Die wohl meistgestellte Frage an die 1000PS Crew ist nicht einfach zu beantworten. Mit diesem Video versuchen wir dabei zu helfen Dir selbst die richtige Frage zu stellen. Welches Motorrad passt zu meinem Einsatzzweck? Welche Vorteile haben Nakedbikes und Reiseenduros. Welches Motorenkonzept passt besser zu Dir?
=============================== Die Serie „How to ride a Motorcycle - Motorradfahren lernen“ erscheint in 20 Folgen auf dem YouTube Kanal von 1000PS TV. In dieser Serie werden wichtige Bereiche der Themen Fahrtechnik und Fahrsicherheit beleuchtet. Dabei wurden Interviews mit über 30 Gesprächspartnern in Europa und den USA geführt. Zu Wort kamen Fahrtechnik-Experten wie Keith Code, Varahannes und Matthias Meindl aber auch Rennfahrer wie Martin Bauer oder Horst Saiger sowie die 1000PS Redakteure NastyNils, Zonko und Co. Ziel der Serie ist es, Motorradfahrerinnen und Motorradfaher zu inspirieren. Macht euch Gedanken über das Thema Motorrad, Ausrüstung und Sicherheit. Macht euch Gedanken zum Thema Fahrtechnik und bildet euch weiter! =============================== Alle Folgen im Überblick: http://bit.ly/MFL_Alle_Folgen =============================== Möglich gemacht wurde diese Serie durch das Engagement folgender engagierter und treuer Partner von 1000PS: - BMW Motorrad: Mehr Informationen zu den Produkten von BMW Motorrad findest du hier: https://www.bmw-motorrad.de/ -ÖAMTC Fahrtechnik: alle Informationen über Fahrtechnik Trainings findest Du hier: https://www.oeamtc.at/fahrtechnik -Continental: https://www.continental-reifen.de/motorrad -HJC: https://www.hjchelmets.de/ -MoHo - Motorrad Hotels: https://www.moho.info/ -Zurich Connect: https://www.zurich-connect.at/versicherungen/kfz/motorrad =============================== Weitere Inhalte von 1000PS Die stärkste Motorradseite im Internet: https://www.1000PS.de Motorräder kostenlos inserieren: https://www.1000PS.net ============================ JETZT 1000PS YouTube Mitglied werden ============================ https://www.youtube.com/channel/UCAbWl7Gv6YD0_QKp-LUlF1g/join - 1000PS fördern und noch mehr Videos sicherstellen - Exklusiver Zugriff auf exklusive Videos - Rascher Zugriff auf das 1000PS Videoarchiv - Exklusive Emojis im Livestream - Triff 1000PS! 1000PS Google Maps Link bei Tests und Events. Mach mit!
Herzlich Willkommen bei 1000PS TV und zur Serie How to ride a motorcycle, Motorrad fahren lernen.
Und in der Folge schauen wir uns an, welche Motorradkategorie passt zu dir, welches Motorrad sollst du kaufen.
Was hat die Wahl des richtigen Motorrades mit Motorrad fahren lernen zu tun?
Aus meiner Sicht eine ganze Menge, denn mit dem falschen Motorrad kann selbst ein guter Motorradfahrer oder eine gute Motorradfahrerin
die eine oder andere Sache vielleicht nicht richtig umsetzen.
Welche Kriterien beeinflussen wahrscheinlich die Wahl des Motorrades? Es sind immer ganz normale physiologische Dinge, die Körpergröße, das Gewicht.
Vermutlich aber auch die Größe des Egos.
Was muss ich kompensieren? Ich werde wahrscheinlich ganz andere Motorräder fahren als der oder die eine andere von euch.
Und so versuchen wir in dem Video jetzt mit vielen unterschiedlichen Gesprächspartnern dieser Sache auf den Grund zu gehen
und euch eine Idee zu geben, was wäre denn die richtige Motorradkategorie bei eurem nächsten Motorradkauf,
dass ihr sicher unterwegs seid, aber auch richtig leimenden Fahrspaß genießen könnt.
Es gibt sowas natürlich wie ein klassisches Motorrad. Was braucht eigentlich ein Motorrad?
Ein Motorrad braucht zwei Räder, einen Motor und einen Lenker und das trifft halt am besten oder am pursten auf Naked Bikes zu.
Noch dazu sind sie leicht, haben keine unnötigen Aufbauten, große Windschilder oder sonstige Sachen
und haben einen relativ hohen Einsatzbereich. Also ich kann sie für sehr viele Sachen verwenden.
Was ich Anfängern auf alle Fälle empfehle ist ein Naked Bike am Anfang.
Man sitzt aufrecht drauf und man hat einen guten Stand auf einem Naked Bike,
in der Regel, wenn das jetzt nicht von der Sattelhöhe her zu hoch ist.
Aber der gute Stand ist für Anfänger was ganz ganz Wichtiges. Das vergessen wir, die wir halt viel fahren.
Mir reicht es, wenn ich mit einem Fuß, mit einer Zehe unten stehe, daher kann ich auch hohe Enduros fahren, das ist mir wurscht.
Aber wenn jemand anfängt, dann ist ihm das ganz ganz wichtig, dass er einen guten Stand hat
und das ist bei niedrigeren Motorrädern gegeben und daher glaube ich,
kleinere Leute, kleinere Piloten, für die fallen wirklich viele Motorräder flach, muss man leider so sagen, weil
die nicht diese Sicherheit entwickeln können auf einem sehr hohen Motorrad.
Wiederum, ein Supersportler, abgesehen davon, dass er eh oft eine hohe Sitzhöhe hat,
mit dieser liegenden Position, das ist auch nicht jedermanns Sache.
Man muss da schon sehr fahraktiv sein, um dieses Motorrad sicher steuern zu können,
weil der Lenker so weit vorne ist, da muss nur eine Kleinigkeit kommen, reagieren vielleicht die Leute dann nicht ganz richtig.
Also ein Naked Bike hat schon eine Berechtigung als ein Motorrad, das extrem universell einsetzbar ist.
Allerdings wiederum ein Freund von mir, dem habe ich eben empfohlen, naja, für den Anfang nimm ein Naked Bike.
Er hat sich eine Fireblade gekauft, war aber da total zufrieden damit.
Also der war wiederum einer, der hat das eh checkt und gepackt.
Ich will niemandem vorschreiben, dass er ein Naked Bike nehmen muss,
aber ich finde halt, die Sitzposition und der gute Stand, der muss am Anfang passen.
Also ich finde, ein Anfänger-Motorrad muss einerseits leicht sein, zugänglich sein und darf nicht überfordern.
Ich habe angefangen mit Supermoto und Supermoto war und ist, glaube ich, nach wie vor eine extrem populäre Bike-Kategorie für junge User.
Und ich finde das einfach lässig, weil es ist viel Platz, es ist ein fahrradähnliches Feeling drauf,
man kann sich da ein bisschen austoben damit, hat wenig Gewicht, ein einfaches Handling, einen breiten Lenker.
Und das ist für mich nach wie vor, glaube ich, eine Kategorie, die ich immer guten Gewissens empfehlen kann.
Eine Supermoto, solange man mit der Sitzhöhe klarkommt, weil das ist ja oft ein bisschen höher als andere Motorräder.
Aber ansonsten eine Yamaha MT-07 beispielsweise als zugängliches, einfaches Naked Bike ohne viel Schnickschnack
Ebenfalls ein tolles Naked Bike, das eine gute Basis für Einsteiger bietet.
Ja, ich finde einfach, wie schon erwähnt, zugänglich muss es sein, einfach in der Handhabung, im Idealfall auch leicht und nicht überfordernd.
Natürlich kann man auch anfangen mit einem Supersportler und das volle Elektronikpaket aktivieren.
Nur ist die Frage, wie viel Lerneffekt hat man da und wie viel Sinn macht das?
Und vor allem als Einsteiger will man meistens auch nicht diese Kohle am Tisch legen.
Also ich bleibe da bei den Supermotos und Naked Bikes, die meines Erachtens perfekt geeignet sind.
Das würde ich schon so, glaube ich, kann man so unterschreiben, dass Naked Bikes ebenso leimernd sind und ebenso für so viele Leute in Frage kommen,
weil sie so einen Kompromiss machen, so vielseitig, dass man, man kann sagen, ich habe ein Naked Bike,
da kann ich, wenn ich will, eben aufrecht drauf sitzen, wenn ich sage, ich brauche das für mein Wohlbefinden, für mein Sicherheitsgefühl.
Aber wenn ich mal sage, so jetzt sind ein paar geile Kurven vor mir und ich möchte richtig durchharzen,
dann kann man auch ein bisschen da in eine Angriffsposition gehen, wenn man möchte.
Und ich glaube, das ist das Schöne bei Naked Bikes, dass man so viel unterschiedliche Sachen machen kann.
Allheilmittel glaube ich dann auch hier nicht, dass sie sind, weil natürlich ein Kompromiss heißt,
sie können alles ein bisschen, aber wenn man dann wirklich vertiefend in eine Richtung gehen will,
dann stößt so ein Naked Bike halt an seine Grenzen.
Also für mich ist ganz klar die Ergonomie.
Also egal, welche Motorisierung oder egal, wie schwer das Ding ist oder was,
es muss einfach die Ergonomie für mich als großgewachsener Typ passen.
Das heißt ganz einfach, die Lenkerbreite, die Sitzposition, der Kniewinkel,
dieses Sitzdreieck, wie man es oft gerne nennt, das muss einfach stimmen und das muss einfach harmonieren
und das ist oft wirklich, wie du schon sagst, in den ersten 2-3 Sekunden, wo du draufsitzt,
gibt es das Aha-Effekt, passt oder passt nicht.
Es muss die Geometrie passen, dieses klassische Dreieck, Sattel, Fußraste, Lenker,
das muss für mich passen, wobei natürlich von Kategorie zu Kategorie ist das ganz unterschiedlich,
aber man hat schon so ein gewisses Wohlfühl-Dreieck, sage ich einmal.
Supersportler, da bin ich natürlich sehr drüber gestreckt, aber da gibt es auch welche,
wo ich mir dann denke, da ist mir das Sattel jetzt echt fast zu hoch.
Mit dem Kniewinkel habe ich lustigerweise, weil ich relativ kurze Haxeln habe, nie Probleme,
da gibt es aber auch Leute, die sagen, das ist mir viel zu eng, da ist der Sattel von der Fußraste
nicht weit genug entfernt.
Ansonsten unterscheidet sich natürlich jede Kategorie, aber dann habe ich meistens sofort
ein gutes Gefühl auf einem gewissen Motorrad und dann gibt es wieder andere, wo vielleicht
auch sogar die Lenkerkröpfung, das ist auch so eine Sache, wenn der mir ein bisschen zu sehr
gekröpft ist, dann passt es schon nicht mehr ganz so gut.
Aber Anpassungsfähigkeit, sage ich einmal, ist das um und auf, dass man dann halt auch
mit solchen Dingen zurechtkommt und dann geht es in die Sachen, wie spricht der Motor an
und solche Geschichten, aber das findet man dann erst in der Fahrerei heraus.
Die Leistung ist vielleicht gar nicht einmal so im Vordergrund, wie die Fahrbarkeit von
dem Fahrzeug.
Natürlich will man immer ein bisschen mehr Leistung haben, das schon, aber ich glaube
nicht oder ich habe selten jemanden gehabt, der gesagt hat, nein, das Motorrad will ich
nicht, weil das absolut viel zu wenig Leistung hat.
Heutzutage sind gerade die größeren Bikes mit so viel Leistung versehen, dass das eigentlich
fast kein Kriterium mehr geworden ist, sondern eher, wie lasse ich das Fahrzeug fahren und
was für Rückmeldung kriege ich von dem.
Und wenn das gut funktioniert bei einem Fahrzeug, muss ich sagen, steht das dann immer sehr
hoch im Kurs und ist hoch in der Gunst von den Motorradfahrern.
Wenn es leicht von der Hand geht, das Motorrad das macht, was man sich vorstellt, dass sich
das neutral in einer Kurve verhält, dass die Gasannahme angenehm ist.
Das ist auch sehr oft ein Kritikpunkt, wenn es da Probleme gibt, was wir sehr oft kaschieren
oder verbessern am Prüfstand, ist die Gasannahme, das ist sehr nervig, das wirst du auch bestätigen
können, wenn du ein Motorrad fährst, was einen extremen Lastwechsel hat, ist das sehr
mühsam, die Linie immer zu halten, das erfordert dann sehr viel Konzentration.
Das sind so die Hauptpunkte, ich glaube Fahrverhalten selber, Motorrad, Fahrwerk, wie ist die Rückmeldung
und der Motor.
Die Motorradreifen sind das beste Mittel, um das Fahrverhalten von einem Motorrad zu
tunen.
Das beste und das einfachste Mittel.
Es gibt Reifen, die sind eher auf der stabileren Seite, es gibt aber auch Reifen, die sind
eher auf der handlicheren Seite.
Wenn ich jetzt bei uns im Portfolio bleibe, so ein rote Tech 3 macht zum Beispiel aus
einer Adventure schon fast eine Supermoto, wohingegen so ein Trailer Tech 3 ein bisschen
stabiler und berechenbarer daherkommt.
Also eigentlich sind Reifen das Mittel, um so ein Fahrverhalten vom Motorrad zu beeinflussen.
Also es gibt ein paar Hersteller, die sind eher auf der stabileren Seite, die wirklich
hochgeschwindigkeitsstabil sind.
Es gibt aber auch Hersteller, die eher Fokus auf die Landstraße legen, wirklich Spaß
in Kurven bieten wollen.
Conti ist da eher auf der agileren Seite, also wir wollen wirklich Spaß bieten, aber
gerade der Reifen, man kann das Fahrverhalten einfach extrem beeinflussen.
Vierzylinder, unbedingt.
Eine Vierzylinder-Maschine ist in niedrigeren Drehzahlbereichen sehr ruckfrei fahrbar.
Auch wenn zum Beispiel bei Kurvenbereichen unroutinierter Anfängerin, Anfänger vielleicht
in der Feinmotorik das Gas noch nicht ruhig erholt hat und eine leichte Bewegung am Gas,
das nimmt ein Vierzylinder wesentlich weniger aggressiv auf, als wie ein Zwarzylinder oder
gar ein Einzylinder, genauso die Motorbremsen.
Also wenn da eine leichte Unruhe im Gasgriff ist, mit einer Vierzylinder kann man relativ
sehr enge Kurven, wenn es nicht so steil auf der Ebene läuft, locker dritte, vierte fahren.
Und da schnurrt er so dahin und wenn ich da eine halbe Millimeter Bewegung drin habe,
den merkt man nicht.
Bei einem Zwarzylinder merkst du sofort, schneller werden, langsamer werden, es kommt
bei so einer Unruhe ein, da werden die Leute hektisch, also von der Laufkultur ist natürlich
der Vierzylinder ruhiger und daher auch für Anfänger im Bereich, egal welches Alter,
eher empfehlenswert.
Weil wenn ein Motorrad einmal wie gesagt 15, 18 kmh überschreitet, fährt es mit mehr,
mit 50 kg Gewichtsunterschied ganz normal dahin.
Wenn es darum geht, wirklich einen sanften, komfortablen Motorlauf zu haben, bin ich mit
einem synchron laufenden Motor natürlich besser aufgestellt, das heißt, wo die Zündfolgen
in regelmäßigen Abständen kommen, also nicht versetzt, sondern wirklich wie bei einem Vierzylinder
zum Beispiel, der ist da sicher am meisten hervorzuheben, bei jeder halben Kurbelwellenumdrehung
hat der dann einen Takt sozusagen, also das ist auf jeden Fall sehr homogen, man kann
dort sehr tiefe Drehzölle fahren, weil die Zündverteilung quasi symmetrisch ist und
gibt einem enormen Fahrkomfort.
Wenn es darum geht, ein Charakterbike zu haben, man sagt, ich will was, was vom Sound her
vielleicht noch ein bisschen tiefer ist, ein bisschen Charakter hat, vielleicht nicht
ganz so den runden Motorlauf, sondern etwas Außergewöhnliches, dann geht es eher in Richtung
V2-Motore.
Die V2-Motore haben eben unregelmäßige Zündfolgen, also unsymmetrische Zündfolgen und dadurch
ergibt sich ein unrunder Motorlauf, kann man sagen, was aber dem Motorrad wieder ein bisschen
Charakter verleiht.
Man tut es ein bisschen leichter, mit so einem V2 auch mehr Drehmoment und Leistung von unteren
Drehzöllen zu erzeugen, hat aber dann wieder den Nachteil, dass durch diesen unrunden Motorlauf
keine tiefen Drehzöllen möglich sind, also alles, was dann unter 3.000, 2.500 ist und
man gibt stärker Gas bei einem großvolumigen V2, fangt das gerne mal in Schlauung an von
der Kette.
Also der braucht eine gewisse Mindestdrehzahl, um homogen laufen zu können, was eben ein
Vierzylinder zum Beispiel mit symmetrischer Zündfolge nicht hat.
Kann man schwer sagen, weil es ja so ist, dass speziell die Leichtmotorräder, zum Beispiel
die Klasse bis 125cc, ja hauptsächlich ohne ABS noch unterwegs ist und es gibt sehr viele
alte Motorräder, also das dauert schon noch einige Jahre, bis die Durchsetzung mit ABS
im Markt da ist.
Man kann nur raten, jemand der ohne ABS fährt, also erstens einmal beruhigen, das geht, wir
sind jahrzehntelang ohne ABS gefahren, es erfordert nur sehr viel mehr Training, weil
man so ein Notbremsmanöver so oft trainieren muss, dass es automatisiert ist.
Wenn man was automatisiert, dann kann man auch im Schreck darauf zurückgreifen.
Wenn man zum allerersten Mal aber eine Notbremsung machen muss, dann wird die schief gehen, das
ist so.
Durch den Schreck, durch das Gefühllose und man nicht weiß, wo die Grenze ist.
Das heißt, man muss sich das wirklich antrainieren, niemals so auf die Vorderradbremse zuzugreifen
und im Schreck passiert aber genau das.
Das heißt, Training, Training, Training.
Ich würde nicht darauf verzichten, wenn es die Auswahl gibt.
Es gibt zwei Sachen, auf die ich nicht verzichten möchte, das ist ABS und das sind Heizgriffe.
Die alten Systeme können nur die Grundfunktionen und die auch nur das, was man zu dieser Zeit
konnte.
Die Entwicklung ist jetzt über 30 Jahre nach vorne gegangen und wir haben Funktionen außer
das Rad blockieren zu verhindern, was früher immer ganz ruppig und rudimentär funktioniert
hat, sind wir heute auf einem sehr hohen Niveau, mit sehr Soft, wir haben sehr viel Sensorik,
wir haben Druckaufnehmer, wir haben nicht nur die Raddrehzahlen, wir haben eine Sensorbox,
wir können Hinterrad abheben, viel besser erkennen.
Früher musste man Radgeschwindigkeiten detektieren und sagen, okay, jetzt wird es wohl so sein.
Heute können wir mit dem Pitch-Sensor ganz klar sagen, das Motorrad steht gerade 5 Grad
im Heck in der Luft, jetzt müssen wir vorne mit dem Bremsenlösen reagieren.
Ganz am Anfang musste man auf Radgeschwindigkeiten interpretieren, jetzt könnte das Hinterrad
abgehoben sein, sprich, wenn ich hinten nicht bremse und das Rad dreht weiter und das vordere
bremst, dann muss es wohl in der Luft sein oder umgekehrt, wenn ich hinten bremse und
nehme Druck raus und das Rad bleibt stehen, dann muss es wohl in der Luft sein.
Das waren so Interpretationen, wenn ich jetzt aber nicht auskupple, kann ich das verzerren.
Das heißt, wir haben indirekt versucht, über Radverläufe das Hinterrad abheben zu erkennen.
Der nächste Schritt war, wir haben Druckaufnehmer gehabt, wo wir schon mal das Verzögerungsniveau
und so weiter besser abschätzen könnten.
Der übernächste Schritt, jetzt haben wir eine Sensorbox, eine 6D-Sensorbox in der RRR,
die kann sogar den Eintauchwinkel von der Gabel, beziehungsweise, wenn es dann komplett
hinten abhebt, den Winkel des ganzen Motorrads zur Fahrbahnoberfläche oder eigentlich zur
Gravitation sehen.
Das Problem ist, dass ein gutes Fahrwerk für jeden was anderes bedeutet.
Genau das ist das Schwierige, was ich versuchen muss, dann auch in den Gesprächen herauszufinden,
auf was legt denn der Fahrer Wert.
Es gibt Fahrer, die sagen, für mich ist ein gutes Fahrwerk, wenn zum Beispiel alle Bodenunebenheiten
rausgefiltert werden, d.h. soft anspricht, sehr weich ist, du keine Schläge spürst.
Ein komfortorientierter Fahrer sozusagen.
Und es gibt Fahrer, die sagen, ich möchte genau wissen, was unterhalb passiert, ich
möchte ein Feedback haben von vorne oder von hinten.
Das ist dann eine andere Kategorie und denen kann ich nicht das gleiche Fahrwerk hinstellen
wie den anderen.
Also wenn ich für den einen ein Fahrwerk mache, wo der sagt, das ist perfekt und super,
heißt das noch lange nicht, dass der andere Fahrertyp, der auf ganz andere Sachen Wert
legt, das genauso empfindet.
Ich sage mal, man profitiert auf jeden Fall von Fahrwerken, die mannigfältig einstellbar
sind und da viele Möglichkeiten bieten, als bei Fahrwerken, die halt kaum Einstellungen
haben.
Was aber nicht bedeutet, dass die nicht funktionieren.
Wenn der Fahrzeughersteller das genau trifft, den Kundenwunsch quasi oder die Vorstellungen,
was der hat, dann kann auch ein Fahrwerk, was jetzt keine großen Einstellmöglichkeiten
bietet, auch funktionieren.
Es sind Motorräder, die möglichst durchschnittlich sind, im positiven Sinn, d.h. für viele Einsatzzwecke
geeignet.
Das Motorrad sollte leicht sein, das Motorrad sollte eher niedrig sein, nicht zu hoch, dass
man einen guten Stand hat und leicht zu bewegen sein, also handliche Motorräder.
Die Sitzhöhe ist nicht nur für Einsteiger, sondern für jeden Motorradfahrer eine ganz
elementare Sache, weil das Motorrad muss einfach zu mir passen und es gibt halt Motorradfahrer
oder Fahrerinnen, die sind 1,50 oder 1,55 Meter, wir haben eine Instruktorin, die ist
1,56 Meter, fährt super Motorrad.
Es gibt aber auch Motorradfahrer, die sind 1,85 Meter und nicht jedes Motorrad passt
zu jedem Fahrer.
Das ist einmal so.
Wenn ich entscheiden muss zwischen einem schweren Motorrad und einem hohen Motorrad, würde
ich wahrscheinlich persönlich ein schweres Motorrad wählen, das niedriger ist, weil
es für mich deutlich einfacher ist, Hand zu haben, als jetzt ein hohes Motorrad.
Da kommt es natürlich auf den Auftrag an, was bezeichne ich als schwer.
Die Mischung schwer und hoch ist wirklich der Worst Case, aber ich bin jetzt zum Beispiel
Alaska Tour gefahren, eine Woche lang auf einer F800GS Adventure und ja, das ist natürlich
kein leichtes Motorrad und es ist ein sehr hohes Motorrad, meine Größe ist 1,69, aber
auch das kriegt man irgendwo hin, aber klar, zum Rangieren, zum Manövrieren ist es natürlich
deutlich schwerer, als jetzt ein niedriges Motorrad.
Eine Indian Scout wiegt natürlich mehr, aber ist so niedrig, dass man damit überhaupt keine
Schwierigkeiten hat.
Den Perfekten würde ich nicht sagen, aber ich empfinde schon persönlich, dass so gerade
Lenker, breite Lenker, dass die angenehmer sind, weil man einfach durch weniger mehr
machen kann.
Man kann viel sanfter, ich finde man hat einfach mehr Gefühl, wenn man einen breiten Lenker
zieht, dann tut sich da gleich mehr, das heißt man weiß, was bewirkt es, was bewirkt eine
Aktion und ich finde bei so kleinen gekröpften Lenkern oder so Stummellenkern, wie man es
z.B. am Supersportler hat, da ist es doch so, dass man um einiges weniger am Lenker
macht und viel mehr mit dem Körpergewicht, aber gerade für den Anfang eben breite Sitzposition,
breiter Lenker, finde ich um einiges angenehmer.
Die meisten Hersteller haben ja da sehr ausgereifte Modelle im Angebot und wenn ich jetzt von
unseren Gästen ausgehe, das sind eigentlich die Motorradfahrer, mit denen man am meisten
zu tun hat, also ich, das sind oft Leute, die fahren mit Sozia, fahren zu Zvort, fahren
mit Gepäck, das sind Motorräder, die das vom Fahrwerk, von der Motorisierung einfach
gut schaffen, lassen sich gut anpassen für verschiedene Beladungszustände, mit Koffer,
ohne Koffer, allein, zu Zweit, bieten einen gewissen Windschutz, bieten ausreichend Leistung,
also für die Leute, die genau das machen, mit Gepäck und zu Zweit große Touren über
mehrere Tage zu fahren, bietet diese Art von Motorrädern wahrscheinlich das beste Gesamtpaket.
Also ich möchte eigentlich jetzt keine Motorradkategorie prinzipiell ausschließen, es ist aber halt
schon so, durch meine persönliche Erfahrung jetzt, dass ich mit manchen halt mehr am Hut
habe als mit anderen, Supersportler zum Beispiel bin ich jetzt erst einmal gefahren und natürlich
so ungewohnte Sitzposition, Supersportler, man sitzt so gekauert drauf, ist jetzt nicht
gerade die natürlichste Sitzposition, deshalb ist das für mich persönlich jetzt schon noch
fremder und eben weniger Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden fördernd, als jetzt zum
Beispiel so ein Enduro oder Reise-Enduro, weil diese aufrechte Sitzposition, die kenne
ich, die kenne ich gut und die vermittelt mir instant so ein Gefühl, passt alles, ich
habe alles unter Kontrolle.
Also jetzt aktuelle Tausender ohne Traktionskontrolle, mit keiner Erfahrung, vor allem auf der Rennstrecke
oder wenn ich im Regen fahre, weil ich komme ja in Regenreihe, wenn ich auf der Straße
irgendwo unterwegs bin, würde ich definitiv nicht empfehlen, da würde ich eher zurückgreifen
im Bereich Motocross, da wo ich einen viel sensibleren oder einen viel geringeren Haftungsabrissmoment
habe, da wo ich ja quasi immer in so einer Art Slide oder Drift bin, um das Gefühl dafür
zu entwickeln, weil der Haftungsabriss mit einem Superbike, mit einem Straßenreifen,
das ist, denke ich, für einen Einsteiger eigentlich nur mit Glück zu kontrollieren.
Ich sehe das heute auch im Nachhinein, wenn ich mit einem Motorrad mit weniger Leistung
auf der Strecke fahre und denke mir, mei, ist das entspannend und ich kann mich exakt
auf viel mehr Sachen konzentrieren und kann die Linie wirklich nochmal verfeinern und
kann nochmal näher zum Scheitelpunkt ran, näher zum Körper ran, am Ausgang genauso
und weil ich einfach mehr Zeit habe und die Zeit habe ich mit einem 1000cc Motorrad
nicht so und bin im Endeffekt, vor allem am Anfang, immer extrem geflasht von der Leistung.
200 PS am Hinterrad, wer das nicht gewohnt ist, der hat im Endeffekt, wenn er im zweiten,
dritten Gang das Gas aufmacht, voll aufmacht, dann hat der zu tun, dass er auf dem Motorrad
hocken bleibt, sage ich jetzt einmal.
Es gibt sehr viele, die sind Marketing, es gibt sehr viele, die sind Viertelfans und
es gibt einige, die sind unbedingt wichtig.
Ich finde, ein Motorrad mit 50 PS sollte keine Traktionskontrolle brauchen.
Also die Traktionskontrolle für ein Motorrad mit einer durchschnittlich niederen Leistung
sollte dennoch im Kopf des Anwenders und in der Gashand liegen.
Jedoch Dinge, die jetzt zum Beispiel aus Überraschungsmomenten entstehen können, wie jetzt das Bremsen,
da ist ABS heute unerlässlich, das finde ich sehr, sehr wichtig.
Menschen, die glauben, dass sie sehr starke, richtig starke Motorräder brauchen, also
ich habe es ja gerade vorhin schon einmal gesagt, ich bin mit der Super Duke da, da bin
ich dann schon manches Mal froh, dass ich unterschiedliche Fahrmodi habe und dass ich
auch die Möglichkeit habe, die Pferdchen bei nasser Fahrbahn und teilweise rutschigem
Belag dann ein bisschen einzudämmen, das hilft dann schon, dass du sicherer um die
Runden kommst.
Also angepasst aufs Motorrad, 50 PS Motorrad, ABS ja, Traktionskontrolle nein, starke Motorräder,
sofern diese Systeme 100% funktionieren, so viel wie möglich.
Entscheidend ist ganz sicher, wie viel der Motorradfahrer fährt im Jahresdurchschnitt,
umso mehr er Kilometer macht, umso besser, schneller kann er sich vorstellen, mit dem
neuen Motorrad umzugehen, weil er sich nicht mit der Technik aufhalten muss, die ist plus
minus dieselbe, schalten, bremsen, das ist bei dem alles automatisch, hingegen wenn einer
um die 1000 Kilometer fährt, dann kann er das halt eben, braucht er länger, bis er
sich einstellt, aber die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist, dass ein Tag ein sehr gutes
Maß ist.
Spannende Frage, man könnte es technisch beantworten und kann sagen, wenn ich schon
ein Motorradfahrer bin, ja und grundsätzlich weiß, wie es geht, dann reicht und ich habe
ernsthaftes Interesse, dann reichen eigentlich bei einer vernünftigen Verkehrssituation
reichen eigentlich 2 Stunden und 100 Kilometer und wenn ich es dann schaffe, dass ich mal
Kleinststraßen und eben flüssige Landstraßen, vielleicht mal einen Autobahnabschnitt Rambazamba
fahre, dann habe ich im Prinzip ein spontanes, umfassendes Gefühl, was das Motorrad kann,
wie es zu mir passt, wie ich das empfinde.
Das würde ich auf alle Fälle sagen, das ist für mich eine sichere Feststellung, ja,
die Menschen haben die Neigung dazu, zu viel Kuwik und zu viel Gewicht, Kuwik und Gewicht
haben natürlich große Vorteile, da brauchen wir uns nichts vormachen, Gewicht nimmt die
Löcher und die Schläge besser weg, Kuwik gleicht andere Schwächen aus, das ist alles
korrekt und deshalb ist es auch so verlockernd, aber ich bin der Meinung, wenn du ein Motorrad
besitzt und damit einigermaßen fährst, dann weißt du das bald mal, wie weit ich muss
zurückschalten, wenn ich das überholen will, das ist Taxieren, das können wir alle zusammen
und das ist eine Übungsfrage und wenn ich immer dasselbe Motorrad fahre, dann brauche
ich nicht Kuwik und nicht Gewicht, weil dann kenne ich es und weiß, was ich eigentlich
zu tun habe, aber für die wenigen Fahrer ist die Kombination halt verlockernd, ganz
viele Menschen nehmen Motorräder, die einfach zu groß für sie sind, wenn ich zum Beispiel
auf die Adventure sitze, dann ist das keine optimale Größe, die ist mir einfach zu groß,
die fällt mir ja schon, wenn ich ein kleines Problem habe unter Umständen, ich habe jetzt
ein bisschen Routine, dann geht sich das aus, aber wenn du, sobald ein Gast sich auf ein
großes Motorrad setzt, aber die Größe nicht hat, weiß ich schon, er überschätzt sich
da, er geht da mehr den Weg des Gesamtmarktes und nicht seinen individuellen Weg und das
tut mir einfach leid, weil es ist auch nicht meine Aufgabe, es ihm komplett auszureden,
ich probiere ihn dann auf ein kleineres, auf ein leichteres zu bringen, sodass er zumindest
im Vergleich wählt und manchmal funktioniert es und manchmal funktioniert es halt nicht.
Ja für die Serie Motorradfahren lernen habe ich insgesamt, ich glaube 36 Interviews geführt,
es sind ja 20 teilige Serie und was ich draufgekommen bin, bei der Wahl des richtigen Motorrades
kommt es halt schon sehr stark auf den Typ an, aber auch jetzt nicht nur wie man fühlt
und wie man denkt, weil es natürlich eine ganz starke emotionale Geschichte ist, das
richtige Motorrad aussuchen, sondern schon allein auch von dem, wie man physiologisch
halt gebaut ist und da hat sich für mich herauskristallisiert, dass die Leute, die halt, wie soll man es formulieren,
kleiner und schwächlicher sind, wahrscheinlich mit dem Gewicht die größte Herausforderung
haben, vor allem in Kombination mit einer hohen Sitzhöhe, vor allem selbst wenn sie
Einsteiger sind, wenn das gestandene Mannsbilder sind oder kräftige Frauen, dann haben die
mit einem hohen Gewicht von einem Motorrad oft kein Problem und ist dann nicht das Kriterium
und auf der anderen Seite, wenn wer ein ganz großes Problem hat mit dieser Dosierung,
mit dieser Feinmotorik, mit Kuppeln und Gas geben, wenn das eher die Herausforderung ist,
dann ist da wahrscheinlich besser, wenn man in so Vierzylinder-Konzepte reingeht, weil
da die Dosierung vom Motor halt noch seidiger und noch einfacher ist und dass da so wahrscheinlich
der größte Unterschied hinsichtlich dessen ist, was macht einen mehr Probleme, die Größe,
die Schwere oder eben diese Dosierbarkeit und das macht sicherlich viel aus bei der Motorradauswahl,
wenn man jetzt mal von den emotionalen Komponenten so ein bisschen absieht.
Zum An- und Abmelden von einem Fahrzeug gibt es in ganz Österreich Zulassungsstellen,
die sind von Versicherungsunternehmen betrieben, da werden sie beliehen von der Behörde, da
kann man zu seiner Zulassungsstelle seiner Wahl gehen, man muss eine ganze Reihe von
Dokumente mitnehmen und auch etwas Geld, am besten auf der Homepage von Zürich Connect
informieren, wir haben dort alle Informationen, welche Unterlagen man braucht, wie viel es
kostet und wie man vorgehen muss.
Also im Winter, wo ich nicht fahre, lege ich das Kennzeichen zurück, das ist eine Hinterlegung,
dann ist man von der Kfz-Steuer befreit für die Monate November, Dezember, Jänner und
Februar, das lässt sich auch ganz leicht mit Behörde machen, auch hier haben wir Informationen
auf unserer Homepage, also wenn man nicht fährt im Winter, wäre mein Tipp, Kennzeichen
zurücklegen und Geld sparen.
Ich empfehle Leuten jetzt eigentlich immer Maschinen um die 80 PS, unter 100 PS finde
ich, ist eh schon ausreichend und 150 oder 200 PS Rakete, meiner Meinung nach, wie gesagt
der eine Freund hat das natürlich locker weggesteckt, seine Fireblade hat 175 PS gehabt,
aber ich empfehle es jetzt nicht, weil ich auch der Meinung bin, so ein Motorrad der
unteren Mittelklasse mit knapp 80 PS macht auch schon mehreres Spiel Spaß.
Motorräder mit diesen A2-tauglichen 48 PS machen in Wirklichkeit auch Spaß oder können
Spaß machen.
Das finde ich selten Motorräder, wo ich mich nicht anpassen kann an die Leistung, dass
ich nicht mit diesem Motorrad auch Spaß hätte.
Natürlich ist es immer schön viel mehr Leistung zu haben, aber ich bin tatsächlich einer,
der jedem sagt, wurscht wie dessen Charakter ist, weil es kann immer einer sozusagen über
sich hinaus wachsen wollen und sich denken, boah, Leihwand, und wenn ich da jetzt voll
aufdrehe, was ist dann, naja, dann ist es vielleicht vorbei.
Daher, ich gehe mir den sicheren Weg und sage, bleib unter 100 PS, dann bist du bestens bedient
eigentlich.
Das Wichtigste, glaube ich, ist, dass man sich fragt, was will ich mit diesem Motorrad
machen, was soll das Motorrad können, wo setze ich das ein, was soll das bewirken,
was soll das können, und vor allem, wie viel Freude soll man das machen.
Weil es geht darum, glaube ich, einerseits diese technischen Anforderungen, dass es das
erfüllt, für das, was man machen will, und andererseits ist, glaube ich, auch dieser
Besitzerstolz beim Motorrad schon ganz, ganz wichtig.
Also das muss ein richtiger Freude machen, jedes Mal, wenn man es sieht, muss man sich
wahnsinnig freuen.
Ich finde es gut, wenn das Motorrad, das ich bewege, auch dafür geeignet ist, was ich
jetzt mache.
Das macht das Fahren deutlich leichter und leihwander, aber an sich finde ich jedes Motorrad
geil.
Ob es alt ist, ob es modern ist, ob es ein Cruiser ist, ein Adventure-Bike, ein Supersportler,
was auch immer es ist, es ist auf jeden Fall leihwand, wenn es zwei Räder hat und einen
Motor.
Also aus BMW-Sicht definitiv.
Wir haben da ein sehr, sehr positives Zukunftsbild für das Motorrad und wir sehen ja auch durch
die parallelen Entwicklungen, auf der einen Seite entwickeln wir automatisiertes Fahren,
auf der anderen Seite immer noch individuelle Zweirad-Mobilität, wir sehen, dass das zusammenpassen
kann.
Das kann definitiv nur eine Koexistenz sein.
Wir werden Mischverkehr-Jahrzehnte haben.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wir irgendwann mal wirklich zu 100% automatisiertem
Fahren kommen, dass wirklich alles automatisiert ist.
Solange es diesen Mischverkehr gibt, haben wir die Anforderung, dass die automatisierten
Fahrzeuge auch mit individuellen Fahrzeugen zusammen in einem Lebensraum koexistieren
können.
So laufen derzeit die Entwicklungen, da sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen deutlichen
Widerspruch.
Ja, diese Serie How to ride a motorcycle, Motorrad fahren lernen, hat insgesamt 20 Folgen.
Wir sind jetzt bei der Folge 1, unten drunter verlinkt eine Playlist, wo ihr dann, sobald
wir die ganzen Folgen hochgeladen haben, dann alle Folgen mit drinnen habt.
Ich bin auch schon sehr gespannt, was ihr da jetzt an Input mit reingebt zur Motorradwahl.
Ist es no no net, eh alles klar, welches Motorrad man sich kauft oder habt ihr das eine oder
andere Aha-Erlebnis schon gehabt und diese Aha-Erlebnisse, die postet mal bitte unten
drunter.
Wo wart ihr positiv, negativ überrascht von einer Motorradkategorie, von einem Motorrad,
um vielleicht auch Inspiration für andere Kolleginnen und Kollegen geben zu können.
Vielen Dank für euren Beitrag, vielen Dank fürs Mitmachen und wir sehen uns dann wieder
bei der nächsten Ausgabe von How to ride a motorcycle, Motorrad fahren lernen.
Tschüss und Baba.