Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) hat kürzlich mehrere wichtige Klimamodelle zurückgezogen, darunter auch die Modellgruppe „RCP 8.5“. Diese ging von einem extremen Temperaturanstieg von 2,6 bis 4,8 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 aus.
Epoch Times fragte in der Regierungspressekonferenz, welche Auswirkungen dies auf bisherige politische Entscheidungen oder bereits in der Planung befindliche Gesetzesentwürfe habe.
Dazu wollte sich der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Christopher Stolzenberg, äußern. Er verwies auf das gerade im Bundeskabinett beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz (Heizungsgesetz), „wo ganz vorne auf der ersten Seite steht: ‚Die Klimagesetze gelten weiterhin‘ und damit eben auch die Klimaziele.“
„Insofern gibt es für uns erst mal keinen Bedarf, das anzupassen. Und wie auch [Regierungssprecher] Herr Kornelius schon gesagt hat: Klimaneutralität 2045 stand jetzt nicht zur Debatte. Vielmehr wird es ja jetzt auch noch bekräftigt durch die neue Gesetzeslage.“
Ihm sei nicht bekannt, dass die Klima-Modellgruppe „RCP 8.5“ der „Game Changer“ gewesen sei, „sodass man nun das alles ändern muss. Davon ist mir nichts bekannt“, so Stolzenberg.
Es gehe nicht nur um Klimaschutz, sondern auch um eine industriepolitische Entscheidung. Erneuerbare Energien sollten neben Klimaneutralität auch neue Geschäftsmodelle und eine andere Wirtschaftsform ermöglichen, „die eben auch zukunftsfest sind und uns unabhängig von fossilen Brennstoffen macht“. ________________________________________________________________
Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus mit einem Abonnement, digital oder als Wochenzeitung: 👉 https://angebot.epochtimes.de/
Wir freuen uns über rege, themenbezogene Diskussionen. Bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke. ________________________________________________________________
<html>
<head><title>404 Not Found</title></head>
<body>
<center><h1>404 Not Found</h1></center>
<hr><center>nginx</center>
</body>
</html>
Klimaschutz war lange das erklärte Ziel und Hauptbeweggrund für die Klimapolitik in Deutschland.
Wichtige Klimamodelle nahmen an, dass 4,7 Grad Erderwärmung bis zum Jahr 2100 zu erwarten sei.
Dieses Modell wurde allerdings als nicht plausibel vom IPCC zurückgezogen.
Epoch Times wollte wissen, was das für die deutsche Klimapolitik bedeutet.
Wichtige Klimamodelle wurden ja kürzlich vom IPCC zurückgezogen, darunter auch die Modellgruppe RCP 8.5,
die ja von einer extremen Annahme für die Klimaentwicklung ausging.
Jetzt die Frage, inwieweit haben Ihre Ministerien dies zur Kenntnis genommen
und welche Auswirkungen hat das auf bisherige politische Entscheidungen und bereits in der Planung befindliche Gesetzesentwürfe?
Also ich würde da vielleicht auch gerne auf das Gebäude-Energie-Gesetz,
Gebäudemodernisierungsgesetz verweisen, wo eben auch ganz vorn auf der ersten Seite steht,
die Klimagesetze gelten weiterhin und damit eben auch die Klimaziele.
Insofern gibt es für uns erst mal keinen Bedarf, das anzupassen.
Und wie auch Herr Cornelius ja schon gesagt hat, Klimaneutralität 2045 stand jetzt eben nicht zur Debatte.
Vielmehr wird es ja eben jetzt auch noch bekräftigt durch die neue Gesetzeslage.
Nachfrage, hatten diese Klimamodelle, die jetzt zurückgezogen wurden,
wurden die konkret berücksichtigt beim Gebäudemodernisierungsgesetz?
Kann es sein, dass es jetzt rückwirkend noch Veränderungen gibt?
Na, diese Klimamodelle benutzt man ja nicht für ein einzelnes Gesetz.
Es geht ja immer sozusagen um die Gesamtausrichtung, die langfristige Ausrichtung,
die man da eben vornehmen muss. Und dabei werden eben verschiedene Dinge eine Rolle spielen.
Ob nun genau dieses Modell quasi der Game Changer gewesen ist,
dass man nun das alles ändern muss, davon ist mir nichts bekannt.
Mir ist klar, und das ist eben auch etwas, was wir immer sehen können,
es geht nicht nur um Klimaschutz, sondern eben auch um die industriepolitische Entscheidung,
die wir in Deutschland erleben, dass eben tatsächlich erneuerbare Energien
und auch Umwelttechnologien uns eben auf die Klimaneutralität vorbereiten,
aber auch gleichzeitig neue Geschäftsmodelle, eine andere Wirtschaftsform eben ermöglichen,
die eben auch zukunftsfest ist, die uns unabhängig macht eben von fossilen Brennstoffen.
Das ist, glaube ich, im aktuellen Kontext das Ausschlaggebende.
Zusammenfassend bedeutet das also, dass Energiepolitik nun nicht mehr nur auf den Klimaschutz alleine ausgerichtet ist.
Nunmehr soll es auch eine industriepolitische Entscheidung sein,
um Wettbewerbsvorteile mit neuen Geschäftsmodellen hervorzubringen.