Sauerteig glutenfrei, einfach gemacht, einfache Anwendung!

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1 Videoaufrufe·18.10.2023

Ab dem 05. Juni ist es soweit. Meine beliebtesten Brot Rezepte gibt es endlich bei GU in einem Buch. Darin findet ihr außerdem, exklusiv, meine besten, noch nicht veröffentlichten Rezepte.
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Glutenfreien Sauerteig herzustellen ist nicht viel anders, als Sauerteig aus glutenhaltigem Mehl.
Die Konsistenz ist anders und der glutenfreie Sauerteig geht nicht ganz so stark auf.
Dennoch macht er dein Brot saftiger, weicher und hält ihn schön lange frisch.
In den ersten 7 Tagen bleibt der Sauerteig die ganze Zeit draußen und kommt nicht in den Kühlschrank!

1. Tag: 75g Vollkornreismehl + 75 - 85 ml Wasser
2. Tag: rühren
3. Tag: 50g Vollkornreismehl + 50 - 55 ml Wasser
4. Tag: 50g Vollkornreismehl + 50 - 55 ml Wasser
5. Tag: 50g Vollkornreismehl + 50 - 55 ml Wasser
6. Tag: 50g Vollkornreismehl + 50 - 55 ml Wasser
7. Tag: Sauerteig ist fertig und einsatzbereit

Statt Reismehl, könnt ihr auch wunderbar halb Reismehl, halb Buchweizenvollkornmehl nehmen. So habe ich mein zweites Glas abgemischt. Ich finde es fast noch besser!

Der Sauerteig ist fertig - was nun?
Wenn der Sauerteig dann endlich fertig ist, könnt ihr ihn sofort benutzen.
Nehmt euch, je nach Rezept, die benötigte Menge Sauerteig raus und fügt die entnommene Menge wieder hinzu.
Das heißt, wenn ihr 50g Sauerteig entnehmt, fügt ihr 25g Wasser und 25g Reismehl wieder hinzu.
Und dann stellt ihr das Glas einfach wieder zurück in den Kühlschrank! So lange bis ihr wieder Sauerteig braucht. Wenn ihr einmal eine zeitlang nicht backt, kein Problem, allerdings solltet ihr eueren Sauerteig nach 2, spätestens 3 Wochen trotzdem füttern (Mehl und Wasser dazugeben), damit er immer frisch bleibt.
So habt ihr immer genug auf Vorrat und er bleibt immer frisch.

Was gibt es zu beachten?
Arbeitet sauber! Euer Glas vorher am besten auskochen, ebenso das Wasser und die Utensilien.
Wenn euer Glas vom rühren irgendwann schmutzig ist, könnt ihr es einfach wechseln.

Für eueren glutenfreien Sauerteig könnt ihr selbstverständlich auch etwas anderes als Reismehl nehmen. Zum Beispiel Buchweizenvollkornmehl, Braunhirsemehl, Quinoamehl oder ihr könnt auch Mehlsorten mischen.
Ihr müsst nur eine Sache beachten, die angegebene Wassermenge ist ein Richtwert!! Je nach Mehlsorte und Hersteller unterscheidet sich die Konsistenz. Orientiert euch an der Konsistenz im Video. Es kann durchaus sein, dass ihr mehr Wasser braucht oder ein paar Milliliter weniger. Ist euer Teig zu flüssig, gebt ihr beim nächsten Mal etwas weniger Wasser dazu. Ist er zu fest, gebt ihr entsprechend mehr Wasser dazu.
Wenn sich Wasser am Boden oder auf dem Teig absetzt, ist das ganz normal, einfach verrühren!


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