11.12.2024
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"Und wie werden all diese Gegenstände [Messer etc.] verboten, und wenn sie verboten sind, wie wird das Verbot durchgesetzt? Anstatt unschuldige Menschen zu verfolgen, die verschiedene Gegenstände besitzen oder bei sich führen, sollte das Rechtswesen folglich damit befasst sein, wirkliche Kriminelle zu bekämpfen und zu ergreifen."
(Murray N. Rothbard, For a New Liberty (2006), S. 140 f.)
von Rainer Fassnacht:
https://www.misesde.org/2011/09/fassnacht-rainer/
Am 28. Oktober 2024 hier als Artikel erschienen:
https://www.misesde.org/2024/10/messerverbote-mehr-sicherheit-durch-einschraenkung-der-freiheit/
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Titel-Foto: Adobe Stock Fotos (bearbeitet)
[Musik]
Ludwig von Mies Institut
Deutschland der
Podcast messerverbote mehr Sicherheit
durch Einschränkung der
Freiheit 28 Oktober
2024 von reainer
Fassnacht am Freitag den 18 Oktober 2024
hat eine Mehrheit der Abgeordneten des
Bundestages einen Teil eines
umfassenderen Gesetzentwurfs angenommen
Artikel 5 der Drucksache
2012805 der künftig einige gänzlich
unverzichtbare alltägliche Handlungen
verbietet bzw unter Strafe stellt es
geht um solche Handlungen welche den
Einsatz eines Messers
erfordern da diese eine Messer
erfordernde Handlungen aber tatsächlich
beispielsweise zum Schneiden eines
Apfels alternativlos sind und dies auch
dem Gesetzgeber klar ist steht im Gesetz
auch eine Liste von Umständen unter
denen die Handhabung mit dem Messer
trotzdem ausgeführt werden darf das
klingt vielleicht nach einem Witz ist es
aber nicht und es wird leider noch
witziger wie die ersten Zeilen dieses
sogenannten sicherheitspakets zeigen
Zitat dieser Gesetzentwurf dient der
Verbesserung der inneren Sicherheit und
des
Asylsystems der islamistische Anschlag
am 23 August 2024 auf einem Volksfest in
Solingen hat zuletzt deutlich gemacht
dass die Sicherheit im öffentlichen Raum
bedroht ist
zitatende man schränkt also die Freiheit
jener Menschen ein die sich an die
Gesetze halten und keine extremistischen
Absichten verfolgen um zu verhindern
dass Extremisten unsere Freiheit
einschränken Logik sieht anders aus es
lässt sich zeigen dass weitgehende
Einschränkung und Verbote von Messern
sowie diese im aktuellen deutschen
Gesetzentwurf vorgesehen sind Freiheit
und Sicherheit weiter
erodieren was plant die
Politik mit dem Gesetzentwurf werden
mehrere Gesetze und eine Verordnung
geändert es beginnt mit Artikel 1
Änderung des
bundesverfassungsschutzgesetzes und
endet mit Artikel 8 Änderung der
Verordnung über die Zuständigkeit der
Bundespolizeibehörden
im Artikel 5 geht es um die Änderung des
Waffengesetzes dort sind zahlreiche
Modifikationen zu finden die
friedliebende messernutzer betreffen
ohne großen Aufwand und
Hintergrundwissen ist es für einen
juristischen leihen fast unmöglich zu
verstehen was diese Änderungen bewirken
werden oft wird nur ein Wort in eine
bestehende Regelung eingefügt oder ein
Satzzeichen geändert da nur die
Änderungen aber nicht der neue
gesamtwort laut zu sehen sind fällt
nicht direkt auf welche weitreichenden
Auswirkungen selbst minimale
Veränderungen haben
können die im Gesetzentwurf enthaltenen
Änderungen im Waffenrecht erstrecken
sich von Seite 10 bis zur Seite 18
zusätzlich finden sich Erläuterungen zu
diesen Änderungen auf den Seiten 31 bis
40 es kommt hinzu dass im Rahmen der
Anhörung teils sehr umfangreiche und
ausgesprochen kritische Stellungnahmen
zum Entwurf abgegeben wurden kondensiert
man das Vorhaben in Bezug auf Messer auf
das Wesentliche für friedliebende
Menschen die im Alttag Messer benötigen
zeigen sich drei Punkte erstens Messer
werden verstärkt in das Waffenrecht
einbezogen obwohl es Werkzeuge sind
zweitens messernutzer werden zahlreichen
neuen Beschränkungen unterworfen und
sind bei Kontrollen vermehrt auf
Wohlwollen angewiesen weil es mehr
unklare Begriffe und Ermessensspielräume
gibt drittens friedliebende Bürger
werden kriminalisiert bzw als suspekte
Objekte betrachtet die ihre
Ungefährlichkeit beweisen müssen um zu
verstehen wie einschränkend die
beabsichtigten Änderungen sein können
und welche Auswirkungen damit auf
Freiheit und Sicherheit verbunden sind
ist es hilfreich zunächst genauer darauf
zu schauen was ein Messer überhaupt
ist was ist ein Messer Messer sind
unverzichtb und gehören zu den ältesten
Werkzeugen der Menschheit auch
Özi die Gletschermumie aus der Steinzeit
hatte ein Messer dabei das Messer
welches bei Ötzi gefunden wurde ist das
einzig vollständig erhaltene aus dieser
Zeit eine Klinge aus Feuerstein wurde in
einen gespaltenen Griff aus Holz
geschoben der mit Tiersehnen umwickelt
war auch eine Scheide aus lindenb und
ein retoucheur zum Nachschärfen gehörte
zur Ausrüstung
die Bestandteile eines Messers und das
Zubehör sind bis heute prinzipiell
gleich geblieben trotzdem haben sich
zahlreiche Details geändert neue
Materialien und technische Methoden
werden eingesetzt die Auswahl hat
zugenommen unter anderem weil Messer
nicht mehr nur unverzichtbares
überlebenswerkzeug sind sondern auch
Sammelobjekt oder Kunstwerk sein können
Kulturgut Schneidwerkzeug beschreibt
treffend was ein Messer
ausmacht wie unverzichtbar das
Schneidwerkzeug Messer auch heute ist
wird deutlich wenn Sie sich vorstellen
ohne jegliche scharfe Klinge auskommen
zu müssen sie können weder eine Scheibe
Brot abschneiden noch ein Paket öffnen
ohne ein Messer zur Hand zu haben bei
schweren Unfällen verdanken Menschen ihr
Leben nicht selten dem Umstand dass eine
scharfe Klinge zur Hand war um
verklemmte GTE zu
kappen Freiheit im messerkext
kann ein Straftäter der mit einem Messer
umherläuft und Menschen verletzt oder
tötet sich berechtigt auf seine Freiheit
berufen nein die eigene Freiheit endet
dort wo die Freiheit inklusive der
körperlichen Unversehrtheit anderer
Menschen beginnt Freiheit ist dadurch
gekennzeichnet keine Handlungen unter
Zwang ausführen zu müssen wie sieht es
aus wenn jemand aus Gewohnheit ein
Messer dabei hat es aber nie wirklich
verwendet
lässt sich ihm dies ohne
Freiheitseinschränkung verbieten nein ob
es tatsächlich genutzt wird ist
unerheblich es gibt keine Möglichkeit
ihn zu zwingen auf die Mitnahme zu
verzichten ohne damit seine Freiheit als
friedlicher Bürger zu
beeinträchtigen und auch wenn er sein
mitgeführtes Messer bislang nie
benötigte der Augenblick kann später
kommen was ist wenn jemand ein Messer
mitführt um sich gegen potenzielle
Angriffe mit dem Messer wehren zu können
die Praxis zeigt dass dies keine gute
Idee ist weil messerkämpfe in der
Realität für beide Seiten blutig enden
distanzhalten und flüchten sind einem
Kampf mit scharfer Klinge vorzuziehen
das Motto könnte lauten siehst du es
Blitzen besser
flitzen trotzdem wäre es eine
Freiheitseinschränkung diesen Menschen
die Mitnahme eines Messers zu verweigern
er würde sich sicherer fühlen und stellt
als Fried liebender Bürger keine Gefahr
für seine Mitmenschen da Objektiv stellt
nicht das Messer die Gefahr da sondern
jener Mensch der dieses verwendet um
damit Straftaten zu begehen was auch mit
zahlreichen anderen Werkzeugen als
Tatmittel möglich wäre es kommt hinzu
dass freiheitseinschränkungen durch
Zwang auf rechtsschaffende Bürger
Straftäter nicht davon abhalten
Körperverletzung oder Mord zu begehen
England hat derzeit die restriktivsten
messerverb in ganz Europa trotzdem ist
die Anzahl der polizeilich erfassten
messerstraftaten ausgesprochen hoch in
Deutschland wurde der Umgang mit Messern
im Waffenrecht bereits mehrfach
verschärft was jedoch nicht zu einer
Reduzierung der Straftaten mit diesem
Tatwerkzeug führte außerdem kamen bei
den besonders Medien wirksamen
messerstraftaten wie in Mannheim oder
Solingen solche Messer zum Einsatz die
auch schon nach altem Recht nicht hätten
geführt also in der it getragen werden
dürfen all dies zeigt dass es wichtig
ist den Blick nicht auf das Werkzeug zu
richten sondern auf jene Menschen die
damit die körperliche Unversehrtheit
anderer Menschen verletzen hier müssen
Regelungen ansetzen zumindest wenn sie
tatsächlich mehr Sicherheit bringen
sollen ohne die Freiheit
rechtsschaffender Bürger
einzuschränken der Ökonom und
sozialphilosoph Mary Ann Rothbart
geboren 1926 gestor
1995 schrieb Zitat und wie werden all
diese Gegenstände wie Messer etc
verboten und wenn sie verboten sind wie
wird das Verbot durchgesetzt anstatt
unschuldige Menschen zu verfolgen die
verschiedene Gegenstände besitzen oder
bei sich führen sollte das Rechtswesen
folglich damit befasst sein wirkliche
Kriminelle zu bekämpfen und zu ergreifen
zitatende Kriminalisierung
rechtsschaffener
Bürger auch dem Gesetzgeber ist klar
dass Messer per se keine Waffen sind
dies erkennt man beispielsweise an der
gewollten Neuformulierung der
Überschrift von Paragraph 42 des
Waffengesetzes die künftig lauten soll
Verbot des Führens von Waffen und
Messern bei öffentlichen Veranstaltungen
Verordnungsermächtigungen für
Verbotszonen die Messer werden hier
explizit hinzugefügt
diese Hinzufügung bzw Differenzierung
zwischen Waffen und Messern ist eine
Konsequenz des Umstandes das Messer
Werkzeuge
sind die erweiterte Einbeziehung von
Messern in das Waffenrecht hat
weitreichende Auswirkungen
beispielsweise dürfen sie unter
zahlreichen neu hinzugekommenen
Umständen kein Messer dabei haben es
gilt nicht mehr die Unschuldsvermutung
bzw die Annahme dass sie ein
rechtsschaffener Bürger sind der nicht
vorhat ein Messer missbräuchlich
einzusetzen stattdessen werden sie als
unzuverlässig eingestuft und in ihren
Handlungen beschränkt weil der
Gesetzgeber ihnen
mstraut weil einige Menschen das
Werkzeug Messer genutzt haben um andere
Menschen zu verletzen oder zu töten wird
die große Mehrzahl der rechtsschaffenen
Bürger
kriminalisiert wenn sie sich
beispielsweise mit Freunden zu einem
Picknick treffen möchten kann es bei
einer Polizeikontrolle passieren dass
das Brotmesser im picknikkorb zu er
drastischen Strafe führt dazu schreibt
dr Philip Wittmann VGH badenwürtemberg
in seiner schriftlichen Stellungnahme
zur öffentlichen Anhörung von
Sachverständigen des Ausschusses für
Inneres und Heimat des Deutschen
Bundestages der 20 Wahlperiode am 23
September
2024 in der ausschussducksache
204493a neu Zitat im Fall aus
berechtigten Gründen mitgeführter Messer
ergibt sich zudem ein ständiger
Rechtfertigungsdruck da diese Gründe
auch gegenüber den kontrollierenden
Personen individuell dargelegt werden
müssen wobei rechtliche
Fehleinschätzungen des Betroffenen
wiederum vollständig unabhängig von
eigener Gewaltneigung oder Potenzial mit
einer bußgeldsanktion von theoretisch
bis zu 10 000 € bedroht sind
zitatende außerdem belegen die
zahlreichen im Gesetz Entwurf explizit
genannten
Ausnahmetatbestände wie unverzichtbar
Messer tatsächlich sind doch wie sicher
können sie sein dass ihr berechtigtes
Interesse bei Kontrollen tatsächlich
anerkannt wird auch wenn sie
ausdrücklich einen der genannten Gründe
nennen wer bei anlasslosen Kontrollen
die künftig möglich sein werden ein
Messer dabei hat z.B um auf dem
kirchenbasar Kuchen zu schneiden oder im
Wald Pilze vielleicht auf dem Weg zur
Jagd oder zum Berg steigen
möglicherweise auch einfach nur weil das
Messer von den Gartenarbeiten noch im
Auto liegt kann als friedliebender
Bürger in den genannten Fällen und
vielen weiteren Situationen künftig zum
Straftäter
werden die Betroffenheit hängt von der
Häufigkeit der Kontrollen und dem
Wohlwollen der Kontrolleure ab auf dem
Land ist die Wahrscheinlichkeit deutlich
geringer als in der Stadt ein gut
gelaunter Polizist wird seinen
Ermessenspielraum eher zu ihren Gunsten
auslegen als ein schlechtgelaunter so
wird recht zu einer
Lotterie die messerrechtsänderungen im
vorliegenden Gesetzentwurf schaffen
keine zusätzliche Sicherheit sondern
vernichten diese durch unklare
Rechtsbegriffe und unermessliche
Ermessensspielräume sicher ist nur dass
mit den
messerrechtsänderungen im vorliegenden
Gesetzentwurf ein weiteres Stück
Freiheit verloren geht das Argument dass
weniger Messer weniger extremistische
Straftaten bewirken würden ist nicht
haltbar es kommt hinzu dass man zwar bei
einem Raketenwerfer oder einer Atombombe
zurecht behaupten kann dass es keinen
Anwendungsfall gibt der die körperliche
Unversehrtheit nicht beeinträchtigt aber
Messer sind Werkzeuge auf welche sich
dieser Gedankengang logisch nicht
übertragen
lässt das Ziel der
messerrechtsänderungen wird nicht nur
messerscharf sondern meilenwit verfehlt
extremistische Straftaten können damit
nicht verhindert werden den angepallten
Sicherheitsgewinn gibt es nicht was
jedoch sicher ist ist der
Freiheitsverlust für friedliebende
Menschen Ludwig von Mies schrieb Zitat
der schwerste politische Irrtum unserer
Zeit ist die Verkennung der Wurzeln der
modernen
Freiheitsrechte man glaubt dass alle
unter der Bezeichnung Menschen und
Bürgerrechte zusammengefassten Freiheit
ihren Ursprung und bestand
staatsgesetzen verdanken
zitatende die anstehenden Änderungen im
Deutschen messerrecht sind ein
plastisches Beispiel dafür welche Folgen
dieser Glauben haben
kann das war der Ludwig von Mies
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