Altes Loslassen - Neues Aufnehmen 🟠 Intensive Meditation zur persönlichen Transformation
4 Videoaufrufe·29.12.2024
Zum Ende des Jahres oder auch zum Ende eines Tages, einer Woche, lade ich Dich ein, in der
Tiefe loszulassen, um Dich dann ganz dem Neuen zu öffnen, das auf Dich wartet.
Das ganze Leben ist eine große Übung in das Loslassen.
Je länger wir leben, desto klarer erkennen wir, dass wir letztlich nichts festhalten können.
Und zugleich können wir das Loslassen feiern, denn um Neues aufzunehmen, müssen wir auch
Altes loslassen.
Hingabe an das Leben bedeutet ein völliges Loslassen, ganz von Dir selbst loslassen.
Wenn Du Dich selbst völlig loslässt, dann erst kannst Du erfahren, dass Du gehalten wirst.
Wenn eine Welle daran festhält, eine Welle zu sein, kann sie nicht zum Ozean werden.
Wenn sie von sich selbst loslässt, ihre Form sozusagen loslässt, dann ist sie schon der Ozean.
Alle Flüsse folgen der Schwerkraft und münden im Ozean.
Um das große Loslassen nachzuempfinden, lade ich Dich somit ein, Dir innerlich einen großen Fluss vorzustellen.
Er fließt zwischen zwei Bergen, ist stark und lebendig.
Sehe es vor Deinem inneren Auge.
Sehe es ganz klar.
Rutschen des Wassers.
Nimm Deinem Ab und Geht.
Spüre auch Rutsch des Wassers.
Lenke Deine Achtsamkeit vom Denk hin zu Deinem Körper.
Spüre, wie Dein Brustkorb sich langsam hebt und senkt mit jedem Atemzug.
Steige in Deiner Vorstellung den Fluss hinein.
Klettere zum Fluss hinunter.
Doch Du sollst nicht schwimmen.
Fließe einfach mit ihm mit.
Fließe einfach nur.
Einfach mitfließen.
Bewege Deine Hände.
Fließen.
Der Fluss fließt schnell und Du fließt mit ihm mit.
Es gibt nichts zu erreichen.
Du brauchst kein Ufer zu erreichen.
Lasse los und fließe.
Während Du mitfließt, davongetragen wirst, komme in Kontakt, was in der letzten Zeit geschehen ist.
Führst, wie in Deinem Körper alle Erlebnisse, in die Nachklinge hinterlassen haben,
durch das fließende Wasser abgewaschen werden, fließenden Wassers auf Dich wirken lässt.
Mach Dir noch tiefer bewusst, Du schwimmst nicht,
sondern Du lässt Dich treiben, schwimmen unser ganzes Leben.
Wir wollen etwas erreichen.
Irgendein Ufer, Ziel, einen bestimmten Zustand.
Aber es gibt ein paar Dinge, die wir niemals erreichen können, indem wir schwimmen.
Wir können sie nur durch Mitfließen erreichen.
Kannst Du vielleicht von einem Ufer zum anderen gelangen, zum Ozean.
Loszulassen, Dich treiben zu lassen, wirst Du den Ozean erreichen.
Der Fluss selbst trägt Dich dorthin.
Du brauchst keine Anstrengungen zu unternehmen, um irgendwo hinzukommen.
Das Leben selbst bewegt Dich zur letztendlichen Quelle.
Jetzt, diesen Moment, lasse etwas tiefer los und vertraue Dich diesem Fluss an.
Somit fließt, lass alle Enttäuschungen los, alle Lasten,
alle Kämpfe, die Du in diesem Jahr gekämpft hast.
Lasse auch alle Siegel los.
Du kannst Dich an ihnen freuen, aber lass sie auch wieder los.
Spüre den sanften Übel vom fließenden Wasser, vom Fluss zum Ozean.
Ozean.
Bleibst nicht an der Oberfläche, sondern lässt Dich auch hier los
und singst schwerelos in das tiefe Blau hinein.
Bist schwerelos, verblasst mehr und mehr das letzte Sonnenlicht.
Kannst Du erkennen, für dieses Erkennen brauchst Du nicht Deine Augen.
Du siehst mit Deinem Herzen fließenden Formen um Dich herum vergehen wieder.
Fließendes Blau.
Schwerelos genieße diesen Moment des Getragenwerdens.
Mit diesem Inneren nicht einzelne Erlebnisse, sondern das Wunderleben als Ganzes,
wie es sich Dir gezeigt hat, wie es durch Dich in diese Welt geflossen ist.
Lass Dankbarkeit zu.
Sei ohne Widerstand gegen irgendetwas ist.
Tauche ganz sind, wie sie sind.
Die Welt ist so.
End des Erkennens.
Wo ist die Unruhe?
Wo sind die Schwierigkeiten?
Höre zu.
Lausche auf das Geräusch des Meeres.
Es steht für alle Geräusche, alle Erscheinungsformen, alle Erlebnisse einfach zu.
Sei für diesen Moment nicht, die Dinge anders sein sollten.
Dinge sind, wie sie sind.
Bist Du in Übereinstimmung mit allem.
Das ist Frieden.
Höre, wie Du langsam wieder nach oben gezogen wirst.
Licht spürst wieder.
Leichtere des Wassers.
Es wird heller und heller.
Die Bewegung der äußeren Formen nimmt zu.
Aber Du hältst den Innertauchst aus dem Wasser auf und bist wieder an Land.
Mein tiefen Atemzug.
In Übereinstimmung leben mit allem, was ist.
Dann können wir auch mit einer ganz neuen Kraft die Herausforderung des Lebens angehen.
Ein neues Jahr liegt vor Dir.
Lass zu Beginn dieser neuen Phase die Frage an Dein Herz.
Was brauche ich, um zu leben?
Nicht nur zum Überleben, sondern wirklich zum Leben.
Was ist meine tiefste Sehnsucht?
Was fällt Dir dazu ganz spontan ein?
Was brauchst Du wirklich?
Was ist Dir wirklich wichtig?
Leben zu können brauche ich innerlich Deiner Augen.
Das Sonnenlicht durchflutet.
Folgst dem Weg, der vor Dir liegt.
Es ist ein guter Weg und es ist gut und wichtig, dass es Dich gibt.

