Rudolf Steiner: Anthroposophische Leitsätze | Nr 134 bis 136 | 21.12.1924 | Hörbuch | Anthroposophie

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Rudolf Steiner, Anthroposophische Leitsätze, Leitsätze Nr. 134-136, 21. Dezember 1924.
134. Leitsatz.
In der allerersten Zeit der Bewusstseinsseelenentwicklung
Er fühlt der Mensch, wie ihm das vorher imaginativ
gegebene Bild der Menschheit, seiner eigenen
Wesenheit, verloren gegangen ist.
Ohnmächtig, es in der Bewusstseinsseele schon zu finden,
sucht er es auf naturwissenschaftlichem oder historischem Wege.
Er möchte in sich das alte Menschheitsbild wieder
erstehen lassen.
135. Leitsatz.
Man gelangt dadurch nicht zu einem wirklichen Erfülltsein mit der
menschlichen Wesenheit, sondern nur zu Illusionen.
Aber man bemerkt es nicht und sieht darin etwas die
Menschheit tragendes.
136. Leitsatz.
So muss Michael in der Zeit, die seiner Erdenwirksamkeit vorangeht,
mit Sorge und in Leid auf die Menschheitsentwicklung sehen.
Denn die Menschheit verpönt jede Geistesbetrachtung und schneidet
sich dadurch alles ab, was sie mit Michael verbindet.
137. Leitsatz.
