So stellst du den schweren Rucksack, der auf deiner Seele lastet, endlich in die Ecke Heute möchten wir dir eine Art Anleitung vorstellen, die dir dabei helfen soll, ein Trauma endgültig zu überwinden. Das Wort "endgültig" ist hier leider relativ zu verstehen, weil ein Trauma nicht so einfach weggehen wird. Aber es gibt einfache und zielführende Methoden, um es in seine Schranken zu verweisen. Was du selbst dafür tun kannst, um nicht länger in den Fängen böser Erinnerungen gefangen zu bleiben, das verraten wir dir in unserem heutigen Video.
So stellst Du den schweren Rucksack, der auf Deiner Seele lastet, endlich in die Ecke.
Heute möchten wir Dir eine Art Anleitung vorstellen, die Dir dabei helfen soll, ein
Trauma endgültig zu überwinden.
Das Wort endgültig ist Dir leider relativ zu verstehen, weil ein Trauma nicht so einfach
weggehen wird.
Aber es gibt einfache und zielführende Methoden, um es in seine Schranken zu verweisen.
Was Du selbst dafür tun kannst, um nicht länger in den Fängen böser Erinnerungen
gefangen zu bleiben, das verraten wir Dir in unserem heutigen Video.
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Nummer 1.
Such die Schuld dafür nicht bei Dir
Ein Trauma ist nichts, das man sich selbst zuzuschreiben hat.
Das Opfer eines Übergriffs, Unfalls oder einer Naturkatastrophe zu werden, dafür entscheidet
sich niemand aus freien Stücken.
Trotzdem passiert genau das in erschreckend vielen Fällen.
Die Trauma-Betroffenen finden eine Möglichkeit, um sich die Schuld an diesem Unglück zu geben.
Das erschwert die Aufarbeitung natürlich enorm.
Egal, was Dein Verstand Dir einflüstern versucht, es war und ist nicht Deine Schuld.
Nummer 2.
Sei dankbar für die kleinen Dinge und feiere auch kleine Siege
Ein Trauma kann wie ein riesenhafter Schatten sein, der sich über das komplette Leben eines
Menschen legt.
Es dominiert alles und lässt nicht zu, dass wir etwas anderes als Verunsicherung und Angst
empfinden.
Dabei gebe es ein Gefühl, das sehr wirksam dagegen ist – Dankbarkeit.
Gewöhne es Dir an, auch für die kleinsten Dinge des Alltags dankbar zu sein.
Feiere jeden noch so kleinen Erfolg und konzentriere Dich auf die guten Seiten des Lebens.
Nummer 3.
Perfektionismus ist nicht hilfreich, verabschiede Dich von ihm
Wer mit einem Trauma leben muss, hat schon alle Hände voll zu tun, um seinen Alltag
zu bewältigen.
Wenn dann auch noch das Streben nach Perfektion hinzukommt, ist kein freies Durchatmen mehr
möglich.
Sag Tschüss zu Deinem perfektionistischen Ich, das hilft enorm dabei, Dich zu entspannen.
Nummer 4.
Schreiben, Malen und jedes andere kreative Hobby schafft einen Safe Space
Oft hilft bei einem Trauma nur mehr die Flucht.
Das sollten idealerweise jedoch keine Drogen, Medikamente, Alkohol oder andere schlechte
Bewältigungsmechanismen sein.
Gut für Dich hingegen sind kreative Formen, um böse Erinnerungen in Schach zu halten.
Das Schreiben ist seit jeher eine fantastische Möglichkeit, um seine Gedanken zu ordnen.
Aber auch das Zeichnen und Malen, Musizieren und jede andere Art von kreativem Ausdruck
hilft.
Nummer 5.
Beweg Dich und das in jeder Hinsicht Sport gilt als Geheimtipp Nummer 1, der
gegen alle seelischen Unruhezustände hilft.
Egal ob Du vom Job gestresst bist, von Deinem Privatleben oder eben von traumatischen Flashbacks,
die Dich einfach nicht in Ruhe lassen.
Lauf Deinen negativen Gefühlen einfach davon.
Such Dir irgendeine Art von schweißtreibender Betätigung, die Dir die Luft raubt und Deinen
Körper fordert.
Deine Seele wird es Dir danken.
Nummer 6.
Bleib mit Menschen in Verbindung, die Dir gut tun Die Versuchung ist groß, sich angesichts
von überwältigenden Emotionen und einer Flut von persönlichen Problemen von der Welt
zurückzuziehen.
Aber das wäre genau das Falsche.
Wenn Du Menschen in Deinem Leben hast, denen Du vertraust, dann bleib mit ihnen in Verbindung.
Du musst nicht jeden Winkel Deiner Gefühlswelt mit ihnen teilen, aber verschließ Dich ihnen
nicht.
Nummer 7.
Vermeide alles, was Dir das Trauma in Erinnerung ruft Fast jedes Trauma kommt mit seinen üblen
Spießgesellen des Weges, den Trägern.
Das sind Auslöser, die uns im Alltag völlig unerwartet wieder mit voller Wucht in unser
Trauma zurückschleudern.
Träger können Menschen sein, aber auch Situationen, Gerüche, Orte, Geräusche und vieles mehr.
Wenn Du weißt, was bei Dir den roten Knopf drückt, dann weiche großräumig aus.
Nummer 8.
Hör auf es zu leugnen Ein Trauma geht nicht weg, indem man es ignoriert.
Es wird sich eine Weile bedeckt halten und Dich dann, wann immer Du es am wenigsten erwartest,
eiskalt aus dem Hinterhalt überfallen.
Albträume, Backflash und emotionale Achterbahnen sind dann zu erwarten.
Also versuch es gar nicht, ein Trauma in eine Schublade zu packen in der Hoffnung, es bleibt
dort für immer.
Das wird es nicht.
Nummer 9.
Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist keine Schande
Wenn Du Deinem Trauma endlich Adieu sagen willst, musst Du Dich in professionelle Hände
begeben.
Fast niemand schafft das ganz allein.
Es wird Dich vielleicht etwas Überwindung kosten.
Aber dieser Schritt ist letztendlich jede Mühe wert, Du wirst sehen.
Es gibt heutzutage auch viele anonyme Anlaufstellen im Netz, die Dir als Erstkontakt schon eine
große Stütze sein können.
Nummer 10.
Hab Geduld, es dauert, so lange wie es dauert
Die wahrscheinlich wichtigste Zutat beim Verarbeiten eines Traumas ist die Geduld.
Schreckliche Erlebnisse aus unserer Erinnerung zu verbannen, das funktioniert nicht.
Also müssen wir lernen, irgendwie mit ihnen zu leben.
Das ist kein schnelles Do-it-yourself-Tutorial für zwischendurch, sondern harte Arbeit.
Und der härteste Teil davon ist, wie fast immer im Leben, wenn es um etwas wirklich
wirklich Wichtiges geht.
Die Geduld.
Heilung braucht Zeit.
Also gönn sie Dir und führe Dir Deine bisherigen Erfolge ruhig immer wieder vor Augen.
Unser heutiges Fazit.
Mit einem Trauma zu leben wird nie leicht sein, aber Du kannst es Dir leichter machen.
Es ist schlimm und sehr bedrückend, immer wieder von traumatischen Erinnerungen und
Erlebnissen heimgesucht zu werden.
Wer einmal solche Schrecken durchmachen musste, wird bis zu einem gewissen Grad ein Leben
lang verfolgt von ihnen.
Aber wir haben es in der Hand, wie viel Einfluss ein Trauma auf unsere Lebensqualität hat.
Du entscheidest daher, ob Du für immer ein Opfer Deiner Vergangenheit sein willst oder
Deine Zukunft selbst in die Hand nimmst.
Indem Du Deinem Trauma mutig entgegentrittst, es anerkennst und ihm zeitgleich aber auch
den Kampf ansagst, tust Du schon sehr vieles von dem, was in Deiner Macht liegt.
Such Dir professionelle Hilfe, das ist keine Schande und oft der einzige Weg, der Dich
aus dem Dunkel ins Licht führt.
Sprich mit lieben Menschen darüber, denen Du vertraust, geh den Trickern aus dem Weg
und hab vor allem eines, Geduld.
Ein Trauma ist wie ein Hausgeist oder Dämon, der sich bei Dir eingenistet hat.
Ihn zum Gehen zu bewegen, wird Zeit brauchen.
Unmöglich aber ist es nicht.
Vielen Dank fürs Zusehen und bis bald.