Alte Poststraße - Karlstein an der Thaya, Horologenlandl

[2020-10-23] Kleine 2,5 km Wanderung in und um Karlstein.
Unterwegs besuche ich den Markt Karlstein, bekannt durch seine 250 Jahre alten Horologen/Uhrmacher und Fachschule und Kräuterproduktionen. Mein Weg führt mich zunächst durch eine enge Gasse hinauf zur Kirche zum Kräuterpfarrerzentrum.
Dieses Gebäude hatte Jahreszahl 1969, wirkt aber renovierungsbedürftig.
Steil geht es, über den sagenumwobenen Pfaffensteig, hinauf zum der Deanberg.
Mit einer schönen Aussicht auf Karlstein.
Und weiter geht es, um den Gutshof. Gesperrt für Besucher. Es ist ein riesiges ummauertes Gelände, einschließlich dem Schloss, das nicht zugängig ist.
Schloss Karlstein, aus dem 15./16. Jahrhundert, mit Rundturm und Kapelle, auf einem Felsen hoch über der Thaya. Eine Allee, in den Gutshof, dürfte die Weiterführung der Alten Poststraße sein, die ich jetzt über diesen Hohlweg hinunter gehe.
Im Graben fließt der Schladeinbach, der später in die Thaya mündet. Über die kurvenreiche Landstraße, die nach Raabs führt, gehe ich zurück nach Karlstein.
Und am Ufer der Thaya, habe ich wieder einen Blick auf das Schloss Karlstein und den Burgfelsen. Weiter geht es, unterhalb des Schlosses, auf dem beschilderten Naturlehrpfad Hangenstein und einen kleinen Kräutergarten ("Wenn der Gärtner schläft sät der Teufel Unkraut!"). Hin zur Straßenbrücke mit dem heiligen Nepomuk. Ab hier, bei einem Pavillon, gehen viele Wanderwege in die Umgebung. An der modernen Schule, unterhalb des Burgschlosses, gehe ich über die alte Bauernzeile zurück zum Parkplatz und Auto.
