66 Videoaufrufe·14.10.2024 #pilze #natur #wald Werbung: Mit dem Rabattcode "BUSCHFUNKISTAN" bekommt ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung bei https://www.korodrogerie.de/
Entdeckt die faszinierende Welt der Herbstpilze im Oktober! In diesem Video tauchen wir tief in die vielfältige Pilzwelt des Herbstes ein. Von schmackhaften Rotkappen bis zu den psychoaktiven Spitzkegeligen Kahlköpfen - wir zeigen euch die ganze Bandbreite der Oktober-Pilze. Was erwartet euch? Detaillierte Merkmale zur sicheren Bestimmung, Expertentipps zu idealen Standorten, aufschlussreiche Infos zu Inhaltsstoffen und aktuellen Studien sowie wichtige ökologische Faktoren und besondere Eigenschaften. Egal ob ihr Pilzsammler, Naturliebhaber oder einfach neugierig seid - dieses Video bietet wertvolles Wissen für alle.
Wie immer seid ihr, wenn ihr Pilze, Wildpflanzen, Wurzeln und Beeren sammelt, selbst verantwortlich, was da in euren Magen wandert. Die Konsequenzen tragt ja auch ihr. Also sammelt nur, was ihr sicher bestimmen könnt. Unsere Videos sollen zum Entdecken inspirieren und sind nicht als Bestimmungsleitfaden zu verstehen.
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es ist Wald und der Pilz steht voller
Herbste bei Pilzen fragt man sich ja
schon manchmal so wie haben die
eigentlich ihren Namen bekommen bei dem
hier war es vielleicht mal so man dachte
sich H ja das ist schon eigentlich ein
ziemlich leckerer Pilz vielleicht sogar
ein Gourmet Pilz und das Auge ist ja
bekanntlich mit aber niemand hatte
jemals gesagt das Ohr ist mit und
deswegen hat man den Pilz dann
wahrscheinlich einfach kuhmaul genannt
ne wenn man dachte ja komm völlig egal
also hier haben wir das kuhmaul ein
ziemlich leckerer Pilz und ein
besonderer Pilz auch in verschiedener le
Hinsicht denn wenn wir jetzt mal unter
den Hut schauen sehen wir der Pilz hat
Lamellen ganz eindeutig ja das sind
definitiv Lamellen aber so rein
genetisch und auch dann eben taxonomisch
ist der Pilz mit Röhrlingen verwandt
also er gehört zu den
dickröhrlingsartigen tatsächlich und da
gibt's noch ein paar andere spannende
Sachen zu nämlich der lebt so nach ja
bisherigem Wissenstand oder was man auch
immer so lange Zeit dachte mit Bäumen in
Symbiose
hier in dem Fall mit Fichten ja die
Fichte ist der absolute Lieblingsbaum
von diesem Pilz hier also der liebt es
sehr gerne mit der Fichte zusammen
zuwachsen am allerliebsten auf sauren
Böden die auch im Idealfall oft
befeuchtet werden ja und die insgesamt
ein bisschen feuchter sind hier ist auch
viel Moos und so ja also der mags feucht
sauer nährstoffarm und mit Fichten am
liebsten aber mittlerweile ist da auch
so ein bisschen Zweifel im Raum denn
möglicherweise lebt er gar nicht in
Symbiose mit Fichten sondern
möglicherweise lebt als ein Parasit und
zwar als ein Parasit auf dem Myzel von
anderen Pilzen nämlich dann eben auch
tatsächlich von rörlingen und dass er da
vielleicht sich hier einfach so ein
bisschen was abzwackt ja dass er von
irgendwie einem Myzel was eigentlich mit
dem Baum schön im Austausch steht und im
Symbiose lebt dass der sich da einfach
sein Wasserbrauch davon nimmt und es dem
anderen Pilz vielleicht klaut also der
Baum gibt dem anderen Röhrling
eigentlich jetzt schön Zucker ne von der
Fotosynthese und der denkt sich ja komm
den Zucker den Krall ich mir fertig
könnte sein ja also ist so ein bisschen
so ein Thema gerade ob es vielleicht
nicht eigentlich ein parasitischer Pilz
ist ja jetzt schauen wir uns noch mal
genauer an wir haben erstmal hier schöne
Hüte und die sind farblich verschieden
so ein bisschen ja gerade jung sind sie
eher noch so grau manchmal auch so grau
mit so einem Hauch von violett zum
alterhin sind sie oft eher so ein
bisschen bräunlicher ja wie bei vielen
Pilzen ist es so hier haben wir ein sehr
jungen der ist noch ein bisschen mehr
nach außen gewölbt der Hut der wird dann
eher flacher zum Alter hin und was man
hier schon unschwer erkennen kann man
hat auf diesen Pilzen eine
Schleimschicht ja die ist natürlich
jetzt auch nicht so appetitlich und die
will man auch nicht unbedingt mit
verarbeiten und die will man auch nicht
mit nach Hause nehmen wenn man die Pilze
sammelt ja generell empfiehlt sich ja
immer Pilze schon im Wald schön zu
putzen ja mit Messer daran zu gehen und
alles an Dreck schon zu entfernen soweit
es geht und dazu gehört dann hier auch
diese Schleimschicht dass man die schon
im Wald abpol ja und das ist tatsächlich
eine Kunst für sich man könnte fast
sagen es ist ein Handwerk
schleimschichtentfernung von kuhmäulern
ja ein sehr tolles spannendes Handwerk
und wir brauchen ja Fachkräfte ne also
wenn ihr eine Fachkraft werden wollt
könnt ihr euch ja mal in diesem Handwerk
versuchen schleimschichten Abholen von
Pilzen z.B vom kuhmaul genau so viel zur
Schleimschicht dann haben wir unten
drunter wie schon gesagt Lamellen die
laufen auch so am Stiel herab sind im
jungen Zustand erstmal noch weiß werden
dann aber richtig richtig dunkel das ist
ein sehr dunkles spornpulver und
dementsprechend zum Alter hin sind sie
dann alles andere als weiß dann das
Gegenteil ist dann der Fall am Stiel
bildet sich dann bis Weilen auch mal so
eine Ringzone soo die Schleimschicht so
ein bisschen aufgerissen ist und da kann
man dann auch das spornpulver ganz gut
sehen ne bei dem Pilz hier ist es auf
jeden Fall so also da sieht man schon
mal so wie das sporntechnisch dann so
aussieht und dann haben wir ein stitil
der ist an und für sich auch weiß aber
wir sehen es hier schon im unteren
Bereich sind die Pilze am stitil so
richtig intensiv gelb ja und das ist
auch ein schönes typisches Merkmal für
diese Pilzart ja insgesamt ist ja also
durch diese ganzen verschiedenen Merkmal
doch ganz gut bestimmbar ja auch wenn
man jetzt sich noch nicht so sehr an
Pilze mit Lamellen rantraut hat man hier
vielleicht einen wo man mal so ein ja
Startpunkt hätte ne weil diese stilbasis
die ist ja schon sehr auffällig dieses
knallige gelb wir mögen den Pilz auf
jeden Fall gerne sammeln ihn gerne aber
es ist wie gesagt auch ein bisschen
müselig ne man muss halt immer die
Schleimschicht abholen und das dauert
ein
bisschen sagt mal seid ihr gerade
eigentlich auch am snacken während ihr
dieses Video schaut weil wir snacken ja
eigentlich ganz gerne wenn wir uns
Youtube Videos angucken oder auch wenn
wir uns Filme anschauen und wenn ihr
gerade zufällig was snackt schreibt es
uns gerne mal in die Kommentare was ihr
snackt wir zeigen euch jetzt mal was wir
so snacken und da sind wir auch beim
Sponsor dieses Videos nämlich ko hier
haben wir z.B biojackfucht mögen wir
sehr sehr gerne ist halt so ein bisschen
mal was fruchtigeres ne dann haben wir
hier pistaion einfach so geröstet und
gesalzen ist ein Klassiker ja und gerade
ich finde es richtig super weil ich find
es immer ganz nett wenn man irgendwie
sich was anschaut und ein bisschen
irgendwie was zum rumfriemeln hat ja und
dadurch dass man dann die Schalen öffnen
kann perfekt also da sind dann die Hände
auch beschäftigt und so eine sehr gute
Sache und die schmecken auch richtig
lecker und dann haben wir hier die
tamari Mandeln das ist auch was Feines
ne denn das sind Mandeln die sind so mit
tamari umhüllt es ist ja sowas ähnliches
wie sojasauße ne und die haben halt so
ein richtig schönen umami Kick ja und
wir beide Vanessa und ich wir lieben
total umami geschmcker wir können davon
immer gar nicht genug kriegen also das
sind auch richtig feine Mandeln und das
hier ist eh das absolute Highlight und
man sieht es auch die Packung ist fast
schon wieder leer das sind nämlich
Mandeln umhüllt mit dunkler Schokolade
und dann noch mal umhüllt mit
gefriergrocknetem himbeerpulver ja das
hat dann also auch noch mal so eine
leichte Fruchtigkeit die lieben wir
total gerne und holen wir uns immer
wieder aufs Neue und das tolle bei Coro
ist natürlich auch alles große
Verpackungen ne man hat nicht immer nur
so kleine Packungen sondern halt große
und spart dadurch auch viel
verpackungsmü und wenn ihr was bei Coro
bestellen wollt dann verwendet auf jeden
Fall den Rabattcode Buschfunk ist tan
alles groß geschrieben und ihr bekommt
5% Rabatt
wir sind h gerade mitten in der
Vereinssitzung reingeplatzt und zwar vom
Verein der vereinigten Schleimer eV und
alle sind gekommen ja hier ist der Peter
die Inge der
Thomas ja sabrina ist auch da Felix ist
da hier ist noch irgendwie jemand ganz
Neues und Schriftführer gibt's natürlich
immer auch bei einer guten
Vereinssitzung also das sind hier so die
Schleimer schlecht hin ne die kommen
dann zu ihren Vereinssitzung und sagen
ja du bist aber ein toller Schleim mE
nicht du bist ein viel tollerer
Schleimer und so ne so kann man sich das
vorstellen ja was haben wir jetzt hier
die Butterpilze ja die sind wirklich
sehr schleimig unterwegs gerade wenn sie
noch so jung sind und wenn es so von der
Witterung auch ein bisschen feuchter ist
ja sind besonders schleimige Pilze im
englischen heißen die deswegen auch
slippery Jack ja und man kriegt die kaum
raus weil sie echt super schleimig sind
so hier haben wir ein die Hüte die sind
so bräunlich ja gerade wenn Sie jetzt
noch so jung sind die Pilze dann sind
sie so richtig schön nach außen gewölbt
auch ne und mit einer richtig dicken
Schleimschicht überzogen und der ganze
Pilzes schleimig wenn ich jetzt hier so
drauf drücke dann ja dann fliegt auch
schon davon also das sind Butterpilze
unter dem Hut finden wir Röhren es sind
ja Röhrlinge und die sind in so einem
Gelbton gehalten und was bei diesem Pilz
eben besonders ist ist die Velum
partiale also das heißt der Stiel und
der Hut sind mit einer Haut verbunden
und wenn sich der Hut weiter öffnet und
aufschirmt dann bleibt diese Haut als
Ring zurück ja und es gibt nicht so so
viele Röhrlinge mit Ring aber hier haben
wir tatsächlich mal einen Röhrling mit
einem Ring am Stier das macht diesen
Pilz also ganz besonders im Vergleich zu
anderen rörhlingen ja und der Stil ist
relativ unspektakulär sonst ja so
weißlich irgendwie ist ein Pilz der
wächst gerne mit Kiefern in Symbiose
also wo es viele Kiefern gibt gibt's
auch meistens viele butterpilz ja ist so
ein typischer Pilz auch in Brandenburg
z.B da haben wir den immer in Massen
gefunden ist auch so ein bisschen so ein
pionierpilz vielleicht also so bei schon
noch relativ jungen Kiefern findet man
den auch schon ganz gerne ja auf so
pionierstandorten wo also gerade erst
wieder so ein junger Wald entsteht und
ganz junge Kiefern sind und der Boden so
nährstoffarm ist und so da wächst der
auch sehr gerne hier ist es jetzt
einfach auf so einem Weg im Wald aber
hier gibt's halt viele Kiefern erkennt
man auch immer ganz gut dran ne die
Waldkiefer hat immer so Nadeln die so in
Paaren sind ne sind immer so zwei Nadeln
die so zusammen sind liegt hier unten
überall rum dann wir schon auch
praktisch die Nadeln vom Baum ohne den
Baum überhaupt zu sehen der butterpilz
so in dem Alter hier an sich nicht
schlecht ja wenn man die Schleimschicht
noch abzieht dann ist es durchaus ein
feiner Pilz gerade wirklich so hier so
ganz jung und knackig man muss sie dann
natürlich gut kennen weil man sieht
jetzt noch viele Merkmale nicht ne den
Ring sieht man nicht und die Röhren
sieht man auch noch nicht aber so mögen
wir sie wendern überhaupt am liebsten
und man kann die dann auch in dem Alter
hier gut Frittieren z.B ja aber jetzt
kommt ein großes aber früher war das
immer so ist ein Speisepilz keine Frage
ja war auch in allen Büchern und so
immer als Speisepilz aber es gibt doch
relativ viele Leute die den butterpilz
nicht so gut vertragen ja die dann mit
magendarmbeschwerden darauf reagieren
mit Durchfällen solchen Sachen das heißt
es ist gar nicht mehr jetzt so ein
klassischer Speisepilz sondern nur noch
so ein Speisepilz mit Sternchen ja also
der wird nicht mehr so bedingungslos
allen empfohlen wenn man die Butterpilze
noch nie gegessen hat dann sollte man
auf jeden Fall beim ersten Mal nicht zu
viele auf einmal essen weil sonst kommt
das böse Erwachen in von
Durchfall dieser Wald hier bestellt sich
sein totholzdöner immer mit
Knoblauchsoße das kann man hier unschwer
erkennen hier haben wir nämlich Totholz
und das ist besiedelt mit Pilzen was ja
auch der Klassiker ist bei Totholz
deswegen ist es ja auch so wertvoll für
die Biodiversität weil sich da alles
mögliche drauf ansiedelt nicht nur Pilze
aber eben auch Pilze in dem Fall jetzt
hier der langstilige
knoblauchschwindling und wie hier ist ja
also auch in Form von Fruchtkörpern hier
ist eine richtige Straße das geht hier
hoch ja bis hier hinten hin also hier
ist wirklich der komplette Stamm der
hier liegt eigentlich besiedelt ein
spannender Pilz auf jeden Fall ne sieht
optisch auch sehr ansprechend aus
auffällig irgendwie weil wir haben
relativ kleine Hüte vom Hutdurchmesser
her sind wir da oft nur so bei ja was
haben wir da so 2 3 cm vielleicht und
die Hüte sind so ein bisschen so
hellbraun irgendwie so manchmal so
leicht runzelig auch und am Hutrand
gerne auch geriefft dass man also von
oben schon so ein bisschen die Lamellen
durchsieht auf der gut Unterseite haben
wir dann Lamellen und dann haben wir
ganz auffällige Stiele die sind nämlich
im Vergleich zum Hut jetzt gar nicht so
klein sondern die sind richtig lang
teilweise bis zu 20 cm lang und sind so
dunkelbraun bis schwarz und matt sehr
dünn und sehr fest also sehr Zeh
irgendwie auch der echte
knoblauchschwindling der ist ja nun sehr
beliebt ja als Speisepilz und der
langstielige hier ist so ein bisschen
umstritten ja wieefern kann man denn
überhaupt so viel essen man kann
vielleicht wenn man möchte so kleinere
Mengen davon nehmen von den Hüten ja
denn die haben wirklich ein
ausgesprochen intensives Knoblaucharoma
und sie duften ja auch ganz stark nach
Knoblauch diese Pilze Cookie hängt jetzt
hier auch schon rum denn ja in dem Pilz
sind natürlich auch so schwefelhaltige
Verbindungen drin die sorgen für diesen
Knoblauchduft und vielleicht gibt's da
auch Überschneidungen zu den Trüffeln
das weiß ich gar nicht so genau das
könnte nämlich sein weil nämlich Hunde
oft auf so eine spezielle
schwefelhaltige Verbindung auch bei
Trüffeln ansprechen und guck ja Trüffeln
finden kann also who knows aber wie dem
auch sei die diese Hüte sind auf jeden
Fall ein sehr gutes knoblauchgewürz ja
auch wenn man jetzt Knoblauch vielleicht
nicht so verträgt weil das das schon
schon noch mal eine andere Verbindung
die da drin ist und so ne aber wie
gesagt der echte knoblauchschwindling
der ist schon eigentlich so der
klassische würzpilz aber den also wir
haben den auch schon hier ein kleinen
Mengen ohne Probleme verwendet auf jeden
Fall hier haben wir jetzt nicht die
roten Socken sondern die roten Kappen
richtig schöne sind es geworden die
espenrotkappe ein Klassiker unter der
zitterpappe eine Pilzart die mag die
zitterpappel sehr sehr gerne und
eigentlich ist die zitterpappel ja eh so
eine richtig tolle Baumart ja die
Blätter sind ja auch sehr wertvoll für
viele falterraupen ja eine wichtige
Nahrungsgrundlage also ein toller Baum
für die Biodiversität kommt auch gut mit
Trockenheit klar und mit vielem anderen
nur leider viele Orts ist die
zitterpappel gar nicht mehr so häufig zu
finden weil sie immer überall weggemacht
wird ja eigentlich seht die sich ja auch
von alleine ganz gut an aber das Holz
ist vielleicht zu billig oder keine
Ahnung auf jeden Fall die ist nicht so
gern gesehen in den Wäldern was
natürlich oft sehr schade ist weil auch
solche Pilze hier da dran hängen ne die
esenrotkappe wie sieht sie aus also wir
haben hier Exemplare in
unterschiedlichen Altersstadien und man
kann schon mal ganz gut sehen hier bei
den etwas jüngeren in der Hand da ist es
jung so dass der Hut ja noch so richtig
auch doll am Stiel eigentlich anliegt ja
also man kann da gar nicht richtig
runter gucken man sieht noch gar nicht
so richtig die Röhren die dann halt
später wenn der Hut sich weiter
ausbreitet sichtbar werden Hut Farbe ist
wunderschön so orange rötlich sowas ja
so ein Farbenspektrum haben wir da und
jung wie gesagt noch richtig hier ne die
sind noch richtig kugelrund die Hüte
später werden sie dann ein bisschen
flacher zum Alter hin am Hutrand steht
auch ganz gerne so ein bisschen die
Huthaut über ja auch ein typisches
Merkmal dann haben wir eben auf der
Hutunterseite wie schon gesagt Röhren
die sind jung noch relativ weißlich
werden dann später aber auch immer ein
bisschen dunkler und nicht mehr so
ansehenlich dann haben wir Stiele und
das sind ja raufußröhrlinge ja und das
heißt also der Stil der ist so ein
bisschen von der Oberfläche her sozus
sagen so rau wir haben da wie so kleine
feine Schüppchen auf dem Stiel und wenn
die Pilze jung sind sind diese
Schüppchen noch weiß und später nehmen
Sie dann so ein bisschen so ein
orangebraun auch an ja so ähnlich wie
die Hutfarbe das ist halt typisch
esenrotkappe bei anderen Rotkappen ist
es dann teilweise anders ne z.B die
birkenrotkappe die hat dann eher so
schwarze Schüppchen ja eine tolle
Pilzart wenn man sie essen möchte sollte
man schon eher auch jüngere Exemplare
nehmen ne die sind nämlich ganz gerne
vermadet auch die Pilze also solche hier
sammeln wir eigentlich am liebsten ja wo
eben der Hut noch so richtig eng
anliegend ist und ja es ist
offensichtlich es hat auch ein bisschen
optische Ähnlichkeit vielleicht mit
männlichen
Geschlechtsorganen Sigmund Freud würde
an dieser Stelle jetzt dieses Video hier
liken und teilen das solltet ihr
übrigens auch tun also macht das mal und
ja was auch noch ein tolles Merkmal ist
übrigens habe ich jetzt ganz vergessen
gerade sieht man hier an so Druckstellen
am Stiel das ist auch so ein bisschen so
bläulich ja der Stil verfärbt sich so
ein bisschen bläulich so blaugrün das
einzige was bei all dieser schönen Optik
ein bisschen schade ist wenn man die
Pilze in die Pfanne Haut dann sind sie
nicht mehr so schön dann werden sie eher
so schwerzlich und ein bisschen hässlich
ja kann man nicht anders sagen ist halt
so aber sind trotzdem an sich ganz
schmackhafte Pilze aber wie gesagt wir
würden schon sehr darauf achten nur ganz
junge Pilze zu sammeln und die alten
kann man eigentlich meist getrost stehen
lassen weil die sind oft vermadet die
werden auch matschig und so sind dann
einfach nicht so gut sollte man einfach
gleich stehen lassen zum aussporen freut
uns jedes Jahr ist immer wieder ein
Highlight für uns weil die auch einfach
so schön sind hier die Espen Rotkappen
und wenn irgendwo Espen sind ne also
Zitterpappeln dann sind die Pilze auch
meistens eigentlich ganz gerne da also
hier haben wir jetzt auch so ein Wald
eigentlich hier überall wo hier in der e
steht sind dann auch fast Rotkappen also
gibt's unglaublich viele ja wir haben h
riesige Nester wir haben jetzt auch ganz
viele noch stehen lassen so winzig
kleine Rotkäppchen wo wir dann
vielleicht später noch mal hingehen wenn
wir die Zeit finden aber an sich ist es
schon so eine Symbiose zwischen diesen
beiden Arten die sie sehr gerne einfach
eingehen ja also so wo wo die Espe ist
da ist dieser Pilz meistens nicht weit
man muss da nur den richtigen Zeitpunkt
treffen wenn man sie sammeln möchte wo
sie halt auch gut zum Sammeln geeignet
sind so wie die jetzt
hier man kann in den wellnesempel gehen
und sich mal so richtig schön massieren
lassen man kann aber vielleicht auch
irgendwo in Baumarkt gehen und sich mal
richtig mit dem Hammer durchschlagen
lassen das zweite ist ungefähr was der
Körper macht wenn man diese Pilze hier
isst das erste vielleicht auch erstmal
aber ja kommen wir erstmal dazu was wir
hier haben das ist der Karle Krempling
ein sehr häufiger Pilz also auf den
stößt man wirklich oft ja der jetzt
gerade um diese Jahreszeit hat der
richtig Hochkonjunktur der wächst gerade
in so sauren Gebieten ja wir finden den
z.B in Brandenburg in den Kiefernwäldern
aber jetzt sind wir hier eher in so
einem sauren ja Fichtenwald primär jetzt
hier im Schwarzwald hier gibt's den auch
der Pilz ist rundrum erstmal ziemlich
braun wir haben da alle möglichen
Facetten von Brauntönen ja insbesondere
so ockertöne der Hut der ist jung noch
so ein bisschen nach außen gewölbt zum
alterhin ist er dann in der Mitte eher
vertieft der so ein bisschen
trichterförmig und was was auch ganz
typisch ist der Hutrand der ist lange
Zeit so richtig doll noch eingerollt ja
das geht hier so richtig runter also ein
ganz markantes Merkmal auch und der Hut
ist jung auch noch etwas filzig das
sieht man bei dem jetzt hier auch noch
so am Hut ran so ein bisschen aber er
wird dann kahl ja also der Pilz hat so
ein bisschen zum alterhin Haarausfall
kennen vielleicht manche und bei
feuchter Witterung ist ja auch etwas
schleimig ja wie jetzt hier wenn es
trocken ist ist er nicht so schleimig so
dann haben wir auf der Hut Unterseite
Lamellen die laufen am Stiel herab sind
auch irgendwie so ein bisschen so
cremefarbig vielleicht und an
Druckstellen werden sie braun ja da
verfärben sie sich braun hier ist auch
so eine Druckstelle der Stil der ist
auch ja er hat manche stellen da ist er
eigentlich weißlich kann man schon sagen
aber an anderen Stellen ist es auch eher
so ein Ocker hellbraun Mischmasch und
auch an Druckstellen wieder bräunlich
verfärbend das ist nun ein Pilz der ist
früher ein Speisepilz gewesen ja in
alten pilzbüchern ist ja eben
wahrscheinlich noch als essbar
aufgeführt und deswegen sollte man keine
Pilzbücher mit dabei haben denn da
gibt's schon so einige Gefahren ja alte
Pilzbücher sind natürlich aus
nostalgischen Gründen oft schön sind
schön anzusehen vielleicht schöne
Zeichnung drin aber das was da drin
steht da sollte man ein bisschen drauf
aufpassen also roh ist der erstmal
grundsätzlich sowieso komplett giftig da
gibt's richtig diabolische Durchfälle da
geht richtig die Post ab und es kann so
schlimm sein dass es dann auch schon
tödlich ist im schlimmsten Fall ja also
so Gastro Symptomatik die man halt nicht
haben will so wenn man den Koch
ist halt eigentlich das Ding früher
Geiter als essbar ne weil man kann den
wenn es gut läuft erhitzen und essen und
es passiert nichts und wenn es richtig
gut läuft macht man das auch über Jahre
wenn nicht sogar über Jahrzehnte
aber der Pilz kann sowas wie so eine Art
Autoimmunerkrankung im Körper auslösen
und es passiert halt lange Zeit nichts
wenn man den isst im Idealfall und
irgendwann ist man den dann mal wieder
denkt sich ha jetzt ist es wieder soweit
jetzt gibt's eine schöne Pfanne vom en
Krempling und dann denkt der Körper sich
plötzlich so oh mein Gott meine roten
Blutkörperchen sind Feinde die muss ich
jetzt attackieren und der Körper fängt
dann eben an die roten Blutkörperchen zu
attackieren
und man stirbt ja wenn es schief läuft
also es löst eine riesige Reaktion aus
wie so ein allergischen Schock wo alles
mögliche im Körper halt schief geht und
der Pilz hat dem Körper das halt
eingeflüstert ja irgendwann mal der hat
so gesagt so okay jetzt pass auf ehrlich
gesagt deine roten Blutkörperchen und so
weiter ne also es ist wirklich
verhängnisvoll diese Angelegenheit und
deswegen ist es kein Speisepilz mehr
sondern wirklich sehr sehr gefährlich
tatsächlich weil es kann halt dann sehr
überraschend plötzlich
passieren hier steht eine Gruppe frecher
Wichtel und die wartet jetzt darauf dass
ich euch was erzähle oder sie wartet
vielleicht auch auf überhaupt nichts
sondern die will hier einfach nur
rumstehen und schön Gras verdauen und
sowas spitzkigelige kköpfe sind wieder
da die Zeit ist wieder gekommen im
Herbst ist die beste Zeit für die denn
die mögen den Herbst die mögen die
Temperaturen wenn sie nachts so
einstellig sind ja und dann kommen sie
raus auf der einen oder anderen Wiese
aber gar nicht überall ne denn die
spitzkiegelen karlköpfe die mögen ja
insbesondere gerne extensivweiden und
extensivweiden sind leider sowas was mit
so moderner industrialisierter
Landwirtschaft irgendwie nicht so gut
zusammenght ja was sehr schade ist
deswegen gibt's ja gar nicht mehr so
viele extensivwe wie es vielleicht mal
vor 100 oder 200 Jahren gab ja da waren
die Pilze wahrscheinlich noch viel viel
häufiger deswegen muss man die teilweise
ganz schön suchen ja bis man da richtige
Standorte überhaupt erstmal gefunden hat
natürlich erstmal jetzt hier der
wichtige Hinweis ne man darf die nicht
sammeln es ist verboten sie stehen im
Betäubungsmittelgesetzt bzw das
psylozibin spannende Pilze psylozybin
natürlich ein spannender Wirkstoff der
an und für sich jetzt erstmal gar nicht
viel tut ne er wird im Körper zu psyzin
umgewandelt und das tut dann einiges wir
schauen jedes Jahr dann auch immer mal
wieder SAS gibt so an neuen Studien ja
und auch seit dem letzten Jahr sind
wieder spannende Studien gemacht worden
mit psyloocbin und dann dem daraus
resultierenden psyloocin es wird zum
Glück mittlerweile wieder viel mehr
geforscht ja es gibt eine neue große
Metastudie die sich mit der Wirkung und
Depression beschäftigt hat und da
vielversprechende Ergebnisse gezeigt hat
noch mal eine neue Studie die eine
Verbindung auch gezeigt hat zu diesem
diesem Wirkstoff und Alkoholsucht dass
man damit eben auch Suchterkrankung
durchaus behandeln kann und auch eine
Studie die mal geschaut hat ja wie ist
es eigentlich so mit den Langzeiteffekt
Effekten insofern dass man natürlich
nach ein paar Stunden von den Pilzen
nicht mehr so viel merkt ja aber man hat
doch festgestellt dass die Kommunikation
zwischen gewissen Arealen im Gehirn für
bis zu dre Wochen noch verändert ist das
heißt also man hat dann schon noch auch
wenn man jetzt keine akuten
Veränderungen in der Wahrnehmung mehr
hat ja man sieht jetzt irgendwie keine
Farben mehr intensiver oder irgendwelche
Muster oder sowas aber es kann schon
sein dass die Selbstwahrnehmung und auch
die Wahrnehmung der Umwelt eben noch
sehr verändert sind durch eine einmalige
Gabe von psylozibin eben bis zu drei
Wochen hin ja was ja auf jeden Fall ein
sehr spannendes Ergebnis ist die Studien
die da so rauskommen sind immer wieder
durchwg sehr viel versprechend und
interessant natürlich gibt's auch
Risiken bei diesen Pilzen ja wenn man
diese Wirkstoffe auch zu sich nimmt
psylozibin und kohone da kann auch
einiges schiefgehen schaut am besten mal
unser Portrait an dazu aber eins kann
man sagen die sind jetzt auf jeden Fall
da und die haben dies jah auch echt ein
verdammt gutes Jahr also wir haben jetzt
dieses Jahr schon sehr sehr viele davon
finden können auf geeigneten Standorten
weil es gut geregnet hat diesen Herbst
insgesamt ja und deswegen sind sie auch
fröhlich am
Wachsen Gewürze und zwar in Form von
Pilzen hier haben wir den Grünen Anis
trichterling das ist ein Pilz den findet
man jetzt im Herbst relativ häufig der
wächst gerne so in der Laubstreu
manchmal auch Nadelstreu und zersetzt
diese Geschichten eben und das ist ein
Pilz der ist durchaus essbar wenn man
ein bisschen was beachtet ne z.B muss ih
gut erhitzen weil roh ist ja nämlich
giftig und der riecht unglaublich
intensiv nach Anis enthält da auch
durchaus eben die gleichen ätherischen
Öle wie Anis tatsächlich und wenn man
Anis mag dann hat man da durchaus einen
guten würzpilz gefunden ja den man dann
auch verwenden kann man muss aber gut
aufpassen ne es gibt viele andere
Trichterlinge auch die auch so ein
bisschen so eine anieige Duftnote haben
die durchaus auch giftig sind also man
sollte den hier auf jeden Fall auch gut
Merkmal für Merkmal bestimmen wenn man
den dann vor sich hat ne was auf jeden
Fall auffällig ist bei dem ist die Farbe
vom Hut die ist nämlich so
graurünblau so ein Mischmasch ja und mal
bisschen geht's mehr in das eine mal ein
bisschen mehr in das andere aber
definitiv ist diese Farbe vorhanden ja
die Hüte sind jetzt nicht unbedingt weiß
oder sowas ja da sollte man z.B gut
drauf achten diese Fruchtkörper die wir
jetzt hier noch haben sind relativ jung
dementsprechend sind die Hüte auch noch
recht flach ja teilweise hier sogar noch
so leicht nach außen gewölbt aber das
ändert sich bei denen relativ schnell
und dann sind die auch in der Hutmitte
eher so vertieft ja also so typisch
Trich
und dann werden die Hüte auch eher etwas
wellig auf der Hut Unterseite haben wir
Lamellen die sind irgendwie ja so ein
schmutziges weiß bisschen auch so ein
Hauch von grün grau ist da vielleicht
auch mit drin die sind mal so gerade an
den Stiel angewachsen mal laufen Sie
auch leicht herab der eine hier hat
sogar wie so ein leichten Burggraben man
sieht ja da haben wir so ein bisschen
auch eine Flexibilität was natürlich die
Bestimmung auch nicht immer so super
einfach macht durchaus und die Stiele
sind auch irgendwie so gräulich ja haben
halt auch manchmal wieder so so diesen
Hauch von so einem grünblau irgendwie
mit drin ne also das kommt da so ein
bisschen durch aber vor allen Dingen
kommt halt auf dem Hut durch diese
Farben und ganz wichtig natürlich dann
auch noch dieser Duft ja wir mögen den
Pilz ganz gerne Maden mögen den übrigens
auch ganz gerne also da sollte man auch
ein bisschen aufpassen ja dass man da
nicht unbedingt mige Pilze sammelt und
was wir auch noch haben noch ein
wichtiges Merkmal noch mal ja der Stil
ist ganz unten an der Basis also da
wirklich ganz unten ist er teilweise so
ein bisschen verdickt auch ja da hat er
wie so eine dickere Stelle und man sieht
dann auch so ein bisschen das Myzel
teilweise ja so ein bisschen wie so ein
myzelpflaum oder sowas das ist eben ganz
gut sichtbar es ist halt oft typisch bei
solchen Pilzen die eben eher so in der
Laubstreu unterwegs sind dass man da
eben auch dann schon so die myzelansätze
sieht ja also wie gesagt wir sammeln den
ganz gerne aber man sollte sich da gut
auskennen ja und wenn man sich unsicher
ist da auch dann lieber nicht sammeln
weil wie gesagt gibt auf jeden Fall
trichterlänge die sind sehr giftig und
die duften durchaus auch ein bisschen
nach Anis
jetzt unbedingt dran bleiben denn gleich
geht's weiter aber vorher noch ein
großes Dankeschön an euch dafür dass ihr
euch dieses Video angeschaut habt und
wenn es euch gefallen hat unterstützt
uns auch gerne finanziell ihr findet da
verschiedene Möglichkeiten zu in der
Videobeschreibung und dann schreibt uns
mal in die Kommentare was wir jetzt hier
gefunden haben das ist ein Pilz ihr
könnt gerne mal den pilznamen in die
Kommentare schreiben oder auch so eine
dreistellige Nummer die diesen Pilz so
ein bisschen bchen repräsentiert oder
den pilznamen im nächsten sammelvideo
wird's dann auf jeden Fall aufgelöst und
jetzt geht's wie gesagt weiter und zwar
hier mit einer Playlist rund um den
Oktober und mit unserem portraitv zum
spitzkigeligen karlkopf da erfahrt ihr
noch mal genau wie der aussieht wo er
wächst was er enthält und so weiter und
so fort also schaut euch beides an und
dann bis bald im Wald