Der Heilige Gral Teil II: Meine eigene Theorie

Silbenfee - Geschichte und Mysterien
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8 Videoaufrufe·09.01.2025
die
silbenfee mit einem neuen Beitrag bzw
mit einem Update zu meinem Beitrag über
den heiligen
Gral was ist er wirklich ich möchte
nämlich mal meine eigene Theorie
präsentieren was meiner Meinung nach der
heilige Kal
darstellt und
dazu fasse ich noch mal kurz zusammen
für die die Teil 1 nicht gesehen haben
die atuss Sage hier sehen wir wieder die
Ritter der
Tafelrunde die diesen Gegenstand
bestaunen also der Sage nach war das
eben so die Ritter haben sich auf der
Burg Kamelot versammelt die Ritter der
Tafelrunde die
atusritter und wollten im Thronsaal das
Pfingstfest feiern das war
454 der Sage nach so passiert und dann
erschien ihnen plötzlich in Damast
verhüllt das ist hier jetzt schon
wieder sehr durchsichtig es war aber so
dass sie den Gegenstand nicht erkennen
konnten der da erschienen ist und dann
hatten sie plötzlich ihr Lieblingsessen
auf dem Tisch inklusive Getränk das
sieht man ja
hier auf diesen Platten weiß nicht was
das ob das ein ja Wildschweinbraten
vielleicht ist oder auf jeden
Fall haben die alle
plötzlich ihr Lieblingsessen vor sich
stehen in Hülle und Fülle so die beiden
Engelchen die hier den Gral halten das
ist bereits christlich umgedeutet da
komme ich noch ausführlich drauf zu
sprechen und wie gesagt ist das ja hier
schon gefremt mit der
Form die ein K
darstellt das ist im Original kommt das
so gar nicht vor in der
originalsage nun ist es ja so also ich
habe ja schon in Teil 1
gesagt dass die atussage vor allen
Dingen kältischen Bezug
hat und bei den
Kälten spielt eine ganz große Rolle der
Kessel man spricht auch vom keltischen
kesselkult
was wir hier vor uns sehen das ist der
berühmte Kessel von Gundestrup den man
in einem Moor in Dänemark gefunden hat
er stammt den hat man schon im 19
Jahrhundert gefunden und der Kessel
selber der stammt aus dem ersten
Jahrhundert vor unserer Zeit ist
aus Silber war wahrscheinlich
ursprünglich mit Gold
also
vergoldet das Hauptmaterial ist aber
Silber er besteht aus einzelnen
Platten die zusammengefügt wurden und
Forscher konnten drei verschiedene
Goldschmiede nachweisen die an ihm
gearbeitet haben das war so ein sehr
umfangreiches Werk er ist auch im äh
inneren verziert ich habe ihn ich habe
ihn mal persönlich gesehen daher weiß
ich das ähm vor 11 oder 12 Jahren war äh
war war hier in meiner Gegend auf einer
Ausstellung zu sehen leider durfte man
aber keine Fotos machen ich weiß aber
daher man sieht ih auf allen Abbildungen
ja immer nur
so hier auch noch mal eine er ist aber
innen noch verziert mit
dieser stierabbildung von von der man
annimmt dass sie ursprünglich zu einer
Gürtelschnalle gehört hat also ein sehr
aufwendiges Objekt was jetzt vor allem
an diesem Kessel wichtig ist ist einmal
dieser
hier das ist der keltische Gott zernunos
der hält in seiner linken Hand eine
Schlange in der rechten Hand den torkis
den keltischen
Halsreif und ist einer der
Hauptgötter
also als keltischer Hauptgott verehrt
worden und dann auf dem Kessel eben
ebenfalls
abgebildet der Gott
dakta und der Gott dakta man sieht es
hier auch
wird immer mit einem Kessel dargestellt
immer das ist sein Attribut
den trägt er immer bei sich als nie
versiegendes
Gefäß für dieses Bild gibt gibt es jetzt
verschiedene Interpretationen die eine
wäre dass er einem Menschen äh die
Segnungen des Kessels zeigt eine andere
Deutung ist äh äh dass ein Mensch in
einen
opferschacht geworfen wird die Kelten
hatten
ähm
opferschächte wo sie wertvolle
Gegenstände für die Götter
m hineingeworfen haben es gab auch
Menschenopfer durchaus aber wie dem auch
sei hat dieser Gott dakter
als Attribut immer diesen Kessel der
niemals
versiegt
und der Kessel ich habe auch noch einen
anderen Kessel das ist
eben ja ich würde mal sagen der
bekannteste keltische Kessel überhaupt
der Kessel von Gundestrup der steht
heute in Dänemark im Museum
und wird gehegt und gepflegt also es ist
das ist schon ein beeindruck das Objekt
wenn man den mal vor sich gesehen hat es
hat 62 cm Durchmesser
und der ist enorm groß ich glaube wiegt
8
kg also noch nicht mal so schwer für
diese Größe das schon beeindruckend es
gibt aber auch noch andere Kessel
kältische Kessel das hier ist jetzt ein
bronzekessel der sogenannte Kessel von
bsee den hat man
1857 in der thse in London gefunden wo
er ebenfalls absichtlich hineingeworfen
wurde als
Opfergabe der stammt aus der Zeit 800
bis 700 vor unserer Zeit ist aus
Bronze und ist einer von rund 60
ähnlichen Kesseln aus der
Eisenzeit also so viele kesssel hat man
gefunden
es wird sicher noch sehr viel mehr kess
Kessel gegeben haben also ich will damit
nur mal deutlich machen welche wichtige
Funktion
der Kessel hatte bei den Kälten und es
gibt drei verschiedene
ähm Wunderkessel in der inselkeltischen
Tradition also Irland Britannien
Schottland König aus lebte ja in
Britannien einmal der Kessel des
Reichtums und der Fülle und den haben
wir hier meiner Meinung
nach dann den Kessel als Beute aus der
Anderswelt und den Kessel der Heilung
oder
Wiedergeburt da gibt es dann auch
entsprechende
Vorläufer
sagen möchte ich das mal nennen also be
ielsweise in der irischen Erzählung die
Geschichte von kulwch und
olwien besitzt der Riese dürnwch einen
Kessel der gute und böse Menschen
unterscheiden kann und nur für gute
Menschen bereitet dieser Kessel sofort
eine Speise zu ja aber schon wieder die
Speise
betwer Betrag also die keltischen Namen
sind ein bisschen sperrig weil die
Vokale fehlen die muss man die muss man
immer einfügen
also bettwi ich kann es ja mal unten
drunter schreiben wie der sich schreibt
eigentlich also betwirf betwang raubt
diesen Kessel die vom vom Riesen im
Auftrag von König us in dieser irischen
Erzählung ja aber also direkt König
Artus und den Kessel in der gleichen
Legende und einen Kessel
und in der kältischen Sage die Beraubung
von
anmurfen unternimmt König
aus selbst eine Fahrt in die Anderswelt
um einen magischen Kessel zu
erbeuten dieser wird in einer Festung
aus Glas aufbewahrt und durch den Atem
von neuen Jungfrauen
erhitzt er bereitet nur für die
tapfersten Krieger Speisen zu schon
wieder die Speisen
ja und aus diesen
Gründen denke
ich das entweder in in der
Ursprungsfassung die ja wie so oft also
die die allerursprünglichste Fassung der
der atussage die liegt ja so nicht mehr
vor dieser atussage mit den Rittern der
Tafelrunde dass sie entweder einen
Kessel gesehen haben im
drohsaal oder aber er tatsächlich also
der der Gegenstand tatsächlich verhüllt
erschienen ist dass es im Original auch
schon so war um die Spannung zu
erhöhen
also wie gesagt ist das hier schon sehr
verchristlicht weil die ATuS Romane sind
ja
erschienen im 12 und frühen 13
jahrhundert da hatte sich zwar das
keltische Gedankengut immer noch
zumindest als Erinnerung erhalten war
aber natürlich von von der christlichen
Kirche in keinster Weise
erwünscht also
kesselkult kesselerehrung oder über
Verehrung keltischer Götter schon mal
überhaupt nicht und was einem Kessel ja
nun sehr ähnlich ist oder zumindest auch
ein
Gefäß das Flüssigkeiten enthält es gab
Kessel bei den hten speziell für
Wasser und speziell für Flüssigkeiten
auch also durchaus da war jetzt nicht
immer
nur festes festes Essen
drin in in in der Mythologie
oder ja und ein drinkgefäß ist ja ein
Kessel sehr ähnlich es enthält ebenfalls
Flüssigkeit und der Kessel als sollte
verschwinden und nicht mehr als
Kultobjekt
auftauchen und daher
der erste der es geschrieben hat dass
der Heilige Krah der Kelch gewesen sein
soll den Christus beim letzten abendmah
benutzt hat das war ja Robert de boron
das habe ich am ersten Teil wo ich alle
Theorien vorstelle schon gesagt dessen
Roman ist ja erschienen wie gesagt
um
1200 1210 folgte dann Wolfram von
echenbach mit seiner Version
und ja da wollte man vom vom vom Kessel
nicht mehr sprechen so so denke ich mir
das zeitgleich fand ja bereits eine
Verteufelung von Kesseln als
hexenkesselstatt der
Hexenkessel also die die Hexenverfolgung
erst in der Neuzeit das äh wissen wir ja
aber ähm hier z.B
äh äh ein recht berühmtes Gemälde die
haben ja auch äh einen Kessel vor
sich die die Hexen die hier dargestellt
sind oder
hier das ist
äh nicht ganz so verteufelt sage ich mal
auch eine Hexe äh mit ihrem mit ihrem
Kessel und
ähm Hexenkessel hat ja auch eine
magische Bedeutung also
ähm es gibt ja z.B die Theorie äh bei
den bei der nächsten wie oben so unten
die rühren unten im Kessel oben am
Himmel gibt's Gewitter sowas z.B also
magisch ist das ist das natürlich ähm zu
verstehen
und ja
das Wort Hexe war aber
im Christentum negativ besetzt das das
wisst ihr ja sicher
und man hat dann
ähm den den den Hexenkessel verteufelt
praktisch ne und
äh die Kirche hat das bei Sachen die sie
nicht wegbekommen
hat oft ja so gemacht dass sie entweder
integriert wie den heiligen
Grah oder mit teufelsattributen belegt
wie den
hexenkäel ein anderes Beispiel für für
so eine Umdeutung von keltischen bzw von
heidnischen Kultobjekten der ist nicht
keltisch wäre der Weihnachtsbaum das ist
passt ja jetzt noch ein bisschen in die
Zeit ja noch nicht so lange her der
ursprünglich ein ethnisches Kultobjekt
gewesen
ist auch Tannenzweige jegliches Grünzeug
dass man sich in die Wohnung gestellt
hat zu
den in den
Raunächten das war von der Kirche
überhaupt nicht gern gesehen der
Weihnachtsbaum war verboten bis zur
Mitte des 19
Jahrhunderts noch Anfang des 20
Jahrhunderts also 1900 noch was hat der
damalige Papst gegen den weihnachtsb
Baum gewettert aber sie haben ihn nicht
weggekriegt was haben Sie also gemacht
sie haben ihn umgetauft in Christbaum
und haben ihn in die Kirche gestellt und
das gleiche
haben sie in der atussage
äh mit
mit dem Gral
getan ja das ist also
meine persönliche Theorie die ich
übrigens auf der Recherche nach Kesseln
weil ich euch
ja Fotos zeigen wollte äh noch von
anderen Forschern bestätigt gefunden
habe also die die sich rein mit den
Kälten beschäftigen die das gleiche
sagen die also auch
m den kelt von ATuS als keltischen
Kessel sehen ja gut das freut mich dann
immer fühle ich mich bestätigt habe ich
aber vorher nicht gewusst das habe ich
also wenn man sich mit Kälten
beschäftigt ähm drängt sich das ja
geradezu auf
und ich habe ja von Anfang an gesagt die
Artussage ist eine keltische sage ja das
wollte ich euch dann mal noch mit auf
den Weg geben macht euch wie immer eure
eigenen Gedanken und ich freue mich
natürlich über neue Abonnenten immer
schön die Glocke aktivieren das wisst
ihr ja und über ein Däumchen hoch wenn
es euch gefallen hat und bis zum
nächsten mal eure silbenfee
