DIE GASSEN VON PARIS nach Edgar Allen Poe #krimihörspiel #missmarple Ulrich Faulhaber

HOR MAL ZU HORSPIELE & CO
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7 Videoaufrufe·17.12.2024
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Gute Unterhaltung mit dem nun folgenden Stück.
Natürlich werbefrei und kostenlos.
Paris, 1845.
Die Stadt überlebte die große Pestilenz und so manchen wahnsinnigen König.
Im Jahre 1845 sprach niemand von der Stadt der Liebe.
Man sprach jedoch von unheimlichen und mysteriösen Vorfällen in der Rue Morgue.
Ganz in der Nähe der Kirche Notre-Dame gastiert ein Karneval.
Herrschaften, treten Sie näher und bewundern Sie Lady Fatima.
Lady Fatima und ihre Schwestern.
Kommen Sie mit mir durch ein dichtes Gedränge mit den verschiedensten Gerüchen.
Guten und weniger Guten.
Besonders viele Menschen stehen vor einem Wagen mit einem riesigen Orang-Utan.
Aufgepasst, aufgepasst Herrschaften, treten Sie näher, kommen Sie.
Hinter diesem Vorhang ist das seltsamste Wesen, das Ihre Augen je erblickt haben.
Erik, der Affenmensch, das Monster, das aufrecht geht und eine Sprache spricht, so wie sie und ich.
Der Herr des Urwalds, dessen riesige Hände einen Mann in Stücke reißen können.
Erik, der Affenmensch, das Biest mit der menschlichen Seele.
Noch gerissener als der Mensch und stärker als der Löwe.
Hereinspaziert Herrschaften, immer hereinbedienen.
Wollen wir uns die hier ansehen?
Wenn du willst.
Soldaten und Kinder zahlen die Hälfte.
Ach so, wo bleibt ihr?
Lassen Sie sich das nicht entgehen.
Ach, am besten dahin.
Lass uns da drüben hingehen.
Nein, nein.
Ja, wie du möchtest.
Nicht dort, setzen Sie sich vorne hin, dort sehen Sie besser.
Ja, gut.
Da gehen wir dann später hin.
Dieser Gorilla soll sechs Männer getötet haben.
Oh, wirklich?
Was für ein merkwürdiger Mann.
Der isst schon eine Schau für sich allein.
Hast du gehört, wie der spricht?
Ich frage mich, wo der Herr kommt.
Hab noch nie jemanden so reden gehört.
Silenzio.
Ich bin Dr. Mirakel, Messieurs, Mesdames.
Und ich bin keiner Ihrer gewöhnlichen Kirmesscharlatane.
Wenn Sie hier den üblichen Jahrmarkts-Hokus-Pokus erwarten,
gehen Sie zur Kasse und lassen Sie sich Ihr Geld zurückgeben.
Denn ich zeige Ihnen keine Missgeburt,
keine Monstrosität der Natur,
sondern einen Meilenstein in der Entwicklung des Lebens.
Der Schatten Erix des Affen
hängt über uns allen.
Die Dunkelheit vor dem Aufbruch der Menschheit.
Alles gut, Minette.
Das ist doch nur ein Affe.
Da brauchst du keine Angst zu haben.
Ich hab keine Angst.
Ich doch auch nicht.
Hört ihm zu, Brüder und Schwestern.
Er spricht zu euch.
Könnt ihr verstehen, was er sagt?
Oder habt ihr es vergessen?
Ich habe seine Sprache wiedererlernt.
Hört zu.
Megepapalaparure.
Guteparakalbichalchurchalfjube.
Ich werde übersetzen, was er sagt.
Meine Heimat ist der afrikanische Urwald.
Dort lebte ich mit meinem Vater und meiner Mutter.
Und meinen Brüdern und Schwestern.
Dort wurde ich von einer Horde haarloser weißer Affen
gefangen genommen und in ein fremdes Land gebracht.
Ich bin in den allerbesten Jahren.
Und ich bin einsam.
Hier, die Geschichte des Menschen.
Im Chaos des Anbeginns lag die Saat,
aus der nach und nach der Lebensbaum erwuchs.
Leben war Bewegung.
Flossen wurden zu Flügeln, Flügel zu Ohren.
Kriechenden Reptilien wuchsen Beine.
Äonen über Äonen vergingen.
Dann kam eine Zeit, als ein vierbeiniges Wesen aufrechtging.
Ketzerei.
Verbrennt man noch Menschen wegen Ketzerei?
Dann verbrennen Sie mich, Monsieur.
Entzünden Sie das Feuer.
Glauben Sie, Ihre kleine Flamme würde die Flamme der Wahrheit überstrahlen?
Dass man sich sowas gefallen lassen muss.
Sie sind nur eine Falle für die Groschen von euch Narren.
Mein Leben ist allein einem großen Ziel verschrieben.
Ich werde eure Blutsverwandtschaft mit dem Affen beweisen.
Erics Blut wird vermischt mit dem Blut von Menschen.
Was meint er damit?
Ich wünschte, ich wüsste es.
Mesdames, Messieurs.
Sollte jemand von Ihnen die Bekanntschaft von Eric machen wollen, so treten Sie vor.
Sie brauchen keine Angst zu haben.
Er ist eingesperrt und kann Ihnen nichts zu leiden tun.
Lasst uns raufgehen.
Oh nein, Pierre, ich hab Angst.
Keine Sorge.
Ich hab keine Angst.
Der tut dir nichts.
Er mag dich, Kamin.
Er greift nach deinem Hut.
Eric ist auch nur menschlich, Mademoiselle.
Er hat ein ausgesprochenes Auge für Schönheit.
Das Uhntier fixiert eine schöne junge Frau und greift sie sich.
Sie haben eine Eroberung gemacht, Mademoiselle.
Eric, zurück!
Sinar, wollen Sie sich umbringen?
Er hat Ihren Hut ruiniert.
Ich werde ihn ersetzen, Mademoiselle.
Ich schicke Ihnen einen neuen, mit Erics Empfehlungen.
Würden Sie mir wohl Ihren Namen und Ihre Adresse nennen?
Halb so wild, Monsieur.
Es war ein Unfall.
Aber ich bestehe darauf.
Wo wohnen Sie, mein Kind?
Es ist wirklich nicht nötig, Monsieur.
Komm, Liebes.
Janosch, folge ihnen.
Ich muss wissen, wo sie wohnt.
Janosch ist eine blasse, fahle Erscheinung.
Er wirkt fast ätherisch.
Sagte ich dir schon, dass ich dich liebe?
Kamin, ich liebe dich.
Lass mich dich ansehen.
Du bist wie eine Blume.
Zart und duftend.
Rein und wunderschön.
Oh, Liebling.
Du bist wie ein Stern.
Ein weißer Morgenstern.
Und dein Haar.
Es ist voller Sternenstaub.
Du bist wie ein Lied,
das die Mädchen der Provence im Frühling singen.
Und wie die Tänze der Normandie im Frühling.
Und wie der Wein in der Bourgogne im Frühling.
Oh, Kamin, ich liebe dich.
Und ich liebe dich auch, Pierre.
Ende des Tages.
Der Vorhang im Schlafzimmer der jungen Dame
bewegte sich.
Und eine haarige suchte Einlass.
Ein Fräulein.
Innöten?
Wer sind Sie?
Kommen Sie mit mir.
Wohin?
In meine Kutsche.
Nein, nein, nein.
Oh, warum zittern Sie denn, mein Kind?
Ihre Hand ist kalt und ich friere.
Kommen Sie.
Ich will Ihnen doch nur helfen.
Nein, nein.
Kommen Sie.
Nur Geduld.
Haben Sie Schmerzen, Mademoiselle?
Es wird nicht mehr lange dauern.
Nun halten Sie endlich still.
Nur noch eine Minute.
Und dann werden wir sehen,
ob Sie auserwählt sind
als Braut der Wissenschaft.
Oh, Ruhe, Ruhe.
Jetzt, Mademoiselle.
Jetzt werden wir sehen.
Wie so oft in der letzten Zeit
wird in den schmutzigen Docks des Pariser Hafens
eine Wasserleiche geborgen.
Drei diese Woche.
Ja, drei.
Frauen.
Alles Frauen.
Das Leben ist hart.
Der Fluss ist gütig.
Der Fluss ist sanft.
Er spielt Ihnen ein Schlaflied.
Und alles ohne Bezahlung.
Drei Frauen.
Immer mehr.
Und immer jung.
Ein Mann?
Eine Frau.
Alter?
Keine Ahnung.
Tausend oder dreißig.
Todesursache?
Ertrunken.
Profession?
Wehrer.
Identifikation?
Keine, sie war nackt.
Nummer 13.
Na nun, Monsieur Dupin,
was führt Sie denn so spät hierher?
Die beiden Frauen.
Was ist mit Ihnen?
Monsieur, wären Sie so gut,
Sie mir bitte noch einmal zu zeigen?
Wenn Sie es wünschen, Monsieur Dupin,
zeige ich Ihnen sogar drei.
Drei?
Sie meinen, es gab noch eine weitere?
Allerdings.
Darf ich Sie sehen?
Wo liegt die Ärmste?
Die gleichen Male.
Male?
Sehen Sie?
Die anderen haben sie auch.
Monsieur,
Sie müssen mir gestatten,
eine Blutprobe von der Frau zu nehmen.
Unmöglich.
Seit letzte Woche
eine ganze Leiche verschwunden ist,
nimmt es der Inspektor sehr genau
mit Medizinstudenten.
Dann müssen Sie sie mir bringen.
Das ist aber gegen die Vorschriften.
Gute Nacht, Monsieur.
Du schmeißt dem alten Leichenverwalter
fünf Freunde in Rachen
und ich darf den Zauberer spielen
und mir ein Leib Brot aus der Nase ziehen,
damit wir was zu essen haben.
Dupin, du könntest wenigstens
den Anstand haben und zu Tisch kommen.
Pierre,
warum ziehst du nicht ins Leichenschauhaus
und wohnst dort,
anstatt ein Leichenschauhaus
aus unserem Heim zu machen?
Vampir!
Geier!
Leichenräuber!
Sag doch was!
Hör rein,
wenn man vom Teufel spricht.
Guten Morgen, Monsieur.
Haben Sie es mitgebracht?
Ja, Monsieur, ich habe es.
Aber wer weiß,
es könnte mich meine Stellung kosten.
Ich bin verheiratet, Monsieur
und ich habe Kinder.
Sollte die Polizei auch nur vermuten,
dass ich hier etwas verheimliche,
könnte ich im Gefängnis landen.
Zwecklos,
wir haben keinen einzigen Songteam.
Wirklich, Monsieur,
ich muss es Ihnen schuldig bleiben.
Sie müssen uns Kredit einräumen.
Nun gut, ich vertraue Ihnen.
Danke.
Herr Leichenoberaufseher,
vielleicht hätten Sie ja noch
ein schönes Plätzchen für meinen Freund hier.
Warum nehmen Sie ihn nicht mit?
Bewegen tut er kaum,
bewegen tut er sich so gut wie nie.
Ich bin sicher,
er wäre ein sehr angenehmer Mieter.
Ich packe seine Sachen
und schicke sie Ihnen rüber.
Sie leben hier aber auch nicht schlecht,
Monsieur.
Ich beeilte mich herzukommen,
ohne zu essen.
Oh, und jetzt müssen Sie pünktlich
zum Essen zu Hause sein.
Das ist wirklich ein Jammer.
Dann guten Appetit Ihnen
und Ihren ruhigen Gästen.
Wie sollst du deinem Studium
nur halb so viel Aufmerksamkeit schenken
wie diesem Unsinn hier?
Was könntest du für Noten haben?
Was rausgefunden?
Nach dem Jahrmarktsbesuch gestern
habe ich eine Autopsie durchgeführt.
Das Opfer starb nicht durch Ertrinken.
Es war kein Wasser in ihrer Lunge.
Ah, da hast du dich rumgetrieben.
Ich dachte, du wärst bei Kamich.
Woran ist sie denn gestorben?
Paul, hier ist es schon wieder.
Was denn?
Die gleiche fremde Substanz
wie im Blut jedes Opfers.
Siehst du, Paul?
Alle drei starben an derselben Ursache.
Eine Art Vergiftung möglicherweise.
Irgendetwas in ihrem Blut
muss sie getötet haben.
Was kann das wohl sein?
Ich weiß es nicht.
Aber ich werde es herausfinden.
Pierre, du musst doch mal eine Pause machen.
Du bist ja schon richtig besessen.
Sieh dich doch nur an.
Deine Augen sind ganz glasig.
Wie die von dem alten Scharlatan.
Dr. Mirakel, ha?
Was hältst du von ihm?
Er ist ein Betrüger.
Hast du gehört, was er gesagt hat?
Du meinst, dass wir ein Produkt der Evolution seien?
Ja.
Kannst du dir vorstellen,
dass er recht haben könnte?
Iss deine Nudeln.
Dr. Mirakel.
Was für ein merkwürdiger Mann.
Pierre!
Mutter!
Sieh mal, das hat der Concierge gerade abgegeben.
Mutter, komm!
Ich komme ja schon.
Schnell!
Ich komme.
Um Gottes Willen, was gibt es denn?
Warum bist du denn so aufgeregt?
Sieh mal, was gerade gebracht wurde.
Ein neuer Hut.
Ach, wie schön, ein Hut.
Oh, der ist ja entzückend.
Oh, der ist bestimmt für dich?
Mein Name steht auf der Schachtel.
Vielleicht ist er von Pierre.
Ach, wo sollte Pierre so viel Geld herhaben,
um dir ein solches Geschenk zu machen?
Liegt da nicht noch eine Karte dabei?
Mademoiselle, Sie sind bezaubernd.
Wer weiß, was die Zukunft für Sie bereithält.
Große Dinge sind in den Sternen geschrieben.
Eric und ich werden sie für Sie deuten.
Heute Abend auf dem Jahrmarkt.
Kommen Sie.
Er ist von Dr. Mirakel.
Und wer ist Dr. Mirakel?
Du weißt schon, ich hab's dir erzählt.
Der alte Mann auf dem Jahrmarkt, der mit dem Affen.
Ach ja, der Affe hatte deinen Hut genommen
und der Gentleman ersetzt ihn dir jetzt.
Das ist wirklich sehr nett von ihm
und er hat einen guten Geschmack.
Soll ich ihn zum Picknick tragen?
Warum nicht?
Woher kann er bloß wissen, wo wir wohnen?
Hast du's ihm denn nicht gesagt?
Er hat zwar gefragt, aber Pierre wollte nicht,
dass ich's ihm sage.
Hm, seltsam ist das schon.
Komm, fass hier mal mit an.
Wo sollen denn die großen Kisten hin?
Und dann seht so,
dass ihr die Plane richtig zusammenfaltet.
Hey, ihr da!
Haltet keine Maul auf dem Pfeil!
An die Arbeit!
Wir müssen heute noch fertig werden.
Ich brauch die Sackkarre hier.
Kommt, kommt, kommt.
Ein bisschen mehr Tempo, Männer.
Verflucht ist das schwer.
Das schaff ich nicht allein.
Halt, halt!
Was macht ihr denn da?
Die Säcke kommen auf den Karren da drüben.
Was ist mit dir, Eric?
Sei ruhig.
Komm, sei still.
Was ist denn nur los?
Oh, wir haben Besuch.
Doktor Mirakel, ich...
Keine Schau heute, junger Mann.
Der Jahrmarkt ist vorbei.
Ich habe Ihre Vorstellung bereits gesehen.
Doktor, ich möchte Sie sprechen.
Zunächst, die junge Dame,
der Sie den Hut geschickt haben,
lässt ihren Dank ausrichten.
Dann wird sie also nicht kommen?
Sie lässt sich entschuldigen.
Wie sie wünscht.
Gute Nacht.
Reisen Sie ab?
Ja.
Wir fahren morgen früh nach München.
Entschuldigen Sie mich.
Ich muss mich um meine Arbeit kümmern.
Ich bin Medizinstudent.
Und was Sie in Ihrem Vortrag sagten,
war sehr interessant.
Haben Sie experimentiert, Doktor?
Allerdings.
Haben Sie auch Artikel geschrieben?
Keine veröffentlichten.
Ich hatte gehofft, Sie aufsuchen zu können.
Haben Sie ein Haus in Paris?
Nein.
Ich schlafe hier.
Dieses Zelt ist mein Heim.
Gute Nacht, junger Mann.
Nein, nein.
Doch nicht Doktor Mirakels Zeug.
Der fährt nicht mit uns.
Der bleibt hier in Paris.
Wieder abladen. Na los, Beeilung.
Er stieg mit dem Affen aus
und ich schwöre,
sie haben miteinander geredet.
Dann sind sie ins Haus gegangen
und es gab kein Lebenszeichen mehr.
Nicht ein Wort.
Und dann gingst du nach Hause?
Ich war noch kurz im Leichenschauhaus.
Ja, was soll nur aus dir werden?
Warum gehst du immer
in dieses schreckliche alte Haus?
Mach dir keine Sorgen, Liebling.
Sieh nur.
Die ganze Stadt Paris liegt uns zu Füßen.
Ich sehe so gerne
all die kleinen erleuchteten Fenster,
die wie Sterne funkeln.
Wäre es nicht aufregend zu wissen,
was in all diesen Häusern so vorgeht?
Vielleicht ist es ganz gut,
dass wir es nicht wissen.
Denk nur,
was sich hinter diesen Mauern versteckt.
Zerbrochene Hoffnungen,
Körper und Herzen,
zerstörte Träume,
Hunger und Wahnsinn,
Straßenkriminalität
und Flusstragödien.
Paris, meine Stadt.
Nein.
Halt mich ganz fest, Pierre.
Ich könnte dich für immer festhalten, Camille.
Oh, Pierre.
Gute Nacht, Schatz.
Gute Nacht, Pierre.
Ach, übrigens,
du verriegelst nachts doch immer die Tür, oder?
Nicht immer, Pierre.
Heute Nacht verriegelst du sie aber.
Versprochen?
Wenn du das willst.
Gute Nacht.
Lassen Sie mein Spätes erscheinen,
aber ich musste Sie sehen.
Was wünschen Sie, Monsieur?
Haben Sie keine Angst, Mademoiselle.
Ich verlasse Paris heute Nacht
und es gibt etwas, das ich Ihnen sagen muss.
Darf ich eintreten?
Oh nein, Monsieur, meine Mutter ist schon zu Bett.
Meine Kutsche steht vor dem Haus, Mademoiselle.
Wir könnten in ein Café fahren und dort reden.
Oh nein, das ist unmöglich.
Aber es ist von allergrößter Wichtigkeit.
Oh bitte, gehen Sie weg.
Mademoiselle, Sie müssen kommen.
Bitte, tun Sie mir den Gefallen.
Lassen Sie mich die Tür schließen, oder ich rufe um Hilfe.
Aber ich habe eine Nachricht für Sie von Eric.
Er redet nur von Ihnen.
Er kann Sie nicht vergessen.
Es gibt etwas,
das müssen Sie wissen.
Sind Sie verrückt, Monsieur?
Gorilla.
Paul!
Paul, wach auf!
Was ist los?
Ich habe es gefunden. Es ist das Blut eines Gorillas.
Eines Gorillas?
Diese Frauen. Verstehst du denn nicht?
Sie starben, weil ihnen Gorilla-Blut in die Venen injiziert wurde.
Camille!
Ja, aber...
Oh Liebes!
Was ist denn passiert?
Was hast du? Sag doch!
Bitte!
Ich hole dir ein Glas Wasser.
Oh mein Gott, was ist denn nur...
Madame!
Schnell!
Schnell! Was kann da nur passiert sein?
Camille!
Madame!
Hey, Sie!
Was geht denn hier vor?
Sie müssen mir helfen, die Tür einzuschlafen. Bitte!
Helft uns!
Ist hier alles in Ordnung?
Was ist jetzt los?
Camille!
Sie können hier nicht rein!
Was ist denn hier los?
Was ist denn los?
Was glauben Sie?
Furchtbar!
Die Frauen!
Gelb und Schmuck.
Ich will auch Wasser!
Ergo kein Einbruch.
Es gibt keine Leiche, also auch keinen Mord.
Er hat sie mitgenommen.
Sie ist fort!
Wer sind Sie? Was haben Sie hier zu suchen?
Der Liebste. Er kommt jeden Abend hierher.
Aha, der Liebste.
Sie werden hier auf den Perfekten warten.
Aber wir müssen Camille finden.
Lass mich los, du Idiot!
Das können Sie alles dem Perfekten erzählen.
Also, wie ist Ihr Name?
Pierre Dupin.
Und wo wohnen Sie?
Oh, verstehen Sie denn nicht?
Ihr Leben ist in größter Gefahr!
Ja, ich verstehe.
Wo wohnen Sie?
Oh, Sie Narr! Sie verdammter Narr!
Also, Ihr Name ist
Victor, Albert, Adolphe, Jules, Hugo, Louis, DuBorg.
Richtig?
Ja, jawohl.
Warum haben Sie nichts unternommen, als Sie die ersten Schreie hörten?
Ich? Ich hatte Angst.
Dummkopf. Sie sind ein Dummkopf.
Jawohl.
Ich, äh, ja.
Dummkopf.
Habe die Ehre, Herr Präfekt.
Ihren Namen und Beruf bitte.
Ich bin Franz Odenheimer. Ich führe ein Restaurant.
Odenheimer. Erzählen Sie in Ihren Worten, was geschehen ist.
Sehen Sie, ich war gerade auf dem Weg ins Bett,
als plötzlich ich einen Schrei hörte.
Schnurstracks rannte ich über die Straße
und ich war einer der ersten, die in diese Wohnung kamen.
Auf der Treppe hier rauf hörte ich eine Stimme
und diese Stimme sprach eindeutig Italienisch.
Sprechen Sie Italienisch.
Nein.
Waren Sie je in Italien?
Monsieur, nein.
Woher wissen Sie, dass es Italienisch war?
Weil ich mir absolut sicher bin, dass es Italienisch war.
Dankeschön.
Alberto Montani.
Exzellenza.
Was wissen Sie über die Affäre?
Nun, ich hörte die Stimmen ebenfalls,
aber es war kein Italienisch.
Ich bin Italiener. Ich spreche Italienisch.
Als ich die Treppe hoch rannte mit den anderen,
hörte ich die Stimme, aber ha ha, kein Italienisch.
Exzellenza, es war Dänisch.
Sprechen Sie Dänisch?
Nein.
Waren Sie je in Dänemark?
Nein.
Woher wissen Sie dann, dass es Dänisch war?
Es konnte nur Dänisch sein.
Es war kein Dänisch.
Ich bitte um Verzeihung, euer Ehren.
Ich bin gebürtig in Dänemark.
Dänisch ist meine Muttersprache.
Erlore.
Ich hörte die Stimme.
Es war kein Dänisch.
Es war Deutsch.
Italienisch.
Kein Deutsch.
Dänisch.
Es war Deutsch.
Ich lege meine Hand dafür ins Feuer,
dass es kein Deutscher war.
Ich weiß genau, was ich sage.
Ich werde doch meinen eigenen Urn bauen.
Ich kenne jeden Deutschen in Paris.
Ruhe.
Italienisch.
Dänisch.
Es war Deutsch.
Schweigen Sie.
Gehen Sie zum Ohrenarzt.
Euer Ehren.
Holen Sie diesen jungen Mann.
Monsieur,
der Präfekt wünscht Sie zu sprechen.
Ganz ruhig, wenn ich bitten darf.
Machen Sie nicht noch mehr Ärger.
Was ist denn los?
Was ist passiert?
Was?
Junger Mann,
nennen Sie Ihren Namen.
Ich kann Ihnen sagen,
wer den Mord begangen hat
und wo Sie ihn finden können.
Wer?
Ein Affe.
Unerhört?
Er hat den Verstand verloren.
Wenn Sie mir jetzt nicht zuhören,
machen Sie sich mitschuldig am zweiten Mord.
Am zweiten Mord?
Wenn Sie nicht zuhören, erkläre ich es Ihnen.
Nun gut.
Sagen Sie uns, was Sie wissen.
Es waren zwei Frauen in dieser Wohnung.
Die einzige Tür war verschlossen und verriegelt.
Jeder hörte die Schreie und den Lärm eines Kampfes.
In zwei Minuten war die Tür aufgebrochen.
Aber niemand war hier.
Eine von den Frauen wurde weggetragen.
Ich sage Ihnen, die andere wurde ermordet
und ihr Körper muss sich irgendwo hier befinden.
Madame,
junger Mann,
Sie wissen zu viel.
Ich verhafte Sie wegen Mordes...
Ja, und ein anderer Mord geschieht vielleicht gerade jetzt.
Möchten Sie ein Geständnis ablegen?
Nein, Anklage erheben.
Dr. Mirakel in der Rühmorke
ist schuldig an vier Morden,
die diese Woche verübt wurden
und inzwischen vielleicht sogar einem fünften.
Sie beschuldigen diesen Doktor?
Dr. Mirakel hat einen gefangenen Affen.
Der hat das Verbrechen begangen.
Kein einzelner Mann hätte das tun können.
Drei Männer hätten den Körper
der Affe hat sie getötet
und ihre Tochter durchs Fenster weggetragen.
Sie sind ja verrückt.
Warten Sie!
Das ist das Haus, Monsieur.
Aufmachen!
Das Haus ist leer.
Offenbar unbewohnt.
Aber das kann nicht sein, sage ich Ihnen.
Dann müssen wir einbrechen.
Es gibt einen Seiteneingang.
Versuchen wir den.
Polizei!
Wir können jetzt nicht aufhören.
Halt sie auf, bis ich soweit bin.
Am Ende der Geschichte
erwürgt der Gorilla seinen Herrn.
Die Bestie siegt
über den Verstand eines Menschen.
Eichenschauhaus, Distrikt 8, Paris.
Name?
Mirakel, glaube ich.
Oder so ähnlich.
Nummer zwei.
Alter?
Ist doch egal.
Irgendwas.
Profession?
Angeblich Wissenschaftler oder sowas.
Todesursache?
Ein Affe.
Hör mal zu, brachte
die Gassen von Paris
in Stereo Pro
mit Ulrich Faulhaber,
Anneliese Weigand,
Josef Filzbichler
und Hansi Glock.
Untertitel der Amara.org-Community
