Gold, Silber, Edelsteine: Jasmin ist Goldschmiedin. Im Video erzählt sie, was du über diesen spannenden Beruf wissen musst – angefangen von den Ausbildungsinhalten über die Vorzüge der Ausbildung bis hin zu den Gehalts- und Karriereperspektiven. ⬇️⬇️⬇️
▬▬ Videokapitel ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ 00:00 – Wer bist du? Jasmin stellt sich vor. 01:35 – Hat dir schon mal etwas nicht gefallen? 01:55 – Ist Goldschmied*in ein „Frauenberuf“? 02:26 – Was lernst du in der Berufsschule? 03:53 – Wie kommt man eigentlich an das Material? 04:26 – Was sind deine ersten Arbeitsschritte? 05:07 – Wie entsteht eine Kette? 05:59 – Wie lange dauert es bis zur fertigen Kette? 06:14 – Was macht dir am meisten Spaß? 07:10 – Wie ist das mit dem Kundenkontakt? 07:48 – Hattest du schon mal Kund*innen mit ausgefallenen Wünschen? 08:32 – Kannst du mit dem Wissen aus der Ausbildung alle Wünsche umsetzen? 10:05 – Arbeitest du eher für dich oder hast du viel Kontakt zu Kolleg*innen oder Chef*in? 10:45 – Was macht dir gar keinen Spaß? 11:22 – Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?
❓ Was machen Goldschmied*innen? Ringe, Ketten, Armbänder: Als Goldschmiedin stellst du Schmuck her. Du verwendest Gold und andere Edelmetalle um ihn herzustellen und zu bearbeiten. Außerdem kümmerst du dich darum, dass beschädigter Schmuck repariert wird oder du arbeitest ihn um, machst aus einer Halskette ein Armband oder aus einem Ring einen Kettenanhänger.
❓ Wie läuft die Ausbildung zum Goldschmied ab? 📅 Die Ausbildung zum Goldschmied dauert 3,5 Jahre und läuft dual ab: In der Schule lernst du z. B., welche physikalischen und chemischen Prozesse bei der Schmuckherstellung ablaufen. Im Betrieb lernst du alles, was du handwerklich drauf haben musst: Werkstücke messen, wiegen, anreißen … und später natürlich auch selber herstellen, wenn du dich im dritten und vierten Jahr auf einen Schwerpunkt konzentrierst: Schmuck, Ketten oder Juwelen.
❓ Welche Voraussetzungen gibt es? ✔️ Es gibt ein paar Dinge, die du für die Ausbildung mitbringen solltest. Du solltest mindestens einen mittleren Schulabschluss haben, also die mittlere Reife oder einen Realschulabschluss (je nach Bundesland). Mit guten Noten in Chemie und Physik kannst du auch punkten. Und ganz wichtig: Du hast viel Fingerspitzengefühl und bist kreativ.
❓ Wie viel verdienen Goldschmied*innen? 💸 Azubis zur Goldschmiedin oder zum Goldschmied verdienen im ersten Jahr der Ausbildung mindestens 620 Euro und im letzten Jahr mindestens 868 Euro brutto pro Monat. Je nach Bundesland kann es aber auch deutlich mehr sein, z. B. in Baden-Württemberg: Da gibt’s einen Tarifvertrag für die Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie und das Azubigehalt beträgt zwischen 1.000 und 1.264 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei gut 2.000 Euro und kann je nach Unternehmen und Tarifvertrag auch nochmal deutlich ansteigen.
❓ Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? 📈 Du willst deine eigenen Ideen noch mehr beim Schmuckdesign einbringen? Nach deiner Ausbildung zum Goldschmied kannst du dich zum Gestalter für Edelstein, Schmuck und Gerät weiterbilden und noch stärker in den Schmuckentwurf einsteigen. Außerdem lernst du dabei auch was über Leitungs- und Organisationsthemen. Oder du machst deinen Meister: Dann kannst du den Laden nicht nur leiten, sondern auch selbst Azubis ausbilden und das Goldschmiedehandwerk weitergeben.
Ausbildung.de GmbH Geschäftsführung: Felix von Zittwitz, Tim Schormann Wittener Straße 87 D – 44789 Bochum T +49 (0) 234 369 3720 F +49 (0) 234 369 3769
Musik: www.bensound.com
Das hört sich noch was an, was ich machen würde.
Erstmal sollte man seine Kreativität nicht selbst unterschätzen.
Und dann habe ich halt in meinem ersten Monat als Goldschmied
ein Stück Grabstein gefasst,
weil da meine Kunden immer wieder total behangen sind
von allen Sachen.
Ja, die hat Spaß daran.
Du machst eine sehr außergewöhnliche Ausbildung,
die bei uns auf www.goldschmied.de
auch gar nicht so oft vorkommt.
Und zwar die Ausbildung zu Goldschmiedin.
Und bevor wir jetzt weiter in die Goldmaterie
einsteigen, würde ich mich freuen,
wenn du dich einfach ein bisschen vorstellst.
Also mein Name ist Jasmin, ich bin 26 Jahre alt.
Ich bin jetzt im dritten Ausbildungsjahr.
Und ich bin zum Goldschmied gekommen.
Ich habe vorher zwei Jahre studiert.
Hab mir dann gesagt, nee, ich möchte mich im Büro versauern.
Mein Vater hat mir halt gesagt,
möchtest du nicht mal bei jetzigen Chefin Probe arbeiten?
Weil er seit Anfang der 90er
halt bei meiner Chefin Schmuck kauft.
Und ich habe immer gesagt, ich bin viel zu unkreativ dafür.
Und er hat mich halt wirklich da ein bisschen motiviert für.
Dann war ich da drei Tage Probearbeiten.
Und mein anderer Beruf war zu der Zeit noch,
eine Friseurlehre zu machen,
mit Weiterbildung zur Maskenbildnerin.
Und da hat meine Chefin über diesen Einsatz halt zu mir gesagt,
wenn du jemandem die Haare verschneidest,
kannst du ihm halt den ganzen Monat irgendwie versauen
oder den Tag auf jeden Fall.
Und wenn ihr halt nicht was gefällt,
dann nehmt ihr halt einfach ein Harmontau drauf.
Und ich habe gedacht, das hört sich noch was an,
was ich machen würde.
Und deswegen, ja, dann habe ich gedacht, ja, toll.
Viele bunte Steinchen, mache ich gerne.
Eine Frage, die jetzt wahrscheinlich nicht interessiert.
Hast du schon mal den Hammer verwendet,
weil dir irgendwas nicht so gefallen hat?
Oh, ich habe ganz am Anfang von meiner Lehre
habe ich mal aus Löffeln Armbeifen schmieden müssen.
Und da war viel Aggression irgendwann mit dabei.
Also es war schon sehr viel.
Manchmal macht das einfach auch wirklich,
irgendwas einfach irgendwo drauf hauen.
Und dann ist es auch besser für den Tag.
Ja, also ist es ja tatsächlich dann ja auch ein Handwerk.
Würdest du sagen, dass Goldschmieden
ein Frauenhandwerk ist?
Ich würde es nicht unbedingt behaupten.
Also wir hatten so prozentual in der Klasse
hatten wir nicht viele Männer.
Aber zum Beispiel jetzt im neuen Ausbildungsjahr
ist glaube ich halb, halb, was ganz selten ist.
Aber es ist ja trotzdem ein Handwerk.
Und ich glaube auch viele,
die kleine filigrane Sachen mögen,
auch Männer, da kann man sich immer wieder finden.
Jetzt vielleicht auch.
Ich meine, viele Frauen finden sich vielleicht
in einem seltenen Design wieder.
Aber viele Männer dann in der Technik.
Da sind ja auch ganz viele technische Sachen dabei.
Was hast du denn so für Fächer in der Berufsschule?
Wenn du jetzt schon sagst, okay, man muss kreativ sein,
aber dann ist man noch ein bisschen technisch unterwegs.
Was musst du also in der Berufsschule können?
Also erst mal, wie jeder, Mathe.
Aber es ist nicht schlimmes Mathe.
Also es ist wirklich ganz einfach.
Das wird im Hohen und am Boden gehalten.
Was bedeutet nicht schlimmes Mathe?
Drei Sätze und ein bisschen drüber.
Dann hat man Technologie.
Darunter fällt dann halt so die Werkzeuglehre,
ein bisschen Chemie und Physik.
Dann kommt Kunstgeschichte dazu
für die alten Schmuckstücke,
Darstellung und Gestalten.
Da lernt man dann Entwürfe zeichnen
und auch richtige Kundenzeichnungen anfertigen.
Aber da fängt man auch ganz unten an,
dann wirklich mit Bleistift
und dann bis wirklich hoch zu Farbe
mit Aquarell und allem.
Aber es wird einem super Schritt für Schritt beigebracht.
Dann in der 11. Berufsschule
ist es noch speziell, dass man Gemmologie hat.
Im Prinzip ist es Gemmologie.
Es gibt ja einzelne Gruppen als Edelsteine.
Wie lernt man dann so ein bisschen auswendig?
Dann kriegt man ganz viel
Anschauungsmaterial, dass man die Steine
vielleicht, wenn man einen Ring vom Kunden kriegt,
sagen kann, da ist ein Probin drin,
ein Safir drin oder was weiß ich.
Dann lernt man ein bisschen Steine bestimmen.
Da gibt es ja auch noch mal spezielle Geräte
für mit
Lichteinstrahlung, was weiß ich.
Aber groß ein ganzes Gemmologe
noch mal ein ganz eigener Beruf.
Und wie ist das jetzt so?
Kommt ein Kunde oder eine Kundein bei euch
in den Betrieb rein und ihr kriegt
den Auftrag und mit den Steinen
habt ihr dann so eine Art Schatzkammer
bei euch im Betrieb oder wie kommt man
da an Steine oder an das Material?
Also wenn Kunden schon überhaupt
eine Idee haben, dann haben wir auch
Anschauungsmaterial da. Also wir haben ja erstmal
den Schmuck, den wir in den Betrieben liegen haben.
Da ist ja schon mal auf jeden Fall Steinfarbe drin,
dass man sich das angucken kann. Wenn die dann sagen,
ich hätte gern einen sechseckigen, dann muss man halt
zu den Händlern und sich da umschauen.
Aber wir haben halt immer so auch lose Steine
da, wo die sich dann schon mal
auch einen speziellen aussuchen können und sagen,
den da möchte ich aber dann als Kettenanhänger.
Wie gehst du dann
daran, wenn ich jetzt zum Betrieb komme,
ich hätte gerne eine goldene
Kette. Was wäre dann die ersten
Arbeitsschritte? Erstmal, ob du
Steine dabei haben möchtest, damit man das schon mal
ausgrenzen kann. Dann
vielleicht Collier, also wenn du jetzt
sagst, goldene Kette, dann ob man
auch andere Materialien mit dazu nimmt, dass man
sich dann vielleicht auf eine Form einigt.
Ob man diese Form dann immer wiederholt
oder ob man ein bisschen variiert,
dass es dann immer
nicht ein gleichbleibendes Collier ist, je nachdem
wie man es möchte. Und so einigt man
sich immer näher halt mit dem Kunden.
Weil die kommen meistens mit einer Vorstellung schon.
Sie wissen es nicht, aber meistens haben sie schon eine Vorstellung,
was sie gerne hätten. Aber wie könnte man das dann
vorstellen? Hast du dann so einen
richtigen Batzen Gold vor dir und
daraus wird dann irgendwas gehammert und
gemalt und am Ende sind sie eine Kette oder
wie entsteht dann so eine Kette?
Das kommt ein bisschen natürlich auf den Teil an,
wo man sich dann fürs Collier zum Beispiel
einigt. Also wenn man jetzt so
Blechteile hat, dann sägt man die vielleicht aus,
was wahnsinnig viel Arbeit ist.
Gustteile kann man natürlich machen, dass man sich
die gießen lässt oder wenn man eine
Gustanlage hat, die selbst gießt.
Wenn man jetzt, ich glaube,
am meisten können die Leute halt was anfangen mit einer Ösenkette.
Also so wirklich kleine runde Ringe aneinander.
Da zieht man dann ein bisschen Draht.
Also wirklich ganz viel Draht
ziehen auf die gewünschte Größe und dann wickelt man
die Ösen alle einzeln.
Also man kann halt
Bleche nehmen praktisch
und dann sich Streifen abschneiden
zur Not und dann die erstmal
wirklich rund ziehen und dann
wickeln, alles auslegen,
alles zuschlagen, einhängen, zulöten.
Also das ist schon
eine Kette, wenn man eine handgemachte Kette
nimmt, ist schon ein Prozess.
Wie lange dauert das dann momentan?
Ich habe meiner Mutter
mal eine zum Geburtstag gemacht.
60 Stunden.
Das ist schon, wenn man alles,
ich habe halt alles handausgesägt,
das war schon lange.
Welche Arbeit
macht dir denn am meisten Spaß?
Ich finde ganz toll kleine Sachen.
Also meine Chefin ist mehr so für das Grobe,
deswegen kriege ich immer das ganze Kleine zugeschoben.
Zum Beispiel, wenn du ein Ohrring hast.
Ein Ohrring an sich ist vielleicht ein bisschen kompliziert,
weil man das immer zweimal bauen muss.
Das ist nicht ganz so toll, aber
da hat man ganz viele kleine Teile
und tausend kleine Ösen und einfach dieses
Planen, was ich alles brauche.
Dann habe ich da meine 20 Schälchen
und dann mache ich alles doppelt und lege das alles dahin.
Da darf meine Chefin auch nicht dran gehen, weil die macht sonst alles
durcheinander. Und dann, wenn ich
das zusammengebaut habe oder halt auch ein Collier,
der ganze Prozess vom Collier
geht dir irgendwann wahnsinnig auf die Nerven.
60 Stunden. Aber es ist so toll,
alles zusammenzuhängen und dann
zu sagen, dann hochzuheben aus diesen
120 Einzelteilen zu sagen,
oh, es ist doch eine Kette geworden irgendwann.
Das ist auch ganz, finde ich, ganz toll.
Wenn Kunden immer wiederkommen und dann sagen,
ja, ich habe doch hier die Ringe und sie haben mir doch
das gemacht und total behangen sind von allen
Sachen. Ja, die hat Spaß daran.
Aber den Kontakt mit den Kunden
und Kundinnen lernst du dann auch in der
Berufsschule oder im Betrieb dann?
Beides.
An der Person selbst?
Ja, beides ein bisschen. Wir hatten in der Berufsschule
jetzt so im letzten Jahr
dann auch, dass wir selbst mal so Kundengesprächen
nachgeahmt haben. Aber wenn die
Chefs einen lassen, dann schicken die einen auch nach vorne
und sagen, so, viel Spaß dabei, du machst
das jetzt. Und dann denkst du so, okay.
Und die wollen dann ja nie was Böses.
Also so lernt man das dann ja.
Genau. Also es gibt zwar ein paar Kunden,
die sind jetzt nicht so die Traumkunden, aber es gibt
immer welche dazwischen, die dann sagen, okay,
komm, wir setzen uns jetzt hier zusammen, du bist ja
in der Lehre und wir besprechen das, bis ich
es verstehe. Hattest du mal einen ganz besonderen
Kunden oder Kunden, die,
keine Ahnung, wie man das so denkt, da hat man
einen Film gedreht oder irgendwie sowas
besonderes? Ich habe in meinem
ersten Ausbildungsmonat, glaube ich,
kam eine Kundin rein. Ich glaube,
die habe ich danach nie wieder gesehen, aber die ist mir so im Gedächtnis
geblieben. Die hat gesagt, ja, meine Mutter
ist letztes Jahr gestorben.
Wir haben ein Stück Grabstein
hier von ihr. Können Sie mir das fassen?
Und dann habe ich halt
in meinem ersten Monat als Goldschmied ein Stück Grabstein
gefasst. Aber das ist ja auch sehr außergewöhnlich.
Ja. Ja, also das sind schon
wirklich, also das sind wirklich außergewöhnliche Sachen.
Wir haben auch Leute, die dann irgendwie sagen, ich war
in Australien, habe einen Opal gefunden
und möchte den jetzt gefasst haben.
Das sind auch schöne Aufträge, aber wirklich so diese
Brecher bleiben einem einfach wirklich
im Kopf. Aber dann ist es ja
nicht so, dass du mir mit deinem Wissen,
was du mir jetzt in den Ausbildungen angeeignet hast,
ja quasi alles soweit umsetzen
könntest. Ja, also bei manchen Sachen
ist es halt, dass man Maschinen braucht.
Ich bin zum Beispiel in einem relativ kleinen Betrieb, dass man
ein paar Sachen außerhalb gibt. Aber
nach meinem Gesellen
möchte ich dann auch unbedingt noch mal
so ein paar Fasserweiterbildungen machen
oder so ein paar Tage, damit ich so was nicht
außer Haus geben muss. Weil manchmal, zum Beispiel
bei uns, wir fassen Steine in Ringen nicht,
weil da muss man ja ganz oft die Ringegröße ändern.
Und
da kann man ja nicht immer endlos dran löten an den
Steinen, dass man dann einfach wirklich raus
Ringgröße ändern und dann richtig befestigen.
Weil Edelsteinfasser ist ja auch noch mal ein Beruf.
Ah, okay. Das ist auch noch mal
ein ganz anderer Beruf. Zu wissen.
Aber das heißt, man ist jetzt auch nach der Ausbildung
nicht komplett ausgelernt, sondern kann
sich immer noch weiterbilden. Immer weiterbilden.
Es gibt ja auch ganz viele Techniken, die
gar nicht mehr teilweise verwendet werden oder sowas.
Das ist auch in Essen ganz gut
in der Berufsschule. Man hat
Werkstattwochen. Das ist ganz wichtig, weil
manche Betriebe
haben auch gar nicht die Möglichkeit, manche Sachen
mit einem zu machen. Zum Beispiel Emalieren. Das
steht total aus. Da braucht man
einen großen Brennofen.
Im Prinzip brennt man Glas in so kleine Kammern
ein mit Farbe und so.
Das ist halt die letzte Werkstattwoche und da freut sich immer
jeder drauf, weil kein Mensch hat
einen Emalierofen. Und auch
andere Techniken, wo es einfach nicht
möglich ist in Betrieben. Das macht
Essen wirklich. Das ist so ein bisschen wie so eine Klassefahrt.
Eine Woche sitzt man in der Schule rum, alle zusammen.
Das ist echt ganz
gut. Du hast ja gerade gesagt,
dass du dann in den nächsten Stunden vielleicht an die Markette
dann arbeitest. Bist du gerne dann für
dich oder wie ist das dann im Betrieb?
Unterhältst du dich dann auch manchmal mit anderen Mitarbeitenden
oder mit deiner Chefin oder wie
sieht dann so ein Arbeitsalltag aus?
Kommt ein bisschen drauf an.
Also ich bin alleine mit meiner Chefin im Betrieb
und natürlich quatschen wir ganz viel, aber
manchmal finde ich es auch ganz nett, wenn ich
dann einfach nur hinten sitze und einfach mal
schweigen kann oder wenn meine Chefin mal kurz
nicht da ist, dann mache ich mir auch mal so ein Hörbuch an und sitze
dahinten ganz alleine für mich und wenn auch
kein Kunde reinkommt, dann denke ich mir immer so
ach, das war jetzt schön angenehme drei Stunden
und dann versickert man auch so richtig in der Arbeit,
weil man sich einfach konzentriert, sich nicht in den Finger
zu sägen und dann mache ich mir auch immer
das gleiche, also man macht eigentlich nicht oft
das gleiche, aber schon ist es einfach irgendwann entspannt.
Ja. Gibt es etwas, was dir
überhaupt keinen Spaß macht und
jedes Mal so, das muss jetzt gemacht werden,
aber eigentlich würde ich das
wirklich gerne außer Haus geben?
Schwierig, also viele Reparaturen,
weil
wir haben halt nur eine eigene Kollektion und manchmal
ist das halt so, fünf Ketten hintereinander
löten und dann muss man immer
drauf achten, dass man es nicht sieht und
man macht es, ich versuche es dann immer so
in den Alltag zu schonen, das ist ja meistens nicht, dass
alles sofort fertig sein muss, dass ich
dann immer so, okay, ich mache jetzt eine Kette, dann mache ich kurz da
weiter, dann mache ich noch eine Kette oder so und
dass die Reparaturen da so untergehen
manchmal. Was würdest du
dann unseren Zuschauern und Zuschauerinnen
empfehlen, was sollte man auf jeden Fall
mitbringen? Erstmal sollte man
seine Kreativität nicht selbst unterschätzen,
was ich getan habe, also wenn man eine gewisse
Grundkreativität hat,
es wird einem alles beigebracht
und man muss Geduld haben,
einen gewissen Hang zum Perfektionismus
würde ich sagen, weil es sind ja auch
teure Sachen und einfach wirklich
Spaß am Handwerk, jetzt nicht auch
erwarten, dass man halt wirklich, wie du schon gesagt hast, den ganzen
Tag nur am Quatschen ist und was weiß ich,
dass man auch mal kurz alleine ist und so,
aber Entspannung
und einen gewissen Hang dazu.
Ja, cool.
Das war es jetzt wirklich auch
schon von meiner Seite aus.
Wenn ihr daraus
noch Fragen habt und um das Thema
auswählen zu
freu ich mich, könnt ihr das gerne
unten in die Kommentare schreiben.
Danke dir herzlich, dass du die Zeit genommen hast.
Danke für die Einladung.
Frage? Das.