Rudolf Steiner: Anthroposophische Leitsätze | Nr 103 bis 105 | 12.10.1924 | Hörbuch | Anthroposophie

Kulturepochen
6 Abonnenten
3 Videoaufrufe·12.10.2024
Es liegt mir sehr am Herzen, dass die Videos auf diesem Kanal im Sinne der Dreigliederungsidee frei verfügbar sind. Unabhängig davon gehe ich jedoch ebenso der Frage nach, wie diese Arbeit eventuell auch dazu beitragen könnte, mein Leben finanziell zu bestreiten. Sollten Dir die Beiträge auf Deinem Wege dienlich sein, würde ich mich daher über eine Zuwendung freuen. Dies kann auf folgende Weise geschehen:
paypal.me/kulturepochen
oder
IBAN: DE56 6009 0100 0893 927023
BIC: VOBADESS
Volksbank Stuttgart
Kontoinhaber: Christoph Bolleßen
PLZ, Ort: 70188 Stuttgart
Herzlichen Dank!
Rudolf Steiner, Anthroposophische Leitsätze, Leitsätze Nr. 103-105, 12. Oktober 1924.
103. Leitsatz.
In der Menschheitsentwicklung steigt das Bewusstsein auf der Leiter der Gedankenentfaltung herab.
Es gibt eine erste Bewusstseinsetappe.
Da erlebt der Mensch die Gedanken im Ich als durchgeistigte, beseelte, belebte Wesen.
Auf einer zweiten Etappe erlebt der Mensch die Gedanken im astralischen Leib.
Sie stellen da nur mehr die beseelten und belebten Abbilder der Geistwesen dar.
Auf einer dritten Etappe erlebt der Mensch die Gedanken im Ätherleibe.
Sie stellen nur eine innere Regsamkeit wie einen Nachklang von Seelenhaftem dar.
Auf der vierten, gegenwärtigen Etappe erlebt der Mensch die Gedanken im physischen Leibe.
Sie stellen tote Schatten des Geistigen dar.
104. Leitsatz.
In demselben Maße, in dem das geistig-seelisch Lebendige im Menschendenken zurücktritt,
lebt des Menschen Eigenwille auf.
Die Freiheit wird möglich.
105. Leitsatz.
Es ist Michaels Aufgabe, den Menschen auf den Bahnen des Willens dahin wieder zu führen, woher er gekommen ist,
da er auf den Bahnen des Denkens von dem Erleben des Übersinnlichen
zu dem des Sinnlichen mit seinem Erdenbewusstsein heruntergestiegen ist.
