Fluorid, Zahnfehlstellung & Zahn/Psyche - Dr. med. dent. Schreckenbach

Neue Horizonte
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01.11.2024
Hallo, herzlich willkommen bei Wahre Gesundheit.
Heute im zweiten Teil spreche ich mit dem Heilpraktiker und Zahnarzt Dr.
Schreckenbach über das Thema Floride.
Wir sprechen darüber, was bewirken Sie, was machen Sie, was machen Sie am Zahn?
Aber vor allen Dingen, was haben Sie für Auswirkungen auf den ganzen Menschen?
Das bespricht kaum einer.
Der zweite Bereich wird sein Kieferfehlstellung
und die Auswirkungen auf unsere Wirbelsäule oder sogar auf verschiedene Gelenke.
Und der dritte Themenbereich, und das wird der Hauptteil sein, wird Psyche und Zähne.
Also welches psychische Leiden manifestiert sich?
Auf welche Art und Weise in den Zähnen?
Was kann man von den Zähnen ableiten?
Und vieles mehr.
Ich bin wirklich froh, euch einen solchen Experten präsentieren zu können.
Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Vermehren der Erkenntnisse.
Hallo, Herr Dr.
Schreckenbach, herzlich willkommen zum zweiten Teil bei Wahre Gesundheit.
Wir haben heute als Hauptthema Zähne und Psyche.
Da muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen, dass sich jemand diesen Titel ausdenkt.
Da gehört schon einiges dazu,
dass man sich überhaupt in diesem Bereich traut als Zahnarzt.
Das ist mit Sicherheit sehr selten.
Aber ich bin mir auch sehr sicher, das kommt gut bei unseren Zusehern an,
weil umso mehr man sich mit der Psyche beschäftigt, umso mehr weiß man auch,
wie wichtig sie auf den gesamten Gesundheitszustand sich auswirkt.
Wir werden allerdings, bevor wir das große Thema Psyche angehen,
werden wir noch zwei Themen,
die wir im ersten Teil schon angerissen haben, noch vervollständigen.
Das ist zum einen, sind das die Floride und zum zweiten,
wie wirkt sich denn überhaupt die Situation
im Zahn, im Mundinnenraum
auf die gesamte Statik des Körpers aus?
Da würde ich Ihnen jetzt gerne das Wort erteilen.
Okay, also zunächst einmal
gehen wir mal nochmal zum Thema Floride zurück, was Sie ja schon gesagt haben.
Und die Zuschauer erinnern sich vielleicht, was ich im ersten Teil gesagt habe.
Alle Materialien, die in den Mund eingebracht werden,
werden von der Mundschleimhaut aufgenommen.
Das heißt auch Floride, also das heißt auch Zahnpasta, die ich täglich verwende.
Auch alles, was ich esse, alles, was in meinem Mund ist,
geht direkt über das Zahnfleisch in die Blutbahn.
Warum wird überhaupt, werden überhaupt Floride verwendet?
Ich weiß, dass ich da mit einigen anderen Kollegen
nicht so gerne gesehen bin in dem Bereich,
weil ich der Meinung bin, dass Floride
unserer Zahngesundheit oder mit unserer Zahngesundheit
gar nichts zu tun haben.
Lassen Sie mich das kurz erklären, warum.
Es gibt in den deutschen Mittelgebirgen Trinkwasserqualitäten,
die haben einen von Natur aus höheren Fluoridgehalt.
Das heißt also, da ist im normalen Trinkwasser, was aus dem Boden kommt,
wenn man das chemisch untersucht, schon ein höherer Fluoridgehalt.
Wenn Floride tatsächlich Karies vermeiden,
dann müsste im Grunde genommen in diesen Bereichen
im deutschen Mittelgebirge die Leute deutlich weniger Karies haben
wie in anderen Teilen von Deutschland.
Dem ist nicht so.
Das heißt, der sogenannte Karies-Index,
das heißt also die Anzahl von Menschen, die Karies haben,
ist in diesen Bereichen oder in dieser Region
genauso wie in anderen Bereichen.
Auch wenn Fluorid angeblich Karies vermeidet,
dann müsste, wenn Kinder Fluorid-Tabletten bekommen,
was leider immer noch gemacht wird,
Kinder bekommen ein Baby immer noch die sogenannten D-Fluoretten.
Das heißt, auf der einen Seite wird gegen Rachitis gearbeitet
mit Vitamin D, das ist eine Knochenkrankheit.
Vitamin D ist ein wunderbares Vitamin gegen diese Knochenkrankheit.
Das ist wunderbar.
Das will ich überhaupt nicht minimieren oder ihr schmälern.
Wunderbar.
Aber selbst dann, wenn eben mal die Kinder diese D-Fluoretten bekommen,
haben sie einen genauso hohen Karies-Index
wie die anderen Kinder, die das nicht bekommen haben.
Heißt für mich im Umkehrschluss als denkender Mensch,
als denkender, wissenschaftlich arbeitender Arzt,
irgendwas stimmt da nicht so ganz.
Das heißt, wenn Karies eine Flurmangelkrankheit wäre,
dann müsste durch die Gabe von Fluoriden das Karies verschwinden.
Tut es aber nicht.
Ja, ich weiß, da stehe ich ein bisschen einsam
mit anderen Kollegen, Kolleginnen zusammen,
weil da haufenweise Studien gibt, die sagen,
Fluoride sind toll und die verhindern Karies.
Ich gehe noch mal zurück auf den Anfang.
Ich gehe auf den Anfang, das heißt, ich gehe auf alle Materialien,
die in den Mund eingebracht werden und in die Blutbahn gelangen.
Alles das, was ich Kindern oder Erwachsenen auf die Zähne pinsele,
das wird nicht sofort von der Zahn aufgesaugt,
sondern das bleibt erst mal im Mund.
Damit kommt es in Kontakt mit der Schleimhaut,
damit habe ich es in der Blutbahn.
Und da muss ich mir sehr genau überlegen,
will ich das in meiner Blutbahn haben?
Und was machen Fluoride?
Fluoride sind massivste Nervengifte.
Ja, also es gibt kaum einen Stoff, außer Schwefelwasserstoff,
der noch nerventoxischer ist wie Fluoride.
Aber Fluoride sind sehr nerventoxisch.
Und ich würde es auf keinen Fall empfehlen.
Ich empfehle meinen Eltern, die bei mir ihre Kinder haben behandeln lassen,
dass sie ihre Kinder vernünftig ernähren
und dass sie angewiesen werden, zu lernen,
wie man vernünftig Zähne putzt.
Damit erreichen sie wesentlich mehr.
Und sie brauchen auch keine fluoridhaltige Zahnpasta,
sondern es reicht eine normale Zahnpasta.
Hauptsache, die Zähne werden mechanisch gepflegt und gereinigt.
Gar keine Frage.
Ich bin ja nicht gegen Zahnpflege, um Gottes Willen,
aber ich bin dagegen, Stoffe zu verwenden,
die erfahrungsgemäß nichts bringen.
Es gibt eine interessante Studie von der Universität in Saarbrücken,
also aus meinem Bundesland.
Und zwar nicht von der Universitätsklinik,
sondern von der Universität, die mit Materialstoffen arbeitet.
Also die Forschung machen, was machen Materialien.
Und diese Studie ist, man hat also,
Fluoride werden ja auch verwendet,
zum Beispiel für den Schutz von Kleidung gegen Feuchtigkeit.
Oder auch die Frauen oder die Männer, die Wildlederschuhe haben,
die wissen, wenn man das mit Fluoridspray einsprayt,
dann halten die einfach besser die Feuchtigkeit zurück.
Und wenn man Fluoride auf eine Oberfläche bringt,
sprich Fluoridplak auf die Zähne oder fluorhaltige Zahnpasta.
Ja, es stimmt, dann werden da Mineralstoffbestandteile
im Zahn gegen Fluoridionen ausgetauscht.
Aber diese Studie hat ergeben, dass diese Schicht,
die dabei entsteht, so dünn ist, dass man nach der ersten Mahlzeit
diese Schicht schon wieder weg ist.
Also das heißt im Umkehrschluss,
ich müsste die Zähne stundenlang über den Tag
in so einer Fluoridlösung baden,
dann mit Fluoridionen so tief in die Zähne eindringen,
dass da auch ein vernünftiger Austausch stattfindet.
Ja, es gibt auch eine Studie aus Amerika.
Es gibt ja, kennen die Zuschauer vielleicht auch schon mal gehört,
diese sogenannte Glasknochenkrankheit.
Man hat versucht, auch da mit Fluoriden den Menschen zu helfen
und hat diese Studie abgebrochen, weil man gesehen hat,
dass eben halt durch Gabe von Fluoriden
diese Glasknochenkrankheit noch viel schlimmer geworden ist.
Das heißt also, ja, die Fluoride wurden eingelagert
in die Knochensubstanz, aber dadurch wurde der Knochen noch spröder.
Hat also genau das Gegenteil von dem bewirkt, was man eigentlich wollte.
Und insofern die richtige Ernährung,
der richtige Umgang mit Süßigkeiten, mit Kohlenhydraten
und die richtige Form des Putzens sind für mich
die drei Säulen der Prophylaxe und da gehört Fluoride nicht dazu.
Das war das Thema Nummer eins.
Da noch ganz kurz ergänzend dazu ist,
meine Freundin war vor kurzem bei einer Zahnärztin gewesen,
einer recht jungen Zahnärztin, gerade auch erst von der Hochschule gekommen.
Und da habe ich sie auch auf Fluorid hingewiesen,
also meine Freundin jetzt, und habe gesagt, thematisiere das mal.
Und weil es ging auch um Zahnreinigung,
fluoridhaltige Mittel und so weiter.
Und da war auch der O-Ton von der ganz jungen Zahnmedizinerin.
Nee, nee, das ist in Ordnung.
Das hat nur positive Effekte für den Zahn.
Also anscheinend ist das Wissen,
was auch schon mehrfach erwiesen wurde,
immer noch nicht da angekommen, wo es hin soll zu den jungen Zahnärzten.
Liegt das halt daran, weil die Lehre immer noch von den älteren
Herren gemacht werden, die das nicht sehen wollen?
Richtig. Also es gibt auch einen interessanten Versuch.
Da hat man ein Ei,
also ganz normales Hühnerei, hat man mit einer Hälfte
in eine Lösung getaucht, die fluoridhaltig war
und hat damit bewiesen, wenn man das eine Zeit lang da drin lässt,
dass dann diese Teil von dem Ei, was in der fluoridhaltigen Lösung war,
das Wasser wesentlich mehr abgeperlt ist.
Also das heißt, dieses Ei war an der Stelle widerstandsfähiger
gegen außen Einflüsse.
Einwandfrei. Gut.
Da war das Ei aber isoliert in eine Lösung getaucht.
Ja, aber der Zahn ist nicht isoliert irgendwo.
Der steht da nicht alleine rum.
Und die Studien, die gemacht werden, werden.
Ja, ich ganz ehrlich, ich weiß es nicht ganz genau,
wie die Studien gemacht werden.
Aber es werden vor allen Dingen natürlich auch Studien gemacht
an entfernten Zähnen, wo man dann eben halt diese Zähne,
diese entfernten Zähne mit Fluoriden
bedeckt und dann schaut, was passiert da im Zahn?
Ja, natürlich geht Fluorid in den Zahn hinein.
Das streite ich überhaupt nicht ab.
Nur die Frage ist ja, was passiert sonst mit dem gesamten Menschen?
Weil dieser Zahn gehört ja zu einem Mensch und der Mundraum ist ja da.
Das heißt, alles, was ich da, ich komme wieder zurück auf den Anfang,
alles, was ich in den Mund hineinbringe,
das habe ich systemisch auch im Körper.
Und da muss man sich einfach die Gedanken machen, wie sinnvoll ist das?
Und welchen Benefit habe ich davon,
wenn ich fluoridhaltige Lösungen oder Zahnpasten benutze?
Anstatt oder vielleicht sogar gibt ja auch diese Versiegelungskunststoffe
für die Kinder.
Also das ist auch so ein Ding.
Da werden einfach, da werden Lacke auf die Zähne aufgebracht.
Und dann ist eben mal das Phänomen, dass die Eltern einfach dann
das Gefühl haben, da brauche ich dann weniger auf die Zahnpflege zu achten.
Die Zähne sind ja lackiert oder sind ja versiegelt.
Das kann man vielleicht machen bei Menschen,
jetzt ohne da einen Schildschirm auszulösen, aber die vielleicht geistig
oder ein bisschen behindert sind, weil die einfach nicht so putzen können.
Das ist einfach so.
Kann man vielleicht was mit erreichen.
Das mag sein, ohne das jetzt, wie gesagt, irgendwie zu werten.
Aber ich würde auf keinen Fall diese diese Lacke verwenden,
weil damit wird der normale Mechanismus
der Vorsorge ausgeschaltet.
Das ist genau wie bei den Spangen von den Kindern.
Ja, bei den festen Spangen von den Kindern.
Wenn ich eine feste Spange im Mund habe,
dann brauche ich mir als Eltern da weniger drum zu kümmern.
Da muss ich zwar, weil ich es gehört habe,
natürlich auch für Sorge tragen, dass besser geputzt wird,
weil es sind dann die Dinger auf den Zähnen.
Da habe ich viele Widerstandsflächen,
wo dann Speisereste drin hängen bleiben können.
Aber ich brauche mich nicht darum zu kümmern,
dass das Kind eine Spange im Mund hat, die zu einer Regulierung verwendet wird.
Bei herausnehmbaren Spangen.
Ja, und das ist richtig, ist die Krux, dass eben halt
der Erfolg daran hängt, wie oft das Kind diese Spange im Mund hat.
Hat es nicht im Mund, funktioniert die Spange nicht. Gar keine Frage.
Also man muss immer abwägen, was tue ich da mit welchem Material,
um etwas zu erreichen?
Und kann ich das nicht auf anderem Wege auch erreichen?
Darum geht es mir.
Es geht nicht darum, dass ich hier alle verteufeln will oder was.
Es geht einfach nur darum, zu verstehen,
wie ganzheitliche Zahnmedizin mit solchen Themen umgeht.
Wenn jemand flurhaltige Zahnpasta weiter nutzen will,
soll er es in Himmelsnamen tun.
Gar keine Frage.
Nur vielleicht dient dieses Interview dazu,
mal sich Gedanken zu machen, was passiert.
Immer dann, wenn ich was in meinen Mund hineinnehme.
Und es wird eben halt auch in die Blutbahn abgegeben.
Und da ist die Frage, will ich das pausenlos?
Und wie kann ich meinen Zahn anders sauber halten
und dafür sorgen, dass eben halt möglichst wenig Karies entsteht?
Und das kann ich über eine vernünftige Ernährung,
über vernünftige Pflege auf jeden Fall massiv reduzieren.
Und dazu brauche ich keine Fluoride.
Genau, vielleicht können wir ja auch einfach festhalten, dass
Sie und ich sich irgendwann dazu entschlossen haben,
keine Fluoride mehr zu verwenden,
weil Fluorid ja auch eine Art von Nervengift ist.
Und ob man das eben
seinem ganzen Körper, vor allen Dingen auch dem Gehirn antun möchte,
soll bitte jeder für sich selber entscheiden.
Noch eine kleine Ergänzung zu diesen Lacken,
zu den Lackierungen, quasi Versiegelungen der Zähne.
Da habe ich auch gelesen, dass gerade bei den Kindern
unter diesen Lackierungen oder dass die Zähne darunter auch,
dass das nicht besonders gut ist für die Zähne,
dass sie dadurch auch Schaden nehmen,
weil die eben dann auch nicht mehr sich austauschen können
und vor allen Dingen nicht mehr so befeuchtet werden.
So ist das. Das ist ja das andere, was wir gerade auch
auch wieder zum Anfang zurück quasi.
Der Speichel ist ja eine mineralhaltige Lösung.
Das heißt, es entstehen schon mal durch Bakterien,
also das heißt, wenn wir nicht richtig putzen,
es sind ja viele Bakterien im Mund, die gehören auch dahin,
dann entsteht ja so ein Belag auf den Zähnen.
Das wissen die Zuschauer, wenn man sie abends
so den Fingernagel oder den Zahn abkratzt,
dann sieht man so ein ekliges Zeug da.
So, diese Bakterien produzieren als Stoffwechselprodukt Säure.
Diese Säure greift die Zahnhartsubstanz an
und löst als Säure Mineralstoffe aus der Zahnsubstanz raus.
Dadurch wird die Zahnsubstanz
anfälliger gegen Süßigkeiten zum Beispiel
oder gegen andere Bakterien.
Das heißt, wir sollten dafür Sorge tragen,
dass diese Bakterien möglichst nicht
auf den Zähnen lange dranbleiben, sprich richtig putzen.
Und diese Stellen entstehen trotzdem.
Und unser Körper hat die Faszination und die Möglichkeit,
irgendwann über den Speichel,
diese Zähne wieder zu remineralisieren.
Das heißt also, Mineralstoffe, die im Speichel sind,
gehen auch in den Zahn hinein.
Also von meiner eigenen Mineralstoffe gehen in meine eigene Zahn.
Weil man sieht zum Beispiel gerade bei Zähnen,
die pausenlos unter Speichelspiegeln stehen.
Das sind meistens die unteren Zähne,
vor allem innen da, wo die Zunge ist.
Natürlich werden die auch durch die Zunge schon mechanisch
ein bisschen sauber gehalten,
sodass da nicht so viel Bakterien und Dreck entsteht.
Aber selbst wenn da was ist,
ist trotzdem an den Stellen in der Regel nicht so viel Karies,
sondern die meiste Karies ist meistens immer oben.
Stimmt auch nicht ganz, aber so Pima-Daumen gesehen.
Das liegt daran, dass eben mal der Zahn,
die unteren Zähne mehr unter dem Speichelniveau sind,
also im Speichelniveau sind.
Das heißt, da hat der Körper die Chance,
diese Zahnsubstanz mit seinem eigenen Mineralstoffen
zu remineralisieren.
Und genau das, was Sie sagen, wenn ich die lackiert habe,
dann ist da mit Austausch nichts mehr, ja.
Und in der Regel ist es so, dass dieser Lack
auch dann teilweise abröselt im Laufe der Zeit
durch mechanische Belastung der Zähne,
sprich durchs Kauen von Materialien.
Dann entstehen kleine, wie soll ich sagen,
Leerstellen zwischen dieser Versiegelung.
Da kommen dann die Bakterien viel besser hin.
Die haften sich da fest.
Also es ist so eine Sache, ja.
Viel wichtiger ist den Kindern,
wenn es die Eltern selber nicht können, jetzt ohne Vorwurf,
dann in eine Praxis gehen, wo Mitarbeiterinnen sind
oder der Chef oder die Chefin, wo man den Kindern zeigt,
wie man richtig die Zähne putzt.
Das ist, 90% der Karies-Prophylaxe besteht darin.
Ich muss sagen, ich merke auch gerade wieder in unserem Gespräch,
wie wichtig die Eigenverantwortung von jedem ist.
Und entweder man hat Glück und man gerät an einen Zahnarzt,
wie Sie es sind, oder man hat vielleicht nicht so viel Glück
und man hat halt nicht so dieses Mitdenken.
Deswegen, das zweite Thema, das wir jetzt noch behandeln wollten,
ist die Statik des Körpers.
Also wie ist die Wirbelsäule ausgerichtet?
Vielleicht steht sogar meine Hüfte schief,
weil da irgendwas in den Zähnen ist.
Können Sie das noch ein bisschen ausführen, was da passiert?
Das muss ich ein bisschen mehr so ausholen.
Ich hatte ja schon im ersten Teil gesagt,
dass wir viele Gelenke haben im Körper.
Also fangen wir mal ganz unten an.
Wir haben die Zehengelenke, Fußgelenke, Kniegelenk,
Hüftgelenk und so weiter.
Und das höchstgelegene Gelenk im menschlichen Körper
ist das Kiefergelenk.
Und das ist insofern eine Schlüsselposition,
als dass die Stellung des Unterkiefers zum Oberkiefer,
der Unterkiefer ist der bewegliche Teil in unserem Kieferbereich,
der Oberkiefer ist am Schädel festgemacht.
Und wir bewegen dadurch,
dass wir den Unterkiefer gegen den Oberkiefer bewegen,
beim Kauen zerkleinern wir die Nahrung.
Wir haben immer nur Zahnkontakt, wenn wir schlucken.
Das heißt, man kann ja mal versuchen, mit offenem Mund zu schlucken.
Das geht, aber das macht keiner, weil es sehr unangenehm ist.
Das heißt, immer wenn ich schlucken will,
setze ich die Zähne aufeinander und schlucke.
Das ist so ein Ablauf, ein Reflex, der abläuft,
ohne dass ich mir darüber Gedanken machen muss.
Und die Zähne haben feine Sensoren, die dem Gehirn melden,
ich habe jetzt Kontakt mit meinem Nachbarzahn,
also mit dem Gegenzahn.
Ich habe Kontakt, ich habe Kontakt, ich habe Kontakt.
Und das ist so ausgerichtet, dieses System,
dass das Gehirn oder das Unterbewusstsein versucht,
beim Schlucken möglichst überall gleichmäßig Zahnkontakt zu haben.
Das nehmen wir gar nicht so wahr.
Das heißt, im Klartext, wenn ich jetzt eine Seite habe,
wo zum Beispiel eine neue Füllung gemacht wurde
oder eine neue Krone oder eine neue Prothese oder was auch immer,
dann habe ich auf der einen Seite vielleicht ein bisschen Höhe.
Ja, ich bin betäubt, ich will schnell von dem Stuhl wieder runter.
Ich sage dann dem Zahnarzt oder der Zahnärztin,
ja, stimmt, alles wunderbar, ich bin fertig und zack raus.
Ich merke erst später,
dass meinem Essen doch noch ein bisschen was stört,
aber es tut nicht weh und ich kümmere mich nicht mehr drum.
Nach ein paar Tagen ist das Thema durch.
Da hat sich der Körper dran gewöhnt.
Was aber passiert ist,
dass eben halt ein Kiefergelenk etwas anders steht wie das andere.
Jetzt haben wir, der Unterkiefer hat Muskelketten oder Muskeln,
die ziehen zu verschiedenen Positionen am Körper.
Es gibt also Muskelzüge, die ziehen vom Unterkiefer,
also von dem unteren Rand hinten zur Schädelbasis,
innen drin, das sieht man so nicht.
Wir haben Muskelzüge, die ziehen zum Brustbein.
Wir haben Muskelzüge, die ziehen zur Schulter, zum Schlüsselbein.
Also die sieht man nicht, aber die sind da.
Das ist keine Erfindung von mir,
das ist einfach nur Anatomie aus dem Anatomiebuch.
Und wir haben oberhalb vom Adamsapfel,
haben wir einen kleinen Knochen, das ist das sogenannte Zungenbein.
Werden Sie sich noch an seinen Bio-Unterricht erinnert?
Ja, da gab es immer dieses Klett,
was dann reingeschoben wurde im Bio-Unterricht.
Dieser kleine Knochen fehlt immer.
Der ist da, der nicht da ist.
Es ist ein Knochen, aber dadurch, dass der nur an Muskelzügen hängt,
ist der bei einem Skelett aus dem Bio-Unterricht,
der hängt da nicht irgendwie dran.
Dieses Zungenbein ist so wie ein Hypomochlion.
Das ist quasi wie so ein beim Flaschenzug diese Büchse,
wo die ganzen Seile dran laufen.
Das heißt, wenn ich auf der einen Seite das Kiefergelenk schiefstehe,
dann wird auf der Seite entweder die Muskeln entspannt oder angespannt.
Dadurch passiert auf der anderen Seite genau das Gegenteil.
Und das Zungenbein, dadurch, dass es diesen Flaschenzug-Effekt hat,
verstärkt diese ganze Sache.
Das heißt, wenn ich eine falsche Beißposition habe,
kommt es aufgrund von Muskelketten,
die dann eben mal vom Unterkiefer zur Schädelbasis,
zum Schlüsselbein, zum Brustbein führen,
zu einer Muskelkettenreaktion im gesamten Körper.
Denn wenn meine Schulter schief steht,
dann versucht der Körper, diesen Fehlstand auszugleichen.
Weil das gefällt ihm nicht.
Und dadurch wird die Hüfte auf der anderen Seite ein bisschen weggekippt,
sodass der Körper wieder in der Statik gerade ist.
Weil das Unterbewusstsein möchte den Kopf immer möglichst zentral gerade haben.
Und das kann die Krux sein,
sodass auch die Zahnheilkunde tatsächlich Ursache
für dramatische statische Störungen sein kann, an die niemand denkt.
Weil sie treten in der Regel nicht sofort auf.
Wer denkt bei Knieproblemen oder Hüftproblemen schon daran,
dass vielleicht die Krone, die vor einem Jahr gemacht wurde,
die Ursache dafür ist? Da denkt überhaupt niemand dran.
Das möchte ich einfach nur mal aufs Tablett bringen.
Man kann, die Frage kommt wahrscheinlich, oder ich ahne sie,
wie kann man das feststellen? Ganz einfach.
Man kann eine sogenannte Modellstudie machen.
Man macht Abdrücke von oben und von unten.
Und macht eine Registrierung, wie das jetzt genau funktioniert,
möchte ich jetzt nicht ausführen, das würde zu lange dauern.
Aber man kann mit dieser Registrierung dem Techniker
Daten geben von diesem Patienten, damit er weiß,
wie der Oberkiefer mit dem Unterkiefer im Schädel zusammensteht.
Steht der Oberkiefer so? Oder steht er so?
Das kann man durch diese Registrierung eben halt ermitteln.
Wenn dann diese Gipsmodelle, die kommen in ein Gerät,
das heißt Artikulator, das ist also ein Gerät,
was die Bewegung des Kiefers nachahmen kann
mit den Gipsmodellen des Patienten.
Und wenn ich dann mit diesen Hilfsdaten diese Modelle
in diesen Artikulator eingesetzt habe und bewege die Gipsmodelle
gegeneinander, dann sehe ich als Erfahrener,
der Techniker sieht das auch schon.
Und wenn ich so Blaupapier oder rotes Blaupapier zwischen die Zähne
mache und lasse die Zähne so aufeinander tackern,
dann sehe ich, wo mehr Belastung oder weniger Belastung ist.
Und wenn das jetzt zum Beispiel an einer Krone ist,
dann kann ich das einfach wegnehmen.
Einfach hängt davon ab, wie dick die Krone ist und so weiter.
Aber ich kann anhand der Gipsmodelle schon sehen,
okay, da ist eine Störung an einem Zahn oder an mehreren Zähnen.
Ich kann anhand der Modelle sehen, wie viel muss ich wegnehmen,
um das wieder harmonisch hinzukriegen?
Geht das? Oder muss ich vielleicht sogar einen Zahn aufbauen,
um wieder Harmonie hinzukriegen?
All das kann ich in diesen Modellen sehen.
Das heißt also, ich empfehle allen, die orthopädische Probleme haben.
Und das hat, ich glaube, 95 Prozent der Menschen
haben mittlerweile Rückenprobleme oder irgendwas.
Sagen ja schon die Komedianen, ich habe Rücken.
Und da ist einfach die Frage,
wenn ich chronische Wirbelsäulen oder auch statische Schwierigkeiten habe,
bitte zu einem Zahnarzt gehen, der Funktionstherapie macht,
der also sich damit auskennt und der einfach mal schaut,
ob eventuell im Zusammenbiss der Zähne irgendwas nicht richtig stimmt.
Weil dann kann vielleicht durch eine ganz einfache Maßnahme
diese Geschichte behoben werden und dann gehen auf einmal Knieschmerzen weg,
die seit Jahrzehnten bestanden haben,
wo man einfach nur einen neuen Zahn gemacht hat.
Vielen Dank, dass Sie auch dieses Thema für uns angerissen haben.
Denn ich denke, das kann auch wieder für einige sehr, sehr interessant werden.
Jetzt kommen wir zu unserem Hauptthema für heute.
Das ist Zähne und Psyche.
Da müssen Sie mir helfen, wie wir damit anfangen am besten.
Da sind Sie wahrscheinlich viel mehr erfahren als ich.
Auch da wiederum so ein bisschen so ein Rundumschlag oder so ein Einstich dazu.
Wie kann das sein, dass Zähne
Spiegelbild dafür sein können, was da psychisch mit mir los ist?
Wir haben einen Nerven in unserem Körper.
Das ist der sogenannte Trigeminusnerv.
Einige Zuschauer und Zuhörer werden den wahrscheinlich kennen.
Trigeminusneuralgie ist eines der übelsten Sachen, die man haben kann,
weil das sind Schmerzen, die will keiner wirklich haben.
Aber glücklicherweise macht der Nerven nicht nur diese Schmerzen,
sondern er ist auch für andere Sachen zuständig.
Und das ist eben mal genau das Thema.
Dieser Gehirnnerv ist der einzige von zwölf Gehirnnerven, die wir haben,
der von allen anderen Nervensystemen im Körper Informationen mitbekommt.
Es gibt ein interessantes Buch.
Das ist die Anatomie des Nervensystems.
Den Namen von dem Professor habe ich jetzt leider nicht gerade parat,
aber kann ich auch, wer das wissen will, gerne mitteilen.
Es ist also keine Erfindung von mir, sondern es geht einfach nur darum,
alles das, was ich gelernt habe als Arzt, als Zahnarzt
in einem Big Picture zusammenzufassen.
Also dieser Gehirnnerv bekommt Informationen dazu,
wenn das unbewusste, das psychosomatische Nervensystem,
unser unterbewusstes Nervensystem, unser Parasympathikus oder unser Sympathikus,
wenn da zum Beispiel ich Magenschmerzen habe
oder wenn der Magen nicht in Ordnung ist.
Der Volksmund sagt, es schlägt mir auf den Magen.
Einfach mal den Volksmund beachten.
Sehr, sehr weise, sinnvolle Sprüche.
Also das heißt, ich habe jetzt irgendwie Stress mit meinem Chef
und entwickle da so langsam aber sicher ein Magengeschwür, was nicht so toll ist,
weil ich mich ärgere, weil ich einfach Schwierigkeiten habe und so weiter.
Das heißt, der Magen signalisiert jetzt dem Gehirn, da ist ein Problem.
Und diese Information von dem Magen,
also die wird über das sympathische Nervensystem weitergeleitet ans Gehirn,
nehmen wir natürlich als Magenschmerzen wahr.
Aber bevor wir das als Schmerzen wahrnehmen,
ist diese Information natürlich schon immer wieder im Gehirn.
Und diese Information, davon kriegt auch der Trigeminus Meldung.
Der Trigeminus ist der Hirnnerv, der dreigeteilte Trigeminus.
Wir haben einen Ast, der versorgt die Haut oberhalb der Augenbrauen.
Wir haben einen Ast, der versorgt unterhalb der Augenbrauen
und die obere Zahnreihe.
Und wir haben einen Ast Unterlippe und untere Zähne.
Das heißt, der Trigeminus versorgt Nerval
und die Zähne.
Das heißt, wenn ich Zahnschmerzen habe,
ist derjenige Trigeminusnerv derjenige, der dem Gehirn meldet,
aua, aua, da ist was nicht in Ordnung.
Jetzt bekommt dieser Trigeminusnerv aus dem Körper die Meldung,
oh, der Magen hat ein Thema.
Und über einen deutschen oder zwei deutsche Ärzte,
einmal der Dr. Voll und der Dr. Fritz Kramer.
Der Dr. Voll war ein Arztkollege,
der Dr. Fritz Kramer war ein Zahnarztkollege.
Die haben in den 40er-Jahren herausgefunden
über die Zusammenhänge der Akupunktur,
dass jedem Zahn ein Organsystem zugeordnet werden kann.
Die haben das gefunden, weil sie z.B. gerade bei Menschen
mit Magenschmerzen, da für den Magen ist der 6. Zahn zuständig,
im Ober- wie im Unterkiefer.
Von der Mitte aus gezählt der 6. Zahn,
das ist der 1. große Backenzahn.
Und da kamen z.B. Patienten,
die hatten Schwierigkeiten an dem Zahn.
Der Kollege Kramer hat eine Spritze gemacht
und hat den Zahn behandelt.
Und bei der nächsten Kontrollsitzung hat der Patient gesagt,
kann das sein?
Zahn ist super, mein Magen ist jetzt auch super.
Wie geht das denn?
Und da hat der gesagt, weiß ich auch nicht, müssen wir mal gucken.
Und dann haben die so über viele Jahre, wie soll ich sagen,
ich trau es mich gar nicht zu sagen,
aber ich sag mal so, Patiententests gemacht.
Und mir ist auch so was passiert.
Ich habe die Ausbildung gemacht zur Elektroakupunktur nach Dr. Voll.
Also von diesem Kollegen, der das da gefunden hat.
Und zu mir kommt ein Patient, der hat auch einen Zahndefekt,
der vor dem großen Backenzahn steht.
Das ist der Zahn 4 und 5 von der Mitte aus gezählt.
Diese Zähne gehören zum Lunge- und Dickdarmmeridiansystem.
Und wer sich ein bisschen mit Akupunktur auskennt,
der Lunge-Dickdarmmeridiansystem,
der geht vom Zeigefinger aus, von der Außenseite,
über den Ellbogen, Tennis-Ellbogen, zur Schulter.
Und es kommt ein Patient zu mir, der sagt,
ich habe da einen kaputten Zahn, bitte flicken usw.
Wir haben das gemacht.
Und ich habe die Spritze gesetzt und habe gesagt,
wir warten einen Moment, bis die Spritze weg ist,
bin gleich wieder bei Ihnen.
Und als ich reinkam ins Zimmer, hat der gewunken und gesagt,
guck mal, Herr Doktor.
Ich war erst natürlich total von der Rolle, habe gesagt,
wie, guck mal, Doktor, was ist los?
Und dann sagt er, ich hatte ein Schulter-Arm-Syndrom
oder habe ein Schulter-Arm-Syndrom.
Und seitdem Sie die Spritze gemacht haben,
habe ich da keine Schmerzen mehr in der Schulter.
Das ist ja faszinierend, kann das sein?
Und dann habe ich überlegt, habe gesagt,
okay, Lunge-Dickdarmmeridian, der Zahn gehört dazu,
probieren wir mal.
Und dann habe ich gesagt, okay, wenn Sie einverstanden sind,
machen wir jetzt Folgendes.
Die Spritze wirkt, ich versorge den Zahn
und Sie setzen sich bitte ins Wartezimmer
und warten, bis die Spritze aufgehört hat.
Und wir gucken mal, was mit der Schulter ist.
Gut, gesagt, getan.
Zahn wurde versorgt, er setzt sich ins Wartezimmer.
Nach ungefähr einer Stunde sagt er,
oh nee, jetzt fängt es wieder an mit der Schulter.
Jetzt kann ich die Schulter wieder nicht ganz heben.
Können wir noch mal probieren?
Habe ich gesagt, klar, haben wir wieder eine Spritze gemacht
an denselben Zahn und zack, die Schulter ging wieder hoch.
Also war das eine Fernstörung
vom Zahn auf die Schulter.
Und es gibt aber eben ...
Es gibt es drei.
Ja, das ist faszinierend.
Und es gibt aber beide Wege.
Da war es jetzt der Zahn die Ursache
für das Schulterarmsyndrom.
Es gibt aber eben auch,
um auf das Beispiel von vorhin zurückzukommen,
dass bei chronischen Magenschmerzen
auch der Zahn,
der sechste Zahn leidet,
der überhaupt kein Loch hat.
Und der Patient sagt, ich habe da Zahnschmerzen.
Und dann ist immer meine erste Frage,
haben Sie auch Magenprobleme?
Und dann sagen viele Patienten,
boah, wie wissen Sie denn das?
Ich habe doch gar nichts darüber erzählt.
Ja, ich sage, der Zahn gehört aber zu diesem System.
Und das liegt halt daran, dass dieser Gehirnnerv
von dem sympathischen Nervensystem
alle Informationen bekommt.
Und die leitet er an seine Erfolgsorgane,
wenn man so will, also sprich,
an die Zähne weiter.
Das heißt, all das, was im Körper passiert,
wird auch in Form
auf die Zähne projiziert.
Und umgekehrt, alles, was an den Zähnen passiert,
wird auch in den Körper hinein projiziert.
Warum hat der menschliche Körper
das so verschaltet?
Weil es ein Universum ist,
ein Mini-Universum für sich.
Und es ist einfach faszinierend,
zu verstehen, dass der Körper
Signale gibt, damit ich
als bewusster Mensch sagen kann,
okay, da stimmt irgendwas nicht.
Aber wenn ich natürlich nicht die Zusammenhänge kenne,
kann ich auch nichts machen.
Noch so eine Geschichte,
die steht auch in meinem ersten Buch drin,
ein Universitätsprofessor, der bei mir war,
hatte an seinem sechsten oberen
rechten Backenzahn immer Schmerzen.
Der Zahn hatte keine Füllung,
der war komplett in Ordnung.
Und er sagte dann immer zu mir,
können Sie dann irgendwas draufpinseln,
das ist nervig und so, das tut immer weh,
aber ich weiß nicht, was da los ist.
Ich sagte, der Zahn hat kein Karies,
wir haben ein Röntgenbild gemacht,
das war alles wunderbar.
Und dann habe ich ihn gefragt,
haben Sie die Schmerzen auch im Urlaub?
Und dann hat er mich angeguckt und hat gesagt,
wüsste ich jetzt nicht, achten Sie mal drauf,
ob im nächsten Urlaub da die Schmerzen weggehen.
Er kam nach dem Urlaub wieder,
ja, die Schmerzen waren im Urlaub weg.
Dann erzählen Sie mal,
wie arbeiten Sie denn so?
Rechte Zahn, rechte Seite,
chinesische Medizin, männliche Seite,
die Seite der Tat.
Linke Seite, chinesische Medizin,
linke Seite des Gefühls.
Und er sagt, ja, ich habe Universitätsprofessor
für IT, stressigen Job.
Ich sage, wie sieht denn Ihr Schreibtisch aus?
Er sagt, wie sieht mein Schreibtisch aus?
Ich will da wissen, wie viele Akten da liegen.
Er sagt, links und rechts voll
und ich sitze quasi dazwischen.
Dann habe ich gesagt, vielleicht machen wir mal Folgendes,
oder machen Sie mal Folgendes.
Haben Sie eine Sekretärin?
Ich sage, dann machen Sie die Stapel bitte zu ihr vorne ins Büro.
Und wenn Sie mit einer Akte fertig sind,
rufen Sie sie an und sagen,
Sie können mir die nächste Akte bringen.
Und dann schauen wir mal, wie sich das mit Ihrem Zahn entwickelt.
Er hat gesagt, getan.
Er war dann so ein halbes bis Dreivierteljahr nicht mehr da.
Kam dann wieder und wollte
zur Zahnreinigung,
wollte professionelle Zahnreinigung.
Ich sage, und wie geht es Ihrem Zahn?
Wie, was für ein Zahn?
Ja, ich sage, Sie hatten doch, erinnern Sie sich,
ich habe hier eine Notiz,
vor einem Dreivierteljahr hatten Sie doch einmal Zahnweh an dem Zahn.
Waren Sie irgendwo anders oder haben Sie irgendwas gemacht?
Nee, ich sage, da haben Sie recht, da haben wir gar nichts mehr.
Ich sage, und wie war es so mit Ihrem Büro?
Ich hatte mir das aufgeschrieben in der Kartei.
Haben Sie das geändert?
Und er sagte, das gibt es doch nicht.
Ich sage, natürlich.
Ich habe erst gedacht, er schreckt mich,
er ist ein bisschen gaga, aber warum nicht, probiere es mal.
Und dann habe ich das gemacht.
Ja, Sie haben recht, der Zahnweh ist weg.
Also, wenn man dann solche
Storys erlebt, dann beginnt
man, sich mehr mit dieser Materie zu beschäftigen.
Und das geht
dann halt so weit, dass
bei Zahnfehlstellungen
von Kindern,
also je nachdem, wie die Zähne gedreht sind,
was für eine Zahnfehlstellung das ist,
ich schon eine Ahnung davon bekomme,
was da eventuell in der Familie
schiefläuft. Das klingt jetzt auch
ein bisschen vermessen, und es ist auch nicht unbedingt
mein Ding,
jeder Familie das zu sagen. Ich frage dann immer die Eltern,
ob sie
Interesse daran haben, zu erfahren,
warum vielleicht diese Zahnfehlstellung auch noch besteht.
Und durch
einen emotionellen Stress,
der wiederum das sympathische Nervensystem
pausenlos traktiert,
wird der Trigeminusnerv
informiert und gibt diese Information
an die Zähne weiter. Und die Zähne sind
nicht doof, sonat im Motto,
das heißt, die weichen dann,
oder versuchen dann, diesem Stress auszuweichen
und verändern ihre Stellung.
Oder dadurch, dass der Trigeminus
auch Muskelzüge natürlich mit
innerviert, also der versorgt auch
bestimmte Muskeln, wird durch
einen emotionellen Stress
verkrampfen wir, und dadurch
werden natürlich auch andere Muskelzüge
beansprucht, die dazu führen, dass
Zähne sich in einer Richtung
bewegen, die sie vielleicht vorher nicht
eingeschlagen haben. Auch ein kleines
Beispiel dazu aus meinem
Buch. Wir haben Freunde,
die haben in Rumänien zwei Kinder
adoptiert. Und
der Junge, den haben sie im Alter
von, ich glaube, anderthalb bekommen, der hatte
ein Heimsyndrom, das heißt
also, der war mehr oder weniger den ganzen Tag
eingesperrt in so einen Laufstall und der hat
immer da an den Stäben
so rumgerüttelt.
Ist dann relativ schnell wieder glücklicherweise
hat sich wieder beruhigt, nachdem er
dann in der Familie war. Er hatte
aber eine sogenannte Phimose.
Das ist ein Junge, eine Phimose
ist eine Verengung der Penisvorhaut.
Und da er eben mal psychisch
doch schon ziemlich stark beansprucht war
durch diesen Heimaufenthalt,
hatte unsere Freundin
starke Bedenken,
ihn deswegen operieren zu lassen.
Er hat gesagt, das schafft nicht, dass der wieder in dieses
Heimsyndrom zurückfällt.
Diese Geschichte als Vorläufer.
Sie ruft mich an.
Ich wusste von der Geschichte noch nichts.
Ich wusste, dass sie Kinder adoptiert haben und so weiter.
Und sie sagt zu mir,
kannst du mir sagen, was das ist?
Ich habe oben meinen kleiner
rechter Schneidezahn,
der fängt
seit einigen Tagen an sich zu bewegen.
Der dreht sich und kommt irgendwie
aus der Reihe.
Und dann habe ich zu ihr gesagt,
hast du Stress mit deinem Mann?
Was willst du denn von mir?
Ich sage, der Zahn gehört zum
Niere-Blase-Meridian-System,
hat zu tun psychosomatisch
mit dem Thema Partnerschaft.
Da es auf der rechten Seite ist, muss es irgendein
männlicher Partner sein.
Also es kann sein dein Mann,
es kann sein dein Onkel, dein Vater, Großvater,
was auch immer.
Dann sagt sie, ich habe mit dem Mann keine Probleme.
Ich sage, aber doch halt.
Der Tobias soll operiert werden
und das macht mir riesen Stress.
Ich sage, okay, dann achte mal darauf,
wie das wird. Ich sage, wo wollt ihr denn operieren lassen?
Und dann sagt sie, ja, das wird wohl sein müssen,
weil die Kinderärztin hat gesagt,
also es wird einfach riskant,
weil diese Haut wird immer enger und dann ist das
für die Entwicklung von seinem Penis
nicht so gut, also werden wir ihn operieren lassen.
Und das ist auch wohl ein sehr kleiner
Eingriff, was es auch definitiv ist.
Und zwar in 10 Minuten war das erledigt.
Und 14 Tage später,
ich habe leider damals keine Modelle
gemacht von dieser Situation und keine Fotos
bekommen, sagt sie, ruft sie mich
nach 14 Tagen an, sagt sie, du, ist alles in Ordnung,
der Zahn steht wieder an der richtigen Stelle.
Da habe ich gedacht, das ist doch faszinierend.
Also der
emotionelle Stress hat dafür gesorgt,
wie auch immer, das kann ich auch nicht
so 100% erklären. Also ich nehme als
Hilferklärung, diese Information
würde über Trigeminus weitergegeben,
eventuell gab es da Muskelverspannungen,
die dazu geführt haben, dass der Zahn sich eben
halt aus seiner Reihe
irgendwie bewegt hat
und dann wieder zurückgegangen ist,
nachdem dieses emotionelle Problem beendet
war. Also gibt
es da Zusammenhänge. Ob ich die jetzt
nur richtig erkläre oder nicht, mag
dahingestellt sein, aber ich sehe,
dass ja bei Kindern die Zahnfehlstellungen
haben sehr oft, dass wenn
ich in der Lage bin und wenn die Eltern bereit
sind über familiäre
emotionelle Stressphänomene in
der Familie zu erzählen und zu berichten
und das abzustellen, dann
ist so eine Zahnkorrektur viel
schneller fertig, weil einfach
natürlich für das Kind der emotionelle Stress auch
wegfällt. Also gerade bei
den Sandwich-Kindern, also bei Familien
mit drei Kindern, das mittlere Kind
ist meistens so das, was am meisten
Themen hat, weil es möchte sowohl dem älteren
Recht machen
wie auch dem jüngeren und es ist so dazwischen.
Also diese Sandwich-Kinder sind ganz besondere
Kinder, sage ich mal. Aber
natürlich auch ein Einzelkind, was in der
Familie Stress empfindet, weil die Eltern
sich vielleicht streiten und die Kinder glauben
in der Regel immer, sie sind die Ursache,
weil sie einfach nicht verstehen, weil sie mit ihrem
Gehirn noch nicht die Erfahrung haben.
Gibt es Stressphänomene, die
dazu führen können, dass eben mal sowas entsteht.
Also Lückenbildung zwischen
den großen beiden Schneidezähnen
ist immer eine Trennungsproblematik,
die vielleicht noch nicht da ist, aber
die dieser Mensch so
empfindet, dass eben mal da irgendeine
Trennung vielleicht stattfindet
und dann führt das dazu, dass sich diese Zähne
auseinander bewegen und wenn dieser Stress
vorbei ist, bewegen sie sich auch wieder zusammen,
ohne Spange. Und wenn sie das
halt, so wie ich, 25 Jahre
gesehen haben, dann wissen sie,
das habe ich auch mal im zweiten Buch geschrieben,
Zahngeflüster,
die Zähne spiegeln mit deiner Seele,
dann ist also alles
aufgegliedert. Welche Zähne gehören zu welchem
Organsystem und da sind die psychosomatischen
Hintergründe dabei. Und das ist
für viele Eltern ein Hilfswerk,
um einfach zu verstehen,
warum so ein Kind eventuell da
Schwierigkeiten hat. Und natürlich
vielleicht auch die Erwachsenen selber, weil manchmal
reagieren Zähne, weil Zähne sind niemals
statisch. Sie haben
natürlich eine Zahnreihe, aber sie sind
beweglich. Und sobald
ich da irgendwelchen Stress bekomme,
kann es sein, dass die Zähne
und die Zahnstellung darunter
leidet, in Anführungsstrichen, oder
dass ich anhand der Zähne sehe,
dass da was nicht in Ordnung ist. Und ich habe
vielen Patienten auf den Kopf
zusagen können, wenn sie mich angelacht haben,
sofern sie dann dazu bereit waren und
gelächelt haben, einfach gesagt,
kann es sein, dass es in dem und dem Bereich
bei ihnen emotionelle Stressphänomene
gibt. Und das ist
in so vielen Fällen war das so,
dass nach dem Motto
zeig mir deine Zähne und ich sag dir, was du hast,
tatsächlich stimmt.
Auch wenn es natürlich
sich so ein bisschen spooky oder so
ein bisschen
plakativ anhört,
aber es ist tatsächlich so. Und wer das wissen will,
dem sage ich das gerne. Und wer das nicht wissen
will, ist auch vollkommen in Ordnung.
Ich schreibe es auch in meinem Buch. Das Buch
soll nicht dazu dienen, jetzt irgendjemanden
vorzuführen. Aber
vielleicht ist es für jemanden,
der jemanden einstellen will,
oder jemanden, der jemanden
kennenlernt, wenn er weiß,
was da dahinter steht,
hat man eine ganz andere Beziehung
zu diesem Menschen.
Ich glaube, viele von uns
kennen den Schauspieler
Robin Williams und auch
Keanu Reeves.
Die beiden haben gesagt,
wenn man einen Menschen trifft,
man weiß nie,
welche Kämpfe er gerade
mit sich führt und was er für
Emotionen dabei hat. Das weiß man
nicht. Und insofern sollte man immer
achtsam sein mit Menschen,
denen man begegnet.
Und so ist es für mich,
ich werde jetzt auch ein bisschen emotional,
aber es ist einfach so, dass wenn mich jemand
anlacht oder wenn ich eine bestimmte
Zahnstellung sehe, dann habe ich so
eine Idee, was bei diesem Menschen so alles sein kann.
Das ist nicht immer so,
um Gottes Willen. Aber es zeigt
mir, dass anhand von
Zähnen ich auch so ein
kleines bisschen in die Seele reinschauen
kann und einfach diesem Menschen ganz
anders gegenüber treten kann. Und das ist
hilfreich im gemeinschaftlichen
Zusammensein. Das nur
so als Ende oder
der Zusammenfassung.
Ja, ich denke mal auch, dass
99 Prozent der Leute es
nicht erwarten von ihrem Zahnarzt,
dass er so weit geht, weil
man hat ja vielleicht auch so das
urtümliche Bild
vom Zahnarzt, das war der
Schmied oder so, der hat dann mit
dem Werkzeug, mit dem
er gerade vom Pferd
die Hufnägel rausgezogen
hat. Damit zieht er jetzt gerade
den Backenzahn raus. So eher das
grobschlechtigere.
Die meisten Leute
wollen ja auch erst leider wieder
schnell weg. Das
kommt ihnen zum Beispiel persönlich auch
gar nicht gerecht, weil
sie ja da noch ganz
viel mehr bieten.
Aber deswegen machen wir auch das Video,
um natürlich auch vielleicht andere
junge Zahnärzte zu inspirieren,
sich mehr mit diesen Dingen
zu beschäftigen und
den Zusehern die Möglichkeit zu geben,
zu sehen, dass es sie
überhaupt gibt. Das erwartet man ja
gar nicht.
Es ist bestimmt auch
sehr bekannt, Rüdiger Dahlke
ist ja auch einer der
Ärzte in Deutschland
beziehungsweise in Österreich, der
sich mit dem Thema Psychosomatik viele,
viele Jahrzehnte schon beschäftigt.
Und er hat dieses Beispiel gebracht,
dass die Mundhöhle
ist quasi das Pendant zur weiblichen
Geschlechtshöhle. Und es ist auch
tatsächlich so, also im
Allgemeinen, dass man den Zahnarzt,
den Friseur und den Gynäkologen
am wenigsten gerne wechselt.
Weil beim
Mund ist es so, sie müssen
wirklich einem Menschen, im wahrsten
Sinne des Wortes blind vertrauen,
dass sie den an ihren Mund lassen.
Sie können nicht sehen, was der macht.
Sie können nur hoffen,
dass er das richtig macht, dass es nicht wehtut,
etc. pp. Bei den Frauen
genauso. Der Gynäkologe guckt
in eine Höhle rein, wo sie nicht sehen, was der
macht, das nicht kontrollieren
können. Wenn ich am Finger was habe,
ich kann die Hand wegstrecken und kann sagen,
okay, ich kann aber kontrollieren, was da
gemacht wird. Aber
für diesen Bereich des Mundes
ist es ein, der durch
die Zähne geschützt wird.
Rüdiger Dahlke sagt das so schön, die Zähne sind
quasi die Zinnen, die
den empfindlichen
Mundraum beim Schließen, wenn ich die Zähne
zusammenbeiße, ist der Mundraum quasi
gesichert, weil durch die Zähne eben
keine Reinkommen ist.
Er hat also viele Beispiele
aus der Psychosomatik. Er schlitzelt
das auf, was die Zunge ist,
für was die Mandeln stehen,
das Zäpfchen hinten, was wir oben haben, was da
runterhängt, für was das
in der Psychosomatik steht.
Wenn Sie das alles wissen
und Sie sehen jemanden mit dicken, geschwollenen
Mandeln, der also schon seit Jahren diese
dicken, geschwollenen Mandeln hat, dann juckt es mir
einfach in den Fingern, dem Patienten
Fragen zu stellen und zu sagen, wie sieht denn das aus?
Was haben Sie denn da schon gemacht? Oh, ich habe schon alles
probiert und so. Und dann
kann ich ihm den Hinweis geben auf Dahlke
oder auch selber sagen, haben Sie schon mal an das
und das Thema gedacht?
Und dann sind viele erstaunlicherweise,
ich habe das schon oft erlebt, dass viele anfangen zu weinen
in den Behandlungsstunden und sagen,
Mensch, dieses Thema, das begleitet mich schon
so viele Jahre, Sie sind der Erste, der das
so erkannt hat und mir wird
jetzt erst bewusst, wo Sie mich fragen,
dass das Thema immer noch bei mir
ganz oben steht. Und so
ist es einfach faszinierend und schön,
jemanden auch
einfach auf dem Wege, wenn ich
in den Mund reinschaue, schon
Informationen geben zu können
über sich selber, nicht um ihn vorzuführen,
ganz im Gegenteil, um eine Hilfestellung zu
geben, was in seinem Leben
er noch ändern kann, um zu
einer Harmonie
zu kommen. Das macht einfach
riesen viel Spaß. Und es ist
auch so, dass die Patienten das sehr
dankbar annehmen, die das auch annehmen wollen.
Manche wollen das gar nicht wissen, die sagen, lass mich in Ruhe
mit dem Kram, das ist spirituell,
da will ich nichts mit zu tun haben.
Hat teilweise damit zu tun,
ist aber durch die moderne
Forschung der psychosomatischen
Medizin einfach
nachgewiesen, dass das so sein muss,
weil es eben halt bestimmte
Abfolgen von,
wie soll ich sagen, Reaktionsketten
gibt in uns, die dann zu
einem Ergebnis führen. Und wenn
ich als Therapeut eine Hilfestellung geben
kann einem Menschen, der das wissen will,
dann ist das eine wunderbare
Sache. Und da Zahnbereich mein Bereich
ist und ich mich
auf den jetzt schon 40 Jahre konzentriere,
ist es einfach schön,
dann zu sehen, dass
anhand dieser
Beispiele, die mir Patienten bieten,
ich auch da andere Hilfestellungen
geben kann und das ist dann so ein kleines
Sahnebonbon oben drauf,
wo mir gut tut und dann eben
mal demjenigen, der es wissen will, auch gut tut
und dann sind wir doch alle zufrieden.
Ja und die Erfahrungsmedizin
wird ja mittlerweile
auch vielfach durch die
konventionelle Wissenschaft bestätigt,
das haben wir ja gerade so
festgehalten. Genau.
Ja, ich bin mir
ziemlich sicher, dass wir jetzt
für viele Leute, für mich auch, ein neues Fenster
aufgemacht haben von
Möglichkeiten, Gedankengängen
und sich damit einfach mal
zu beschäftigen und
ich denke, da haben wir heute
einiges dafür getan, um
mehr Licht in so
graue, dunkle Bereiche
zu bringen. Auch ihre
klaren Ansagen bezüglich Florid
fand ich sehr, sehr hilfreich
und ich denke auch, dass es
für jeden sich lohnt, mal
hinten auf die Zahnpasta zu schauen,
was ist da eigentlich drin
und auch vor allen Dingen diese ganzen
Verbindungen, die sie gemacht haben mit
Zähne, Körperstatik
und dann auch zum Schluss die Verbindungen
zwischen Zahn und Organsystem
hoch beeindruckend, hoch spannend
und ich denke, da haben
wir für viele einfach nur den Anschluss gegeben,
sich damit mal zu beschäftigen
und gibt es noch
irgendwelche abschließenden Worte,
die Sie sagen möchten?
Auch wenn das jetzt ein bisschen so
nach dem Motto, jetzt kommt der Werbeblock,
aber trotzdem sage ich es, also ich habe ja
drei Bücher geschrieben. Das erste Buch, was ich
geschrieben habe, es entstand,
ich war 2004 eingeladen,
damals gab es ihn noch, ARD Fliege,
in der Sendung und
da sollte ich so eine
Zusammenfassung schreiben und ich habe so viel
geschrieben, dass meine Frau gesagt hat, jetzt kannst du auch ein
Buch draus machen. Das ist dann auch entstanden,
das war so 2004, ist mein erstes Buch erschienen,
mittlerweile in der fünften Auflage, also
es wird immer wieder nachgefragt.
Dann habe ich mich mit dem
Thema Psyche sehr intensiv
beschäftigt, weil ich immer auch viele Kinder behandelt
habe oder
mit Spangen und einfach dann in dieses
Thema so mehr oder weniger reingerutscht bin und da
es da auf dem deutschen Markt relativ wenig
gibt, auch in Literatur,
habe ich dann geguckt, wo findest
du was darüber, mit den eigenen
Erfahrungen aus der Praxis verknüpft und
habe dann mein zweites Buch geschrieben,
das ist dieses Zahngeflüster,
seh die Zähne, spiegel Bild deiner Seele
und dann habe ich jetzt vor
zwei Jahren so eine Zusammenfassung
geschrieben, weil Patienten mich
darauf aufmerksam gemacht haben,
zwei Bücher, ihre Bücher sind ja toll,
aber kann man da nicht irgendwie so ein,
wie soll ich sagen, so eine Essenz haben.
Ich habe gesagt, ich kann das zusammenfassen, ob das
dann jemand wissen will oder nichts, ist dann seine Sache.
Ist also dann das dritte Buch entstanden
und da kann man das,
was ich jetzt heute erzählt habe, vielleicht nicht
in der Ausführlichkeit, aber man kann es
nachlesen und zum Teil sogar noch ausführlicher,
weil ich eben halt,
in den beiden ersten Büchern
sind die Schemata drin, welches
Organsystem ist welcher Zahn zugeordnet und
umgekehrt, wir haben das Thema
noch gar nicht angesprochen, Wurzelkanalbehandlung,
wir haben das Thema Implantate noch gar nicht
angesprochen, also können wir gerne noch,
wenn Sie wollen und der Zuschauer will noch mal gerne
weitermachen, also das sind alles so
Themen, die ich in den Büchern, auch wenn ich
sie nur anreiße, aber einfach um den
Menschen Ideen zu geben,
was da alles im Mundbereich sein kann
und das soll auch nicht dazu dienen, Leute
zu verunsichern oder zu verängstigen,
sondern es soll einfach nur Bewusstsein
schaffen dafür, dass man,
wie Sie schon gesagt haben, dass man
selber verantwortungsbewusst mit sich umgeht
und die Verantwortung bei
mir selber liegt, nicht bei dem Behandler
oder bei irgendjemandem, der schuld ist,
dass er mir Florid draufgemacht hat oder was,
das ist alles Tinnif, sondern es geht
darum, wie kann ich vermeiden, dass
ich Füllungen brauche, wie kann ich
meine Zähne gut in Schuss halten und
wie kann ich anhand von,
vielleicht sogar von Zähnen, wenn ich das
will, sehen und ablesen,
was für andere Schwierigkeiten
in meinem Leben aufgetreten
sind oder auch da sind,
die ich dann damit beseitigen kann.
Um nichts anderes geht es mehr.
Und ja, fertig.
Ich habe fertig.
Ja, ich habe auch von meiner
Seite fertig und
es gibt noch
viele, viele Themen und ich
bin mir fast sicher, dass wir uns
nicht zum letzten Mal heute gesehen
haben und ich freue mich,
so jemanden erfahrenen in der
Sendung zu haben und
ja, auf viele weitere Interviews.
Ich freue mich sehr und
ja, ich wünsche Ihnen noch alles Gute
und bis ganz
bald wieder, Herr Dr. Schreckenbach.
Vielen Dank, Herr Köhn. Noch mal von mir
meine Schlussworte. Also ich bin
dankbar, dass sich jemand da die Mühe macht,
sich mit
diesem Thema zu beschäftigen, vor allem
den Menschen da draußen die Möglichkeit zu geben,
sich über sich selbst ein bisschen klarer zu
werden und wie gesagt,
individuell kann man das auch gerne mit
Online-Beratungen machen, das hatten wir ja
schon erwähnt, aber es geht einfach
darum, tatsächlich jemanden zu
haben wie Sie, der Informationen
in die Welt bringt, die
einfach sinnvoll sind und da danke ich Ihnen sehr, dass ich
da die Möglichkeit so habe.
Bitte. Wir machen das auch sehr
gerne und das ist ja auch eine Art Berufung
und Sie wissen ja, wenn man
seine Berufung gefunden hat,
dann hat man den letzten Tag im Leben gearbeitet.
Darum geht es. Sehr gut.
Ja. Okay.
Schönen Tag und vielen, vielen Dank.
Danke Ihnen, Herr Köhn. Vielen Dank.
