Kontrafunk Aktuell vom 17. Oktober 2024

Kontra Funk
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17.10.2024
Der Präsident der Ukraine hat seinen „Siegesplan“ vorgestellt. Wolodimir Selenski hofft, damit spätestens im kommenden Jahr den Krieg beenden zu können. Der Journalist Thomas Fasbender bezweifelt das und rechnet mit dauerhaften ukrainischen Gebietsverlusten. Ist Flüssiggas aus den USA schädlicher als Kohle? Prof. Fritz Vahrenholt stellt seine Berechnungen dazu vor dem Hintergrund der LNG-Kampagne der deutschen Regierung vor. Am Sonntag wird Pegida das letzte Mal zu einer Kundgebung in Dresden aufrufen. Über die zehn Jahre der Protestspaziergänge in Sachsen sprechen wir mit der Kommunalpolitikerin Susanne Dagen, und Frank Wahlig kommentiert den langen trüben Herbst der deutschen Politik
Liebe Hörer, diese Sendung können Sie vollständig auf kontrafunk.radio hören.
Hier gibt es aus lizenzrechtlichen Gründen eine, jedoch nur um die Musikanteile, gekürzte Version.
Es ist Donnerstag, der 17. Oktober 2024. Ich bin Benjamin Gollmehr, herzlich willkommen.
Zu Beginn unserer heutigen Sendung möchten wir Sie auf die neue Ausgabe der Jungen Freiheit hinweisen.
Das freie Internet ist in Gefahr.
Der bekannte Medienrechtsanwalt Ralf Höcker warnt in seinem Gastkommentar in der neuen Ausgabe der Jungen Freiheit davor,
dass Trusted Flagger als private Zensurbehörden installiert werden, die die Meinungsfreiheit im Netz einschränken sollen.
Passend dazu stellt JF-Redakteur Matthias Pellack auf der Themaseite ausführlich dar,
wie über angebliche Meldestellen für Hass und Hetze der Blockwart zurückkehrt und zensiert.
Dies und mehr lesen Sie in der neuen Jungen Freiheit, heute online auf JF.de und ab Freitag am Kiosk.
Für alle, die es wissen wollen.
Und nach dieser Werbung kommen wir nun zu den Themen unserer heutigen Sendung.
Die Freiheit der Deutschen und die Demokratie wird derzeit in der Ukraine verteidigt.
Das jedenfalls ist die Ansicht der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP.
Darum lieferten sie Kampf- und Schützenpanzer und viele Milliarden Euro Finanzhilfe in die Ukraine.
Doch nicht nur die Regierung will mit diesem Kurs fortfahren, auch die größte Oppositionspartei im Bundestag.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz forderte gestern eine härtere Gangart gegen Russland.
Er sagte, die Ukraine würde derzeit mit der Hand auf dem Rücken kämpfen.
Verantwortlich dafür sei auch Bundeskanzler Scholz.
Das geht so nicht weiter.
Und wenn Putin das nicht akzeptiert, dann muss der nächste Schritt erfolgen und ihm gesagt werden.
Wenn er nicht innerhalb von 24 Stunden aufhört, die Zivilbevölkerung in der Ukraine zu bombardieren,
dann müssen aus der Bundesrepublik Deutschland auch Taurus-Marschflugkörper geliefert werden.
Wir sprechen über die Ukraine und den Siegesplan von Präsident Volodymyr Zelenskyy.
Dazu begrüßen wir den Journalisten Thomas Fassbender.
Außerdem bei uns. Am 17. Dezember 2022 sind die gelben Männchen in Wilhelmshaven gelandet.
Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner betraten in grellgelben Funktionsjacken ein Spezialschiff für Flüssiggas.
Der Bundeskanzler prägte ein Wort, das er später noch mehrmals verwenden sollte. Das Deutschlandtempo.
Und nach diesem konkreten Schiff, das hier von uns besichtigt werden kann und seine Arbeit aufgenommen hat,
wird es viele weitere solche Terminals geben. Deutschland hat seine Energiesicherheit gewährleistet,
weil alle gezeigt haben, wozu wir tatsächlich in der Lage sind. Das ist jetzt das neue Deutschlandtempo.
Doch das LNG-Gas könnte klimaschädlicher als Kohle sein.
Das vermutet ein US-Wissenschaftler und das bestätigt uns Prof. Fritz Fahrenholt.
Mit dem ehemaligen Umweltsenator von Hamburg werden wir heute sprechen.
Und wir begrüßen Susanne Dagen. Mit der Buchhändlerin und Kommunalpolitikerin aus Dresden geht es um Pegida.
Nach 10 Jahren und 250 Kundgebungen wird Pegida am Sonntag das letzte Mal zu einer Demonstration aufrufen.
Was bleibt von der Bewegung? Das hören Sie heute bei Kontrafunk aktuell.
Der Krieg in der Ukraine geht in seinen dritten Herbst. Die Kälte legt sich über das Schlachtfeld, aber das Sterben geht weiter.
Russland steht mit seinen Truppen tief im Nachbarland und drückt langsam aber stetig vor.
Der Präsident der Ukraine hingegen hat gestern im Parlament seinen Siegesplan vorgestellt.
Volodymyr Zelensky meinte, mit diesem Plan sei es möglich, den Krieg spätestens im nächsten Jahr zu beenden.
Darüber sprechen wir mit Thomas Fassbender. Er war als Unternehmer und Journalist in Russland tätig,
arbeitete für RT Deutsch und ist nun bei der Berliner Zeitung Ressortleiter Geopolitik.
Herr Fassbender, herzlich willkommen.
Herr Gollme, vielen Dank.
Zelensky gibt sich kämpferisch und spricht mit seiner bekannten kraftvollen Stimme.
Die Bildsprache der Tagesschau und des Spiegels spricht aber eine andere Sprache.
Auf den Fotos sieht der Präsident müde aus, mit eingefallenen Wangen.
Welchen Eindruck macht Zelensky auf Sie?
Naja, man kann ihm das kaum vorwerfen. Nach fast tausend Tagen Krieg und einer doch eigentlich monatlich deplorableren Situation.
Andererseits ist es schon fast respekterheischend, mit welcher Werbung.
Nachdem er zwei Jahre einen Friedensplan verfolgt hat, der zu relativ wenigen Ergebnissen geführt hat,
um nicht zu sagen, zu null Ergebnissen geführt hat, jetzt einen Siegesplan vorstellt,
der auf den ersten, auch auf den zweiten oder dritten Blick noch weiter von der Realität entfernt ist,
wie seine Friedenspläne in der Vergangenheit.
Herr Zelenskys Präsentation vor dem ukrainischen Parlament lässt den Betrachter doch relativ ratlos zurück.
Schauen wir mal auf einige Punkte. Also einer davon war, dass er den Krieg nach Russland tragen möchte.
Wenn die Russen verstehen würden, was Krieg bedeutet, dann würde sich ihr Hass gegen den Kreml richten.
Wie wahrscheinlich ist das, auch aus Ihrer Erfahrungen, die Sie in Russland gesammelt haben?
Das ist nicht nur nach meiner Erfahrung, sondern nach allen Erfahrungen aller Armeen, aller Feinde Russlands in der Vergangenheit,
ein relativ aussichtsloses Szenario. Wir sehen das erst einmal in der praktischen Umsetzung,
in dem doch ziemlich winzigen Stückchen, das sind zwar 1000 Quadratkilometer,
aber wenn man sich das als Teil Russlands auf der Landkarte anschaut, was die ukrainische Armee im Gebiet Kursk,
der in den letzten Monaten erobert hat, bei allem Respekt für die Leistung der Soldaten vor Ort,
ist es ein klägliches Ergebnis und es schrumpft auch inzwischen von Tag zu Tag weiter.
Ich weiß nicht, wie dieses den Krieg nach Russland tragen konkret aussehen soll.
Natürlich kann, und das gehört ja auch zum Punkt 2 seines Siegesplans,
natürlich kann der Westen, vor allem die Amerikaner, die Engländer, die Freigabe für weitragende Raketen,
weitragende Waffen geben, die dann wahrscheinlich mit der Beschränkung, Begrenzung auf den Einsatz
gegen Rüstungsindustrien, also gegen den militärisch-industriellen Komplex begleitet wird.
Natürlich kann das zu Beschädigungen, teilweise zur Zerstörung dieses militärisch-industriellen Komplexes
auf der russischen Seite führen, wie das in einen Rückzug, in einen Sieg über Russland,
den man ja verstehen muss als Rückzug der russischen Armee aus dem gesamten völkerrechtlichen Territorium der Ukraine,
einer einschließlich der Halbinsel Krim, die 2014 annektiert wurde.
Wie das darin übersetzt werden soll, ist mir ein Rätsel.
Versuchen wir es mal so, also mit Drohnen gelingt es den Ukrainern ja immer wieder,
auch auf russischem Territorium zu attackieren.
Da gibt es Schläge auf Munitionsdepots oder Flughäfen, das bringt auch beeindruckende Bilder.
Wenn der Westen jetzt seine Waffen dafür freigibt und extra dafür liefert, könnte es ja sein,
wie auch Friedrich Merz im Bundestag angedeutet hat, dass die Nachschubwege der Russen gestört werden,
wohingegen die Nachschubwege der Ukrainer weiter frei bleiben.
Und so könnte man möglicherweise dann eben auf dem Schlachtfeld nochmal den Turnaround schaffen.
Herr Goime, große Skepsis. Nadelstiche sind möglich und auch wahrscheinlich in dem Fall.
Auch mehr als Nadelstiche, wir haben das gesehen auf der Krim vor wenigen Tagen,
Zerstörung von Treibstoffdepots, teilweise Zerstörung von Flughäfen, von Abschussrampen,
sogar von Radaranlagen, alles ist verzeichnet worden.
Die große Frage ist, wie wollen sie Russland in einer Weise treffen,
dass die russische politische Führung sagt, okay, wir ziehen uns zurück.
Da sehe ich eine solche Brücke dazwischen.
Wenn sie wirklich jenseits der Nadelstiche eine effektive Änderung der russischen Strategie
und der Militäroperation erreichen wollen, geht das nur durch den Einsatz zusätzlicher,
ich würde sagen mindestens 200.000 oder 300.000 Mann starken Armee in der Ostukraine,
die dann in Kombination mit der Zerstörung von Nachschubwegen
wirklich dafür sorgt, die Russen aus diesem Territorium zu vertreiben.
Und das geht nicht ohne den Einsatz von NATO-Truppen.
Selenskyj sprach die NATO ja auch an und forderte eine sofortige Einladung zur NATO.
Wie wahrscheinlich ist das?
Er spricht von zwei Dingen, die sofortige Einladung in die NATO,
verbunden mit der Aussage, dass er schon wisse,
dass die Mitgliedschaft erst nach Kriegsende und möglicherweise erst nach Jahren erfolgen werde.
Ich denke, dass er im Rahmen dieses Planes vor allem auf die psychologische Wirkung abzielt.
Wichtiger erscheint mir, ich glaube, es ist der Punkt 4 oder 5 seines heute vorgestellten Plans,
wo er von einer nichtnuklearen, aber comprehensive, also einer umfassenden Abschreckung
auf ukrainischem Territorium spricht.
Das klingt mir wie diese Kombination, einerseits die Ukraine noch nicht in der NATO
aber doch schon die NATO in der Ukraine.
Beides gemeinsam gehört zu den entscheidenden Motiven für diesen Krieg überhaupt,
dass man weder das eine noch das andere will aus Moskawersicht.
Und ich glaube auch die NATO wird sehr vorsichtig sein, sowohl bei dem einen oder anderen Punkt.
Denn solange wir davon ausgehen müssen, dass eine NATO-Mitgliedschaft
einstimmige Zustimmung aller NATO-Mitglieder voraussetzt,
ist das ohnehin ein Projekt am Horizont.
Selenskyj bot dann auch noch Rohstoffe an, und zwar Uran und andere wichtige Rohstoffe,
aber auch Menschen. Also die Ukrainer seien dann eine der kampfabruptesten Armeen überhaupt
und die könnten dann auch in Europa neue Aufgaben übernehmen.
Wie sehen Sie dieses Anbieten von tatsächlichen Rohstoffen und auch der Ressource Mensch?
Also die Rohstoffe setzen natürlich nach unserer Wirtschaftsordnung private Investitionen voraus.
Dass westliche Konzerne grundsätzlich Interesse an Investitionen in die Ukraine haben,
das wissen wir. Das beginnt mit massiven landwirtschaftlichen Investitionen aus den USA
schon seit vielen Jahren. Nicht anders wird das bei Rohstoffen sein.
Inwieweit Privatunternehmen das Risiko auf sich nehmen, vor einer stabilisierten Friedenssituation
Investitionen vorzunehmen, also auch das gehört zu den Punkten an diesem heutigen Siegesplan,
wo man eigentlich sagen muss, die werden ja alle erst nach dem Sieg relevant.
Was dann noch ein zusätzliches Rätsel ist, ist Selenskys Vorschlag, dass ukrainische Truppen
dann nach einem Sieg über die Russen heute von Amerikanern ausgeübte Funktionen
auf dem europäischen Kontinent übernehmen konnten. Mir ging da als erstes so der Gedanke durch den Kopf,
ob der Luftwaffenstützpunkt in Rammstein in Zukunft nicht von den Amerikanern,
sondern von den Ukrainern betrieben wird. Das hat natürlich eine ironische Note,
aber da sehen Sie schon, der Plan überschreitet die Grenze zum Irrealen doch ziemlich.
Nach dem Scheitern der Sommeroffensive 2023 verliert die Ukraine an Boden, langsam aber stetig.
Jetzt soll der Siegesplan das ändern und in der Verantwortung seien vor allem die Partner der Ukraine.
Aber wie steht es denn um die Partner? Selensky war ja gerade auf Europareise.
Wie stark, wie groß sehen Sie die Unterstützung der Partner der Ukraine noch?
Sie bröckelt, weil einfach auch unter den europäischen und auch unter der amerikanischen Bevölkerung
der Glaube an dieses Siegesszenario schwindet. Es sind immer weniger Menschen,
die sich nicht mehr wirklich vorstellen können, wie die ukrainische Armee,
solange wir eben nur von Ukrainern als Soldaten reden, wie die diese mehr als 100.000 russischen Soldaten
aus dem Land werfen. Ich sage nochmal, einschließlich der Krim.
Und das ist ja das erklärte Kriegesziel der Ukrainer. Und denjenigen, die weiterhin auch darauf beharren,
auch unter deutschen Kollegen, Medienkollegen, die konfrontiere ich inzwischen mit der Frage,
ob es eigentlich noch jetzt integer ist, weitere Monate, möglicherweise Jahre Blutopfer
der ukrainischen Männer zu fordern für einen Sieg, von dem wir heute schon wissen,
dass er nur mit den ukrainischen Männern nicht erzielt werden kann.
Und bitte kein Glaube an Wunderwaffen. Also der Glaube an Wunderwaffen hat regelmäßig
in der Geschichte zu tiefer Enttäuschung geführt.
Die westlichen Alliierten der Ukraine haben sich immer ähnlich geäußert.
Also entweder muss die Ukraine gewinnen oder Putin darf nicht gewinnen oder die Ukraine darf nicht verlieren.
Das waren so die Angebote, die Baerbock, Scholz, Biden und Co. gemacht haben.
Kritiker dieser Punkte haben schon vor einem oder sogar schon vor zwei Jahren gesagt,
so wird das nicht passieren. Es braucht ohnehin eine Verhandlungslösung.
Warum hat man da nicht drauf gehört? Warum ist man diesen Weg immer weiter gegangen
und steht jetzt in der Situation, wo es nach wie vor nach einer Verhandlungslösung aussieht?
Ich stelle mir diese Frage regelmäßig, Herr Goime, und ich vergleiche sie immer mit anderen Postulaten,
die bei uns in der politischen Diskussion so üblich sind. Ich will mal auf ein ganz bekanntes zurückgreifen.
In Deutschland gibt es keinen Platz für Antisemitismus. Da werden Postulate aufgestellt,
die der alltäglichen Realität des Beobachters, des Menschen, der sich den politischen Verlauf
oder in diesem Fall den militärischen Verlauf eines Krieges anschaut, die diesen Erfahrungen zuwiderlaufen.
Politiker und Journalisten halten an solchen Parolen fest, weil sie sie moralisch aufladen
und weil dann auch niemand widerspricht. In der Realität verändert ihr aber nichts. Das sind Worte.
Kommen wir nochmal darauf zurück. Wenn jemand behauptet, das sagen ja auch nicht wenige,
in der Ukraine wird auch die Freiheit und die Sicherheit Deutschlands verteidigt,
dann muss man eben die Gegenfrage stellen, nach fast drei Jahren Krieg, warum verteidigen
dort unsere Sicherheit und Freiheit nur ukrainische Hilfstruppen, um es mal ganz böse zu sagen.
Wenn es wirklich so ist, dass wir diesen Sieg mit allen Kräften wollen, dann müssen wir zu Ende gedacht
auch an unsere eigenen Armeen denken und da kommt die ganze Diskussion in eine völlig neue Liga hinein.
Die will keiner.
Die italienische Zeitung Corriello della Sera hatte vor rund einer Woche gemeldet,
Zelensky sei bereit für eine Art von Waffenstillstand. Danach hörte man aber zu diesem Thema so gar nichts mehr.
War das eine Ente?
Ich weiß das nicht. Die FT hatte, ich erinnere mich gut an die Corriello della Sera Meldung,
die Times hatte einen ähnlichen Tenor drei, vier Tage zuvor aufgegriffen.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass in diesen vielen Verhandlungen,
die Herr Zelensky in den letzten ein, zwei Wochen geführt hat im Westen,
dass nicht nur Siegeszenarien besprochen werden. Ich sehe es als eine gewisse Wahrscheinlichkeit,
dass dieser Siegesplan ja eine Ablenkungsmanöver ist von eigentlich möglicherweise viel weiter
fortgeschrittenen, nicht Friedensverhandlungen, weil ein Friede steht in jedem Fall weit am Horizont,
aber Waffenstillstandsverhandlungen. Man kann das nicht ausschließen.
Man kann auch hier dem, was aus der Politik kommt, an veröffentlichten Informationen
nicht bis zum Schluss trauen. Ich würde mir aber auch nicht zutrauen,
in der einen oder anderen Weise da jetzt zu sagen, von größter Wahrscheinlichkeit zu reden.
Das Szenario, was jetzt im Raum steht, ist Abtritt der Gebiete, die jetzt von Russland besetzt sind,
dafür klare Zuordnung zum Westen, Beitritt zur Europäischen Union und Assoziierung mit der NATO.
Wäre es das?
Also nach allem, was mir bekannt ist, geht es in keiner Weise um irgendeine mögliche Anerkennung
der völkerrechtlichen Zugehörigkeit dieser von Russland ja annektierten.
In mancher Beziehung gehen die annektierten Grenzen sogar darüber hinaus,
über das heute von Russland besetzte Gebiet. Also es geht definitiv nicht um eine Abtretung.
Wenn wir heute von einem Waffenstillstand reden, wäre es die Anerkennung der Besetzung
bestimmter ukrainischer Gebiete durch die Russische Föderation,
verbunden mit der großen, mit der ganz großen und bislang völlig ungelösten Frage,
wie denn dann das Wiederauflammen des Krieges nach zwei oder drei oder fünf oder sieben Jahren
verhindert werden soll, und zwar von beiden Seiten. Sicherheitsgarantien für die Ukraine
kommen dann ins Spiel, die NATO-Mitgliedschaft oder NATO-Truppen oder irgendwie.
Aber man muss dann natürlich auch provokant fragen, weil aus russischer Sicht kommt diese Frage,
wer gibt Russland Sicherheitsgarantien, dass eine wieder aufgerüstete Ukraine
nicht völlig legitim sagt, so jetzt holen wir uns unsere besetzten Gebiete zurück,
die völkerrechtlich weiterhin immer noch zu uns gehören.
Der wichtigste Waffen- und Geldlieferant in Europa für die Ukraine ist Deutschland.
Der wichtigste Partner sind aber die USA. Dort wird am 5. November gewählt.
Donald Trump hatte angekündigt, den Krieg direkt nach einem Wahlsieg zu beenden.
Das noch zur Ergänzung und als wichtiges Datum.
Über den ukrainischen Siegesplan sprachen wir mit dem Journalisten Thomas Fassbender.
Vielen Dank. Gerne.
In elf Monaten werden die Deutschen wieder den Bundestag wählen.
Es wird aller Voraussicht nach das Ende der Ampel-Koalition sein.
Der grüne Vizekanzler Robert Habeck hat in seiner Amtszeit aber mehrere Projekte angestoßen,
die diese Koalition überleben werden.
Sie stehen bei Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Vorrügen,
die deutschen LNG-Terminals. An ihnen wird Flüssiggas angelandet.
Damit wollte die Bundesregierung eine Energiekrise verhindern,
die Winter durchgeheizt bekommen und die Gasspeicher füllen.
Das ist gelungen. Aber zu welchem Preis?
Das besprechen wir mit Prof. Fritz Fahrenholt.
Er war SPD-Umweltsenator in Hamburg, später unter anderem bei Shell
und als Vorstandsvorsitzender eines Windkraftunternehmens tätig.
Herr Fahrenholt, guten Tag.
Guten Tag, Herr Gollme.
Robert Habeck ist der schlechteste Wirtschaftsminister aller Zeiten.
Das sagte Markus Söder vergangene Woche.
Doch Habeck hat auch Fans, die ihm zugutehalten,
die Deutschen vor der Energiekrise bewahrt zu haben.
Wie sehen Sie seine Bilanz?
Nun, ich glaube schon, dass Markus Söder, dem ich sonst oft nicht zustimme hier,
das richtig charakterisiert hat.
Robert Habecks Ergebnis seiner Politik ist Wohlstandsverlust,
Wettbewerbsfähigkeit, Verluste, abwandernde Industrie, Deindustrialisierung.
Das kennzeichnet seine Amtszeit.
Ist es ihm denn gelungen, das Pipeline-Gas aus Russland
durch Flüssiggas aus anderen Ländern zu ersetzen?
Ja, das ist ihm gelungen.
Das ist richtig, allerdings zu einem sehr hohen Preis.
Pipeline-Gas ist natürlich deutlich billiger als das Gas,
was wir in den USA und Katar bekommen.
Aber parallel dazu, und das muss man, glaube ich, in den Zusammenhang bringen,
es geht gar nicht so sehr um russisches Pipeline-Gas,
sondern es geht auch insbesondere um das Gas,
was ja Kohlekraftwerke ersetzen soll.
Wir haben ja einen Plan der Bundesregierung bis 2030,
Ausstieg aus der Kohle, Ersatz durch 50 neue Gaskraftwerke.
Und jetzt war natürlich noch zusätzlich die Beschränkung,
nur eine Pipeline nach Russland war intakt, nachdem sie hochgesprengt worden ist.
Und insofern muss man sich die Frage stellen,
ist das eigentlich eine langfristig tragfähige Lösung?
Sie ist teuer, aber, und das sagt uns ein amerikanischer Wissenschaftler,
dessen Berechnungen ich nachgerechnet habe,
das Ganze bringt auch mehr CO2.
Das ist ein interessanter Punkt.
Es geht um den US-Biochemiker Robert Horvath.
Und er befürchtet tatsächlich, dass LNG-Gas klimaschädlicher als Kohle sein könnte.
Können Sie uns erklären, wie er zu dieser Annahme gekommen ist?
Nun, das ist deswegen so wichtig, weil wir ja mit diesem Gas
angeblich die Kohlekraftwerke ersetzen wollen.
Und das soll dann auch klimafreundlicher sein.
Das ist aber leider nicht der Fall.
Wenn man es nachrechnet, muss man eben sagen,
Erdgas hat einen 30-mal höheren Traphauseffekt als Kohlendioxid.
Und auf dem Wege von der Förderung in Amerika,
die im Übrigen nicht ganz so umweltfreundlich stattfindet,
wie wir sie machen würden in Deutschland.
Aber in Deutschland ist ja Fracking verboten.
Also, wenn wir das machen würden,
würden wir die Bohrlöcher nach Ausförderung verfüllen.
Das ist in Amerika nicht der Fall.
Das heißt, es ist Gas da ruhig munter weiter in kleinen Mengen.
Dann kommt natürlich Gas beim Umschlag am LNG-Terminal in den USA.
Beim Umschlag, das nennt man Schlupf.
Es geht immer ein bisschen Gas daneben, wenn man das umschlägt.
Und dann muss man natürlich auch das Gas transportieren.
Auch da wird natürlich CO2 frei über den Atlantik.
Und wenn es dann wieder hier ankommt,
hat es auch wieder eine kleine diffuse Emission.
Und das summiert sich dann dazu, dass man sagen kann,
ein Kohlekraftwerk macht ungefähr 800 Gramm CO2 pro Kilowattstunde.
Und wenn man das LNG im besten Fall über den Atlantik hinkriegen würde
und nicht auch noch Diesel verbrennen würde,
sondern das eigene LNG beim Transport,
was man in der Zukunft machen will,
dann kommt man auch auf 800 Gramm.
Howard rechnet sogar für den heutigen Stand,
wenn man sozusagen diesen Transport mit Diesel vornimmt,
zu einer höheren Emission als ein Kohlekraftwerk.
Und da fragt sich doch eigentlich jeder Bürger, was ist das denn?
Wir geben viel Geld aus für mehr CO2.
Da habe ich da irgendwas nicht verstanden.
Warum müssen wir mehr Geld dafür ausgeben,
damit wir mehr CO2 ausstoßen?
Und das unter grüner Führung im Wirtschaftsministerium.
Das ist kaum vermittelbar.
Auch die ARD hat im Mai 23 über LNG berichtet.
In der Dokumentation LNG um jeden Preis
ist von einer enormen Klimabelastung die Rede,
von radioaktiven Abfällen und vergifteten Flüssen.
Weiß die Bundesregierung von den Problemen mit LNG?
Nein, dass LNG in Amerika nicht ganz umweltfreundlich gefördert ist,
das ist bekannt.
Aber ARD und ZDF muss man natürlich auch immer
den Hintergedanken dabei haben.
Was sie natürlich wollen, ist das eigene Schiefergas,
was sie ja fördern könnten.
Auch noch kaputt zu reden.
Ich will es also ganz klar sagen.
Man kann Schiefergas fördern, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen.
Man kann Schiefergas viel umweltfreundlicher
als in den USA fördern.
Nur es ist in Deutschland verboten.
Und wir hätten ja einen riesigen Schatz
für die nächsten 30, 40 Jahre in der norddeutschen Tiefebene.
Das will aber niemand.
Deswegen nehmen wir das etwas umweltschädlicher Gewonnene
aus den USA und bezahlen es auch noch teuer,
weil das eigene wäre natürlich deutlich billiger
als das, was aus den USA kommt.
Zu allem Überdruss muss man sagen,
ist das auch keine sehr belastbare Quelle, die wir da haben.
Denn die Regierung Biden hat in den ersten Tagen ihrer Regierungszeit
neue Felder für LNG verboten, auf öffentlichem Grund abzutäufen.
Und jetzt, vor einigen Tagen oder einigen Wochen,
hat sogar Biden verfügt, dass weitere LNG-Terminals
für Deutschland und Europa nicht mehr gebaut werden sollen.
Warum macht er das?
Weil auch in Amerika Erdgas jetzt wieder ein bisschen teurer geworden ist.
Und er will natürlich die Wahl nicht verlieren,
beziehungsweise seine Stellvertreterin Frau Harris.
Und wenn die Gaspreise jetzt nach oben gehen,
dann werden die Bürger ihn vielleicht weniger wählen.
Und deswegen hat er einfach still verfügt.
Wir exportieren nichts mehr,
denn dann wird es ja auch in den USA etwas billiger.
Das heißt, wir haben einmal mehr CO2 durch diese Geschichte
und wir haben uns zum Spielball amerikanischer Innenpolitik gemacht.
Und die wirklich richtige Lösung, die ein Herr Habeck hätte machen müssen,
wäre, die Kohlekraftwerke mit einer CO2-Abscheidung zu versehen.
Das wäre deutlich billiger gewesen.
Dann hätten wir allerdings grüne Kohlekraftwerke.
Das wäre natürlich kein grüner.
Das wäre erschrecklich, wenn wir umweltfreundliche Kohlekraftwerke hätten,
die kein CO2 mehr abgeben.
Diesen Weg ist er eben nicht gegangen,
denn auch das ist in Deutschland verboten.
Jetzt ist Deutschland in der Situation,
dass das Gas aus Russland,
selbst wenn es auf Umwegen noch nach Deutschland kommt,
nicht so fließt, wie es vorher geflossen ist.
Bereits Angela Merkel sprach von einer Brückentechnologie
und auch Robert Habeck hat es als Brückentechnologie jetzt erkannt
und möchte weitere Gaskraftwerke bauen lassen.
Das heißt, es wird weiter eine große Notwendigkeit an Gas geben.
Welche Möglichkeiten hat man jetzt?
Also doch wieder auf die Kohle gehen?
Selber Fracking haben Sie gesagt, Putin um Gas bitten.
Ja, also es gibt genau die Alternativen.
Einmal, das Fracking-Verbot in Deutschland muss weg.
Wir haben einen Riesenschatz,
wir können es umweltfreundlich fördern.
Das ist die erste Möglichkeit, sich selber zu helfen
und eigene Bodenschätze zu fördern.
Die zweite Möglichkeit ist,
die Kohlekraftwerke als Brückentechnologie zu benutzen
und umweltfreundlich zu machen.
Und deswegen glaube ich,
dass beides aber nicht gemacht wird, auch nicht gewollt wird,
werden wir natürlich auch an der Ecke weiter abhängig sein von den USA
und von der Art und Weise, wie sie uns das Gas zuteilen
und zu welchem Preis.
Natürlich gibt es auch noch andere.
Katar, Australien kann auch etwas liefern,
aber der Weltmarkt an Gas ist wieder in Bewegung gekommen.
Die Preise steigen.
Also im Ergebnis ist auch diese Erfolgsstory
wegen ideologischer Verblendung.
Weil man eigene Kohlekraftwerke nicht wollte,
weil man eigenes Gas nicht wollte.
Ein Weg zur Wohlstandsminderung Deutschlands.
Sie sprechen sich also für Fracking aus.
Ich muss zugeben, ich habe nicht das Gefühl,
dass es darüber in Deutschland mal eine große Diskussion gab.
Deswegen kann ich Ihnen auch nur entgegenhalten,
was man so mitbekommen hat.
Also, wir pressen Chemikalien in Gestein,
damit sprengen wir das Gestein auf.
Wo die Chemikalien dann landen,
ob sie schädlich sind für Trinkwasser,
das ist jetzt nicht genau klar.
Und alles in allem ist es eine Risikotechnologie.
Das ist so das, was man mitbekommen hat.
Wie würden Sie dem entgegnen?
Ja, das ist aber leider die Sicht durch eine grüne Brille.
Also zunächst mal liegt das Gas,
was wir fördern wollen,
nicht dort, wo das Grundwasser liegt.
Das liegt in 100 bis 200 Metern,
sondern in 1.100 Meter Tiefe.
Sehr viel tiefer.
Und natürlich muss man Wasser
in diese Schichten pressen,
mit hohem Druck,
damit sie aus den entstehenden Rissen
das Gas freigeben.
Da braucht man keine giftigen Chemikalien mehr.
Das ist auch das zweite Märchen,
was immer benutzt wird.
Und natürlich kann man Gas
durch den Grundwasserleiter
mit doppelwandigen Rohren
sicher transportieren.
Das machen wir schon seit zig Jahren.
Ich meine, wir fördern auch normales Erdgas.
Immer noch in der niedersächsischen Tiefe,
auch in großen Grundwassergebieten.
Also das sind alles Dinge,
die ein Land,
das selbst zufrieden geworden ist
und sich mit Technik
nicht mehr so richtig befassen will,
typisch für Deutschland,
dass man sich mit diesen
naturwissenschaftlichen Dingen
nicht mehr auseinandersetzen will.
Da gibt es Schlagworte,
die werden bei ARD und ZDF
eins zu eins vom Grünen Parteitag
transportiert in die Hirne der Bevölkerung.
Und damit ist Fracking
nicht mehr möglich.
Es gibt nur eine Lösung in Deutschland,
die technisch gewollt ist.
Das sind Solardächer und Windkraftwerke.
Ihr legt hier eine Grafik
vom Norddeutschen Rundfunk vor.
Die zeigt die Gasimporte nach Deutschland.
Der LNG-Anteil ist tatsächlich sehr gering.
Er lag vorgestern bei 212 Gigawattstunden.
Der Gesamtimport bei 2225 Gigawattstunden.
Also ist LNG
gar keine besonders relevante
Größe derzeit?
Das ist richtig.
Der USA-Anteil ist relativ gering.
10 bis 30 Prozent,
je nachdem, welchen Zeitraum sie nehmen.
Wir holen uns auch Gas aus Katar.
Wir holen uns auch aus Norwegen.
Das haben wir immer schon gemacht.
Und die Rechnung, die für USA gemacht wird,
gilt natürlich auch für das Flüssiggas aus Katar.
Die Befürchtung dahinter ist ja,
die Bundesregierung hat für mehrere Milliarden Euro
diese Flüssiggasterminals erst mal etabliert.
Beispielsweise 900 Millionen für eins davon.
Die Verträge für entsprechende Schiffe
laufen zum Teil bis ins Jahr 2043.
Wird das eine Investitionsruine?
Was meinen Sie,
was ist die Zukunft dieses LNG-Gases?
Naja, es ist ja immer vernünftig,
einen gewissen Anteil an Energie zu haben.
Das ist ja am Ende
ein Fehler auch von Merkel gewesen,
sich ganz alleine
auf 100 Prozent Import
von einem Lieferanten,
nämlich Russland, zu machen.
Das war ja schon damals die Geheimwaffe,
um ihren Ausstieg zu kaschieren.
Wir kriegen billiges Gas aus Russland
und dann geht das.
Wir haben den Ausstieg erst mal gar nicht gemerkt.
Nicht in den Strompreisen gemerkt,
weil das billige Erdgas aus Russland
teilweise die Stromerzeugung ersetzt hat,
die die Kernenergie,
die geschlossenen Kernkraftwerke,
nicht mehr geliefert haben.
Von Anfang an wäre es vernünftig gewesen zu sagen,
okay, wir nehmen Beipleingas aus Norwegen,
wir nehmen natürlich auch LNG-Gas,
wie andere Länder ja auch,
in einem bestimmten Anteil,
vielleicht 20, 30 Prozent,
was wir jetzt machen, ist 100 Prozent
und geraten ebenso wieder
und man kann sich ja durchaus vorstellen,
wenn es mal einen Friedensvertrag wieder gibt,
wenn der Krieg aufgehört hat,
wenn man zu Friedensgesprächen hat
und man wird auch mit Russland wieder
nicht nur sprechen,
sondern auch Geschäfte machen,
dann wird auch die Frage einer Pipeline-Versorgung,
einer teilweise Pipeline-Versorgung
aus Russland stattfinden.
Flüssiggas soll zum deutschen Energiemix beitragen,
doch es gibt Zweifel an der Effizienz
und an der Klimabilanz.
Darüber sprachen wir mit Prof. Fritz Fahrenholt,
ehemaliger Umweltsenator von Hamburg,
derzeit unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender
des Gruppverherstellers Aurobis.
Herr Fahrenholt, vielen Dank.
Vielen Dank.
In Europa zieht der Herbst ein,
Stürme kommen,
die Blätter werden gelb und rot,
die Erntedankfeste werden gefeiert.
Doch Deutschland erinnert
an eine weiße Kastanie.
Befallen von der Minier-Motte
sind die Früchte klein
und mickrig geblieben,
die Blätter vor der Zeit gefallen
die Kastanie ist krank
und leidet in ihrer vollen Größe.
Das jedenfalls meint Frank Wahlig
in unserem Kommentar des Tages.
Die freundliche Dame der ZDF-Nachrichten
liest vor,
die illegale Migration gehe zurück,
die Pflege sei ohne Migration
nicht leistbar,
Experten forderten deshalb
eine bessere Willkommenskultur.
Weiter zu den kleinen Pandabären
im Berliner Zoo.
Im Deutschlandfunk erklärte
der grüne Ministerpräsident
Kretschmann,
dass es so mit der Migration
nicht mehr weitergehen kann.
Zu viele in den Sozialsystemen,
zu viele Alias-Existenzen,
getragen von einer
außer Rand und Band
geratenen Willkommenskultur.
Wenn dem nicht Einhalt geboten werde,
dann wird auf Dauer
das Asylrecht
unter größte Gefahr kommen,
so Kretschmann.
Und die Dame,
die grüne Basis
und einige Moral-Extremisten,
die das nicht gut,
sondern rechts fänden.
Die Basis habe doch schon
so viele Kröten schlucken müssen,
barmt die Moderierende.
Kretschmann darf noch etwas
über Recht und Ordnung sagen,
eine andere Politik sei nötig,
der Ministerpräsident weiß,
dass Migration das Land zerreißt
und eine blutige Spur hinterlässt.
Die Dame,
die im Radio die Fragen stellt,
fürchtet,
dass jetzt auch der Landesvater
an den rechten Rand rücke.
Im Nachbarstudio,
im Programm für junge Hörende
kaspern gendernde Moderierende
über Kacken gegen den Kapitalismus
und feixen sich eins,
ansonsten wird vor dem Klimawandel gewarnt.
Mit Planstelle kann man sich das leisten,
den rechten Rand zu fürchten
und auf das Wirtschaftssystem
fröhlich Fäkalien regnen zu lassen.
Das ist das,
was die Menschen hören.
Wahrscheinlich sind die Mitarbeitenden
der Medien die Letzten,
die merken,
dass die Politik
an den Rand des Irrsinns gekommen ist.
Ricarda Lang,
grünen Chefin auf Abruf
und Kevin Kühnert,
SPD-Politiker im Abgang,
werden von den Haltungsschreibenden
die Begabtesten ihrer Generation beschrieben.
Das ist das,
was die Menschen lesen.
Was die Menschen spüren aber,
ist die Unruhe,
die der Politikbetrieb ausstrahlt.
Das Aktionistische,
dem keine Handlung folgt,
allenfalls ein Statement.
Die SPD übt den Wahlkampf
von vorgestern.
Reiche besteuern,
Arben besteuern,
Vermögen abschöpfen,
mehr staatliche Betreuung,
mehr Mindestlohn,
mehr Migration
bei steigender Arbeitslosigkeit.
Die Grünen stellen ihre Wahllisten auf.
Ricarda Lang kann da jubeln.
Der Weg zur Uni,
zum Jobsender etwa,
bleibt ihr erspart,
Auskommen gesichert.
Deutschland ist in der schwersten Wirtschaftskrise
seit Gründung der Republik
und der Wirtschaftsminister
sieht Erfolge
und sichere Jobs.
Und will Kanzler werden.
Die SPD gibt den kleinen Leuten
Versorgungsversprechen.
Die Grünen verteilen Geldgeschenke
an wildfährige Unternehmen.
Dabei rollt die Pleitewelle.
Die Gewerkschaften fürchten
Arbeitsplatzabbau.
Das Framing aber wird
von Angela Merkel übernommen.
Wir schaffen das.
Wählen sie weiter uns?
Es gibt nichts zu sehen.
Die FDP bereitet Gesetze
vor gegen sozialschädliches Verhalten.
Wem der Begriff bekannt vorkommt,
delegitimiert die guten Absichten
und kann sich auf etwas gefasst machen.
Es ist so abgeschmeiht.
Länder wie Polen,
die Niederlande und Finnland
beschreiben die Einwanderung junger Männer
als einen Akt hybrider Kriegsführung.
Sie wehren sich.
Die Ampel muss durch Vergewaltigungen
und Terrormorde zum Handeln
erst gezwungen werden.
Da kann ein Kalifat
auf deutschen Straßen gefordert werden.
Das Absingen eines Liedes
ist aber schlimmer
als sein Messer
und Alaa-u-Akbar.
Millionen Arbeitslose,
die nicht zum Arbeiten gebracht werden können.
Millionen Migranten,
die nicht zur Integration gebracht werden können
und den öffentlichen Raum
unheimlich erscheinen lassen.
Bürgergeld wird
zur inländischen Entwicklungshilfe.
Es ist nicht die Stimmung der Menschen,
die den deutschen Herbst ausmacht.
Es sind die Alltagserfahrungen
auf Straßen und Plätzen
und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Das ist es,
was die Menschen sehen.
Sie sehen Politiker gefangen
im Konkord der Ideologie
einer Klima- und Menschenrettung,
einer Sozialromantik,
die keinem nutzt
und vielen schadet.
Die Menschen hören eine Berichterstattung,
die wenig mit ihren eigenen Erfahrungen zu tun hat.
Und die Parteien bereiten sich
auf die Wahlen vor.
Immerhin.
Die Angebote sind von gestern
und vorgestern.
Die Politiker sind es auch.
Der Herbst in Deutschland
wird noch lange dauern.
Das war der Kommentar des Tages von Frank Walich.
Auf einmal waren sie da.
Zuerst trafen sich Hunderte
dann tausende Menschen.
Sie gingen auf die Straße
und widersprachen dem Mainstream.
Es begann in Dresden
und schwappte dann in andere Bundesländer.
Die Bewegung PEGIDA
schockte Deutschland.
Sie warnte vor einer Islamisierung
und zwar zu einem Zeitpunkt,
an dem die Einwanderungswelle
gerade erst begann.
Während Deutschland sich
in einer Willkommenskultur versuchte,
sahen Gründer Lutz Bachmann
und seine Mitstreiter
das letzte Mal.
Nach zehn Jahren löst sich die Organisation
in ihrer jetzigen Form auf.
Wir schalten nach Dresden zu Susanne Dagen.
Die Buchhändlerin ist Mitglied
des Stadtrats für die Freien Wähler
und hat PEGIDA seit Beginn begleitet.
Frau Dagen, guten Tag.
Ja, guten Tag, hallo.
PEGIDA ist zu Beginn sehr schnell gewachsen.
Die Teilnehmerzahlen wurden
mit bis zu 25.000 angegeben.
Wenn Sie sich an die Anfänger erinnern,
welchen Eindruck hatten Sie
von dieser neuen Bewegung?
Es war nicht wirklich eine Zäsur.
Zum einen habe ich gesehen,
dass es sich bei dieser Protestbewegung,
die ich immer noch als eine Art
von Bürgerinitiative verstehe
und durchaus auch als eine Art
von Graswurzelbewegung eben nicht
um eine linke Protestbewegung handelt.
Wir kennen das natürlich
aus der bundesrepublikanischen Geschichte.
Das sind dann so Friedens- und Ökologiebewegungen.
Und auf einmal war dort eine,
obwohl sie sich als wieder rechts
nach links selbst gesehen und orientiert haben,
eine wirklich rechte Protestbewegung.
Und dass diese Protestbewegung
eben von Individuen ausgegangen ist,
das heißt von Personen,
nicht von Parteien,
sondern, Sie haben es ja selber schon gesagt,
von Lutz Bachmann und seinen Mitstreitern.
Wichtig ist noch Siegfried Debritz.
Und das unterscheidet diese Protestbewegung
sehr maßgeblich von denen,
die bis dahin bestanden haben.
In anderer Hinsicht war es
eine Zäsur dahingehend,
als dass ich bemerkt habe,
dass mit den ersten kleinen Schritten,
die PEGIDA gemacht hat,
eine große Schockbewegung kam.
Das heißt, die Medien haben sie von Anfang an
als politische Gegner
und eigentlich auch als Feinde tituliert.
Und in dem Moment habe ich gedacht,
das kann eigentlich so nicht sein.
Bis dahin habe ich die Demokratie
immer als etwas verstanden,
wo Redefreiheit, Meinungsfreiheit
und natürlich auch Demonstrationsfreiheit
ganz klar auf der Seite des Bürgers ist.
Wie würden Sie die Teilnehmer beschreiben?
Also war das jetzt tatsächlich
eine bürgerliche Mitte
oder waren das junge Hooligans?
Da muss ich auch ein bisschen
den Gründungsimpetus kennen.
Es war so, dass im Oktober 2014
in ganz Deutschland,
also vor allen Dingen in Celle
und in Hamburg,
gab es Ausschreitungen
in den Fußgängerzonen
und zwar zwischen der kurdischen Arbeiterpartei,
der PKK und der Salafisten.
Und das fand eben auch hier in Dresden
auf der Prager Straße statt.
Und da hat sich,
so geht zumindest die Geschichte,
Lutz Bachmann das angeschaut
und gesagt,
wir wollen keine Kriege,
die mit uns eigentlich überhaupt
nichts zu tun haben,
hier verhandelt sind.
Und ich habe von Anfang an
die Teilnehmer als wirklich
diejenigen aus der durchaus
bürgerlichen Mitte gesehen.
Aber eben natürlich,
und das ist auch durchaus
sichtbar gewesen,
haben sich eine ganze Menge Leute,
auch Pegida angeschlossen,
die bis dato durchaus
in den Medien recht einfach
eine ganze Bewegung
sehr pauschal zu verurteilen.
Im Jahr 2014 lag der Ausländeranteil
in Sachsen laut Statista
bei 2,9 Prozent.
Da könnte man ja meinen,
es ist komplett unangebracht gewesen,
vor einer Islamisierung Europas zu warnen.
Gut, ich habe ja davon gesprochen,
wie der Gründungsimpetus,
der Gründungsmythos geht,
Glaubenskriege auf unseren Straßen.
Insofern hat der aufmerksame Beobachter
schon gesehen,
was in Deutschland passiert,
was sich ja dann eigentlich
mit der Migrationskrise im August 2015
mit dem Nichtschließen der Grenzen
durchaus gezeigt und markiert hat.
Insofern halte ich
diese Fragestellung
immer für ein bisschen irreführend,
weil es kann ja nicht darum gehen,
dass man nur gegen etwas demonstrieren kann,
was schon mal schiefgelaufen ist.
Also man kann durchaus
vor allen Dingen demjenigen,
der vielleicht 1989 eben schon
auf der Straße gewesen ist,
und seiner Sorge durchaus
Ausdruck verleiht.
Wir sind ja nun hier
in der ehemaligen DDR durchaus
auch von dem Mythos von 1989 geprägt.
Und die Medien haben,
und das habe ich auch
sehr genau wahrgenommen,
es eben auch dieser Protestbewegung
Pegida übel genommen,
dass sie denselben Spruch,
nämlich wir sind das Volk,
auch auf ihren eigenen Demonstrationen
benutzt haben.
Aber wir sind das Volk
und wir sind der einzige Bürger,
der hier entscheiden möchte,
was mit seiner Heimat
und mit seinem Land passiert.
Pegida und Susanne Dagen,
das hat ja auch ein bisschen
was miteinander zu tun.
Denn Sie haben eine gemeinsame Geschichte,
auch Sie wurden angefeindet
von großen Medien.
Wie haben Sie den Umgang
mit Ihnen und mit Pegida empfunden?
Ich habe von Anfang an gesagt,
der Umgang mit Pegida
kann in meinen Augen
nicht sein.
Das heißt,
in einer Demokratie
muss man eine Protestbewegung,
auch wenn sie rechtsgerichtet ist,
muss man aushalten.
Wir haben Meinungsfreiheit,
Redefreiheit,
Demonstrationsfreiheit,
das sind all die Dinge,
die im Grundgesetz fest verankert sind,
und zwar für jeden einzelnen Bürger.
Dass ich für diese Aussage,
die ich immer frank und frei
natürlich an die Fragesteller
markiert worden bin,
bedeutete eigentlich für mich
die soziale Hinrichtung.
Das heißt,
man wurde ausgegrenzt,
ausgestoßen,
man wurde wirtschaftlich
und auch moralisch versucht,
zugrunde zu richten.
Und das ist schon etwas
sehr Besonderes.
Und am Anfang fühlt sich das
richtig, richtig blöd an.
Aber jetzt, zehn Jahre später,
muss ich sagen,
dass ich das schon gemacht hätte
und eben nicht an den Erfahrungen
zugrunde gegangen bin,
sondern ganz im Gegenteil
vorangetreten und aus meiner Rolle
herausgetreten und mich
für all die Rechte,
die ich in Bedrohung gesehen habe
hinsichtlich des Umgangs mit Pegida
immer wieder aufs Neue
natürlich schützender vorgestellt haben.
Was würden Sie sagen,
ist mit Pegida passiert?
Ist das jetzt eigentlich
in Grund und Boden diskutiert worden?
Dann waren es teilweise
nur noch wenige Tausend
oder sogar einige Hundert.
Was ist Pegida eigentlich jetzt noch?
Die Zeiten haben sich
natürlich auch geändert
und das ist sehr gut so.
Das heißt,
man hat eben nicht mehr
nur noch die Fokussierung
auf diese Protestbewegung Pegida,
sondern es gibt natürlich
mittlerweile noch viel, viel mehr
und da hat durchaus die Corona-Zeit
ihr Übriges dazu beigetragen.
Wir sind in einer Abwechslung
von unterschiedlichen Initiativen.
Das heißt, wir haben
unterschiedliche Organisationen,
die sich glücklicherweise vernetzt haben,
die eben nicht in die Vereinzelung
gegangen sind,
sondern die sich abgesprochen haben,
dass sie mit ihren Inhalten,
die dann doch auch entsprechend
kompatibel sind,
dass sie sich abwechselnd
diesen Montagsdemonstrationen
vorstellen.
Das heißt,
also insofern ist Pegida
auf jeden Fall etwas gewesen,
was den Startschuss gegeben hat,
nämlich auch durchaus
aus einem Unbehagen heraus,
was dann sich auf der Straße
dargestellt hat
als eine große Bewegung
mit entsprechend großen
Demonstrationen und auch
mit entsprechenden Rednern.
Pegida-Gründer Lutz Bachmann
sagte jetzt in einem Statement,
dass auch der AfD-Erfolg in Sachsen
etwas mit Pegida zu tun habe.
Dass Pegida auch so eine Art
Startschuss für den Erfolg
der AfD gewesen ist.
Pegida, lange Zeit die AfD
auf der Straße.
Aber was ich ja auch meine,
dass diese Protestbewegung
sich eben nicht aus einer Partei
heraus entwickelt hat,
sondern der AfD die Möglichkeit
gegeben hat, aus diesen
Protestbürgern sich natürlich
auch ein entsprechendes
Wahlvolk zu generieren.
Jetzt ist die Situation
gleichzeitig,
so wie ich finde,
aber eine, die einer
ausgeübten Demokratie sehr gut
zu Gesicht steht.
Eben wenn es darum geht,
dass man verschiedene
Bündnisse miteinander vernetzt
und man eben den Montagsprotest
auf mehrere Schultern lädt.
Und nicht eben nur
auf eine Person,
die durchaus streitbar,
ich vermeide jetzt den Begriff,
umstritten ist,
darunter auch Volksverhetzung.
Auf seiner Facebook-Seite wurden
Zuwanderer als Viehzeug,
Dreckspack und Gelumpe bezeichnet.
Er blieb aber das Gesicht von Pegida.
Ja, wie sehen Sie denn die Person
Lutz Bachmann? Welche Rolle spielt
er in Dresden?
Also ich sehe die Person
Lutz Bachmann sehr ambivalent.
Und ich habe für mich
nicht wirklich eine
abschließende Bewertung
dieser Person oder dieser
Fläche oder dieser Projektion
gefunden.
Eben weil er aus einem
halbweltlichen Milieu kommt,
ist er zum einen natürlich
genau der Richtige für
eine solche Protestbewegung,
nämlich um diese
Protestbewegung wirklich auch
von Anfang an sehr kritisch
und eben auch herabwürdigend,
so wie es die Medien getätigt
haben, zu begleiten.
Und auf der anderen Seite
ist es natürlich so,
dass man genau dieses Gesicht
für die bürgerliche Mitte
oder für die Vertreter
derer, die sich noch in der
bürgerlichen Mitte vor Ort
natürlich genau eben nicht
haben möchten.
Also das hat
Pegida auf der einen Seite
großgemacht und es hat
Pegida aber eben auch
geschadet.
Es gab ja schon ganz
am Anfang von Pegida auch
interne Streitigkeiten,
aufgrund dessen Lutz
Bachmann kurzzeitig mal
zurückgetreten ist.
Aber das hat sich so
in der Form nicht lange
gehalten.
Lutz Bachmann ist einfach
Pegida und Pegida
ist Lutz Bachmann.
Ich habe ja die Zahl
genannt.
2014 Ausländeranteil
in Sachsen 2,9
Prozent.
Jetzt, 2023,
haben wir eine Zahl, die liegt
bei 8 Prozent.
Also verdoppelt, fast
verdreifacht.
Im April gab es ja auch
dieses öffentliche
Gebet an der Elbe
von hunderten Muslimen.
In welchen Punkten
war Pegida richtig mit
den Warnungen und welche
waren übertrieben?
Ich würde sagen, dass
alle Punkte, ich habe ja
vorhin über die 19 Punkte
von Pegida gesprochen,
alle Punkte richtig
gewesen sind.
Wenn wir davon
sprechen, dass wir
eine Gesetzgebung
in puncto Asyl brauchen,
die hinsichtlich
der Tatsache, dass wir
uns selber auswählen,
wen wir nach Deutschland
lassen, wer
integrationswillig ist,
wer als Kriegsflüchtling
wirklich anerkannt ist,
dann sind das schon mal
die Punkte, die sehr
wesentlich bei Pegida
formuliert worden sind.
Pegida hat auch gesagt,
sie sind für eine
Null-Toleranz-Politik
gegenüber straffällig
gewordenen Asylbewerbern.
Pegida ist gegen
Waffenlieferungen an
verfassungsfeindliche
verbotene Organisationen,
wie zum Beispiel
damals der Gründungsimpetus
der PKK.
Pegida ist gegen das
Zulassen von Parallelgesellschaften.
Also all diese Dinge.
In Punkt 17 spricht
Pegida auch gegen,
ich zitiere jetzt mal,
dieses wahnwitzige
Gender Mainstreaming.
Das sind alles Dinge,
die sehr vorausschauend
formuliert worden sind
und die für uns jetzt,
zehn Jahre später,
eigentlich Alltag
und Gamme und Gebe sind.
Insofern möchte ich sagen,
Pegida hat in allem
Recht gehabt.
Pegida wird sich auflösen,
jedenfalls in der
bekannten Form.
Es wird also keine
Montagskundgebung von
Pegida mehr in Dresden
geben.
Die kommende 250.
wird nach zehn Jahren
die letzte sein.
Allerdings sind weitere
Aktivitäten wie
ein Podcast angekündigt.
Wir sprachen mit der
Dresdner Kommunalpolitikerin
Susanne Dagen.
Sie ist Mitglied des
Stadtrats für die freien
Wähler und hat sich
der AfD-Fraktion
angeschlossen.
Frau Dagen, herzlichen
Dank.
Ja, bitteschön.
Das war's für heute
mit Kontrafunk aktuell.
Ich bin Benjamin Gollme
und darf mich von Ihnen
verabschieden.
Wir sprachen mit
Susanne Dagen über das
Ende von Pegida in
Dresden.
Mit Prof.
Fritz Fahrenholt
ging es um Flüssiggas
und die Irrwege der
deutschen Energiewende
und mit Thomas Fassbender
haben wir den
ukrainischen
Siegesplan beleuchtet.
Abschließend möchten wir
Sie auf unsere Sendung
Lehrerzimmer hinweisen.
Jugendliche können kaum
ein DIN-A4-Blatt aufmerksam
lesen und Fragen dazu
beantworten.
Das sagt die Lehrerin
und Ausbilderin
Kerstin Wiesner.
Kamilla Hildebrandt
fragt im Lehrerzimmer
Was sind die Gründe
und Konsequenzen?
Und hat die islamische
Sozialisation Auswirkungen
in den Schulen?
Dazu ein Interview mit
dem Sozial- und
Erziehungswissenschaftler
Hartmut Kraus.
Das Lehrerzimmer
hören Sie heute um
10, 16 und 21 Uhr.
