In seiner Sendung auf QS24 teilt Dr. Thomas Doell diese Erkenntnisse mit seinem Publikum. Er spricht offen über seine eigenen Kämpfe und wie er es geschafft hat, trotz aller Widrigkeiten positiv und zuversichtlich zu bleiben. Sein Motto "Wir können nur frustriert sein, wenn wir den Glauben verlieren" dient dabei als Leitfaden für seine Zuschauer.
Die heutige Sendung widmet sich den Themen "Vorurteile, Glauben, Sehnsucht und Minderwertigkeiten" und beleuchtet, was unser Ego ausmacht. Dr. Doell appelliert an die Zuschauer, sich zu ent-täuschen – ein Wortspiel, das bedeutet, sich von Täuschungen zu befreien. Er ermutigt die Menschen, aufzuhören zu funktionieren und stattdessen in die Ruhe zu gehen und Eins zu sein mit der inneren Kraft. Nur so kann man ein erfülltes und beseeltes Leben schaffen.
Die Kraft des Glaubens
Ein zentraler Punkt in Dr. Doells Botschaft ist der Glaube. Nicht nur der religiöse Glaube, sondern auch der Glaube an sich selbst und an das Gute in der Welt. Er betont, dass Glaube nicht blind sein sollte, sondern aus tiefem Verständnis und innerer Überzeugung entstehen muss. Dieser Glaube gibt uns die Kraft, Zweifel und Ängste zu überwinden und unser volles Potenzial zu entfalten.
Vorurteile und Minderwertigkeitsgefühle überwinden
In der Sendung spricht Dr. Doell auch über die Macht von Vorurteilen und Minderwertigkeitsgefühlen. Diese negativen Gedanken und Einstellungen können unser Leben stark beeinflussen und uns davon abhalten, unser wahres Selbst zu erkennen und zu leben. Dr. Doell ermutigt seine Zuschauer, diese inneren Hindernisse zu erkennen und zu überwinden. Er zeigt Wege auf, wie man sich von diesen negativen Gefühlen befreien kann und stattdessen ein positives und selbstbewusstes Leben führt.
Ein erfülltes und beseeltes Leben
Letztendlich zielt Dr. Doells Botschaft darauf ab, den Menschen zu helfen, ein erfülltes und beseeltes Leben zu führen. Durch die Verbindung mit der inneren Kraft und den Glauben an sich selbst kann jeder Mensch die Herausforderungen des Lebens meistern und wahres Glück und Zufriedenheit finden. Seine Sendung auf QS24 ist dabei eine wertvolle Quelle der Inspiration und Unterstützung.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Dr. Thomas Doell, Missionsbischof, Coach, Bauernsohn, Autor Moderation: Alexander Glogg Sendungsnummer: SdL_240611_S01_doell
▬ Über QS24 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ QS24 stellt die erste deutschsprachige Informationsdatenbank dar, die die Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin inklusive der Psyche abdeckt. Somit hat man eine weitere Sichtweise in Ergänzung zur herkömmlichen Medizin.
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Vielen Dank! Ihr #QS24 Gesundheitsfernsehen aus der Schweiz 🇨🇭
Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer hier in unserem Format
auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
Mein Gast sitzt schon wieder ganz ungeduldig neben mir.
Er will endlich das Wort haben.
Aber ich sage Ihnen mal, wer heute da ist.
Es ist nämlich ein Missionsbischof hier,
nämlich der Dr. Thomas Döll.
Er sagt immer wieder, er ist vom Bauernsohn
aufgewachsen und hat alles durchlebt.
Er ist ein total authentischer Mensch.
Das kann ich Ihnen versprechen.
Da ist er. Jetzt leg los, lieber Thomas.
Herzlich willkommen.
Ich denke, was du sagst, ist wichtig.
Es geht um den Sinn.
Und ich glaube, wir sind nie am Ende in dem Thema.
Und deswegen bin ich genauso weiterhin
sinnsuchend wie, glaube ich, jeder
und jeder, der hier zuschaut.
Das ist das Wichtigste überhaupt, dass wir auf dem Weg sind.
Auf unserem Weg.
Und ich glaube, das genau ist die Herausforderung.
Genau, und darüber reden wir auch über Vorurteile und Glauben.
Nämlich genau hier fängt ja eigentlich
die Diskrepanz bei vielen Menschen an.
Bei dir ja auch in deinem Leben.
Du hattest ja auch deine Laster
und deinen Rucksack abwerfen müssen,
dass du mitgenommen hast.
Aber wie macht man das am besten?
Macht man was?
Vorurteile und diese Glaubensgeschichten,
was wir alles glauben und denken,
was Fakt sein sollte und doch alles nur
irgendwie ein Gebilde
voller Lehre.
Zunächst glaube ich mal,
Alexander, dass das Wichtigste, was wir im Leben haben,
unsere eigene Persönlichkeit ist.
Und dass wir mit uns selbst umgehen.
Und da habe ich, du hast recht,
wirklich schmerzhafte, auch dramatische
Erfahrungen gemacht, die mich geprägt haben.
Und deswegen sitze ich hier.
Nicht, dass ich der Meister bin.
Und da bin ich
selbst sehr demütig.
Keiner ist der Meister. Es gibt nur einen Meister.
Ich bin genauso Lernender.
Was ich darf, ist, dass ich meine
Erfahrungswerte
nutzen darf, um,
und das ist meine tiefste Motivation,
um anderen, vor allem jungen Menschen,
zu ersparen, dass sie
unnötig leiden oder sich verirren.
Denn Lebenszeit ist kostbar.
Und wenn ich was weiß, dass das Leben
einmalig ist. Einmal.
Und es sollte auch einmalig
gelebt werden. Und das, was ich da
erlebt habe, ist, dass
unsere Kundhaltung, unser Mindset,
also das, wie wir
denken, natürlich entscheidend ist.
Über das, wie unsere Qualität
des Lebens ist. Und entscheidend ist,
ich selbst bin die Entscheidung.
Und wenn ich natürlich in Mustern bin,
in Verkettungen,
in traumatischen Selbstbewertungen,
die mich in Minderwertigkeit führen,
dann habe ich kaum eine Chance,
ein hochwertiges Leben zu leben.
Also wenn ich depressiv bin, wie soll ich denn
inspiriert und begeistert sein?
Ich habe noch nie einen Depressiven gesehen, der
begeistern kann. Das funktioniert nicht.
Und aufgesetzt läuft nicht.
Das heißt, Heilung kommt immer von innen.
Und das habe ich
erlebt,
wie es funktionieren kann.
Und ich bin so froh,
dass ich Menschen jetzt etwas geben darf.
Da bin ich der dankbarste Mensch.
Aber genau diese Muster, die du gerade gesagt hast,
die wir eigentlich als Rucksack mit
uns tragen, die werden uns
gemäss Wissenschaft hauptsächlich während
der Schwangerschaft und der ersten sechs Jahre
innerhalb der Familie vermittelt.
Das heißt, in unser Unterbewusstsein
verankert. Und wir sind ja eigentlich die
Summe unserer unbewussten Gedanken und nicht der
bewussten. Denn überwiegende
Prozesse in unserem Körper sind ja nicht,
dass wir sie bewusst machen,
sondern sie laufen einfach reaktionell ab.
Und jetzt sagst du natürlich auch,
wir haben unsere Vorurteile und Glaubenssätze,
aber wir können ja
diesen Rucksack erst ablehnen
eigentlich durch das Leid.
Wie wollen wir unseren jungen
Leuten dieses Leid ersparen, wenn wir
als Eltern
ihnen diesen Rucksack schon angezogen haben?
Das sind jetzt einige Gedanken
gewesen. Zunächst glaube ich nicht, dass wir
die Sklaven
unseres Unterbewusstseins sind. Das glaube ich
nicht. Ich glaube, dass wir in uns selbst
zutiefst ein Seelenwesen
sind, das gesund ist. Ganz zutiefst.
Ich glaube, dass jeder Mensch
einen Anteil hat. Wir sind Seelenwesen.
Einen gesunden Anteil,
der leider,
und da hast du völlig recht, durch teilweise
brutale,
unmenschliche Reize,
die das Kind sehr früh erlebt,
kann auch schon im Mutterleib sein,
so verschüttet wird,
dass oftmals Verbiegungen oder auch
wirklich auch Verkrümmungen entstehen im Leben,
die Menschen
Unmenschliches machen lassen. Und das ist
wirklich schlimm. Das, was
du da ansprichst als nächsten Punkt ist
dieser Rucksack. Ja,
ich glaube, dass viele Eltern
im Unbewusstsein leben,
nicht wissen, was sie
tun. Und da weise ich
aus eigener Erfahrung, wie schlimm das für ein Kind ist.
Das hat mich geprägt. Mich selbst
in meiner Bewertung. Also klar, wer sind die
Vorbilder? Das sind nun mal die Eltern.
Und das Kind erlebt nun mal diese Eltern.
Und wenn die Eltern hier
dem Kind nicht die Liebe geben, was
jedes Kind braucht und schon im Mutterleib,
die Harmonie, die anheimliche Symbiose,
Urvertrauen, ich sage das,
dann fehlt etwas Wesentliches.
Und gleichzeitig glaube ich, dass
jeder Mensch, der sich auf den Weg macht,
der wirklich ringt
und zum Wesentlichen kommen will,
es schaffen kann, das braucht
nur oft gute Hilfe,
auch gute Mentoren oder Menschen, die
wirklich liebevoll
mit diesen Menschen umgehen. Und ich glaube
an den Menschen, zutiefst an den Menschen,
an das Gute im Menschen.
Entschuldigen Sie bitte
diese ganz kurze Unterbrechung, aber
wir möchten Sie herzlich darum bitten,
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viel Spass weiterhin.
Gut,
letztendlich geht es ja auch darum,
irgendwie einmal rein aus dem
materialistischen Denkrucksack,
das wir mal von Kindheit mitkriegen,
zu verstehen, dass dies eigentlich
eine reine Illusion ist.
Es geht nicht um äußere Dinge, es geht um
innere Werte, also auch um den Glauben
letztendlich.
Nicht letztendlich, es geht zuallererst
um den Glauben. Ich mentore
seit 30 Jahren
sehr viele Menschen, die im materiellen Bereich
extremst reich sind.
Und wie oft erlebe ich Elend.
Oder wie Tony Robbins auch sagt,
dass das Außen nicht entscheidend ist.
Reichtum passiert im Inneren.
Bin ich in mir selbst
ein Mensch, der
aus Fülle heraus lebt? Und Fülle hat mit Liebe
zu tun? Mit Eigenliebe erst mal.
Da beginnt oftmals
das Thema, wenn ich mich selbst
nicht annehme, mit mir selbst
nicht liebevoll umgehe, wie will ich etwas
ausstrahlen, was liebevoll ist?
Das heißt, das Materielle ist etwas
Wunderschönes. Die Frage ist, wer beherrscht wen?
Und ich darf genießen.
Das ist ja auch etwas Schönes. Ein gutes Essen.
Gute Kleidung. Schöner Urlaub.
Alles wunderbar. Der Punkt ist,
am Schluss macht, wenn
das Innere nicht passt, das Äußere nie zufrieden,
weil ich gehe immer mit. Egal, wo ich bin.
Unglücklich, wenn ich bin in mir, bin
ich überall unglücklich. Also ich kann nicht
von mir selbst fliehen. Und das ist, glaube ich,
der Punkt zum Glauben auch hin.
Es gibt schon, das heißt,
es geschieht ja nach deinem Glauben.
Und hier erlebe ich viele Menschen, die
die eindimensional, das hast du ja auch
gerade angesprochen, die eindimensional leben
in Materiellen. Du kannst nichts
mitnehmen, erstens. Und zweitens ist die Frage,
wie gehe ich mit diesen Materiellen um?
Ich kann da geben, ich kann sehr viel Gutes
mit anstellen. Das gibt
natürlich einen Satz, die Liebe zum
Geld ist der Anfang alles Unglücks.
Nicht das Geld an sich.
Und Geld kann wunderbare Dinge und die brauche ich auch
in meiner Mission. Also, wenn ich Geld
nicht hätte, wie sollte ich Menschen helfen
in Südamerika, im Kongo? Wir brauchen Materielle
in dieser Welt. Wir sind nun mal auch Materiell.
Wir sind auch Körper, richtig?
Gleichzeitig sind wir Seelenwesen.
Wir brauchen beides. Nur der Kern
ist immer die Grundhaltung
der Glaube. Und der Glaube heißt, bin ich
in der Liebe? Bin ich in der Selbstannahme?
Bin ich liebevoll? Und das
hast du ausgesprochen.
Viele Menschen haben das nie erlebt,
haben es nicht erfahren und
sind dann auch lieblos und versuchen zu kompensieren.
Macht niemals glücklich.
Da kann ich noch so viel anhäufen.
Bis am Schluss verrundet das Ganze.
Das ist ein riesiger Prozess.
Ständig. Sobald ich das habe,
mache ich das. Sobald ich pensioniert bin, mache ich das.
Und, und, und. Das ist eigentlich eine Sehnsucht
auf der Suche nach
Sinn und Liebe.
Ich habe da ein schönes Beispiel
vor Augen. Wenn du so sagst, mein Onkel,
der im Kloster war, der
ein Taschengeld hatte im Monat
und der immer noch gab. Und ich habe
selten einen Menschen erlebt, der
so glücklich war,
weil er Grundhaltung hatte
von Zufriedenheit.
Und ich glaube, das größte Glück
ist Zufriedenheit, in Frieden zu sein
mit sich. Und das beginnt damit, dass ich
nicht dauernd, schön formuliert,
in Erwartung bin, das muss noch passieren
und das muss. Du wirst nie,
ich mache es gleich, wirst du nie zufrieden sein.
Niemals. Und es gibt
natürlich auch Dinge, die brauche ich
um ein menschenwürdiges Leben
zu leben. Einverstanden? Nochmal, da bin ich
wirklich keiner, der hier tut, als wäre das nicht wichtig.
Doch, es ist wichtig. Und ich wünsche jedem
Menschen, jedem, da gibt es genug, die es nicht haben,
eine materielle Versorgung, die
zufrieden sein lässt, die versorgt.
Gleichzeitig ist Zufriedenheit auch
eine Haltung. Im Sinne von, hey, bin ich in mir
unabhängig von außen. Ich habe
gerade ein kleines Enkelkind mit zweieinhalb.
Also so viel Zufriedenheit,
so viel Glück. Sie leistet
weder was, noch hat sie was,
noch stellt sie eine Rolle dar. Nichts.
Sie ist glücklich. Warum? Weil es das Kind
ist für mich der größte Weisheitslehrer.
Ich glaube sowieso, dass Kinder für uns
viel mehr noch von Bedeutung sein sollten,
wie Glück ausschauen kann. Nämlich
Freude einfach am Dasein.
Am Moment. Am Moment.
In diesem Moment wahrzunehmen.
Ach jetzt, ich war am
Wochenende in der wunderschönen Verona.
Dieser Jasmin-Duft in der Luft,
den kaum jemand wahrgenommen hat.
Da habe ich gesagt, mach mal einfach die Augen zu.
Die waren schon wieder am nächsten Punkt,
beim nächsten Mittagessen, was kommt dann? Nein.
Ich glaube, Glück entsteht,
wenn du erstmal langsamer wirst.
Wenn du aufhörst.
Und das ist schwierig, das ist ein
Prozess. Und alles, was ich mache,
versucht, mit diesen Menschen, die ich begleite,
dieses Bewusstsein
zu entwickeln, dass sie loslassen
von diesen Mustern, Verkettungen,
Verstrickungen, von diesen
Musturbationen, nichts. Musturbation ist
schädlich, weil Musturbation heißt, ich muss
das, ich muss das. Nein, du musst gar nichts.
Du bist hier, um glücklich zu sein
auf dieser Welt. Und
Glück heißt zufrieden sein. Und dieser Jasmin-Duft,
ich habe gesagt, mach mal die Augen einfach zu.
Und plötzlich kommt eine Ruhe rein.
Und ein
Wohlgefühl, Harmonie in dieser Gruppe,
das sofort die Atmosphäre
verändert hat. Und das ist so
ein erster Impuls.
Wenn du mich fragst, hey,
mit diesem Glauben und
diesem Entfernen, wie schaffe ich es dahin?
Das erste ist, zum Glauben
zu kommen, dass ich aufhöre,
meine dummen Gedanken immer
wieder zu denken und mich einenge
in mein kleines Ego,
in diesem kleinen Ich zu schauen, sondern
dass ich in die
Meditation gehe. Das Wort ist wunderbar.
Medi heißt
in der Mitte. Dass ich in die Mitte komme,
dass ich in die Ruhe gehe. Ich glaube,
das größte
Gift, die
größte toxische Gefahr in unserer Zeit
ist Hektik,
ist Unruhe, ist
einfach zu vieles. Wir werden den ganzen
Tag beschallt.
Und da bewundere ich noch Menschen, die
auf dem Land sind teilweise,
die einfach nur draußen sind und ein
Ding machen. Und das haben wir früher gemacht,
ich komme ja vom Bauernhof. Ich habe stundenlang
Wiese gemäht. Das war für mich
ein Traum. Und ich sehe mich im Moment
oft nach der Wiese, wo ich
wirklich, das war eine große Wiese,
ich rieche heute noch das Gras
und das prägt mich auch. Stundenlang
habe ich die Moden gemäht, also
diese Reihen gemäht. Und das war zwei Stunden.
Ich war weg. Ich war nicht weg.
Du warst beim Thema. Exakt.
Ich war aufgelöst
alleins. Und ich
wünsche allen Zuschauern,
dass wir den Mut haben, das hat mit Mut
zu tun, allein zu
sein. Das Wort ist ja veränderlich.
Alleins.
Das ist so, wie wenn du in den Wald spazieren gehst.
Wenn du mit dir,
das ist egal, ob du Mandala malst oder Rosenkranz
betest, je nach Glaubensrichtung.
Ob du mit dem Hund rausgehst,
ob du einen Baum anfasst
oder ob du Holz hackst,
ob du Wiese mähst, das ist immer das gleiche.
Wenn du für dich in ein Flow kommst,
wo du alleins bist, wo du
in der Harmonie bist, dann ist das die
größte Energiequelle, die dich
auflädt, die dich wieder aus der
Mitte raus leben lässt. Weil in dem Moment
ist der Kopf weg. Diese Hirngespinze,
Seifenober, sorry, Hirnfuck,
der ist da mal weg, wo du den ganzen Tag
neurotisch fast überlegst, das muss ich alles tun,
leisten, machen lassen, damit ich funktioniere.
Hör auf zu funktionieren,
ist meine Botschaft heute. Oder anders
formuliert, fang an zu
enttäuschen. Das ist
allein,
wenn sie das Wort mitnehmen,
enttäuschen, dann braucht das, wenn sie es
wirklich ernst nehmen, extrem
viel Mut. Denn
enttäuschen heißt,
sie nehmen die Täuschung weg.
Da überall, wo sie
heute merken und schon länger merken,
das macht keinen Spaß mehr, ich
fühle mich nicht gut damit. Das sind so die ersten
Parameter. Ich fühle mich dauerhaft gestresst,
da stimmt was nicht, ich fühle mich
nicht mehr bei mir, ich fühle mich
zerfleddert. Dann musst du was machen,
das braucht extrem viel Mut.
Stopp, sagen. Und
den Mut haben die wenigsten Menschen,
weil sie nicht enttäuschen
wollen, weil sie mitspielen.
Also vergiss es auch, dass du sagst,
nee, ich kann nichts dafür. Ich habe das so
oft gehört, von Menschen, ich bin halt
so, auch von Menschen, die mich geprägt haben,
als Kind. Und
das macht es nicht besser. Und das ist
die beste Entschuldigung für Versagen.
Sorry, für Versager, für Lebensversagen.
Zu sagen, hey, ich bin halt so. Warum?
Das heißt, egal
was es ist, ich bin nicht bereit,
den Preis zu bezahlen für ein besseres
Leben. Nur jammern tue ich.
Und das geht nicht auf. Die meisten Menschen
beschweren sich, jammern,
projizieren, das ist auch gern genommen,
Projektion ist ja eine der besten Techniken.
Jeder ist schuld. Nur
einer nicht. Einer nicht. Ich selbst.
Und das habe ich früh gelernt, wenn
ich hier sitze, als
ja, Inspirator, als Mentor.
Und das war der Beginn
dessen, dass ich mein Mindset verändert
habe. Ich war ja im Opferbereich.
Ich war in der Depression. Ich kenne das alles.
Ich war am Boden. Ich war Tellerwäscher.
Also, ich glaube, da kann man
weniger erzählen, was es
heißt, ohne zu sein. Ich habe es durchlebt.
Und das Ding ist, was ich
dann verstanden habe, ist, erstens
erhebt dich wie ein Adler.
Ich mag das Bild.
Erhebt dich aus der Asche wie ein Adler. Das Bild ist stark.
Weil Adler ist Stärke.
Du musst in die Verantwortung
gehen. 100%.
Zumindest wenn du 18 bist, okay?
Also, muss ich mein Sohn nochmal sprechen,
der ist 27, nochmal drüber reden mit ihm.
Das heißt, du musst
Antwort geben.
Wer sonst? Also, klar kannst
du warten, bis jemand kommt
und dich erlöst. Der wird
nicht kommen. Zufall passiert selten
im Thema. Im Gegenteil.
Am Schluss
fühlst du dich wirklich einsam. Und das
ist nicht gut. Gehende Verantwortung heißt,
hey, ich
sorge dafür, dass ich ein gutes
Leben habe. Eigenliebe kommt
von Nächstenliebe. Nochmal.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie?
Wie dich selbst.
Und wenn ich nicht mich selbst liebe. Also, viele
opfern sich auch für andere.
Das ist Drama. Die Opfermenschen,
die sich definieren über
Opfer, die spielen mit.
Du machst es nicht besser, wenn du Opferrolle
spielst, wo immer du jetzt bist.
Hör auf damit. Warum? Es wird
nicht besser und noch schlimmer.
Du infantilisierst zum Beispiel deine Kinder.
Weil Opfer ist was?
Du machst dich zum Opfer und damit
befahrest du zu viel und
damit nimmst du den anderen die Verantwortung weg.
Also, ein Opfer ist ein Täter.
Weil es mitspielt, gibt der Opfer Retter
und Verfolger Spiele.
Das ist ein Drama.
Steig aus den Spielen aus. Da wo du merkst,
du spielst eine Opferrolle oder eine Verfolgerrolle
oder eine Retterrolle, ist alles
nicht gut. Sei kreativ.
Jetzt wird es anspruchsvoll.
Sei kreativ.
Kreare kommt aus dem Lateinischen, heißt schöpferisch.
Heiliger Geist.
Sei jemand, der oder die
die Spiele beendet.
Der oder die klug ist. Also, Weisheit ist ja
nicht verboten. In Franken heißt, dumm
muss man nicht sein.
Wenn du ein starkes Leben leben willst,
musst du klug sein.
Ein starkes Leben braucht hohe Intelligenz
und Klugheit. Es braucht Weisheit.
Weisheit heißt, dass ich merke,
was stimmt bei mir jetzt nicht?
Wo ist der Fehler?
Oder was läuft in der Beziehung
nicht gut? Bin ich noch
stimmig? Stimmt die Beziehung
noch mit den Kindern?
Was ist da los?
Da haben die meisten Angst,
eben zu enttäuschen.
Und da beginnt es,
dass du erwachsen wirst,
Verantwortung übernimmst, dass du sagst, stopp.
Stopp ist das Erste, was du machen musst,
aber es nicht mehr passt.
Ja, und dann musst du für dich in die Verantwortung gehen.
Was will ich wirklich?
Dann kann es sein, du musst mit dem Partner
reden. Mit den Kindern sagen,
hey, das läuft aber jetzt anders.
Klar bist du dann.
Es gibt vier Phasen, die läufst du immer durch.
Wenn du nicht mitspielst, die habe ich alle erlebt.
Gott, habe ich da was erlebt.
Ich bin ja ausgetreten aus der Kirche.
Gosh, wenn du wüsstest, was da
los war, Alexander. Brutal.
Erstmal wirst du belächelt.
Also immer, wenn du jetzt, das musst du wissen,
immer wenn du nicht
mehr mitspielst, gibt es das Erste,
die Leute nehmen dich nicht ernst, die sagen, pass auf,
wenn du zum Beispiel vom Fleischesser zum
Vegetarier wirst, der wird schon wieder.
Hat ein bisschen gesoffen und trocken genommen wahrscheinlich.
Oder auf einer Schulung, bei mir oft passiert, nach dem Seminar,
dass die Leute sich anders verhalten als
sagen, die daheim waren. Ah, der war auf dem Seminar.
Der wird schon wieder normal nach 1-2
Wochen. Also erst mal wirst du belächelt.
Die nehmen dich nicht ernst. Das ist immer so.
Musst du wissen. Immer wenn du Verhalten veränderst,
wirst du erst mal belächelt. Die meisten fallen
hier schon um. Klar, wirst du gern belächelt?
Wenn du harmoniebedürftig bist?
Ansehensorientiert? Wer ist das denn ich?
Machst du was nach 1-2 Wochen wieder?
Gewohnheit schlägt Erkenntnis.
Du gehst zurück, weil die Gewohnheit ist da
oben synaptisch, ja? Du hast das schön
formuliert. Von klein auf sind die Autobahnen
eingefahren. Ja, wer verlässt eine Datenautobahn,
die einfach zu fahren ist? Das
Gehirn sagt was? Energiesparen?
Gehe ich zurück? Habe ich meine Ruhe?
Ja, du hast deine Ruhe. Du hast halt auch
ein minderwertiges Leben.
Nochmal, du hast immer recht.
Aus deiner Sicht. Du kannst es machen.
Du musst bereit sein,
den Preis zu bezahlen. Und damit gehe
ich mich nicht zufrieden.
Nochmal, mit einem, und das ist das,
was mich treibt.
Ich denke, wir sind dafür da,
Alexander, ein bestmögliches
Leben zu leben.
Was kommt nach dem belächelten Essentaschen?
Vier, ich bin schon dran.
Ich passe ja auf, bin ja Aufpasser.
Warte mal kurz, bin gleich wieder da.
Wenn du es also durchhältst,
noch einmal.
Wenn du es also durchhältst,
und dann kommt, und das war für mich
wirklich Leidenszeit, wirst du bekämpft.
Du wirst bekämpft.
Thomas ist bei mir, komm jetzt,
er wird ja normal, beruhigt dich.
Du machst jetzt mal Lektor,
weil das mit Theologie und mit dem Priester,
das vergisst du jetzt mal, das klappt so nicht bei dir.
Machst du Lektor.
Alexander, nichts gegen Lektor. Lektor ist ja Vorleser.
Nichts dagegen. Nur, das ist halt nicht meine
Mission.
Ich sollte Industriekaufmann sein.
Ich, Industriekaufmann. Das ist so wie Buchhalter bei mir.
Ich würde ja nach zwei Tagen, jetzt kennst du mich
ein bisschen, würde ich ja Hohl drehen.
Weil, ich würde gegen die Wand laufen,
oder würde die Bücher zerkauen, oder irgend sowas würde ich tun.
Das klappt nicht. Also, das heißt,
du wirst bekämpft, damit du wieder
dann normal wirst. Also, wenn das nicht reich belächelt,
dann kriegst du mehr Druck.
Und bekämpft, das ist echt hart, weil,
das sagen alle zu dir, du bist nicht okay.
Was ist eine Sehnsucht deines jeden Menschen?
In der Familie, in der Gruppe
aufgenommen sein. Also, integriert zu sein.
Oxytocin. Und wenn du dann ausgestoßener
bist, das war ich, ich war das schwarze Schaf
der Familie, und ich und meine Eltern
konnten mit mir umgehen. Frag mich, wie mir das ging.
Ich bin ja 20. Die wollten mit mir
nichts zu tun haben. Die konnten damit aber nicht umgehen,
weil ich war ausgedreht, sozialisiert,
streng, hier katholisch,
und das war für sie einfach nicht handelbar.
Ich hatte niemanden. Das war für mich
meine schlimmste Lebenszeit,
weil ich gemerkt habe, ich habe keine Annahme mehr.
Das zu durchstehen,
da wünsche ich jedem und jeder,
der oder die hier zuschaut,
einen guten Freund, den ich nicht hatte.
Einen guten Mentor.
Deswegen bin ich ein Mentorfreund.
Und eine Bitte, wenn du Freund oder Freundin bist,
sei da, gerade dann, wenn es
dem oder ihr schlecht geht.
Und das hatte ich nicht. Und deswegen ist es mir so wichtig,
dass ich erstens jemand bin, der
loyal ist, der zu den Menschen steht,
und der, wenn etwas in Not ist, bin ich da,
ich liefere. Und das wünsche ich wirklich jedem
und jeder hier. Weil wenn du in Not bist
und da ist niemand da, bist du sehr allein.
Wenn du das durchstehst,
und das ist eine harte Sache, dann musst du schon
sehr besessen sein, das war ich zum Glück,
und an meine Mission glaubend.
Aber ich habe es durchgestanden.
Dann wirst du
irgendwann akzeptiert.
Also belächelt, bekämpft,
akzeptiert erst was,
nützt halt nichts, der ist halt schräg drauf.
Mein Onkel hat mir zu ihm gesagt,
Thomas, bist halt verhaltensauffällig, das weißt
du schon.
Ja, du bist ganz normal, habe ich zu ihm gesagt.
Ja, er war normal, in der Norm.
Ich war halt verhaltensauffällig.
Und ich bin es immer noch, verhaltensauffällig.
Ich wünsche dir wirklich, sei verhaltensauffällig, weil das Leben ist zu kurz,
um in der Norm zu funktionieren.
Deswegen bin ich Missionsbischof,
und Mission neu übersetzt, Mission Driven,
und nicht Missionsbischof, der mit der Mütze
irgendwo rumläuft, nein,
sondern Mission Driven heißt, und Bewegung,
lebendig, weil
unter uns, ich war gestern wieder
am Friedhof, ich war
in Verona am Friedhof, ich war in Appenzell am Friedhof,
ich gehe gerne am Friedhof, warum?
Weil ich weiß, da stehen
Lebenszeiten drauf.
Und wie schnell Leben vorbei ist.
Und in diesem kurzen Leben, das wir noch haben,
soll man uns doch zurücknehmen.
Und in der Norm bleiben.
Nein. Du, wie du hier zuschaust,
hast so eine Einzigartigkeit in deiner Persönlichkeit.
Lebe dein Leben voll.
Und dann wirst du, wenn du
akzeptiert bist, dann kommt der Vierte,
wo ich wirklich am Schluss
mich gefreut habe. Dann hängt
das Bild von mir als Priester im
Klosterzimmer meines Onkels.
Integriert.
Dann war ich sein
großer, geliebter
Neffe, der es geschafft hat zum
Priester. Ja, von
schwarzem Schaf von ihm, hin zu
dem Bild in seiner Glotze. Weißt du was? Wenn ich mich
nach ihm gerichtet hätte, wenn du dich nach Menschen
richtest, dann gehst du ganz auf Holzweg.
Warum? Die sind wie der Wind.
Heute Freund,
morgen nicht mehr Freund. Du solltest dich nie,
außer von Menschen, denen du blind
vertraust, das ist gut, bitte mein,
bei einer Extrasendung. Auf welche Menschen
höre ich, welche höre ich nicht. Oder von wem
gebe ich wie Feedback. Spannendes Thema.
Gerne nochmal dafür, Extrasendung,
weil es so wichtig ist. Du brauchst gute
Menschen, das ist gut, bitte mein, uns können.
Also uns können, das heißt, die auch
kompetent sind, dir eine Kopplung zu geben.
Und ansonsten musst du echt aufpassen.
Weil viele vermeintlich
dir Gutes sagen, nur die
meinen es nicht gut mit dir. Also das
heißt, hier bin ich froh, im Nachhinein
sehr dankbar. Weißt du,
was mir so in den Sinn kommt, ist,
sehr viel Einfluss in der
Gesellschaft habe, und auch
innerhalb von Firmenstrukturen,
die Chefs. Sehr viel.
Und die sind eigentlich,
wenn sie was vorleben würden,
durch die ganzen Strukturen hier durch
bis runter, dann könnten sie
eigentlich innerhalb von einer Phase,
wo wir alle erwachsen sind, aber doch irgendwie
noch in alten Strukturen sitzen,
einen neuen Wind reinkriegen.
Ich glaube, genau hier müsste man deine
Stimme hören.
Nichts anderes ist das,
was ich mache. Ich mentore ja
Inhaber und Führungskräfte,
CEOs,
am liebsten in der ersten und zweiten Ebene.
Warum? Weil ich ja selbst erlebt habe,
erstens daheim,
wie fatal es ist, wie grausam,
wenn eine Führungskräfte, ob
Vater, Mutter, das hatten wir als Anfang,
oder ich war auch in zwei,
drei Firmen, wo ich auch katastrophal
geführt worden bin, wo ich gemerkt habe,
was das an Schmerz,
an wirtschaftlichen Schaden sogar
auslöst, weil einfach Frustration
da ist und merken es oft nicht.
Ja klar, wenn Inkompetenz
mit mangelndem
Selbstbewusstsein und Bewusstsein zusammenkommt,
dann hast du eine ganz gefährliche Führungskraft,
die wirklich,
gerade wenn du in Machtposition bist,
extremst viel Schaden anrichtet. Und das ist leider
oftmals der Fall, weil das Bewusstsein
dafür gar nicht da ist und die Kompetenz.
Du brauchst beides.
Und wenn beides zusammenkommt, das ist mein Job
als Mentor, wenn ich diese
Führungskräfte begleite, dass sie wirklich eine hohe
Reife, ich nenne es Bewusstsein
der vierten Stufe, wirklich
Weisheit haben, um sich zurück, das Ego
zurückzunehmen und Diener zu sein.
Aus der Macht daraus dienend
für die Potenzialentfaltung der Gesamtorga.
Und dann erlebst du Aussergewöhnliches.
Und das brauchen wir.
Völlig korrekt.
Sicher auch ein Thema, wo wir mal eine Sendung machen dürfen,
auch in Bezug auf das Ego.
Aber für heute habe ich mir ein paar Dinge
mal aufgeschrieben für diese erste Sendung.
Dieses All-Eins-Sein,
das fand ich ein schönes Wort.
Und höre auf zu funktionieren.
Fang endlich an zu
enttäuschen.
Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, das zum Thema
Vorurteile, Glauben und Sehnsucht.
Letztendlich steckt ja alles in uns drin.
Und wenn wir anfangen, uns zu
enttäuschen und einfach
mehr in der inneren Wahrheit folgen,
dann finden Sie ganz bestimmt auch Ihr persönliches
Glück. Lieber Mentor,
lieber Bischof,
und lieber Freund
und Dr. Thomas Döll,
war mir wieder eine ganz grosse Freude.
Und wir machen gleich noch ein Thema.
Und zwar reden wir mal über die sogenannten Zufälle
oder den selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Und diese Sendung werden wir Ihnen
in drei Wochen wieder schenken.
Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, freuen Sie sich darauf,
mit Dr. Thomas Döll weitere Erfahrungen
zu sammeln. In diesem Sinne alles Gute,
bis ein anderes Mal und auf Wiedersehen miteinander.
Danke fürs Schauen vom Schweizer
Gesundheitsfernsehen QS24.
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Sendungen zu konsumieren. Ich wünsche Ihnen
alles Gute, bis ein anderes Mal und auf Wiedersehen
miteinander.