⭕️ Der Lockdown in China scheint kein Ende zu nehmen – und geht an der Wirtschaft nicht spurlos vorbei.Shanghai meldete im April einen erheblichen Rückgang der Autoverkäufe um 100 Prozent. Nach Angaben des Shanghaier Automobilhandelsverbandes wurde im vergangenen Monat kein einziges Auto verkauft. Fast alle Autohäuser in der Stadt waren geschlossen. Im Vergleich dazu wurden im April 2021 mehr als 26.000 Autos verkauft. Don Ma von NTD mit den Details. ________________________________________________________________
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Der Lockdown in China scheint kein Ende zu nehmen und geht an der Wirtschaft nicht spurlos vorbei.
Shanghai meldete im April einen erheblichen Rückgang der Autoverkäufe um 100 Prozent.
Nach Angaben des Shanghai Automobilhandelsverbandes wurde im vergangenen Monat kein einziges Auto verkauft.
Fast alle Autohäuser in der Stadt waren geschlossen.
Im Vergleich dazu wurden im April 2021 mehr als 26.000 Autos verkauft.
Don Ma von NTD mit den Details.
Die jüngste Auswirkung der Null-Covid-Politik ist der vollständige Stillstand im Bereich Autoverkäufe.
Die Maßnahme hat zur Schließung von Fabriken geführt, die Produktion verlangsamt und die Lieferketten gestört.
Mehrere Nachrichtenagenturen berichten nun über die Sorge, dass Chinas wirtschaftlicher Abschwung eine weltweite Rezession auslösen könnte.
Ethan Young, Politologe und Wirtschaftsanalytiker am amerikanischen Institut für Wirtschaftsforschung, hält diese Befürchtungen für übertrieben.
Ich glaube nicht, dass China eine so große Rolle spielt, wie die meisten Leute befürchten.
Ich glaube nicht, dass eine Rezession in China und nur in China einen Domino-Effekt auslösen kann.
Young zufolge sei China nur ein Teil des Puzzles.
Andere Faktoren müssten ebenfalls berücksichtigt werden, wenn man von einer globalen Rezession spricht.
Die Menschen sind nicht nur um Chinas Wirtschaft besorgt, sondern auch wegen der steigenden Zinsen in den USA und dem Krieg in Europa.
Die meisten Menschen sorgen sich, dass die drei Faktoren, China, Europa und die USA, die unabhängige Ursachen voneinander haben, zur globalen Rezession führen.
Anders gelagert wäre es, wenn China seine Lockdowns von Shanghai auf das ganze Land ausdehnt.
Sollte Peking diesen Weg einschlagen, könnte das eine globale Rezession auslösen.
Wenn China die Null-Covid-Politik über Monate aufrechterhalten würde, und nicht nur in Shanghai und Xi'an, sondern landesweit,
könnte es zu einem katastrophalen Zusammenbruch der chinesischen Wirtschaft kommen.
Und das könnte zur weltweiten Rezession führen.
Das Schlüsselwort heißt hier jedoch könnte, denn selbst wenn es in China zu einer Katastrophe kommt, muss das nicht für die ganze Welt so sein.
Ich denke, man muss andere Länder in die Überlegung einbeziehen.
Wenn nur China Probleme hat, dann bedeutet das wahrscheinlich ein langsameres Wirtschaftswachstum,
aber keine totale Rezession hinsichtlich der Preise und Lieferketten.
Im Großen und Ganzen könnte es dem Rest der Welt gut gehen, vorausgesetzt die beiden anderen Dinge laufen gut.
Mit den anderen beiden Dingen sind die Inflation in den USA und der Krieg in der Ukraine gemeint.
Denn sollte diese behoben beziehungsweise beendet werden so jung,
wird Chinas Lockdown die weltweite Wirtschaft nicht in eine Rezession stürzen.
Don Ma, NTD News.