YouTube löscht „Dislikes“ von Biden-Videos und bezeichnet sie als Spam

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© 2020 Epoch Times
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YouTube löscht Dislikes von beiden Videos und bezeichnet sie als Spam.
Ein Artikel von Epoch Times vom 22. Januar 2021.
YouTube hat tausende sogenannte Dislikes von Videos des offiziellen Kanals des Weißen Hauses gelöscht.
Das Unternehmen erklärte, dass dies Teil seiner Bemühungen sei, Beiträge zu entfernen, die es als nicht authentisch betrachtet.
Nutzer der Plattform YouTube bemerkten, dass Dislikes, auf Deutsch,
mag ich nicht, zu tausenden von verschiedenen Videos des Weißen Hauses gelöscht wurden und begannen,
vorher nachher Screenshots auf anderen sozialen Medien zu posten.
Das geschah kurz nachdem die neue US-Regierung den Kanal übernahm und ihre ersten Videos veröffentlichte.
Die Screenshots zeigen, dass insgesamt mindestens 16.000 Dislikes unter drei Videos entfernt wurden.
Selbst nach den Anpassungen wiesen die fünf offiziellen Videos auf dem Kanal zusammen immer noch etwa 14.000 Likes auf,
gegenüber fast 60.000 Dislikes um 15.30 Uhr, Ortszeit, am 21. Januar.
Als Reaktion auf einen Screenshot von einem der Videos erklärte YouTube gegenüber Epoch Times,
dass es das Verhalten auf der Website überwacht, um Aktivitäten zu erkennen und zu entfernen, die es als Spam betrachtet.
So bleibe nur das organische Verhalten übrig, das YouTube als authentisch bezeichnet.
Der Mechanismus habe im Fall des beiden Videos wie beabsichtigt funktioniert, erklärte das Unternehmen weiter.
Es ist nicht klar, wie YouTube zwischen authentischem und nicht authentischem Verhalten unterscheidet.
Auf Anfragen nach diesbezüglichen Details hat das Unternehmen bis zur Veröffentlichung dieses Artikels nicht reagiert.
YouTube und sein Besitzer Google sind seit langem mit Vorwürfen der politischen Voreingenommenheit konfrontiert.
Die Unternehmen haben erklärt, dass ihre Produkte politisch neutral entwickelt und betrieben werden.
Mitarbeiterberichte und durchgesickerte interne Dokumente hingegen zeigen,
dass beide Unternehmen ihre Politik tatsächlich in ihre Produkte einfließen lassen.
Der Forschungspsychologe Robert Eppstein erklärt, dass Google bei den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November 2020
Millionen von Stimmen verschoben hat, indem es seinen Nutzern seine politische Agenda aufgedrückt hat.
Eppstein hat ein Team von mehr als 700 freiwilligen Wählern zusammengestellt, die ihm berichten sollten,
welche Kanäle, Suchvorschläge, Nachrichten und Erinnerungen ihnen im Vorfeld der Wahlen angezeigt wurden.
Damit wollte er überwachen, wie die Ergebnisse sind und wie Google Einfluss auf diese Wähler nahm.
Nach der Wahl 2020 verbot YouTube Inhalte, die von Wahlbetrug sprachen.
Der Vorwurf wurde vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump und anderen erhoben.
Die Anschuldigung wurde vor Gericht nicht bewiesen, obwohl sie durch eine beträchtliche Menge an Beweisen gestützt wird,
darunter hunderte von eidesstattlichen Erklärungen und Analysen von statistischen Anomalien.
Google und YouTube sind laut Alexa-Ranking die beiden beliebtesten Websites der Welt.
Politiker auf beiden Seiten des politischen Spektrums haben Bedenken über die massive Macht von Google und einigen anderen Technikgiganten geäußert.
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In kommunistischen Ländern herrscht eine strenge Kontrolle von Sprache und Gedanken.
Ab den 1980er Jahren tauchte auch im Westen eine neuartige Form der Sprach- und Gedankenkontrolle auf, die politische Korrektheit.
Ausdrücke wie politische Korrektheit, Fortschritt und Solidarität sind Begriffe, die kommunistische Parteien seit langem verwenden.
Oberflächlich betrachtet sollen sie diskriminierende Sprache gegenüber Minderheiten, Frauen, Behinderten und anderen Menschen vermeiden.
Doch gleichzeitig werden Einzelpersonen gemäß ihrem Opferstatus Gruppen zugeteilt.
Diejenigen, die vermeintlich am meisten unterdrückt werden, sollten nach dieser Logik den größten Respekt erhalten und am höflichsten behandelt werden.
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