🔶Video Kapitel 00:00 Intro 00:46 Ladeplanung ENYAQ vs. ABRP 02:25 Umplanung erster Stopp 03:50 Einstellungen ABRP App 06:53 Ablagelösung für Kleinzeug 08:49 Ladestopp 2 10:24 Sicherheitsrisiko OBD-Adapter 11:50 Ladestopp 3 12:13 Ankunft und Auswertung
Guten Morgen, Freunde des gepflegten Ladespaßes und herzlich willkommen bei Speicher elektrisiert,
deinem Kanal rund um die Elektromobilität von Skoda. Immer wenn ich auf der Langstrecke bin,
ist die Frage, welche Apps benutzt du denn? Pump, ABRP, den Newcomer Charge Timer oder
Charging Time und was es nicht alles gibt. Doch der Favorite von allen, das ist immer der Klassiker
von früher, ABRP oder Better Route Planner. Vor mir liegt mal wieder eine richtig schöne 900
Kilometer Langstrecke von Buxtehude bis nach Hause, also von Hamburg einmal runter in die
Schweiz. Und dieses Mal machen wir das Ganze mit ABRP in Kombination mit dem Dongle, also dem OBD
Live-Daten, weil die Frage ist so oft gekommen. Und wenn dich das interessiert, wie das geht,
dann bleib dran. Die Route erst mal vorab mit dem Skodanavi geplant. Da seht ihr, wie ich nach
Hause kommen soll, 880 Kilometer. Das Skodanavi denkt tatsächlich, das ist mit zwei Ladestopps
möglich und möchte das an dieser komischen Shell Recharge und an etwas, wo Despi Spiri,
wovon ich noch nie was gehört habe. Ist natürlich nicht das, was ich will. Ihr wisst ja,
ich fahre mit Ionity. Darum machen wir das Ganze jetzt auch noch mal mit ABRP und schauen uns an,
was da der Vorschlag ist. So, machen wir die App auf und planen unseren Trip. Ich habe die
Adresse zu mir nach Hause schon eingegeben und wir gehen auf Plan. Auf sämtliche Einstellungen,
die ich im ABRP gemacht habe, gehe ich später noch ein, während der Fahrt bei einem Ladestopp.
Und da haben wir die Ladeplanung. Ja, das sind deutlich realistischere Werte. Also 860 Kilometer
ist genau das Gleiche wie bei Skoda. Aber ja, wir haben hier eins, zwei, drei, vier Ionities,
bis wir dann zu Hause sind und mit zehn Prozent ankommen. Ich kann euch auch einfach kurz zeigen,
mein Auto ist verbunden hier mit meinem OBD-Adapter. Das heißt, die App bekommt Live-Daten. Und über
all die Einstellungen, die ich hier gemacht habe, damit ich diese Ladeplanung bekomme,
sprechen wir während der Fahrt. Das Ganze ist natürlich auch in Apple CarPlay, Android Auto,
verfügbar. Für Apple CarPlay ist es eine Premium-Funktion, müsst ihr also monatlich
für zahlen. Über die ganzen Funktionen jetzt hier drin sprechen wir auch während der Fahrt,
weil ich möchte jetzt los und möglichst noch früh weit weg von Hamburg kommen. Der erste Ladestopp,
ihr seht, ich bin fleißig am Laden, von fünf Prozent schon auf 22 Prozent. Allerdings habe
ich so ein bisschen, wie soll ich das formulieren, nicht so meine Freude an ABAP hier gehabt. Ja,
die Kiste hat Live-Daten. Und ja, wir mussten einmal umplanen. Das ursprüngliche Ionity-Ziel
Knüllwald war nicht erreichbar. Das hat ABRP auch super angesagt und dann hat es eine Alternative
vorgeschlagen und das war Harz-West. Harz-West, das war aber weit vor der Ladestation hier,
also vor, wie heißt das hier, Lutherberg. So, und Harz-West, da wäre ich mit über 30 Prozent SOC
rausgefahren. Das soll es ja auch nicht sein. Das ist auch nicht eingestellt hier im ABRP,
sondern da habe ich konfiguriert, dass ich gerne mit unter 10 Prozent ankomme. Ja,
das wollte ich nicht und Lutherberg wollte mir ABRP nicht vorschlagen. Also habe ich versucht,
noch mal auf Škoda umzuschalten und Škoda wollte hier zu einem Tesla Supercharger. Im Endeffekt
ist es dann wieder darauf hinausgelaufen, dass ich manuell geplant habe, weil ich wusste,
Lutherberg schaffe ich. Fünf Prozent ist super. Und ja, mal gucken, ob es jetzt besser wird. Ich
hoffe es, weil ansonsten habe ich wenig Freude an dem. Dabei soll es ja an und für sich besser
sein. Vielleicht habe ich ja auch was falsch eingestellt. Bevor wir aber über die Einstellung
in ABRP sprechen, brauche ich einen Kaffee, denn ich bin so früh im Hotel los, da gab es natürlich
noch kein Frühstück. Deshalb greife ich wieder zu meiner mobilen Kaffeemaschine. Die hat sich echt
bewährt, weil da hinten in der Raststation steht wieder nur so ein Dallmayr-Automat. Das geht so
wieder null für mich. Deswegen mache ich mir lieber meinen eigenen kleinen hier. Und diesmal
habe ich mir direkt, damit ich nicht den ganzen Kaffee und alles mitschleppen muss, zu Hause schon
vorab gefüllt, sodass ich direkt meinen frischen herrlichen Kaffee hier genießen kann. Ab in die
Maschine. Bevor ich das vergesse, ich zeige euch auch gerne mal den Tesla Supercharger, zu dem der
Enyaq wollte. Der ist nämlich auch hier in Lutherberg. Der steht da vor uns. Seht ihr das? Da wird gerade
die Station umgerüstet. Da sind die alten Supercharger schon alle abgebaut. Da hinten in den
Kisten stehen garantiert die neuen. Aber an dem Platz lädt gerade niemand auf. Aber der Enyaq wollte
dahin. So, gucken wir uns doch mal meine Einstellungen hier an. Also als erstes seht ihr, hier natürlich
habe ich meinen Enyaq eingestellt, einen Skoda Enyaq 2024 Plus RS mit Wärmepumpe. Ihr seht auch hier
Live-Daten oder der OBD-Adapter. Der arbeitet fleißig, überträgt auch gerade entsprechend die
Daten. Hier unten seht ihr auch die Daten von dem Ladevorgang. Der SOC, der weicht leicht ab. Ich
glaube, der zeigt den vom Batterie-Management-System hier an und nicht den im Display. So, dann habe
ich hier eingestellt, Sock bei Abfahrt ist bei mir 99 Prozent gewesen heute Morgen. Aber den zieht
er sowieso auch über einen OBD-Adapter. Ich habe mal einen höheren Referenzverbrauch bei mir
eingetragen, weil ich das Gefühl habe, dass der Enyaq beim aktuellen Wetter einfach mehr braucht.
Dann die nächste Einstellung. Ich habe lieber wenige, aber lange Ladestops. Deswegen habe ich
es hier eingestellt und nicht weiter drüben. Ladekarten habe ich keine drin. Ladepunkte habe
ich ganz klar gesagt, ich möchte Ionity bevorzugt und sonst nichts. Und das macht er auch sehr
zuverlässig. Sonst habe ich hier keine weiteren Einstellungen vorgenommen. Bei der Batterie seht
ihr Ankunftswerte habe ich auf 10 Prozent gestellt und dass ich maximal bis 80 Prozent laden möchte,
dass er das für die Planung berücksichtigt. Bei der Geschwindigkeit habe ich eingestellt,
dass ich maximal 130 fahre. Ja, das stimmt natürlich auch nicht ganz. Ich fahre auch
GERMA 150, zieht er sich dann aber ja auch über den OBD-Adapter, also relativ unkritisch. Beim
Fahrzeug hier habe ich auch nichts geändert. Ob der jetzt 5 Prozent Degradation hat oder nicht,
ist mir auch relativ egal. Und am Ende ist eigentlich ja nur noch entscheidend, dass ihr
euren OBD-Adapter verbunden habt. Mein OBD-Adapter, den ich benutze, ist ja auch unten als Affiliate
Link verlinkt. Funktioniert einwandfrei mit ABRP. Ihr ja wisst, ich bin immer auf der Suche nach
sinnvollen und auch jeder Menge sinnlosen Gadgets fürs Auto. Oft erwische ich auch sinnlose, sind
auch heute wieder einige dabei. Diesmal habe ich mir Gedanken gemacht über die Ablage im Auto.
Und da gibt es so ein schönes Set auf Amazon. Ja, Affiliate Link ist da unten, aber ob man das
wirklich braucht, sei dahingestellt. Es gibt die Teile übrigens bei AliExpress auch einzeln. Und
zwar haben wir da zunächst mal hier so einen Einsatz, den ihr in dieses Mittelteil reinmachen
könnt. Wenn ihr also nicht ein großes Fach wollt, könnt ihr hiermit so ein kleines Fach haben. Das
passt auch ziemlich gut da hinein. Und ja, ob das jetzt praktisch ist oder nicht, kann man dahin,
sei dahingestellt. Aber das Telefon, seht ihr, geht bei mir gar nicht bis ganz unten. Der Schlüssel
passt ganz gut und mein Portemonnaie auch. Also ja, das ist noch ganz okay. Mit dabei in dem Set
ist aber auch dieses Fach da. Dieses Fach gehört quasi bündig und das sitzt auch gut hinter das
Display. Da ist auch jede Menge Platz drin. Und zur Befestigung könnt ihr das dann hier an diesen
Klebestreifen festkleben. Das mache ich nicht. Und was da jetzt rausgefallen ist, das sind die
Gummimatten, damit es bei der Ablage hier ein bisschen besser hält. Die kleben nämlich nicht.
Ich lege das Fach mal beiseite. Ich würde mir das nie dahinter kleben und gehe noch über zu den
letzten zwei Sachen, die mit dabei sind. Die haben wir hier unten drin. Und zwar ist das diese Einlage
hier und das gleiche auch noch mal für hier hinten. Ich glaube, so kann man es besser sehen, dass man
da auch noch mal besser Sachen ablegen kann. Aber ganz ehrlich, bis auf das Fach hier in der Mitte, weiß ich nicht, ob man diese Kisten wirklich braucht.
Der nächste Ladestopp und wie ihr sehen könnt, heißt der Riedener Wald und nicht Ohrenbach West. Was ist da passiert?
Ja, ganz einfach. Ich brauche vorher Pause. Warum soll ich bis Ohrenbach durchfahren? Das wäre so auf den
letzten Drücker hier. ABRP schätzt 11 Prozent. Ich hätte gesagt, ja, vielleicht 5 Prozent. Rein rechnerisch bis dahin waren noch 19 Kilometer Restreichweite.
Wäre natürlich machbar gewesen, hätte auch langsamer fahren können. Habe mich aber dann dagegen entschieden, weil Riedener Wald bot sich an.
Hier war alles frei. Jetzt ist alles voll, aber spielt ja auch keine Rolle. Und hier bin ich dann halt mit 22 Prozent an den Lader.
Ist eher unüblich für mich. Ich fahre gern unter 10 Prozent. Konnte ABRP einfach nicht wissen, mache ich hier keinen Vorwurf.
Aber was da ja noch hinzukommt, ist, ich brauche so oder so noch einen dritten Ladestopp. Ansonsten hätte ich in Ohrenbach bis 90 Prozent laden müssen,
um wirklich bis nach Hause zu kommen. Und da ich eh noch einen dritten Ladestopp brauche, habe ich mir gedacht, kommt, spielt es keine Rolle,
wenn du hier mit 22 Prozent rausfährst. Ja, einfach meine persönliche Überlegung. Und je länger ich dann wieder sowas angucke und drüber nachdenke,
habe ich das Gefühl, ist meine manuelle Ladeplanung immer noch das Beste für mich. Kannst mir ja mal in die Kommentare schreiben, wie du das machst.
Verlässt du dich blind auf die Ladeplaner, egal welchen du benutzt, oder ist dann am Ende doch bei dir mehr deine persönlichen Bedürfnisse und deine eigene Entscheidung beim Ladeplanen?
Das Entscheidende. Und ja, ich benutze nach wie vor immer noch den gleichen OBD-Adapter, diesen iCarPro. Der Affiliate-Link ist natürlich wie immer unten in der Beschreibung.
Funktioniert einwandfrei und problemlos auch mit ABRP. Noch ein Hinweis auch einfach mal generell zu diesem Ding. Der ist hier komplett ohne irgendeine Sicherheit.
Es gibt nur ganz wenige OBD-Adapter, die Sicherheit bieten. Was heißt das? Das ist ein Bluetooth-Ding und jeder, der an dem Auto vorbeigeht,
kann sich prinzipiell mit seinem Telefon hier mit verbinden. Da findet keine Sicherheitsabfrage, nichts statt. Und daher ist es auch nicht clever, das Ding angesteckt zu lassen.
Zumindest nicht, bis der Enyaq wirklich komplett aus ist und hier auch kein Strom mehr hinkommt. Also Stichwort Busruhe 20 Minuten.
Ansonsten könnte jemand mit einem Smartphone einfach an deinem Enyaq vorbeigehen und wenn er die entsprechende Software dafür hat, könnte er auch einfach das Fahrzeug öffnen und damit wegfahren.
dann geht der Alarm los, weil der Enyaq denkt, da fingert irgendjemand am OBD-Adapter oder am OBD-Port rum. Also super guter Adapter, auch relativ günstig.
Funktioniert mit allem, wo ich es bisher für brauchte. Wichtig einfach anstecken, wenn ihr fahrt und abstecken, wenn ihr parkt.
Der dritte und letzte Ladestopp Illertissen, genau wie von ABAP vorausgesagt. Passt gut. Bin schon wieder bei 38 Prozent angesteckt mit 14 Prozent.
Muss gar nicht mehr so viel nachladen. 165 Kilometer habe ich noch bis nach Hause. 160 sind schon drin und ich mache mir jetzt nochmal einen Kaffee und esse dazu noch ein herrliches Leberkäsbrötchen.
Ich bin zurück. 15.55 Uhr, unter neuneinhalb Stunden war ich unterwegs. Schauen wir uns die Daten an. Da habt ihr es. 876 Kilometer bin ich gefahren in 8 Stunden 38, 22,6 Kilowattstunden auf 100 Kilometer.
Durchschnittsgeschwindigkeit 102 Stundenkilometer. Und dabei habe ich diesmal wirklich, wann immer in Deutschland freie Bahn war, 140, 150 gefahren, manchmal 160, aber zu viele Tempolimite, zu viele Baustellen.
Du hast keine Chance mit der Durchschnittsgeschwindigkeit. Ich hatte nicht einen Stau, nicht ein Problem. Es war ein glatter, sauberer Weg nach Hause.
Was heißt das aber auch im Umkehrschluss? 8 Stunden 38 bin ich gefahren. 9 Stunden 25 war ich unterwegs. Da habt ihr nämlich auch mal die wirklichen Ladepausen, die ich gemacht habe.
Das ist ungefähr eine Stunde gewesen. Und diese Ladepausen waren am Ende auch meine Pausen. Eine Stunde Pause auf 900 Kilometer ist für mich jetzt wirklich kein schlechter Wert.
ABAP hat gezeigt, dass es kann, was es kann. Auch wenn das erste Ziel, das es laden wollte, nicht funktioniert hat, kann aber auch daran liegen, dass ich es nicht oft benutze und deswegen es mein Fahrverhalten noch nicht gelernt hat.
Dasselbe manuell planen mit all den Problemen im Auto. Yo, ich mache das. Mir gefällt das nicht. Ich würde es auch lieber anders haben, aber meine Bedürfnisse weichen halt dann doch öfter mal von der Ladeplanung ab.
Schreib mir doch mal in die Kommentare, wie du das machst und auch, was du zu diesen Werten hältst. Ich finde das gut. Ich behaupte auch, mit einem Verbrenner wärst du nicht viel schneller gewesen, außer du hättest gar keine Pause gemacht.
Aber ich bleibe dabei, alle 300 Kilometer eine halbe Stunde, weil das ist die Pausenzeit, die hier rauskommt. Das ist absolut vernünftig.
In diesem Sinne, ich hoffe, das Video hat dir ein bisschen geholfen. Dann Daumen nach oben, Abo dalassen. Wir sehen uns im nächsten Video und bis dahin, bleib energiegeladen!