DAS TÖDLICHE GESCHMEIDE #krimihörspiel #retro Erich von Schellow 1961 #60er STEREO

HOR MAL ZU HORSPIELE & CO
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15.10.2024
Hör mal zu, präsentiert Sherlock Holmes, wie er wirklich war.
Die weltberühmten Fälle des Detektivs.
Heute, das Diadem.
Gute Unterhaltung mit Erich von Shallow in Stereo.
Hector, ich musste Entschuldigung geben, nur für ein paar Tage.
Da Sie Ihre Schulden nicht zahlen können, sind wir weniger gerne.
Ich weiß.
Also gut, sagen wir bis übermorgen.
Vielen Dank.
Bringen Sie mir auch einen.
Und setzen Sie beide auf die Rechnung von Mr. Holder.
Aber, jetzt habe ich überall Wasser verschüttet.
Wo warst du denn bis jetzt?
Es ist schon neun vorbei.
Aber wer wird so neugierig sein?
Du hast getrunken?
Unsinn.
Wie kommst du darauf?
Das sehe ich dir an.
Außerdem ist deine Halsbinde verrutscht.
Dann richte sie mir, liebste Cousine.
So, jetzt bist du wieder hofig.
Dein Vater hat dich beim Abendessen vermisst.
Tatsächlich.
Du solltest wirklich etwas mehr Rücksicht auf ihn nehmen.
Dein Kleid ist bezaubernd.
Neu?
Ja.
Das steht dir ausgezeichnet.
Was meinen Vater betrifft, so stimme ich vollkommen mit ihm überein.
Er möchte, dass wir heiraten.
Du hast schon Widersand in die Wohnung getragen, Aber.
Ich muss den Arbeitern sagen, dass ich ihn draußen endlich wegkriege.
Ich werde dir keine Ruhe lassen, Marie.
Es ist spät, Aber. Ich bin müde.
Nein, du suchst nur Ausflüchte.
Bitte hör mich an mal einen Augenblick.
Nun lass doch die dummen Pflanzen, Marie.
Ich ertrage die Ungewissheit nicht länger.
Wir leben hier unter einem Dach. Ich sehe dich Tag für Tag.
Marie, ich muss wissen, ob ich eine Chance habe.
Willst du mich heiraten?
Es tut mir leid, Aber. Nein.
Guten Abend, Aber.
Guten Abend, Vater.
Hast du schon zu Abend gegessen?
Nein.
Oh, das tut mir leid.
Ich glaube nicht, dass noch etwas gerichtet ist.
Lucy soll eine Kleinigkeit bringen.
Ist dein geheimnisvoller Besuch schon weggegangen, Onkel?
Wie kommst du denn darauf?
Du kannst mir nichts vormachen.
Lucy ist stets über alles unterrichtet, was sich bei uns im Hause tut.
Unerhört. Hat sie wieder geschnüffelt?
Beruhige dich. Sie konnte den Besucher nicht erkennen.
Gott sei Dank.
Wer war es denn?
Eine der erlaubtesten Persönlichkeiten des Landes.
Mehr darf ich nicht verraten.
Er ist hierher gekommen, um mich durch eine besuchende Bank aufsehen zu erregen.
Oh, wie spannend.
Dieser Gentleman brauchte für kurze Zeit 50.000 Pfund.
So viel Geld? Hast du es ihm gegeben?
Selbstverständlich.
Wollt ihr sehen, was er mir als Sicherheit überlassen hat?
Ach, dich interessiert es so gar nicht, Adam.
Oh, doch, doch, außerordentlich sogar, Vater.
Ja, was wollen Sie denn hier, Lucy?
Die Herrschaften haben geklingelt.
Ach ja, Lucy, bitte bringen Sie mir etwas Brot und Käse, ja, und Tee.
Macht euch auf etwas ganz Besonderes gefasst.
Hat er die königliche Schatzkammer geplündert?
Ihr seht hier eines der schönsten Diademe Englands.
Tja, ich bin heilfroh, wenn ich es morgen im safe der Bank deponiert weiß.
Ist ein prachtvolles Stück.
Ja, mindestens doppelt so viel wie er, wie die glühende Summe.
Die Steine sind ja riesig. Wie viele sind das?
39. Sie gehören zu den schönsten Brillen der Welt und die Fassung ist unvergleichlich.
Ja, wo willst du das Diadem dann aufbewahren?
Na, hier in meinem Sekretär. Der hat ein Schloss.
Ja, das man mit jedem zweiten Schlüssel öffnen kann.
Ich selbst hatte als Kind sogar einmal mit dem von der Rumpelkammer Erfolg.
Ach, das ist ja interessant.
Aber niemand außer uns hier weiß, dass sich das Diadem in meinem Sitz befindet.
Mary, willst du trotzdem so gut sein und Türen und Fenster kontrollieren, bevor du zu Bett gehst?
Aber natürlich, Onkel, wie jeden Abend.
Was machen Sie denn hier, Lucy?
Ich bringe den Tee für den jungen Herren.
Ja, danke, Lucy.
Brauchen die Herrschaften sonst noch etwas?
Nein, danke. Sie können schlafen gehen.
Gute Nacht, Sir.
Gute Nacht.
Was hast du heute gemacht, Arthur?
Oh, ich war mit Freunden zusammen im Club.
Du hast also Karten gespielt.
Wird dir das auf die Dauer nicht zu langweilig?
Nein, Vater, ein Geschäftsmann zu sein ist doch noch viel langweiliger.
Man kann sich auch auf andere Weise vernünftig betätigen.
Vor allem solltest du langsam an deine Zukunft denken.
Deine zweifelhaften Freunde werden dir schwerlich helfen können, wenn ich einmal nicht mehr bin.
Wen meinst du damit?
Vor allem Sir George und die anderen Herren mit vollen Briefdaschen und kostspieligen Gewohnheiten.
Gibst du mir ein Stück von deinem Käse?
Bitte.
Was würden wir nur ohne Mary tun, rührend, wie sie hier für alles sorgt?
Vater, kannst du mir 200 Pfund geben?
Was?
Ja, ich zahle sie dir zurück, sobald ich kann.
Du bekommst keinen Penny.
Aber Vater...
Ich war schon viel zu großzügig.
Ich brauche 200 Pfund.
Ich kann mich sonst im Club nicht mehr blicken lassen.
Umso besser.
Meine Ehre steht auf dem Spiel.
Wenn du mir nicht helfen willst, dann muss ich mir das Geld eben auf andere Weise verschaffen.
Was soll diese Drohung?
Das ist das zweite Mal in vier Wochen, dass du Geld von mir verlangst.
Du bekommst nichts mehr, jetzt Schluss, verstanden?
Ich bin nicht schwächerisch.
Das freut mich. Gute Nacht.
Du hast ohne Erlaubnis das Haus verlassen, Lucy.
Wer war der Mann, Francis?
Ja, Miss, wer sonst?
Ich werde meinen Verlobten doch nicht vor der Hochzeit betrügen.
Wir reden morgen weiter.
Hast du den Hinterausgang verschlossen?
Ja, Miss, wie immer.
Dann geh jetzt schlafen.
Gute Nacht.
Gute Nacht, Miss.
Die Hausbewohner sind in tiefen Schlaf gefallen.
Gegen drei Uhr morgens hört der Hausernärm.
Was machst du hier?
So ist das also.
Es fehlen drei Steine.
Wo sind die Steineraser?
Vater, ich bitte dich, da...
Du was?
Du hast die Pistole.
Mein eigener Sohn hat die Pistole.
Das ist doch nicht möglich, da kann doch nichts fehlen.
Hier, hier, ein Zack mit drei Brennen.
Pass auf, es ist ruiniert.
Wo sind die Steineraser?
Vater, ich...
Ich hab sie nicht genommen, blieb nicht.
Du warst doch gerade dabei, ein weiteres Stück abzubrechen.
Das ist nicht wahr.
Verbrecher!
Morgen verlasse ich dieses Haus.
Du wirst es nur heute Nacht verlassen und zwar unter Polizeibegleitung.
Du willst mich verhaften lassen?
Jawohl.
Vater, hör zu.
Nein, wir haben uns nichts mehr zu sagen.
Wie du willst.
Vater, das Diadem gehört zum kostbarsten Besitz des Landes.
Du kannst mir und dem Besitzer einen Skandal ersparen,
wenn du mir sagst, wo du die Steine verborgen hast.
Ich habe dich auf frischer Tat ertappt, Arthur.
Sage mir, wo die Steine sind und die Sache ist erledigt.
Ich weiß nicht, wo die Steine sind.
Was ist denn los?
Ich muss die Polizei holen.
So war es, Mr. Holmes.
In einer einzigen Nacht habe ich alles verloren.
Meinen Sohn, meinen Ruf und die unersetzbaren Steine.
Eine sehr desolate Situation, in der Tat.
Was meinst du, Watson?
Offen gesagt, ich verstehe das Ganze nicht.
Haben Sie denn die Steine nicht gefunden?
Nein, Sie haben meinen Sohn durchsucht.
Sein Zimmer, jeden Winkel in meinem Haus, nichts.
Die Polizei stand vor einem Rätsel.
Es scheint bei Scotland Yard langsam ein Dauerzustand zu werden.
Ich flehe Sie an, Mr. Holmes, helfen Sie mir.
Sie sind meine einzige Hoffnung.
In drei Tagen muss ich das Diadem seinem Besitzer zurückgeben,
wenn ich die Steine nicht habe, bin ich ruiniert.
Ist Ihr Sohn in Geldschwierigkeiten?
Immer. Spielt leidenschaftlich Poker und verliert meistens eine Zigarre.
Nein, danke.
Sehr richtig.
Wie bitte?
Sehr richtig, dass Sie nicht rauchen.
Rauchen und derartige Aufregung,
beides zusammen ist zu viel. Ich bin nämlich Arzt.
Spielt Ihr Sohn in einem bestimmten Club?
Ich nehme an, er spricht nicht darüber.
Ein Freund von Arthur erwähnte einmal den Bengali-Club,
ein zweitrangiges Etablissement, wie ich in Erfahrung brachte.
Wer ist dieser Freund?
Ein gewisser Sir George Bernwell.
Steht nicht in unserer Kartei.
Kennen Sie ihn genauer?
Ein wenig.
Er ist älter als Arthur.
Ein Mann von Welt, brillanter Unterhalter, gewand, sehr liebenswürdig.
Sein Einfluss auf Ihren Sohn ist nicht unbedeutend, nehme ich an.
Geradezu gefährlich.
Was ich auch bisher gegen diese Verbindung unternahm, ich war machtlos.
Ist Ihr Sohn leicht zu beeinflussen?
Das kann man eigentlich nicht sagen, wie Sie ihn an mir sehen.
Aber ich verstehe es, dass dieser Mann eine gewisse Macht über ihn hat.
Es ist nicht leicht, sich dem Charme seiner Persönlichkeit zu entziehen.
Das geht mir selbst so.
Aber bei nüchterner Betrachtung halte ich ihn für einen äußerst fragwürdigen Charakter.
Meine Nichte, die mit sicherem weiblichem Instinkt urteilt, ist dergleichen Meinung.
Hatten Sie häufig Gäste?
Nein.
Ab und zu meinen Partner und dessen Familie.
Gehen Sie häufig aus in Gesellschaft?
Mary und ich sind sehr häuslich.
Ich mache mir nicht viel aus Gesellschaften und Mary auch nicht.
Erstaunlich, bei einem jungen Mädchen.
Ja, erstaunlich.
Hm?
Mary ist ein sehr zurückhaltendes Geschöpf.
Der Vorfall war offenbar ein großer Schock für Sie.
Ja, sie ist ein reizendes, sanftes Wesen.
Ein einziges Mal hat sie mir einen Wunsch nicht erfüllt.
Und das war?
Mein Sohn hatte sie um ihre Hand gebeten, aber sie hat ihn zurückgewiesen.
Wenn irgendjemand Aser hätte auf den rechten Weg bringen können, dann Sie.
Die Ehe mit ihr hätte sein Leben vielleicht von Grund auf geändert.
Jetzt? Jetzt ist es zu spät.
Sie sind von der Schuld Ihres Sohnes fest überzeugt.
Natürlich, wie sollte ich nicht?
Ich habe sie in Flagranti ertappt.
Er hatte das Diadem doch noch in der Hand.
Aber drei Steine fehlten.
Und bei ihm fand man sie nicht, wie Sie selbst sagen.
Und doch sonst nirgends im Haus.
Ihrer Meinung nach hat Ihr Sohn die Steine gestohlen,
sie dann irgendwo versteckt,
um daraufhin ausgerechnet ins Wohnzimmer zurückzukehren,
um sich von Ihnen dort erwischen zu lassen?
Sehr eigenartig.
In der Tat.
Aber warum schweigt er dann wie ein verstockter Junge?
Warum verteidigt er sich nicht?
Eben das herauszufinden, Mr. Holder, gehört zu meinem Beruf.
Wer außer Ihnen wusste,
dass sich das Diadem in Ihrem Besitz befand?
Gezeigt habe ich es nur meinem Sohn und Mary,
aber ich fürchte, dass Lucy etwas ahnte,
sie ist krankhaft neugierig.
Wer ist Lucy?
Meine Hausangestellte.
Die Hausangestellten wissen heutzutage mehr als die Herrschaft.
Du übertreibst, Watson.
Nicht jeder ist mit einer Mrs. Hudson gesegnet.
Und die Herren von der Polizei,
sind die auch von der Schuld Ihres Sohnes überzeugt?
Natürlich, sie haben ja verhaftet.
Das besagt gar nichts, wenn die heute so alles verhaften.
Oh, Watson, mach doch bitte für heute Abend
deinen Termin im Gefängnis aus.
Das ist so kurzfristig.
Sozu kennst du halb Scotland Yard.
Trink deinen Kaffee aus, wir gehen.
Darf ich mich dann verabschieden?
Nicht nötig, wir gehen zusammen.
Bist du soweit, Watson?
Ich unterdrücke gerade ein Minderwertigkeitskomplex.
Das kannst du aber unterwegs.
Darf ich fragen, Mr. Holmes,
wohin Sie mich führen wollen?
Zu Ihnen nach Hause, Sir.
Ich möchte mich an Ort und Stelle umsehen.
Kommen Sie, meine Herren.
Darf ich bitte?
Einen Augenblick, Watson.
Wir kommen gleich, Mr. Holder.
Du hast einen riesigen weißen Fleck auf deinem Mantel.
Vergiss nicht, wir machen einen offiziellen Besuch.
Und du bist mein Begleiter.
Was machen Sie denn da?
Mrs. Hudson, Sie haben vor 13 Jahren
einen schlechten Kauf getan.
Kümmere dich jetzt um unseren Bankier.
Sehen Sie.
Aber welche Kleiderbürste hält denn 13 Jahre?
Gute Kleiderbürsten halten zwei Generationen.
Diese hier nicht einmal eine.
Andere Herrschaften rutschen auch nicht so oft im Schwulz herum.
Keine Entschuldigungen, bitte.
Berücksichtigen Sie künftig, dass wir zu arm sind,
um uns billige Gebrauchsgegenstände leisten zu können.
Einen Augenblick, bitte.
Würden Sie vielleicht mit Dr. Watson
schon einmal ins Haus gehen, Mr. Holder?
Ich würde gern mit meinen Untersuchungen
hier draußen beginnen.
Bitte?
Man muss ihm helfen.
Was kann ich schon tun, Mary?
Irgendetwas, aber man muss ihm helfen.
Ah, Sir George.
Guten Morgen, Mr. Holder.
Morgen.
Ich wollte gerade Ada besuchen.
Ich bin erschüttert.
So?
Tief erschüttert.
Wenn ich Ihnen in irgendeiner Weise behilflich sein kann,
Sie können jederzeit über mich verfügen.
Danke, ich bin im Augenblick sehr beansprucht.
Aber bitte lassen Sie sich doch nicht aufhalten.
Ich wollte mich sowieso gerade verabschieden.
Guten Morgen.
Onkel, kann ich dich einen Augenblick sprechen?
Ja, natürlich, mein Kind.
War das Sir George Burnwell?
Ja.
Dieser Mensch verfügte über eine interessante Physiologie.
Ah, kennen Sie ihn?
Darf ich bitten?
Ich komme sofort.
Guten Morgen, Miss Mary.
Warst du bei der Polizei, Onkel?
Ja.
Dann darf ich Ada im Gefängnis besuchen.
Nicht so lange die Untersuchung läuft, mein Kind.
Aber er ist bestimmt unschuldig.
Das spüre ich.
Ja, aber warum schreit er dann?
Weil du ihn mit deinem Verdacht gekränkt hast.
Oh, sei bitte nicht ungerecht.
Ich meine, du weißt, was der Verlust der Steine für mich bedeutet.
Aber was geschieht, wenn Ada unschuldig verurteilt wird?
Ach, sei unbesorgt.
Ich habe Mr. Sherlock Holmes zur Rate gezogen.
Er ist bereits hier.
Aber, Onkel, wenn...
Ich habe schon viel von Ihnen gehört, Sir.
Wirklich?
Sie stimmen mich fröhlich.
Und du ehrst dich, Mary.
Dieser Gentleman ist nicht Mr. Holmes.
Ich heiße Watson.
Ich bin nur der Freund und Arzt.
Entschuldigen Sie bitte.
Oh, keine Ursache.
Es ist mir ein Vergnügen, wenn Mr. Holmes verwechselt sind.
Mr. Holmes zieht sich gerade im Garten um.
Im Garten?
Ja.
Habe ich die Ehre mit Miss Mary Holder?
Ja.
Guten Tag.
Mein Name ist Holmes.
Darf ich einige Fragen an Sie stellen, Miss Mary?
Aber bitte, wenn ich dadurch Ada helfen kann.
Sie selber haben nichts gehört heute Nacht?
Nein, nichts.
Nur die Stimme meines Onkels aus dem Wohnzimmer.
Sie haben alle Türen und Fenster selbst verschlossen gestern Abend?
Ja, wie immer.
Und Sie waren auch heute Morgen noch alle verschlossen?
Hat irgendjemand gestern Abend das Haus verlassen?
Das Mädchen zum Beispiel?
Ja, es war schon ziemlich spät.
Sie hat ein Rendezvous mit ihrem Verlobten.
Onkel, haben wir nicht gestern Abend in Gegenwart von Lucy über das Diadem gesprochen?
Na bitte, da haben wir es doch, das Mädchen und ihr Verehrer.
Verwurzelt.
Haben Sie das Mädchen ins Haus zurückkommen sehen?
Ja, kurze Zeit später.
Kennen Sie den Verlobten?
Ja, er heißt Francis Prosper.
Er ist unser Gemüsehimmel.
Und hat ein Holzbein.
Woher wissen Sie das?
Das muss leider unser Berufsgeheimnis bleiben.
Jetzt würde ich gerne das Diadem sehen, wenn Sie erlauben, Mr. Holder.
Ja, aber selbstverständlich, darf ich bitten.
Hier, hier ist es eingeschlossen.
Kein allzu sicheres Versteck.
Wie wurde das Schloss geöffnet?
Mit welchem Schlüssel meine ich?
Mit dem Schlüssel, von dem mein Sohn gesprochen hatte.
Dem Schlüssel zur Rumpelkammer.
Darf ich einmal sehen?
Bitte.
Sicher wie die Bank von England.
Darf ich?
Und hier haben wir wohl das Korpus, die liegt hier.
Sie wissen genau, Miss Mary,
dass auch das Fenster neben der Haustür heute Morgen verschlossen war?
Dieses Fenster?
Ja.
Ist ja auch schlussreich.
Ihr Sohn trug heute Nacht keine Schuhe, nicht wahr?
Nein, nur Hemd und Hose.
Ja, Mr. Holder, wir hatten erstaunlich viel Glück bisher.
Ich habe jetzt gesehen, was ich sehen wollte.
Ich darf mich verabschieden.
Aber die Steine, Mr. Holmes.
Ja, die Steine, Mr. Holder, ich weiß.
Darf ich Sie daran erinnern, dass heute Freitag ist?
Ich weiß.
Am Montag muss ich Sie zurückgeben.
Ich weiß.
Deshalb hoffe ich, den Fall bis morgen früh geklärt zu haben.
Halten Sie sich doch bitte zwischen neun und zehn zu meiner Verfügung.
Auf Wiedersehen, Mr. Holder.
Miss Holder.
Und ich hatte recht.
Die Zeit ist ein bisschen knapp.
Beginnt sich dieser Fall für dich zu klären.
Wieso?
Sonst solltest du deine Lupe besser reinigen.
Das Glas ist so verschmutzt, dass man kaum noch durchsehen kann.
Reinige sie, dann siehst du vielleicht, was du sehen willst.
Holmes, was du alles siehst, ohne dass jemand sieht, dass du es siehst.
Eigentlich sollte ich noch viel mehr über dich schreiben.
Geh ins Gefängnis zum jungen Holder und zieh dir seine Hände an.
Ich erwarte dich zu Hause.
Guten Abend, Mr. Holder.
Guten Abend.
Ich bin Dr. Watson, ein Freund von Mr. Sherlock Holmes.
Ich kenne keinen Mr. Holmes.
Mr. Holmes ist immerhin der erste Privatdetektiv der Welt mit garantiertem Erfolg.
Ich komme in seinem Auftrag.
Ihr Vater hat Mr. Holmes um Unterstützung bei der Suche nach den verschwundenen Steinen gebeten.
Die werden Sie hier nicht finden.
Das kann ich mir denken.
Das heißt, das habe ich schon gewusst, bevor ich hier eintrat.
Dann lassen Sie mich bitte in Frieden.
Keineswegs.
Zeigen Sie mir bitte Ihre Hände.
Wie bitte?
Ich weiß, das ist ein etwas merkwürdiges Ansinnen.
Aber ich muss darauf bestehen.
Mr. Holmes übrigens auch.
Also, zeigen Sie mir Ihre Hände.
Bitte.
Bitte wenden.
Hm?
Bitte wenden.
Aha, ja, ausgezeichnet.
Sehr interessant.
Genauso, wie ich es mir gedacht habe.
Sie haben sich in den letzten Tagen nicht an den Händen verletzt, wie ich sehe?
Nein.
Das freut mich.
Ja, das war's.
Hände weg vom Rostbiff!
Sie Lümmel!
Ich hole die Polizei!
Aber Mrs. Hudson, wollen Sie mich eine kleine Stärkung gönnen?
Ich denke nicht daran.
Woher kennen Sie mich denn überhaupt?
Mein Gott, Sie sind das...
Ja, aber nicht weitersagen.
Was ist denn hier los?
Wer ist denn das?
Das darf ich nicht sagen.
Aber Frau Watson, habe ich doch keine Geheimnisse.
Die Stimme meines Herrn.
Du hast mir nichts davon erzählt, dass du heute noch ein Kostümfest besuchst.
Na, das ist ja das reinste Irrenhaus.
Im Ernst, was hast du vor?
Ich muss etwas auskundschaften.
Ohne mich?
Leider Kostümswandel, Frau Watson.
Hast du den jungen Holder besucht?
Den?
Ah, ja, den Holder.
Ja, er hat Hände wie ein Neugeborenes, keinerlei Verletzungen.
Das ahnte ich.
Sehr interessant.
Wozu musste ich mir erst die Mühe machen?
Erstens bist du gerne auf meinem Gebiet tätig
und zweitens hast du den Sandhaufen bemerkt vor Holders Haus.
Ja, natürlich. Und?
Hast du dort Blutspuren bemerkt?
Nein.
Die Polizei offenbar auch nicht.
Aber hier der Beweis, dass es Blut ist und keine Farbe.
Ich habe einige Sandkörner mitgenommen, die mit Blut getränkt waren.
Aber von wem stammt es?
Das ist hier die Frage.
Auf die ich leider keine Antwort weiß.
Meine neue Methode der Blutuntersuchung bewährt sich immer mehr.
Ich muss jetzt gehen, warte hier auf mich
und lass mir eine Scheibe von dem Braten übrig.
Es ist wirklich sehr selten, dass Sherlock Holmes einmal Appetit hat.
Darf ich reinkommen?
Ich möchte mich etwas aufwärmen.
Das Asyl ist zwei Straßen weiter, rechts um die Ecke.
Es ist überfüllt.
Bleib auch nicht lange.
Und für ein Sandwich helfe ich dir bei der Arbeit.
Gregory, mach, dass du rauskommst.
Lass mich wenigstens die Schuhe putzen, das ist mein Beruf.
Wer ist der Schuhputzer im Imperial?
Du lügst, ich kenne den Schuhputzer im Imperial.
Ich meine das imperialen Breiten.
Gregory!
Ja, ich komme ja schon.
Etwas ungeduldig, die Herrschaft.
Alles stehen lassen.
Champagner, Gänseleber, aber schnell.
Gänseleber, Pastete und Champagner, jawohl, stehe sofort.
Du machst wohl die ganze Arbeit allein, was?
Ja.
Früher hatten wir noch einen Koch und zwei Mädchen.
Sind aber längst auf und davon.
Warum denn das?
Weil er den Lohn nicht zahlt.
Immer auf großem Fuß.
Dauernd Gesellschaften.
Und nichts dahinter.
Kein Geld im Haus.
Bekommst du wenigstens deinen Lohn?
Ja.
Ich habe seit zwei Monaten keinen Penny mehr gesehen.
Du bist erst gefallen.
Sollte ich meinem Alter denn noch eine Stelle finden?
Gregory, warum machst du das?
Das ist zum Verzweifeln.
Geh in den Keller und hol ihm erst den Champagner.
Dann bleibt er für eine Weile friedlich.
Richtig, ja, der Champagner.
Ich komme gleich.
Hallo?
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
Nichts fehlt.
Was wolltet ihr bloß?
Onkel, komm doch etwas essen, bitte.
Du darfst nicht dauernd nur grübeln.
Du machst dich noch krank.
Ich bin ein ruinierter Mann.
Aber sag doch so etwas nicht.
Was ist so?
Es hätte nicht so kommen müssen.
Wie meinst du das?
Wenn du Arthur geheiratet hättest, wäre er ein anderer geworden.
Du hättest ihn auf den rechten Weg gebracht.
Ich mache dir keinen Vorwurf.
Ich weiß, man soll die Ehe nicht leicht nehmen,
aber manchmal kommt die Liebe auch mit der Zeit.
Alkohol gehört zu den schlimmsten Lasten, Sir.
Wollen Sie auch ein Glas?
Nein, Sherry ist für mich kein Alkohol.
Alkohol ist nicht sagendes Zeug.
Ich trinke nämlich nur aus Verzweiflung.
Und wann sind Sie verzweifelt?
Täglich.
Übrigens, soeben kehrt Mr. Holmes zurück.
Woher wissen Sie das?
Ich spüre es.
Sie haben sich doch bestimmt geirrt.
Ich muss mich rasch umziehen.
Verpacken Sie doch bitte diese Schuhe in einen Karton, Mrs. Hudson.
Wo haben Sie denn die her?
Wie Sie sehen, kaufte dieser Mann auch falsch ein.
Vor vier Monaten hat diese Schuhfirma eröffnet
und schon ist die Fasson hin.
Enthält dieses auch etwa eine Anspielung auf Ihre Kleiderbürste,
die Sie heute zum ersten Mal nach 13 Jahren eines Blickes gewürdigt haben?
Allerdings!
Sie ist in Reparatur
und ich hoffe, dass Sie so lange nicht im Sand spielen werden,
bis die Bürste wieder zurück ist.
Dann hättest du diesen Auftrag gar nicht annehmen dürfen.
Mrs. Hudson, kommen Sie am Rand. Leider zu spät.
Woher haben Sie diese schmutzigen Schuhe?
Gestohlen!
Aha, dahin musste es ja kommen.
Wir müssen dem jungen Holder noch einen Besuch abstatten, Watson.
Was? Schon wieder?
Allerdings!
Es ist mitten in der Nacht.
Glücklicherweise, morgen früh wäre es vielleicht schon zu spät,
zumal ich vorher noch einen Abstecher in den Garten der Villa Holder eingeplant habe.
Das auch noch?
Schlafen soll man wohl überhaupt nicht mehr.
Das Diebsgut!
Vielen Dank, Mrs. Hudson.
Wenn jemand nach uns fragen sollte, wir machen einen Nachtdruck.
Es ist zum Verzweifeln.
Dann wohl.
Darf ich wissen, ob es dir besser geht?
Es ist die Frage eines Mediziners.
Es geht mir so gut, dass ich eines Arztes nicht bedarf.
Wie du siehst, genügt mir, was er mir verordnet.
Jetzt weiß ich auch, weshalb ich dich bei deinen Streifzügen so gern begleite.
Ich bin ganz ober, weil ich im Stillen immer schon vor dir das denken wollte,
was du dann tatsächlich denkst.
Wenn dein Schirm leer ist, gehen wir.
Ich weiß sogar schon, wohin.
Ins Gefängnis.
Leider wird bis dorthin das edle Nass in uns bereits wieder verraucht sein.
Leider.
Eine rohle Fahnenstange müsste man haben.
Würden Sie bitte Ihren rechten Schuh ausziehen?
Würden Sie mir bitte sagen, was diese Belästigung soll?
Später.
Ziehen Sie bitte Ihren Schuh aus.
Nein.
Wie Sie wollen.
Wer sind Sie überhaupt?
Entschuldige, ich vergaß, mein Name ist Holmes.
So.
Und jetzt den Strumpf.
Ich denke nicht daran.
Ihren Strumpf, Mr. Holden.
Machen Sie den Fuß frei.
Zeigen Sie bitte Ihre Fußsohle.
Bäuchlingsbitte.
Legen Sie sich bäuchlingsbitte.
Danke.
Was ich hier tue, kann nur in Ihrem Interesse sein.
Und zucken Sie nicht mit den Zähnen, auch wenn Sie kitzlig sind.
Was wir hier tun, kann nur in Ihrem Interesse sein.
Ich habe hier den genauen Umriss eines nackten Fußes,
dessen Abdruck ich auf dem Fensterbrett der Villa Holder gefunden habe.
Passt genau.
Danke sehr.
Was soll das heißen?
Ich erkläre es Ihnen später, Mr. Holder.
Erzählen Sie mir jetzt etwas über Ihre Freunde vom Bengali-Club.
Woher wissen Sie?
Mr. Holmes ist immerhin der erste Privatbesucher.
Sie wiederholen sich, Sir.
Fein.
Bekleiden Sie sich wieder.
Ich meine, ziehen Sie Ihren Strumpf wieder an.
Sie könnten sich sonst erkälten.
Am Donnerstagabend, also wenige Stunden vor dem Diebstahl,
waren Sie doch auch im Club.
Ja.
Mit Sir George?
Natürlich.
Warum fragen Sie?
Detektive fragen immer.
Mr. Holder, ich glaube, ich kann Ihnen versprechen,
dass Sie in kürzester Zeit auf freiem Fuß sind.
So ist es.
Gute Nacht.
Möchte Sir George sprechen?
Und wen darf ich melden?
Wo haben Sie diese Schuhe her?
Das werden Sie gleich erfahren.
Gregory, was gibt's denn?
Die Schuhe, Sir.
Was ist damit?
Nichts weiter, Sir George.
Ich habe sie mir von Ihnen für ein paar Stunden ausgegeben.
Das ist gut, Gregory.
Jawohl, Sir.
Wollen Sie mir gefälligst erklären, was das heißen soll?
Gerne.
Aber vorher möchte ich von Ihnen eine Auskunft
über einige wertvolle Steine.
Über was?
Über drei Birülle, präzise gesagt.
Wer sind Sie überhaupt?
Darf ich Ihnen meine Karte überreichen?
Oh, Sie haben Sie an der Hand verletzt, wie ich sehe.
Na und?
Jetzt möchte ich endlich wissen, wovon hier eigentlich die Rede ist.
Sir George will Ihnen etwas schwerfällig von Begriff zu sein.
In der vorigen Nacht wurde der Bankier Holder behauptet.
Ich habe davon gehört.
Hoffentlich ist er versichert.
Nicht nötig.
Die gestohlenen Steine sind sowieso bald wieder in seinem Besitz.
Wie schön.
Ich werde sie ihm höchstpersönlich bringen.
Ausgezeichnet.
Sobald ich sie von Ihnen zurückbekommen habe,
darf ich um die Steine bitten, Sir George.
Sie sind wohl verrückt.
Ein bisschen exzentrisch vielleicht, aber nicht verrückt.
Darf ich um die Steine bitten, Sir George, oder ich rufe die Polizei.
Mr. Holmes möchte Sie sprechen, Sir.
Bleiben Sie in Ihrem Zimmer, Lucy.
Guten Morgen, meine Herren.
Guten Morgen, Mr. Holder.
Ich hoffe, wir kommen nicht zu früh?
Zu spät auf keinen Fall.
Gut, dass Sie gekommen sind, meine Herren.
Bitte.
Mary.
Mary hat mich verlassen.
Ich weiß, Sir.
Wir wissen es, Sir.
Sie wissen?
Gestern Abend sprach ich doch mit ihr über Ada.
Später hörte ich sie dann das Haus verlassen.
Ich dachte mir nichts dabei,
bis ich dann auf dem Kamin Sims diesen Brief fand.
Lies bitte.
Deutlich und laut bitte.
Ach so, ja.
Liebster Onkel,
ich fühle mich schuldig an dem Unglück,
das über dich gekommen ist.
Ich konnte es nicht verhindern.
Deshalb muss ich dich verlassen.
Lebe wohl für immer deine dich liebende Mary.
Der Brief klingt verzweifelt.
Sie wird sich doch nichts antun.
Was meinst du, Holmes?
Unsinn.
Die junge Dame denkt gar nicht daran, sich umzubringen.
Was ist mit Mary, Mr. Holmes?
Ich mache mir große Sorge.
Ich habe ein Trost für sie.
Sie haben doch nie etwa die Steine?
Sie haben die Steine behaftet.
Wie kann ich Ihnen jemals danken, Mr. Holmes?
Ich bin tief in Ihrer Schuld.
Das hören wir gern.
Über das Geschäftliche reden wir später.
Kümmern Sie sich erst einmal um Ihren Sohn.
Sie haben ihm sehr Unrecht getan.
Ada hat also doch nichts mit der Sache zu tun.
Nein.
Ich muss zu ihm. Ich muss unbedingt zu ihm.
Bleiben Sie, Mr. Holder.
Ihr Sohn ist bereits entlassen.
Er muss jeden Moment hier sein.
Ja, aber warum hat er dann nicht...
Was hat sich heute Nacht hier abgespielt, Mr. Holmes?
Wer war der Täter?
Ich will versuchen, den Fall zu rekonstruieren.
Ihr Sohn fand nach dem Gespräch mit Ihnen keinen Schlaf.
Die Spielschulden bedrückten ihn und er lag lange wach.
Mitten in der Nacht hörte er Schritte auf dem Korridor.
Er stand auf.
Aber nicht nur er war hellwach.
Auch Ihre Nichte,
der Sie so unendlich vertrauten
und die Sie unbedingt als Schwiegertochter haben.
Sie haben ihn einen Verbrecher genannt.
Das hat ihn tief verletzt.
Noch dazu, da er gerade den Raub des Diadems verhindert hatte.
Aber warum hat er nicht gesagt, dass er unschuldig ist?
Das ist eine sehr interessante Frage,
auf die ich eine Antwort weise.
Ihr Sohn liebte Ihre Nichte,
ohne zu wissen, dass diese dem Diademdieb
offensichtlich in vielfacher Beziehung
dienlich war.
Richtig, Watson.
Ich kann es nicht fassen.
Mary, dieses reizende, sanfte Geschöpf.
Die Begriffe reizend und sanft sind für Sie als Bankier
eben ungewohnt.
Darum verfielen Sie diesem Irrtum.
Wie bist Du eigentlich auf den Verdacht gekommen,
dass Sie es waren, Holmes?
Ich frage nur, weil Mr. Holder sicherlich
an der Beantwortung dieser Frage aus Deinem Mund
interessiert sein wird.
Du kennst meine These, Watson.
Auf die Wahrheit stößt man unweigerlich,
wenn man alles Unmögliche ausgeschieden hat.
Zunächst schied Ihr Sohn als Verdächtiger aus.
Blieben also Mary und das Dienstmädchen
als mögliche Täter übrig.
Da Ihr Sohn zweifellos keinen Grund hatte,
das Dienstmädchen zu schützen...
Wohl aber Mary, die er liebte,
wie wir haargenau wissen.
Richtig.
War also nur noch zu klären,
mit wem Mary im Bunde stand.
Dieser gemeine Lump.
Und es konnte sich nur um einen Liebhaber handeln.
Denn niemand sonst hätte
Sie dazu bringen können,
so gegen Sie zu handeln, Mr. Holder.
Ich kann's nicht glauben.
Zu dem kleinen Kreis der Menschen,
die bei Ihnen verkehren,
gehörte Sir George Burnwell.
Das hatten Sie mir erzählt.
Sir George genießt nicht nur
einen sehr zweifelhaften Ruf als Frauenheld,
der ist auch sonst,
in jeder Beziehung,
ein berüchtigter Tunichtgut.
Ich verschaffte mir die Schuhe,
die er in der Nacht getragen hatte.
Sie passten genau in die Spuren draußen am Sand.
Die Schlussfolgerung war dann kein Kunststück mehr.
Mary hat ihm natürlich von dem Diadem erzählt.
Tja,
und er hatte leichtes Spiel mit ihr.
Sie war
und ist ihm verfallen.
Ich bin erschüttert.
Mary,
wo mag sie jetzt sein?
Wissen Sie es, Mr. Holmes?
Ich weiß es nicht.
Aber es fällt nicht schwer, es zu erraten.
Ich frage Sie, Mr. Holmes,
sind diese drei Steine
so viel wert?
Doch,
auch dieser Fall wäre abgeschlossen.
Hier die Chronik
für die Nachwelt.
Darf ich bitten?
Die Kleidebürste ist aus der Reparatur zurück.
Die alten Borsten sollen noch 15 Jahre halten.
Von den neuen spreche ich erst gar nicht.
Warum berichten Sie dies mit so aufreizender Deutlichkeit?
Damit Sie sich ausrechnen,
wie lange Sie noch im Sand spielen können.
Nach Ablauf dieser Zeit
dürfte ja dieser Unfuge wohl ein Ende haben.
Ein neuer Fall.
Mrs. Hudson, bitte öffnen Sie.
Wenn das so weitergeht,
wird mir ja noch alles verdorren.
Eine hochgestellte Persönlichkeit
möchte Sie dringend sprechen, Sir.
Was heißt das?
Haben Sie nicht nach dem Namen gefragt?
Meine Kinderstube verbietet es mir,
hochgestellte Persönlichkeit nach ihrem Namen zu fragen.
Nun gut, dann werde ich es tun.
Ich lasse bitten.
Schön, Mr. Holmes, lassen bitten.
Verzeihen Sie, Mr. Holmes,
dass ich so bei Ihnen eindringe,
aber mein Anliegen ist äußerst delikat.
Kann ich mich Ihnen anvertrauen, Mr. Holmes?
Es wäre mir eine große Ehre.
Das ist Dr. Watson, mein Vertrauter.
Sie sprechen sozusagen zu einer Person.
Darf ich bitten, Platz zu nehmen?
Vor einigen Tagen
habe ich für die Summe von 50.000 Pfund
ein wertvolles Schmuckstück als Sicherheit gegeben.
Nun wurde gestern festgestellt,
dass ein Teil der Banknoten gefälscht ist.
Es lauften bereits Untersuchungen.
Obwohl meine Person und gewiss auch die des Bankiers,
der mir das Geld ausgehändigt hat,
über jeden Zweifel erhaben sind,
ist diese Angelegenheit, wie Sie sich denken können,
für mich äußerst peinlich.
Um welche Art von Schmuck handelt es sich?
Sie können offen reden, Sir.
Um ein Beryll-Diadem.
Sie hörten das Diadem.
Ein Sherlock Holmes-Abenteuer
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