Die Selbstversorger Familie erster stream

Die Selbstversorger Familie
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09.12.2024
F&A
Ja, wir streamen live, aber sehen uns nicht.
Wird gestartet.
Der Livestream hat begonnen.
Also die Übertragungsqualität ist gut.
Aber irgendwie weiß ich nicht, ob uns jemand sehen kann, weil wir sehen uns jedenfalls nicht.
Ja, das ist der erste Test vom Livestream.
Ich hoffe, dass man uns sehen kann, weil wir selber können uns nicht sehen.
Aber bis jetzt sind sowieso null Zuschauer, sagt er.
Also wir sind noch nicht so öffentlich.
Unsere Telefonnummer hat sich geändert.
Das wäre auch gut zu wissen.
Ausgaben...
Wir streamen nun live.
Ja, aber YouTube sagt noch...
Vier Zuschauer.
So, wir haben es geschafft.
Es war spiegelverkehrt irgendwie.
Du sitzt links, ich sitze rechts und andersrum.
Aber ja, wir wollten mal einen Livestream machen.
Wir warten erstmal, bis ein paar Leute wieder eingeschaltet haben.
Denn wir müssen uns noch einen kleinen Moment einrichten hier.
Genau, das ist das erste Mal.
Alles sehr unbekannt.
Merkwürdige Fenster öffnen sich vor uns.
Und vor allen Dingen...
Wo ist denn der...
Wo ist der Stream?
Äh, der Chat.
Wo hattest du den eben gesehen?
Da, der Chat.
Hallo?
Hängt total.
Ja, man sieht euch.
Okay.
Aber das war eben beim ersten.
Beim ersten, ja.
Ihr seid wieder da.
Wir sind wieder da.
Könnt ihr nochmal kurzes Feedback geben?
Ob wir noch da sind?
Ja, das habt ihr bald raus.
Ja, das ist genau das, denke ich auch.
Ja, wir sollten lieber weiter Gurken anbauen.
Mit Computertechnik ist nicht so unser Fall.
Wir haben uns hier im Gewächshaus versteckt.
Ja, vor den Kindern.
Sonst kommen wir nicht ins Wort.
Hallo Dieter, wir sehen dich nicht.
Aber schön, dass du uns siehst.
Moin Philipp und Till.
Ne, die Idee haben wir nicht vom Selbstversorgerkanal.
Das ist purer Zufall.
Wir haben das schon länger geplant.
Und das war nun echt Zufall,
dass gestern der Selbstversorgerkanal auch gerade einen Livestream gemacht hat.
Aber wir wollten das auch schon länger machen.
Und darum sind wir nun jetzt mal da.
Das Foto ist klein.
Ja, wir sehen uns auch nur ganz klein.
Aber wenn wir jetzt da noch weiter dran tüdeln,
dann sind wir womöglich gleich wieder weg.
Ja, ich glaube, sonst übernimmst du erstmal das Reden.
Ich gucke hier noch ein bisschen bei den Einstellungen.
Ja, also wir sind jedenfalls heute mal hier zusammengekommen,
um eure Fragen zu beantworten, wenn ihr denn welche habt.
Jetzt sind ja gerade noch nicht so besonders viele Zuschauer da.
Aber vielleicht habt ihr ja schon mal Fragen.
Dann können wir schon mal langsam anfangen.
Also, was möchtet ihr uns fragen?
Egal, ob jetzt zur Selbstversorgung oder Auswandern oder Schweden.
Oder was euch schon immer interessiert hat,
was ihr über uns wissen wolltet.
Naja, alles werden wir nicht beantworten.
Naja, mal sehen.
Wir können ja vielleicht schon mal erzählen,
was wir so vorhaben demnächst hier.
Ja, was denn?
Ich könnte mir vorstellen, dass das die Leute interessiert.
Ja, was davon meinst du denn?
Ja, also als nächstes jetzt kommt ja langsam der Herbst.
Also wir haben so gut wie noch kein Feuerholz.
Da müssen wir auch dringend was tun.
Das ist natürlich auch so eine Sache.
Wir wollen ja möglichst viel selber machen.
Vor allen Dingen Heizkosten sparen.
Keine Elektroheizung wie in Schweden üblich.
Überall voll aufdrehen.
Alles möglichst mit Holz beheizen.
Okay, wartet mal eben mit den Fragen bitte.
Da sind ganz viele Fragen, die beantworten wir gleich.
Wenn ihr so schnell fragt, können wir die nicht alle durchgehen.
Also unsere Paprika wachsen super, tragen super.
Sind so groß und grün.
Also ich glaube, das wird nichts mehr mit einer roten Paprika dieses Jahr.
Aber vom Ding her scheint der Folientunnel super zu sein.
Unsere Hühnerrasse ist irgendein schwedischer F1 Hybrid leider nur.
Weißt du, wie die genau heißt?
Ne, das weiß ich auch nicht.
Das stand doch irgendwie gar nicht dabei.
Das sind irgendwelche schwedischen Hybridrassen, die ja durch Inzucht leider entstanden sind.
Eigentlich hätten wir gerne eine alte Hühnerrasse gehabt.
Dieses Svenska Blömmelhirn.
Aber da haben wir so schnell jetzt leider keins bekommen.
Ja, vor allen Dingen hätten wir bis nach Skåne fahren müssen oder sonst wohin.
Und Schweden ist ziemlich groß, also fährt man dann schon mal den ganzen Tag für ein paar Hühner.
Das ist auch wirklich äußerst unökologisch.
Ja, viele haben immer gesagt, die werden nie glucken, nie brüten.
Die sind einfach nur da zum Eierlegen.
Wir sind auch gespannt, wie sich das entwickelt.
Wir haben damals in Bordelum mit unseren ersten Hühnern auch angefangen mit so einer braunen F1 Hybridrasse.
Und die haben auch gegluckt, sobald sie ihren Hahn dabei hatten.
Also ich glaube, mit der guten Haltung und dem Auslauf und dem Hahn steht uns fällt das, ob die denn glucken.
Dass die natürlich in der Legehaltung oder in engen Käfigen oder in der Massentierhaltung möglicherweise nicht anfangen zu brüten, das versteht sich von selbst.
Wir hoffen aber, dass unsere hier jetzt auch, sobald die einen Hahn kriegen, nächstes Jahr auch anfangen zu glucken und gut zu brüten.
Wir werden versuchen, einen Hahn einer alten Rasse aufzutreiben oder zumindest einen Mischling.
Denn mit den Mischlingen hat das bis jetzt immer gut geklappt.
So, Dieter, du fragst, ob wir schon arbeiten außer auf unserem Hof.
Bis jetzt noch nicht regulär, denn wir haben hier so viel zu tun, dass wir können es uns gar nicht leisten, arbeiten zu gehen.
Im Moment war lauter Arbeit.
Wir haben ja das Ferienhaus in Wedlanda, das ist quasi im Moment ein Teil unseres Einkommens.
Und wir wollen ja hier auch das zweite Ferienhaus aufbauen.
Und das soll dann in erster Linie so dieses stille Einkommen sichern.
Und ich schreibe nebenbei noch an einem Buch, das hoffentlich im Herbst oder Winter fertig wird.
Ja, und willst du noch was dazu sagen?
Ich werde mal sehen, wenn sich hier was auftut.
Also wirklich aktiv jetzt auf Arbeitssuche wollte ich im Moment nicht gehen.
Dafür ist ja einfach viel zu viel zu tun.
Deswegen sagte ich ja, sollten wir eigentlich mal erzählen, was wir vorhaben.
Natürlich müssen wir Feuerholz machen für den Winter.
Dann werden wir uns jetzt ein kleines Sägewerk zulegen, weil ich habe geguckt, wir haben ja so ein kleines Sägewerk.
Aber das ist wirklich nicht mehr zu gebrauchen.
Der Motor lief auch nicht.
Ich habe es noch mal ausprobiert, spaßhalber.
Außerdem hast du Angst.
Ja, ich habe Angst gehabt.
Er klettert zwar auf Bäume mit irgendwelchen umlösen Kletterstiefeln, aber hat Angst vor seiner Säge.
Ja, die Säge ist wirklich eine Hellmaschine.
Also ich möchte auch nicht, dass er damit sägt.
So, und da habe ich hier so ein ganz gutes kleines Sägewerk gefunden.
Mit so einem Blockband Sägewerk heißt das.
Und da können wir unser Holz mit sägen.
Also auch das Holz, was wir zum Bauen brauchen.
Da wird es in nächster Zeit ordentlich Videos drüber geben.
Ja, und das ist auch echt viel Arbeit, was da auf uns zukommt.
Auch die ganzen Bäume fällen, die wir brauchen dafür und so weiter und so weiter.
Im Moment stehen wir ganz gut da und können uns das auch leisten,
mal noch eine Zeit lang nicht regulär irgendeine Arbeit nachzugehen.
Aber der Plan ist auf jeden Fall, dass ich mich wieder selbstständig mache.
Mit Bausachen, also Fliesenlegen und ökologischer Bau.
Also wieder im Bauhandwerk selbstständig machen.
Das, denke ich mal, wird aber erst nächstes Jahr stattfinden.
Guck mal, wenn sich irgendwas zufällig ergibt.
Also ich würde auch ganz gerne so ein halbes Jahr hier arbeiten.
Einfach um die Sprache noch besser zu lernen, weil das eine ist so praktisch.
Und die Theorie, das unterscheidet sich da schon, weil die Sprache doch viel einfacher
zum Beispiel zu lesen ist als zu hören, beim Hörverstehen.
Das empfinde ich viel schwieriger.
Lesen können wir alles.
Ja, lesen verstehen wir ganz viel schon.
Aber wenn dann einer anfängt zu sprechen, dann steht man doch da.
Kannst mal langsamer sprechen. Ich verstehe kein Wort.
Ja, gut, das war es erst mal.
Ich arbeite ja schon quasi seit den Kindern nicht mehr irgendwo fest regulär,
sondern bin eigentlich bei meinen Tieren und dem Garten angestellt.
Das ist ja meine Hauptaufgabe.
Und mich nachmittags mit den Kindern auch zu befassen.
Das ist ja schon ein Fulltime-Job. Hof, Garten, Kinder, Tiere.
Und wie gesagt, jetzt nebenbei noch das Buch und YouTube.
Da ist die Zeit dann eigentlich auch schon verplant.
Und bis jetzt sind wir damit auch immer ganz gut hingekommen
und wollen das natürlich auch weiterhin so.
Ja, mach mal da weg, sonst kann ich gar nicht den Chat sehen.
Da öffnen sich schon wieder komische Fenster.
Ja, ich probiere gerade noch mit der Größe das hinzukriegen.
Ja, nicht, dass wir gleich wieder weg sind.
Sarah fragt, wie schafft ihr das glutenfrei zu essen?
Ja, das schaffen wir, indem wir bemerkt haben,
wie viel besser uns das tut, glutenfrei zu essen.
Und dann ist es auch gar nicht mehr so schwer,
auf alles andere zu verzichten.
Also für uns gar kein Verzicht.
Echt nicht. Ich habe das ja zuerst wirklich nur so mitgemacht.
Ja, aus Solidarität zur Frau.
Die Frau mit ihren komischen Ideen immer.
Ja, weil Nadine einfach echt besser klarkommt ohne Gluten.
Und bei den Kindern ist das auch so.
Ja, bei den Kindern ganz deutlich auf jeden Fall.
Zuerst habe ich da schon so ein bisschen...
Ja, er hat mich gelächelt. Gib es zu.
Ja, aber man muss sich...
Ich kann mir das auch nicht vorstellen,
komplett auf alles Getreide zu verzichten.
Aber das ist wirklich einfacher, als man denkt.
Also absolut.
Inzwischen mache ich das glutenfreie Brot
sogar lieber als normales Brot, muss ich ganz ehrlich sagen.
Ja, es ist viel einfach auch Gewöhnungssache.
Man muss sich einfach daran gewöhnen,
was man wo und wie kaufen kann.
Oder selber herstellen oder einfach ganz weglassen.
Also z.B. ich frühstücke einfach morgens fast kein Brot mehr,
sondern irgendein Apfel und Banane mit so einem Nussmus,
was ich selber mache.
Und dann mit ein paar glutenfreien Haferflocken oder so.
Also man stellt einfach ganz viele Sachen so um.
Aber wenn man erst mal angefangen hat damit
und bemerkt, wie viel besser es einem geht,
dann ist es eigentlich einfach.
Dann ist es schwerer, sich vorzustellen,
wieder zurückzukommen.
Okay, dann lasst uns mal weitergucken.
Hier sind schon so viele Fragen wieder.
Wartet ihr nochmal kurz wieder mit den Fragen.
Wir müssen erstmal abarbeiten.
Hier sind noch ein paar. Wir beantworten die alle.
Aber bitte nochmal einen Moment abwarten.
Tipps zur Hühnerhaltung, da würde ich sagen,
sollten wir vielleicht nochmal ein Video drüber machen.
Das würde den Rahmen, glaube ich, sprengen.
Wir haben ja das Video 1x1 der Hühnerhaltung.
Das haben wir im Februar oder so gemacht.
Da könnt ihr nochmal reingucken.
Und ansonsten, die wichtigsten Tipps zur Hühnerhaltung
ist auf jeden Fall ohne Auslauf kein Huhn.
Hühner müssen ins Freie können,
Zugang haben zu Sonnenlicht.
Wir haben das gemerkt, während der Stallpflicht
ging es unseren Hühnern ganz schlecht.
Das geht wirklich gar nicht.
Da kann man die wahrscheinlich nur mit Antibiotika
oder Kunstleuchtstoffröhren aufrechterhalten.
Gut, also Sachen zu verkaufen.
Da machen wir tatsächlich nochmal ein Video drüber.
Habt ihr vor, eure Sachen zu verkaufen?
Meinst du unser Gemüse, Philipp und Till?
Oder unsere Sachen, die wir so besitzen?
Philipp und Till, könnt ihr das nochmal konkretisieren?
Obst und Gemüse wollen wir unsere Überschüsse
dann an unsere Feriengäste quasi auch mitverkaufen.
Hier so einen kleinen Stand machen,
dass die sich da was auch besorgen können,
wenn sie da was von haben wollen.
Achso, gehst du nochmal bitte nach oben?
Da sind ein paar Fragen gerade weggerutscht.
Wie alt sind wir?
Wollen wir darüber sprechen?
Schatz, wie alt bist du denn?
Wie alt wirst du denn?
Ich werde genau in drei Tagen fertig 40.
Er wird 40.
Und ich bin, was sag ich immer, 35b.
Ich werde im März 38.
Stimmt das?
38?
Werde ich 37?
Ja, 37.
Jetzt habe ich mich schon älter gemacht.
Ich werde 37.
Ich gucke mal schon selbst nicht mehr,
wie alt ich bin, weil ich immer 35b sage.
Also es gibt kein bedingungsloses Grundeinkommen in Schweden.
Wir haben auch hier noch keine Ambitionen gehabt,
irgendwelche Ansprüche auf irgendwas zu stellen.
Krankenversichert ist man automatisch.
Allerdings, ich habe letztens eine Blombe verloren
und ich musste tatsächlich 270 Euro bezahlen
für 20 Minuten Zahnarzt.
Also das war echt der Hammer.
Wir essen ja keinen Zucker mehr dabei.
Das kann ich mir überhaupt nicht leisten.
Das kann man sich gar nicht leisten.
Ab 300 Euro hätte es einen Zuschuss gegeben.
Also das Sozialsystem in Schweden ist doch, naja.
Ja, wir müssen uns noch damit zurechtfinden.
Genau, da waren zum Schwedisch selber auch noch ein paar Fragen.
Ist das so wie Chinesisch oder was weiß ich,
im Vergleich zu Englisch und wie ist das zu lernen?
Ich würde sagen, Schwedisch kann man doch recht leicht lernen.
Das dauert natürlich auch seine Zeit,
aber viele, viele Worte sind,
wer Englisch kann und vielleicht auch Französisch.
Und Plattdeutsch.
Und Plattdeutsch, ja.
Also der ist klar ein Vorteil,
weil doch viele Worte sich ableiten lassen.
Aber was wir eben schon gesagt haben,
das Sprachverstehen bedarf wirklich praktischer Übungen.
Man muss also am besten da sein oder jemanden kennen,
der Schwedisch kann, um die Sprache richtig zu lernen.
Also nur theoretisch kann man diese Sprache nicht lernen,
würde ich mal sagen.
Und dann ist es natürlich auch noch regional abhängig.
Also man sagt, in Stockholm sprechen sie wohl so das ordentlichste Schwedisch.
Und natürlich jetzt auch in der Schule und im Kindergarten,
wenn die da die Lehrer mit uns Schwedisch sprechen,
dann sprechen die relativ deutlich und klar und langsam,
so wie sie wahrscheinlich auch mit den Kindern sprechen.
Also das versteht man dann ganz gut.
Aber wenn man dann irgendwie zum Beispiel irgendwas bei Blocket
hier dem schwedischen eBay Kleinanzeigen verkauft
und da kommt so ein alter Schwede daher,
den versteht man schon am Telefon nicht.
Das ist sehr unterschiedlich,
sehr unterschiedlich, wie ich die Leute verstehe.
Also ich kann mich total gut verständlich machen.
Die Leute verstehen auch was, was ich ihnen sagen will.
Aber ich finde auch, die sind sehr unterschiedlich,
gut oder schlecht zu verstehen.
Janine fragt, wie der Schulstart für die Lütten war
und wie das mit der Sprache ist und dem System,
ob es große Unterschiede zu Deutschland gibt.
Also wir sind gut gestartet.
Gerade Noah, der ist total offen.
Und also ich bin total...
Der liebt seine Schule.
Der würde am liebsten den ganzen Tag da bleiben,
weil das ist echt total locker und zutsche.
Ja, also ich bin wirklich total positiv überrascht,
wie gut Noah da in dieses Schulleben sich gestürzt hat.
Also der hat sich schon am letzten Abend
vor dem Schulstart hatte er natürlich auch Angst.
Und so hatten wir alle, waren wir aufgeregt, ist klar.
Aber wie die dann schon in der Schule aufgenommen wurden,
total offen und lieb.
Und er wollte am ersten Tag schon gar nicht mehr
mit nach Hause kommen eigentlich.
Und auch Mia.
Also gerade bei Mia, die ist so ein bisschen schüchterner,
natürlich auch, weil sie kein Wort Schwedisch spricht.
Also es ist echt ein bisschen übel, da so zu starten eigentlich.
Aber sie hat nicht geweint, als wir weggegangen sind.
Das fand ich schon mal sehr beruhigend.
Denn sonst wäre ich da, glaube ich, schwer weggegangen.
Und ja, auch sie wollte eigentlich
manchmal schon gerne lieber da bleiben.
Ab und zu sagt sie dann auch,
ich glaube, ich möchte doch lieber zu Hause bleiben.
Aber wenn sie dann erst mal wieder da ist,
dann geht das auch.
Und das Gute ist, die haben beide jeweils
irgendwie drei deutsch sprechende Kinder mit in ihrer Klasse.
Und das erleichtert denen natürlich auch total den Start,
weil die dann so ihre Dolmetscher dabei haben.
Genau, die Klassen sind sowieso echt total bunt gemischt.
Ja, und winzig.
Die Schule hat insgesamt nur etwa 50 Schüler,
aufgeteilt in drei Klassen.
Also es gibt Klasse 0, das ist die Vorschule,
wo Mia jetzt ist.
Dann gibt es Klasse 1 bis 3.
Da ist Noah in der Klasse 3, die er jetzt nochmal wiederholt.
Wir wollten jetzt, dass er nicht gleich in Klasse 4 weitermacht,
wie er das in Deutschland getan hätte,
damit er sich mehr auf die Sprache jetzt konzentrieren kann.
Und vom Inhaltlichen ist das jetzt für ihn
natürlich so Mathe und so alles ganz leicht.
Und dann kann er sich mehr auf die neue Umgebung
und die Mitschüler konzentrieren und sowas.
Ja, und Klasse 4 bis 6 gibt es da noch.
Also die Grundschule geht hier in Schweden
normalerweise bis Klasse 6.
Und das finden wir auch total super,
weil wir schon finden, dass da nochmal
ein gewaltiger Unterschied ist zwischen
irgendwie Klasse 3 und Klasse 10 oder so.
Das muss nicht unbedingt zusammen auf einer Schule stattfinden.
Was ich dann, als ich die neulich abgeholt habe,
hatten die dann Sport und sie da
die 12 oder 14 Kinder und zwei Lehrer.
Echt, also sowas gibt es nur hier.
Die legen da wirklich großen Wert
auf Kinder und Kinderbetreuung.
Das merkt man schon extrem, den Unterschied.
Ja, obwohl nicht alles Vorteile hat,
sondern wir haben wirklich Probleme
mit dem Schulessen.
Wir wollen da natürlich nicht...
Also es war tatsächlich möglich,
dass die da glutenfrei essen.
Das ist ja schon mal super.
Aber das ist natürlich nicht bioglutenfrei.
Das ist dann natürlich auch fragwürdig,
ob man denn wirklich Gen-Soja und Gen-Mais essen will.
Und was noch dazu kommt,
also gerade Mia kommt jeden Tag und sagt,
bitte meldet mich vom Schulessen ab.
Ich mag das überhaupt nicht.
Und sie traut sich aber natürlich auch nicht zu sagen,
dass sie es nicht essen will,
weil sie auch nicht da schlecht auffallen will oder so.
Und auch Noah.
Also neulich war er echt so ein bisschen grün
als er nach Hause kam,
weil er da irgendwie so ein Würstchen gegessen hat.
Und das war ja in Sicherheit glutenfrei.
Aber man weiß ja,
was in Würstchen sonst so ist.
Und die Kinder kennen eben auch
all diese ganzen Zusatzstoffe nicht
und auch...
Oder vertragen sie dementsprechend auch nicht.
Und gerade im Kantinenessen
ist ja ganz viel immer Glutamat und sowas.
Und also gerade auch bei Glutamat
merken wir sofort,
wenn die das gegessen haben,
dann kriegen die so einen glasigen Blick
und rotes Gesicht
und sind irgendwie völlig fertig mit der Welt.
Also da müssen wir nochmal gucken,
wie sich das entwickelt mit dem Schulessen
oder ob wir sie da wieder abmelken
oder sagen, sie dürfen dann nur die Salate mitessen
oder irgendwie...
Ja, aber wie gesagt,
wir haben jetzt irgendwie zehn Schultage hinter uns.
Wir müssen da uns langsam ran testen.
Jörg und Melina fragen
oder schlagen nochmal die schwedischen Blumenhühner vor.
Da sind wir nach wie vor auf der Suche.
Und wenn hier in der Nähe uns welche vor die Füße laufen,
dann sind das auch unsere Favoriten,
denn die mögen wir total gerne.
Und ähm...
Kannst du hier...
Ja, genau.
Jörg und Melina?
Ah ja, okay.
Und Jörg und Melina wollen nächstes Jahr vorbeischauen.
Das macht mal...
Da freuen wir uns.
Genau.
Sarah fragt nochmal,
was wir dann an warmem Essen machen.
Ja, also wir essen...
Was essen wir dann am warmen Essen?
Also Obst und Gemüse versuchen wir eigentlich immer
roh zu essen,
weil wir der Meinung sind,
dass da sonst zu viel Vitamine und so verloren gehen.
Also wir essen fast jeden Tag zum Mittagessen
einen Apfel-Möhren-Salat.
Und dann dazu zum Beispiel
Kartoffeln oder Reis Bolognese,
sowas mit Hack,
oder Fisch,
Frikadellen,
Selbstgefangene
oder manchmal machen wir auch
glutenfreie Hamburger für die Kinder.
Also es wird sich ja aber definitiv noch ändern
mit der Menge an Selbstversorgung
und das, was wir wieder selber haben.
Wir sind natürlich jetzt ein bisschen zurückgesetzt,
waren eigentlich ja viel weiter in Sachen Selbstversorgung.
Dafür haben wir jetzt ganz andere Möglichkeiten,
auch uns zu entfalten.
Das wird natürlich eine Zeit dauern,
bis das alles wieder da ist.
Und bevor wir jetzt irgendwas überstürzen,
überlegen wir auch,
was machen wir da?
Wir haben da oben noch ein Stück Fläche,
das ist so ein bisschen separiert,
das ist ungefähr ein Hektar Land.
Was sollen wir da hinstellen?
Sollen wir jetzt doch wieder Ziegen
oder Galloways oder so?
Und deswegen wird das mit dem Essen
sich sowieso noch komplett verändern.
Ja und das mit dem Zucker, Sarah,
wir versuchen wirklich,
immer lässt es sich nicht vermeiden,
manchmal sind natürlich irgendwo Spuren von Zucker drin,
aber generell versuchen wir,
keinen Zucker zu essen
und auch die Kinder nicht,
weil denen das auch richtig schlecht bekommt.
Das ist fast wie so ein Drogenrausch,
wenn die Zucker kriegen,
die flippen total aus.
Also das ist nicht empfehlenswert für niemanden.
Und du sagst,
in vielen Produkten ist Zucker drin,
das stimmt und darum versuchen wir halt,
möglichst keine Fertigprodukte zu kaufen,
sondern alles selber zu kochen.
Und ja, da fragte noch gerade jemand,
Unikat Unterhaltung,
dass wenn wir keinen Zucker essen,
welchen wir meinen,
ob wir Rüben- oder Rohrzucker- oder Traubenzucker,
Stevia, Süßwurzel.
Also wir versuchen ja,
keinen weißen Zucker,
keinen Rohrzucker,
keinen Süßstoff vor allen Dingen,
also lieber Zucker als Süßstoffe auf jeden Fall,
denn Aspartam und das ist ja noch viel schlimmer.
Also wir benutzen manchmal zum Süßen
ein bisschen Honig oder Birkenzucker,
wenn wir dann mal backen.
Allerdings backen wir super selten nur noch.
Kokosblütenzucker hatten wir doch auch, oder?
Hatten wir auch mal, genau.
Ich habe ein ganzes Jahr quasi no carb gemacht
und da habe ich wirklich komplett auf allen Zucker
und Kohlenhydrate verzichtet
und in der Zeit hat sich mein Geschmack auch wirklich verändert
und dadurch, dass wir das dann...
Also Julian, du warst noch nie so der Süßigkeiten-Fan, ne?
Aber ich war der totale Kohlenhydrat- und Zucker-Junkie.
Aber ab und zu mal so ein Stück Schokolade,
sind wir ganz ehrlich,
gerade die 70-prozentige,
da ist natürlich auch ein bisschen Zucker drin.
Aber es ist nicht diese Masse,
also es ist eine Ausnahme
und es ist dann was Besonderes
und es ist nicht so dieses nebenbei immer...
Und so minimale Mengen.
Genau, also eben nicht diese Fertigprodukte
oder irgendwelche Frühstücksflocken
oder ja, selbst in den normalen Broten,
die man kaufen kann,
ist ja ganz oft schon Zucker drin und so.
Also genau, Stevia haben wir auch schon mal versucht,
aber ehrlich gesagt,
wir brauchen gar nicht mehr so viel Süßgramm.
Agavendicksaft hatten wir auch schon mal
und Almond-Sirup, aber...
Aber den Kokosblütenzucker finde ich eigentlich,
das ist doch dieser braune, den wir jetzt haben, ne?
Dieses pulverige da.
Ja, der ist super.
Aber den haben wir auch vor 100 Jahren das letzte Mal benutzt.
Ja, ich benutze den ab und zu mal,
aber der steht jetzt da sonst wie lange
und ein Glas Honig reicht drei Monate, so ungefähr.
Genau.
Mit Bienen wird sich das höchstens zum Verkaufen bei uns lohnen.
Ja, genau.
Und da fragt man sich dann,
ob sich dann da Aufwand lohnt.
Also...
Apropos Verkaufen,
Philipp und Till sagen jetzt,
das Gemüse meinten sie vorhin,
ob wir das verkaufen wollen.
Ja, das ist auf jeden Fall der Plan.
Und natürlich auch vielleicht wieder Kräuter.
Das hat Nadine früher schon gemacht.
Ja, ich hatte so eine kleine Internet-Kräutergärtnerei
und nachdem wir gesehen haben,
was hier Kräuter und Blumen und Pflanzen generell kosten,
muss das dringend reanimiert werden.
Das ist der Wahnsinn.
Ja, ob ich hier dann in dem Gewächshaus,
wenn ich irgendwie Platz und Raum und Zeit dazu habe,
werde ich damit auch wieder anfangen.
Und auch Obstbäume.
Wir wollten ein paar Obstbäume kaufen.
Also da hätten wir so mal für 10 Obstbäume 500 Euro rechnen müssen.
Ja.
Das ist echt der Wahnsinn, was Obstbäume kosten.
Also da werden wir uns im Frühjahr
welche aus Deutschland irgendwie importieren.
Ja.
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht,
Workaway anzubieten?
Du meinst wahrscheinlich,
dass jemand bei uns so eine Art Praktikum macht für Unterkunft?
Oder wie meinst du das?
Ich glaube, das ist das, was die Mädels gemacht haben,
mit dem wir die Hühner eingefangen haben.
Genau, so Hofhopping oder so.
Dass man Erfahrungen sammeln kann auf verschiedenen Höfen.
Ja, haben wir schon mal drüber nachgedacht,
aber nur so am Rande bis jetzt haben wir noch nicht konkretisiert.
Ja, lass uns mal zwei, drei Jahre weiter sein.
Dass die Leute dann auch wirklich was lernen können.
Ja, weil im Moment lohnt sich das nicht.
Noch nicht, nee.
Und wir sind auch mit den Kindern einfach noch zu viel beschäftigt jetzt.
Mit dem hier erstmal ankommen und alles wieder aufbauen.
Aber generell wäre es eine Überlegung.
Generell haben wir schon mal drüber nachgedacht.
Genau, auch irgendwie so Selbstversorger-Workshops,
ob wir sowas anbieten.
Einfach die Inspiration dafür zu bieten,
dass Leute mehr selber auch anbauen.
Dass sie sich hier den Mut finden können, sich das zuzutrauen.
Okay, Standby hier.
Ich hoffe, wir sind noch da.
So, das war das.
Ah, Anna Bacardi ist auch da.
Hallo, Anna.
Schön, dich zu sehen.
Ja, den Anfang hast du verpasst,
aber wir laden das ja hoch, das Video.
Dann kannst du noch mal nachgucken.
Das mit der Sprache, wie das klappt.
Ja, also Julian spricht ja schon total gut Schwedisch.
Der lernt ja schon seit ungefähr anderthalb Jahren Schwedisch.
Ja, ja.
Also der schafft es tatsächlich,
schon auf alle Ämtergänge und so auf Schwedisch abzuhandeln
und irgendwie Schwedische Telefonate und so.
Also meinen höchsten Respekt.
Ich bin noch ganz am Anfang,
weil ich nie bis jetzt dazu gekommen bin,
vor lauter Hausverkauf und Kinder und Garten und was nicht allem,
bis jetzt mich so richtig mit Schwedisch zu befassen.
Also ich habe bis jetzt meine Schwedische Kenntnisse
so aus schwedischen Kinderbüchern, Radio und Wohnzeitschriften gezogen.
Und ein bisschen habe ich schon mit Babbel angefangen.
Jetzt, wo die Kinder dann in der Schule sind,
setze ich mich auch jeden Morgen eine Stunde hin und lerne Babbel.
Also lesen kann ich schon ganz viel.
Zum Teil kann ich auch was verstehen,
aber ich bin noch wirklich sehr am Anfang.
Ja, hallo nochmal an alle, die gerade mit dazugekommen sind.
Ja, das ist unser erster Livestream.
Ich glaube, wir sind immer noch ziemlich klein zu sehen,
aber wir sind ja auch nur ganz klein.
Genau, darum geht es ja auch gar nicht.
Wie wir aussehen, wisst ihr ja schon.
Nächstes Mal kriegen wir vielleicht ein größeres Bild hin.
So, was haben wir denn hier noch?
Janin sagt, ich habe schwedische Blumeneier aus dem Internet gekauft
für ein Euro das Stück.
Meine Glucke hat sie ausgebrütet. Das hat super geklappt.
Ja, das wäre natürlich auch eine Option.
Mal sehen, wie gesagt, ob unsere Hybrid-Hennen,
die angeblich auf keinen Fall Glücken haben,
ob die nächstes Jahr brüten.
Und dann könnten wir sowas natürlich auch machen.
Aber einen Hahn brauchen wir noch.
Aber es ist wirklich so, in Schweden, muss man vielleicht auch mal sagen,
auch wenn das jetzt nicht gefragt wurde,
ist es gar nicht so einfach, Sachen zu kriegen.
Weil hier wohnen zehnmal weniger Leute.
Es gibt hier eine Internet-Plattform, die heißt Blockit.
Das ist so ähnlich wie Ebay-Kleinanzeigen.
Da haben wir auch schon ein paar Sachen verkauft.
Und eben auch schon einiges gekauft.
Nur, also entweder muss man irrsinnig weit fahren,
um irgendwas zu bekommen, ob das nun ein Hahn ist
oder irgendwelche technischen Geräte, Landmaschinen oder sonst was.
Es ist wirklich nicht so einfach wie in Deutschland,
mal eben sich was gebraucht zu besorgen
oder irgendwelche Tiere oder so.
Und den ganzen Tag fahren will man ja auch nicht immer.
Ja, nächste Frage.
Worum geht es in deinem Buch?
Ja, in meinem Buch geht es allgemein eigentlich um diese Auswanderung.
Also um unseren Werdegang sozusagen von unserem ersten Hof.
Kurzes Rückblick und so.
Und dass ich eigentlich nie auswandern wollte.
Und wie es dann dazu gekommen ist,
dass wir dann doch ausgewandert sind letztendlich.
Und über diesen ganzen Weg, den Abnabelungsprozess
und das Loslassen und das Aufbrechen
und das Ankommen und das Auswandern
und was wir auf dem Weg so erlebt haben.
Vieles davon kennt ihr ja schon durch die Videos.
Aber das Buch ist halt, ja ich denke,
auf einer emotionalen Ebene eher auch geschrieben,
weil halt wirklich sehr viele Emotionen im Spiel waren.
Kein Selbstversorger, Ratgeber, sondern Roman.
Genau, also ein Erfahrungsbericht ist es sozusagen.
Und ja, also ich bin selbst gespannt noch auf das Ende,
weil über das Ende, also am Ende bin ich noch nicht angekommen,
wie das jetzt enden wird.
Aber ich werde es demnächst mal zu Ende führen müssen,
denn sonst wird es einfach zu lang.
Ich glaube, wir müssen ja schneller abarbeiten.
Ich werde das natürlich dann demnächst nochmal vorstellen,
wenn es fertig ist.
Also ihr werdet auf dem Laufenden gehalten darüber.
Philipp und Till fragen, ob wir nochmal Heu machen.
Leider, also wir wollten nochmal Heu machen.
Wir wollten, aber...
Ich würde euch jetzt gerne mal mitnehmen hier und das Stück zeigen.
Also das Gras ist so ein Stück des längsten...
Ja, aber das hängt ja damit zusammen,
dass wir auch spät Heu gemacht haben.
Nicht dünn.
Ja, und dass es super trocken war.
Also wir hatten ja mega Dürre,
also es hat drei oder vier Wochen fast gar nicht geregnet.
Also da, wo Deutschland überschwemmt war,
das hat uns hier im Grunde an Regen so ein bisschen gefehlt.
Genau.
Es war wirklich sehr trocken hier.
Also wir könnten theoretisch noch einen zweiten Schnitt machen von dem Stück,
wenn auch nicht so ergiebig,
aber ich glaube, dass einfach wir keine Periode mehr zu packen kriegen,
die trocken genug ist, um das trocken reinzubringen.
Ja, wir werden mal sehen.
Wenn jetzt eine Woche wirklich super Wetter nochmal angesagt ist,
dann werden wir das nochmal machen.
Aber sonst stellen wir die Pferde lieber direkt auf das Stück Gras,
damit die es dann direkt abessen.
Und nächstes Jahr werden wir dann das erste Mal im Juni Heu machen
und dann wird es auch reichen für einen zweiten Schnitt,
dass man dann im August nochmal schneiden kann.
Wenn es dann ab und zu mal regnet.
Gut, wir beantworten jetzt noch die letzten Fragen und dann...
Genau, dass wir zum Ende kommen.
Also bitte keine weiteren Fragen mehr.
Wir erarbeiten die letzten jetzt noch ab.
Eine Liste, was wir essen und wie wir uns ernähren.
Jetzt fragt Sarah nochmal.
Wir haben schon mal einen Essensplan gemacht.
Da haben wir ja auch schon glutenfrei gegessen.
Kannst du mal bitte gucken,
wann haben wir den denn gemacht?
Im Januar auch oder so?
Ja.
Ich glaube im Januar haben wir das gemacht.
Unser Essensplan, der hat sich theoretisch jetzt auch nicht so gravierend geändert.
Also da kannst du Inspiration fragen.
Und meine Liste...
Also es ist halt auch manchmal spontan,
worauf wir denn Lust haben und was es gerade gibt.
Also hier in Schweden ist es tatsächlich auch so,
dass es irgendwie vier Wochen lang irgendwas...
Kann man es da täglich kaufen und auf einmal ist es weg.
Und ja, wie gesagt, wenn Julians Jagdschein umgeschrieben ist,
dann ändert sich das auch wieder.
Das dauert leider extrem lange hier.
Also der sagte schon bei der Polizei,
das macht man hier bei der Polizei,
beantragt man die Waffenlizenz.
Das kann schon mal zehn Wochen dauern.
Auf jeden Fall, liebe Sarah, fang einfach an.
Zum Beispiel mit dem Brot besorgt ihr von Baukhof.
Da haben wir die glutenfreie Brotbackmischung.
Da hat man auch gleich ein Erfolgserlebnis,
weil das Brot eigentlich immer gut gelingt.
Obwohl wir das noch verlängern.
Wir mischen immer noch 150 Gramm glutenfreies Mehl
und ein bisschen Leinsamen-Schrot rein
und ein bisschen mehr Wasser.
Aber das wird immer das Essen wie jeden Tag.
Und da kannst du dann auch eigentlich sicher sein,
dass dein Mann das auch essen mag,
weil das einfach ist nicht so weit
von so einem Dinkelbrot entfernt.
Also geschmacklich.
Und dann guckst du halt einfach,
dass du glutenfreie Spaghetti nimmst,
statt anderer oder so.
Man muss sich da Stück für Stück ranarbeiten.
Versuch nicht, das alles auf einmal zu machen.
Dann kommst du nur in Stress
und dann verlierst du auch die Motivation.
Stück für Stück ersetzen
und neue Erfahrungen sammeln.
Mach dir nicht den Stress,
dass du alles von heute auf morgen umsetzen willst.
Hast du jetzt einige Übergänge?
Ne, da war alles mit bei.
Thermalkultur in Schweden.
Ob das überhaupt möglich ist.
Das Klima ist hier eigentlich
vielleicht etwas kühler.
Ein paar Grad.
Aber ansonsten genauso wie in Nordfriesland.
Ja, vor allen Dingen von einem Jahr
kann man jetzt keine Statistik machen.
Dafür hatten sie ja mehr Sonnenstunden.
Wir sind immer noch in Südschweden.
Wir haben hier viel mehr Sonne gehabt.
Ich denke, dass Thermalkultur
problemlos möglich ist hier.
Ja, bis auf irgendwie jetzt vielleicht
wirklich Dezember, Januar, Februar oder so.
Wir haben uns das Buch
Selbstversorgung von Familie Mandelmann
gekauft. Die wohnen ja auch in Schweden
und machen da seit Jahren Selbstversorgung.
Tolle Sachen.
Danke für den Tipp. Ich weiß nicht mehr.
Einer von euch hatte uns den Tipp gegeben
für dieses Buch. Das haben wir uns bestellt.
Ich bin noch nicht so richtig dazu gekommen,
es zu lesen. Ich habe einmal durchgeblättert.
Aber da werden wir auf jeden Fall Inspiration
draus ziehen können.
Was haben wir noch?
Oh, einer sagt Scheißfamilie.
Danke.
Schaltet doch woanders hin.
Gut, dann haben wir das glaube ich
durch. Aber den Sepp Holzer
den kennen wir ehrlich gesagt gar nicht.
Da können wir noch mal reingucken,
ob wir da auch noch Tipps finden.
Doch, da sind noch mehr Fragen.
Workaway dient auch dazu, nicht was zu lernen,
sondern euch für einen kurzen Zeitraum zu unterstützen.
Das klingt immer gut
gegen Übernachtung und Verpflegung.
Ja, genau, sowas in der Art
schwebt uns da auch vor.
Also, dass man da wirklich gegenseitig was von hat.
Im Moment hat es gerade geregnet.
Genau, wie warm es ist, keine Ahnung.
Heute ist es das erste Mal richtig kühl.
Es ist wirklich nicht warm.
Es sind so 15 Grad hier.
Aber die letzten Tage waren immer
über 20 Grad
und ein bisschen mal Regenschauer.
Aber meistens hat es nachts
geregnet und tagsüber war voll gutes Wetter.
Ja, das Wetter ist echt angenehm.
Vor allen Dingen, wenn es regnet, ist es nicht gleich stürmisch.
Das ist, was uns auffällt.
Hier gibt es diesen tollen stillen Landregen
und dann ist es ja auch nicht so unangenehm.
Wir kennen immer nur den Regen, der dann
von allen Seiten überall
reindrückt. Ja, Gott sei Dank nicht so viel Wind.
Das ist echt super.
Letzte Frage. Läuft der Trecker noch?
Der läuft noch. Der muss demnächst ein bisschen
Holzstämme rücken.
Dann sagen wir erstmal Tschüss.
Vielen Dank für eure Teilnahme.
Hoffentlich hat es euch gefallen.
Unser erster Livestream. Was meint ihr?
Sollen wir das nochmal öfter machen?
Sollen wir das vorher vielleicht ankündigen?
Oder war das so okay? Für uns war es jetzt
okay so, weil sonst wahrscheinlich
echt zu viele Fragen gekommen wären.
So konnten wir das ja jetzt gut abarbeiten.
Wir hoffen, wir haben niemanden
vergessen mit den Fragen.
Ich hoffe, wir haben alles verantwortet.
Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht.
Uns hat Spaß gemacht, nachdem wir es
nun endlich geschafft haben.
Schönen Sonntag noch. Bis dann. Tschüss.
