Nicht die Glücklichen sind dankbar sondern die Dankbaren sind glücklich.
Warum das so ist, und wie du Dankbarkeit als eine der stärksten transformierenden Kräfte in deinem Leben nutzen kannst – das erfährst du hier in diesem Video.
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Wir inspirieren Menschen, freier und größer darüber zu denken, wer sie sind und was sie der Welt zu geben haben.
Dieses Video dient ausschließlich als Hilfe zur Selbsthilfe und ersetzt keine Behandlung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten.
Herzlich Willkommen!
Ich begrüße dich mit einem oft zitierten und sehr kraftvollen Zitat.
Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.
Warum das so ist und wie du Dankbarkeit als eine der kraftvollsten
und transformierendsten Kräfte in deinem Leben nutzen kannst,
das erfährst du in diesem Video.
Manchmal haben wir ja die Vorstellung,
dass wenn ich bestimmte Dinge erreicht habe,
dass ich dann glücklich und zufrieden bin und dann auch dankbar sein kann.
Also wenn ich den Partner fürs Leben gefunden habe
oder finanziell stabile Lage erreicht habe
oder wenn ich fünf Kilogramm abgenommen habe, dann bin ich glücklich,
dann bin ich zufrieden und kann auch dankbar sein.
Aber das ist eine Täuschung.
In der Regel ist es so und das hast du sicher schon mal erlebt.
Du hast ein bestimmtes Ziel angestrebt, vielleicht einen Berufsabschluss
oder damals die Führerscheinprüfung
oder du hattest eine schwere Krankheit, hast darunter gelitten und hast gesagt
Mensch, wann hören diese Schmerzen endlich auf?
Und vielleicht nach ein paar Wochen ist es tatsächlich geschehen.
Du hast das Ziel erreicht.
Die Schmerzen waren weg.
Und was passiert dann?
Wahrscheinlich ist eine Riesenlast von deinem Herzen gefallen.
Du hast dich wohler gefühlt, glücklicher gefühlt.
Aber nach ein paar Wochen ist dein Glücksgefühl wieder
auf dein normales Niveau zurückgesunken.
Und das ist ein ganz wichtiger Punkt.
Denn unsere Zufriedenheit oder das Glücksempfinden
kann man bildlich gesprochen mit einer Klimaanlage vergleichen.
Jeder Mensch, also im Bild gesprochen, ist mit einer inneren Klimaanlage
auf die Welt gekommen.
Und diese Klimaanlage hat bei jedem Menschen eine bestimmte Einstellung.
Der eine hat vielleicht eine Einstellung bei sechs oder fünf, der andere bei acht.
Und dann kann es sein, nehmen wir an, du hast eine Klimaeinstellung von fünf,
dass dir etwas sehr, sehr Glückliches passiert.
Vielleicht hast du den Traumpartner für dein Leben gefunden.
Und was dann geschieht, ist, dass der Pegel dann für eine gewisse Zeit hochgeht,
vielleicht auf acht oder neun.
Aber es dauert nicht lange und du gewöhnst dich an diesen Zustand
und dein innerer Pegel pegelt sich wieder ein auf fünf oder sechs
und auch umgekehrt.
Vielleicht geschieht dir etwas sehr Trauriges oder Schmerzhaftes,
wie bei mir zum Beispiel.
Ich hatte aufgrund meiner sportlichen Aktivitäten
mir eine Arthrose zugezogen hier in diesem Schultergelenk und das tat sau weh.
Also richtig, richtig weh.
Und mein Glücksempfinden, meine Klimaanlage ging runter, einige Punkte runter.
Ich hatte eine Operation, dann mühsame Physiotherapie.
Aber nach einer gewissen Zeit habe ich mich daran gewöhnt
und meine Einstellung, also meine Klimaanlage,
hat sich wieder auf mein normales Niveau eingepegelt.
Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis und die kann sich vielleicht
bei der ersten Beschreibung frustrierend anhören.
Aber die Chance liegt genau hier bei dem Thema Dankbarkeit.
Durch aktive Dankbarkeit bauen wir, und jetzt bleibe ich noch mal in dem Bild,
an die Klimaanlage einen manuellen Schalter.
Also die Klimaanlage pegelt sich nicht nur automatisch
auf unser normales Niveau immer wieder ein, egal was wir erleben,
Höhen oder Tiefen, sondern wir haben durch Dankbarkeit nun
einen manuellen Schalter an die Klimaanlage angebaut
und können sie bewusst regulieren.
Was hat das mit Dankbarkeit zu tun?
Durch Dankbarkeit können wir unsere Wahrnehmung steuern
auf das, wofür wir uns entscheiden.
Also unsere Wahrnehmung nimmt ja nur einen Teil der Wirklichkeit auf.
Wie ein Scheinwerfer beleuchten wir immer wieder dies oder jenes
und worauf wir unseren Fokus richten.
Das wird größer und dann fließt genau dort die Energie.
Im Englischen hört sich das sehr schön an, where focus goes, energy flows.
Das ist eine ganz kraftvolle Wahrheit.
Und durch bewusst gesteuerte Dankbarkeit
richtest du dich auf das aus, was gerade gut läuft.
Zum Beispiel nehmen wir an, du hättest schlecht geschlafen, nur zwei Stunden.
Dann kannst du dich entscheiden, auf diese zwei Stunden schauen
und auf den Mangelaspekt zu schauen.
Ich habe nur zwei Stunden geschlafen.
Der Tag kann ja nur ein Chaos werden.
Oder du kannst und jetzt kommt die Dankbarkeit ins Spiel.
Dein Fokus richten auf das Positive.
Ich habe zwei Stunden geschlafen und dafür bin ich dankbar.
Das ist eine bewusste Entscheidung
und das löst natürlich nicht alle Probleme und das ist auch nicht einfach.
Aber was dadurch geschieht, ist eine Auswirkung aus einer anderen Richtung.
Es hat Auswirkungen auf deine Gefühle und auf deine gesamte Wahrnehmung.
Meine Mutter ist jetzt 86 Jahre alt und ich habe von ihr einiges lernen können.
Es ist eine Frau, die manche Höhen und Tiefen erlebt hat
und auch sehr große Tiefen erlebt hat.
Und vor einiger Zeit habe ich sie gefragt, wie geht es dir?
Und sie hat einen schönen Satz gesagt, den habe ich mir gemerkt
und den habe ich für mein Leben übernehmen können.
Sie sagte, ich lasse es mir gut gehen.
Das ist ein Schlüsselsatz.
Egal, wie es gerade im Leben geht, meine Lebenssituation ist nicht mein Leben.
Und meine Mutter hat durch diese Einstellung der Dankbarkeit Zufriedenheit bewahrt.
Und der Schlüssel ist Dankbarkeit.
Und das ist mein letzter Punkt.
Wir können nicht dankbar und mürrisch, neidisch, schlecht gelaunt sein.
Das sind zwei Kräfte, die sich ausschließen.
Entweder du bist dankbar oder du bist ärgerlich, neidisch, missgünstig und so weiter.
Und durch den Entschluss von Dankbarkeit richtest du deinen Fokus auf das, was gut läuft.
Am besten auch, indem du es ausdrückst.
Und dadurch wachsen in dir heilsame Kräfte, die dein ganzes Leben beeinflussen.
Was könnte das bei dir sein?
Findest du ein, zwei, vielleicht sogar drei Dinge, für die du dankbar sein kannst?
Und denke daran, worauf du deinen Fokus richtest.
Das wird größer und beeinflusst dich stärker.
Und wenn du es dann auch noch ausdrückst, verstärkst du es noch einmal.
Du kannst es ausdrücken, indem du ein Dankbarkeitstagebuch führst
oder ins Gespräch mit einem anderen Menschen hineinbringst.
Du kannst auch direkt hier unten unter dem Video mal eintragen, wofür du dankbar bist.
Und du wirst sehen, es hat heilsame Wirkung auf dein Leben.
Ja, wodurch kannst du den Prozess noch weiter unterstützen?
Einmal, indem du solche Videos schaust.
Die sind eine große Hilfe.
Wenn du den Prozess aber vertiefen möchtest, möchte ich dich einladen zu Inside Out.
Dort machen wir das Ganze systematisch und kontinuierlich.
In einer Gruppe von Gleichgesinnten bist du mit einem Lebensthema verbunden.
Jede Woche kommt ein neues Thema raus.
Die Themen bauen aufeinander auf und täglich bekommst du eine geführte Meditation,
die diesen Prozess auch vertieft.
Schau doch mal, ob das für dich passen würde.
Unten unter dem Video findest du auch einen Link.
Ansonsten wünsche ich jetzt einen frohen und dankbaren Tag.
Bis dann.