3 Videoaufrufe·07.10.2024
In diesem bewegenden Video gibt Tom Campbell tiefgehende Einblicke in die Bewältigung von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Depression, die durch Kindheitstraumata verursacht wurden. Eine anonyme Frage aus der globalen My Big TOE (MBT)-Community fragt nach Rat für jemanden, der Missbrauch und emotionalen Schmerz in der Kindheit erlebt hat. Tom spricht über Vergebung, Akzeptanz und die Notwendigkeit, emotionale Wunden loszulassen. Mit Mitgefühl erklärt er, wie wichtig es ist, das Trauma zu verstehen, es zu konfrontieren und den eigenen Heilungsprozess in Gang zu setzen.
Wenn du mit Kindheitstrauma, PTBS oder emotionalen Verletzungen zu kämpfen hast, könnte dieses Video dir helfen, neue Perspektiven zu finden und deinen Weg zur Heilung zu beginnen. Professionelle Beratung wird immer empfohlen, aber Toms Worte können eine wertvolle Ergänzung im persönlichen Entwicklungsprozess sein.
Viel Spaß mit dem Video!
00:00 Das Trauma verstehen
01:28 Der emotionale Kampf mit der Vergebung
03:24 Die emotionale Dysfunktion der Eltern akzeptieren
04:54 Mitgefühl für den Täter entwickeln
08:11 Sich dem Trauma stellen und es überwinden
10:04 Einen positiven Blick in die Zukunft bewahren
10:44 Die Rolle der Angst für den Heilungsprozess
Der Link zum Originalvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=yDy7ry81CPo&t=2s
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nun gut Tom vielen Dank dass du heute
hier bist ich habe eine anonyme Frage
von der globalen MBT Familie auf
Facebook und die Frage lautet ich hätte
gerne einen Rat für einen Erwachsenen
der mit posttraumatischer
Belastungsstörung und Depression zu tun
hat die aus einem Kindheitstrauma
herrühren die längere Geschichte ist in
ein streng Gemeinschaft aufgewachsen bin
und von meinem Vater körperlich
misshandelt wurde der Missbrauch dauerte
von meinem sechsten Lebensjahr bis zu
dem Zeitpunkt als ich mit 15 zu Hause
wegging meine Mutter wusste davon ebenso
wie meine ganze Familie und die Lehrer
in der Schule aber es gab niemanden der
mir zu Hilfe kam ich bin jetzt in meinen
30ern und stelle fest dass das Trauma
und die posttraumatische
Belastungsstörung aus der Kindheit
obwohl ich versucht habe zu vergeben
meine Gesundheit beeinträchtigen
emotional körperlich und
geistig ich habe ein paar Gespräche mit
meinen Eltern geführt und mein Vater hat
Reue gezeigt aber ich konnte ihm nur
meine Vergebung und mein Verständnis
diktieren nicht aber meinen Schmerz oder
meine Qualen was würden Sie einer Person
sagen die ein solches Trauma erlitten
hat es hört sich so an als ob du
intellektuell verstehst was die Probleme
sind was der Prozess ist intellektuell
hast du dich entschieden zu vergeben und
loszulassen aber intuitiv und auf der
Seinsebene fällt es dir schwer
loszulassen denn der Schmerz ist immer
noch da du fühlst ihn noch du kannst
dich immer noch daran erinnern du bist
immer noch traumatisiert davon um ihn
loszulassen muss man ihn
akzeptieren und wenn du es akzeptierst
heißt das nicht dass du es in Ordnung
findest diese Art von Missbrauch ist
niemals in Ordnung sondern wenn du
erkennst dass es einfach so war wie es
war weil dein Vater so war wie er war
aus welchem Grund auch immer weißt du
dein Vater war auch aus bestimmten
Gründen so und sein Vater war auch aus
bestimmten Gründen so und so geht es
immer weiter man kann die Gründe für ein
solches Verhalten also so weit
zurückschieben wie man will aber darum
geht es nicht der Punkt ist dass dein
Vater aus welchen Gründen auch immer so
war und du wurdest nun in diese Familie
hineingeboren und es lag an dir damit
umzugehen und damit so positiv wie
möglich
umzugehen nun das ist wirklich schwer
umzusetzen wenn dich jemand verprügelt
ist es schwer damit positiv umzugehen
vor allem wenn du ein Kind bist daran
scheitern die meisten Kinder sie können
damit nicht positiv umgehen also bauen
Sie diese Angst und diesen Hass auf
diese sehr starke negative wie sagt man
am besten Mauer und sie umschließen sich
damit sie versuchen all das hässliche
Zeug hinter dieser Mauer zu verbergen
und so zu tun als sei es nicht
da so leben sie also und wenn sie noch
in ihren 20ern sind funktioniert das
auch ganz gut Dinge hinter diesen Mauern
zu verstecken und so zu tun als ob sie
nicht da wären aber je älter man wird
desto mehr Dinge werden es hinter der
Wand oder unter dem Teppich oder wo auch
immer man die Dinge mit denen man sich
nicht auseinandersetzen will
hineinstopft und es wird immer
schwieriger sie nicht zu sehen und nicht
zu
fühlen das Problem ist also dass es wenn
man sich nicht damit auseinandersetzt
wahrscheinlich immer noch schlimmer wird
es wird nicht besser werden wenn man es
einfach in Ruhe lässt das klingt als
hättest du dich mehr oder weniger auf
intellektuellem Wege damit
auseinandergesetzt aber jetzt musst du
es emotional loslassen du musst dir klar
machen dass es nicht so war dass der
böse Vater seinen Armen Sohn geschlagen
hat viel mehr war es so dass der Vater
von allen möglichen seiner eigenen
Ängste dazu getrieben wurde Dinge zu tun
die dein Vater gar nicht irgendwie
anders hätte tun können weil er so sehr
der von seinen eigenen Dämonen gequält
wurde dass das seine Antwort auf seine
eigenen Dämonen war und er hat einige
dieser Dämonen auf dich
übertragen okay nun gib sie nicht an
deine eigenen Kinder weiter werde sie
los verstehst du das ist die Gefahr du
musst sie also loswerden und um sie
loszuwerden kannst du zurückgehen wenn
du willst und du kannst einfach einen
Blick darauf werfen und in die Zeit
zurückgehen als du ein Kind warst einen
Blick auf deinen Vater werfen und
erkennen dass er von seinen eigenen
Ängsten von seinen eigenen Dämonen dazu
getrieben wurde all die Dinge zu tun die
er
tat er hat es nicht getan weil er
einfach ein böser Mensch war und dich
verletzen wollte er tat es weil er
selbst so viele Ängste und Schmerzen
hatte dass dies seine Art und Weise war
mit seinen eigenen Ängsten fertig zu
werden
Mitgefühl ja das Mitgefühl
man betrachtet es also und sagt na gut
mein Vater war sehr
dysfunktional und das hat auch mich
dysfunktional gemacht ich darf das nicht
zulassen ich kann nicht die
dysfunktionale Art meines Vaters
übernehmen und seine dysfunktionale Art
zu meiner dysfunktionalen Art werden
lassen nicht dass du dich wie dein Vater
Verhalten würdest deine dfunktion ist
anders du wirst deine Kinder nicht
schlagen weil du weißt wie schädlich das
ist aber aber trotzdem dringt es in
deine Welt ein diese Ängste diese alten
Erinnerung diese alten schrecken sie
halten Einzug in deine Welt machen dich
unsicherer und jetzt wo du in deine
Lebensmitte gelangst musst du dich damit
auseinandersetzen je länger du es
aufschiebst desto schwieriger wird es
werden du musst dich also wirklich jetzt
damit
auseinandersetzen nicht erst nächstes
Jahr es wird kein bisschen leichter
werden es wird einfach nur noch
schwierig
also ja stell dich ihnen schau es dir an
akzeptiere die Situation mein Vater war
einfach psychisch krank er war einfach
verrückt er hatte all diese
Verrücktheiten und ich war zufällig zur
falschen Zeit am falschen Ort deshalb
musste ich eine Menge Schmerz Elend und
Gestörtheit ertragen aber ich lasse
nicht zu dass mich das beeinflusst ich
akzeptiere dass er einfach so war und es
hatte nichts mit meinem wer tun es hatte
nichts mit meinem Selbstwertgefühl zu
tun es ging nur um ihn und seine
Verrücktheit wenn du es so stehen lassen
kannst dann wird es dir eine Menge von
deinem Schmerz nehmen denn was passiert
ist dass du als Kind die Verantwortung
für viele der Dinge übernimmst für die
dich deine Eltern schlagen du fängst an
dich schlecht und unzulänglich zu fühlen
zu denken dass du kein guter Sohn bist
und all solche
Dinge dein Vater überzeugt dich D dass
du weißt dass du an vielem schuld bist
und er tut es weil es ihm hilft seine
Schrecken auf jemand anderen zu
übertragen der ihm dabei hilft sie
selbst loszuwerden es ist furchtbar
seinem Kind so etwas anzutun aber wenn
das die Qualität ist die man an diesem
Punkt hat dann ist es das was man tun
wird man kann nichts anderes tun dein
Vater ist wer er ist wer er war es war
ihm nicht mögliches irgendwie anders zu
machen denn so war er leider ein
und so hat er Sachen
gehandhabt die Wahrscheinlichkeit dass
er es auf eine andere Art und Weise tun
würde war wahrscheinlich sehr sehr
gering du warst am falschen Ort zur
falschen Zeit nimm nichts von all der
Negativität an nichts von all den
negativen Dingen die er über dich gesagt
hat Schenk ihnen keinen Glauben das ist
alles nur Schwachsinn das waren seine
Probleme seine Schwierigkeit selbst
zeigen zu können und wenn du das so für
Dich annehmen kannst dann empfindest du
Mitgefühl du hast Mitgefühl mit ihm weil
er sehr gelitten hat wahrscheinlich
durch die Hände seines eigenen Vaters
aber er hat sehr gelitten das kann auch
an anderen Dingen gelegen haben er
fühlte sich als Versager er fühlte sich
selbst gegenüber sehr negativ deshalb
hat er solche Dinge getan um seiner
eigenen Schuld seiner eigenen
Dysfunktion zu entkommen
lass ihn also so sein wie er ist
akzeptiere dass es eine reine
losentscheidung war dass du gerade dort
gelandet bist und lass los
davon ich will so nicht mehr länger sein
ich verstehe es mein Vater hatte eine
sehr niedrige
bewusstseinsqualität er hatte eine Menge
Angst ich habe das am Ende abbekommen
das hat überhaupt nichts mit mir zu tun
aber es hat mich
traumatisiert jetzt muss ich dieses
Trauma loslassen
wenn du das als eine sehr starke Absicht
für dich hast wirst du das Trauma
loslassen und es wird Dir gelingen auch
wenn du se Monate oder ein Jahr brauchst
du wirst sehen dass es dir immer besser
geht eine Sache mit Angst ist dass sie
sich an Dich klammert wenn du versuchst
die Angst zu verdrängen klammert sie
sich noch fester an dich und wenn es dir
gelingt sie ein wenig wegzudrängen
versucht sie noch stärker sich wieder an
dich zu heften darauf musst du also
gefasst sein und du musst deine
Anstrengung verdoppeln Sie wegzuschieben
aber solange du deine Entschlossenheit
bewahrst wird es letztendlich
funktionieren ich denke das ist ein sehr
kraftvoller lag aus deiner Perspektive
als Bewusstseinsforscher und aus deiner
Sicht des großen Ganzen ich weiß dass
diese Person eine professionelle
Beratung gehabt haben muss und wenn
nicht würden wir das immer
empfehlen aber ich weiß deine sehr
mitfühlende Antwort zu schätzen und das
scheint eine Menge Potenzial zu haben
dieser Person zu helfen also vielen Dank
Tom
[Musik]