ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang um die halbe Welt nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun Menschen, Länder und Kulturen, dabei nehme ich Dich mit und gebe Dir Einblicke in meine Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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The narrator overcomes a severe fear of heights to experience a hot air balloon ride over Cappadocia, Turkey. From the early morning shuttle and breakfast to ascending over 1,200 meters, the journey highlights the breathtaking landscapes and the personal triumph of facing a phobia to witness a spectacular sunrise.
Willkommen zu einer, zu meiner unerwarteten Reise, meiner unerwarteten Reise durch Kappadokien,
besser gesagt über Kappadokien, denn ich werde Kappadokien durch einen Heißluftballon
entdecken und ungeahnte spektakuläre Aussichten genießen.
In dieser Folge folge ich also einer Einladung, die aufgrund eines treuen Zuschauers der Community
zustande gekommen ist, und zwar die Einladung, mich in einem Heißluftballon mitzunehmen.
Also, ich stelle mich in dieser Episode einer meiner größten Ängste, denn wie gesagt,
ich bin nicht frei von Höhenangst und ihr seht hier also das Ganze von A bis Z, denn
das Ganze ist nicht nur eine einfache Ballonfahrt, es gehört noch viel, viel mehr dazu.
Moin Freunde, es geht los, es ist Ortszeit 4.33 Uhr, also 3.33 Uhr deutscher Zeit, in
sieben Minuten kommt mein Shuttle, soll mein Shuttle kommen, in Goröme, zum Luftballon
fahren.
Ein bisschen aufgeregt bin ich natürlich schon, ich habe eine brutale Höhenangst,
das wird also auch eine Überwindung kosten.
Ah, hier fahren schon die Trucks, die haben hier so Depots für ihre Ballone und die fahren
halt mit diesen Trucks aus den Depots an die Stellen, wo die starten können wahrscheinlich
und sammeln dann irgendwie unterwegs die Leute ein.
Ich werde mir eine Kabine teilen mit fünf Leuten und es gibt vier Kabinen, macht also
nach einem Riese 20 Leute, mit denen ich unterwegs sein werde und wir sehen mal, was
das wird.
Vielleicht eine Sache, die auch noch interessant ist, die haben in den Vorbereitungsnachrichten
geschrieben, dass man sich lange, möglichst warme Kleidung anziehen soll, denn dort oben,
ich meine, keine Ahnung, ich gehe drei, vierhundert Meter hoch oder so, hat es dann um die Uhrzeit
noch teilweise bis zu minus sieben Grad.
Ja, also ich bin hier mal wieder in langer, langer Montur unterwegs, mal wieder ein bisschen
frieren, ist auch nicht schlecht, war ja ständig 30 Grad plus seit Juni.
Ich bin gespannt, ich bin so gespannt.
Chateau ist da.
Hi, I'm Robert, Voyager, follow me, back, front, merhaba.
Es geht also einmal quer durch Cappadocien beziehungsweise Goreme ans andere Ende der
Stadt.
Im nächsten Halt werden wir jetzt ein Tour gemacht, also die Leute werden ja alle eingesammelt
von überall.
Das ist schon echt eine krasse Maschinerie, ich bin jetzt hier in irgendeinem kleinen
Dorf, wird jetzt eingecheckt und dann geht's zum nächsten Schritt.
Und wenn ich sage Maschinerie, liebe Freunde, dann meine ich auch wirklich Maschinerie,
das ist Transport, das ist Verpflegung, komplettes Catering und noch viel, viel mehr.
Lumpen lässt man sich auf jeden Fall nicht, weil im Preis auch ein Frühstück inbegriffen
ist.
Nicht schlecht, mit Tee und Kaffee, Aufschnittkäse, Gemüse, kann man gut gestärkt in so einem
Ballon gehen.
Ja, nette Geschichte.
Auch wenn ich ganz genau weiß, dass nichts passieren wird, letzte Zweifel gibt es dennoch.
Deshalb genieße ich das, so als wäre es meine letzte Henkersmahlzeit, denn ich werde
gleich an heißer Luft, Nylon und Drahtseilen hängen.
Also, ab ins nächste Shuttle.
Oh, da bin ich sogar vorne sitzen, auch nice.
Die Ballone sind auch schon langsam vorbereitet.
Man sieht jetzt keine Transporter mehr mit diesen Körben, seit dass man dann direkt starten
kann, denke ich.
Und dann waren die leuchtenden Feuerbälle plötzlich ganz, ganz nah.
Ebenso wie der Stift, der plötzlich immer mehr anfängt zu drücken.
Wie groß die auch einfach sind, aus der Ferne sieht das ein bisschen kleiner aus.
Ja, hier geht's jetzt los, wir sind am Abflugsort, ich muss zum Boarding, das ist gut ein Stück.
Also, bis gleich, aus der Luft.
Natürlich sieht das Sicherheitskonzept vor, dass vor jedem Flug noch die letzten Sicherheitsinstruktionen
gegeben werden müssen, als würde es irgendwas ändern, wenn das Ding runterkracht.
Auch, dass man sich entsprechend festhält, wie auch immer.
Aber, ich nehme es dankbar an, es beruhigt mich ein bisschen und dann geht die heiße
Luft rein.
Was ist denn los?
Es ist ganz schön laut hier.
Wenn sich das Ding einheizt.
Und dann war er da, der Moment, in dem der Ballon vom Wagen abgekoppelt wird.
Wir gehen hoch.
Ja, und dann fiel unserem Kapitän plötzlich ein, dass er noch eine wichtige Frage vergessen
hat.
Ja, ganz toll, Freundchen.
I forgot to ask, is there anybody afraid of high?
Yes.
It's too late now.
Actually, I don't care anymore.
Ui, ui, ui.
Naja, wenn man nicht runterschaut, dann geht es schon, aber es ist auf jeden Fall kuschelig.
Dann geht dann gleich die Sonne hoch.
Dieser Moment zählt definitiv zu einem der schönsten, die ich bisher in der Natur erleben
durfte.
Vergleichbar war es nur ein einziges Mal in den Alpen auf knapp 3500 Meter.
Sonnenaufgänge in dieser Höhe sind einfach echt eine andere Story.
Ich kann nur sagen, einfach machen, denn wie Seneca so schön sagte, wir leiden mehr in
der Vorstellung als in der Wirklichkeit.
Das ist so krass.
Man muss es einfach irgendwie versuchen zu genießen.
Ich habe keine Ahnung, wie hoch wir sind oder wie hoch wir gehen werden, aber ich bin froh,
dass ich es gemacht habe.
Weil Worte einfach nicht beschreiben können, wie schön das Ganze ist und wie fantastisch
das aussieht, lasse ich euch nach der nächsten Sequenz einfach ein paar Minuten Ruhe und
ihr genießt und fahrt einfach ein bisschen mit.
Ich habe auf jeden Fall trotzdem natürlich Respekt vor der Höhe, aber ich habe das Gefühl,
ich werde es hier gut überlebt haben, wenn ihr die Videos seht.
Also ich stelle mir jetzt keine Ehre vor, das vielleicht noch mal zu machen.
Das ist schon cool.
Also gut, wenn die halt so hoch gehen wie das da.
Das sind halt locker 350 Meter.
Das ist schon wackelig in den Knien.
Das sind über 700 Meter jetzt hoch.
Das ist schon krass.
Ich habe mich hier auch fest.
Richtig.
Aber das ist nicht so schlimm, wie ich vielleicht gedacht hätte.
Also wenn man richtig panische Grundangst hat, sollte man das vielleicht nicht machen.
Aber es geht.
Irgendwie geht es.
Ich weiß nicht warum.
Ich weiß nicht, ob ich eine Farbe im Gesicht habe.
Es wird doch einfach nicht weniger schön.
Also es ist nicht bemerkenswert schön.
Es ist ein richtiger Nebel über dem Tal jetzt hier.
So diesig.
Übelst geil.
Vielleicht bekommt ihr so nochmal ein Gefühl dafür, wie hoch wir sind.
Es scheint so ein bisschen synchronisiert zu sein.
Erst waren wir relativ niedrig.
Und viele andere Ballone waren über uns.
Und jetzt sind wir halt irgendwie mega weit oben.
Also ganz oben.
Und die anderen Mäuse sind da unten.
Gut.
1200 Meter.
Hat er gerade gesagt, der Keule.
Wir müssen es nur genießen.
Kommt ja nicht mehr raus.
Ich bin mega froh, dass es gemacht hat.
Und dass es geklappt hat.
Und andersherum nochmal ein riesengroßes Dankeschön an die Einladung an Stefu und
die Schweiz.
Küss dein Herz, Brudi.
Und auch an Voyager Tours, dass ihr mich hier mitgenommen habt.
Thank you very much.
Danke, danke, danke.
So langsam geht das Spektakel zu Ende.
Wir sinken.
Wir gehen nieder.
Es ist doch echt beeindruckend, wie genau die die Dinger eigentlich steuern können.
Trotz dessen, dass die vom Wind abhängen.
Zumindest nicht das Gefühl, dass sie unkontrolliert hier irgendwo rum tingeln, tangeln.
Wir sind wieder gelandet.
Sicher gelandet.
Das war unglaublich geil.
Richtig, richtig cool.
Eine Punktlandung.
Am Ende sind wir hier genau, genau auf diesem Ding hier gelandet.
Und jetzt wird jede Sekunde das Ding einfach, wie immer, wenn es vorbei ist, schlaff zusammenfallen.
Ah, schau mal, wenn er da zieht, dann geht es auf und dann geht die Luft raus, die warme
Luft, weil die nach oben geht.
Ich verstehe.
In diesen Karabinern hängen jetzt gerade einige Leben.
Wird alles gelöst.
Luft geht raus.
Man sieht es schon erschlaffen.
Also ich habe es sehr genossen.
Ein schönes halbes Stündchen.
Klasse.
Ja, geschafft, ey.
Da muss ich mal wirklich kurz durchatmen, weil das, ich kann es gar nicht beschreiben.
Das ist wirklich, wirklich krass gewesen.
Es hat mega Spaß gemacht.
Der Kollege war super nett.
Wir trinken jetzt noch ein Glas Champagner.
Und interessante Geschichte.
Es geht gar nicht um die Angst vor Höhe, sondern um die Angst vor dem Herunterfallen.
Das ist das, was auch beim Fliegen wohl das Problem ist, wenn das so die Turbulenzen macht.
Beim Flugzeug hat man ja auch keine Höhenangst, sondern die Angst vor dem Fallen.
So wie scheinbar hier auch.
Und die hatte ich nicht, weil das ist sehr, sehr smooth, sehr, sehr entspannt.
Gleitet das Ding mit dem Wind im Wind sanft dahin.
Da wird alles verzurrt.
It is not a celebration, right?
Three, two, one.