Schildvulkan & Schichtvulkan: Das musst du wissen! - Studyflix

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01.01.2025
Was ist der Unterschied zwischen Schichtvulkanen und Schildvulkanen?
Alles, was du wissen willst, erfährst du hier. Viel Spaß!
Es gibt zwei Arten von Vulkanen, die sich in Aufbau und Verhalten unterscheiden.
Flache Schildvulkane und hohe Schichtvulkane.
Schauen wir uns als erstes die Schildvulkane an.
Ein Schildvulkan ist ein flacher Vulkanberg, der aus dünnen, ausgekühlten Lavaschichten besteht.
Wenn Lava aus dem Krater austritt, überlagern sich die Lavaströme und im Laufe der Zeit bildet sich ein flacher Vulkanberg.
Seine Form erinnert von der Seite gesehen an einen flachen Schild.
Daher hat er auch seinen Namen.
Weil die Lavaströme so flüssig sind, fließen sie sehr weit.
Daher sind die Schildvulkane oft sehr flach und im Durchmesser am Fuße des Vulkans sogar mehrere Kilometer breit.
Und wo können solche Schildvulkane jetzt genau entstehen?
Schildvulkane entstehen nur dort, wo es dünnflüssige, basalthaltige und gasarme Lava gibt.
Das ist an zwei Orten der Fall.
Zum einen an sogenannten Hotspots.
Das sind sehr heiße Bereiche unterhalb der Erdoberfläche.
Zum anderen entstehen sie oft dort, wo ozeanische Erdplatten auseinanderdriften.
Denn hier fließt die flüssige Lava aus dem Boden heraus und überlagert sich Schicht für Schicht.
Dadurch entstehen keine hohen Vulkanberge, sondern eben flache und sehr breite Vulkanflächen.
Die Steigung von Schildvulkanen ist nie größer als 10 Grad.
Super!
Doch was passiert, wenn ein Schildvulkan ausbricht?
Ist die Magmakammer unter dem Vulkan voll, entsteht ein hoher Druck.
Ist der Druck zu hoch, bricht der Vulkan aus.
Doch es gibt keine laute Explosion.
Die Lava fließt wegen ihres geringen Gasgehalts ruhig aus dem Krater heraus und fließt den flachen Vulkan entlang.
Erkaltert sie, entstehen so die neuen Schichten des Vulkans.
Nach dem Ausbruch ist die Magmakammer leer.
Dadurch kann es zum Einsturz der Kraterränder kommen und eine kesselförmige Struktur entsteht.
Die nennst du Caldera oder umgangssprachlich einfach Vulkankrater.
Die Vulkane, die beim Ausbrechen sehr explosiv sind, sind die Schichtvulkane.
Schauen wir uns diese Art der Vulkane jetzt genauer an.
Schichtvulkane bestehen, wie der Name schon sagt, aus mehreren aufeinander abgelagerten Schichten.
Dabei handelt es sich um Lavaschichten, Gesteinsschichten und Ascheschichten.
Typisch für Schichtvulkane ist das Aussehen wie ein steiler und spitz zulaufender Kegel.
Wegen der vielen einzelnen Schichten bezeichnest du die Vulkanart auch als Stratovulkan.
Du kannst dir ihre Entstehung so vorstellen.
Schichtvulkane entstehen nur dort, wo die Lava dickflüssig und stark siliziumhaltig ist.
Das ist an den Stellen der Fall, wo Erdplatten aufeinandertreffen.
Die dickflüssige Lava fließt langsam aus dem Vulkan heraus und verklumpt zu einer neuen Schicht auf dem Vulkan.
Weil in dem Magma viel Gas enthalten ist, gibt es bei den Ausbrüchen von Schichtvulkanen eine große Explosion.
Die Asche und Gesteinsbrocken werden in die Luft geschleudert, die dann als neue Schichten auf dem Vulkan herabfallen.
So baut sich der Vulkan in die Höhe auf.
Auch bei Schichtvulkanen kann es zur Entstehung von großen Kratern kommen, wenn die Magmakammer nach dem Ausbruch leer ist.
Bildet sich auf dem Vulkankrater ein neuer Vulkan, nennst du ihn auch Sommervulkan.
Der Vesuv ist zum Beispiel so ein Sommervulkan.
Aber warum brechen Schichtvulkane so extrem aus?
Bei Schichtvulkanen ist die Magmakammer mit verschiedenen Schloten verbunden.
Das sind die Verbindungen der Lavakammer zur Erdoberfläche.
Oft sind sie mittig im Vulkan, deswegen finden dort auch die meisten Explosionen statt.
Es gibt jedoch oft einige Nebenkrater an den Seiten des Vulkans.
Ausbrüche kann es also genauso gut auch an den Seiten geben.
Zeitlich liegen die Ausbrüche in der Regel weit auseinander.
In den Ruhephasen kann die Lava erkalten und neue Schichten bilden, bis es wieder zu einem Ausbruch kommt.
Die Ausbrüche sind für die Menschen aber eine große Bedrohung.
Die Ausbrüche fordern Verletzte und Tote, wenn ganze Städte zerstört werden.
Außerdem kommt es durch die Ausbrüche oft zu Erdbeben.
Die Folge können Tsunamis sein, die ganze Küstenregionen zerstören.
Bei einem Ausbruch werden zudem viel Asche und Rauch freigesetzt.
Die können zur Behinderung des Lieferverkehrs führen und auch Flüge können mehrere Tage ausfallen.
Die entstandene Asche kann auch für Ernteausfälle sorgen.
Sie verhindert, dass die Sonnenstrahlen bis zur Erde durchdringen.
Dadurch wird es kälter, die Sonne erreicht die Felder nicht mehr und die Ernte fällt aus.
Klasse, jetzt kennst du dich mit dem Schild- und Schichtvulkan bestens aus.
Die Stadt Pompeji wurde durch einen Vulkanausbruch dem Erdboden gleichgemacht und ausgelöscht.
Wenn du mehr darüber wissen willst, schau hier vorbei.
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