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Mögliche Ampelkoalition vor Cannabis-Legalisierung gewarnt
Ein Artikel von Epoch Times vom 12. Oktober 2021
Bis zur Bildung einer möglichen Regierung aus SPD, Grünen und FDP im Bund ist es noch weit.
Aber Polizeigewerkschaften geben den möglichen Koalitionären schon einmal eine Warnung mit auf den Weg.
SPD, Grüne und FDP sprechen am Dienstag weiter über die Bildung der ersten Ampelkoalition auf Bundesebene.
Der enge Kreis der Sondierungsteams kommt erneut in Berlin zusammen.
Nach dem auf rund vier Stunden angesetzten Gespräch
wollen sich die Parteien voraussichtlich gegen Mittag öffentlich zum Stand der Beratungen äußern.
Eine Entscheidung für oder gegen Koalitionsverhandlungen wird aber noch nicht erwartet.
Für Freitag ist ein weiteres Treffen angesetzt.
Am Mittwoch und Donnerstag wollen die Generalsekretäre der Parteien zunächst in kleiner Runde weiterarbeiten,
während SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zum Treffen der G20-Finanzminister nach Washington reist.
Ziel ist es, zum Ende der Woche eine Zwischenbilanz zu ziehen
und zu entscheiden, ob man zu dritt in Koalitionsverhandlungen eintritt.
Grüne und FDP haben sich parallel zu den Ampelverhandlungen
die Möglichkeit einer Jamaika-Koalition mit der Union offen gehalten.
Die SPD ist aufgrund des Wahlergebnisses künftig stärkste Kraft im Bundestag.
Warnung vor Legalisierung von Cannabis
Unterdessen warnten Polizeigewerkschaften, die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP
vor einer Legalisierung von Cannabis.
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung,
es mache keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol,
die Tür für eine weitere gefährliche und oft verharmloste Droge zu öffnen.
Es muss endlich Schluss damit sein, den Joint schönzureden, sagte er.
Gerade bei Jugendlichen könne der Konsum von Cannabis
zu erheblichen Gesundheitsproblemen und sozialen Konflikten führen.
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sagte der Zeitung,
Cannabis sei nicht nur eine gefährliche Einstiegsdroge,
sondern wegen der Unkontrollierbarkeit der Zusammensetzung
insbesondere für junge Menschen eine Gefahr.
Vor allem im Straßenverkehr befürchtet Wendt fatale Folgen.
Wenn demnächst auch noch Bekiffte am Straßenverkehr teilnehmen, bekommen wir ein Problem.
Schon jetzt kommen es wegen Cannabiskonsums immer wieder zu Unfällen mit unschuldigen Verletzten.
Die Kontrolle durch die Polizei sei völlig unzureichend.
Der Handverband forderte Legalisierung von Cannabis.
In ihrem Bundestagswahlprogramm haben die Grünen angekündigt,
einen regulierten Verkauf von Cannabis in lizenzierten Fachgeschäften ermöglichen zu wollen.
Die FDP forderte in ihrem Programm die kontrollierte Freigabe von Cannabis.
Die SPD befürwortet eine regulierte Abgabe an Erwachsene erst einmal in Modellprojekten.
Wesbrot ich ess, des Lied ich sing.
In Zeiten von Twitter und Facebook hat diese Redewendung aus der Zeit der Minnesänger neu an Bedeutung gewonnen.
Wesbrot ich ess, des Lied ich sing bedeutet in der Medienwelt,
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