Es ist schön, mit unseren Hunden spazieren zu gehen, aber es ist auch umso nerviger, je größer der Radius ist. Jeder Hund zeigt einen anderen Radius, die einen bleiben lieber in der Nähe ihres Halters, die anderen haben ein sehr starkes Explorationsverhalten und wollen am liebsten die ganze Welt entdecken. Dabei kann man die Hunde schell aus den Augen verlieren – wenn man sie denn lässt. In diesem Video zeige ich euch, wie ihr den Radius eures Hundes einschränken könnt.
Viel Spaß, Eure Dana
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Hallo, ich bin Dana und mich begleiten Hunde von klein auf in meinem Leben. Meine Ausbildung zur Hundetrainerin absolvierte ich bei der Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining (ATN) sowie bei der Industrie- und Handelskammer (IHK). Ich stehe für ein Hundetraining ohne Extreme, individuell angepasst an das jeweilige Mensch-Hund-Team. Dabei liegt der Fokus größtenteils auf der Arbeit mit den Menschen. Mit unseren Videos möchten wir vor allem Fehler und Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund aufdecken und dir als Hundehalter praktische Tipps an die Hand geben, die euren Alltag harmonischer und glücklicher gestalten.
00:00 - Intro 01:12 - Hilfsmittel für das Radiustraining 01:40 - 1. Schritt: Der Nahbereich 02:56 - 2. Schritt: Die Korrektur
es ist so schön mit unseren Hunden
spazieren zu gehen aber es ist auch
richtig nervig wenn der Radius zu groß
ist in diesem Video zeige ich dir wie du
den Radius deines Hundes einschränken
[Musik]
kannst jeder Hund hat einen
unterschiedlich großen Radius die einen
die bleiben eher lieber näher bei dem
Besitzer und die anderen die zeigen ein
sehr starkes exploration uns verhalten
und wollen die ganze Welt entdecken und
dabei verliert man sie leider schon mal
aus den Augen wenn man sie denn ließe
das können wir natürlich in unserer
Gesellschaft so nicht zulassen deswegen
ärgern sich aber viele Hundebesitzer und
sagen es ist so anstrengend den Hund bei
sich zu halten und immer wenn man gerade
nicht aufpasst dann ist er eben doch
wieder im außenfokus und läuft einfach
Meter weit voraus und man kann ihn nicht
mehr sehen heute treffe ich mich mit
Alina und ihrem kleinen
zwergschnauzerrüden Oskar
und der möchte auch gerne die Welt
entdecken und zeigt ein ordentliches
Erkundungsverhalten draußen und in zwei
Schritten soll er heute lernen sich mehr
an Alina zu orientieren für dieses
Training brauchen wir Futter und eine
Schleppleine die ungefähr 5f oder 7 m
lang ist wenn sie länger ist dann wird
das Ganze ganz schön wurstelig dass man
sich auch manchmal verknotet und das
ganze nicht gut managen kann deswegen
greife ich lieber auf die etwas kürzeren
Schleppleinen zurück und ich bin auch
der Meinung ein Hund muss ich den
Freilauf erarbeiten und wenn er sich
sehr weit entfernt dann darf man ihm
jetzt erstmal beibringen dass er in
einem engeren Radius bleiben soll wir
starten mit Schritt 1 und zwar damit
dass Oscar erstmal lernt sich im
Nahbereich an Alina zu orientieren das
was im Nahbereich nicht funktioniert das
kann natürlich auch nicht auf Entfernung
klappen dafür habe ich ein bisschen
Futter denn ich möchte ihm diese
Orientierung im Nahbereich jetzt
schmackhaft machen eventuell habt ihr
fürs Training eine größere Fläche dass
man sich kreuz und quer bewegen kann es
geht aber natürlich auch auf
Waldwegen wichtig ist dass die Ablenkung
jetzt erstmal nicht zu stark ist und
wenn das ganze funktioniert dann kann
man die Ablenkung langsam steigern Alina
wird jetzt mit Oscar ein Stückchen
spazieren gehen und sobald er aus ihrem
Nahbereich ein Stück weit rausgeht dreht
sie sich um wechselt die Richtung und
nimmt ihn mit der Leine ganz sanft mit
wenn er sich umorientiert und mitkommt
dann bekommt dafür auch eine Bestätigung
und das ganze macht sie jetzt kreuz und
quer sie ist also völlig unvorhersehbar
Oscar weiß nicht wo es das nächste Mal
lang geheht und er muss jetzt ordentlich
aufpassen um sich an ihr zu orientieren
und da auch anstrengen aber es lohnt
sich für ihn sie kann hier mit Futter
oder mit Spielzeug und natürlich auch
sozial belohnen je nachdem was Oscar
gerade
[Musik]
annimmt wenn der erste Schritt gut
funktioniert hat dann kommt jetzt der
zweite Schritt und hier bauen wir eine
Korrektur mit rein denn ich möchte
natürlich nicht den ganzen Spaziergang
über dem Hund nur erklären dass er bei
mir bleiben soll weil er dann Futter
kriegt und weil sich das für ihn lohnt
sondern es gibt natürlich auch die
Grenze zu sagen ich möchte nicht dass du
an der Schleppleine ziehst ich möchte
nicht dass du unaufmerksam bist dass du
nicht auf mich achtest ein kurzes mal
die Leine hebt sich ist in Ordnung aber
sobald der Zug auf die Leine kommt da
kommt dann die Unterbrechung von meiner
Seite und ich wechsel daraufhin auch die
Richtung am Anfang kann ich das ganze
noch mitbelohnen weil der Hund dann
mitkommt aber später belohne ich nur
noch wenn der Hund von alleine vor dem
Impuls Abicht und mit mir mitkommt denn
so lernt er natürlich nur dass er immer
wieder aufpassen muss und nicht nur dass
der Impuls zu einer Belohnung führt dann
kann ich natürlich eine fehlverknüpfung
haben und das möchte ich gar nicht
erreichen natürlich trägt dieses
Training nur Früchte wenn ich es in
meinen Alltag wirklich konsequent
integriere wenn ich die Schleppleine mal
abmache mal dran mache wenn ich mal
korrigiere und mal nicht dann ist das
natürlich inkonsequent und dann kann der
Hund den Radius nicht lernen deswegen
muss man das wirklich über viele Wochen
auch so durchziehen auch wenn es erstmal
anstrengend ist es lohnt sich total denn
es gibt nichts Schöneres als wenn man
hinter einen Hund hat der sich auch in
diesem angenehmen Radius bewegt ich
hoffe euch hat das Video gefallen dann
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und uns einen Daumen nach oben zu
hinterlassen und wir sehen uns dann im
nächsten Video