Heute erzähle ich Ihnen, wie man seinen Surfverlauf im Internet möglichst unsichtbar macht, dass
also keiner der beteiligten Parteien, die da alle da sind, mitbekommt, wo sie herumsurfen
und was sie sich da so anschauen.
Und wenn Ihnen das jetzt am Anfang zu technisch ist, ein paar Dinge muss man technisch erklären,
viele von, ich halte es sehr, sehr einfach, Diagramm gebe ich Ihnen auch, dann springen
Sie einfach so ungefähr ans letzte Drittel und dort geht es dann weiter, was man nämlich
dann mit diesem Surfverlauf und all dem, was man da erfahren hat, ja, mit Trusted Flaggern
und mit den Metadaten, was man damit alles machen kann und ja, was das für politische
Hintergründe hat.
Und beenden möchte ich dieses Video mal wieder mit einem Zitat und zwar einem parteilosen
Zitat, nein, ein Zitat eines parteilosen Politikers.
Im Juni 2024, also jetzt gerade vor vier Monaten, habe ich ein Video, blende ich Ihnen hier
oben auch den Link dazu ein und unten auch in die Beschreibung, ein Video über die Schniffleien
von allen möglichen privaten Firmen, öffentlichen Organisationen an unseren Rechnern und in
unserem Internet veröffentlicht, hat ziemlich viel Begeisterung oder sagen wir mal Interesse,
Begeisterung, glaube ich jetzt eher das Gegenteil, aber viel Interesse gezeigt mit über 130.000
Aufrufen, ist doch eines der starken und hier ist es jetzt also an der Zeit, dass ich da
ein bisschen nachlege und die ganze Geschichte noch ein bisschen unterfütte und damals habe
ich Ihnen auch gesagt, ich will Ihnen mal ein bisschen so zeigen, wie man sich da unsichtbar
macht und wer sich noch etwas tiefer in die Sicherheit seiner persönlichen IT-Infrastruktur
zu Hause oder aber auch im Small-Office, Home-Office darum kümmern möchte, dem empfehle ich meine
vier Videos. Da kriegen Sie unten in der Beschreibung, hier blende ich auch mal den
Startpunkt von diesen Videos ein über mein Home-Lab, wo Sie sehen können, wie ich das alles
angeordnet habe und ich bin da an der Stelle, muss man sagen, ein Semi-Profi bis Profi und ich
habe schon 1988 an meiner Sun 3 Workstation bereits programmiert, bin also im Internet
wirklich zu Hause 1989 meine erste E-Mail geschrieben und bin also da von der Pike auf
in diesem IT-Umfeld aufgewachsen und habe das also später auch professionell betrieben und
auch heute noch arbeite ich in der IT unseres Versandhandelsunternehmens, jetzt ja aber mehr
auf der Logistikseite und der mehr planerischen Seite, aber die Sicherheit lasse ich nie außer
Acht. Jetzt kommt also die spezielle Konfiguration meines Internetzugriffes. Das ist also alles andere
als das, was man Ihnen so pauschalisiert mit Gerät kaufen, einstöpseln, Knopf drücken und fertig, was
man Ihnen da so unterjubeln möchte, denn das birgt eine ganze Menge Gefahren, denen man sich heute
mehr und mehr bewusst sein sollte. Wie gesagt, es gibt keine großen Formeln, es gibt ganz wenig
Technik und auch mein Diagramm, damit Sie so wissen, ungefähr worüber ich spreche. So, jetzt kommt die Intro,
dann geht es los. Guten Abend und herzlich willkommen im Unternehmerblog, kurz Unterblog
genannt. Begleiten Sie mich auf meinem Lebensweg und lernen Sie die Geheimnisse der
Gesellschaft und Wirtschaft kennen, die von Politik und Medien gerne verschwiegen werden
und das heute wird tatsächlich verschwiegen. Was geht denn ab, wenn Sie Ihren Rechner einschalten
bzw. zuerst Ihren Router einschalten, damit Sie mit Ihrem Rechner ins Internet können? Es läuft
ein komplizierter Prozess ab, an dem mehrere Parteien und Dienste beteiligt sind und beim
Hochfahren des Routers oder eher des Rechners, falls Sie das direkt machen, gibt es wenige, die das machen,
beim Hochfahren passiert nun so einiges und Sie haben da in der Regel einen Internetanbieter,
allen voran die große Telekom, zweitgrößter müsste die 1&1 sein, da gibt es so Lokale wie
Stadtwerke München, ist auch ein ganz großer mittlerweile und und und und die bieten Ihnen
nun diesen Internetzugriff an und lassen Sie mich jetzt die Telekom immer hier verbal verwenden,
das gilt für alle ganz genauso, wobei die Telekom verwende ich, weil sie noch einen speziellen
politischen Punkt da an der Stelle mit hat, den man also nicht vernachlässigen sollte,
denn die Telekom gehört zu knapp 30 Prozent dem Staat. Das ist zumindest für mich, ist es
beunruhigend. Also während man sich da anmeldet und dort bei der Ersteinrichtung in seinem Router
die ganzen Daten eingibt, die man bei der Telekom bekommen hat, dann prüft die Telekom das gegen
ihre eigene Datenbank, was sie da nun eingetragen hat und vor allem, ob sie das Geld für diese
Services auch bekommen hat und dann lässt sie sie ins Internet und damit weiß der Internetprovider,
der Ihnen also jetzt hier diesen Internetzugang ermöglicht, der Carrier, wenn man es so will,
der weiß, wo Sie wohnen, der weiß, wo Du wohnst. Also der weiß das, der muss das wissen, zumindest
mal muss er das Geld bekommen und dann will er auch normalerweise, um die Gelder dann einzutreiben,
wenn man irgendwann nicht mehr zahlt, will er wissen, wo Sie wohnen und er muss es natürlich
auch wissen, um den lokalen Straßenverteiler hier für Sie freizuschalten, muss er auch wissen,
wo die physikalische Adresse in dieser Stelle ist und wenn das alles ordentlich funktioniert,
ordentlich bezahlt ist, dann kriegen Sie eine sogenannte IP-Adresse zugeteilt. Das ist eine
Adresse, IP steht für Internetprotokoll, das ist eine Adresse, die Ihren Hausanschluss im Netz,
im Internet eindeutig identifiziert. Diese IP-Adresse kriegen Sie nun zugeteilt und das
alles ist unverschlüsselt direkt sichtbar durch den Betreiber, der weiß also, was Sie dort für eine
Internet-IP-Adresse haben. Und jetzt starten Sie, wie üblich, Ihren Browser. Bei Windows ist das in
der Regel Chrome mittlerweile, bei Apple ist es der Safari und bei Linux ist es meistens der
Firefox. Das sind so die großen Platzhirsche und jetzt geben Sie in diese erste Adresszeile da
oben den Namen ein und die Suchmaschinen lassen wir jetzt erstmal weg, dass er also vorher noch
gesucht wird und jetzt lassen wir auch mal die Browser-Typen weg. Da gibt es auch noch erhebliche
Unterschiede, was für einen Browser man verwendet. Da kümmere ich mich vielleicht später mal drum.
Und mit der Eingabe dieser Web-Adresse, zum Beispiel telekom.de, kann der Browser jetzt
zunächst erstmal gar nichts anfangen. Das sind Buchstaben, die kennt er nicht und deshalb macht
er mit diesen Buchstaben eine Abfrage an einen Dienst im Internet. Der nennt sich
Domain Name Service und daher bekommt er nun eine IP-Adresse zu diesem Namen zurück. Das heißt,
Sie haben jetzt beim Anschalten Ihre IP-Adresse bekommen. Das ist Ihre und jetzt wollen Sie auf
eine Webseite zugreifen, wie zum Beispiel telekom.de und da wird nun eine Anfrage an
diesen Domain Name Service gemacht und damit behalten Sie die IP-Adresse von dieser Webseite
zurück und nun kennt man diese beiden IP-Adressen und diese Geräte können jetzt miteinander reden.
Da hat man immer dann die Adresse, wo das Paket hingeht und in dieser Adresse steht dann auch die
Antwortadresse, wo man das Ergebnis wieder zurückschickt und damit kommt nun ein Protokoll
zustande oder ein Telegramm zustande auf diesem Internetprotokoll, womit diese Datenpakete im
Internet dann ausgetauscht werden. Jetzt ist diese Adresse normalerweise in Ihrem Router drin und die
Pakete kommen zu Ihrem Router an und der verteilt das nun jetzt zu Hause in Ihrem Netz, sei es zu
Ihrem PC, wenn die Wand gestöpselt ist, oder mit Ihrem Smartphone, das über Wi-Fi verbunden ist
oder Ihrem Tablet oder Ihrem Laptop mit Wi-Fi und und und. Und da werden jetzt intern nochmal IP-Adressen
vergeben, die aber nach außen nicht bekannt sind. Der Router steht also nun dazwischen und verteilt
diesen Datenstrom zwischen den einzelnen Endgeräten und dem draußen im Internet. Und das mit diesen
Adressen, was aufgerufen wird, wo man hin will, welche Domain Names aufgerufen werden, das ist
alles nicht verschlüsselt. Das ist bekannt. Das sieht der Provider. Und nicht nur der Provider
sieht das, es sieht auch der Betreiber von diesem Domain Name Service, Domain Name System, so heißt
offiziell DNS, der sieht das im Prinzip auch. Was man nun auf dieser Seite sich angeguckt hat,
das sieht die andere Seite nicht. Da wird typischerweise diese SSL-Verschlüsselung
erkennen bei diesem HTTPS, was meistens nicht mehr angezeigt wird, sondern so ein kleines Schloss
daneben gezeigt wird, dass es also verschlüsselt ist. Der Inhalt wird verschlüsselt, ist damit
nicht sichtbar, aber man kann erkennen, wo sie sich im Internet aufgehalten haben, welche Webseiten
sie aufgerufen haben. Und das nennt sich im Allgemeinen Metadaten. Man kann also ihr
Verhalten damit tracken, das heißt, wo waren sie, was haben sie sich angesehen, aber nicht im
Speziellen, was auf der einzelnen Seite dort angesehen wurde. So richtig, was mit diesen
Metadaten anfangen, kann man nicht, sofern man nicht weiß, wer sich nun unter dieser IP-Adresse
nun verbirgt. Also die Telekom kann das. Und damit kann sie gucken,
was sie sich so anschauen. Und das ist jetzt eigentlich etwas, was mir persönlich schon
quer runtergeht, weil da jemand weiß, was ich mache. Ich weiß, was du guckst. Ist also blöd.
Und das kann die Telekom, weil sie dieses Domain Name System selbst betreibt. Sie hat also Server,
wo diese Übersetzung zwischen den Webadressen und den zugehörigen IP-Adressen erfolgt. Dieses
Server betreibt sie selber. Und wenn sie ihren Router anschalten, bekommt der Router gleich die
Adressen von diesem Domain Name System Server mitgeteilt und speichert die weg. Das sind Primäre
und Sekundäre. Wenn einer nicht geht, hat man immer noch einen zweiten. Und damit ist ihr
Serververhalten bei ihrem Provider in der Regel sichtbar. Dass die DNS-Server selbst betreiben,
ist technisch durchaus sinnvoll, weil es geht einfach schneller. Man muss jetzt nicht erst
mal zur Telekom und die geht weiter zum DNS-Server. Der kommt dann wieder zurück zur Telekom und dann
wieder zu ihnen, sondern der betreibt die selber. Und dann geht das zack auf einen Rutsch. Und das
geht im Prinzip theoretisch schneller. Praktisch werden wir sehen, dass es langsamer ist. Damit
die Telekom ihre neuesten Adressinformationen, hinter welchem Namen verbirgt sich welche IP-Adresse,
man kann ja mit seiner Domain, kann man ja umziehen zu einem anderen Hoster, wo diese
Domain dann gehostet wird, wo dann ein Server dort steht. Und da hat man in der Regel eine andere
IP-Adresse. Da muss man das ummelden im DNS-System. Und je nachdem, wie man das ummeldet, kann das
in einer halben Stunde sichtbar sein oder vielleicht erst in vier Stunden. Aber das braucht dann Weichen,
bis sich das durchsetzt. Und zwar, weil diese DNS-Server in einer Hierarchie laufen. Da gibt
es also ganz oben, ich weiß nicht wie viele es sind, sieben, acht oder so, habe ich lange nicht
mehr darum gekümmert, Haupt-DNS-Server. Und von dort aus geht es hierarchisch in die einzelnen
Regionen runter, wo man dann im Prinzip auf kürzeren Wegen diese Abfragen machen kann. Und
dass sich nicht diese wenigen großen DNS-Server, wenn die mal gestört werden, würde die Welt
stillstehen, sondern dass dann darunter hierarchisch diese weiteren Server sitzen, die die ganze Last
auf der gesamten Welt da übernehmen. Denn das ist ja, man könnte es übersetzen, viele sagen,
das wäre das Telefonbuch des Internets. Und deshalb laufen da Kaskaden von Änderungen,
laufen dann dadurch, dass das immer möglichst auf dem neuesten Stand ist. Aber auf dem ganz
neuesten Stand kann es nicht sein, weil es dann eine Ausbreitungsgeschwindigkeit dann gibt. Und
die einfachste Methode, wie man jetzt ihre Metadaten von ihrem Anschluss trennt, ist,
indem man den DNS-Server ihres Providers nicht verwendet. Wenn Sie also nicht den mitgelieferten
Provider, zum Beispiel von der Telekom Provider, DNS-Server von der Telekom jetzt verwendet,
sondern einen anderen. Dafür kann man in der Systemsteuerung dann die entsprechenden
DNS-Server von Hand eingeben. Und wenn man da nicht die Telekom-Server nimmt,
dann kennen die sich zumindest mal gegenseitig nicht, was da gelaufen ist. Dann müssen sie dann
schon tiefer reinbuddeln. Und wenn der Verkehr dort ja nicht verschlüsselt ist, dann kann man
dort auch was sehen. Also das macht auf jeden Fall mal eine Ecke mühseliger. Und als fremder
DNS-Server hat sich da eingebürgert. Da nehmen die Leute bei dieser IP-Adresse die 8.8.8.8. So
eine IP-Adresse Version 4. Das ist die alte. Es gibt eine neue Version 6. Die stammt auch schon
von aus dem letzten Jahrtausend. Also irgendwann Ende der 90er sind die eingeführt worden. Die
haben dann hexadezimale Zahlen und diese IP-Adressen haben vier Zahlen von bis maximal
255 auf jeden Fall durch einen Punkt getrennt. Und diese 8.8.8.8 wird also gerne verwendet. Und
wer betreibt die? Nun wissen viele nicht, die betreibt Google. Warum macht denn Google das?
Nun, wenn Sie bei Google in der Suchmaschine einen Begriff eingeben, dann weiß Google anhand
Ihrer IP-Adresse, was Sie gesucht haben. Kann jetzt ein Profil über Ihre Suche erstellen und
mit der Zeit kriegen Sie an Ihrer Blase auch immer das geliefert, was Google meint, was Ihnen am
besten passt und was Sie nicht hören sollten. Das wird dann auch mal weggelassen. Gibt ein
paar Nachweise, dass da an der einen oder anderen Stelle auch mal gedreht wurde. So. Jetzt aber
geben Sie oben eine Adresse direkt ein. Dann kriegt die Suchmaschine Google das nicht mit.
Wenn sie jetzt aber den DNS-Server von Google eingegeben hat, dann kann Google über den DNS-Server
rauskriegen, was Sie da direkt eingetippt haben. Also das ist ein sehr subtiles Ding. Und früher
hat Google damit geworben, dass Sie mit dem Dienst auch schneller sind als typischerweise Ihr Provider
und schneller als die Telekom sind Sie tatsächlich ungefähr 10 Prozent. Also da hat man dann auch
eigene Vorteile dabei, wobei das immer nur so 5 Millisekunden sind, zumindest mal bei uns am
Anschluss, sind das 5 Millisekunden, die man da schneller ist. Aber man hat hier schon mal
zumindest mal die Telekom mit den Adressinformationen von Google getrennt. Aber Google mit Google,
das ist immer noch so. Also das ist doch nicht so das Schönste. Und die einfachste Methode,
diesen Informationsfluss jetzt an dieser Stelle zu unterbinden, ist die Eingabe eines anderen
DNS-Servers. Was nimmt man jetzt da zum Beispiel? Zum Beispiel bietet sich da an, die 1.1.1.1
zu nehmen. Habe ich jetzt 3 oder 4 mal 1 oder 5 mal 1? Also 4 mal die 1 zu nehmen. Und das ist
Cloudflare. Das ist ein großer Content-Delivery-Network-Dienst, der weltweit operiert und der
zur eigenen Beschleunigung, zu eigener Geschwindigkeit einen eigenen DNS-Farm an vielen,
vielen Rechnern rund um die Welt betreibt. Aber nun, er ist auch ein Konzern und hat da seine
Interessen da dran. Aber er ist unabhängig von der Telekom und von Google. So, wenn Sie jetzt also
bei der Telekom angemeldet sind, bei Google suchen und bei Cloudflare ein DNS haben, haben Sie
zumindest mal hier drei Übergänge, die es erst zu überwinden gilt, wenn man nun ausspionieren
will, was Sie nun direkt machen. Und dieser DNS-Server ist noch mal um 10 Prozent schneller
als jetzt der Google-Server. Ist also auch interessant. Diese Unabhängigkeit von Cloudflare
war wohl ja einigen Subjekten im Internet sehr zwider. Und so haben sie im November 2023 versucht,
dieses DNS-System von Cloudflare zu hacken. Sie sind in einige Server reingekommen, in ein noch
nicht in Betrieb befindlichen Rechenzentrum, wohl in Brasilien. Und da gebe ich Ihnen die Quelle 1
von heise.de, wie Angreifer in das Netzwerk von Cloudflare eingedrungen sind. Also wie gesagt,
passiert ist noch nicht richtig was, aber man sieht, da war also ein Interesse da dran. Und
Cloudflare sagt, es waren staatliche Angreifer. Ja, interessant zu hören. Ich verwende nun noch
einen anderen Anbieter und zwar den so genannten Quad9 DNS-Server. Der hat die Adresse 9.9.9.9
und Quad9, also vier mal die neun. Und das ist eine Stiftung, die aus dem DUNS-Kreis oder aus
der IBM mit hervorgegangen ist. Und die ist dann noch mal schneller. Ist also der schnellste Domain
Name Server, den ich kenne. Und mit dem kann man sogar verschlüsselt kommunizieren. Wie heißt das
Ding glaube ich? Unbound heißt das Service, wenn mich nicht alles täuscht. Das habe ich einmal
nachgeschlagen, einmal eingestellt und mittlerweile schon fast wieder vergessen. Man
muss es halt nur wieder mal prüfen, dass es tatsächlich noch so eingestellt ist. Und selbst
wenn jetzt jemand als man in the middle, zum Beispiel mein Provider, hingehen würde und würde
diesen Datenstrom versuchen abzuhören, so wäre sogar die DNS-Abfrage zum DNS-Server verschlüsselt,
dass man noch nicht mal die Metadaten aus dem eigenen Traffic rausbekommen kann, wo man sich
da nun aufgehalten hat. Falls nun QUAD 9 diese Adresse nicht vorrätig hat, müssen Sie in dem
hier reichen DNS-System nach oben greifen und diese Adresse nachholen. Und statt nun einfach
den weiterzuleiten, meine Frage und dann den nächsten DNS-Server zu mir weiterzuleiten,
gehen die hin und rufen selber das auf und leiten durch sich selber an mich wieder weiter,
dass also auch diese weitergeleitete, nach oben weitergeleitete Adressabfrage hier nicht
öffentlich sichtbar wird, wo es dahin geht. So, auch hier war man der Anonymität dieses QUAD 9
Services nicht so ganz wohlgesonnen und hat dort versucht, Einfluss zu nehmen und hat dort
einen Gerichtsprozess erwirkt, den Sie hier unter Quelle 2 sehen, auch von Heise. Einordnung,
was das Urteil gegen den DNS-Resolver QUAD 9 für die Branche bedeutet. Denn es geht jetzt hier nicht
um QUAD 9 als Provider selbst, sondern man hat einfach einen Fall gesucht, wo man hier mal ein
Exempel statuieren kann und es ging da drum, dass jemand Copyright-geschütztes Material verbreitet
hat und QUAD 9 die DNS-Auflösung zu diesem Copyright-geschützten Material aufgelöst hat.
Das hätte ein Telekom genauso aufgelöst wie ein Google oder wie ein Cloudflare. Und jetzt will
man dort dann von Staats wegen dann eine Zensur durchsetzen, dass also der DNS-Server zensieren
muss. Eine höchst gefährliche Geschichte, denn es ist wie immer so, wenn du den Täter nicht kriegst,
versuchst du irgendeinen zu greifen, den du kriegen kannst. Also ganz typische politische
Geschichte. Und damit würde man am Ende das gesamte Internet ziemlich starkem Druck aussetzen,
einer Zensur aussetzen. Und das Urteil ist auch so krass, dass es noch nicht rechtskräftig ist.
Und wie gesagt, es betrifft nicht nur QUAD 9, sondern die gesamte DNS-Infrastruktur. Höchst
gefährliche Geschichte, wenn Staaten Einflüsse, Staaten oder Organisationen Einflüsse auf das
Telefonbuch erhalten. So, es geht jetzt aber noch besser, sprich noch geheimer, wie man jetzt seinen
ganzen Traffic da im Internet weniger sichtbar macht. Macht allerdings etwas Mühe und kann man
jetzt dem einzelnen Unbedarf nicht wirklich empfehlen. Wenn Sie jetzt eine Webseite aufgerufen
haben, gibt es eine ganze Menge Möglichkeiten, wie man sie identifiziert. Dass man anhand von
jetzt Tracking-Pixeln und allen möglichen Cookies und so weiter sie überwacht. Diese geben typischerweise
Rückmeldungen mit der IP-Adresse, dass die wissen, was da so kam. Und das ist ganz typisch, Sie haben
irgendetwas angeschaut und zwei Wochen später sehen Sie immer noch den sprichwörtlichen roten
Schuh gegoogelt und zwei Wochen später sehen Sie auf allen Webseiten die irgendwo Werbung einblenden
den roten Schuh. Also da sieht man, wie sie getrackt werden und wie diese Informationen weiterverwendet
werden. An dieser Stelle halte ich das für unschädlich, nur lästig, weil es ja nur um Ihr Geld geht.
Es geht ja nicht um Ihre politische Einstellung, es geht nicht um Ihre Freiheit als Bürger, sondern es
geht lediglich um Ihr Geld. Und wenn Sie gesettled sind und einen ordentlichen Widerstand gegenüber
Kaufimpulsen haben, dann ficht Sie das nicht an. Das ist kein Problem für Sie. Wenn aber jemand kommt
und sagt, das müssen wir hier zensieren, weil der und die DNS-Auflösung darf es nicht geben, dann wird
die Geschichte schwierig. Und ich habe dazu ein Programm, nennt sich Pi-Hole. Pi stammt vom
Minicomputer Raspberry Pi. Vom Raspberry Pi, das ist so ein 30-Dollar-Computer, zumindest
hat er früher mal mit Netzteil und so weiter so wenig gekostet. Das ist ein ganz kleiner, einplatinen
Mini-Linus-Computer und darauf haben sie nun dieses Pi-Hole-Programm zum Laufen gebracht. Und das ist
ein vielschichtiges Ding. Das vordergründigste ist ein Adblocker, also ein Werbeblocker, in dem
man nämlich jetzt hingeht und eine DNS-Abfrage nicht an Quad9 richtet, sondern erst an Pi-Hole
richtet. Der guckt, kenne ich die? Dann gebe ich die gleich zurück. Dann muss man nicht mehr raus
ins Internet. Dann habe ich meinen eigenen DNS-Server, der mir die IP-Adresse zurückgibt. Oder wenn ich
sie nicht habe, gehe ich raus zum Quad9 verschlüsselt, kriege die Antwortseite zurück und
gucke jetzt die Antwortseite durch, ob dort von einer Blacklist Werbedinge drauf sind. Die großen
Werbenetzwerke und so weiter. Die Google-Adservices und so weiter. Und die kann man jetzt dort oder
sind dort. Man kann verschiedene Datenbanken aufrufen, miteinander kombinieren und und und. Und
die werden dann im Prinzip nicht aufgelöst und nicht auf ihrem Browser wiedergegeben. Das heißt,
sie haben jetzt eine doppelte Sicherheit. Einmal reduzieren sie den Traffic ins Internet für die
DNS-Abfrage von irgendwelchen Webseiten. Und als zweites lassen sie nicht zu, dass Werbung mit
Tracking-Pixeln und so weiter auf ihrem Rechner ausgespielt werden, wo man sie noch mal tracken
kann. Und ich wollte jetzt nicht so einen Einplatinen-Computer bei mir noch extra irgendwo
anbringen. Deshalb habe ich meinen QNAP NAS, was ich als großen Datenspeicher verwende. Da finden
Sie hier den Link auf das NAS in meiner Homelab-Serie. Finden Sie auch unten in der Beschreibung des
Videos. Und da drin habe ich jetzt einen sogenannten Container aufgesetzt. Das ist ja eine
abgespeckte Version von der virtuellen Maschine. Und das ist ein Linux-Container. Und in dem habe
ich dieses Pi-Hole installiert. Der hat eine eigene IP-Adresse. Und von allen meinen Rechnern, die
ich im Netz verbinde, gehe ich jetzt auf dieses Pi-Hole. Und Pi-Hole geht erst raus. Das heißt,
mein DNS-Server ist jetzt ein interner und kein externer mehr. Und so kann man sich auf allen
Geräten in seinem Netzwerk, kann man sich dieses ganze Tracking und diese ganze Werbung ersparen
und sauber filtern. Damit kommen wir jetzt zum Fazit und damit jetzt auch zu der politischen
Komponente von der ganzen Geschichte. Ein Datenschutz kann niemals vollumfänglich sein.
Es ist ein Wettrüsten. Hier geht es hoch, da rechnet man nach, da geht es hoch, da rüstet man
nach. Immer wieder tun sich Lücken auf, die findige Leute finden. Es ist ein ständiges Rennen um die
Sicherheit der eigenen Privatsphäre. Und dass die Politik dagegen arbeitet, weil sie die Kontrolle
über die Politik oder über die Gesellschaft behalten will, ist an dieser Stelle jetzt
nicht förderlich. Und natürlich kann man jetzt sagen, ich höre Sie hier schon die konservativen
reden, ich brauche den ganzen Kram nicht, mache ich nicht, will ich nicht. Aber wer schon auf
seinem Smartphone herumtippt, auch wenn es ein angeblich so sicheres iPhone ist, diese ganzen
Metadaten werden dort ganz sauber abgeschnüffelt. So einfach ist das. Man hinterlässt Spuren und
im besten Fall für Sie werden diese Spuren lediglich kommerziell ausgenutzt. Im schlechten
Fall kriegen Sie da irgendwo so einen Haken, dass Sie jetzt also auf einmal ein schwieriger Bürger
sind. Und wie ich schon sagte, ich habe keine Angst vor den Konzernen, weil ich meine Kaufentscheidungen
selber fälle. Und ich bin gesettelt und gebildet genug, dass ich mich hier nicht in irgendwelchen
Blödsinn reinreden lasse, was ich dann kaufe. Und vor allem dürfen Sie nichts spontan kaufen.
Jetzt kommt wieder Black Friday und kommt praktisch der ganze Black Friday Monat,
den man jetzt im November dazu erkoren hat und so. Und dann schnell, schnell und so eine
Manipulation durch Zeitdruck. Also an der Stelle aber noch harmlos. Man will nur ihr Geld. Wenn
aber Politiker mit ihren weisungsbefugten oder weisungspflichtigen Beamten Zugriff auf die Daten
der Bürger bekommen, dann habe ich ein ganz, ganz schlechtes Gefühl bei mir im Magen. Und
man merkt ja auch, dass der Zirkelschluss die Verbindungen zwischen den großen Tech-Konzernen
und der Politik immer deutlichere Züge annimmt. Wie gesagt, bei der Telekom gibt es einen
Staatsanteil von knapp 30 Prozent. Und in meinem Video vom Juni 2024 habe ich mich über die Terms
of Services, also die AGB von Microsoft aufgeregt, dass sie immer mehr in die Privatsphäre der
Bürger sich einmischen und sogar die Software, ihre Software auf ihrem PC stilllegen können.
Dass es einen Anmeldezwang im Internet bei Microsoft gibt, dass es einen Cloud-Zwang gibt,
wo Daten von ihnen automatisch zwischengespeichert werden, wo man alle fünf Sekunden ein Screenshot
von ihnen machen will, von ihrem Bildschirm machen will, was sie sich anschauen, wurde nochmal
zurückgerudert. All das beschreibe ich in diesem Video, was ich am Anfang verlinkt habe, was Sie
unten in der Beschreibung auch finden. Und darin habe ich auch aus der Quelle 3, das ist der Blog
von Norbert Haring, einen Medienjournalisten, der also als Journalist über die Medien schreibt.
Hochinteressante Persönlichkeit. Habe ich mal ein Buch gelesen, das ist schon über zehn Jahre her,
wahrscheinlich zwölf, dreizehn Jahre her. Sehr, sehr interessant. Da war nämlich alles das in den
Medien bereits zu erkennen. Und da möchte ich ein Zitat aus seinem Blog dort bringen. Zitat anfangen.
Wir nutzen Berichte von Nutzern, Behörden und vertrauenswürdigen Hinweisgebern, die uns auf
mögliche Richtlinienverstöße aufmerksam machen. Zitat Ende. Das war ein Zitat aus dem AGB von
Microsoft. Das heißt, die nutzen fremde Quellen, um selber bei ihnen Zensur durchführen zu können.
Darauf weist Norbert Haring in seinem Artikel hin. Und ich habe mich damals in dem Video ganz
blauäugig gefragt, was denn solche vertrauenswürdigen Hinweisgeber wären. Dieser Begriff war mir
vollkommen unbekannt. Ja, soll vorkommen. Und siehe da, die EU hat den Digital Services Act
verabschiedet. Und darin werden genau diese vertrauenswürdigen Hinweisgeber, die Trusted
Flagger, wie sie so auf Englisch oder Neudeutsch heißen, die werden da nun genau beschrieben. Das
heißt, Microsoft hat seine AGB schon viel früher darauf ausgerichtet als das, was die EU anschließend
gemacht hat. Das heißt, da sind Bewegungen in die falsche Richtung, die da passieren. Und das
Besondere daran ist die privatrechtliche Struktur dieser Trusted Flagger, dieser vertrauenswürdigen
Hinweisgeber. Das ist nämlich nicht der Staat. Der Staat darf das nämlich nicht. Laut Grundgesetz,
Artikel 5, Absatz 1 Grundrechten, da steht, Zitat Anfang, eine Zensur findet nicht statt, Punkt,
Zitat Ende. Und wenn man jetzt etwas irgendwo postet, macht und tut und der Staat sagt, das
kommt weg, dann ist das Zensur und die findet nicht statt. Der einzige richtige Weg, der gemacht
werden sollte, ist, der Staatsanwalt klagt an, ein Gericht entscheidet und spricht sie frei oder
spricht sie schuldig. Und dann müssen sie zahlen oder werden eingebucht oder was auch immer. Das
ist der richtige Weg. Aber jetzt hinzugehen, ich als Staat darf nicht zensieren, deshalb nehme ich
jetzt einen Trusted Flagger, das ist ein NGO, und den erkenne ich als Trusted Flagger an und der
macht das dann. Es ist ja alles nur so indirekt. Man sagt jetzt nicht direkt, mach das mal,
sondern man erkennt an, dass der die richtigen Dinge tut und erlaubt dem das an dieser Stelle.
Und jetzt muss man sich fragen, wie diese NGOs, es gibt jetzt die erste in Deutschland,
die das machen darf, wie die finanziert werden. Irgendwovon müssen die ja leben. Die haben
Personal dutzenderweise, wahrscheinlich später hunderte- und tausenderweise, die ja das
deutschsprachige Netz dann durchforsten, wahrscheinlich mit Hilfe von KIs und gucken,
was sich da so tut und was man da jetzt flaggen kann und was man dann verhindern muss oder der
Betreiber dann verhindern muss. Und hier Quelle 4, die NZZ hat das da mal rausgefunden, hat da
mal ein bisschen nachgebohrt und der erste Flagger wird indirekt vom grünen Bundesfamilienministerium
finanziert. Und direkt von der Bayerischen Staatsregierung. Ja, wer hätte das gedacht,
dass die Politik diese Zensur-NGOs, diese Flagger, die haben ja nur das Beste im Sinn,
dass die die finanzieren. Interessante Sache. Man hat also hier das Grundgesetz ausgehebelt
und zahlt dann auch tatsächlich dafür. Also das ist etwas, das würde ich als Richter nicht
durchgehen lassen. Würde bei mir nicht gehen. Und das beste Video zu diesem Zensurkomplex ist
das von Professor Rieck. Trust me, brother oder bro. So hat er es genannt. Trust me, bro. Da
kriegen Sie hier Quelle 5 ein. Da platzt ihm wirklich die Hutschnur. Das ist also ein sehr
emotionales, aufwühlendes Video von ihm. Richtig, richtig gut und tief recherchiert
und mit der Spieltheorie dann untermauert, dass es da auf jeden Fall zu Abhängigkeiten und zu
Fehlentscheidungen der Gesellschaft kommt. Wenn Sie dieses Video dann gesehen haben,
dann schauen Sie auch unterm Bett nach, ob da irgendein Schlapphut liegt. So,
schließen möchte ich dieses Video mit dem Zitat des Datenschutzexperten Hartmut
Lobo Mirski. Ich kannte den Herrn nicht, aber sein Zitat hatte ich gefunden. Zitat Anfang
Datenschutz ist unerlässliche Voraussetzung für eine demokratische, verantwortbare
Informationsgesellschaft. Das soll es heute gewesen sein. Herzlichen Dank fürs Zuschauen.