Die Weltwirtschaftskrise verursachte in vielen Ländern große Probleme. Auch Deutschland war davon betroffen. Aber wie kam es überhaupt zur Weltwirtschaftskrise 1929? Das erfährst du jetzt in diesem Video! Hier geht's zum Video auf unserer Seite: https://studyflix.de/geschichte/weltwirtschaftskrise-4358
00:20 Weltwirtschaftskrise 00:58 Ursachen der Weltwirtschaftskrise 02:05 Wirtschaftskrise in der Weimarer Republik 02:57 Wirtschaftliche Folgen 03:29 Soziale Folgen 03:52 Politische Folgen
Weltwirtschaftskrise einfach erklärt Die Weltwirtschaftskrise 1929 war eine Finanzkrise, die Auswirkungen auf die ganze Welt hatte. Die Ursache war ein Börsencrash in den USA. Denn am Schwarzen Freitag, dem 25. Oktober 1929, stürzte der Wert von Aktien und Wertpapieren an der New Yorker Börse drastisch ab.
Viele Menschen hatten damals in Aktien investiert und verloren so fast ihr ganzes Erspartes. Die Weltwirtschaftskrise war außerdem von Unternehmensschließungen und Massenarbeitslosigkeit geprägt. Auch in Deutschland führte das zu einer schweren Wirtschaftskrise, die von 1929 bis 1933 dauerte.
Viele Deutsche rutschten in die Armut ab und verloren ihr Vertrauen in die Regierung der Weimarer Republik. Immer mehr Menschen fanden neuen Halt im Nationalsozialismus. Eine Folge der Weltwirtschaftskrise 1929 war deshalb auch die Machtergreifung Hitlers 1933. Das bedeutete gleichzeitig auch das Ende der Weimarer Republik.
Weltwirtschaftskrise 1929 Zusammenfassung - Ursache der Weltwirtschaftskrise: Börsencrash in New York (Schwarzer Freitag) - Dauer der Weltwirtschaftskrise: 1929 bis 1933 - Folgen für Deutschland: Massenarbeitslosigkeit, Armut, Radikalisierung - Ende der Weltwirtschaftskrise: Machtergreifung Hitlers, Untergang der Weimarer Republik
Weltwirtschaftskrise 1929 Ursachen Ende der 1920er Jahre stiegen in den USA immer mehr Menschen in den Aktienhandel ein. Die große Nachfrage ließ die Preise der Aktien in die Höhe schnellen — deutlich über ihren tatsächlichen Wert hinaus. Das bezeichnest du als Spekulationsblase.
Am 25. Oktober 1929 kam es an der New Yorker Börse dann zur Katastrophe: die Spekulationsblase platzte. Das war die Ursache für die Weltwirtschaftskrise 1929. Immer mehr Anleger wollten ihre Aktien wieder verkaufen, sodass die Preise auf einmal rasant fielen. Denn sie mussten feststellen, dass der echte Wert der Aktien eigentlich viel geringer war als gedacht. Du nennst diesen Tag auch den Schwarzen Freitag oder „Black Friday“.
Das war aber nicht nur ein Problem für private Aktionäre, also Besitzer von Aktien. Denn über den Verkauf von Aktien, also Unternehmensanteilen, kamen vor allem große Firmen an viel Geld. Damit finanzierten sie einen großen Teil ihrer Investitionen. Der sogenannte Börsencrash verursachte bei den betroffenen Unternehmen daher massive Finanzierungsprobleme. Tausende Firmen gingen deshalb pleite.
Aber auch die Banken in den USA verloren dabei viel Geld. Um sich vor dem Bankrott zu retten, forderten sie deshalb hohe Geldsummen zurück, die sie ins Ausland verliehen hatten. Das stürzte schließlich die ganze Welt in eine schwere Krise. Du sprichst daher von der Weltwirtschaftskrise.
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Die Weltwirtschaftskrise 1929 hatte fatale Auswirkungen auf viele Länder.
Aber wie kam es zur Krise und was ist dabei überhaupt passiert?
Das beantworten wir dir jetzt. Los geht's!
Am sogenannten Schwarzen Freitag 1929 befanden sich die Aktienkurse an der New Yorker Börse im freien Fall.
Dieser Börsencrash in den USA löste weltweit eine Wirtschaftskrise aus.
Tausende Unternehmen gingen deshalb pleite, Millionen von Menschen verloren ihre Arbeit und rutschten in Armut ab.
Verzweiflung machte sich breit.
In Deutschland führte das sogar dazu, dass immer mehr Menschen ihre Hoffnung in die Nationalsozialisten setzten.
So schaffte Hitler es schließlich, die Macht an sich zu reißen.
Aber wie konnte es so weit kommen?
Schau dir zunächst die Ursachen der Weltwirtschaftskrise an.
Gegen Ende der 1920er Jahre kauften in den USA immer mehr Menschen Aktien.
Es bildete sich dabei allerdings eine Spekulationsblase.
Das bedeutet, dass die Anleger den Wert der Aktien deutlich höher einschätzten, als er in Wirklichkeit war.
Deshalb bezahlten sie viel zu viel Geld dafür.
Als sie ihren Fehler bemerkten, wollten alle Anleger ihre Aktien so schnell wie möglich wieder loswerden.
Das war am 25. Oktober 1929.
An diesem Tag, dem sogenannten Schwarzen Freitag, kam es zu einem Börsencrash, bei dem die Aktienpreise rasant abstürzten.
Der Schwarze Freitag war aber nicht nur ein Problem für viele Anleger.
Denn viele große Firmen finanzierten über Aktien, also Unternehmensanteile, ihre Investitionen.
Nach dem Börsencrash gerieten sie daher in eine schlimme finanzielle Notlage.
Aber auch die Banken in den USA verloren viel Geld.
Um sich vor dem Bankrott zu retten, forderten sie hohe Geldsummen zurück, die sie ins Ausland verliehen hatten.
Auch an Deutschland.
1929 war die Regierung der Weimarer Republik in Deutschland abhängig von Krediten aus den USA.
Denn sie litt immer noch unter den wirtschaftlichen Folgen des Ersten Weltkriegs.
Nachdem die amerikanischen Banken das geliehene Geld zurückgefordert hatten, waren die deutschen Staatskassen so gut wie leer.
Außerdem hatten sich auch viele private Unternehmen in der Weimarer Republik von Krediten aus den USA abhängig gemacht.
Sie standen jetzt vor einem großen Problem.
Denn sie konnten ihre Produktion nicht mehr finanzieren und mussten sie daher deutlich zurückfahren.
Aber auch der Außenhandel war geschwächt.
Weil es auf der ganzen Welt finanzielle Probleme gab, kauften andere Länder immer weniger Waren aus Deutschland.
Das heißt, die deutschen Exporte nahmen stark ab und die deutschen Unternehmen verdienten noch weniger Geld.
Die Weltwirtschaftskrise führte also auch in Deutschland dazu, dass die Wirtschaftsleistung extrem abnahm.
Das nennst du Rezession.
Zahlreiche Firmen gingen dadurch pleite und mussten schließen.
Andere waren gezwungen, sehr sparsam zu sein und entließen deshalb einen großen Teil ihrer Arbeiter.
In Deutschland führte das zu einer regelrechten Massenarbeitslosigkeit.
In den folgenden Jahren verfünffachte sich die Zahl der Arbeitslosen sogar auf über sechs Millionen.
Die Massenarbeitslosigkeit hatte schwere soziale Folgen.
Tausende Menschen rutschten in die Armut ab.
Viele litten Hunger oder wurden obdachlos.
Sie mussten versuchen, sich mit kleinen Jobs über Wasser zu halten oder bettelten.
Einige verdienten sich auch als Straßenmusiker ein paar Münzen.
Und je länger die Krise dauerte, desto verzweifelter wurden die Deutschen.
Das wirkte sich auch auf ihre politische Einstellung aus.
Die Menschen in der Weimarer Republik hatten ihr Vertrauen in die Regierung endgültig verloren.
Sie fühlten sich im Stich gelassen, weil die Regierung ihnen nicht aus ihrer Notlage heraushelfen konnte.
Viele Menschen begannen deshalb radikale Parteien zu unterstützen.
Auf der linksextremen Seite war das die Kommunistische KPD.
Aber vor allem eine Partei am rechten Rand profitierte von der Krise.
Die Nationalsozialistische NSDAP.
Anfang der 1930er Jahre setzten immer mehr Deutsche ihre Hoffnung in Adolf Hitler.
Denn er versprach ihnen ein besseres Leben.
So kam es im Januar 1933 dazu, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde.
Nach und nach riss er allerdings immer mehr Macht an sich und errichtete eine Diktatur.
Damit endete schließlich auch die Weimarer Republik.
Jetzt kennst du dich schon super mit der Weltwirtschaftskrise aus.
Der Untergang der Weimarer Republik hatte allerdings noch viele weitere Gründe.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, schau dir doch auch unser Video dazu an.
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