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Am 19. Oktober 2024 fand die 12. Ludwig von Mises Institut Deutschland Konferenz im Bayerischen Hof in München statt. Der Titel der Veranstaltung war: „Wohlstand für Wenige. Die neo-sozialistische Agenda des Westens | Wohin sie führt und wie man ihr entgegenwirkt"
Thorsten Polleit hielt den Vortrag mit dem Titel:
"Hypernormalisierung der Abnormalität: Wie Wohlstand und Frieden in der westlichen Welt zerstört werden"
Professor Dr. Thorsten Polleit war als Ökonom 15 Jahre im internationalen Investment-Banking tätig und danach 12 Jahre im internationalen Edelmetallhandelsgeschäft. Thorsten Polleit ist zudem seit 2014 Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Davor hat er ab dem Jahr 2003 als Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance, Frankfurt, gelehrt. Thorsten Polleit ist Adjunct Scholar Mises Institute, Auburn, Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „ROME“ und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Im Jahr 2012 erhielt er den The O.P. Alford III Prize In Political Economy. Thorsten Polleit ist Autor zahlreicher Aufsätze in referierten Journals, Magazinen und Zeitungen. Seine letzten Bücher sind: „Des Teufels Geld. Der faustische Fiatgeld-Pakt – wie wir ihn kündigen und zu gutem Geld zurückkehren“ (Oktober 2023), „The Global Currency Plot. How the Deep State Will Betray Your Freedom, and How to Prevent It“ (2023) und „Ludwig von Mises. Der kompromisslose Liberale“ (2022).
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Titel-Foto: Misesde.org
[Musik]
sehr verehrte Damen sehr geehrte
Herren manchmal ist es vielleicht ganz
interessant zu erfahren wo Ideen für
Vorträge herkommen
und der die Idee für den Vortrag den ich
Ihnen heute mitgebracht habe der ist am
Anfang dieses Jahres entstanden da war
ich eingeladen zu einem zu einem
Abendessen auf einer der Inseln im
südlichen Teil des Ärmelkanals auf
Jersey in einem sehr sehr schönen
Fischrestaurant und ich saß einem sehr
sympathischen Herrn
gegenüber und wir hatten ein Gespräch
über viele Dinge und äh er erzählte mir
dass er der Sohn einer jüdisch
jüdisch-russischen Familie sei die Ende
der 1970er Jahre aus der Sowjetunion
ausreisen durfte das Glück hatte
sozusagen dem Sozialismus zu entkommen
er ist dann in die Vereinigten Staaten
von Amerika ausgereist hat dort studiert
Karriere gemacht gründete einen
hedgefund bis auf den heutigen Tag ein
sehr erfolgreiches Unternehmen und ich
war sehr fasziniert als er dann erzählte
wie wie sich das Leben in seiner Jugend
in der Sowjetunion abgespielt hatte und
es war in diesem Zusammenhang dass er
das Wort
hypernormalisierung erwähnte und als er
sah dass ich mit diesem Wort so gar
nichts anfangen konnte verwies er mich
auf ein Buch ein Buch von Alexei
wladimirowit jurchak und jurchak wurde
1960 in Leningrad heute stankt
petersburg geboren er wanderte auch in
die Vereinigten Staaten von Amerika aus
ist jetzt Professor für Anthropologie an
der Universität in Kalifornien und im
Jahr 2005 veröffentlichte er ein Buch
mit dem Titel everything was forever
until it was no more the last Soviet
Generation also alles bleibt wie es ist
bis es nicht mehr so bleibt wie es ist
die letzte Generation in der Sowjetunion
und jchak analysiert darin die späte
Sowjetzeit also insbesondere die
paradoxe Natur des Lebens in der UdSSR
in den 1970er und 1980er Jahren jutchaks
Buch wurde vielfach gelobt weil es einen
innovativen Ansatz zur Behandlung der
sowjtgeschichte
sei es gebe ein differenziertes
Verständnis dafür wie sowjetische Bürger
in den Jahren vor dem Zusammenbruch der
SSR gewissermaßen durch durch die
ideologische Landschaft navigierten und
viob hat jutchak für sein Buch erfahren
weil er das Leben der S wertbürger nicht
etwa nur als Opfer aus der
Opferperspektive betrachtet hat aber
auch sozusagen nicht die heldenhaften
Dissidenten herausgestellt hat
stattdessen betont er die Grauzonen des
S wertischen Lebens also wie die
Menschen in einem System lebten das war
ideologisch erdrückend war aber Ihnen
dennoch noch etwas Raum für persönliches
ließ Kritiker haben angemerkt D das
jürgjus Buch möglicherweise die
repressiven me Mechanismen des Staates
unterbewerten könnte und einige meinen
sogar dass sein Augenmerk auf den
alltäglichen Umgang das Ausmaß der
staatlichen Unterdrückung in der
Sowjetunion herunterspielen könnte wir
wollen das alles so zu Kenntnis nehmen
uns aber auf etwas konzentrieren in jur
Buch das uns aufhorchen lassen sollte
und zwar der Zusammenbruch der UdSSR war
zum einen ganz unerwartet für die
Sowjetbürger als der Kollaps dann aber
doch gegen Ende der 1980er Jahre eintrat
kam er nicht überraschend das klingt
zunächst mal paradox der Zusammenbruch
war für die Sowjetbürger nicht erwartet
weil die sowjetpropaganda ein Ende des
Sozialismus für unmöglich für ganz und
gar undenkbar erscheinen ließ und
gleichzeitig aber erkannten die Bürger
in ihrer tagtäglichen Erfahrung dass das
Sowjetsystem gar nicht funktionierte
dass es ineffizient korrupt unethisch
und ungerecht war jutchak erklärt das
Unerwartete nicht überraschende Ende der
Sowjetunion mit
hypernormalisierung um zu verstehen was
damit gemeint ist verweist er uns
zunächst auf die Schreckensherrschaft
von Josef Stalin
ab Ende der 1920er Jahre übernahm Stalin
die Hoheit über den sogenannten
autoritären Diskurs heute würde man
wahrscheinlich sagen die öffentliche
Meinung er sorgte dafür dass der
offizielle Sprachgebrauch seinem also
dem marxistisch leninistischen Diktat
streng unterstellt wurde und nach dem
Tod Stalins
1993 kam sein autoritärer Diskurs
gewissermaßen zu einem Ende und wurde
von da ab
hypernormalisiert man hielt sich
sprachlich an die bereits bekannten
offiziellen
Verlautbarungen sprech und Textsprache
wurden verfasst im Einklang mit dem
bisher
dahin mit dem bisher etablierten dis
autoritären Diskurs gleichzeitig stellte
man jedoch sicher nicht von der
etablierten diskurslinie abzuweichen um
nicht als Dissident sich verdächtig zu
machen und daher stellten sich im
Sprachgebrauch in den offiziellen
Ansprachen und Zeitungsartikeln
schwerfälligkeiten Wiederholungen und
vorhersehbarkeiten ein das was
öffentlich gesagt und geschrieben wurde
wurde zusehensberechenbar und es
koppelte sich immer mehr von der
Lebensrealität der Sowjetbürger ab
Großartigkeit und Überlegenheit des
Sozialismus wurden von der Partei
unbeirrt weiter gepriesen eine
Alternative dazu wurde als denkbar
erklärt es zeigte sich das wie jchak es
nennt das
leninparadox das Bild etwa und die Worte
Lenins wurden mit der Zeit immer mehr
verehrt selbst als die Grundprinzipien
des Leninismus immer weniger Relevanz
für das Alltagsleben der Menschen hatten
und so hypernormalisierten die
Sowjetbürger das was sie hörten und
lasen man blieb sprachlich folgsam auf
der Linie im täglichen Leben hatte man
jedoch mit einer anderen Realität
umzugehen versuchte sie zu bewältigen
und so kam es letztlich zu paradox
anmutenden Situation dass der
Zusammenbruch der Sowjetunion für viele
Bürger unerwartet und gleichzeitig doch
nicht überraschend kam so Alexei
jurchak der Begriff hypernormalisierung
verdient natürlich an dieser Stelle
unsere besondere
Aufmerksamkeit in seinem 1975
erschienenen Buch überwach en und
Strafen stellt der französische
Philosoph und
ideentheoretiker Michelle fouau den
Begriff Normalisierung in den
Zusammenhang mit
Herrschaft Normalisierung bedeutet die
Herausbildung einer idealisierten
verhaltensnorm verbunden mit Belohnung
oder Bestrafung für alle die sich dem
ideal anpassen bzw von ihm abweichen für
fouult ist die Normalisierung eine
Taktik um mit um mit geringem
Kraftaufwand soziale Kontrolle auszuüben
er spricht von
Disziplinarmacht und es leuchtet uns
sicherlich vermutlich sofort ein dass
diejenigen die bestimmen können was von
ihren Mitmenschen als normal oder als
nicht normal akzeptiert wird ganz
entscheidend auf deren Verhalten
einwirken und so liegt es natürlich auf
der Hand dass vor allem die nach
Herrschaft strebenden die ihre
Herrschaft abzusichern trachten die
Grundlagen ihrer Herrschaft
in den Augen der beherrschen
normalisieren wollen dass also die
beherrsch ihre Herrscher als normal
respektieren und akzeptieren
normalisieren ist so gesehen eines der
Mittel Herrschaft der einen über die
anderen zu errichten bzw sie zu
zementieren es ist sozusagen ein Mittel
der psychologischen
Kriegsführung wir können uns nun auch
leicht herleiten was man unter
hypernormalisierung zu verstehen hat aus
dem Griechischen stammt das Präfix Hyper
und das bedeutet bekanntlich so etwas
wie über es steht für in übertriebenem
Maße für mehr als normal und wer also
ein Sachverhalt hypernormalisiert der
übersteigert seinen Zuspruch zur Norm zu
als Norm erklärten Verhaltensweise der
erschwert nicht nur Kritik sondern auch
seine mögliche Abkehr von der Hyper von
der hypernormalisierten Verhaltensweise
macht sie psychologisch vielleicht ganz
unmöglich ein normalisieren bzw bzw ein
hy normalisieren ist unbedenklich in
Bereichen unseres Lebens wo wir es mit
gut erprobten und abgesicherten
erkenntnistheoretisch abgesicherten
Phänomenen zu tun haben so gibt es keine
so gibt es gute Gründe für dich beim Bau
eines Hauses den Gesetzen der Statik
blind zu vertrauen oder dass wir
unbeirrt an Prinzip festhalten dass wir
nicht all unser Geld ausgeben wenn wir
etwas sparen möchten oder wir haben auch
keinen Grund zu bezweifeln dass die
Wanne überläuft wenn das eingelassene
Wasser die Füllmenge der Wanne
übersteigt bedenklich oder unter
Umständen katastrophal wird es hingegen
normalisiert oder gar hypernormalisiert
man wieder naturgesetzliches unlogisches
irrtümliches und
dysfunktionales doch wer heute mit
offenen Augen in die Welt blickt und
Herr Schuler hat das so eben mit seinem
Referat getan und darauf hingewiesen der
sie dass genau das zu Hauf geschieht
wieder naturgesetzliches unlogisches
irrtümliches und dysfunktionales werden
normalisiert und hypernormalisiert man
denke nur einmal an den vogekult der den
Menschen wei machen will es sei normal
dass es nicht nur zwei sondern viele
biologische Geschlechter gebe und wenn
jeder auch selbst bestimmt welches
Geschlecht er hat in diesem Jahr oder im
nächsten Jahr oder dass die in Schule
und Universität Gelehrte Mathematik ich
erwähne hier 2 + 2 = 4 nicht etwa
wertvolles geistiges Rüstzeug ist
sondern Ausdruck von White supremacy
oder das offene Grenzen normal sein oder
das Gewalt im öffentlichen Raum nun
einmal an der Tagesordnung ist oder dass
wohlstandsmehrung schlecht und das
schrumpfwirtschaft gut ist oder das
Kinderreichtum kein Segen sondern ein
Fluch ist des und zu verhindern sei
diejenigen die nach Herrschaft streben
Politiker Vertreter von
sonderinteressengruppen in Zusammenhang
mit
Massenmedien sorgen dafür dass
abnormales von den Menschen normalisiert
oder gar hypernormalisiert wird
Sachverhalte die normalisiert werden
sollen werden in der werden in die
Öffentlichkeit gebracht und wiederholt
wieder und wieder man blicke einmal in
die Tagesschau sodass die Menschen sich
an das gewöhnen was Sie sehen es
irgendwann als normal als hypernormal
ansehen und ihr eigenes Verhalten
entsprechen daran ausrichten das Ganze
kann sogar zum Stockholm Syndrom führen
die hypernormalisierten bauen obwohl sie
Opfer sind ein positives emotionales
Verhältnis oder auch Zuneigung zu ihren
Peinigern auf man kennt das etwa von
denjenigen unter uns die den Politikern
zujubeln das normalisieren und
hypernormalisieren des nichtnormalen des
abnormalen hat auch längst die
Grundpfeiler unseres Zusammenlebens
fasst dazu einige Beispiele das erste
ist die Idee von Herrschaft und
Staat vermutlich liege ich nicht falsch
wenn ich sage dass die meisten hier im
Raum oder auch außerhalb dieses Raum
Raums es als gut und richtig als normal
ansehen dass es den Staat wie wir ihn
heute kennen gibt und dass es den
meisten dabei gar nicht einfällt dass
sie von eben diesem Staat sprichwörtlich
beherrscht werden diese Personen werden
mir vermutlich entgegnen ist es denn
nicht das Volk dass die Regierung und
die Politik bestimmt regiert sich das
Volk nicht selbst wo also Herr polleid
ist denn das Problem nun meine Antwort
ist der Staat wie wir ih heute kennen
verkörpert die Herrschaft in der Moderne
und er ist in den Köpfen der meisten
Menschen nicht nur normalisiert sondern
sogar hypernormalisiert das hat viele
Gründe so war für viele von uns der
Staat immer schon da ohne ihn kann man
sich das gar nicht vorstellen das
gesellschaftliche Zusammenleben wie
könnte es ohne ihn gehen wenn nicht der
Staat wer wenn nicht der Staat baut die
Straßen verantwortet die Gesundheits und
Altersvorsorge stellt das Geld bereit
doch mit einfachen handlungslogischen
Überlegungen erkennen wir dass der Staat
wie wir ihn heute vor hinter und über
uns haben eine Absurdität ist dass seine
Normalisierung seine hypernormalisierung
Ausdruck eines verführten eines
verwirrten Geistes ist mit maruray
Rothbart und Hans Hermann Hoppe lässt
sich der Staat verstehen als der
territoriale zwangsmonopolist mit der
letztentscheidungsmacht über alle
Konflikte a seinem Gebiet der sich zudem
das Recht nimmt die Menschen zu
besteuern ein solcher Staat kann nicht
auf natürlichem Wege zustande gekommen
sein natürlich hier im Sinne von ohne
Zwang und Gewalt so gibt es keinen
Vertrag der die Menschen den sie oder
ich unterschrieben hätten und mit dem
wir uns freiwillig dem Staat unterst
hätten auch ihre Vorfahren wage ich zu
behaupten haben keinen solchen Vertrag
jemals gesehen geschweige denn aus
freiem Willen
unterzeichnet vor allem aber ist es eine
handlungslogische Unmöglichkeit dass
eine Person sich bereit erklärt sich ein
für alle Mal dem
zwangsmonopoliststaat zu unterwerfen
denn dadurch wäre die Person nicht mehr
Eigentümer ihres Körpers und ihrer
sonstigen Güter sondern sie viele de
facto in einen Sklavenstatus zurück das
Eigentum der Person würde zu fiatigentum
Eigentum von States Willkür das aber ist
nicht nur rechtsphilosophisch
zweifelhaft es ist handlungslogisch
gesehen eine absurität es steht
gewissermaßen auf einer Stufe mit der
Verneinung des Eigentums als sogenanntes
Apriori wer das Eigentum als Kategorie
des menschlichen Handelns verneint der
setzt dessen Gültigkeit bereits
stillschweigend voraus sagt damit also
etwas Absurdes etwas Falsches das soeben
Gesagte gilt auch für den demokratisch
verfassten Staat wir haben es auch heute
schon gehört demokratie heißt im
heutigen Verständnis Mehrheitsprinzip
grob gesagt die Mehrheit bestimmt wo es
lang geht und weil die Mehrheit aus dem
Volk stammt so meinen viele regiere sich
das Volk selbst die Wahrheit ist jedoch
auch in der Demokratie her herrschen die
einen über die anderen das Volk ist
gespalten in zwei Klassen die
Regierenden und die regierten und wenn
man noch etwas länger nachdenkt dann
erkennt man dass das Konzept der
Demokratie unter inneren Widersprüchen
leidet ich frage was passiert wenn die
Mehrheit dafür eintritt dass nach der
nächsten Wahl ein Diktator die
Regierungsgeschäfte übernimmt nun dann
wäre die Demokratie nach der nächsten
demokratischen Wahl keine mehr wäre
abgeschafft den die Mehrheit hätte ja
fortan unter einem Diktator nicht mehr
das sagen allerdings wird es nicht als
statthaft angesehen dass die Demokratie
sich im Zuge einer demokratischen Wahl
selbst abschafft doch wenn genau das
nicht erlaubt ist dann hat die Mehrheit
ganz offensichtlich nicht das letzte
Wort wer aber wenn nicht die Wähler hat
es denn dann übrigens wird dieser
Widerspruch nicht
offenbar wird nicht nur offenbar wenn
die Mehrheit beschließt einen Diktator
ins Amt zu wählen dieser Widerspruch
tritt dann auch z Tage wenn die Mehrheit
sich für eine rein libertäre eine re fre
eine Reihe freie Gesellschaft
entscheidet denn auch hier setzen die
Menschen dann sehr wahrscheinlich nicht
auf
Mehrheitsentscheidungen viel mehr werden
die Eigentümer ihre ihr
gesellschaftliches Miteinander wohl im
Zuge friedlicher freiwillig
geschlossener beizzeitig als gut
befundener Verträge regeln wollen aber
nicht nur eine freie Marktgesellschaft
ist so gesehen unvereinbar mit der
Demokratie wie sie heute verstanden wird
sondern sie ist auch unvereinbar mit dem
Sozialismus Sozialismus entscheidet eine
kleine Gruppe das Politbüro das
Zentralkomitee oder der Diktator was wie
wo und in welcher Menge produziert wird
und wer was wann wo konsumieren darf und
wenn der Diktator über die Zuteilung der
Ressourcen entscheidet dann ist auch
klar dass es keine Demokratie geben kann
weil sich keine politische Opposition
lange halten wird keine Mittel hat und
bekommt ihre Geschäfte auszuführen
geschweige denn dem Diktator gefährlich
werden kann kan Mary rootbart kommt
daher zum Schluss dass die Demokratie
ein instabiles Gleichgewicht darstellt
das entweder in Richtung Freiheit also
privatrechtsgesellschaft drängt oder
sich in Richtung Unfreiheit also
Sozialismus verschiebt und wenn Sie
diese Pole erreicht hat sie dort jeweils
ihr Ende findet welch treffende Einsicht
mag man sich jetzt denken wenn man auf
die aktuellen Geschehnisse in der
westlichen Welt blickt je mächtiger der
Staat wird desto stärker geht es gegen
die Demokratie dass also viele Mensche
Menschen heute ihren demokratischen
Einfluss schwinden sehen hat ihre
Ursache und Entsprechung in der
machtzunahme des Staates die die
Demokratie selbst
befördert auch der sogenannte Hyper auch
der sogenannte Interventionismus wird
heute vielfach hypernormalisiert obwohl
er doch nachweislich große wennig gar
verheerende Schäden bewirkt
Interventionismus bedeutet dass der
Staat Zwangs und fallweise in das
Wirtschafts und Gesellschaftsleben
eingreift mit dem Versprechen bestimmte
wünschenswerte Ziele erreichen zu wollen
doch der Interventionismus und das
wissen wir durch die Arbeiten
insbesondere von Ludwig von miseses
erreicht entweder die versprochenen
Ziele nicht und dabei verursacht er
Schäden die vorher noch nicht oder in
dem Ausmaß zu beklagen waren oder aber
der Interventionismus erreicht
tatsächlich das angestrebte dann aber
nur ind dem er schlechte Nebeneffekte
verursacht aus eben diesen Gründen löst
der Interventionismus
Interventionismus Spiralen aus die sich
immer schneller drehen zielverfehlungen
und neue Probleme führen zu neuen
Interventionen und Intervention folgt so
auf Intervention und früher oder später
sind die Eingriffe des Staates in
Wirtschaft und Gesellschaft so
weitreichen und tiefgreifend geworden
dass der Staat die Freiheiten von
Bürgern und Unternehmern zerstört die
vol wirtschaft zu einer staatlichen
Befehls und lenkungswirtschaft macht die
den Menschen Zwang und Gewalt und
letztlich auch Verarmung bringt das
hypernormalisieren des Interventionismus
wenn also die Menschen fest glauben es
sei gut und richtig es sei normal wenn
der Staat versucht mit Gewalt Gutes zu
tun erweist sich als besonders
zerstörerisch in Deutschland ist
übrigens so meine Beobachtung der
Interventionismus unter dem Begriff
sozial Marktwirtschaft in den Köpfen
vieler Menschen
hypernormalisiert ein weiteres Beispiel
des hypernormalisierten
Interventionismus ist die Europäische
Union sie wird bekanntlich weithinehend
als
friedensprjekt gelobt sie hat ja auch in
2012 den Friedensnobelpreis erhalten
zwear ist Kritik an einzelnen Maßnahmen
der EU durchaus öffentlich akzeptiert
wie z.B an der bananenverordnung Oder
dem Verbot für Verbrennungsmotor en ab
2035 wer jedoch fundamentale Kritik an
der EU übt den Austritt eines Landes aus
ihr fordert oder sie gar auflösen möchte
in ihrer bisherigen Gestalt der erfährt
schon weit weniger
Zustimmung im Zuge einer nüchternen und
handlungslogischen Betrachtung zeigt
sich jedoch dass die EU nichts anderes
und im Kern ist als ein Kartell von
Staaten dem alle ökonomischen und
ethischen defekte der Einzelstaaten
ebenso anhaften mehr noch die EU
potenziert die ihr zugrunde liegenden
ethischen und ökonomischen defekte indem
sie etwa den Wettbewerb unter ihren
eigenen Mitgliedern verringert also auf
Zentralisierung drängt danach trachtet
die dezentrale Entscheidungsfindung nach
und nach in eine zentralisierte zu
überführen sie ist ein knallhartes
Kartell das die nationalen Wähler de
facto entmachtet zugunsten der
Zentralstelle in Brüssel die nur noch
recht schwer oder gar nicht mehr
kontrollierbar ist durch den Wähler vor
Ort doch diejenigen die die EU
hypernormalisiert haben erkennen die mit
ihr verbundenen Probleme meist nicht die
hypernormalisierung von Herrschaft Staat
Demokratie
Interventionismus beschädigt die
Grundlagen der freien Wirtschaft und
Gesellschaft genauer sie macht den Weg
frei für eine ideologisch
freiheitsfeindliche Politik die die
westliche Zivilisation nach und nach zu
stören droht das Eigentum beispielsweise
der Zentrale Stützpfeiler des
Wohlstandes erfährt eine
voranschreitende Relativierung eine
unter oder auch Aushöhlung durch
Besteuerung Verbote Gesetze Verordnung
es wird immer schwieriger für
Leistungsträger ihr Eigentum zu erhalten
geschweige den Eigentum aufzubauen
oder die Marktpreise vieler Güter sind
heutzutage durch produktionsferne
Gebühren und
Kostenbestandteile astet senden daher
nicht mehr verlässliche
knappheitssignale folglich kann die
volkswirtschaftliche Produktion auch
nicht mehr sicherstellen dass die
dringendsten Bedürfnisse der Menschen
zuerst erfüllt werden die materielle
Güterversorgung verschlechtert sich oder
die Staaten greifen zusehens in das
Gewinn und verlustprinzip ein das
sicherstellen soll dass die aus Sicht
der Kunden besten Anbieter gefördert und
die schlechten Anbieter aus dem Markt
verdrängt werden Subvention steuerliche
Ungleichbehandlungen staatliche
Markteintrittsbarrieren etc erschweren
oder verunmöglichen es dass knappe
Ressourcen in die besten Verwendung
gelenkt werden auch dadurch leidet die
materielle Güterversorgung der Menschen
oder mit kreditfinanzierten Ausgaben
fördern die Staaten einige Industrien
und Arbeitsplätze aufkosten anderer
Industrien und Arbeitsplätze nicht mehr
die Konsumenten bestimmen die Produktion
der Staat steuert sie zusehens oder die
Arbeitsteilung die das Kernelement
unseres Wohlstandes ist und seiner
Mehrung wird zusehens beeinträchtigt
durch Import oder Exportzölle oder durch
Sanktionen das schwächt Wachstum und
Beschäftigung und nicht zuletzt
verschlechtern die Staaten das Geld ihr
fiatgeld ist chronisch inflationär es
begünstigt einige wenige auf Kosten
vieler es verursacht Wirtschafts und
Finanzkrisen sendet die
Volkswirtschaften in eine
Überschuldungssituation
und es senkt auch das sollten wir nicht
vergessen die Kosten für außenpolitische
Aggressionen und die
Kriegsführung vor allem aber die Krisen
die das Fiat Geld verursacht nutzt der
Staat um immer größer und immer
mächtiger zu werden die Regierenden und
ihre Handlanger verstehen sich nämlich
sehr gut darauf die Ursache der Krise
fälschlicherweise den Märkten anzulasten
mit dieser falschen Problemdiagnose
ausgestattet gibt der Staat dann vor
Maßnahmen gegen weitere
Krisen zu treffen indem er reguliert
verbietet noch stärker auf
pumpwirtschafte durch Zinssenkungen und
Ausgabe von immer mehr Kredit und Geld
die Konjunktur in Gang
hält dadurch werden natürlich die
Probleme bestenfalls provisorisch
übertüncht in Wahrheit jedoch vergrößert
und die Saat für neuerliche Krisen wird
gelegt größere Krisen durch die der
Staat noch stärker in Wirtschaft und
Gesellschaft eindringen kann vor allem
sonderinteressengruppen wie z.B Big
Business big Banking big Tech Big Pharma
und auch big Food und auch
freiheitsfeindliche kollektivistisch
sozialistische Ideologen spannen früher
oder später den Staat für ihre Zwecke
ein ein Staat der in den Augen der
unterworfenen hypernormalisiert ist ist
einer der von der Kette gelassen wurde
der die ihm gesetzten Grenzen sprengt
und so lassen sich tatsächlich unter
Überschriften wie great Reset oder
Agenda 2030 der UN oder neue Weltordnung
eine Zerschlagung zivilisatorischer
Errungenschaften auf den Weg bringen
wohin das ganze führt wenn der Weg auf
dem der Westen sich befindet nicht
beendet wird nun vermutlich in eine Art
modernen Sozialismus einen
neosozialismus und dieser hat das ist
auch heute schon angeklungen eine
finstere Agenda geht es nach den
neosozialisten so sollen die Menschen
ihr Leben nicht nicht mehr freiheitlich
selbstbestimmt in einem System freier
Märkte gestalten dürfen sie sollen viel
mehr von oben von einer zentralen Stelle
gelenkt und gesteuert werden über
beispielsweise social credit Scores
digitalen Impfpass oder auch digitales
Zentralbankgeld die Volkswirtschaften
sollen sich vorgeblich zur
Ressourcenschonung abkehren vom Wachstum
es soll weniger produziert und
konsumiert werden und nicht wenige die
vom neosozialismus beselt sind sehen
sogar eine Reduktion der Weltbevölkerung
als notwendig und wünschenswert an vor
allem wenn die Menschen die Idee
zusehenen hypernormalisieren die
Volkswirtschaften müssten und dürften
nicht mehr wachsen wird es gefährlich
und wir haben ja heute schon einen
Filmbeitrag gesehen wo solche
Forderungen erhoben werden mit natürlich
der Intention diese Ideen zu
hypernormalisieren Wirtschaftswachstum
führt nicht nur zu einer Verbesserung
des
materiellen vorrates der Menschen es
dieht insbesondere auch der
Konfliktvermeidung wenn der Kuchen
insgesamt wächst wird jeder besser
gestellt selbst wenn sein Anteil am
Kuchen gleich bleibt ohne
Wirtschaftswachstum verschärfen sich die
Knappheit und es gibt
Verteilungskonflikte und die werden
schärfer es zeigt sich dann auch eine
Verrohung der Sitten es kommt zu mehr
Aggression mehr
Kriminalität auch die Wahrscheinlichkeit
neue Kriege vom zaunbrechen steigt unter
diesen Bedingungen denn weniger Wachstum
bedeutet auch weniger intensive
Arbeitsteilung die Menschen verlieren
dann das Interesse an ihren Mitmenschen
national wie international sehen sich
einander nicht mehr als Partner sondern
als harte Konkurrenten in der
Bewältigung ihrer eigenen
lebensherausforderung und ist erst
einmal das Marktsystem hinreichend
diskreditiert und zerstört können
Konflikte über knappe Ressourcen nicht
mehr über Preissignale gelöst werden
sondern sie führen zu gewaltsam
kriegerischen
Auseinandersetzungen ja nicht nur der
Verlust des Wohlstandes sondern auch des
Friedens ist die Folge wenn Kräften
freie Hand gelassen wird die die
Menschen veranlassen wieder
naturgesetzliches unlogisches
irrtümliches und dysfunktionales zu
normalisieren oder gar zu
hypernormalisieren ich denke sehr
verehrte Damen sehr Gerte Herren es ist
ein zusätzlich Erkenntniswert wenn man
den Problemkreis den ich bisher
skizziert habe letztlich als Folge einer
antiaufklärung versteht als ein Resultat
ausgeblendeter Vernunft was meine ich
mit Aufklärung im Jahr
1784 veröffentlichte der Königsberger
Philosoph Immanuel Kant einen Aufsatz
mit der
Überschrift die Beantwortung der Frage
was ist Aufklärung Aufklärung so kann
ist der Austritt aus unserer
selbstverschuldeten Unmündigkeit um aus
der selbstverschuldeten Unmündigkeit
herauszutreten müssen wir so kann unsere
Faulheit und unsere feigeit überwinden
und selbst denken wir müssen uns so
sagte es Kant aus dem geistigen
gängelwagen befreien in denen uns
diejenigen gesperrt haben die uns
beherrschen wollen und das heißt wir
müssen erkennen dass das
hypernormalisieren des Wied
naturgesetzlichen unlogischen
irrtümlichen und dysfunktionalen das das
Ergebnis einer antiaufklärung ist einer
besonders bösartigen sogar sollte ich
hinzufügen der Ausweg ist das eigene
Denken ist vor allem das
handlungslogische Denken wie es
insbesondere der Ökonom Ludwig von
mieses herausgestellt hat es ist ein Weg
sich auf andere sich und andere
aufzuklären damit man aus diesem aus
dieser geistigen Gängelung aus diesem
geistigen Gefängnis entkommen kann und
wie sie bereits bemerkt haben hatte ich
in meinem Referat bereits ein
handlungslogische Überlegungen
vorgebracht etwa um die Absurdität des
Staates wie wir ihn heute kennen oder
die Schädlichkeit des Interventionismus
herauszuarbeiten durch
handlungslogisches denken können wir
viel Wichtiges unzweifelhaft erkennen
wir können beispielsweise erkennen es
gibt nur zwei Arten mit denen wir
Menschen uns austauschen können
Freiwilligkeit auf der einen Seite oder
Zwang und Gewalt auf der anderen Seite
einschließlich der Täuschung dazwischen
gibt es nichts terzium
nondatur das freiwillige Transaktionen
für alle daran beteiligten vorteilhaft
sind dass aber solche die auf Zwang und
Gewalt beruhen under auch Betrug
beinhalten den einen Nutzen und den
anderen schaden dass der Staat wie wir
heute kenne für kennen für Zwang und
Gewalt steht nicht aber für
Freiwilligkeit durch handlungslogisches
denken können wir zudem wissen dass der
Interventionismus wenn er nicht gestoppt
wird in den neosozialismus führt und
dass er nicht funktionieren kann
Wirtschaft und Gesellschaft zerstören
wird und dass der great Reset also der
große neustaat auch wenn er sich mit
verheißungsvollen Versprechungen
maskiert aus der interventionistischen
sozialistischen ideenhexenküche stammt
und genauso wie der Sozialismus
alterprägung den Menschen nicht das Heil
sondern Verarmung und Zwang und Gewalt
bringen
wird bei Alex
lesen wir dass das hypernormalisierte
verantwortlich dafür war dass das
Sowjetsystem für viele Bürger unerwartet
aber dann doch nicht überraschend sein
Ende fand ich leite daraus vor allem
eine Konsequenz ab sie lautet in einer
Welt in der die Menschen verleitet
werden
wiedernatürliches unlogisches
irrtümliches und dfunktionales zu
hypernormalisieren mag man nur allzu
leicht die Wahrscheinlichkeit
unterschätzen dass das unerwartete und
überraschende geschieht dass sich die
Dinge in einer Geschwindigkeit und in
einem Ausmaß verändern wie es sich viele
aus heutiger Sicht vermutlich nicht
vorstellen können und das sehr verehrte
Damen und Herren ist was mich
optimistisch macht denn die Aufklärung
die wir gemeinsam heute im Saal
betreiben und die auch noch auf vielen
anderen informationsskkanälen sich
verbreitet baut gerade viel viel größere
Druckwellen der Veränderung auf als wir
denken eine Druckwelle der die
sozialistischen und neosozialistischen
Ideen nicht standhalten werden sie haben
intellektuell nämlich den Kampf schon
längst verloren ihre Niederlage wird nur
noch durch allgegenwärtige
antiaufklärung durch Lug und Trug und
Einschüchterung und cancel culture und
Zensur verschleiert wer die Freiheit
will der betreibt am besten daher eifrig
Aufklärung hört auf feige und faul zu
sein spricht die Wahrheit aus lässt sein
Denken von der Handlungslogik erhellen
widerspricht Lügen und Falschheiten
ermutigt seine Mitmenschen es ihm gleich
zuun und hört vor allem auch damit auf
das abnormale zu
hypernormalisieren und wenn immer mehr
Menschen so denken und handeln dann
verliert der neosozialismus den Krieg
der Ideen da bin ich ganz sicher vielen
Dank für Ihre Aufmerksamkeit
[Applaus]