Das astrologische Leitmotiv für 2025 lautet "Die grosse Flut". Wir kommen in die Beschleunigungs-Phase der Luft-Epoche. Das erfordert ein radikal neues Denken, ein ganz neues Bewusstsein.
Der bekannte Astrologe & Prognostik-Experte Dr. Christof Niederwieser zeigt diesen faszinierenden Perspektivenwechsel vom alten Erd-Denken zum neuen Luft-Denken anhand von vier großen Megatrends: Globale Machtverschiebungen, Deglobalisierung, Struktokratien und Demoralisierung des Arbeitsmarkts. Wie können wir unseren Blick auf diese Entwicklungen weiten, um die großen Chancen zu erkennen?
00:00 Astrologisches Leitmotiv 2025: Die grosse Flut 01:25 Materielosigkeit vs. Ideenlosigkeit 03:11 Jahres-Vortrag "Neues Bewusstsein 2025" 05:27 Die Megatrends aus der Perspektive von Erde und Luft 08:13 Globale Machtverschiebungen 10:35 Pluto in Wassermann: Die Umwertung aller Werte 12:47 Deglobalisierung 16:54 Struktokratien 19:41 Demoralisierung des Arbeitsmarkts 22:41 KI Künstliche Intelligenz & Mimikry 23:39 Digitale Möglichkeiten zwischen Verdummung und Hyper-Intelligenz 25:17 Welchen Weg des Bewusstseins wählst Du?
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das astrologische Leitmotiv für 2025 und bis weit ins 2026 hinein,
das lautet die große Flut. Ich habe ja dazu gerade erst im Oktober ein langes Video gemacht.
Die Gestade unserer alten Sicherheiten, die werden da, und es wird schon im Frühjahr 2025 beginnen,
die Gestade unserer alten Sicherheiten, die werden hinfortgespült.
Das ist wie eine große Reinwaschung. Alles, was aus der alten Erd-Epoche noch da ist,
aber einfach sich überlebt hat, alles, was da nicht mehr in die neue Luft-Epoche hineinpasst,
das wird in der Beschleunigungsphase, die ab nächstem Jahr ganz massiv zunimmt,
wird dahin fortgespült werden. All das Falsche wird sozusagen bereinigt, um Platz für das Neue zu machen.
Und das habe ich da ja zahlreiche Zuschriften von euch erhalten.
Ganz, ganz herzlichen Dank an dieser Stelle auch für jede einzelne Zuschrift, Kommentar von euch zu diesem Video.
Es waren da ganz, ganz wichtige Gedanken auch dabei.
Und die meisten von euch haben das ja auch sehr hoffnungsvoll aufgenommen,
so nach dem Motto, es wird zwar sicher eine schwierige Zeit werden,
aber wenigstens haben wir danach wieder eine klare Richtung, wo es denn hingehen soll.
Es gab aber auch einige Stimmen, die da relativ verzweifelt waren,
die gesagt haben, mir macht diese ganze Entwicklung Angst.
Ich war vielleicht schon in den Jahren davor schon ziemlich am Existenzminimum
und jetzt mit dieser Inflation, wo die Dinge einfach jetzt mittlerweile 25 bis 30 Prozent mehr kosten
als noch in den 2010er Jahren.
Jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr, wie das da weitergehen soll,
wie ich da irgendwie meine Existenz sichern soll.
Und deshalb bitte für alle von euch ganz, ganz wichtig zu Beginn,
Deutschland, Österreich, Schweiz zählen zu den mit Abstand wohlhabendsten Ländern dieser Erde.
Wir sind ganz oben an der Wohlstandspyramide.
Und selbst wenn wir jetzt deutliche Einbußen die nächsten Jahre hinnehmen,
müssen oder müssten, wird es den Menschen hier im deutschen Sprachraum
immer noch sehr, sehr gut gehen im Vergleich zu vielen anderen Ländern dieser Welt.
Also um es ganz klar zu sagen, Deutschland leidet nicht unter einer Materiellosigkeit,
weil dazu haben wir einfach in der vergangenen Erdepoche,
die letzten 200 Jahre viel zu viel vorgearbeitet.
Deutschland leidet nicht unter einer Materiellosigkeit,
Deutschland leidet unter einer eklatanten Ideenlosigkeit.
Und bei den Herausforderungen der kommenden Zeit,
da hilft es nichts, sich an die alten Werte zu klammern,
da hilft es auch nicht, dem Geld hinterherzulaufen.
Es ist so oder so vergebens, da helfen nur revolutionäre neue Ideen und Herangehensweisen.
Das heißt, die große Flut, wie ich das letzte Mal schon gesagt habe,
ist in erster Linie eine große Flut neuen Bewusstseins.
Und weil es einfach so ein unglaublich wichtiges Thema ist,
möchte ich nicht nur dieses Video hier dem neuen Bewusstsein widmen,
sondern auch meinem Jahresvortrag 2025.
Viele von euch waren in den letzten zwei Jahren schon dabei.
Wir hatten uns da angeschaut, die Megatrends, die größten Chancen der kommenden Jahre.
Und jetzt geht es wirklich um dich, jetzt geht es um jeden von uns,
jetzt geht es um das neue Bewusstsein 2025.
Der Vortrag, der wird stattfinden online am 21. Januar 2025.
Man kann sich auch gerne ab sofort auf meiner Webseite auf astrologie.de dazu anmelden.
Und es wird darum gehen, wie wir als Menschen durch diese epochalen Veränderungen,
durch diese große Flut hindurch navigieren können.
Wie jeder von uns seinen individuellen persönlichen Kompass dazu sich selbst erarbeiten kann.
Und das wird in diesem Vortrag, Jahresvortrag ist fast das falsche Wort,
es wird eine Mischung sein, einerseits aus Vortrag, andererseits aus,
man hat es ja früher auch gerne Erlebnisabend genannt,
aber vielleicht, ja, es wird im Grunde ein interaktiver Zukunftsworkshop,
eine Zukunftsfabrik werden.
Auch mit einer ausführlichen Fragerunde im Anschluss,
wie wir das ja auch schon die Jahre davor hatten.
Welche persönlichen Strategien sind da wichtig?
Wie wird dieser Bewusstseinswandel ausschauen?
Was wird da auch das Thema der finanziellen Freiheit darin für eine Rolle spielen?
Und ihr werdet sehen, da wird es eine vollkommen andere Antwort geben,
als die ganzen Finanzgurus, die euch erklären wollen,
wie ihr schnell reich werdet.
Das heißt, in diesem Jahresvortrag werden wir all diese Themen behandeln.
Da geht es vor allem um die Frage, wie wird Gesellschaft und Politik
im Jahr 2030 durch diesen kolossalen Bewusstseinswandel aussehen,
auf diesem Weg hin zu einer neuen Menschheit.
Ja, und heute möchte ich da ja schon ein bisschen vorarbeiten.
Ich habe ja die letzten fünf Jahre zahlreiche Trends,
Szenarien und Zukunftsbilder entwickelt
und habe die jetzt ja auch im Sommer zusammengefasst
in dem Zukunftsdossier, die Megatrends der Luftdeboche,
die ihr nach wie vor gerne auf meiner Webseite kostenlos herunterladen könnt.
Und diese Megatrends, die kann man jetzt einerseits
aus der Sicht des Verlustes, defizitorientiert,
aus Sicht der alten Erdeboche sehen.
Und dann machen sie einem natürlich Angst.
Oder man kann sie schon aus der Sicht der neuen Luftdeboche
mit dem beginnenden neuen Bewusstsein sehen.
Und dann sind das plötzlich gigantische Chancen.
Ja, und wie das funktioniert, das möchte ich jetzt
so anhand von einigen dieser Megatrends erklären.
Es ist ein bisschen so wie beim Vixierbild.
Ja, ihr kennt das ja, das alte Spiel,
wo man drinnen vielleicht lange Zeit nur eine alte Frau sieht.
Ja, und plötzlich kippt das Ganze um.
Es ist immer noch dasselbe Bild, es sind immer noch dieselben Fakten,
es sind immer noch dieselben Striche und Linien.
Aber plötzlich ist da eine wunderschöne junge Frau drinnen.
Ja, also das ist genau, was dieser Bewusstseinswandel
mit sich bringen wird.
Und aus Sicht der Erdeboche, da sehen wir das ja vor allem
aus Sicht der physischen Welt,
aus Sicht des Besitzes, der Sicherheiten,
auch aus Sicht dessen, was wir für unser Ego horten können.
Aus Sicht der Luftdeboche hingegen, da sehen wir das Ganze ja dann
aus Sicht der geistigen Welt.
Ja, und alles, was wir da an neuen Technologien haben,
die auf uns einrauschen.
Ja, dass plötzlich alles immateriell wird,
dass Daten und Informationen das neue Gold sind.
Aber auch so Technologien wie künstliche Intelligenz
oder Blockchain, das ist ja eigentlich nur so
die profane Verwirklichungsform von der neuen Luftdeboche.
Tatsächlich geht es in erster Linie um unseren Geist,
um unsere Ideen, um unsere Kreativität,
also Stichwort um unser Bewusstsein.
Ja, das sind auch Begriffe, die man in der alten Erdeboche
noch vielleicht benannt hat mit Begriffen wie Hellsichtigkeit
oder Hellsinn oder ja auch Medialität, Telepathie, Energetik
und wo wir jetzt aber auch die nächsten Jahre
vollkommen neue Begrifflichkeiten dafür finden und erfinden werden.
Und je nachdem, wo ihr jetzt mehr mit eurem Bewusstsein verortet seid
und jeder von uns hängt natürlich noch im einen oder anderen Bereich
noch stark in der alten Erdeboche drin, also wirklich jeder von uns,
je nachdem hat man eben auch eine ganz andere Wertung dieser Megatrends.
Also erster Megatrend hier, die globalen Machtverschiebungen
nach der bipolaren Welt mit den zwei Machtblöcken Ost und West,
wie wir es in der Zeit des Kalten Krieges hatten,
über die unipolare oder monopolare Welt,
wie wir sie dann nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatten,
also sprich eine globale Dominanz der kapitalistischen Marktwirtschaft,
vor allem vertreten durch die USA, aber auch durch Europa,
hin jetzt zu einer multipolaren Weltordnung,
wo es einfach ganz viele verschiedene Machtzentren gibt,
wo es verschiedene Bündnisse gibt,
wo eigentlich jedes Land im Grunde sich in verschiedenste Seiten orientiert.
Das ist sozusagen so der erste wichtige große Megatrend.
Wir haben es jetzt gerade gesehen am G20-Gipfel,
einhellig waren sich die Kommentatoren aus aller Welt einig,
man hat es endgültig gesehen, die alte Weltordnung und Werteordnung,
die gibt es nicht mehr, das heißt aus Sicht der Erdeboche,
wenn man das defizitorientiert betrachtet,
dann ist das natürlich eine extreme Angst vor Machtverlust,
gerade USA, Europa, wir stehen ja ganz ganz oben an der globalen Hackordnung
und jetzt plötzlich sehen wir, Jahr für Jahr müssen wir immer mehr
diese Vormachtstellung mit anderen Ländern, mit anderen Regionen teilen.
Das heißt aus Sicht der Erdeboche, aus dieser spätkolonialistischen Brille,
da mag das vielleicht Angst machen, aber aus Sicht der Luftboche,
wenn man das zukunftsorientiert sieht,
dann wird ja unsere Erde, unsere Welt endlich mal ein bisschen ausgewogener
in den Machtverhältnissen.
Plötzlich haben auch vormals arme Länder, unter Anführungszeichen Entwicklungsländer,
die Chancen zu einem großen Aufstieg, und eben nicht über viele Jahrzehnte,
sondern Luftboche exponentiell, auch in kürzester Zeit.
Und eben nicht nur mit der alten Entwicklungshilfe,
was ja so und so eine Sackgasse ist und war,
sondern erstmals eben aus eigener Kraft, aus eigener Energie.
Das heißt, viele der alt abgekarteten Machtspiele gehören der Vergangenheit an.
Sie funktionieren nicht mehr. Endliches Platz für Neues.
Und es ist ja auch gerade diese Woche Pluto endgültig in den Wassermann einmarschiert.
Ich habe da auch viele Zuschriften bekommen.
Ja, es gibt da jetzt so viele Videos.
Blut im Wassermann, Blut im Wassermann.
Ob ich mich nicht auch doch dazu äußern könnte?
Bitte einfach nochmal reinschauen in mein Video von vor zwei Jahren,
die Jahresvorschau 2023, gerne auch eben hier in der Videobeschreibung verlinkt.
Da findet ihr eigentlich alles, was zu Blut im Wassermann zu sagen ist und zu sagen war.
Ja, so erster Stichpunkt, die Umwertung aller Werte.
Ja, also diese alte Moral, was richtig, was falsch, was gut und böse ist,
die funktioniert halt einfach nicht mehr.
Ja, wir haben es jetzt gerade auch auf dem G20-Gipfel gesehen.
Also vieles von dem, wo hier die Mainstream-Medien sich einig sind.
Ja, die Bewertung des Ukraine-Kriegs, die Bewertung der Klimakrise,
die Bewertung des Nahost-Konflikts.
Da hat man es nicht geschafft, eine einstimmige Bewertung, eine einstimmige Formulierung zu finden.
Ja, zweites Motto, was ich da vor zwei Jahren gesagt hatte zu Blut im Wassermann,
der Kampf alle gegen alle.
Ja, eben in dieser multipolaren Weltordnung, da wird es einfach immer zerfrickelter.
Da gibt es verschiedenste Bündnisse, Seilschaften und am Ende ist jeder sich selbst der Nächste.
Das ist aber natürlich, was wir jetzt einerseits in der Sturm- und Drangphase der Lufthypoche
und natürlich auch die nächsten Jahre noch in der Beschleunigungsphase sehen werden,
wo die Fälle der globalen Macht sich total neu verteilen werden.
Mittelfristig aber, wenn man schaut die nächsten Jahrzehnte,
wird dieser Kampf alle gegen alle, frei nach Thomas Hobbes,
wird zu einer Kooperation jeder mit jedem.
Also das ist ja, wo es dann mittel- und langfristig hinläuft.
Dadurch, dass das alles sozusagen von den Seilschaften, von den Bündnissen
total multidimensional und vielfältig wird,
dadurch wird es auch zu vielfältigen Kooperationen kommen.
Und das ist ja auch eine sehr, sehr wünschenswerte Entwicklung,
die wir da die nächsten Jahrzehnte sehen werden.
Nächster Megatrend, die De-Globalisierung, die wir ja vor allem seit dem Ukraine-Krieg haben.
Und wo natürlich wir hier im deutschen Sprachraum in Europa, aber auch in den USA
das Gefühl haben, jetzt müssen wir es langsam warm anziehen.
Jetzt droht uns ein ziemlicher Wohlstandsverlust.
Warum? Durch die Globalisierung, die in den 1990er Jahren begonnen hat,
da konnten wir uns natürlich sehr, sehr bequem arrangieren.
Russland liefert uns das billige Gas, China ist die verlängerte Werkbank
und das, was daraus entsteht, das können wir in alle Welt schön exportieren
und eigentlich die deutschen Firmen, die sitzen dann nur noch dazwischen
und delegieren und kassieren.
Und dieses Modell, das funktioniert halt einfach nicht mehr.
Und das haben natürlich auch schon die letzten Jahrzehnte viele,
gerade Klein- und Mittelständler, ich sehe das ja bei ganz vielen Kunden und Klienten
von mir aus der astrologischen Unternehmensberatung,
viele haben das ja schon total kritisch immer schon gesehen,
weil diese Produktionsverlagerungen, diese Abgabe von Wissen und Know-how
haben natürlich auch einerseits zum immensen Wissenstransfer,
gerade nach China eben, geführt und auch zu dieser paradoxen Situation,
dass oft dann schon vier, fünf, sechs Jahre nach diesen Produktionsverlagerungen
die Menschen in den Zentralen in Europa nicht mal mehr gewusst haben,
wie sie eigentlich genau die eigenen Produkte herstellen.
Also nicht jeder ist ein Weltkonzern, der das dann penibel dokumentieren
und monitoren kann, gerade die Klein- und Mittelständler,
die haben da im Grunde ja eigentlich ihre ganze Kernkompetenz
auch nach Fernost hinüber geschoben.
Und was natürlich auch das perfide war in dieser Globalisierungswelle,
die hat ja auch einen enormen Kostendruck auf alle Hersteller ausgelöst.
Das heißt, auch wenn man das gar nicht wollte, war man ja gezwungen,
bei dieser Globalisierung, bei dieser Produktionsverlagerung mitzuspielen,
weil man sonst auch schnell in die Insolvenz gekommen ist.
Siehe Beispiel Elektrohersteller Löwe und noch viele, viele andere,
die ja lang probiert haben, wir machen wirklich zu 100% Made in Germany
und dann einfach durch die Kosten daran gescheitert sind.
Also dieses Made in Germany, Made in Austria, oft auch Made in Switzerland,
mag zwar ein schöner Marketing-Gag sein, aber das ist ja schon lange Illusion.
Für Made in Germany, da reicht es, alles in China herstellen zu lassen,
am Schluss noch ein, zwei Produktionsschritte in Deutschland zu machen,
die aber nicht mehr groß in die Kalkulation reinfallen
und einfach die Marge so anzusetzen, dass man dann hier eine Wertschöpfung unterstellen kann
und dann sind auch zu 99% in China gefertigte Produkte plötzlich Made in Germany.
Und jetzt haben wir endlich durch die De-Globalisierung die große Chance,
zurückzufinden zu unseren Kernkompetenzen, uns endlich wieder zu besinnen,
auf unsere eigenen Stärken, eben nicht nur durch Ausbeutung von anderen Regionen,
sondern aus eigener Kraft wieder was zu schaffen.
Die Kooperationen werden natürlich deutlich vielschichtiger werden müssen.
Also dieses in der Logistik im Einkauf, man hat einfach nur einen Lieferanten
für die verschiedenen unternehmenssensiblen Rohstoffe oder Vorfertigungsteile
oder auch für die Energie, das wird nicht mehr funktionieren.
Das heißt, man braucht natürlich immer, typisch Luftepoche, dezentral,
mehrere oder viele verschiedene Quellen, wo man dann auch sehr, sehr schnell und flexibel shiften kann.
Es ist auch eine riesen Chance, die De-Globalisierung für das,
was jetzt jahrelang unter dem Stichwort Industrie 4.0 eigentlich weggedämmert und weggeschlafen ist.
Jetzt endlich ist der Leidensdruck so groß, da auch wirklich enorme Energie hineinzustecken.
Und eben gerade das Thema Industrie 4.0 ist ja gerade für die deutsche Ingenieurs- und Handwerkskunst eine gigantische Chance.
Nächster Megatrend, die Struktokratien, Macht durch Größe.
Wir werden nicht mehr sozusagen von irgendwelchen Diktatoren oder von der Demokratie,
vom Parlament, von wem auch immer, von Monarchen beherrscht.
Nein, wir werden jetzt plötzlich von gigantischen Megastrukturen, von gigantischen Techniksystemen beherrscht.
Auch ein Thema, was vielen von uns natürlich zu Recht Angst macht.
Nicht nur aus Sicht der alten Erdepoche, sondern natürlich auch immer noch in der Luftepoche müssen wir da wachsam sein.
Stichwort Überwachungsstaat.
Überwachungsstaat auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber auch Überwachungskapitalismus.
Das heißt gläserner Bürger. Über unsere Daten sind wir sozusagen total durchleuchtbar und manipulierbar.
Aus Sicht der Luftepoche sind diese Struktokratien nur Werkzeuge.
Sie befreien uns vor dem Joch aller repetitiven, langweiligen Standardtätigkeiten.
Das heißt, die übernehmen von uns all diese Mühsal des Alltages oder teilweise auch von unseren Arbeiten.
Man kann es ein Stück weit so vergleichen wie die Küche im 19. Jahrhundert und dann plötzlich 50 Jahre später
die Küche mit einer Waschmaschine und mit einem Geschirrspüler und mit einem Kühlschrank und so weiter.
Plötzlich stehen Stunden Lebenszeit jeden Tag zur Verfügung für andere Dinge.
Und so wird es auch jetzt mit diesen Struktokratien mittel- und langfristig sein,
dass die uns total befreien, dass unsere Energie frei wird für das, was wichtig ist im 21. Jahrhundert.
Bewusstseinsarbeit, Arbeit am Leben, Arbeit am Lebendigen.
Und klar haben wir da noch einige Hausaufgaben zu machen, klar gibt es da noch große Gefahren,
die von diesen Struktokratien ausgehen, aber mir fällt da immer wieder eine schöne Anekdote ein,
wo meine Tochter damals, die war drei oder vier Jahre alt und ich höre noch so aus dem Wohnzimmer,
da sitzt sie auf der Couch mit dem iPad und das iPad piepst und dröhnt die ganze Zeit.
Tot, tot, tot. Und sie lacht in einer Tour.
Und irgendwann nach fünf oder zehn Minuten gehe ich dann rüber und sage, ja was machst denn du da?
Und sie sagt, guck mal Papa, das ist total lustig, die wollen die ganze Zeit,
dass ich hier auf diesen riesigen großen Knopf am Display drauf drücke, aber ich mache es einfach nicht.
Das fand die total lustig und genau das ist eben so einfach und so unglaublich schwierig zugleich.
Die Struktokratien, die verlocken uns, die wollen uns verführen, aber wir müssen ja nicht mitspielen.
Und was ein dreijähriges Mädchen schafft, das schafft am Ende des Tages auch jeder von uns.
Ja und für heute der letzte Megatrend, den wir uns anschauen wollen, die Demoralisierung des Arbeitsmarktes.
Wo wir es gesehen haben, gerade durch Corona haben ja viele von uns zum ersten Mal Zeit gehabt,
mal einfach längere Zeit am Stück sich über das eigene Leben Gedanken zu machen.
Und viele sind zum Schluss gekommen, okay, der Job, in dem ich bin, ist eigentlich nicht der richtige.
Dann rundherum natürlich all diese Veränderungen, KI, Firmenpleiten, so viele deutsche Firmen,
die aktuell jetzt in die Krise reingeschlittert sind, weil sie zu sehr auf Technologien
oder auf Geschäftsmodelle der alten Erdepoche bis heute setzen.
Und das Ganze hat dazu geführt, dass viele von uns sich in ihrem Job, in ihrer Arbeit, an ihrem Arbeitsplatz
eben überhaupt nicht mehr am richtigen Platz fühlen.
Ja, hinzu kommt dann so aus Sicht der Erdepoche, diese junge Generation, gerade die Generation Z,
die ja anscheinend so faul sind, mit denen nichts mehr anzufangen ist in der Arbeit,
die ja die ganze Zeit nur auf ihre Work-Life-Balance pochen und eigentlich kaum noch was abliefern.
Ja, auf der anderen Seite natürlich auch dann dieser Fachkräftemangel.
Die Boomer gehen in Rente und wer soll denn die ganze Arbeit machen?
Auf der anderen Seite dann aber oft wirklich in den selben Talkshows.
Die Angst davor, wird KI uns bald schon alle ersetzen?
Werden unsere Arbeitsplätze durch künstliche Intelligenz hinweggeblasen werden?
Dass das eine im Grunde die Lösung für das andere ist, das sehen die meisten eben immer noch nicht,
weil man müsste da ja wirklich vollkommen umdenken, man müsste da wirklich von Null auf eigentlich
vieles in unserer Verwaltung, in unserer Gesellschaft, in unseren Firmen komplett neu, komplett anders strukturieren.
Aus Sicht der Luftepoche aber eine gigantische Chance.
Ja, weil es heißt ja nichts anderes, als dass Firmen, Organisationen, die immer noch auf das alte Pferd,
auf den totgerittenen Gaul setzen, der alten Erdepoche, dass die im Grunde sich überleben werden.
Die werden aussterben wie Dinosaurier und die Menschen, ja, das mag zwar vielleicht eine schwierige Übergangsphase sein,
aber die Menschen werden auch früher oder später was Neues finden.
Eine neue Firma mit einer zeitgemäßen Organisationskultur, ein Arbeitsumfeld,
wo Selbstverwirklichung wichtiger ist als die Selbstausbeutung.
Ja, also es ist ja gut, dass da eine junge Generation kommt, die da ist wirklich auch vehement darauf pocht
und sozusagen Voting by Feed dadurch ja auch sozusagen die Strömung in die Zukunftsrichtung lenkt.
Ja, man kann sagen, das Ganze läuft raus auf eine Befreiung von verdummenden Routinen.
Bewusstseinsarbeit statt Aktenarbeit.
Und natürlich ist auch jetzt in der Übergangsphase künstliche Intelligenz ein großer Bedrohung,
gerade für alle von uns, die im kreativen Bereich arbeiten,
aber mittelfristig wird sich dann auch die Frage stellen,
was ist denn wirklich eine tatsächliche, eine originäre Kreativität und was ist nur eine Mimikry-Kreativität,
die irgendwas nachäfft, irgendwas nachahmt, die im Grunde nur stumpfer Replikator von irgendeinem Vorbild ist.
Also wir sehen es ja jetzt gerade, seit KI so im Vormarsch ist,
da ist ja keiner mehr sicher davon plagiiert und nachgeäfft und nachgemacht zu werden.
Ja, oft auch täuschend ähnlich, aber der nächste Schritt dieser Entwicklung wird sein,
dass jeder, der ein Eigenprofil hat, der wird auch als solches erkannt werden
und jeder, der im Grunde nur ein Replikator ist, der wird auch schnell ganz, ganz alt aussehen.
Ja, das heißt auch in dem Bereich liegt es in der Hand von jedem von uns.
Ich habe ja da im Februar ein Video gemacht über unsere Gesellschaft 2050,
wo ich gesagt habe, 60 Prozent werden schon in wenigen Jahrzehnten in so einer Art virtuellen Zirkus,
in einer Art virtuellen Realität bei Brot und Spielen schön bei Laune gehalten werden
und sich da irgendwie nett und seicht unterhalten lassen.
Und das im Grunde ja nur 10 Prozent, dann die oberen 10 Prozent, die wir jetzt wirklich schaffen,
extrem versiert die Früchte der neuen Luftepoche zu ernten.
Und das ist die Entscheidung von jedem Einzelnen von uns, wo man,
vielleicht auch in welcher Lebensphase, dazugehören will.
Gehört man dann zu diesen 90 Prozent, die sich im Internet oder in einem virtuellen Zirkus
im Grunde nett unterhalten, aber im Grunde vielleicht auch verdummen lassen.
Es geht ja jetzt schon los, wie viel Zeit hänge ich einfach im Entertainment online ab,
auf Social Media, in Online Games und so weiter.
Auf der anderen Seite gibt es Parallel dazu, aber jetzt schon diese 10 Prozent,
die die Segen der Digitalisierung, auch der künstlichen Intelligenz nutzen,
um sich in kürzester Zeit unglaubliche Kompetenzen selber beizubringen,
die sich ganze Sprachen im Eilverfahren selbst beibringen,
die sich technische Fähigkeiten, technisches Wissen selber beibringen,
ohne dann noch auf irgendeine Lehre in der Schule warten zu müssen.
Es ist wirklich die individuelle Entscheidung von jedem von uns,
zu welcher dieser Gruppen man dazugehört.
Und auch für dich, welchen Weg wählst du da in dieser Beschleunigungsphase der Luftepoche?
Wo möchtest du da dazugehören?
Ja, und es gibt ja noch all die anderen Megatrends.
Bitte, wie gesagt, gerne da ins Zukunftsdossier reinschauen,
euch auf meiner Webseite astrologie.de kostenlos herunterladen.
Aber ihr seht schon, genau das ist dieser Bewusstseinssprung,
dieses neue Bewusstsein, wo ja plötzlich in ein und denselben Fakten
ganz, ganz neue Chancen sehen könnt.
Wo ja plötzlich in diesem Vexierbild der alten Frau, zack, springt es um
und ihr seht die junge Frau, ihr seht die positiven Seiten,
die Zukunftshoffnung, die ihr daraus schöpfen könnt.
Ja, wie gesagt, mehr dazu an unserem gemeinsamen Zukunftsabend
am 21. Januar 2025, neues Bewusstsein 2025.
Ich hatte es ja schon einmal vor einem Jahr gesagt,
nicht kritisieren, kreieren.
Wir haben uns genug empört die letzten Jahre über die Missstände.
Jetzt geht es darum, was wir gemeinsam machen können.
Wie kann eine bessere Welt aussehen? Wie soll sie aussehen?
Und was kann jeder Einzelne von uns beitragen,
um ein Stück weit dorthin zu gelangen?
Von dem her, es würde mich sehr, sehr freuen,
wenn viele von euch bei unserem gemeinsamen Zukunftsabend
da im Januar dabei sein werden.
Es wird auch in Bälde dann einen Ausblick geben auf das Jahr 2025,
wo wir uns auch so ein Stück weit den konkreten,
den materiellen Herausforderungen widmen werden.
Jetzt aber bitte die große Flut, die dann losgehen wird ab Frühjahr 2025.
Das ist eine große Flut des Bewusstseins
und wir sollten uns alle jetzt die nächsten Wochen,
die nächsten zwei, drei Monate nutzen,
um uns da optimal darauf vorzubereiten.
In diesem Sinne das Allerbeste und ein herzliches Dankeschön.