Berlin-Schock: Irrsinn zwischen Arzt-Pfand, AfD-Fixierung und Stillstand – mein neuer Reisebericht

Boris Reitschuster
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4 Videoaufrufe·03.11.2024
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Ich war wieder in Kalkutta an der Spree und wer das nicht erlebt, der kann es sich kaum vorstellen.
Es ist wirklich eine Mischung aus Bagdad und Sozialismus. Gleich meine neuesten Erlebnisse.
Es ging schon damit los am Flughafen, dass das Gepäck wie üblich fast eine Stunde nicht kam.
Aber neu, schon zehn Minuten nachdem ich ankam, stand da oben drauf, Gepäckausgabe läuft.
Warum? Dann kann man es abhaken. Offiziell ist dann das Gepäck schon da.
Man kann dann wunderbar in der Statistik sagen, wir haben eine wunderbar pünktliche Gepäckausgabe.
Nur mit der Realität hat das eben nichts bis wenig zu tun. Also DDR.
Nächste, was man dann am Flughafen hat, sind die schwarzen Taxifahrer, die einem Fahrten anbieten.
Früher habe ich immer gesagt, das ist ein Zeichen für Gesellschaften, die nicht so gut funktionieren.
In der Regel Sozialismus, dass es diese schwarzen Taxifahrer gibt. Inzwischen hat man das sofort in Berlin.
Ich war dann in der Wilmersdorfer Straße an der Wilma, habe bei Freunden ein Paket abgeholt.
Und es ist teilweise wirklich wie eine Abfallhalle. Also wirklich sehr ungepflegt.
Und da sind die ganzen Container vom Einkaufszentrum. Einen Papiercontainer habe ich nicht gesehen,
aber einen Wertstoffcontainer, habe ich den kleinen Umschlag da rein und dann kam sofort jemand,
also ich glaube ein Rotgrüner, so sah der aus, auf mich zu und hat mich geschimpft,
wie ich das da reinschmeißen könne und das ist falsch.
Und das in einer Art und Weise, als hätte ich ein Kapitalverbrechen begangen.
Und ich war wirklich baff, als ich dann sagte, also ich bin kaum dazu gekommen, irgendetwas zu sagen.
Und dann meinte er noch was in der Richtung, ich weiß wer sie sind, vielleicht hat er mich erkannt.
Und ich finde es pervers. Also wirklich, statt da, wo überall etwas rumliegt, das scheint niemanden zu kümmern.
Und wenn dann so ein kleines Ding, wirklich, weil ich keinen Papierabfall gesehen habe,
wenn ich das in den anderen reintue, da wird dann reagiert.
Ich wette, wenn ich jetzt ausgesehen hätte, wie ein, wie sagt man, das Gast von Angela Merkel,
ihr wisst, was er meint, dann wäre diese Aggression sicher nicht so zu sehen und hören gewesen.
Die Wilmersdorfer, teilweise wie ein Obdachlosenheim, Müll überall.
Es ist wirklich nicht mehr die Straße, die ich kannte.
Und dann war ich beim DHL, ich musste was zurückgeben und da war mir eine Frau in diesem wirklich Chaos,
wo die Penner, wirklich viele Penner, manche machen richtig Grill auf der Straße, also es ist Bagdad.
Und die gibt ein Buch zurück, ohne Verpackung und sagt dann zu dem Herrn an der Theke,
der gut Deutsch sprach, mit Akzent, aber ein sehr integrierter, und sagt dann zu dem so völlig von oben herab,
aber machen Sie das sorgfältig, nicht, dass es ein Eselsohr bekommt,
sonst wird das dann nicht mehr leicht weiter zu verkaufen sein von Amazon.
Es ist Schizophrenie, auf der einen Seite draußen Bagdad und drinnen jemand, eine Deutsche,
die noch voll in diesem alten Deutschland lebt, die sich dann Sorgen macht um diese Eselsohren.
Ich kann es nicht verstehen.
Etwas weiter ist dann jemandem ein Glas umgefallen, die ganze Straße war voller Scherben.
Wir haben ein Restaurant, also Außengastronomie und er dann immer,
Gott sei Dank ist nichts passiert, alles ist wunderbar.
Das war für mich so ein Sinnbild für diese Verdrängung, die man überall hat.
Also das Kind ist sozusagen mit dem Bad ausgeschüttet und die Deutschen,
Gott sei Dank ist nichts passiert, alles ist bestens.
Das ist wirklich völlig irre.
Wenn man mit dem Taxi fährt, beziehungsweise mit Uber, dann kann man inzwischen Arabisch lernen,
weil da immer viel telefoniert wird, man hört auch zwischendurch immer Allahu Akbar.
Ja, generell finde ich es nicht super, wenn die Taxifahrer ständig telefonieren.
Es ist okay, wenn ich als Fahrgast schaue, dass sie nicht telefonieren.
Ich habe dann mit einem ganz netten Türken gesprochen, einem türkischen Taxifahrer,
und habe den gefragt, darf ich kurz telefonieren.
Er sagte, ja selbstverständlich dürfen Sie das, brauchen Sie doch nicht fragen.
Dann sage ich, naja, ich finde es höflich.
Dann kamen wir darauf zu sprechen und was er mir dann erzählte von Fahrgästen,
die da einfach anfangen zu rauchen, die sich so benehmen.
Und er, der Türke, beklagte sich dann, dass das vor allem die später Zugereisten sind.
Und ihr wisst, was ich meine.
Und was mir dieser Türke dann alles erzählte, das war wirklich alles andere als politisch korrekt.
Und das war auch generell mein Eindruck, dass die Migranten das sehr viel deutlicher sehen.
Ich war dann beim Arzt meiner Tochter, weil die eine Impfung brauchte.
Ich bin kein Impfgegner, ich habe nur gegen eine bestimmte Impfung und gegen Impfzwang etwas.
Und da war ich völlig baff, weil da wirklich in dieser kurzen Zeit, wo ich da war,
mehrere junge Leute kamen und sich haben krankschreiben lassen.
Wollten sie nochmal zum Doktor? Nein, nur eine Verlängerung der Krankschreibung.
Und äußerlich hat man da wirklich gar nichts gesehen.
Und da hatte man den Eindruck wirklich, dass der Krankenstand relativ hoch ist.
Eine Frau kam für das vierte Pustern und gleichzeitig noch für die Beimpfung.
Und naja, wenn sie glücklich ist.
Und dann habe ich mich mit einer Ärztin getroffen, eine Freundin.
Und was die mir erzählte, die sagte, sie ist teilweise, sind bei ihr fast alle krank.
Nur noch eine ältere Mitarbeiterin, kurz vor der Rente, ist da.
Der Krankenstand ist enorm, vor allem die Jungen, sehr oft psychisch krank.
Möglicherweise auch eine Folge von Lockdown und all dem.
Sie sagt, sie weiß nicht mehr, wie sie es schaffen soll.
Das höre ich auch von anderen.
Und sie sagt, es hat sich auch völlig gedreht bei Bewerbungsgesprächen.
Früher hat der Bewerber sozusagen gehofft, dass er gefällt und dass er den Job kriegt.
Heute ist es umgekehrt.
Da sagen die Bewerber, was bieten sie an an Freizeit?
Wie ist das Work-Life? Wie ist die Work-Life-Balance?
Also völlig umgedreht.
Die Arbeitgeber müssen bitten und betteln und zittern,
dass sie Mitarbeiter bekommen bei den Bewerbungsgesprächen.
Und gleichzeitig haben wir Millionen Bürgergeldempfänger.
Und was die auch erzählt und was mir in Berlin wirklich auffällt,
wie traurig die Menschen sind, wie viele Menschen sind.
Wie viele Menschen da Verzweiflung im Gesicht haben.
Und ja, ein bisschen die Mühseligen und Beladenen war so mein Eindruck diesmal von Berlin.
Sehr, sehr traurig.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, es ist irgendwo nicht mehr die Stadt,
die ich liebte und die meine dritte Heimat war.
Und ich habe mich mit meinem alten Freund getroffen,
der ist ein Handwerker, Maurer, und der sagt,
er fühlt sich selbst in der U-Bahn inzwischen nicht mehr wohl.
Und man hat den Eindruck, es gibt zwei Berlinen.
Das eine Berlin, in dem diese ganze Schickerie erlebt.
Die Politiker, die Journalisten dann in der Mitte,
die sich die Fahrbereitschaft des Bundestages bringen können
oder immer mit dem Taxi fahren.
Und dann gibt es diejenigen, die unterwegs sind mit der U-Bahn.
Meine Tochter war einmal mit der U-Bahn selber unterwegs
und da war sie wirklich danach völlig erschrocken,
weil jemand, der offenbar psychopatisch war,
sie wirklich in Angst und Schrecken versetzt hat.
Und ihre Berliner Freundin, die ist das inzwischen gewohnt,
die konnte sich gar nicht so richtig erklären, warum meine Tochter da Angst hat.
Und ich finde es wirklich traurig, wie diese Stadt heruntergekommen ist.
Sie ist mir fremd geworden,
obwohl mich da immer wieder Menschen ansprechen und erkennen.
Und das ist wunderbar.
Es gibt wirklich viele tolle und schöne Menschen.
Aber man hat den Eindruck, und das ist auch von den Gesprächen,
die Leute verdrängen es entweder.
Ein sehr alter, bekannter, hoher Beamter,
der lebt noch in seinem Alten in dieser Blase,
weil er eben sehr wenig mit diesen negativen Erscheinungen zu tun hat.
Und andere mit einem russischen Freund,
der sagt, er kann sich kaum noch in die Arbeit schleppen,
es macht ihm keinen Spaß mehr.
Wenn er Bürgergeld nehmen würde, würde er fast so viel Gleichvieh bekommen.
Er sagt, nichts funktioniert mehr in der Arbeit.
Man hat wirklich den Eindruck, es ist ein Failed State.
Und wenn wir so weitermachen,
dann geht das in meinen Augen mit Sicherheit den Bach runter.
Ich rede gar nicht davon, wie einem das aufstößt,
diese ganzen Obdachlosen.
Das wird offenbar als völlig normal inzwischen angesehen.
In meinen Augen ist das eine Verwahrlosung des öffentlichen Raumes.
Und man hat den Eindruck, halb Polen ist hier.
Also ich verstehe ja die Sprache ein bisschen,
wird da sehr viel polnisch gesprochen.
Und wenn man solche Bedingungen schafft,
dass die aus Polen dann alle nach Berlin kommen,
dann braucht man sich auch nicht wundern.
Also ein Schwermütig hat mich in Berlin gemacht.
Ich hoffe, in euren Städten ist es noch nicht ganz so schlimm.
Die Berliner, die da sind.
Ich habe jetzt sehr viel Negatives gesehen.
Es gibt sicher auch noch viel Positives.
Das Wetter war wenigstens schön.
Alles Gute, liebe Grüße.
Bald gibt es wieder die ganzen Fan-Produkte, Merchandise.
Die haben das wieder neu angefangen.
Die Unterstützer arbeiten jetzt hart daran,
nachdem die Firma unfreundlich übernommen wurde.
Und pünktlich zu Weihnachten,
auch mit vielen neuen Überraschungen.
Schaut dann später mal rein bei www.einefragenoch.de
und alle, die unterstützen.
Ganz, ganz herzlichen Dank.
Keine GZ-Milliarden.
Und auch wenn ich Videos jetzt weniger mache,
auf der Seite immer noch rund um die Uhr im Einsatz.
Ganz herzlichen Dank allen,
die da in die Kaffee-Kasse
oder in die Journalisten-Kasse etwas beitragen wollen.
Alles Gute. Schaut wieder rein.
Macht's gut. Tschau.
Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp.
Wie immer habe ich natürlich was vergessen,
was mir noch wichtig war.
Als ich bei diesem Arzt war,
beziehungsweise bei der Ärztin in Berlin,
da musste ich zum ersten Mal in meinem Leben
bei einem Arzt einen Pfand hinterlegen.
Und warum dieses Pfand?
Weil es offenbar zu unsicher ist in dieser Arztpraxis,
weil offenbar zu viele Leute gekommen sind,
die dann nicht bezahlen.
Also wenn man eine Krankenkassenkarte hat,
dann braucht man dieses Pfand natürlich nicht.
Aber wie in meinem Fall ohne Krankenkassenkarte,
da geht also nichts mehr.
Ohne Vorschuss, ohne Bargeld.
Spricht nicht gegen die Ärztin,
aber spricht dafür, wie sich das Publikum verändert hat.
Und das ist nicht irgendwo in Neukölln oder in Moabit.
Das ist mitten in Charlottenburg,
was früher immer als gutes Viertel galt,
aber heute nicht wiederzuerkennen ist.
Im benachbarten DM war ich,
da waren die Leute zusammengestanden,
war eine relativ enge Gasse.
Da dachte ich, ich komme durch mit meinem Wagen.
Hab dann eine Frau, also wirklich millimeterweise,
also Millimeter an der Tasche,
vielleicht ganz leicht touchiert,
woraufhin die dann sofort mich ganz böse angepöbelt hat.
Hätte sie doch auch was sagen können.
Und diese Alltagsaggressivität,
die ist wirklich erschütternd.
Die spürt man hier nicht, wo ich jetzt gerade bin.
Ratet mal, am anderen Ende der Welt,
hinter mir seht ihr den Königspalast von Phnom Penh in Kambodscha,
auf den Spuren des Kommunismus.
Dazu mein nächstes Video.
Alles Gute. Tschau.
Und nochmal kurz Stopp.
Zwei Kleinigkeiten.
Hier seht ihr die U-Bahn-Station Bismarckstraße.
Und da wurde schon gebaut 2014, als ich da hinzog.
Und bis jetzt ist der Bau nicht völlig abgeschlossen,
wie ihr das seht.
Aber dafür gibt es hier einen Aufkleber rechts.
Ganz kleines Ideen, jetzt mache ich ihn groß.
Fuck the AfD.
Das ist dafür dran.
Da geht jemand drüber, fertig gebaut wird es nicht.
Aber die AfD wird diffamiert.
Wunderbar.
Und eine Dame habe ich noch vergessen,
die im Hotel im Lift alle anschrien, die reinkamen.
Die hat gemeint, jetzt noch einer rein und ist schon voll.
Wo es nicht voll war.
Also dieses Ausmaß an Alltagsaggressivität
ist wirklich erstaunlich.
Guten Tag, meine Damen und Herren.
Mein neues Buch ist raus,
Endlich mit Aktien Geld verdienen.
Ich bin Max Otte, seit 40 Jahren an der Börse,
manage sechs Fonds und habe hier
mein gesammeltes Börsenwissen niedergelegt.
Auf der Webseite zum Buch
www.endlich-mit-aktien-geld-verdienen.de
gibt es viel Zusatzmaterial, wenn Sie sich registrieren.
Da können Sie dann auch viele Beispiele durcharbeiten.
Schauen Sie rein.
Freuen Sie sich aufs Buch.
Ich freue mich auf Sie.
