Die Elektrolokomotive PIKO EP09 der PKP in Spur H0, Epoche VI, begeistert als Neuheit 2024 mit herausragender Detailtreue und moderner Technik. Das Modell erfüllt den Wunsch vieler Modelleisenbahner, das charakteristische Vorbild in hoher Qualität als Großserienmodell zu erleben.
Die Umsetzung des kantigen Designs überzeugt mit glatten Linien, präzisen Gravuren und plastisch ausgearbeiteten Lüftern. Die aufwendige Dachgestaltung und die filigran ausgestalteten Drehgestelle unterstreichen die exzellente Verarbeitung des PIKO Expert Modells. Das hohe Eigengewicht und ein optimal abgestimmtes Antriebskonzept verleihen der Lokomotive beeindruckende Zugkraft, die durch den werkseitig integrierten PSD XP Sound-Decoder weiter optimiert wird.
Das Modell ist vorbildgerecht lackiert und aufwendig bedruckt, was die markante Optik der EP09 perfekt einfängt. Besonders auffällig ist die Klimaanlage über den Führerständen, die wie beim Vorbild detailgetreu nachgebildet wurde.
Hallo liebe Modellbahnfreunde und Kunden vom Modellbahn-Shop-Lippe, uns hat wieder eine interessante Neuheit erreicht und zwar die EP09 von PIKO.
Es ist etwas für die polnischen Eisenbahnfreunde und heute werden wir uns das Modell, das Original natürlich etwas genauer ansehen und zum Schluss werfen wir noch einen Blick in den Innenraum der Maschine.
Die EP09 wurde von 1986 bis 1997 von Pafferwag in Breslau, Polen gebaut.
Insgesamt entstanden 47 Lokomotiven dieser Baureihe.
Die letzte Serie wurde mit Klimaanlagen über den Führerständen ausgestattet, was auch beim PIKO-Modell gut zu erkennen ist.
Ihr Haupteinsatzgebiet ist der schnelle Personenzugverkehr zwischen Warschau und Krakau.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km pro Stunde können die E-Loks diesen Dienst problemlos bewältigen.
Charakteristisch für die Baureihe sind die kantige Form und die Lüfterlamellen.
Bei der Auslieferung waren die Lokomotiven in einer gelb-braunen Farbgebung gehalten.
Später folgte ein weiß-rotes Farbschema.
Ab 2007 wurden mehrere Maschinen in der blauen Intercity-Farbgebung umlackiert.
Heute tragen sie das blau-graue Farbschema von PKP Intercity.
Dieses Modell hat PIKO jetzt in Epoche 6 herausgebracht und es gibt es in drei Versionen.
Es gibt eine Gleichstromversion mit Sound, das ist die Version, die wir uns heute anschauen.
Dann gibt es eine Gleichstromversion in Analog und eine Wechselstromversion mit Sound.
So, das Modell ist verpackt wie immer bei PIKO, man kennt es.
Eine Pappschachtel, da drin ist ein Kunststoffblister und ganz hinten drin liegen hier die Anleitungen.
Die nehme ich einmal raus, die wollen wir uns als erstes einmal anschauen.
Hier liegt einmal die Decoder-Anleitung, wo wir die Sound-Version haben.
Hier sind die ganzen Funktionen aufgelistet und entsprechende wichtige CVs, die man ändern kann.
Und natürlich nochmal Eigenschaften vom Decoder sind hier auch erklärt.
Und wir haben natürlich hier auch eine Ersatzteil-Anleitung und eine Anleitung, wie man das Modell zerlegt.
Das ist alles hier drin beschrieben, natürlich auch in mehreren Sprachen und allem, was man wissen muss.
Aber jetzt zur Lok selber.
Die Lok ist hier in diesem Kunststoffblister eingepackt und es gibt eine Besonderheit bei dieser Verpackung,
da gibt es etwas Neues, das zeige ich euch mal als erstes.
Und zwar ist das Modell hier auf einem Sockel drauf, die ist nicht verschraubt, die ist einfach draufgestellt.
Ich kann sie einfach hier abnehmen.
Aber dieser Sockel, der hier in der Packung ist, der ist relativ neu.
Man kann diesen Sockel nehmen und auch die Lok darauf präsentieren in der Vitrine.
Und man kann, wenn man die Lok zugerüstet hat, empfiehlt Piko hier diese Halterung abzuschrauben,
sonst wird die Lok nicht mehr richtig drauf passen.
Aber ist auf jeden Fall eine gute Sache.
Das macht das Ganze etwas stabiler in der Packung.
Wir haben natürlich wieder ganz viele Zurüstteile dabei.
Was ist dabei? Wir haben Dachantennen, Luftschläuche, wir haben Schienenräumer geschlossen
natürlich, die man anbauen kann.
Und es liegen Spiegel dabei.
Hier sind die Spiegel jetzt so angesteckt, dass sie eingeklappt sind.
Es gibt Spiegel dabei, die richtig abstehen.
Piko hat hier eine komplette Neukonstruktion rausgebracht.
Und da fangen wir jetzt einfach mal ganz oben an.
Und wir fangen an mit der Dachpartie.
Wir haben hier richtig schön feine Pantografen.
Wir haben feine Dachleitungen mit Isolatoren.
Wir haben hier einen Umlauf, der komplett durchbrochen ist.
Ich hoffe, man erkennt es jetzt auf dem Bild.
Dieser komplette Umlauf, diese Bleche hier sind durchbrochen.
Da kann man durchschauen.
Und wir haben hier auch feine Klimaanlagen draufgebaut, genau wie beim Original.
Wenn wir jetzt weiterschauen, haben wir richtig schöne Farben, richtig schöne Farbverläufe.
Diese ganzen Übergänge zu den verschiedenen Farbtönen sind einwandfrei getroffen.
Diese Übergänge sind nicht schwammig, die sind wirklich lupenrein.
Auch da kann man ruhig genauer hinschauen.
An den Seiten der Lokomotive, dafür drehe ich es jetzt mal um,
fallen sofort die ganzen Lüfterlamellen auf und die freistehenden Griffstangen.
Auch die Spiegel sind hier angesteckt.
Wie gesagt, im Zurassbeutel sind Spiegel dabei, die dann abstehen,
dass der Lokführer auch nach hinten schauen kann.
Aber in der Packung sind jetzt die anliegenden Spiegel hier angebracht.
Wenn wir das Ganze einmal umdrehen, sehen wir hier auch nochmal die Lüfterlamellen mit kleinen Fenstern.
Und wir haben hier zwei Fenster, in die man in den Maschinenraum reinschauen kann.
Und man sieht da auch eine Nachbildung vom Maschinenraum.
Der geht sogar über die ganze Seite, obwohl man hier nur durch zwei Fenster reinschauen kann.
Das zeige ich euch gleich nochmal, wenn ich das Gehäuse abnehme.
Genauso wie oben drauf, die Umläufe sind hier auch die Aufstiege komplett durchbrochen.
An der vorderen Seite, wir haben separat angesetzte Griffstangen,
auch hier nochmal separat angesetzte Spiegel.
Und man kann hier auch den Schienenräumer aus Zurassbeutel einbauen,
dass die Front komplett geschlossen ist und die Kupplungen dann abnehmen.
So hat man nochmal auf einer Seite ein vorbildgetreueres Design.
Wenn man sagt, ich will jetzt auf einer Seite eine Kupplung haben, weil ich nur den Zug auf einer Seite ziehe.
Oder wenn ich ein Vitrinenmodell haben möchte, kann ich die jetzt so komplett aufbauen,
dass es aussieht wie beim Original.
Auch die Fahrwerke können sich sehen lassen.
Und Piko hat sogar unten drunter das Lenkgestänge nachgebaut.
Das finde ich wirklich sehr lobenswert.
Aber nun zur Technik. Wir haben hier einen PLUX 22 Decoder verbaut,
beziehungsweise eine PLUX 22 Schnittstelle.
Wir haben jetzt hier das Digitalmodell mit dem XP Decoder.
Und dieser Decoder versteht die Datenformate Motorola, DCC, Railcom, Railcom Plus und natürlich MFX.
Hier hat Pico ja mit den neuen Decodern ein FITZ MFX Logo rausgebracht,
weil sich der Decoder noch besser mit den Märklin Zentralen versteht.
Genauso kann der Decoder Bremsstrecken.
Wir können die Märklin Bremsstrecke, DCC bremsen und das bekannte System von Lenz,
das ABC bremsen kann, dieser Decoder.
Wir haben 23 Funktionen, darunter auch viele Beleuchtungsfunktionen,
wie zum Beispiel eine Führerstandsbeleuchtung, dass man in den Führerstand reinschauen kann.
Eine Maschinenraumbeleuchtung, dass man hier durch Fenster sieht.
Und wir haben natürlich auch ein Fernlicht.
Passend zur Lokomotive, weil sie ja Personenzüge zieht,
haben wir hier mehrere Bahnhofsansagen, auch in Polnisch und Funk komplett in Polnisch.
Und wir haben hervorragende Langsamfahreigenschaften, aber das seht ihr gleich bei den Fahraufnahmen.
Und jetzt wollen wir einmal in die Lokomotive reinschauen.
Dafür nehme ich mir einmal unsere ESU-Lokliege mit dem Magnetstreifen
und entnehme einmal hier den Aufbau bzw. das Gehäuse der Lokomotive.
Dafür muss ich zwei Schrauben lösen.
Jetzt zeige ich euch einmal, die Schrauben sind hier ist eine.
Ich hoffe mal, ihr kennt es gut.
Und hier oben haben wir eine Schraube, die müssen wir einmal rausschrauben
und dann können wir das Gehäuse vorsichtig nach oben abziehen.
Schraube Nummer 1 und Schraube Nummer 2.
So, das legen wir einmal an die Seite.
Und jetzt sieht man schon, dass das Gehäuse leicht nach oben abrutscht.
Das können wir jetzt ganz vorsichtig abziehen.
So, das war es schon.
Jetzt sieht man hier schon verschiedene Gewichte, die PIKO hier eingebaut hat.
Zum Gesamtgewicht, das sage ich aber am Ende nochmal.
Und man sieht hier die Kontakte für die Führerstandsbeleuchtung der Lokomotive.
Also genau so, wie hier haben wir die Kontakte angebracht,
auf die die Führerstandsbeleuchtung übertragen wird.
So erspart man sich Kabel, die an das Gehäuse führen.
Und so kann man das Gehäuse einwandfrei abnehmen, ohne dass man irgendwo hängen bleibt.
Hier ist die Schnittstelle mit dem Dekoder verbaut.
Wir sehen hier die Box für den Lautsprecher.
Die ist sehr groß, deswegen kommt der Sound auch sehr gut rüber.
Und wir haben hier auch einen Energiespeicher verbaut,
dass die Lok auch wenige Zentimeter stromlos fährt.
Und hier sieht man nochmal die Beleuchtung für den Maschinenraum.
Und entsprechend die Maschinenraumnachbildung ist hier sehr gut zu erkennen.
Jetzt baue ich das Ganze mal wieder zusammen.
Wir sehen uns gleich wieder.
So, und so schnell hat man das Modell auch wieder zusammengebaut.
Ich habe eben schon was zu den Gewichten gesagt.
Das Modell ist relativ schwer und wiegt 439 Gramm.
Das liegt natürlich an den Gewichten und an dem schweren Motor.
Der hier drin ist ein Mittelmotor, sieht man hier.
Der ist mittig im Modell verbaut und führt mit Kardanwellen dann zu den Drehgestellen.
Da haben wir vier Achsen angetrieben und zwei Haftreifen.
Es ist wie immer so, dass die Haftreifen in der Mitte sitzen.
Wir haben einen hier und einen hier.
So schafft die Lokomotive auch längere Züge bei einem Gefälle oder bei einer Steigung von 3%.
Jetzt habe ich aber genug geredet.
Jetzt zeigen wir euch wie immer die Soundfunktion und einige Fahraufnahmen.
Viel Spaß damit.
Das war es mit der Vorstellung der Pico EP-09.
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Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Pico EP-09
und natürlich viel Spaß mit dem schönsten Rohr der Welt, der Modelleisenbahn.