele Menschen.
Ich bin überwältigt eigentlich, wie viele Menschen noch mit Herz in diesem Land unterwegs sind.
Es gibt natürlich auch die Spaltung, es gibt natürlich auch die kalte Wissenschaft.
Es gibt auch diejenigen, die unbedingt von Anfang an Recht behalten wollten,
dass der Wahl sich ums Sterben hingelegt hat, dass der Wahl stirbt.
Erst gestern haben wir noch gelesen bei irgendeinem Sender, der sei schwer verletzt
und wir können eh nicht mehr schwimmen und weiß der Teufel was.
Also da ist schon auch ein Wunder geschehen.
Aber ein Wunder geschehen, wie wir wissen, selten.
Aber sie geschehen.
Dieses Wunder ist für mich ein Gemeinschaftswerk.
Viele Menschen haben mitgefiebert.
Viele Menschen haben an das Tier gedacht.
Als mir gestern von der Crew erzählt wurde, dass der Wahl am Vormittag empathisch sei
und dass sie nicht so gut ginge, mir stockte das Herz schon wieder.
Dann kam kurz darauf die Entwarnung.
Nein, der war nur zu lange alleingelassen.
Der hat sich an die Leute gewöhnt.
Darum sind die Menschen wiedergekommen.
Die haben ihn gestreichelt wie ein Hundpacki.
Und dann hat die Flosse gehoben, wo man ihn gestreichelt hat.
Also ich habe mir gestern gedacht, selbst wenn der Wahl jetzt auf dem Weg in die Barge verstorben wäre,
es wäre ihm so viel Liebe und Zuwendung zuteil geworden.
Welcher Mensch hat in seinen letzten Stunden schon so eine großartige, liebende Zuwendung?
Aber Gott sei Dank ist das nicht eingetreten.
Und Gott sei Dank ist er toll geschwommen.
Eine Freude, eine große Freude.
Die größte Freude, die mir in meinem Leben zuteil geworden ist,
ist mir heute Mittag zuteil geworden,
als ich das gesehen habe, wie dieser Wahl von alleine da schwimmt.
Das war für mich ein überwältigendes Ereignis.
Viele haben geweint und ich konnte die Tränen auch nicht anbergen.
Aber ich glaube, das ist das Schöne an einem Menschen,
dass wir noch fähig sind zur Liebe, zur Nächstenliebe und auch dem Tier gegenüber.
Da ist etwas sehr Schönes geschehen.
Da ist etwas sehr Wertvolles geschehen.
Und da ist etwas geschehen, was außerhalb der Logik, der Wissenschaft, der Intelligenz geschehen ist.
Etwas, was uns unser Menschsein ausmacht.
Also trotz aller Schwierigkeiten, Sie hatten ja gesagt, 120 Telefonate teilweise täglich,
nur drei bis vier Stunden Schlaf, dann ja die Auseinandersetzung auch mit Behörden,
mit Ministerium, dieses Hin und Her.
Sie würden so eine Rettungsaktion wieder durchführen,
wenn es noch mal zu einer ähnlichen Situation kommt?
Also, wenn es um ein Leben geht, ja.
Ich habe mal schon oft gesagt, wenn es ein Business gewesen wäre,
ich wäre schon hundertmal ausgestiegen.
Aber hier geht es um Leben.
Und Leben ist kostbar.
Also ich würde es wieder machen, ja.
Auch wenn ich irgendwie am Zahnfleisch gehe ein bisschen.
Ihr wollt ein Andenken von der Rettungsaktion des Buckelwalds Timmy Hope haben?
Dann bestellt bei uns eine hochwertige Infografik mit tollen Fotos und vielen Texten,
auf denen ihr die einzelnen Stationen der Rettungsaktion nachverfolgen könnt.
Ihr könnt sie digital, aber auch als Poster erwerben
und so zum Beispiel als Bildschirmhintergrund auf eurem Computer nutzen.
Mit dem Kauf unterstützt ihr auch unsere unabhängige Berichterstattung
und einen aufrichtigen Journalismus.
Einen Teil des Erlöses werden wir der DLRG und der Rettungsinitiative spenden.
Wenn ihr jetzt gleich bestellt, erhaltet ihr noch einen Rabatt.
Und was nehmen Sie mit aus dieser Rettungsaktion, aus den ganzen Erfahrungen?
Und ja, es gab bestimmt Höhen und Tiefen und auch neue Einsichten.
Was nehmen Sie mit für die Zukunft?
Ja, ich nehme mit, was ich eingangs schon sagte, gerne nochmal anschauen.
Wenn es um wirklich wertvolle Dinge wie um ein Leben geht, sollte man nicht aufgeben.
Man muss, die Eingangsthese war, das Unmögliche versuchen, das Mögliche zu erreichen.
Und ich glaube, man muss die Vorbehalte, das Denken, was schief gehen könnte,
die ganzen Hemmnisse, die Bürokratien, die muss man überwinden.
Man muss aus dem Herzen heraushandeln.
Man kann nur aus dem Verstand heraus handeln.
Man kann denken an die vielen Wissenschaftler, die den Tod schon prophezeit haben,
die sich alle geirrt haben.
Ich denke, für mich ist meine Lehre, dass die Aktie zwischen dem Kopf und dem Herzen
doch eine ganz wertvolle Aktie ist.
Ohne das Herz haben wir das Wesentliche, was den Menschen ausmacht, nicht integriert.
Ich bin überwältigt auch von den vielen Menschen, die geschrieben haben.
Das hätte ich nie gedacht.
Wir leben in einer harten Welt.
Materialismus, Kriege, Geld, Wohlstand, Prestige, diese äußeren Werte.
Dann in dieser Krisenzeit.
Ukraine, Krieg, Iran-Krieg.
Der Mensch sehnt sich ja auch nach einer positiven Botschaft.
Der Mensch möchte ja auch mal was Gutes erleben.
Der Mensch möchte auch mal was Schönes erfahren.
Und es hat mir ein Journalist geschrieben heute Nachmittag,
dass das eine völlige, wie in der englischen Zeitung, eine völlige Überdrehung sei.
Wir hätten also den Kompass quasi verloren.
Dann würde das Weltgeschehen quasi an zweiter Stelle stehen.
Plötzlich steht eine Wahl.
Aber es geht hier auch um ein Leben.
Das ist ja ein Beispiel.
Ich glaube, wenn die Politik und die Wirtschaft,
wenn die mehr aus dem Herzen heraus handeln würde,
wenn die Menschen dieses Plateau der Vergeltung irgendwo verlassen könnten,
dann wäre das auch sehr schön für die Welt.
Ich habe immer wieder, ich habe mal den Vergleich mit dem Wahl und Deutschland gebracht,
irgendwann in einem Interview.
Das ist, ohne dass die es gehört haben von mir, mir mehrfach wiedergespielt worden.
Viele haben geschrieben, ja, der Wahl ist wie Deutschland.
Vielleicht ist da was dran.
Weil wir sind aufgefangen.
Wir brauchen auch eine Wende.
Wir brauchen auch die Befreiung.
Wir müssen diesen Zustand der Stagnation und des Verfangens in Ideologien verbinden.
Ich denke, dass Liebe ein Wert ist.
Und das fehlt mir heute in der Politik und in der Wirtschaft.
Ich habe, als ich noch beim Mietermarkt war,
ich war immer interessiert daran, dass es den Menschen gut ging.
Den Mitarbeitern, den Kunden, den Lieferanten.
Ich denke, dass dem anderen Gutes wünschen und auch Brücken überwinden,
auch Meinungsverschiedenheiten tolerieren.
Wie viele finden da im Laufe der Wahlrätung aufgeregt.
Also, ich glaube, der Wahl ist schon ein Beispiel,
dass man mit Mut und Liebe und Überzeugung und auch eine Art,
wie soll ich sagen, es gibt ja diese These, wenn man einen Schluss gefällt,
einen unbedaruflichen Entschluss, dann wachsen einem auch Kräfte zu.
Und dieser unbedarufliche Entschluss zu helfen, weil von der Karin,
die ist ja noch wesentlich mehr als ich über das Prozedere,
über die Strukturen der Truppe und so weiter eingesetzt hat,
da war der nicht richtig.
Das ist eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft.
Ja klar, aber es kommt nicht darauf an, wie mich der eine oder andere Journalist gefragt hat,
was der für eine politische Meinung hat, ob der mal irgendeinen Blödsinn geäußert hat
oder ob der mal etwas Falsches gemacht hat.
Ja, wer von euch ohne Schuld ist, der fährt den ersten Stein.
Ich denke, hier haben sich Menschen zusammengefunden,
hinter einer Idee versammelt, zu helfen und zu retten.
Und das ist im Vordergrund gestanden.
Und ich denke, dass diese Sache auch zum Erfolg geführt hat.
Also nicht abwägen, nicht überlegen, tut mir dieses gut,
sondern einfach hingehen und tun.
Und das ist auch ein Credo für jeden, für mich genauso.
Für mich ist eine Lehre weiter natürlich auch die realistischen Dinge bedenken.
Aber doch immer wieder Liebe, Glaube, Hoffnung.
Also zu glauben, dass der menschliche Geist auch zu großartigen Leistungen in der Lage ist,
wenn er sich zutraut.
Ich war eigentlich nur so im Hintergrund.
Ich bin auch überhaupt kein Held.
Ich war ja noch nie mit einem Held.
Ich will auch gar keiner sein.
Also die wirklichen Helden sind erst da draußen, die da geholfen und gerettet haben.
Das sind die wirklichen Helden.
Und eine tolle Heldin ist die Karin, die das gegen alle Widerstände,
auch gegen diese ganzen Kritiken in Medien und untereinander und die Streitigkeiten ausgehalten hat
und trotzdem dabei geblieben ist.
Auch das ist, glaube ich, wichtig im Leben.
Es gibt immer Widerstände.
Aber man muss immer dabei bleiben, aus dem Inneren heraus, aus dem Glauben, aus der Liebe zu handeln.
Es ging zwar sehr profan, aber es ging irgendwie so.
Ich hätte auch nicht anders gesprochen, wenn es nicht gekriegt wäre.
Da hätte ich auch gesagt, wir haben alle aus Liebe gehandelt.
Es hat nicht sein sollen.
Und im Wahl ist viel Liebe zuteil geworden und er ist leider verstorben auf dem Weg dahin in die Debatte.
Es wäre natürlich keine Tragödie gewesen, aber es wäre trotzdem der Versuch gewesen
und man muss immer versuchen.
Man muss immer im Leben versuchen, immer wieder versuchen, auch wenn man scheitert.
Und das Scheitern ist ja immer.
Ich bin auch mit meinem Leben gescheitert, mein Gott.
Ich bin mehr gescheitert, als ich gewonnen habe.
Allerdings, Sie haben jetzt die Helfer und die vielen Menschen, die das Projekt ermöglicht haben, hervorgehoben.
Allerdings haben Sie ja den Startschuss gegeben für die neue Rettungsaktion.
Das muss man ja deutlich sagen.
Sie haben tatsächlich Hilfe gesucht.
Ja, da bin ich in so ein Interview hineingestolpert, was ich zwar selbst mentioniert habe,
aber ich habe da noch gar nicht so drüber nachgedacht gehabt.
Ich habe den Renate angerufen und gesagt, Renate, der arme Wahl und kann man nicht.
Und dann gab es das Interview und wir haben gesagt, ob ich dafür gerade stehe.
Ich kam da wie die Jungfrau zum Kind dazu.
Hinterher dachte ich, mein Gott, Walter, was hast du dich da eingelassen, wenn das schief geht?
Was ist dann, wenn das schief geht?
Aber da muss man durch und man muss ja dabei bleiben.
Ich will mich jetzt nicht kleinreden, aber ich sehe mich nur als den Stein des Anstoßes.
Ich habe ja auch operativ viel weniger getan als die Karin, auch wirtschaftlich, denke ich.
Ich war derjenige, der quasi, vielleicht wäre es auch ohne mich, das glaube ich schon,
ohne mich wäre diese Kugel nicht ins Rollen geflogen, wahrscheinlich.
Das war schon eine der, quasi der Start mehr oder weniger.
Aber später, später, ich bin ja in meinem Leben, ich wollte ja auch,
ich bin kein Kontrolleur, aber natürlich will man die Prozesse immer irgendwie begleiten.
Also im Business, im Mediamarkt habe ich schon versucht,
die ganzen Prozesse und Extras irgendwie zu begleiten.
Hier ist mir sehr schnell aufgefallen, dass mir die Prozesse, die Personen, die Medien,
die Berichte vollkommen kitten sind.
Denk mal, das ist wie die Büchse der Pandora, die ich da aufgemacht habe.
Da fliegen eine Million Insekten rum, die können dir nie mehr einsagen.
Und trotzdem dachte ich, wir haben was Gutes begonnen.
Wir bleiben dabei, es geht um die Rettung von einem jungen Wal, es geht um die Rettung von einem Leben.
Und immer, das muss ich hier auch wieder sagen, wenn es auch für das Leben,
weil die Wissenschaftler gesagt haben, der hat nur zehn Prozent überlebt,
der hat nur zwei Prozent.
Egal, Leben zu retten ist etwas Wunderbares.
Das ist immer uns ans Herz gelegt, den Menschen.
Und selbst wenn es fast aussichtslos ist.
Stell dir mal vor, meine Mutter würde noch leben, wäre schwer krank.
Und das hätte nur ein Prozent Schade.
Was würde man tun?
Natürlich, man würde kämpfen bis zum Letzten.
Und ich glaube, das ist urmenschlich.
Und das Urmenschliche ist hier wieder zum Vorschein gekommen.
Für mich ist das eine große Freude, eine große Beruhigung.
Auch eine Beruhigung für unser Land und für die Menschen in diesem Land.
Dass es hier noch so viele Menschen gibt, die zu Gefühlen in der Lage sind.
Vielen Dank.
Ich finde es schön.
Wiedersehen.
Danke.
Tschüss.