In seiner aktuellen Vorlesungsreihe geht es um Astrophysik und Kosmologie. Prof. Gerd Ganteför führt uns darin auf eine Reise von der Erde über die Planeten des Sonnensystems zur Sonne und weiter zu benachbarten Sonnensystemen (Exoplaneten), in die Milchstraße und rückwärts in der Zeit bis zur Entstehung des Universums, dem Urknall und darüber hinaus.
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hallo liebe Leute ich begrüße euch Z nur
mehr 55 Vorlesung meiner Reise zum Ende
der Welt und wir haben letztes Mal das
Sonnensystem verlassen und sind durch
die Heliopause also sozusagen die Grenze
des Sonnenwindes und damit des
Sonnensystems da sind wir durchpassiert
haben kurz über die ortsche Wolke
geredet und dann noch ein bisschen über
waganbundierende Planeten die es im
interstellaren Raum gibt wir sind da
sozusagen im interstellaren Raum und
sind auf der Reise nach proxima zentauri
oder sagen wir es ein bisschen genauer
in dieses drei Stern System Alpha
zentauri ja da sind wir jetzt aber noch
nicht aber am Ende dieses Videos werden
wir in diesem uns am benachbarsten also
der naheste Stern proxima zentauri und
dann der Doppelstern Alpha Centauri die
werden wir besuchen aber erst am Ende
dieses Videos grundsätzlich geht's um
diesen in diesem Video um Exoplaneten
und hier habe ich gleich mal eine ganz
spektakuläre Aufnahme oder Serie von
Aufnahmen und zwar vom kekteleskop und
das ist ein Planetensystem wo man die
Planeten wirklich sehen kann das das ist
eine ganz ungewöhnliche Sache weil die
diese großen Spiegelteleskope die wir
haben die reichen eigentlich nicht aus
um erdähnliche Planeten auch am am
nahsten Stern den es überhaupt gibt das
proximazentauri um die dort zu sehen Sie
einfach zu dicht an diesem sehr hellen
Stern und dann sieht man sie nicht auch
weil sie zu klein sind was wir aber
sehen können und das ist hier bei diesem
System der Fall sind Gasriesen das sind
also riesige Planeten so wie unser
Saturn und Jupiter und die sehen wir
hier ist die Sonne also auf dieser Serie
von Bildern ist abgedeckt und hier unten
kurbelt die Zeit durch also eine Serie
von Aufnahmen von genau demselben
Planetensystem und wir schauen von oben
auf die Scheibe des Planetensystems und
das hier ist eine ser 2009 geht's los
bis jetzt 2014 15 16 und dann geht's
wieder von vorne los und man sieht hier
vier Lichtpunkte hier oben links ist
noch ein ganz dunkler und das sind
Planeten und die Größe dieser Planeten
hier das ist nicht etwa der Durchmesser
dieses Flex sondern das ist eben
beugungsbegrenzt einfach durch das
Auflösungsvermögen des Spiegelteleskop s
sind eigentlich viel kleiner aber
immerhin kann man sie überhaupt sehen
und wenn man solche Planeten sehen kann
und wenn das dann mal ein erdähnlicher
Planet wäre dann könnte man das Licht
analysieren und rausfinden ob es z.B
eine Sauerstoffatmosphäre hat das wäre
also dann ein Planet der vielleicht
lebensrchtt und der für uns eventuell
bewohnbar wäre und das sind jedenfalls
Gasriesen und erdähnliche Planeten
müssten viel näher an der Sonne sein
unter dieser abgedeckten Scheibe hier
aber das Auflösungsvermögen reicht
einfach nicht für solche Planeten wie
die Erde die also ein Abstand von nur
einer astronomischen Einheit von ihrem
Zentralgestirn haben und hier ist die
Skala ne die Strichlänge hier ist 20
astronomische Einheiten das heißt diese
Scheibe hier die hat so ein durch
Durchmesser von ungefähr 7ben oder Zeh
Astronomischen Einheiten also alle
erdähnlichen Planeten auf interessanten
Umlaufbahn dicht genug an der Sonne dass
es einigermaßen warm ist die sind hier
abgedeckt aber trotzdem ist diese
Aufnahme eine Sensation denn man kann
hier Planeten wirklich sehen und das
müssen wir noch ein bisschen verbessern
und dann könnten wir auf die Suche
wirklich gehen nach einer zweiten Erde
dann ist das nächste Problem wenn wir
eine gefunden haben was machen wir denn
dann na ja jetzt geht's also jedenfalls
erstmal um die Frage was wissen wir über
Exoplaneten und dieses Bild zeigt uns
erstmal hier das also 2009 hat's
angefangen dass ist welche gibt aber die
meiste Zeit als ich studiert habe und
als ich dann später promoviert habe und
postock also 1980 1990 da wusste man
nichts über Exoplaneten man hat gemutmaß
ja vielleicht ist das Sonnensystem und
die Erde nicht sowas besonderes da
gibt's vielleicht irgendwo in der
Galaxie noch mal Planeten aber ist do
sehr unwahrscheinlich ja und dann habe
ich eben im letzten Video als wir unsere
Reise aus dem Sonnensystem heraus
begonnen haben habe ich geendet mit
einer Publikation die sagte uns dass ist
diese Exoplanet das ist Planeten
wahrscheinlich umfasst jede Sonne in der
Galaxie in der Milchstraße in der
Milchstraße gibt den ersten Exoplaneten
entdeckte man dann im Jahr
1992 also vorher gab es nur Spekulation
und den entfernentdeck deckte man sogar
an einem sehr weit entfernten Stern
nämlich
2300 Lichtjahre entfernt man W ja denken
Exoplaneten wenn die so klein sind und
um ihre Sonnen rotieren dann entdeckt
man die am Esten an ganz nahen Stern
aber das stimmt nicht sondern man hat es
zunächst mal an einem Pulsar entdeckt
und zwar mit dieser sogenannten
lichtlaufzeitmethode es ist nämlich so
wenn wir ein Zentralgestirn haben so wie
in diesem Bild hier diesem Wikipedia
Bild gezeigt und da drum ist ein ein
Planet in einem Orbit dann macht der
dann macht die Sonne auch eine Bewegung
die wird also immer ja weil beide im
zweikörpersystem beide um den
gemeinsamen Schwerpunkt rotieren das ist
auch so beim erdeemondsystem und
deswegen gibt es diese Gezeiten alle 12
Stunden also hier ist es auch so und man
sieht dass die Sonne sich wenn das der
gemeinsame Schwerpunkt ist dass sie sich
also hin und her bewegt und wenn man
in der in der Richtung von der Seite auf
diese rotierende Scheibe schaut also die
Scheibe das ist die Bahn des Planeten
dann kommt die Sonne immer auf ein zu
wieder weg immer auf ein zu in dieser in
dieser rotations oder eierbewegung sie
bewegt sich also eine Weile also nicht
von oben da ist ja Abstand der Sonne ja
immer der gleiche von oben geschaut
sondern von der Seite da kommt die Sonne
immer auf einen zu auf ihrer kleinen
Kreisbahn und dann wieder weg und das
macht ein dopplffekt wenn man es so
nennen will es es nennt sich
lichtlaufzeitmethode das bedeutet aber
ich kann das eigentlich nur messen
entweder wenn ich spektrallinen super
super genau auflösen kann oder wenn es
sich um einen variablen Stern handelt
der also blinkt dann würde er wenn er
auf uns zukommt ein bisschen schneller
blinken und wenn er von uns weggeht ein
bisschen langsamer blinken und das ist
diese
lichtlaufzeitmethode wir brauchen also
einen pulsierenden Stern und er muss
auch noch super periodisch pulsieren
also nicht etwa aus eigenem also weil
der Mechanismus nicht stabil läuft mal
schneller noch mal langsamer pulsieren
gerade wie es ihm einfällt dann klappt
es nicht aber wenn er ohne diese
Bewegung absolut stabil pulsiert dann
kann man die Bewegung sehen ne also wenn
er auf uns zukomt pulsiert er ein
bisschen schneller und das ist bei
Pulsaren der Fall pulsare sind Überreste
von Supernova Explosion das machen wir
dann noch ein bisschen genauer sind also
sehr kleine Objekte
Neutronensterne die ein starkes
rönkensignal von sich geben oder auch
ein anderes Signal aber eben z.B
rönkensignal und dieses rönkensignal
aber nur in eine Richtung abstrahlen und
wenn die die sind also wie ein Leucht
Turm ja wenn die also rotieren und die
rotieren sehr schnell und zwar dieser
hier das ist ein sogenannter
millisekundenpulsar an dem man diese
Planeten entdeckt hat nach dieser
lichtlaufzeitmethode das ist der Pulsar
Licht also der heißt nicht Licht sondern
Licht li ch dieser Pulsar der der
pulsiert mit 160 Hz das die
Umdrehungsgeschwindigkeit ne der der
dreht sich also mit einem mit einer
irren Geschwindigkeit und das ist der
piruetteneffekt weil eben die ein Teil
der Materie bei einer Supernova
Explosion kollabiert so dicht dass die
Atome sogar kollabieren und die
Elektronen in die Atomkerne reingedrückt
werden und dann kriegt man reine
neutronenmaterie und das heißt die hat
eine sehr große Dichte aber der
Durchmesser des Neutronensterns ist sehr
sehr klein ja aber gleichzeitig zieht er
eben Masse zusammen und durch die
drehimpulser Haltung das wie bei einer
bei einer Ballerina die ihre oder eine
eiskufsläuferin die ihre Hände ranzieht
die dreht sich immer schneller und so
ist das auch bei einer Beier beim
Neutronenstern der aus so einer
explodierenden Supernova entsteht die
Sonne ist erstmal sehr groß und dann
zieht sich ein Teil der Materie ganz
ganz ganz ganz klein zusammen und dann
wird die Rotation sehr schnell bis in
den Bereich von Millisekunden also
einige 100 Herz und dieser hier hat eine
Pulsfrequenz von also der Abstand der
ein Impuls ist 6,219 Millisekunden ist
hochstabil was ja eine riesenmasse ist
die da so rasch rotiert ist das super
stabil und das entspricht eben 160 Hz
und man kann das auch in ein Geräusch
umsetzen dafür dass wir das Hören und
das will ich jetzt hier mal das will ich
jetzt hier mal
[Musik]
starten also man hört so ein Surren und
das ist die
Umlaufgeschwindigkeit dieses pulsas okay
ja und diese Frequenz ist eigentlich
sehr stabil weil es eben so eine große
Masse ist die da so rasch rotiert und
das schwankt eigentlich gar nicht es
schwankt aber doch nämlich weil der
ganze Neutronenstern sich durch diese
gemeinsame Umdrehung um den also die
Umdrehung um den gemeinsamen Schwerpunkt
auf unds zu beewegt und wieder zurück
dadurch wird die Frequenz so rhythmisch
höher und wieder niedriger und über die
Analyse dieser Frequenz hat man
rausgefunden dass es da drei Planeten
geben muss und zwar das sind Massen der
Planeten von 0,02 4,3 und 3,9 Erdmassen
und man weiß auch die Umlaufzeiten es
sind 25 66 und 98 Tage das heißt sie
sind sehr rasch unterwegs und sind sehr
dicht an ihrem Gestirn also an dem
Neutronenstern aber nur deswegen kann
man sie überhaupt entdecken weil sie
dann ein signifikantes ja Wackeln des
Sternes verursachen ja und so hat man
dann eben diese Planeten entdeckt es gib
natürlich andere Gründe mögliche Gründe
warum die Umlaufzeit so ein bisschen
schwanken könnte aber wie z.B gibt es ja
vielleicht Erdbeben auf so ein
Neutronenstern der verdichtet sich
vielleicht weiter weil er noch nicht
ganz relaxiert ist aber dann müsste die
Umlaufzeit eigentlich die ganze Zeit
entweder zunehmen oder abnehmen und das
wäre auch nicht so rhythmisch also wenn
man eine streng periodische Änderung der
Umlaufzeit findet dann meinen die
Forscher sei das ein starker Hinweis
darauf dass es sich um Planeten handelt
und wir haben ja auch mal ein Bild der
gemessenen Umlaufzeit hier das ist hier
in diesem Paper ist in nature Papier und
da sehen wir also dass die einzelnen
Messung ihr zeigen dass die Umlaufzeit
variiert ja sie variiert natürlich nur
ganz schwach weil das Zentralgestirn ist
ein Neutronenstern der ganz schwer ist
und wenn dann so normale Planeten ja so
einigermaßen ja also nicht selber auch
Neutronensterne sind sind sie nicht
sondern normale Planeten eben ich hatte
ja die die Massen gesagt um die
Umlaufzeiten dann ist es nur eine
schwache Lichtlaufzeit Variation ja also
ein schwaches vorwärts und rückwärts
wackeln und tatsächlich ist so hier ist
noch mal links in der vertikalen Achse
die pulsarperiode gezeigt
6,218,53
6,
218 Mikrosekunden sind das oder in
Nanosekunden 6218 500,53 Nanosekunden
und das schwankt um 1,92 1,93 1,94 1,95
Nanosekunden die Schwankung ist also
irgendwo im Picosekunden wie diese
periodebereich in Picosekunden Bereich
wie diese periodis schm muss also sehr
genau messen weil der Pulsar aber selber
so super stabil läuft als sozusagen
Grundtakt kann man diese Variation eben
sehr genau messen und da kommt hier das
ist eine fitkurve hier die durchgezogene
Linie für zwei Planeten inzwischen weiß
man dass drei Planeten sind aber mit
zwei Planeten kann man die Variation
hier schon sehr gut reproduzieren wenn
es nur ein Planet wäre dann wäre es eine
sehr schöne Sinusschwingung die man da
erwarten würde bei zwei Planeten kriegen
wir so eine Art schw von zwei
Sinusschwingungen die übernagert sind
und dann haben die Leute noch ein
bisschen genauer gemessen und haben eben
drei Planeten mit dieser Methode
nachweisen können aber es funktioniert
eben nur über die pulsarfrequenz mehr
wissen wir nicht ne und aus dieser
Frequenz kriegen wir die Umlaufzeiten
und eigentlich auch die Massen heraus so
funktioniert das aber die Planeten
selber können wir absolut nicht sehen
wir können eigentlich auch nicht den
Pulsar selber sehen hier in einem
anderen Beispiel ist es allerdings
gelungen den pausard zu sehen es ist
nämlich das ist hier wieder ein nature
Papier unten ist die Referenz hier ist
von 2006 es ist nämlich sehr erstaunlich
dass pulsara also die Überreste von der
Supernova Explosion dass die Planeten
haben Supernova der explodiert ja die
Sonne und stößt ihre äußere Hülle ab und
lässt sie also in den in ins Weltall
wegexlodieren und reiß dabei eigentlich
alle Planeten die diese Sonne vielleicht
vor der Supernova Explosion hatte mit
und weg sind sie also hatte ich jetzt
erstmal gedacht also pousar kann ja
keine Planeten haben nach dieser
lichtlaufzeitmethode also dieser
Variation der pulsarfrequenz hat der
Pulsar aber doch Planeten und wie geht
denn das und das erklärt hier dieses
Papier da wird nämlich gemessen dass ein
Pulsar den gibt es auch schon ein
anderer Pulsar hier dass der eine
protoplanetare Scheibe hat und die
Theorie ist dass von diesen riesigen
Massen das sind die äußeren Höhlen des
Sterns der explodiert ist das dann Teil
durch so eine so eine Art rückstoßen
Teil dieser Massen dieser Gasmassen
wieder zurückfliegt die wird also
zurückgestoßen und dann bildet sich aus
diesem zurückfliegenden Material also es
gibt eine Stoßwelle nach draußen und
dann wieder eine Stoßwelle zurück und
das nennt man dann ja so ein so ein
Fallback Disk also ist eine
rückfallscheibe eine protoplane
planetare Scheibe und über die
lichtanalyse von diesem Pulsar hier das
ist eben auch ein Pulsar hier oder ne
Neutronenstern über die lichtanalyse
haben sie rausgefunden dass dieser
Neutronenstern nicht etwa Planeten hat
sondern eine protoplanetare Scheibe und
das bedeutet eigentlich und das
schlussfolgern sie in dem nature Papier
auch dass wenn sogar Pulsare durch diese
dieses zurückfließende Gas dann auch
eine protoplanetare Scheibe entwickeln
aus der sich dann gegebenenfalls
Planeten entwickeln wie bei diesem
Pulsar Lichtern das dann protoplanetare
scheim und Planeten in der ganzen
Galaxie allgegenwärtig sind wenn sie
sogar bei den Überresten einer Supernova
sich noch mal neu bilden aus den recht
Resten der Gase die eben nicht ganz
weggeflogen sind ja und hier gibt's noch
mal dieses papers hatte ich am Ende des
letzten Videos gezeigt dass one or more
bound planets das ist also ein oder noch
mehr gebundene Planeten für jeden Stern
in der Milchstraße gibt und das haben
sie hier nur mit einer Methode und die
will ich heute kurz erklären mit der
Micro
lensinmethode gefunden ja es gibt also
Planeten in unserer mstraße in Hülle und
Fülle und ich will jetzt in diesem Video
die wichtigsten Methoden der
planetendetektion nennen eine habe ich
ja gerade genannt das ist eben diese
Methode der Lichtlaufzeit weil der Stern
so hin und her wackelt aber es gibt noch
ein paar andere Methoden und eine ist
dieses Micro Lensing das werde ich jetzt
als nächstes beschreiben aber vorher
noch mal wo sind wir denn eigentlich wir
sind in Kapitel 8 und jetzt im Bereich
exoplan
und erstmal noch mal mein Dank an unsere
Unterstützer ich hatte ja eine kleine
Pause und jetzt muss ich mein meinen
Kanal wieder starten ja es ist wie so
ein wie so ein Motor wo man mit dem
Anlasser so ein bisschen orgelt Ruppel
Ruppel wieder losgeht die Leute hatten
sich dran gewöhnt dass jetzt erstmal vom
gante für Ruhe ist aber jetzt geht's
wieder weiter mit zwei Videos die Woche
also wie gewohnt freitags geht's um
Energie und Klima und das muss ich noch
eine Weile machen da habe ich noch ein
paar neue Ideen und zwar gehe ich da auf
die Ebene aber das erkläre ich dann und
dienstags eben die gewohnten Videos über
Astrophysik also oh ja vielen Dank also
an die Unterstützer man kann uns ein
bisschen unterstützen über Paypal an
eine dieser beiden E-Mailadressen hier
oder eben direkte Überweisung auf unsere
beiden Konten bei meiner kleinen GmbH
die ich dafür eingerichtet habe da
gibt's also hier ein eurokonto für
Überweisung aus Euroland hier ist der
QR-Code und hier der QR-Code für
Überweisung aus der Schweiz vielen Dank
an euch alle dass wir hier weitermachen
können ich muss sagen ich bin eigentlich
von beiden Themen total begeistert das
Energie und Klimathema das ist also mit
dem mit den Problemen die Deutschland
jetzt hat
also ich meine jetzt die
wirtschaftlichen Probleme und noch ein
paar andere Probleme ist es eigentlich
noch ein bisschen bisschen aktueller
geworden finde ich und deswegen auf der
Metaebene so noch ein paar Analysen zu
meinem Buch und bei der Astrophysik wie
jetzt in diesem Video über Exoplaneten
bin ich total begeistert weil es gibt so
viele neue Deckungen von all diesen
Teleskopen und auch Satelliten die also
seit seit der Jahrtausendwende da also
wirklich jede Menge neue Sachen da
herausfinden muss ich sagen ja und jetzt
geht's also um Exoplaneten hier haben
wir schon wieder ein Exoplaneten und
zwar hat ja hier diesen lustigen Namen
ogle 2005 BLG 390 LB einer der am
weitesten entfernten Exoplanet würde man
denken ja wenn die Dinger so weit
entfernt sind gut das hatten wir gerade
das sind diese Pulsare die wackel so ein
bisschen und dann gibt's Fluktuation
oder Schwankung periodische Schwankung
der Pulsfrequenz aber das hier ist jetzt
kein Puls ist eine relativ normale Sonne
hier so ein bisschen rötlich also nicht
gerade so eine super intensive Sonne
aber wir haben trotzdem in ein Abstand
von
21.000 Lichtjahren einen Planeten
entdeckt und zwar mit einer ganz anderen
Methode hier also 21 000 Lichtjahre das
ist auch das der Abstand zum Zentrum der
der Galaxie also zur Mitte unserer
Milchstraße ist also schon eine riesige
Distanz sogar also ein signifikanter
Teil den man durchqueren muss in der
Milchstraße eigentlich nicht in Richtung
Zentrum s ein bisschen zur Seite hier
und da haben ja einen Planeten entdeckt
oder die Forscher fünf Mal die Masse der
Erde also auch noch nicht mal so ein
riesiger super duper Gasplanet sondern
so eine Supererde ein bisschen größer
Abstand zur Sonne und das ist so eine
Schlappe Sonne fünf astronomische
Einheiten ja da ist ja wahrscheinlich zu
kalt aber immerhin man hat an einer
Sonne in diesem Riesenabstand ein
Planeten entdeckt und die Sonne hat aber
nur ein Fünftel der der Masse der Sonne
deswegen dieses rötliche Leuchten hier
wenn die Masse einer Sonne geringer ist
dann ist es ein roter ja vielleicht
nicht gerade ein roter Zwerg aber doch
eine schwache Sonne und dann auch noch
fünf astronomische Einheiten entfernt
das heißt das Ding hier dieser Planet
ist zwar ziemlich groß aber eiskalt aber
er wurde entdeckt und wie wurde entdeckt
das ist die entdeckungskurve hier und
zwar über den mikrolinseneffekt
wir wissen ja bei der allgemeinen
Relativitätstheorie dass Licht von
Massen abgelenkt wird und wenn jetzt der
Planet genau in der Sichtlinie steht
zwischen der Sonne von der das Licht
kommt und uns und dann würde ja
eigentlich die Sonne blockieren das
passiert auch eigentlich oft das eine
andere Methode Planeten zu entdecken das
ist die Transitmethode beschreibe ich
gleich aber es kann auch passieren wie
hier dass die Lichtintensität plöz sich
so hochchnurt weil der Planet wie eine
Linse wirkt das heißt das Licht was
eigentlich nicht in unsere Richtung geht
sondern oberhalb unterhalb und seitlich
am Planeten vorbeigeht wird durch das
durch die Masse des Planeten in unsere
Richtung gelenkt und zwar so dass wir
genau im Fokus stehen im Fokus dieses
umlenkens das heißt der Planet wirkt wie
eine Linse und wenn er dann gerade der
dreht sich ja um die Sonne aber wenn er
genau in der Sichtlinie zwischen uns und
der Sonne vorbeikommt unserer zwischen
uns und seiner Sonne dann geht die Sonn
die Lichtintensität nach oben und dann
wieder runter und zwar hier in so einer
schönen Kurve das also so eine so eine
linsenkurve ja und wir sehen hier die
Messungen das hier sind also Tage hier
days und das ja das ist so eine
bestimmte tagesmessung hier sehen wir
also wie viel Tage das sind hier und wir
sehen hier die measured Magnitude das
ist jetzt die logarithmische Skala mit
der man die Helligkeit eines Sterns
definiert und die schnurt hier eben nach
oben und wieder runter das heißt der
Stern blinkt für einige Zeit heller auf
ja jetzt kann ja natürlich aus anderen
Gründen heller und dunkler werden
vielleicht ist es ein variabler Stern
veränderlicher Stern aber man erkennt es
hier an der Kurve und das müsste sich
natürlich wiederholen weil der Planet ja
immer mal wieder vorbeikommt und da kann
man eben sehen also fünf astronomische
Einheiten Abstand bedeutet dass das
jetzt nicht so oft passiert aber man
sieht sehr schön eben dass es
tatsächlich ein microlensing Effekt ist
es muss ich wiederholen und es hat
dieses typische Form das heißt nur aus
dieser Kurve hier kann man all diese
Daten extrahieren wie groß der Planet
ist und welche Umlaufzeit und welchen
Abstand er von der Sonne hat also wenn
man den Abstand der Sonne hat und solche
Dinge
und die Helligkeit nee die Masse der
Sonne braucht man auch noch wenn man das
alles hat hier dann kann man allein aus
dieser Kurve hier schon mal so grob
abschätzen um was für einen Planeten es
sich handelt auf jeden Fall ist aber
diese Kurve ein Beweis dass diese Sonne
in diesem gigantis Abstand 21 000
Lichtjahren einen Planeten hat ja mehr
wissen wir jetzt leider nicht da drüber
hält sich so ein bisschen den Grenzen
aber da ist ein Planet ja auf dieser
Distanz ja was aber sehr viel beliebter
ist oder sagen wir mal sehr viel
erfolgreicher als das
microlining das ist die sogenannte
Transitmethode und das ist diese hier
haben wir wieder eine Sonne also ein
Zeichentrickfilm und wir haben einen
Planeten und den starte ich mal ist ein
kleiner movie hier und ich starte den
mal so und dann sieht man jetzt sieht
man den Planeten der ist ja auf seiner
Bahn um die Sonne unterwegs und jetzt
schwang schwenkt die Kamera oder der
Trickfilm so dass ich das von der Seite
sehe und dann kommt der Planet und wir
sehen links die Lichtkurve vor der Sonne
vorbei und die Lichtkurve hat ein Dip
nach unten also bei microlensing haben
wir ja einen Dip nach oben in so einer
ja ist eine lorenkurve und bei einem
Planeten im Transit da kriegen wir so
eine rechteckige Funktion weil der
Planet eben eine Weile vor der Sonne
lang geht und am Rand da da sinkt
erstmal wenn er also Eintritt in den
Bereich vor der Sonne dann nimmt die
Intensität relativ ja fast rechteckig ab
und dann geht es rechteckig wieder hoch
und es gibt so eine charakteristische
Kurvenform und die wiederholt sich
natürlich einmal im Jahr des relativen
Jahres dieses Planeten und daraus kann
man eben auch erschließen okay dass
diese Sonne muss einen Planeten haben
und die Planetenscheibe also die
ecliptikbene ist genau in unserer Sicht
Linie ne ist ein bisschen dumm also
viele Planeten können wir eigentlich nur
sehen wenn Sie genau auf der Sichtlinie
zwischen der Sonne und uns unterwegs
sind also wenn wir das Planetensystem
wenn es den eins ist genau von der Seite
sehen ja und hier ist es noch mal ein
bisschen genauer gezeigt das ist
eigentlich ein Zeichentrickfilm hier wo
man diese vielen Dips sieht hier aber
ich habe nur ein Standbild genommen h
haben wir 1 2 3 4 5 Planeten die sind
von A bis E durchnummeriert und wenn man
den Zeichentrick Film ja ist eine
Simulation natürlich wenn man den
durchlaufen lässt dann sieht man dass es
immer wieder Dips gibt wenn diese
Planeten eben vor der Sonne vorbeilaufen
aber wie gesagt die Ebene der
Planetenbahn muss genau in der
Sichtlinie liegen also wir müssen
sozusagen von der Seite auf die
Planetenscheibe draufchauen dann
funktioniert das und das bekannteste
System wo diese Transitmethode so super
duper funktioniert oder jedenfalls ich
weiß nicht ob es das bekannteste ist
also ich f jedenfalls absolut
faszinierend ist das System trapist 1 in
einer Entfernung von 40 Lichtjahren wir
sind jetzt also bisschen näher dran an
unserem Sonnensystem und ich wollte ja
eigentlich zu proximazentaurio unterwegs
sein also nicht gleich so fürchterlich
weit weg 21.000 Lichtjahre ist ja viel
zu weit weg aber ich wollte erstmal
zeigen was für Exoplaneten wir überhaupt
so entdeckt haben und auch in der
Frühphase und das ist eben abhängig von
der Methode wie z.B mit dem microlensing
da findet man also eher auch Planeten
die weiter weg sind aber jetzt bei der
Transitmethode da geht's schon darum
dass die Planeten und die Sonnen
bisschen näher dran sind und trapist ein
mit 40 Lichtjahren Entfernung ist also
unsere kosmische Nachbarschaft also
schon sagen wir mal die über die die
übernächste Nachbarschaft die
eigentliche Nachbarschaft sind die
Sterne in ungefähr 15 Lichtjahren
Entfernung also ist schon Tick weiter 40
Lichtjahre aber im Vergleich zum zum
Durchmesser unserer Milchstraße wo wir
bei ja Abstand vom Zentrum ist 25 000
Lichtjahre sind 40 Lichtjahre nahbei
also unsere Nachbarschaft und wir sehen
hier die Lichtkurven an verschiedenen
Tagen und Zeiträumen gemessen das ist
hier die die Zeit abgemessen ab der
Mitte des Transits also an verschiedenen
Tagen und wir sehen hier die Zeitdauer
des Einbruchs der Intensität und hier
rotieren genau von der Seite betrachtet
eine ganze Menge Planeten um diesen
trapis um diese Sonne ja also es sind
jeweils natürlich verschiedene Zeiträume
da kommt mal ein Planet vorbei das ist
mal wieder eine Weile Ruhe dann kommt
der nächste vorbei und so weiter und
hier gibt's also einen Planeten PB also
die werden immer durchnummeriert a ist
die Sonne und dann B bis H sind die
Planeten von trapis der hat also
1,51 Tage an transittime 2,42 Tage und
so weiter und hier der hat 14 bis der
hat 12 Tage und hier 14 ja was 14 oder
25 Tage transitim und wir sehen sehr
schön dass die Lichtkurve also hier
vielleicht nicht rechteckig aber doch
relativ steil ansteigt und absinkt und
dann wenn der Planet vor der Sonne
vorbeigeht sieht man also sehr schön wie
die Lichtintensität dann nah Null bleib
das der der Anstieg hier der ist nicht
super Stahl weil der Planet natürlich
ein Durchmesser hat und weil die Sonne
eine die Sonne typischerweise eine
randverdunklung haben sodass das hier
nicht eine rechteckfunktion ist sondern
so ein schrägen Anstieg hat aber wir
sehen hier sehr schön es gibt also wie
viel haben wir jetzt 1 2 3 4 5 6 7
Planeten in diesem System die wir mit
dieser Methode nachweisen können das ist
das trabit
trapist trapissystem larger planets
create deeper Dips also wenn die
Planeten größer sind das ist ein
Phänomen dann ist der Dip auch tiefer
hier haben wir tieferen Dip und hier
haben wir bei dem Planeten ha hier haben
wir einen weniger tiefen diip also wenn
er größer ist deckt er natürlich mehr
von der Sonne ab und natürlich further
planets create larger longer Dips wenn
sie weiter weg sind von der Sonne dann
ist die abdeckungszeit länger weil sie
langsamer auf einer geringeren
Bahngeschwindigkeit soweit draußen
unterwegs sind das heißt man kann hier
aus diesen Kurven eine Menge Information
extrahieren und wir werden uns dann dem
trapezsystem noch mal ein bisschen
nähern also dem mit uns näher
beschäftigen aber ich wollte ja erstmal
mit dem nasten Sonnensystem anfangen und
das ist proximazentauri oder
alphaazentauri und deswegen habe ich das
jetzt hier nur gezeigt dieses Bild vom
trapisten äh um diese Transitmethode zu
illustrieren aber was wir dann noch
weiterhin vermuten können über diese
Planeten das mache ich im nächsten Video
und da gibt's auch sehr schöne Bilder
von der NASA nicht von dem Planeten
selber aber schon schon interessante
Erkenntniss trapizsystem ist eigentlich
wirklich Touristenziel der Zukunft
sollten wir es denn überhaupt mal über
ein Lichtjahr hinaus schaffen ja und
jetzt gibt's also eine ganze Menge
Methoden pa habe ich jetzt schon
illustriert mit denen man Planeten
feststellen kann ohne sie selber zu
sehen das ist diese
Radialgeschwindigkeit dass also der
Planet wie bei dem Pulsar immer so
vorwärts und rückwärts sich bewegt das
wä also da braucht's aber eine eine
pulsierende Lichtquelle das also relativ
selten das sind diese roten Dinger hier
ah nee das geht auch mit richtigen
Planeten zeig gleich noch ein Bild dann
gibt es die Transits das sind die Grünen
hier und da hat man gerade seit
2010
2013 14 15 mit den großen Teleskopen die
speziell auch dafür ausgerichtet sind
hat man sehr sehr viele Planeten mit der
Transitmethode gefunden das ist ja
dieser große grüne Bereich dann gibt es
microlensing das kann man hier kaum
sehen das ist hier dieses violette kaum
vom blauen zu unterscheiden und das
blaue ist das imaging das ist das
direkte angucken und das habe ich ja als
erste Titelfolie für diesen Vortrag
gezeigt das waren diese vier großen
Kugeln die in dem sich immer
wiederholenden Filmausschnitt sich ein
Stück im Kreis um diese Zentralstern da
bewegten aber es gibt noch ein paar
andere Sterne oder Planeten die wir
direkt anschauen konnten es sind aber
leider nur ganz wenige also die
allermeisten sind mit dieser
Radialgeschwindigkeit wie bei dem Pulsar
aber kann man auch ohne Pulsar machen
und eben mit der Transitmethode gefunden
worden aber die schfolgerung ist eben es
gibt es gibt eigentlich überall Planeten
ja das heißt wahrscheinlich auch in
allen Planeten allen Sonnen unserer
Nachbarschaft hier haben wir noch als
Beispiel auch zur
Radialgeschwindigkeit eine andere Sonne
das ist jetzt aber nicht ein Pulsar
deswegen habe ich dieses Bild noch
eingefügt ich wollte jetzt mal die
radialmethode zeigen also wo beide um
den gemeinsamen Schwerpunkt
herumrotieren und die Sonne sich
vorwärts und rückwärts bewegt auf ihrer
Bahn um den gemeinsamen Schwerpunkt
relativ zu uns dass das auch mit
normalen Sonnen geht und das hier ist
eine Sonne die heißt 18 Delfini A und B
ist der Planet deswegen 18 Dell ist die
Abkürzung für Delfini B okay und der die
Sonne ist 249 Lichtjahre von uns
entfernt und es ist ein
993 Jahre nee das ist ja komisch
993 J Orbits das kann ja nicht sein kann
man ja gucken hier also das wäre ein
Jahr von diesem Planeten also es werden
Tage sein 993 Tage nicht Jahre Orbit 2,6
astronomische Einheiten vom
Zentralgestirn entfernt und der Planet
die Sonne der Planet ist 10,3 mal so
groß wie die Erde so sehe ich das jetzt
hier ja okay ich hoffe mal das habe ich
jetzt richtig interpretiert mich
irritiert jetzt hier gerade aber man
kann ja sehen wie lang eines dieser
Planeten Jahre ist aber das ist eben
eine Methode man braucht keine Pulsare
sondern hier können wir das über solche
die radial velocity können wir auch
feststellen über den Doppler Effekt an
hoch aufgelösten spektralien aus dem
Licht dieses Sterns das wären also die
frauenhoferschen Linien die ja auch je
nachdem ob der Stern auf uns zukommt
oder von uns sich weg bewegt ebenso eine
periodische Verschiebung zeigen also das
wäre die radial die
radialgeschwindigkeitsmethode und da hat
man hier eben auch bei diesem Stern hier
250 249 Lichtjahren Entfernung ohne
Pulsar hat man eben hier einen einen
Planeten gefunden aber es erfordert eben
in dieser Entfernung das Licht des
Sterns sehr sehr sehr genau zu
analysieren und das ging eben vorher
eigentlich nur mit pulsan weil der
Pulsfrequenz das kann man auch mit viel
weniger ausgefallten technischen
Methoden dann feststellen ja jetzt sind
wir also nach wie vor mit unserem
Fahrzeug unserem virtuellen Fahrzeug
durch die
che Wolke auf dem Weg zu den nahsten
Sternen und die nahen Sterne das sind
diese hier ich haben wir eine sehr
schöne Karte hier oh den Link habe ich
nicht aber es glaube ich auch von
Wikipedia hier von unserer kosmischen
Nachbarschaft hier und zwar sind es die
Sterne in einer maximalen Entfernung von
15 Lichtjahren das sind also hier in der
Ebene mal diese Kreise fünf Lichtjahre
10 Lichtjahre 15 Lichtjahre und dann
haben Sie hier mit diesen roten Linien
versucht zu illustrieren ob die Sterne
oberhalb dieser Ebene der ecliptik das
wird die Ebene der ecliptik sein hier
oder unterhal oder in der Ebene sitzen
und wir haben hier den nahsten Stern das
sieht zwar ziemlich weit aus aber es ist
der naheste Stern Alpha zentauri bzw
proxima zentauri ein System aus drei
Sonnen ja also wir gehen bis hier hin
und dann ja von hier und dann senkrecht
nach unten und den gucken wir uns an und
dann in den folgenden wie ich werde noch
ein bisschen mehr über Exoplaneten reden
weil es heißt ja immer wir haben nur
eine Erde stimmt auch weil wir nur nur
nur kommen ja nicht weg ja wir haben
auch nur eine stimmt schon zur Verfügung
aber da draußen da gibt's garantiert und
zwar auch bei diesen Sternen hier wissen
wir einfach noch nicht ja da gibt's aber
garantiert auch Erden als meine
persönliche Überzeugung jetzt fangen wir
mal mit Alpha zentauri an was wir heute
im Jahr
2024 dadrüber Wissen zunächst mal
besteht das Alpha zentauri System aus
drei Sonnen das ist Alpha zentauri a b
und proximaazentauri kann man auch
Centauri C nennen ja und proxim zentauri
ist so ein roter Zwergstern der also
ziemlich düster im roten leuchtet und
die beiden anderen Sonnen bilden
Doppelsternsystem die stehen also sehr
nah beieinander und sind auch
gleichzeitig zusammen entstanden während
desen proximentau ist nicht ganz klar wo
das wo dieser andere Stern herkommt ist
aber gravitativ gebunden an die beiden
großen Brummer hier ja und die beiden
Sterne Alpha Centauri A und B die sind
sonnenähnlich und hier links ist die grö
der Sonne gezeigt ja also die sind
sonnenähnlich ein bisschen alphaazentau
sehr sonnenähnlich und A und B ist
sonnenähnlich und a ist ein bisschen
größer ja so sieht dieses
dreifachsternsystem aus und die
Entfernung ist 4,2 Lichtjahre ja wenn
wir also überhaupt mal zu einem anderen
Stern aufbrechen wollen dann ist das
boximentauri und also dieser kleine hier
ist der Nase und die sind glaube ich 4,3
Lichtjahre entfernt die sind ein
bisschen weiter aber nur ganz wenig aber
vier Lichtjahre müssen wir dann schon
zurücklegen können ne und da muss man
sich große Gedanken machen wie man diese
gewaltigen Entfernung und das hat auch
was mit Zeit zu tun ja es dauert dann
ziemlich lange dahinzukommen wie man das
überbrücken will aber es wäre ein
fantastisch interessantes Ziel hier
haben wir so eine normale Aufnahme hier
unten ist es das ist also hier von der
ESO mal einigermaßen normal die Sterne
sind ja nicht so weit weg da muss jetzt
nicht ein super duper hoch aufgelöstes
Teleskop haben da sehe ich also Alpha
Centauri ab die dicht beieinander stehen
die sehe ich nicht getrennt das wird
überstrahlt dann sieht es aus wie ein
riesenheller Stern dieser rote hier ist
ein hintergrundstern ne also der
interessiert nicht es interessiert
eigentlich nur dieses helle blaue Ding
und hier gibt es ein ganz kleinen
dunklen Stern kaum zu sehen der ist aber
eingekringelt der ist aber in der Nähe
0,2 Lichtjahre entfernt das ist sehr
dicht an dem Doppelsternsystem sieht
hier gar nicht so aus ja der steht da
ganz harmlos einer von den Punkten hier
unten rechts das ist
proximazentau ich lese den Text mal vor
dieses Bild zeigt die Himmelsregion um
den hellen Stern Alpha zentauri ab sowie
um den viel schwächeren roten Zwergstern
Proxima Centauri der den zu unserem dem
zu unserem Sonnensystem nächstgelegenen
Stern der blaue Halo um Alpha Centauri
ab ist ein Artefakt des fotografischen
Prozesses der Stern ist in Wirklichkeit
schwachgelb wie unsere Sonne ja also a b
b b ja also beide zusammen sind ein
bisschen gelb ja und der Abstand hier
von da unten nach der oben ist 0,21
Lichtjahre und wenn es da jetzt eine
Zivilisation gäbe dann hätten die ja
fantastische Vorteile ja also weil sie
hätten in der Nähe also nehmen wir mal
an es gebe jetzt also es gibt hier auf
proxim zentauria am Planeten zeige ich
gleich der in der habitablen Zone also
in der in der Zone in der es flüssiges
Wasser geben könnte um sein Stern
rotiert hat also die richtige Temperatur
ist auch ungefähr erdähnlich da könnt es
also tatsächlich leben und eine
Zivilisation geben so eine Zivilisation
die wüsste jetzt da ist dieses
Doppelsternsystem in 0,2 Lichtjahren
Entfernung und das wäre ja fantastische
Motivation so nah dran da jetzt mal
wenigstens eine Sonde hinzuschicken um
mal zu gucken ob es da vielleicht auch
Planeten gibt wir wissen nicht ob es bei
Proxima Centauri ab bei dem
Doppelsternsystem ob es da Plan gibt es
gibt sicher keine Gasriesen und die
wärden ab wahrscheinlich auch nicht
stabil weil die beiden die Doppel die
die beiden Sonnen stehen zu dicht
beieinander da sind so Bahnen von so
Gasriesen die sind nicht stabil aber es
könnte Gesteinsplaneten geben wissen wir
nicht ne aber eine eine Zivilisation auf
proximentauri wäre natürlich hoch
motiviert da jetzt mal hinzufahren ja
für uns wir haben eben nichts in der
Nähe wir müssen tatsächlich also diese
vier Lichtjahre überbrücken um
wenigstens mal zum nachbarstern zu GMO
ich finde das schon ein Standortnachteil
ja okay das ist also dieses proxima oder
Centauri Alpha Centauri System ja und
jetzt Kannen wir mit ein bisschen
besseren Teleskop mal das Doppelsternen
Beast anschauen hier das also Alpha
Centauri A und B und man sieht die
beiden Sonnen nebeneinander ich hatte
vorhin diese Kreise gezeigt dass der
eine ein bisschen größer ist so ein
bisschen blauer und der andere ist ein
bisschen gelblicher sieht man hier die
Entfernung von uns ist bisschen weiter
als Proxima Centauri also 4,34
Lichtjahre statt 4,2 und der Abstand der
beiden Sonnen die sind auf elliptischen
Bahnen umeinander unterwegs auch das
noch das heißt es ist nicht eine
Kreisbahn sondern der Abstand der beiden
Sonnen variiert zwischen 10 und 30
Astronomischen Einheiten ja und das ist
die Frage können denn da überhaupt
Planeten stabil sein wir haben zwei
Gravitationszentren von der Stärke von
unserer Sonne ungefähr wer die
umeinander rotieren kann es da Planeten
geben also wenn es da Planeten gibt da
müssen ja so eine Art Achterbahn
vollführen ja das müsste ja vollkommen
aufregend sein da unterwegs zu sein und
was das für Tag und Nacht bedeutet ist
ja auch noch mal interessant ja also
fantastisches System dieses
Doppelsternsystem und sie sind ein
bisschen älter ich habe nachgeschaut die
sind also nach diesen Theorien 6
Milliarden Jahre alt unser Sonnensystem
ist 4 kom was war 4 ,6 Milliarden Jahre
alt das heißt die gab es schon als es
unser Sonnensystem noch gar nicht gab
kann man sich kann man sich gar nicht
vorstellen ne also da da gab's die Sonne
das ganze Sonnensystem gab's noch gar
nicht da gab es schon dieses
Doppelsternsystem und übrigens auch
proxima zentauri ja das also ein sehr
helles Doppelsternsystem hier und hier
haben wir sieh ungefähr genauso aus h
hat also das Habel space telescop hat
also proxima zentauri aufgenommen das
ist eigentlich eine rote Zwerg Sonne die
ziemlich dunkel ist also sogar sehr
dunkel und eben rötlich sieht aber
trotzdem durch die Überstrahlung hier
von dem Instrument einfach Schnee weiß
aus und sehr hell ist also nicht gerade
sehr informativ dieses Foto aber wir
sehen hier dass wenn man also was wie
das hab space Teleskop auf so ein Stern
richtet selbst wenn er ganz dunkel ist
kann man ihn eben gut sehen aber man
sieht eigentlich nur ein hellen
Lichtpunkt mehr nicht ja trotz relativer
Nähe nicht sichtbar mit dem
unbewaffneten Auge also kann man nicht
mehr also brauchen wir schon ein
Teleskop weil der zu schwach ist ja aber
es ist der nahste Stern aber der Stern
hat mindestens einen Planeten im im
günstigen Abstand von der Sonne also in
dieser grünen die ist immer gerne grün
markiert Zone wo es flüssiges Wasser
geben könnte ja und ich werde jetzt also
doch noch ein paar Videos über
Exoplaneten machen weil die Leute haben
einfach so viel total interessante
Sachen entdeckt und zwar gibt's hier
eben das auch wieder das deutsche
Wikipedia sogar die Liste bewohnbarer
Planeten und das fängt hier ist also
irgendwie sortiert nach der nach nach
diesem Index hier easy das ist der
erdähnlichkeitsindex glaube ich
similarity Earth similarity Index oder
so ähnlich ja und der der fängt an mit
eins es gibt also einen Planeten ja an
an oben oben der der also am
erdähnlichsten ist und das ist eben die
Erde also ganz oben ist die Erde da hat
man den ganzen anderen Parameter und die
Entfernung in Lichtjahren ist eben Null
ne okay das soweit einleuchtend und dann
gibt's hier tgarten B und so lustige
Namen Kepler
1649c und so weiter trapist 1D trapist
1D ist Nummer 5 in dieser abnehmenden
erdähnlichkeitsskala also die Nummer 5
von diesen neuen oder wie viel wir
hatten da der ist auf einer einer Bahn
in der bewohnbaren Zone unterwegs also
das trapesystem wäre ein schönes C40
Lichtjahre aber hier mit dem großen
blauen Pfeil proximal zentauri also
dieser rote Zwergstern der Nahe hat
einen Planeten der in einer in der in
der habitablen Zone herum unterwegs ist
0,86 ist der
erdähnlichkeitsindex das jetzt nicht
gerade überwältigend das schon relativ
wenig er in die Masse ist ein bisschen
größer als eine Masse eine Erdmasse dann
haben wir hier den Radius auch ein
bisschen ja ist ungefähr so groß wie die
Erde dann haben wir hier den flux äh
weiß gar nicht was das ist da muss ich
noch mal nachgucken so dann haben wir
hier 200 die die Temperatur die
Temperatur das die äquivalentemperatur
ohne Treibhauseffekt ist 255° Kelvin für
die Erde und
261° Kelvin für proximazind auch das
heißt ungefähr gleich ein bisschen
wärmer nach dieser Rechnung hier kommt
aber ein bisschen auf die atmosphärische
Zusammensetzung an das wäre also ein
Planet auf dem wir uns temperaturmäßig
wohl fühlen würden die Umlaufzeit ist in
sagen die Umlaufzeit in Tagen jetzt
haben wir das Problem welche Planeten
können wir denn überhaupt entdecken und
das sind typischerweise je nach Methode
sind das Planeten die sehr dicht an
ihrer Sonne sind und sehr schnell
rotieren oder die Sonne ist ganz klein
hatten hat also ein schwaches
Gravitationsfeld und sie sind trotzdem
nicht super heiß aber sie rotieren
trotzdem hier und das ist eben für hier
unseren proximaentauri B der rotiert um
die Sonne in 11,2
Tagen ja das das ist ein bisschen
komisch er soll ja erdähnlich sein da
muss er ja viel dichter dran sein ja und
die Entfernung in Lichtjahren ja es ist
eben der Nahe
4,2 Lichtjahre das sind die Parameter
von
proximazentauri B also das System der
Sonne der uns am am nahsten befindlichen
Sonne hat einen Planeten mindestens
einen Planeten wir wissen heute sind
drei Planeten aber das ist ein Planet
der besonders interessant ist weil er
einigermaßen erdähnlich ist und da
gibt's dieses Bild hier das ist ja
wieder aus Wikipedia ich kann eigentlich
nur Wikipedia Bilder oder aus richtigen
Publikationen nehmen weil die frei sind
die kann ich verwenden ja und hier haben
wir also den Vergleich zwischen der
Sonne das ist diese große gelbe Kugel
und proxima zentauri das ist so ein
kleiner roter Punkt dass man ihn gar
nicht sehen kann und hier haben wir den
Orbit außen vom Merkur das ist also der
innerste planet in unserem Sonnensystem
und proximalentauri mit seinen 11 Tagen
hier der ist also dieser Planet ist an
einem sehr dichten Orbit um diese Sonne
aber die Sonne ist eben auch ganz dunkel
weil es ein roter sch Zwergstern ist ja
und die Periode hier steht sie noch mal
ist 11,186 Tage und die minimummasse man
kann die Masse nicht genau bestimmen
weil man nicht genau weiß in welchem
Winkel man auf die auf die Ebene der
Planetenbahn schaut ist mindestens 1 27
Erdmassen ist also doch schwerer als die
Erde ja und der Stern selber hat eine
Masse von 0,12 Sonnenmassen also etwas
mehr als 10 % und die Helligkeit die
Luminosität von proximazentauri ist
0,00155 der solaren Luminosität das
heißt das wäre ein promil 1,5 promil der
Helligkeit der Sonne ne deswegen geht
das dass der dass dass der Planet von
proximazentauri so dicht an seiner Sonne
ist dass er also in 11 Tagen drum herum
rotiert und trotzdem nicht verglüht weil
die Sonne so schwach ist und das grüne
hier das ist die habitable zone also in
der die Temperaturen vermutlich so sind
dass es flüssiges Wasser geben könnte
natürlich abhängig wie gesagt vom
dreibarffekt also der Zusammensetzung
der
Atmosfäre ja das also insofern ganz
anderes System selbst wenn also Leben
auf diesem Planeten möglich oder wenn
wenn wenn wir da mal hinfahren dieser
Stern ist ein dunkelr sieht aus wie eine
rote Ampel ja der der glüht dunkelrot in
unseren Augen das wäre so ein ganz
anderes Licht aber schon faszinierend ja
also das ist Proxima Centauri und
proximazentauri B der Planet dazu ja
jetzt sind wir also im proximazentauri
System angekommen ich dachte jetzt habe
ich erstmal wieder genug geredet für
eine Folge und wir werden uns da noch
ein bisschen her in der nächsten Folge
mit proximazentauri B und dann gibt es
noch C und D es gibt noch zwei weitere
Planeten um diesen dunkelroten
Zwergstern der uns so nah ist da werden
wir uns damit beschäftigen und dann
geht's auch darum bei einigen anderen
Exoplaneten ob wir nicht was über die
Atmosphäre rauskriegen können was wissen
wir denn über die Atmosphäre und es ist
tatsächlich gelungen auch Wasser an
Exoplaneten festzustellen aber es sind
Gasriesen aber aber immerhin also es war
möglich das Licht zu analysieren von
einem Exoplaneten und zu schauen was
haben wir denn da also jedenfalls es
gibt so ein paar interessante Daten und
natürlich das trapisssystem das machen
wir auch nächstes Mal ja und ich kann
eigentlich nur immer wieder sagen es ein
bisschen ach so ich wollte eigentlich
zum proximentauri noch es fällt mir
jetzt gerade ein sorry noch eine
wichtige Sache sagen also erstmal für
eine Zivilisation auf diesem Planeten
von diesem roten Zwergstern da wä es
erstmal sehr faszinierend dass da diese
beiden großen normalen Sonnen die so
groß sind wie unsere Sonne dass sie so
nah bei sind motiviert ja stark zur
Entwicklung von Raumfahrt aber es gibt
noch anderen Punkt und zwar die
Lebensdauer dieses roten zwergsterns so
ein roter Zwergstern der leuchtet zwar
nur ganz dunkel aber er tut das für
Hunderte von Milliarden Jahren der LE
der hat also eine Lebenserwartung diese
Sonne die hat eine Lebenserwartung weiß
ich nicht ich glaube es waren sogar Taus
also Billionen 1000 Milliarden Jahre
leuchtet diese Sonne währenddessen
unsere Sonne wird also ungefähr 4
Milliarden Jahren dann zum roten Riesen
werden und dann ist es vorbei mit dem
Leben auf der Erde aber dort gibt's viel
mehr Zeit und wenn es wirklich so ist
dieses Naturgesetz dass dieses
Naturgesetz gibt dass in unserer in
unserem Universum sich mit der Zeit auch
alles hin zuu immer komplexeren Systemen
entwickelt hätte die Evolution auf so
einem Planeten um so eine Sonne
fantastisch viel Zeit um sich zu
entwickeln und es wäre die Frage wenn
wir jetzt der Evolution noch mal so ein
paar hundert Milliarden Jahre Zeit geben
wo geht's denn dann hin Stig das also
haben die dann immer noch Autos die
vielleicht Elektro angetrieben sind und
müssen mit Windrädern arbeiten oder
finden die was ganz Neues entwickelt
sich der Geist vielleicht so dass er
dass er sich von der organischen Bindung
trennen kann oder haben die dann doch
Raumschiffe entdecken den hyperum um
überwinden die Zeit ja ist das ist das
so oder ist es so wie unser heutiger
Zeitgeist uns suggeriert und das eben
das was mich so ein bisschen deprimiert
ja dass dass wir uns also jetzt schon
dahin entwickelt haben ja dass wir in
ein steady state in eine permanente
dauergesellschaft in der sich nichts
mehr ändert ein müen ja es gibt also
nichts mehr was es noch zu entdecken
gibt und wir müssen sparen wir müssen
uns einschränken ja und und das war's ne
wir können immer nur mit dem Fahrrad zum
Nachbardorf fahren und ansonsten haben
wir also Wasser und Brot und fertig ne
äh oder wäre es bei so einer langen
Entwicklungszeit so dass so eine
Zivilisation so wie man es früher in den
optimistischen 70er 80er 90er Jahren
dachte dass man fantastische neue Dinge
entdeckt ja könnte man mal schauen ja ob
so mit dieser Zeitskala ich denke dass
wir das habe ich ja mal Buch das
rätselhafte Gewebe der Wirklichkeit ja
dargelegt dass wir als Physik Chemie und
Biologie aber vor allen Dingen auch die
Physik erst ganz wenig von der Realität
entdeckt haben die so unfassbar groß ist
vielleicht sogar höhere Dimensionen hat
um diese offenen Fragen dunkle Materie
dunkle Energie oder wie kam es zum
Urknall um die zu erklären und die
quantenteleportation offene Fragen die
wir nicht erklären können und wenn man
so viel Zeit hätte wie die wie die wie
die Zivilisation wenn es eine gibt auf
trapis auf proximaentau B da kann man ja
sehr viel machen oder oder ist Schluss
sind die sind die auch in in so einem
Gleichgewicht ja das hatte mich
interessiert also zwei große Vorteile
der Zivilisation auf Proxima Centauri B
erstens zwei nahe Sonnen das motiviert
zur Entwicklung von Raumzeit Raumfahrt
und zweitens diese phänomenal lange
Zeitspanne und sie haben jetzt schon ich
glaube proxima zentauri ist eben auch
älter die haben jetzt schon ein 2
Milliarden Jahre länger Zeit gehabt wenn
es ein die gibt aber vielleicht ist der
Planet ja auch steril ja wir machen
nächstes mal weiter vielen Dank für
diesmal und bis zum nächsten Mal