Livestream zum Midsommer

Die Selbstversorger Familie
24 Abonnenten
15 Videoaufrufe·09.12.2024
Lasst euch überraschen
Stream läuft angeblich.
Da geht es nochmal ein bisschen.
Ja, ihr seid live.
Ja, sind wir live? Auch zu sehen?
Äh, warte, ich habe Werbung.
Ja doch, aber sehr gute Verbindung steht hier. Das ist doch schonmal prima.
Ich sehe uns aber verzögert da.
Ja, das ist normal, dass man sich verzögert sieht.
Ja, ist ein bisschen dunkl der Ton und man hört den Wind.
Ja, ok, man hört den Wind, das ist nunmal gut. Wir haben hier leider etwas Wind.
Soll ich hochgehen erstmal?
Ja, wir warten jetzt erstmal, bis ein paar Leute reinkommen.
Wir haben bis jetzt 8 Zuschauer, aber jetzt langsam kühlt sich.
Genau, ihr könnt ja mal, ja, ihr könnt uns ja mal sagen, ob ihr uns gut seht und ob der Ton ok ist.
Sonst müssen wir im Notfall nochmal umziehen.
Wir haben hier ein bisschen Wind über unsere Pappeln rauschen.
Ihr könnt ja mal sagen, ob der Ton ok ist und das Ding.
Ja, ihr könnt einfach mal in den Chat schreiben, mal gucken, ob das funktioniert.
Hier steht nämlich im Moment, Chatverbindung abgebrochen. Das ist irgendwie ein bisschen doof.
Ja, wir müssen uns immer erstmal ein bisschen einfuchsen.
Wir sind hier mit diesen Livechats, ist doch bei uns immer so eine Sache.
Wir haben uns auch heute wieder Zubehör von Noah ausgeliehen.
Das ist immer toll, wenn die Kinder dann das bessere technische Equipment haben als die Eltern.
Aber er sagt, er leiht uns im Notfall sonst auch noch sein Mikrofon.
Die Webcam hat er uns auch geliehen.
Die sieht auf jeden Fall schon mal von, was wir sehen, besser aus, als was wir sonst hier hatten.
Ja, das Bild ging gar nicht vorher.
Ne, und das sieht aus unserer Perspektive schon mal gut aus.
Wir sind zwar spiegelverkehrt.
Ich habe schon gesagt, wir können ja Plätze tauschen, aber es hat auch nichts zu machen.
Ja, was sehr schade ist, dass der Chat hier irgendwie nicht funktioniert.
Es steht irgendwie Chatverbindung zum Chat.
Versuchen wir später nochmal. Ne, wir wollen aber das jetzt.
Wir müssen hier nochmal ein bisschen die Technik einstellen.
Irgendwas klappt ja immer nicht. Entweder man hat kein Bild oder kein Ton.
Also hier, ich habe mal was geschrieben. Also das funktioniert jetzt.
Also der Ton ist knapp.
Noah kommt gerade mal mit dem Mikrofon. Er sagt, der Ton geht gar nicht.
Aber von euch können wir leider noch keine Kommentare lesen.
Ich habe sie gesehen.
Noah, hast du dazu auch so eine Idee?
Ich habe sie gesehen.
Und warum sehen wir die nicht? Noah ist unser Moderator. Er sagt, er kann bei sich Kommentare sehen.
Hier sehen sie nur nicht.
Ja, okay, wir gucken mal.
Also wir sind ja eigentlich schon mittendrin und können auch eigentlich langsam mal anfangen jetzt hier.
Noah baut uns gerade noch das Mikrofon auf.
Mein Gott, ja.
Ich habe nur kein USB mehr.
Wir machen frei. Das geht nicht.
Das Punkt ist mir.
Kann man abholen.
Also Noah bringt jetzt sein ganzes Zimmer hier runter auf unsere Terrasse,
damit wir eine gute technische Ausstattung haben.
Ja.
Fangen wir doch sonst einfach mal ein bisschen an, was zu erzählen.
Ich gucke mal hier, dass wir mit den Kommentaren hier klarkommen.
Ja, also genau, fangen wir einfach an.
Also ein bisschen Wind haben wir, aber das ist auch ganz angenehm,
weil wir nämlich ansonsten haben wir ja 28 Grad und es wird noch heißer.
Aber das ist auch natürlich ganz schön, wenn der schwedische Sommer dann mal kommt.
Es war ganz lange echt, vor allem nachts, immer noch relativ kalt.
Immer unter 10 Grad und so und jetzt ist richtig der Sommer hier angekommen
und da ist so ein bisschen Wind im Hintergrund ganz angenehm.
Sonst kriegt man gleich erstmal einen Hitzschlag.
Wir sind ja hier das gar nicht so doll gewöhnt,
beziehungsweise wie gesagt, der Übergang dauert immer erstmal, bis man sich dran gewöhnt hat.
Nehmen wir den hier hin.
Ja, ich hoffe, ihr könnt mich überhaupt hören.
Wie gesagt, ich sehe noch kein Feedback in den Kommentaren.
Der Wind ist für meine Familie, was?
Das nennt sich Z.
Ja, aber wenn wir in 5 Minuten schaffen, dass das alles läuft.
Wir machen ja wirklich nur alle halbe Jahr mal Livestream.
Ja, höchstens.
Wenn überhaupt und von daher, wir werden jedes Mal vielleicht ein bisschen besser.
Aber wir brauchen immer 5 Minuten mindestens, um erstmal alles hier irgendwie parat zu kriegen.
Ja, bis jetzt funktioniert hier jedenfalls immer.
Ja, unser Techniker hier, wunderbar.
Funktionierte immer unsere Chatfunktion, sodass wir wenig Feedback hatten,
ob irgendwas schon funktioniert oder ob ihr überhaupt nichts von uns hier gerade mitkriegt.
Ja, aber es scheint zu laufen alles.
Das Problem sind hier die Pappeln.
Ziemlich viele Pappeln und die sind ziemlich laut.
Ja, und deswegen ist das ein bisschen...
Die machen Lärm einfach.
Ja, aber deshalb wollen wir sie trotzdem nicht alle fällen.
So, wir sind jetzt hier verkabelt.
Jetzt wird noch das Mikrofon einmal scharf geschaltet.
Ja, jetzt sehen wir auch den Chat.
Das ist schon mal gut.
Was ist das da für Musik hier?
Nein, ich habe keine Musik an.
Kann gar nicht sein.
Das war irgendwelche Werbung hier.
Ah ja, alles klar.
Wir streamen die Werbung also doppelt.
Das ist natürlich ein bisschen doof.
Das geht ja gar nicht.
Den mal ausmachen hier.
Nein.
Das kann doch nicht wahr sein.
Leider funktioniert es nicht mit dem Ton so, wie es funktionieren sollte.
Aber...
Leider funktioniert es nicht mit dem Ton so, wie es funktionieren sollte.
Interessant wäre mal den Chat zu sehen, ob die Leute uns überhaupt hören und sehen.
Da ist immer noch bis jetzt überhaupt kein...
Doch, da ist was los.
Jetzt hört man euch.
Okay, gut.
Ich glaube, wir können starten.
Was?
Moin aus Dithmarschen.
Der Ton ist gut.
Ja, ist doch wunderbar.
Gut.
Was stand da?
Ich finde, dass ihr die Kraft hattet, von D nach Russland aus zu fahren.
Okay, alles klar.
Ja.
So, herzlich willkommen zum Kaffeekränzchen.
Ja, Prost.
Also wir sehen uns nicht nur spiegelverkehrt, sondern auch verzögert.
Das ist jetzt alles für uns etwas.
Ja, ansonsten können wir den Chat nicht sehen.
Aber so sehen wir den Chat wenigstens live und das ist auch okay so.
Ich denke mal, beim Livestream ist der Chat am wichtigsten.
Ob wir dabei jetzt einen guten Eindruck machen, ist zweitrangig.
Wir wollen ja auch mal direkt live mit euch kommunizieren.
Das ist ja das.
Und wir sind jetzt nicht so die Streaming-Profis leider.
Nee, wirklich nicht.
Aber es funktioniert ja und das ist die Hauptsache.
Und wir sagen erstmal schönen guten Tag und Livestream zum Mittsommer.
Herzlich willkommen allesamt.
Im Schweden wird ja das Mittsommerfest an dem Wochenende nach dem 21. gefeiert.
Und das war also gestern.
Gestern war der Haupttag sozusagen, der Hauptfeiertag.
Und wird heute eigentlich auch noch gefeiert am Samstag?
Ja, nachmittags da wird immer noch rumgetanzt, glaube ich.
Aber wir waren ja noch nie bei so einem...
Manche können ja noch tanzen.
Das war die Frage.
Noch nie bei so einem offiziellen Mittsommerfest.
Irgendwie letztes Jahr ist es ja auch ausgefallen.
Vorletztes Jahr auch an den meisten Orten.
Und irgendwie, ja, wir feiern immer lieber für uns.
Wir haben hier schön gegrillt und hatten das ganz gemütlich auf unserer Terrasse
und konnten dann auch zeitiger ins Bett gehen,
als wenn man bei so einem großen Party-Event da irgendwo mitmacht.
Ja, nicht perfekt ist doch okay.
Wir erzählen jetzt ein bisschen, was wir uns auf unsere Liste geschrieben haben
für unsere Kaffeekränzchen-Thematik.
Aber wenn ihr zwischendurch Fragen habt, könnt ihr die gerne stellen.
Und wenn wir die nicht gleich mitkriegen, dann stellt die ruhig auch nochmal.
Wir müssen ja immer reden und denken und lesen gleichzeitig.
Das kann einen schon mal überfordern.
Ja, wenn man das nicht gewohnt ist.
Aber gut, fangen wir mal an.
Wir haben im Frühjahr erzählt über unseren Plan, Sonnenblumen anzupflanzen.
Das ist irgendwie nicht so wirklich was geworden,
obwohl das wahrscheinlich die Geschäftsidee gewesen wäre,
jetzt im großen Stil Sonnenblumen anzupflanzen.
Aber Schweden ist jetzt nicht das klassische Land zum Sonnenblumenanpflanzen,
jedenfalls nicht hier, wo wir wohnen.
Man sieht auch wenig Sonnenblumenfelder hier.
Und es liegt einfach daran, dass es doch sehr lange noch kalt ist.
Manchmal sogar noch Mitte Mai hat man Nachtfröste.
Ja, es kommt einfach nicht richtig in Gang.
Und die ersten Fröste kommen ab August dann schon wieder.
Oftmals Ende August hatten wir oft schon wieder Frost.
Das ist nur ein sehr kurzes Zeitfenster und da muss man sich besser vorbereiten.
Das Zweite ist, wir haben keine Presse gefunden.
Genau, das war eigentlich der Hauptgrund.
Sonst hätten wir es vielleicht gewagt.
Aber wir haben kein Gerät gefunden zum Pressen, was uns zugesagt hat.
Genau, es gab zwar welche und wenn, wollte ich auch eine haben,
nicht mit Handkurbel hier, sondern...
Wir sollen die Kamera putzen.
Ich gehe mal die Kamera einmal kurz putzen.
Nein, die ist okay.
Ja?
Ja, das geht schon.
Na gut, dann gehe ich die Kamera nicht putzen.
Wir wollten ja ein Gerät haben, eigentlich für die Zapfwelle.
Und das war eigentlich von der Bewertung her alles so schlecht.
Und Preis-Leistung, da habe ich das gelassen,
bevor man sich da einen billigen Schrott kauft
und dann nachher feststellt, für einmal Sonnenblumenkerne pressen,
dann lieber das teure Sonnenblumenöl kaufen.
Was mittlerweile leider auch in Schweden teurer geworden ist.
Es war zuerst so, dass hier teilweise in den Supermärkten
Sonnenblumenöl aus Deutschland rumstand.
Das fand ich ziemlich interessant.
Also im Sonderangebot konnte man hier deutsches Sonnenblumenöl kaufen.
Ja, aber das wird jetzt weniger.
Jetzt sind ja auch viele deutsche Urlauber hier.
Wir haben schon mal überlegt, dass wir hier einfach aufkommen.
Ich habe beim letzten Mal gar keins mehr gesehen.
Da gab es noch Rapsöl und auch ziemlich teuer.
Aber gut, so viel Sonnenblumenöl brauchen wir auch nicht.
Die Palita, das schlägt jetzt bei uns nicht so ins Gewicht vom Finanziellen her.
Aber es ist ja nicht nur das, sondern auch die Spritpreise sind super teuer geworden.
Also eigentlich ist alles wirklich ein gutes Stück teurer geworden.
Wie viel Prozent, in welcher Zeit jetzt, meinst du?
Also wenn man alles so, die durchschnittlichen Kosten,
wir sind ja, zwar machen wir so viel wie möglich selber,
nur müssen wir natürlich auch viel dazu kaufen.
Ja, und ich denke mal 30 Prozent ist es schon im Gegensatz zum letzten Jahr.
Was ist schlimm? Die Kamera doch dreckig.
Achso, Noah kommt jetzt doch mal die Kamera putzen.
Aber ja, wir sitzen auch im Schatten, weil in der Sonne kann man es wirklich überhaupt gar nicht aushalten.
Es ist jetzt besser.
Na, das ist ja nicht so schlimm. Was ist denn jetzt?
Das ist auch so die Verzögerung wieder.
So, sieht man uns jetzt?
So, Kamera ist geputzt. Ich hoffe, es ist besser.
Nein, wir können sonst höchstens noch mal ein bisschen den Winkel ändern.
Ja, der Diesel kostet ungefähr 2,70 Euro jetzt, ne?
Ja, ich habe gestern getankt für 2,60 Euro, umgerechnet in Euro.
Und das ist doch, also ich sage mal 1 Euro mehr, natürlich in schwedischen Kronen hier,
aber 1 Euro mehr als letztes Jahr.
Und alles andere ist auch teurer geworden.
Und ja, ich würde mal einfach ganz grob sagen, im Gegensatz zum letzten Jahr ist alles ungefähr 30 Prozent teurer geworden.
Und das ist doch schon ganz schön happig, finde ich.
Also das ist eine Mängel.
Und ich denke mal, vielen von euch geht es ja genauso, dass ihr wesentlich mehr für alles bezahlen müsst.
Und ich will jetzt auch überhaupt nicht damit anfangen, da einen Schuldigen zu suchen.
Das ist einfach Fakt, dass es so ist.
Und ja, und dass eigentlich alle weniger in der Tasche haben.
Und das ist ja, finde ich, also ich komme so ein bisschen ausgeraubt vor, sage ich jetzt mal.
Ja, Plünderung.
Wegelagerei. Die Hälfte von allem gehört immer dem König, ne?
Oder wie ist das nochmal?
Ja, wenn das so wäre, dann würde es uns ja gut gehen.
Ja, genau.
Ja, also auch wir merken das auf jeden Fall deutlich, dass alles teurer wird.
Ja, und zum Sonnenblumenöl nochmal kurz zurück.
Ich hätte es wirklich sehr gerne gemacht mit dem Sonnenblumenöl,
aber ich habe mich dann doch lieber entschieden, ein Blockhaus zu bauen.
Und das nimmt sowieso echt die gesamte Zeit eigentlich in Anspruch jetzt im Moment.
Es ist fast fertig.
Ja, das kann ich bestätigen. Übrigens hier das ganze Grundstück verwildert
und ich muss immer mit der Machete mir die Wege freikämpfen,
weil der Mann mit der Motorsense leider Blockhaus baut.
Aber es ist ein Ende in Sicht.
Also das kann man natürlich so oder so sehen.
Es besteht die Hoffnung, dass er irgendwann mal wieder seine Motorsense hier schwingt,
um die Wege auch frei zu machen.
Aber man muss dann manchmal eben auch Prioritäten setzen.
Jemand fragt gerade, wie alt Noah ist.
Noah ist jetzt fast 14,5 und er hat eine sehr erwachsene Stimme inzwischen gekriegt.
Das wundert mich auch immer manchmal, wie es dann gekommen ist,
dass plötzlich die Kinder so groß geworden sind.
Jemand fragte gerade, wie das in der Selbstversorgerzeit oder in der Schwangerschaft
mit der Selbstversorgung ging.
Als ich damals mit Noah schwanger war, da war noch nicht so viel Selbstversorgung.
Da hatte ich hauptsächlich die Pferde.
Das war schon ziemlich anstrengend.
Im nordfriesischen Matsch die Schubkarre immer mit den Äppeln durch die Gegend zu ziehen.
Da hat Julian mir dann auch immer geholfen.
Und mit mir, ja, mir das ging.
Ich habe dann auf allen Vieren kriechend mich durch den Acker gewühlt mit einem dicken Bauch.
Das ging schon irgendwie.
Also man macht einfach dann langsamer und nicht so doll.
Und die schweren Sachen muss dann eben der Mann machen in der Zeit.
Aber wenn man will, ist ja immer alles möglich.
Tja, ich hoffe, dass das vielleicht nächstes Jahr nochmal klappt mit den Sonnenblumen.
Aber ich mache mir da jetzt auch keinen Stress.
Es ist einfach, hat man sich vorgenommen und wird man irgendwann mal ausprobieren.
Genau, wir haben das im Hinterkopf und kommt Zeit, kommt Presse und Sonnenblumen.
Und ja, immer so wie es sich ergibt.
Wir brauchen dann ja auch noch eine zusätzliche Anbaufläche.
Aber dieses Jahr haben wir wirklich gesagt, konzentrieren wir uns auf die Sachen,
die auf jeden Fall funktionieren und die auch satt machen.
Habe ich ja im Frühling ein Video dazu gemacht, dass wir eher so die Sachen anbauen,
die dann auf jeden Fall auch Kalorien auf den Tisch bringen im Notfall.
Und da sind wir wirklich gut aufgestellt.
Auch was das Heizen angeht, sind wir sehr gut aufgestellt.
Wir haben so viel Feuerholz, wie wir noch nie zuvor hatten.
Also riesige Mengen an Feuerholz.
Das ist wirklich total super.
Wir haben ja hier auch noch diese kleine Nebenhütte.
Die muss dann auch noch ein bisschen mit beheizt werden,
weil mit Strom, also mit Elektroheizkörpern, können wir einfach auch nicht mehr heizen.
Das ist viel zu teuer.
Auch der Strom, der sehr viel billiger eigentlich war, als in Deutschland, die ganze Zeit in Schweden.
Ja, als wir kamen, war es fast ein Bruchteil, vor fünf Jahren.
Ist jetzt auch leider teurer geworden, ein gutes Stück hier in Schweden.
Und da muss man sich drauf einrichten.
Und wir haben da, denke ich mal, auch schon ganz gut von vornherein drauf hingearbeitet,
dass man dann möglichst unabhängig ist.
Wir haben ja auch den wasserführenden Kaminofen.
Und das ist natürlich eine super Sache.
Da kriegt man das Brauchwasser mit warm.
Da kriegt man die Heizkörper mit warm, im ganzen Haus.
Und das ist eine super Sache.
Und ansonsten haben wir eben noch die Küchenhexe zum autarken Backen und Kochen.
Und ja, da haben wir uns wirklich total super aufgestellt,
weil, ich sag mal, die Entwicklung ist ja doch ein bisschen, gelinde gesagt, katastrophal,
so wie sich das jetzt entwickelt mit den gesamten Kosten für die Energie.
Und ja, vor allen Dingen auch die Verfügbarkeit.
Wer weiß, ob überhaupt noch genug da ist jetzt im Winter.
Ich will jetzt hier auch wieder keine Panik machen oder irgendwas.
Ich glaube, die Suppe wird meistens nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.
Aber trotzdem sollte man sich Gedanken machen, oder machen wir uns zumindest Gedanken,
und das ja eben schon seit langer Zeit, wie man möglichst gut in so einer Situation auch klarkommt
und sich autark versorgen kann.
Das ist eine Herausforderung.
Ja, und das wird wirklich auch immer wichtiger.
Also auch für uns jetzt akut.
Ich lese gerade, ob wir noch ein anderes größeres Projekt vorhaben, außer das Blockhaus.
Und das hängt so ein bisschen davon ab, wie sich das jetzt weiterentwickelt.
Wir haben euch ja vor ein paar Monaten schon erzählt,
dass die E.ON uns so einen neuen tollen Smart-Zähler einbauen will,
von dem wir so gar nicht so angetan sind.
Und wir haben ja freundlich, als der Herr hier war, auch abgelehnt, dass wir das nicht möchten.
Denn wir sind ja schließlich nicht von den ganzen Windrädern weggezogen,
um dann mitten im schwedischen Wald so einen strahlenden Smart-Zähler
uns hier ans Kopfende tackern zu lassen.
Und wir sind jetzt mit denen auch immer noch in Kontakt,
aber die sind schon sehr nachdrücklich.
Also die haben gesagt, es gibt eigentlich keine Alternative und das Ding wird hier eingebaut.
Und ja, eigentlich kostet es, was es wolle.
Also willst du nochmal so ein bisschen erzählen, den Austausch?
Ja, wir reden mal Klartext.
Es ist ganz einfach so.
Der freundliche Herr von der E.ON, der mich dann angeschrieben hat,
hat uns denn doch gedroht, er würde mit einem Gerichtsvollzieher kommen
und den dann einbauen lassen.
Also was damit der Gerichtsvollzieher zu tun hat, ist mir ein bisschen rätselhaft.
Ja, und wir haben auch wirklich überlegt, ob wir das dann drauf ankommen lassen.
Ja, das lassen wir drauf ankommen.
Auf jeden Fall probieren wir mal aus, weil es ging darum,
ich sollte einen Termin empfehlen oder ausmachen mit denen für den Wechsel.
Und da habe ich geguckt, bis wann der denn laut schwedischem Gesetz gewechselt werden muss.
Ja, bis Ende 2024 war das.
Also habe ich einen Termin gemacht am 6. November oder 7. November 2023.
Nee, 2024 hast du gesagt.
Also noch jedenfalls fristgerecht.
Ja, also jedenfalls in zwei Jahren oder so.
Total fristgerecht, aber er hat gesagt, so geht das nicht.
Mit bis in drei Wochen noch nach hinten raus.
Also daraufhin war dann doch etwas angepisst, würde ich mal sagen.
Nein, Schweden sind nicht angepisst.
Das war glaube ich kein Schwede.
Er hat gesagt, das geht so jedenfalls nicht.
Mogadischu im Homeoffice oder so.
Er hat gesagt, so geht das jedenfalls nicht und wir müssen den Zugang gewähren zum Zähler wechseln
und wenn wir das nicht machen, dann kommt er mit dem Gerichtsvollzieher.
Das fanden wir natürlich überhaupt nicht so nett.
Also es ist natürlich nur zu unserem Besten, dass dieser Zähler eingebaut wird.
Das ist uns natürlich klar, weil man kann damit ja dann im Minuten- und Stundentakt überwachen,
also nein, nicht überwachen, sondern sehen, welche Geräte laufen und in welcher Menge
und man kann sich dann zum günstigsten Moment die Geräte anschmeißen,
damit man dann den Strom auch spart, der Umwelt zuliebe.
Das ist uns natürlich alles klar.
Aber wir machen schon alles der Umwelt zuliebe.
Da brauchen wir die Eon nicht für.
Die Argumentation, die sie bringen, um das Ding zu wechseln, ist ein bisschen schwachsinnig,
weil wir haben einen ganz aktuellen Zähler.
Aber gut, das habe ich in dem Video über die Eon auch alles erzählt.
Wir werden jetzt einfach sehen, wie es weitergeht.
Notfalls gehen wir halt Off-Grid in der einen oder anderen Variante.
Also wenn hier jemand was schreibt mit Ferienwohnung,
dann, wenn wir Ferienwohnungen haben sollten, dann wahrscheinlich autark.
Dann gibt es da so ein kleines Fitness-Fahrrad.
Da kann man dann ein bisschen strampeln und das Handy mit aufladen.
Ferienwohnungen sind nach wie vor eigentlich nicht geplant.
Eigentlich nicht geplant, aber ich will es nicht ausschließen.
Konkret ist es so, dass eigentlich das so angedacht ist,
dass das Blockhaus verkauft werden soll.
Wenn es nicht verkauft wird, dann bleibt es halt hier.
Oder wir klemmen es uns unterm Arm und bauen es irgendwo anders auf.
Genau, also wie gesagt, die Option ist dann eigentlich nur noch zu sagen,
okay, dann dreht uns den Strom ab.
Bei uns ist es einfach immer so, wenn einer anfängt uns mit irgendwas zwangsbeglückend zu wollen,
dann werden wir, ich will jetzt nicht sagen bockig, weil das ist nicht so,
aber wir möchten einfach selbst entscheiden, was wir da für Geräte haben.
Und wie gesagt, wir sind nicht mitten in den schwedischen Wald gezogen,
um hier so natürlich wie möglich zu leben, fernab von möglichst vielen technischen Sachen.
Nein, wir sind mal ganz ehrlich.
Weißt du, wir haben ein bisschen das Vertrauen verloren, generell.
Das kommt auch noch dazu.
Ich glaube, viele wissen, was wir meinen und wir gehen da jetzt auch nicht weiter drauf ein.
Es ist ein Vertrauensverlust, einfach.
Ja, und immer wenn es darum geht, dass jemand besser weiß, was für uns gut ist,
dann sagen wir eigentlich eher so, nein, danke, das wissen wir schon selber ganz gut
und das möchten wir einfach nicht.
Und wenn wir sagen, nein, danke, wir möchten das nicht,
und jemand sagt, okay, dann machen wir es mit Gewalt.
Ja, dann werde ich immer skeptisch.
Ja, skeptisch ist das nette Wort dafür.
Ich versuche das nett zu umschreiben.
Also, um zu angepisst zurückzukommen, kann man auch sagen, wir sind da dann ein bisschen angepisst,
wenn jemand versucht, uns irgendwas zwangs zu beglücken.
Und da werden wir dann also Alternativen finden.
Ja, und wie die aussehen, das wissen wir noch nicht,
aber wir haben schon häufiger gesagt, wir lassen uns auch nicht erpressen.
Das ist einfach nicht so unser Ding.
Also nur, um es dann irgendwie bequem einen leichten Weg zu gehen.
Wir haben am Anfang gleich gesagt, okay, die Stromleitung liegt hier.
Solange sie funktioniert, nutzen wir sie auch.
Und wenn irgendwann das dann nicht mal so ist, dann finden wir eine andere Lösung.
Und da kommen wir dann wieder zu der Frage, ob wir ein größeres Projekt planen.
Und im Falle des Falles, dass wir hier off-grid gehen oder irgendwo anders im Notfall,
müssen wir dann natürlich ein größeres Projekt angehen, ja.
Müssen wir aber unsere Kartoffeln mitnehmen.
Ja, das war ja auch nicht so viel Aufwand.
Ja, ich lese zwischendurch nochmal wieder hier ein bisschen Kommentare.
Ob es eine Alternative gibt?
Ja, es gibt ja immer eine Alternative.
Also bei allem im Leben, finden wir, gibt es eine Alternative.
Nichts ist alternativlos, auch wenn uns das immer gerne erzählt wird,
aber man hat ja immer die Wahl zu sagen, ja, okay, ich füge mich dem,
oder zu sagen, nein, danke, ich mache das anders.
Ja, und wenn es nicht unbequem ist, dann ist man nicht unabhängig.
Ganz einfach.
Ja, genau, das ist nun mal unbequem.
Das ist wieder die Sache mit der Komfortzone,
aber wenn man jetzt einfach sich da fügt und sagt, okay,
wir gehen hier den sicheren Weg und geben ein Stück Freiheit auf,
am Ende, wisst ihr ja, hat man dann Sicherheit und Freiheit verloren
und das ist irgendwie nicht so cool.
Naja, also jedenfalls haben wir jetzt keine wirklich konkreten Pläne hier,
irgendwas an unserer Wohnsituation zu ändern,
weil ich gerade lese im Chat, ob wir jetzt weiterziehen.
Es kommt auch immer so ein bisschen auf die äußeren Umstände drauf an.
Also ich sage mal so, wir sind flexibel.
Das ist vielleicht das richtige Wort.
Und da steht, wollt ihr weiterziehen.
Nein, wir wollen nicht weiterziehen.
Am liebsten würden wir gerne hierbleiben.
Wir haben echt gar keinen Bock weiterzuziehen.
Wir wollten auch schon in Nordfriesland nicht weiterziehen.
Wir sind nach Nordfriesland gezogen und haben diesen Hof dort super aufwendig
und biologisch und für unsere Zukunft renoviert, saniert,
mit Herz und Leib und Seele und waren da total integriert in die Dorfgemeinschaft.
Und die Kinder hatten da ihre Freunde.
Und nein, da wollten wir auch schon nicht weiterziehen.
Aber trotzdem sagen wir uns immer,
wenn die äußeren Umstände das unmöglich machen,
dass man da zufrieden leben kann,
dann schließen wir nie aus, dass man dann etwas ändert.
Und wenn dazu gehört, dass man weiterziehen muss,
dann ist das so, gegebenenfalls.
Ja gut, also apropos weiterziehen,
möchte ich auch nochmal sagen,
ich bekomme sehr viele Zuschriften nach wie vor oder wir,
was das Auswandern nach Schweden angeht.
Für den Fall haben wir unseren Auswanderer-Ratgeber.
Den findet ihr auf unserer Homepage www.dieselbstversorgerfamilie.com
unter Reiter Blog ist das zu finden.
Erster Teil ist kostenlos
und wenn ihr da weiter Interesse habt,
dann könnt ihr mir gerne eine E-Mail schreiben.
Das Problem ist nach wie vor, dass viele Leute meinen,
dass man praktisch jetzt eine Zeit für jeden da opfern kann,
um die Auswanderer technisch zu beraten.
Das geht auch so weit, dass Leute einem regelrecht drohen,
wenn sie nicht vorbeikommen dürfen.
Wir hatten echt üble Nachrichten in letzter Zeit.
Ja gut, aber das kommt immer wieder mal vor.
Ich sage mal, da steht man auch irgendwann drüber und sagt sich,
so eine Leute gibt es halt,
die dann eben so sauer und persönlich beleidigt sind,
weil sie nicht willkommen sind zum Auswanderer-Austausch und Plausch.
Ich sage mal so, man kommt ja irgendwann sonst zu gar nichts mehr.
Und vor allen Dingen ist das nicht unsere Intention,
ein gratis Informationsbüro zu geben.
Klar helfen wir gerne und beantworten auch mal eine Frage.
Aber wenn es dann darum geht, sich dann irgendwie zu treffen,
persönlich mit Leuten, die man überhaupt nicht kennt,
das muss man ja auch immer sich mal verdeutlichen.
Die Leute...
Ja, die schreiben, hallo, wir sind Fritz und Claudia.
Wir sind nächste Woche in Schweden und wollen vorbeikommen.
Sagt mal, wann euch das passt.
Und wenn wir dann sagen, okay, wer sind denn Fritz und Claudia?
Ich würde ja sogar vielleicht gerne kennenlernen.
Aber die schicken nicht mal ein Bild mit.
Sagen nicht mal, wer sie sind.
Zur Person, sie erzählen nicht, ob sie Kinder haben.
Interessant ist das ja auch mal, wenn da Kinder in dem Alter von unsern
oder ähnlich bei sind, sodass man da auch wirklich einen Austausch hätte.
Ich denke mal, es muss ja auch ein Geben und Nehmen sein
und kann nicht immer so einseitig verlangt werden.
Aber es ist dann schon hart zu sehen, dass manche Leute regelrecht aggressiv werden.
Ja, und wirklich mit Drohungen auch um die Ecke kommen irgendwie.
Also das ist kein schönes Gefühl.
Schade, total schade.
Weil, wie gesagt, generell haben wir richtig gerne Kontakt mit euch
und beantworten auch alle Fragen.
Auch bei Instagram oder per Mail oder in den Kommentaren oder so.
Und die meisten bedanken sich dann ja auch, wenn man antwortet.
Aber es gibt wirklich immer wieder Leute, da nehmen wir uns Zeit,
schreiben eine Antwort und da kommt dann nicht mal ein Danke zurück.
Und das finden wir dann schon immer ein bisschen traurig.
Guck mal, hier steht wieder, euren Ratgeber können wir nur weiterempfehlen.
Das ist bei jedem Livestream, wenn wir den kurz erwähnen,
kommt da auch eigentlich immer gutes Feedback.
Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie schlechtes Feedback gehabt bei dem Ratgeber.
Der kam auch von Herzen, weil es die Dinge waren, die uns hier wirklich berührt haben.
Und auch anderen Leuten, wo wir gesagt haben, wenn wir das gewusst haben,
dann hätten das für andere Leute super weiterhelfen können, auch mit diesen Tipps.
Und genau darum ging es bei der Sache.
Und das immer und immer und immer wieder runterzuleiern, ist eigentlich nicht möglich.
Der Ratgeber geht über vier Stunden.
Der geht auch viel länger. Zehn Stunden oder nicht?
Nee, vier Stunden. Das sind acht Teile, die so zwischen halbe Stunde, dreiviertel Stunde gehen.
Und ich wollte auch die ganze Zeit schon mal einen Immobilienratgeber hintersetzen.
Das Blockhaus ist ja jetzt, sag ich jetzt mal, eigentlich soweit,
dass ich das ein bisschen wetterfest schützen kann.
Dass ich ein bisschen mehr Zeit habe, auch mal mit der Motorsense rumzugehen.
Ich weiß schon. Und so andere Kleinigkeiten zu machen.
Und auch vielleicht endlich diesen Immobilienratgeber mal machen können.
Ja, und wir haben ja auch übrigens Sommerferien.
Und da kann man nämlich auch schöne Sachen ab und zu mal unternehmen.
Richtig, das kam auch noch dazu, dass man auch mal nochmal ans Strand fahren möchte.
Und hier und da. Und dies hängt so eine Liste am Kühlschrank.
So eine Wishlist sozusagen.
Ja, aber die wird erarbeitet.
Genau, solange der Sprit noch bezahlbar ist, werden wir auf jeden Fall auch mal ins Meer fahren und solche Geschichten.
Und man kann ja nicht immer nur arbeiten.
Der Garten ist gut gemulcht, wird auch immer nachgelegt, sodass ich nicht jeden Tag gießen muss.
Dann wird man auch ein bisschen unabhängiger.
Genau, apropos unabhängiger, was ich noch ansprechen wollte, sind die Pferde.
Ihr wisst ja, dass wir zwei Pferde haben.
Einen Hafflinger und einen Shetland Pony.
Und das Shetland Pony, das haben wir gekauft, da wussten wir gar nicht genau, wie alt das war.
Also es war schon sehr alt, als wir es gekauft haben.
Der ist jetzt inzwischen mindestens 30 Jahre alt.
Kann auch sein, dass er schon 40 Jahre alt ist.
Also das wissen wir gar nicht so genau.
Und bis letztes Jahr, so ungefähr um diese Zeit, war er wirklich super topfit.
Und da ist Mia noch mit ihm durch den Wald galoppiert.
Und als es dann letztes Jahr so heiß wurde, da ging es ihm auf einmal viel schlechter.
Und seitdem hat er wirklich kontinuierlich weiter abgebaut.
Und ich muss sagen, es ist eigentlich ein Wunder, dass er noch da ist.
Er wird wirklich nicht mehr besser und das ist ja auch sein gutes Recht in dem Alter.
Aber wir haben halt jetzt so ein bisschen das Problem, dass wir nicht genau wissen,
wie wir pferdetechnisch weitermachen wollen und können.
Denn ein Pferd alleine halten ist natürlich keine Option.
Und weggeben ist auch keine Option.
Kann man eine Kuh daneben stellen?
Nee, kann man auch keine Kuh, kein Schaf und Ziege daneben stellen.
Nein, da muss schon ein Angelspferd sein.
Das Problem ist irgendwie, dass nicht nur die Preise für Sprit und Möhren gestiegen sind
und für alles andere, sondern auch die Entwicklung bei den Pferden ist in den letzten Jahren unglaublich.
Und das Pferdefutter nicht vergessen.
Ja, das Pferdefutter.
Wird auch nicht günstiger.
Und das Opi-Pferd, das braucht Spezialfutter jetzt schon seit Jahren.
Da kaufen wir einmal in der Woche einen riesengroßen Sack Opi-Spezialfutter,
weil der mit Heu gar nicht mehr umgehen kann, weil der kaum noch Zähne im Mund hat.
Und der braucht immer so einen Brei.
Und jetzt aber in den letzten Wochen isst er den auch nur noch ganz schlecht.
Also manchmal auch gar nicht.
Jetzt gerade, wo es wieder so warm geworden ist, hat er eigentlich fast wieder aufgehört zu essen und auch zu trinken.
Genau, was ich gerade sagen wollte.
Also ein Pferd, was so halbwegs gesund ist, in einem halbwegs normalen Alter,
das kostet in Schweden mindestens 5000 Euro mehr.
Also es ist jetzt nicht so, dass man sagt, wir können uns das auf keinen Fall leisten.
Aber eigentlich habe ich immer gesagt, so viel Geld möchte ich nie für ein Pferd ausgeben.
Ich habe immer eigentlich ältere Pferde gekauft für weniger Geld.
Einfach auch, um denen noch ein gutes Leben dann zu geben.
Für gemütliche Spazierritte und so.
Also wir machen ja hier keinen Hochleistungssport oder so.
Es geht ja nur darum, gemütlich durch den Wald zu reiten.
Genau und das ist also irgendwie im Moment gerade das Problem,
dass ich mich da umgucke nach einem neuen Pferd, was jetzt nicht auf drei Beinen läuft
oder schon 27 Jahre alt wieder ist, damit man in einem halben Jahr das gleiche Problem wieder hat.
Weil mit unserem Shetty ist wirklich...
Manchmal ist es auch so, jemand hat genau dasselbe Problem und sagt,
ich kann mir das Futter sowieso nicht mehr leisten.
Und ich denke, da wird sich sicherlich irgendwas ergeben,
dass das Pferd nicht alleine stehen muss.
Und ja, Totgesagte leben länger.
Das ist bei ihm auf jeden Fall der Fall, weil wie gesagt, er hat schon ein paar Mal gelegen
und da dachte ich, sein letztes Stündchen hat geschlagen.
Bis jetzt ist er immer noch wieder aufgestanden zum Glück.
Aber es ist halt ein Ende absehbar, muss man sagen.
Und die Frage ist halt, ob man jetzt in einer solchen Situation,
in der sich ja die ganze Welt gerade befindet und auch gerade Europa,
wo man ja auch flexibel sein will und muss wahrscheinlich,
ob man da sich ein neues Pferd überhaupt anschafft
oder ob man das andere Pferd irgendwie in Pension irgendwo hingibt.
Ich hatte eigentlich schon eine gute Option im Nachbardorf aufgetan.
Da suchte eine Frau einen Beisteller für ihre trächtige Stute.
Aber das hat sich leider dann doch wieder zerschlagen,
weil ein anderes Pferd dann doch da geblieben ist, was eigentlich weggehen sollte.
Das wollte ich mal ansprechen, weil viele Leute immer auch fragen nach den Pferden
und warum wir die nicht für die Rückearbeit benutzen,
wenn Julian Stemme aus dem Wald zieht.
Ja, wer rückt dann hinterher das Pferd aus dem Wald?
Ja, genau. Die Pferde sind wirklich weit davon entfernt, Rückearbeit zu machen.
Das kleine Pony ist wirklich froh, wenn es noch den Weg vom Stall zur Koppel schafft und wieder zurück.
Und meine Stute, die ist eben auch schon 28 Jahre alt und hat Arthrose und eben auch Sommer-Eczem.
Und die stellt man halt auch nicht mal eben so leicht irgendwo in einen Pensionsstall,
weil die ja bestimmte Voraussetzungen braucht, damit die überhaupt mit ihrem Eczem da auch gut zurechtkommt.
So, dann gehen wir mal kurz auf die Fragen ein, bevor das hier irgendwie untergeht.
Gibt es bald ein neues Buch? Ja, das sollte ich vielleicht als erstes voranrollen, du als zweites.
Ich denke, das nächste Buch wird ein Buch von mir sein, und zwar Blockhausbau Basics.
Vielleicht wird der Titel auch noch verändert.
Es gibt auf dem deutschsprachigen Markt eigentlich kein wirkliches Blockhausbaubuch,
wo es so detailliert beschrieben wird, wie es in meinem Buch der Fall sein wird.
Das Buch ist, sag ich jetzt mal, zu 80% fertig geschrieben.
Ich sammle seit fast drei Jahren Fotos.
Ja, und das wird ein sehr ausführliches, sag ich jetzt mal, Fachbuch zum Blockhausbau.
Ich denke, dass ich im Winter auch noch einen Lehrgang anbieten werde,
und zwar einen Online-Lehrgang über Blockhausbau.
Also, diese beiden Dinge kommen.
Und Nadine hat auch eventuell noch ein Buch in Paddo.
Ja, also ich habe ein Projekt mit einem Verlag geplant.
Allerdings fange ich da erst im Herbst an, mit das zu schreiben,
weil ich im Sommer einfach jetzt überhaupt gar keine Kapazitäten habe, ein Buch zu schreiben.
Ich bin die ganze Zeit wirklich im Garten beschäftigt und mit den Tieren.
Und wenn mal ein bisschen Zeit ist, dann will ich natürlich das mit den Kindern auch in der Natur verbringen
und nicht dann auch noch vor dem Computer sitzen.
Im Sommer ist es schon immer hart genug, wenn man dann Videos schneiden muss drinnen,
weil draußen das Licht so heftig ist.
Seht ihr ja hier jetzt auch so, da kann man kein Video schneiden.
Und dann draußen gut sitzen, da muss man schon drinnen sitzen.
Und da will ich dann nicht noch meine Zeit mehr vor dem Computer verbringen,
die dann sowieso nicht übrig ist, um ein Buch zu schreiben.
Aber geplant ist da auf jeden Fall auch wieder was mit dem Verlag.
Und ja, ich hoffe, dass das dann im Winter alles so gut über die Bühne geht.
Eine Zwischenfrage, wo wir unsere Kaffeekanne hier haben.
Ja, das hatte ich auch gelesen.
Die sind in Schweden Standard.
Das sind diese, ich weiß gar nicht, wie die heißen genau,
also zum Runterdrücken ohne Filter, filterlose Kaffeekannen.
Die sind ganz schön, spart natürlich auch noch wieder irgendwas, was man kaufen muss.
Genau, Julian zeigt die mal.
Da ist unten so ein Filtereinsatz drin und das wird so runtergedrückt.
Gibt es auf jeden Fall auch im Internet zu bestellen, auch nach Deutschland.
Aber diese Kaffeekanne, die war in unserem Ferienhaus in Vetlanda,
das wir vor fünf Jahren gekauft haben, wo wir zuerst hin ausgewandert sind.
Die hat es sehr zu empfehlen für die nächste Kaffeefilterkrise.
Ja, genau.
Also die ist kaffeefilterfrei und super gut stabil, hält auch lange warm.
Die ist wunderbar.
Und wir trinken ja eigentlich immer nur einen Becher zum Kaffeekränzchen,
aber wir dachten, wir nehmen mal einen Notvorrat mit auf die Terrasse,
weil so ein Livestream ja doch manchmal länger gehen kann.
Genau.
Oh, jetzt geht es hier gerade ein bisschen schnell.
Da kann man gar nicht so...
Nee, das war ich beim Runterscore.
Ach so, du hast zu schnell gestolpert.
Also erstmal schöne Grüße an alle zurück, die uns hier grüßen.
Und genau, ein Blockhausbaubuch.
So ist es.
Haben wir einen Tierarzt in der Nähe?
Ja, haben wir in der Nähe.
Allerdings haben wir den noch nie aufgesucht, Gott sei Dank.
Ja, war kein Bedarf.
Also wir hatten keinen Bedarf zum Tierarzt.
Und da sehen wir ja auch immer zu, dass das gilt für Tiere und Menschen,
dass wir da möglichst wenig Bedarf haben.
Sollten wir vielleicht mal was erzählen,
dass das in Schweden ein bisschen anders läuft eigentlich mit dem Tierarzt.
Ja, das stimmt.
Das war uns eigentlich nie klar, deswegen können wir das jetzt auch erst berichten,
obwohl wir keinen Kontakt mit dem Tierarzt hatten.
Nur einmal mit dem Kater.
Ja, der Kater.
Und das war eine teure Nummer, sage ich euch.
Das war in Lankan noch.
Eigentlich hätte er nur Antibiotika gebraucht
und die haben den Kater eigentlich erstmal komplett auseinandergebaut
und wieder zusammengeflickt.
Obwohl das meines Erachtens überhaupt nicht nötig gewesen wäre.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls ist es so, dass man normalerweise eine Versicherung hat,
für die Tiere, die man hat.
Und das ist auch eigentlich gar nicht so teuer.
Und so hat man dann, ich glaube, meistens nur so eine Art Selbstbeteiligung.
Und die kann man auch auswählen, wie hoch man die haben möchte.
Und dann wird das von der Versicherung bezahlt.
Aber gut, ich bin jetzt eigentlich auch nicht so der Freund von Versicherungen
und die Versicherung für dies und die Versicherung für das.
Also das ist ja nachher auch so viel, wie man für Versicherungen bezahlt.
Wenn man das Geld gut angelegt hätte,
könnte man in dem Fall wahrscheinlich den Schaden auch noch bezahlen.
Aber es gibt sicherlich Versicherungen, die durchaus Sinn machen.
Nur so eine Pferde- oder Tierversicherung kann man sich im Schadensfall immer sagen,
hätten wir ja nur, hätten wir ja nur.
Aber wir machen das nicht.
Und von daher sehen wir zu, dass die Tiere möglichst gesund bleiben.
Und die meisten Versicherungen gerade, was Pferde angeht,
nehmen auch nur jüngere Pferde.
Also ich habe es jetzt schon wieder vergessen.
Aber ab 20, nee, ab 8 bis 18,
nehmen die meisten Versicherungen überhaupt nur Pferde auf.
Danach nicht mehr, weil dann das Risiko wahrscheinlich für Krankheit und Tod irgendwie zu hoch ist.
Und die versichern die gar nicht mehr.
Also dass wie in Deutschland jedes Pferd quasi eine Haftpflichtversicherung haben muss,
das ist hier gar nicht so möglich,
weil einfach da immer diese Krankenversicherung mit drin ist.
Ich hatte immer gedacht, dass das eine Option ist.
Nur aber das ist immer zusammengelegt, wie ich das jetzt so gesehen habe.
Denn ich habe mich natürlich umgeschaut,
wenn mein Pferd, mein Haftling ja jetzt im Notfall irgendwo in einen Pensionsstall käme,
müsste ich das natürlich an das Haftpflichtversichern,
als wenn das bei uns auf dem Hof steht.
Und da habe ich gar keine Option gefunden.
Ich denke mal, für Landwirte oder wenn man einen größeren Hof mit vielen Tieren hat,
kann man das sicherlich auch zusammenfassen.
So eine Art Hochversicherung, das haben die ganz oft hier,
dass man da nicht alles einzeln hat, sondern man hat eine Hochversicherung
und dann kann man dann optional noch dies oder das mit dazu wählen.
Das ist ganz gut.
Vorhin kam noch die Frage, ob wir Fische im Teich gesetzt haben.
Nein, wir haben keine Fische im Teich gesetzt. Es sind aber mittlerweile Fische drin.
Hast du welche gesehen?
Ja, die, die von alleine reingekommen sind.
Ganz kleine Piranhas.
Sicher, dass das keine Keulquappen waren?
Nein, da sind schon kleine Fische drin.
Die kommen dann irgendwann nach ein, zwei Jahren recht schnell durch den Flugverkehr.
Enten haben wir einige, die da wohnen.
Und ja, auch habe ich mal gezeigt, mit Babys schon unterwegs waren, die da gebrütet haben.
Und jetzt werden es auch gerade immer wieder täglich mehr Enten, die da sind.
Und die bringen ja auch Fischleichen mit rein.
Ich habe noch keine Fische gesehen, aber du meinst, da sind welche drin?
Muss.
Achso, du meinst, es reicht, wenn du es glaubst.
Nein, man sieht es schon manchmal. Man sieht es manchmal, dass welche drin sind.
Und das sind natürlich sehr kleine Fische und die breiten sich ja schon von alleine aus in den Gewässern.
Also einsetzen haben wir jedenfalls nach wie vor eigentlich nicht geplant,
weil da einfach so eine schöne, natürliche Population von Libellen und Keulquappen
und Frösche, Kröten, Schlangen haben wir da auch schon gesehen, sich gebildet hat.
Also irgendwie möchte ich da keine Fische einsetzen.
Ich habe irgendwie das Gefühl auch, dass das die natürliche, das Gleichgewicht da irgendwie zu sehr stören würde.
Aber wie gesagt, wir wollen das nicht in den Stein meißeln.
Wir gucken uns das einfach weiter an.
Und wenn sich da sowieso von alleine Fische wohlfühlen, dann ist das ja auch gut.
Ja, die Frage, also wir können nicht alles beantworten und es sind auch einige Fragen bei,
die wir eben auch schon oft beantwortet haben, wie zum Beispiel, ob wir noch aushäusig arbeiten gehen.
Ich habe eine Zeit lang hier in Schweden gearbeitet, aber eigentlich eher, um zu lernen,
wie es hier mit der schwedischen Bautechnik funktioniert.
Und um die Sprache auch besser noch zu lernen.
Richtig, damals im zweiten Jahr, als wir hier waren.
Das hat mir auch unheimlich beim Schwedisch noch weitergeholfen.
Kann ich auch jedem nur empfehlen.
Aber ich sage mal so, wir sind nicht nur Selbstversorger, sondern auch selbstständig in jeder Hinsicht.
Und möchten auch unabhängig sein und bleiben und nicht unbedingt abhängig beschäftigt sein.
Das ist einfach nie unser Ding gewesen. Da haben wir uns auch nie mit wohlgefühlt.
Von daher machen wir das nur in bestimmten Anlässen.
Und es gibt vielleicht auch Situationen, wo es angebracht ist, auch finanziell mal.
Es kann ja auch mal was schief gehen, dass man sagt, okay, dann muss man halt ein Jahr irgendwo arbeiten gehen,
um das irgendwie wieder aufzufangen.
Man kann ja auch beides. Man kann auch selbstständig sein und arbeiten.
Aber ich sage mal so, auf die finanziellen Dinge, da gibt es ja viele YouTube-Kanäle auch,
die sich um finanzielle Intelligenz drehen.
Und es gibt ganz viele Bücher, mit denen man sich da gut beschäftigen kann.
Und ich wollte auch vorhin mit den steigenden Preisen da nicht rumheulen,
sondern eigentlich nur damit sagen, dass es einfach so ist, dass alles teurer wird
und man sich dementsprechend anpassen muss.
Also, wenn die Ausgaben steigen, dann sollten im Idealfall auch die Einnahmen steigen.
Auch wenn das nicht parallel verläuft meistens, zumindest denn etwas verzögert,
dass man halt zusieht, dass man das selber mit mehr Einnahmen wieder aufhängt,
um seine Ersparnisse nicht anzutasten oder seine Investitionen.
Ja, dann muss man zwischendurch auch einfach mal gegebenenfalls ein bisschen kürzer treten an einigen Stellen.
Das ist natürlich auch manchmal so.
Und gerade im Sommer sparen wir natürlich.
Wir haben keine Heizkosten seit über 15 Jahren.
Wir haben wasserführende Kaminöfen und keine Heizkosten.
Das muss man sich mal ausrechnen.
Wenn man das Geld, und das haben wir praktisch gemacht, gut investiert hat,
da kommt man schon ganz gut zu was.
Ja, und ich sage eigentlich immer, ich habe gar keine Zeit, um arbeiten zu gehen.
Also, ich habe seit Nordfriesland, seit den Kindern bewusst entschieden,
dass ich zu Hause bleibe und mich eben um die Selbstversorgung kümmere.
Und nebenbei habe ich immer noch genäht oder dann eben Bücher geschrieben
oder jetzt auch dann YouTube-Videos mitgemacht.
Eigentlich wollte ich das ja zuerst gar nicht,
aber ich habe mich dann da ja doch irgendwie reinziehen lassen.
Aber, ja, was ich auch schon in anderen Videos gesagt habe,
man muss sich das einfach auch mal ausrechnen, wenn beide arbeiten gehen.
Also, wenn ich jetzt auch noch arbeiten gehen wollen würde
und wäre es nur ein Halbtagsjob, bräuchten wir auf jeden Fall ein zweites Auto
und noch Kinderbetreuung.
Zusätzlich gut in Schweden kann man das über die Schule abwickeln.
Da gehen die Kinder dann in die Nachmittagsbetreuung, wenn beide Eltern arbeiten.
Aber die Kosten für ein zusätzliches Auto oder Bahnkosten oder was auch immer für Kosten
und andere Kleidung und Essen unterwegs, das kommt ja alles dazu.
Und wenn man sich das ausrechnet, hat es sich aus unserer Sicht und für uns nie gelohnt,
dass ich außerhalb auch jetzt noch mit arbeiten gehe.
Ja, man braucht ein zweites Auto, auf jeden Fall.
Ja, genau, die Haltungskosten und Spritkosten.
Also, was ich sagen wollte, es ist ein Unterschied zwischen Schweden und Deutschland.
Das auf jeden Fall.
Es ist einfach so, dass man hier mehr verdient und die Arbeitsverhältnisse auch wesentlich besser sind.
Also, man hat auch mehr Urlaub.
Es ist natürlich für den Arbeitgeber ein bisschen schwieriger, sich da drauf einzustellen.
Aber als Arbeitnehmer ist man hier auf jeden Fall besser dran.
Für jeden, der jetzt die Idee hat, dann arbeite ich lieber in Schweden.
Also, es ist definitiv absolut Voraussetzung, dass man die Sprache beherrscht.
Also, zumindest, dass man das meiste versteht und sich verständlich machen kann.
Also, man muss richtig vorher pauken und das ist eine ziemlich wichtige Grundvoraussetzung, ist klar.
Hier kam eigentlich eine ganz gute Frage, fand ich, ob wir das weiter beibehalten wollen,
dass ich und du, wir beide Videos abwechseln.
Ja, das fand ich jetzt eine gute Frage.
Das hat sich jetzt irgendwie so ergeben.
Es ist ja auch manchmal so, dass man viele andere Sachen auch um die Ohren hat
und dass man sich das so ein bisschen aufteilt.
Generell würde ich es eigentlich schon besser finden, wenn wir auch öfter wieder Videos zusammen machen.
Aber im Grunde spiegelt das eins zu eins unser Leben im Moment wieder.
Nadine macht hauptsächlich den Garten.
Ja, wir sehen uns eigentlich auch nur zu den Kaffeekränzchen.
Also, sonst sehen wir uns gar nicht so.
Und ich bin dann im Winter im Wald, wie Mia immer sagt, ich fege den Wald, finde ich gut.
Also, ich fege da immer schön durch.
Und jetzt im Frühjahr Blockhaus bauen.
Jetzt wird es langsam auch echt heiß beim Blockhaus bauen.
Deswegen bin ich froh, dass die schweren Stämme da zumindest schon mal da sind, wo sie hingehören.
Und dass du sogar auch noch in einem Stück neben mir sitzt, finde ich auch ganz gut.
Also, jedenfalls wissen wir das nicht.
Es hat sich im Moment einfach so ergeben und wir fühlen uns jetzt im Moment wohl damit.
Und ich denke mal, wir sollten auch öfter mal wieder auch vielleicht zwischendurch einfach mal ein Video zusammen einfügen.
Aber das ist dann auch immer so, dass man die eigenen Videos eigentlich auch besser schneiden kann.
Nadine sammelt dann über zwei Wochen die Aufnahmen oder noch längere Zeit räume ich auch oftmals.
Und dann wird das ein bisschen schwierig mit dem Videoschneiden, wenn dann eben auch Fremdszenen mit da drin sind.
Aber ich denke mal, wir haben das früher auch gemacht.
Und das kriegen wir auch wieder hin, dass wir mehr Gemeinschaftsvideos machen.
Was allerdings auch noch dazu kommt, ist auch, dass die Kinder gar nicht mehr so gerne...
Also, die sagen, nee, heute nicht.
Und ich habe da einen Pickel auf der Nase und mir ist das egal.
Ich habe auch mal einen Pickel auf der Nase.
Nein, die haben einfach generell...
Manchmal ist Selbstversorgung ja auch schon ein bisschen uncool und so.
Damit den Alten immer...
Ja, nee, so Boomer-mäßig.
Da will man gar nicht dann so viel mit zu tun haben.
Aber wenn die dann im Hintergrund trotzdem das Ganze weiter mittragen und stützen, dann sind wir schon glücklich und zufrieden.
Und da wollen wir auch nicht uns beschweren.
Da schreibt gerade jemand, reinziehen lassen in YouTube.
Das klingt leider echt negativ.
Nein, nein.
Also, wie gesagt, das ist fünf Jahre her.
Da hat Julian ja angefangen.
Meinungen sind dafür da, um sie zu ändern.
Ja, einmal das.
Und wie gesagt, ich hatte vor fünf Jahren, als Julian angefangen hat, mit YouTube eigentlich noch überhaupt nicht viel mit YouTube zu tun.
Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich viele YouTube-Videos selber geguckt hätte, da zu dem Zeitpunkt.
Also, es war für mich irgendwie so völlig abstrus.
Und ich habe einfach gedacht, wer bin ich denn schon, dass ich den Leuten irgendwas hier jetzt erzählen kann.
Also, ich habe einfach gedacht, kein Mensch will sehen, was ich da zu erzählen habe.
Und darum ging es eigentlich eher.
Und das Reinziehen, das war jetzt natürlich so ein bisschen ironisch gemeint.
Also, wenn ich dagegen weiter gewesen wäre, dann hätte ich das auch nicht gemacht.
Aber ich habe mir das eine Zeit lang angeguckt und irgendwie habe ich auch Freude daran gefunden, natürlich.
Und das hat sich ja natürlich weiter auch entwickelt und gesteigert.
Und wenn man dann so Kommentare liest wie, da oben sehe ich gerade, was wäre ich ohne euren Kanal und den von Claudia.
Ihr habt mich so weit inspiriert, dass ich mit meinem Mann mittlerweile voll in der Selbstversorgung drin bin.
Das ist natürlich eine Sache, die mich total motiviert hat von Anfang an.
Wenn da positives Feedback kam, wo Leute sich bedankt haben, wo Leute gesagt haben, oh, genial, das will ich auch machen.
Wegen euch haben wir jetzt auch einen Gemüsegarten.
Oder wegen euch.
Ihr habt uns inspiriert, nur noch Bio zu kaufen.
Das ist natürlich absolut mehr, als sich reinziehen lassen.
Sondern darum mache ich das natürlich inzwischen aus kompletter Überzeugung, wie alles, was ich tue.
Wenn ich von irgendwas nicht überzeugt bin, dann mache ich das auch nicht.
Also, das Wort Reinziehen klang jetzt negativer vielleicht, als es gemeint war.
Also, ich bin voll überzeugt davon und sonst hätte ich auch das nicht gemacht.
Hier steht, liebe Grüße aus Texas. Mensch, das muss ja mitten in der Nacht sein bei euch.
Also, sieben Stunden zurück oder was?
Sechs Uhr morgens?
Nee, noch.
Na?
Fünf Uhr?
Keine Ahnung.
Vier Uhr?
Naja, egal.
Das kommt jetzt auf die Zeitzone direkt an.
Früher auf jeden Fall.
Liebe Grüße nach Texas zurück.
Da war eben noch eine Frage mit jagdlichen Erfolgen.
Das finde ich auch ein wichtiges Thema.
Also, es war besser als letztes Jahr, sage ich jetzt mal.
Es lag auch einfach daran, dass ich mehr unterwegs war und gerade im Herbst ein bisschen mehr Zeit hatte.
Ich denke, das wird jetzt zunehmend immer besser.
Ich muss mir da doch nochmal eine bessere Stelle für die Schweine ausdenken.
Und das Problem, finde ich, ist im Moment, dass der Mais zum Einlocken im Moment so teuer ist.
Also, vielleicht kann ich da irgendwie noch eine andere Alternative finden.
Lass meine Kartoffeln in Ruhe.
Ja, ja, Kartoffeln sind, also die lieben sie, gekochte Kartoffeln.
Ja, ich hoffe, dass es mehr wird und mal sehen, ob ich bei der Elchjagd wieder mitmachen werde.
Diesen Herbst, letzten Herbst, habe ich nicht mitgemacht.
Da bekommt man dann auch immer sein Fleischanteil.
Das ist eine Gemeinschaftsjagd, meistens in Schweden.
Mal sehen, wie es läuft, aber ausbaufähig würde ich jetzt sagen.
Auf jeden Fall hast du ja auch echt viele andere Projekte im Moment immer noch die ganze Zeit.
Und es geht ja in erster Linie auch darum, dass wir im Notfall durch die Jagd unser Essen ranfliegen.
Ja, und ich habe im Herbst auch ein bisschen Pech gehabt manchmal.
Also, muss man sagen, es hätte besser sein können.
Und ich denke, es ist ausbaufähig und es wird besser.
Da schreibt jemand, in der letzten Zeit sind die Videos etwas langweilig.
Ja, das tut uns leid, wenn du das so findest.
Also, das ist halt unser Leben.
Wir berichten, was wir machen, was wir denken, was es hier so zu tun gibt.
Und wenn du das langweilig findest, wir können ja jetzt nicht nur damit du es spannend findest, uns was ausdenken.
Also, wir finden es jetzt nicht so langweilig, wir finden es ist jede Menge los.
Aber jeder darf ja seine eigene Meinung haben, das ist ja vollkommen in Ordnung.
Wenn du Ideen hast, was du gerne sehen willst, kannst du es ja gerne hinschreiben.
Genau, wir sind immer auch für Anregungen dankbar.
Also, wir tun jedenfalls immer unser Bestes, damit es nicht langweilig wird.
Natürlich können wir nie alle Leute zufrieden stellen.
Vier Uhr elf.
Meine Güte, da bist du aber hart dabei, muss man sagen.
Was hat da geknallt im Hintergrund? Keine Ahnung.
Nee, der Tisch ist ein bisschen verrutscht.
Der Bildschirm ist gerade dunkler geworden.
Ist dein Akku irgendwie, nicht, dass wir gleich hier...
Ah, wir haben noch 19 Prozent.
Also, ich denke mal, wir müssen uns gleich verabschieden,
weil ich denke mal, viel länger als fünf Minuten haben wir nicht mehr an Akkuladung.
Ich könnte jetzt den Stecker einstöpseln hier,
aber ich denke mal, dann sind wir auch eine Stunde auf Sendung und das langt dann auch erstmal.
Ja, wir haben jetzt erstmal ein bisschen wieder geupgedatet
und ich glaube, auf der Liste haben wir alles besprochen.
Ach so, das wollte ich noch sagen.
Beim letzten Kaffeekränzchen haben sich einige Leute beschwert,
dass wir zu politisch sind und wir sollen nicht politisch sein
und einfach unsere Selbstversorgung zeigen und den Mund halten.
Ich glaube, das eine ist fürs andere ziemlich ausschlaggebend oftmals.
Richtig und ich habe immer mein ganzes Leben lang,
eigentlich seit ich mich erinnern kann, gesagt,
ich bin eigentlich der unpolitischste Mensch, den ich selber kenne.
Ich möchte damit auch gar nichts zu tun haben,
aber in den letzten zwei bis drei Jahren ist mir eigentlich bewusst geworden,
dass wirklich jede Handlung, die wir tun und vor allen Dingen auch die wir nicht tun,
letztendlich irgendwie politisch ist und gerade jetzt in der jetzigen Situation
ist natürlich die Selbstversorgung irgendwie auch schon fast ein Politikum
und darum lässt sich das manchmal nicht so richtig trennen.
Also, wenn wir jetzt über Krisenvorsorge sprechen oder Blackouts oder...
Aber es kommt auch nur selten vor.
Und ganz vorsichtig immer nur.
Ne, das war nicht vorsichtig, was da stand.
Das war so nach dem Motto, redet über Selbstversorgung, ansonsten Schnauze halten.
Und da ist eben, also wir sind da eher so für Fressefreiheit
und darum finde ich, wenn euch das nicht gefällt,
was wir dann politisch am Rande erzählen, dann auch das ist euer gutes Recht.
Nicht so aufmüpfig, denkt an die Fancy-Naser.
Ja, genau. Ich will hier niemanden delegitimieren, auf keinen Fall.
Aber wir möchten gerne sagen, was wir sagen.
Viele Sachen kann man ja nicht sagen, aber in unserem Rahmen,
wenn wir dann über Krisenvorsorge sprechen,
dann wollen wir damit niemanden in Panik versetzen,
sondern eigentlich eher dafür sorgen, dass Leute die Chance haben,
sich gut vorzubereiten auf was auch immer.
So, ich fette jetzt auch noch mal ganz schnell,
wie viel Zeit man als Selbstständiger in der Krankenversicherung?
Gar nichts. Jeder ist krankenversichert.
Es gibt auch keine Privatversicherung in Schweden.
Jeder, der eine Personennummer hat, ob er Müllmann ist,
Bergsteiger, Künstler, Rennwagenfahrer oder sonst was, ist krankenversichert.
Und zwar im gleichen Umfang wie jeder andere auch.
So, fast unvorstellbar und es ist kostenlos,
im Grunde, wenn man arbeitslos ist, wenn man es so sagen kann.
Früher waren die Videos aktiver.
Mehr erklären, mehr Werte und nicht 10 Minuten Grundstück und Garten
und keiner sagt was.
Ja, das war aber schon lange nicht mehr
und ich denke manchmal ist das auch so ein bisschen chilliger
und ich denke irgendwann ist auch alles erklärt und gesagt
und wenn uns was einfällt zum Erklären und zu sagen,
dann tun wir das auch.
Aber wir schreiben auch genug Leute, wir sind nicht langweilig.
Aber das ist auch, jeder hat eine unterschiedliche Empfindung
und das akzeptieren wir auch so.
Aber es ist auch gut, weil man Kritik kriegt da
und das nehmen wir auch an und machen uns dementsprechend Gedanken.
Also vielen Dank auch dafür.
Was braucht man, um jagen zu dürfen?
Jagdschein. Ich habe einen deutschen Jagdschein
und ich habe auch mal ein Video dazu gemacht,
findet ihr auch im Kanal.
Jagen in Schweden heißt das, glaube ich.
Da habe ich erklärt, dass man zu kompliziert denkt,
weil der Jagdschein wird nicht umgeschrieben,
sondern man kann einfach damit jagen hier, wenn man sich anmeldet.
So, mit dem deutschen Jagdschein.
Ansonsten muss man gut Schwedisch können
und kann in Schweden einen Jagdschein machen,
wenn man eine Personennummer hat.
Ja.
Ja, vielen, vielen Dank für Lob und Kritik euch.
Ja, auf jeden Fall.
Und wir können jetzt die letzten Fragen leider nicht mehr beantworten.
Ne, wir haben ein bisschen Sorge um den Akku,
dass wir dann auf einmal mittendrin weg sind.
Das wäre ja auch blöd.
Aber ich glaube, wir werden jetzt Kaffeekränzchen öfter mal live machen.
Einfach, um da auch mal ein bisschen besser rein zu kommen wieder.
Und ich finde es eigentlich gar nicht so schlecht.
Ja, also wie gesagt, ihr könnt gerne noch unter das Video schreiben,
was ihr noch sonst sehen wollt.
Und ihr dürft natürlich gerne weiter auch Kritik äußern.
Das ist jetzt nicht so, dass wir keine Kritik von euch hören wollen.
Auf keinen Fall. Das können wir gut ab.
Schön ist immer, wenn es freundlich ist.
Und dann können wir da auch produktiv drauf aufbauen.
Genau. Und ansonsten, ja, warten wir jetzt eigentlich in erster Linie darauf,
was diese Stromgeschichte sich hier weiter ergibt für uns.
Ja, apropos Strom. Ist gleich aus. Wir haben nicht mehr lange.
Solar muss noch aufgestockt werden, auf jeden Fall.
Ja, ja. Und wir halten euch auf dem Laufenden und sagen vielen Dank,
dass ihr mit dabei wart.
Und wenn ihr das Video später anguckt, auch vielen Dank dafür.
Und ja, schöne Sommerzeit erst mal.
Schöne Sommerzeit. Bis nächstes Mal aus dem sonnigen Schweden bei knapp 30 Grad.
Bis dann. Tschüss.
