Die Folge widmet sich Emotionen und Gefühlen. Erfahre, wie das Vermeiden von Gefühlen zu Getrenntsein und Schmerz bei sich und anderen führt und was es braucht, um eine Präsenz im Hier und Jetzt zu finden.
💡 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU: 🔸 Wie das Vermeiden von Gefühlen zu Getrenntsein und Schmerz bei sich und anderen führt 🔸 Warum für Heilung nicht nur das Verstehen, sondern auch das Erleben und Spüren wichtig ist 🔸 Warum das Bedürfnis nach Anerkennung eine Form der Suche nach Sicherheit ist 🔸 Wie es gelingen kann, Schritt für Schritt Sicherheit in sich selbst zu entwickeln 🔸 Was es braucht, um eine Präsenz im Hier und Jetzt zu finden
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hallo und herzlich willkommen hier beim
Podcast für kreative Transformation ich
bin Verena König und ich freue mich von
Herzen dass du da bist und dass du dir
Zeit nimmst zum Lauschen heute in dieser
Folge bin ich nicht allein ich habe
einen
Gast lukas klaschinski ist Psychologe
ein sehr erfolgreicher Podcaster
Moderator und Unternehmer vielleicht
kennst Du Lukas durch den Podcast den er
mit Stefanie Stahl zusammen hier
rausbringt namens so bin ich eben und
vielleicht kennst du ihn auch aus einem
seiner anderen Projekte ist sehr
vielfältig unterwegs zuletzt hat er ein
Buch
herausgebracht mit dem Titel fühl dich
ganz was wir gewinnen wenn wir unsere
Emotionen verstehen und zulassen und
dieses Buch widmet sich
unterschiedlichen Emotionen und bietet
praktische Tipps zum Umgang mit
Emotionen und auch ganz ganz persönliche
Einblicke in Lukas
Geschichte natürlich ist das Thema
Emotionen Gefühle aus der
traumasensiblen Perspektive ja was super
wichtiges das weißt du wenn du hier
schon eine Weile vielleicht immer wieder
mal lauschtst und deswegen hoffe ich
dass das Gespräch was wir geführt haben
dich abholt und dir Inspiration schenkt
und dir Freude bereitet und damit geht's
los ich wünsche dir eine Gute Zeit beim
Lauschen schön dass du da
bist schön dass du da bist lieber Lukas
ich freue mich dass Du Zeit hast auch
wenn du eigentlich in der Auszeit bist
also eigentlich ja gar nicht so wirklich
am arbeiten sondern mal eine Pause
machst in der Sonne mit der Family also
danke dass du dir Zeit nimmst schön dass
du da bist ja danke dass ich da sein
darf und ähm es ist ganz merkwürdig auch
mal deine Stimme zu hören so im Live
weil ich höre mir schon öfter mal deine
Sachen an und
mag de Arbeit sehr und habe mich mega
gefreut dass wir dieses Gespräch führen
und bin ganz gespannt wo es uns
hintragen wird mm ich auch und ich freue
mich dass wir ja dass wir eine
Leidenschaft s immer so ein bisschen
eigentümliches Wort aber dass wir eine
eine
innere Bewegung glaube ich eine
innerliche Bewegung Teilen nämlich so
diese Bewegung in die Tiefe dass wir
gerne ergründen wollen verstehen wollen
wirklichen Kontakt haben wollen und m
den Menschen in seiner Komplexität und
in seiner Einfachheit irgendwie sichtbar
zu machen und fühlbar zu machen du hast
SAS schönes gemacht du hast ein Buch
geschrieben
ich ich weiß ja dadurch dass ich auch
schon eins geschrieben habe was das für
eine großartige und und vielschichtige
erfahrung ist wenn man dann damit fertig
ist und wenn es dann auch auf dem Markt
wie es so schön heißt ist also
zugänglich ist zum ähm ja genießen und
auch nach innen nehmen wie geht's dir
denn so jetzt in dieser
Zeit h also erstmal war das Schreiben
für mich ein ganz schön heftiger Prozess
weil ich ähm immer auch über persönliche
Themen geschrieben habe um die
Leserinnen und Leser mit auf die Reise
zu nehmen weil für mich war es ganz
wichtig dass auch ein Buch entsteht was
die Leute fühlen können wenn ich schon
Buch übers fühlen schreibe und äh ich
habe natürlich auch über ein eigenes
Thema gesprochen und geschrieben ne ich
war ganz ganz lange nicht wirklich
angebunden an meine Gefühle und habe mir
das Feld zurückerobert und bin immer
noch dabei weil das ist ja auch eine
Reise und das liebe ich so an der Arbeit
auch dass es nicht irgendwie den Punkt
gibt wo man sagt man ist fertig sondern
es ist ein Kontinuum und merkt öfter mal
im Leben wenn man wieder an neue Themen
Gerät ah okay hier kann ich noch ein
bisschen was lernen und da kommt eine
Herausforderung an auf mich zu und es
wird irgendwie nie langweilig aber wie
geht's mir jetzt gerade aktuell ich
genieße die Zeit zur Ruhe zu kommen und
das ist auch eine Auswirkung aus dem
Schreibprozess und aus dem aufarbeiten
meiner Vergangenheit dass ich heute viel
leichter zur Ruhe komme dass ich viel
leichter mein System einfach
runterfahren kann auf eine angenehme Art
und Weise ich brauchte ganz ganz viele
Jahre in meinem Leben so eine Art
Überstimulation wie als ob ich im außen
kracherzeugen musste dass ich innerlich
nicht hören muss oder dass es überhaupt
bei mir ankommt also aus diesen zwei
warten heraus viel Stimuli damit das
überhaupt ankommt und viel Neues von
außen damit ich das Innere nicht hören
muss und das hat sich
gelegt da sind wir ja schon mittendrin
eigentlich also ich finde du hast gerade
ganz ganz wichtige Sachen beschrieben
aus deiner eigenen Reise die glaube ich
super viele Menschen sehr gut kennen die
meinen Podcast
hören oder solche Podcasts wie meinen
Podcast nämlich so diese
vielschichtigen intelligenten und
manchmal auch echt scheinbar
widersinnigen Strategien mit denen wir
versuchen unseren eigenen Gefühlen zu
entkommen und dann erstaunlicherweise
auch
sogar wenn wir uns mit Gefühlen
eigentlich total gut auskennen also du
bist ein Psychologe ja du hast so viel
Gel und bestimmt auch viele Menschen
erlebt und vielen Menschen gegenüber
gesessen die sehr intensiv fühlen oder
fühlten in dem Moment und dann hat man
doch so seine eigene Geschichte mit den
eigenen Gefühlen wenn es für dich okay
ist würde ich da gerne ein bisschen mit
dir hinreisen ja sehr gerne gut also
dann lass uns da gerne ein bisschen
abbiegen in die Richtung weil das ist so
berührend auch und ein großes Geschenk
dass du da drüber offen sprichst und du
zeigst in deinem Buch auch viel über
dich und
eben auch über diese Strategien der
Vermeidung von Gefühlen von eigenem
inneren Erleben was teilweise echt auch
gar nicht schön ist für die anderen ne
das hat teilweise schon ganz schön
Nebenwirkung ja ich glaube man kreiert
ganz häufig den Schmerz bei anderen den
man selber unbedingt vermeiden will und
produziert das dann in der Außenwelt und
am Ende produziert man es eigentlich
auch bei Sichel selber weil man nie in
die Verbindung kommt die man sich
eigentlich aus dem tiefsten Herzen
wünscht wenn dieser Schutzmechanismus
noch aktiv ist und da rauszukommen ist
manchmal wirklich ein Weg ne ein Weg der
Erkenntnis aber eben nicht nur und das
finde ich ist immer dieses wichtige an
der Psychologie klar verstehen wir
manchmal ein paar Sachen aber dieses
verstehen reicht eben nicht dieses
erfühlen und erleben ist ganz ganz
wichtig fürs System um dass no tiefer
einsinken zu lassen weil das begegnet
mir öfter und ich weiß nicht wie es bei
deiner Arbeit ist Rena dass die Leute so
sagen ja jetzt habe ich es verstanden
und da nicht so die parallele ziehen zu
anderen Dingen die wir nicht nur
verstehen können es wäre so als ob ich
Eiskunst laufen im Fernsehen sehe okay
verstehe wie die Drehung in der Luft
gehe geht und dann selber aufs Eis gehe
und merke al so richtig gut also ich
laufe noch nicht auf einem olympischen
Niveau und so würde ich sagen beschreibe
ich in mein ine eigene Reise auch das
ist auch ein ein dran bleiben auch ne
das ist ja nicht nur mit einem Mal getan
und dann klar es wird immer leichter
auch diese Öffnung für mich aufzubleiben
ähm das ist einfacher aber es ist
trotzdem kontinuierlicher weg und ja
wenn du magst können wir in paar
Geschichten reingehen aus meiner
Vergangenheit mhm also ja das was du
gerade sagtest mit dem Verständnis ist
vielleicht ein guter Ansatz
ähm du hast in deinem Buch an einer
Stelle von von Wut und Aggression
geschrieben und dass du das richtig gut
konntest wütend sein und auch die Wut
nach außen tragen und dass das auch eine
kompensationsstrategie für eine
eigentliche Ohnmacht war und was mich
jetzt also für eine alte Ohnmacht für
ein altes Ohnmachtsgefühl was mich total
interessieren würde
wäre wie es dir gelungen ist oder
vielleicht auch immer noch gelingt
den Wandel zu vollziehen oder den das
neue die neue Option zu leben statt
aggressiv oder wütend oder abwehrend zu
sein alles zum Schutz mehr eben in die
Verbindung zu
gehen das ist eine Frage die ich habe
und da da drin steckt auch die Frage wie
ist es mit deinem eigenen Selbstbild auf
dieser Reise weil der Lukas der diese
Power hatte diese aggressive
Power ja auch entweder gemocht wird von
von dem heutigen Lukas oder nicht oder
damals Du damit zufrieden warst oder
nicht also ich hoffe ich kann das
richtig
kann da dahin dass es verständlich ist
wo ich hin
möchte also zum einen wie gelingt es
sich zu verändern in in Richtung
Verbindung ohne dabei in das alte Muster
immer wieder zurückzufallen das wäre
sozusagen die Einrichtung und wie
gelingt es sich selbst dabei zu kennen
weil es ist ja neu also es ist ja eine
neue Ebene auf der man da
ankommt ja ich würde es gerne anhand
eines Beispiels aufmachen und das ist
ein exemplarisches Beispiel was ich auch
im Buch beschreibe m wie es dazu
gekommen ist und wie ich irgendwann dann
erkannt habe dass das eigentlich eine
Schutzreaktion ist die ich zeige ich
war 6 Jahre als meine Eltern getrennt
haben und die haben sich durch den
Klingelstreich meiner Schwester getrennt
vielleicht ist das ein bisschen viel
aber meine Mutter hat ihren neuen Freund
kennengelernt und der ist recht schnell
bei uns eingezogen und der kam gut mit
meinen Schwestern zurecht aber ich
ähm ja war so ein kleiner rebellischer
junge und
ähm wollte oft nicht das machen was er
so gerne wollte und äh habe ihm auch
öfter zu verstehen gegeben dass er nicht
mein Vater oder meine Mutter ist und mir
nichts zu sagen hat und das schon in
meinem kleinen zarten Alter und es gab
viele Szenarien wo er mich dann
dominiert hat körperlich und mir dann
auch gezeigt hat dass ich auf jeden Fall
nicht die Kraft habe mich gegen ihn zu
Wert zu setzen der hat mich mal im
Winter einfach in See geschmissen und
ähm
m
ja ja viele Sachen wo er mich einfach
nicht dran teilhaben Gassen hat und so
Ausschluss ist für ein Kind ja immer was
GANZ GANZ schmerzhaftes ich erinnere
mich noch an eine Situation wo er mich
mal in den Schwitzkasten genommen hat
weil ich abends nicht ins Bett wollte
und da war das erste Mal dass ich
verstanden habe warum das Schwitzkasten
heißt weil er hat mich ähm ich glaube am
Ende war knapp eine Stunde in den
Schwitzkasten genommen wo ich immer
wieder gefleht habe und geschrien habe
und wütend war dass ich da raus wollte
und sein Schweiß ist auf mich
niedergeflossen
und ich weiß noch dass ich am Anfang
dachte ich komme da raus wenn ich ähm
genug strampel aber
ähm
ich war einfach
ähm ja zu schwach ne als und ich habe
ähm dann Schritte auf der Treppe gehört
und meine Mutter kam hoch und ich dachte
mir okay das ist jetzt die Erlösung für
mich dass sie einfach Machtwort spricht
und sagt
jetzt reicht das hier mal äh lass ihn
los und sie hat mich einfach nur
angeguckt und das Szenario beobachtet
und ähm dann ist sie rausgegangen
schweigend und das ist nur so ein
kleines Ding gewesen aber es hat mir
irgendwie den Boden unter den Füßen
weggezogen ich weiß noch wie sich mich
so ein tiefes Gefühl von Ohnmacht
überkommen ist und ich mein ganzer
Körper ist einfach erschlafft und ich
habe mich wie von außen gesehen
und ja
ähm habe einfach dann aufgegeben
ich bin später oft in Situation geraten
wo ich männlichen Personen begegnet bin
die mir aus meiner Sicht zu nahe
gekommen sind und wo ich dann immer
tierisch wütend wurde und ich habe das
überhaupt nicht gecheckt ich dachte mir
so okay was ist denn los mit den Leuten
was los mit der Polizei warum kommt die
so nah auf mich zu oder wenn die nur
mein mich kontrollieren wollen und die
sind gar nicht so nah auf mich
zugekommen aber ich habe diesen
Mechanismus nicht verstanden dass mich
meine Wut in solchen Situation vor
meinem eigentlichen Ohnmachtsgefühl dass
ich als Kind hatte diesem dominanten
Mann so ausgeliefert zu sein schützen
wollte
ähm und mein Werdegang ist auch ganz
lustig bin später in in den ins Ring
gegangen also ich habe das auch auf
Leistungsebene begangen und mit der
Haltung nie wieder wird mich immer so in
den Schwitzkasten nehmen nie wieder
werde ich so dominiert werden und
m ich habe mich auch nie wieder
dominieren lassen außer von meiner
eigenen Wut und deshalb war ich ja
eigentlich die ganze Zeit gefangen ich
habe eine Weile gebraucht um zu checken
dass das was da passiert in dieser
Situation
eigentlich nicht wirklich eine adäquate
Emotion ist für das Szenario was da
passiert und ich finde das ist immer ein
guter und wichtiger Hinweis zu gucken
passt das Gefühl was ich gerade habe
wenn ich mal das durchlebt habe die
Situation und von außen betrachten kann
eigentlich zu dem Szenario was ich da
abgespielt habe passt es dass ich super
wütend werde wenn mich die Polizei
anhält und meine Papiere will und klar
hast du immer wieder ein paar Polizist
dabei die irgendwie ein dominanzthema
haben aber es ja meine Entscheidung da
drauf zu reagieren und ich musste
irgendwann feststellen nee eigentlich
passt das nicht eigentlich ist meine
Reaktion viel zu
heftig und ich habe angefangen diese
Geschichte von früher aufzuschreiben und
bin im Detail durchgegangen und habe da
das erste Mal so richtig meine tiefe
Verzweiflung spüren können weil ich bin
ganz ganz äufig darüber hinweggegangen
und habe gesagt ja ist doch nicht so
schlimm ich habe das eigentlich überlebt
und alles ist gut und
ich ich kann jetzt nicht spüren dass ich
irgendwie einen Schaden davon getragen
habe und das erlebe ich häufig dass
Menschen so ihre eigene Geschichte so
ein bisschen abtun und sagen ja es gibt
ja Leute die piieen irgendwo gerade
aktuell Müll irgendwo und natürlich
gibt's die und natürlich erleben die
ihre eigenen sehr sehr prägenden
Situation aber ich sag die eigene
Geschichte die wir erleben und die ich
da erlebt habe ist immer natürlich die
prägenste weil wir sie erleben und mein
System hatte sich da verschlossen und
was mir sehr krass geholfen hat ist eins
die Bewusstwerdung erstmal dass es
diesen Mechanismus gibt und dann dieses
tiefe fühlen von dem was ich damals
nicht fühlen konnte was mich in diese
Ohnmacht gebracht hat ohne Macht zu sein
ich meine das ist ja genau das was
passiert ist ähm und das erste Mal
wirklich bereit zu sein neben mir zu
stehen neben diesem kleinen Jungen und
mit dem Gefühl zu sein und das war so
als ob
sich mein großes Bewusstsein was ich
heute habe als Erwachsener neben diesen
kleinen jung gestellt hat und schützen
dafür da war gemeinsam
dieses Szenario noch mal wieder zu
erleben in seinen Gefühlen und als ich
das getan habe und das habe ich nicht
nur einmal gemacht das habe ich mehr
gemacht war es so als ob ich etwas Altes
zum Leben wieder erwecke wie
eine Verletzlichkeit die da verschüttet
worden ist die eben auch in mir war und
die über all die
Jahre nicht an die Oberfläche gekommen
ist
mm und das ist so als ob du wieder
auferstehst also wie als ob du lange
Zeit im Sleepmodus warst und dann
emotional wieder auferstehst und ich
glaube deswegen hat sich in mein Leben
in vielen Bereichen auch verändert und
das ist gar nicht so dass ich jetzt dass
ich mein Leben komplett umgekrempelt
habe und alles sich im Außen verändert
hat aber mein
Erleben ist
anders wow
okay danke für für die intensive Reise
wo ich jetzt ger dann noch mal mit dir
ein Rückblick machen möchte auf die
einzelnen Etappen die du gerade uns
gezeigt hast weil so viel da drin steckt
m es ist berührend zu spüren im Kontakt
mit dir im Gespräch dass und vielleicht
ist es eine Einbildung von mir da kannst
du mich gleich eventuell korrigieren
dass obwohl du darüber im Buch
geschrieben hast obwohl du darüber
bestimmt in vielen Podcast Interviews
Fernsehinterviews sonstigen Interviews
gesprochen hast als du von dem schwi
Kasten Szenario erzählt hast du mit
einem Teil deiner Präsenz wieder dort
warst also so noch eine intensive
innere ja Gefühlsregung spürbar war für
mich beim Zuhören im Kontakt mit dir das
fand ich berührend liege ich da richtig
oder ist das eine Interpretation von
mir für mich ist es ganz ganz merkwürdig
jetzt gerade wo ich davon erzählt habe
war ich
total dabei oder in dieser Situation
aber ich würde es mal so beschreiben es
berührt mich sehr aber ich bin im
Mitgefühl und nicht im Mitleid mit mir
selber und
m das heißt ich bin in der Situation
nicht gefangen sondern es berührt mich
total und m manchmal passiert das wenn
ich das Gefühl habe ich bin in einem
Raum wo ich das gut erzählen kann und wo
ich gut in diesem Gefühl sein kann und
da gibt's ja verschiedene Räume ne und
manchmal passt das nicht so und jetzt
eben gerade hat das gepasst aber das war
nicht so eine bewusste Entscheidung das
ist einfach so
ausgeflossen danke dafür ja das ist echt
ähm bedeutsam weil es
ähm so viele Zwischentöne gibt in
unseren Lebensgeschichten und auch wenn
wir schon weit gegangen sind
ähm und wie du gerade beschrieben hast
auch viel Wissen viel verstehen viel
verstanden haben dann sind wir doch es
ist doch wichtig sich darüber bewusst zu
sein dass unsere Biografie und auch z.B
die kleinen Anteile wie du es zuletzt
jetzt gesagt hast immer auch lebendig
bleiben also und da ist der große
Unterschied zwischen nicht mein Leben
ist anders sondern mein Erleben ist
anders was ich ein ganz wunderbares
differenzieren finde was hier so gerade
richtig lebendig geworden ist
ja und was ich auch total interessant
fand gerade Lukas m du hast die
Situation beschrieben als deine Mutter
rein reingekommen ist und sich
abgewendet hat also wieder gegangen ist
und du hast gesagt es war eigentlich nur
ein kleines Ding und das finde ich total
interessant diese Wortwahl weil aus der
vor allem aus der
psychotraumatologischen Sicht ist es
genau das Gegenteil von dem kleinen Ding
sondern das Essentielle Wesentliche was
die
Situation halt wesentlich Unterschieden
hätte auch in ihrer Wirkung die sie
wahrscheinlich auf dein weiteres Leben
gehabt hätte so mhm 100% m ich glaube
ich habe es als kleines Ding formuliert
weil es das jahrelang für mich war
jahrelang dachte ich mir hey m wenn es
noch schlimmer gewesen wäre wenn ich
keine Luft mehr gekriegt hätte hätte
bestimmt irgendwas jemand was gesagt
du deine Mutter hat's ja gesehen und hat
sich angeguckt dass alles in Ordnung ist
aber das war eigentlich das
entscheidende weil meine Mutter war ja
zu dem Zeitpunkt meine Nummer eins
vertrauenspers ne mein mein Anker mein
Fels in der Brandung und dieses abwenden
und ich kann wirklich aus ganzen Herzen
sagen das mache ich ihr nicht zum
Vorwurf mein System hat sich sehr sehr
lange vor ihr verschlossen und auch das
hat sich verändert da können wir auch
gleich noch mal ein bisschen drauf
eingehen wenn Du möchtest ähm
und trotzdem hat es so einen
entscheidenden Effekt gehabt dieses ja
ein Stück weit fallen gelassen werden
als ob man behütet umarmt aufwächst und
dann
ist es als ob die Arme auf einmal
aufgehen und unter einem öffnet sich
eine Schlucht so so hat es sich am Ende
angefühlt
ne und es gab viele Bereiche wo ich in
meinem erziehen oder meinen erzogen
werden die antwortung glaube ich für
bestimmte Teile getragen hab die meine
Mutter nicht tragen konnte zu dem
Zeitpunkt und mit jedem
Verantwortungsübernahme Ding ne hat sich
ein weiterer Teil in mir verschlossen es
war ganz ganz merkwürdig so ja ich mache
das aber dafür kann ich mich nicht mehr
vor dir verletzlich zeigen und das war
ja nie so ein bewusstes Ding was da
abgelaufen ist sondern das war wie jedes
Mal öffnet sich verschließt sich eine
kleine Tür noch eine ine Tür noch eine
kleine Tür und an dem Tag des
schwitzkastens hat sich eine sehr sehr
große Tür auf jeden Fall verschlossen ja
und wenn ich darf würde ich das kurz mal
fachlich aufdröseln weil das bestimmt
interessant auch ist für die Hörerschaft
weil es so es ist so eindeutig und so
greifbar wie du das auch beschreibst was
du erlebt hast die also diese
unterwerfungs Geste ja von dem Freund
deiner Mutter der der sich körperlich in
einer Machtposition befand und mit
seinen mit seinen Methoden versucht hat
dich in eine Position zu bringen die für
ihn richtig
schien ist so diese Situation ist wie
ein ein ein eins zu eins Beispiel für
die sogenannte traumatische Zange die
mal von Michaela Huber definiert wurde
wo man wo man sehen kann die Flucht ist
unmöglich das ist ein einfach nicht
möglich die der Kampf ist unmöglich weil
die Kräfteverhältnisse unterschiedlich
sind dann kommt das Ohnmachtsgefühl
hinzu und da beginnt es möglicherweise
in eine traumatische Erfahrung sich zu
entwickeln und in dem Moment wo deine
Mutter kommt und wieder geht kommt die
Hilflosigkeit dazu also es gibt
niemanden der hilft Hilflosigkeit und
Ohnmacht als zwei ganz eindeutige
Faktoren für eine Situation die als
traumatisch erlebt werden kann im
Zusammenhang mit Flucht ist unmöglich
und Kampf gelingt nicht und du hast
lange gekämpft also dein System war
wirklich im über dein kleines
menschliches Körpersystem war in einer
ganz klaren ähm Ausrichtung auf ich
komme hier raus indem ich kämpfe und in
dem Moment als die Hilfe dann
ausgeblieben ist kam die Unterwerfung
auch als neurobiologische Reaktion die
unterwerfungsreaktion wo der ganze
Organismus aus Flucht und Kampf also der
ganz starken Mobilisierung von Energie
in die Unterwerfung also in das Aufgeben
wie du es auch wörtlich genannt hast
wechselt der Stoffwechsel sich verändert
andere Stresshormone in den
Blutkreislauf ausgeschüttet werden die
Wahrnehmung sich verändert du sagt das
dann du guckst sozusagen von außen drauf
oder der Körper ist komplett erschlafft
das ist sozusagen dann die komplett
vollständige Aufgabe gegenüber dem
Aggressor und eine Dissoziation die in
dem Moment passiert und das dann als
quasi Lösung der
Situation was einfach tiefe Spuren
hinterlässt und was ich noch kurz hinzu
füge
m auf eine solche Erfahrung bauen sich
dann unsere
Kompensationsstrategien auf also wir
haben jetzt gelernt wir wir wir haben
keine Chance wir sind irgendwie hier
gegen Autoritäten sozusagen ohnmächtig
also müssen wir das kompensieren mit
einer Strategie und das war dann in
deinem Falle in dem Maße wie du es jetzt
beschrieben hast auch wiederum die
Abwehr wieder aufzubauen also wütend zu
werden um die Ohnmacht nicht zu spüren
die eigentlich gesiegt hatte also die in
der Erfahrung ist am Ende Ohnmacht als
Ergebnis
gestanden und was ich jetzt so hoch
interessant finde was in Deiner
Beschreibung von der Situation mit
beispielsweise der Polizei so deutlich
wird wir denken so oft bei traumatischen
Erfahrungen bei schweren Erfahrungen bei
starken Prägungen dass getriggert zu
werden bedeutet dass die alten
Ohnmachtsgefühle getriggert werden dass
die traumainhalte getrigert werden dass
das Erleben aus der traumatischen
Situation getrigert wird aber vorher
steht häufig einfach genau unsere
überlebensreaktion die daraufhin sich
entwickelt hat also nicht die Ohnmacht
wird getriggert sondern die Wut die vor
der Ohnmacht schützen soll und auch
deswegen kommen Menschen so lange häufig
nicht darauf dass sie eigentlich ein
ganz anderes Problem in
Anführungszeichen haben als ein
aggressionsproblem sondern dass sie
eigentlich ein ohnmachtsproblem haben
beispielsweise ja 100%
kann ich nur genauso bestätigen ich habe
nie irgendwie in erwegung gezogen dass
ich irgendein Thema habe ne das hat mich
einfach nur begleitet und erstmal zu
checken dass die Reaktion nicht adäquat
ist der auf die Situation bzw dass da
eigentlich noch ein altes Muster im
Gange ist was mir heute vielleicht nicht
mehr dienlich ist das hat eine Weile
gebraucht und was ich gerade realisiert
habe ich glaube Männer zeigen häufiger
dieses
aggressionsmuster natürlich ist es eine
sozialisierungsfolge ne
auf
Ohnmachtsgefühle und es gab eine
Situation paar Wochen danach wo mein
Vater sich mit dem exfund von meiner
Mutter geprügelt hat das heißt da gab es
irgendwie eine Auseinandersetzung und
auf einmal hatte mein Vater ihn im
Schwitzkasten und ich habe mich noch
daran kann mich wirklich noch dran
erinnern wie ich inser kleinen
Abstellkammer war und da gab es so ein
Fenster und da habe ich so durchgeguckt
und habe beobachtet wie er ihn so in der
mange gehabt hat und mit einem Auge die
Brille zerdrückt hat und versucht hat
ihm also sorry das sehr
brutal ihm das einzudrücken und als
kleines Kind solltest Du ja eigentlich
davor Angst haben was da passiert ne
wenn wenn du so klein bist aber ich weiß
noch wie ich da war und mich ermächtig
gefühlt habe und gedacht habe so ah okay
und ich könnte mir vorstellen dass ein
Teil der Reaktion die ich dann wiederum
immer wieder angewandt habe ne ich habe
mich dann nicht auf der Straße immer
geprügelt aber ich habe mich verbal sehr
oft auseinandergesetzt mit den Leuten
auch ein Muster war was ich erlernt habe
durch ein Vorbild was ich hatte ne was
mein Vater war schon immer ein richtig
starker Mann und ich weiß noch wenn uns
irgendjemand Geld geschuldet hat oder so
hat er gesagt okay das kriegen wir
wieder also so das klingt jetzt so ein
bisschen ghettomäßig
aber war immer jemand der sich nicht
sagen lassen hat ne und das habe ich
total bewundert und das kann auch Teil
meiner sozialisierungsgeschichte sein
warum ich dieses Muster angenommen habe
weil macht und Wut fühlt sich ja tausend
mal besser an und kontrollierbarer als
eben diese
Ohnmacht ja ja ja so logisch es ist
wieder so so schlüssig und logisch und
so interessant dass wir manchmal einfach
wirklich nicht spüren oder merken dass
das eigentlich ein Thema ist du hast es
gerade so schön gesagt ich bin ich hatte
nicht die Idee dass das dass ich damit
ein Thema habe ja
lass uns doch da mal lang laaufen wie
sich das dann zeigen durfte also ich
weiß ja aus deinem Buch dass du dieses
dieses Nahtoderlebnis hattest und
wirklich eine ganz ganz extreme
Situation von ja eine lebensverändernde
Situation von Todesnähe und so wie du es
in deinem Buch beschreibst war das ein
großer Wendepunkt
mm was spielt da alles mit rein in
diese dieses Geschenk oder diese Chance
und auch die Kraft die man da für
braucht aus dem ich glaube ich habe
eigentlich gar kein Thema hin zuu ich
entdecke diese Verletzlichkeit wieder
die wieder auferstanden ist und ich
wende mich der zu wie kann wie gelang
dir das von der eigentlichen
grundlegenden
kampfschutzreaktion in so eine
Hinwendung zu kommen die so viel mit
Mitgefühl zu tun hat und so viel mit
weichheitm ich hatte ja das erlebn dass
ich am Strand von Südafrika so hoch oben
in der Luft war ich hatte
eben diesen kitebard Unfall der Kite ist
unkontrollierbar in Himmel geschossen
und ich hinterher und es war als ob mich
ein Riese einfach in die Luft
katapultiert und da oben in der Luft
wusste ich dass ich sterbe dass ich 10 m
über dem Boden bin und dass ich den
aufbrall nicht überleben werde und das
war wieder dieses Tief Ohnmachtsgefühl
was ich kannte aber was
jetzt einfach mit dem tiefen Bewusstsein
verbunden war ich sterbe jetzt gerade
und ich weiß noch wie ich gegen Boden
gerauscht bin und kurz davor so ein ganz
ganz tiefes Gefühl der Traurigkeit hatte
mm dass ich jetzt nicht länger Vater
sein kann ich hatte davor eine
Dankbarkeit in mir auch noch in der Luft
ne dass ich dachte wow das durftest Du
alles erleben aber dieses Vater sein dar
du jetzt nicht das war das einzige
ehrlich gesagt sagt was ich so
zutiefst ja vermisst hätte in meinem
Leben
dieses Vater sein
und als ich angekommen bin am Boden
aufgeprallt bin alles schwarz wurde
irgendwann wieder wach wurde die Füße
gesehen habe im Krankenwagen lag da habe
ich mir die Frage gestellt was hätte ich
denn zutiefst bereut in meinem Leben und
das war eben weil ich davor schon so ein
Bewusstseinsprozess dahin hatte aber das
ist so als ob du einmal stehen bleibst
in de de im Leben und dir das anschauen
muss und sagst okay du weißt vielleicht
oder dein System weiß dass das nicht nur
ein angenehmer Weg wird aber bist du
jetzt bereit hinzugehen und für mich hat
aus auf ganz persönlicher Ebene das
Vatersein sehr sehr viel damit zu tun
sich verletzlich zu zeigen weil ich wenn
ich nicht verletzlich
bin kann ich eigentlich nicht das ganze
Spektrum an Gefühlen meiner Tochter
wahrnehmen und aufnehmen und d auch
eigentlich sein
ne und ich ich habe so noch nie darüber
nachgedacht es kann sein dass
dieses dieses dieser schwere Unfall
eigentlich mir nur diesen Prozess des
Vaterseins noch mal bewusster gemacht
hat und Vater ist man ja eigentlich
nicht
nur für seine Tochter sondern ich bin
auch Vater für mich selber auf einer
bestimmten Ebene für meine Vergangenheit
die ich durchlebt habe
und für mich wurde da ganz ganz klar
dass ich diesen Weg gehen möchte weil
eben unser Leben endlich ist
und ja weil ich wusste und oder gespürt
habe viel mehr dass das Leben ein
anderes wird dann für mich und ich hatte
vorher gar nicht so ein krassen
Leidensdruck ich würde jetzt nicht sagen
ne ich hatte eigentlich ganz viel also
ich war erfolgreich im Beruf
ähm klar Beziehung haben irgendwie nicht
so richtig gut
funktioniert wer weiß
warum ich habe auch auf Abstand zu
meiner Mutter bis gelebt würde ich sagen
auf Abstand zu Menschen generell aber
das hättest du nicht gemerkt wenn du mir
begegnet also du hättest es vielleicht
gemerkt aber die meisten Menschen haben
sowas gesagt wie es macht ganz viel Spaß
mit mir zusammen zu sein und Zeit zu
verbringen aber für manche war es so
außer so für meinen besten Freund als ob
sie mich nach vielen Jahren auf
bestimmten Ebene noch nicht kennen es
war so als ob ein Raum immer
verschlossen geblieben ist und für mich
war das eine ganz ganz tiefe
Initialzündung eben das zu verändern und
ähm ja Vater zu werden für mich und
noch tiefer für meine
Tochter es ist interessant aus einer
ganz weit weg
metaperspektive das zu betrachten was du
gerade beschrieben hast was mir echt
gänsehautschauer gerade beschert hat
also wo ich ganz ganz nahe gerade
mit der Emotion gefolgt bin und auf so
einer nüchternen Ebene
mm zeigt das was du gerade was Vatersein
beschrieben hast für mich auch sowas
wie dass wir in jedem Moment im Leben
durch
äußere Einflüsse innere Potenziale
entdecken können oder wenn man es aus
einer wieder Perspektive betrachten will
innere Anteile entwickeln können die wir
mit Fähigkeiten ausstatten können die
wir in unserem Schutz selbst also was
mit Schutzstrategien bisher sich bewegt
hat nicht so einfach in
Anführungszeichen also so unbefangen
entwickeln könnten also wie wenn diese
neue Ebene des Vaterseins die Chance
mitgebracht hat was ursprüngliches in
dir lebendig zu machen weil du in der
Beziehung oder auf der Ebene nicht die
alten
Schutzstrategien aufbringen musstest
oder vielleicht auch konntest die bisher
im Leben sehr leidplankig und äh ja
wichtig waren ja unbedingt also ich
glaube mein Vater sein ähm hat eine
totale Öffnung gebracht und war eine
Vorbereitung für den weiteren Weg und
das war eine Öffnung zu meiner Tochter
und die hat
ja mehr ihre Wirkung entfaltet aber so
richtig erst auch durch den Weg den ich
dann auch bewusster gegangen bin und
auch die Beziehung zu meiner Mutter das
hatte ich ja auch schon kurz angedeutet
hat sich verändert auch durch das
Beobachten tatsächlich wie meine Mutter
mit meiner Tochter ist und was sie für
ein liebefelles Verhältnis haben und wie
viel sie dort reingibt ich erinnere mich
an so kleine Szenen so mit äh wohigen
Herzen immer zurück wenn meine Mutter
meine Tochter mal zu Bett bringt und
meine Tochter z.B bei meiner Mama im
Bett schlafen will und ich bin dann
manch mal abends von der Arbeit ein
bisschen später gekommen und dann habe
ich die beiden gesehen und die haben
dann irgendwie um 20:30 Uhr obwohl um 19
Uhr schon Schlafenszeit ist noch
gequackelt und sich über
irgendwas belustigt und es war richtig
schön das zu sehen und so eine
Geschichten haben irgendwie auf eine
sonderbare Weise auch die emotionale
Beziehung zu meiner Mutter wieder
aufgebaut und mich dem wieder geöffnet
Stück für Stück für Stück für
Stück ja da finde ich auch super wichtig
was du vorhin gesagt hast über diese
dieses immer sich weiter verschließen
also dass du in der Zeit als du noch ihr
kleiner Sohn warst oder der Junge Sohn
eigentlich im Nachhinein beobachten
kannst wie wie sich der junge damals
immer mehr verschlossen hat je mehr er
auch Rollen einnehmen musste oder
Funktionen übernehmen musste und
m es ist ja auch sehr nachvollziehbar
und auf eine Weise wiederum so
intelligent dass wir unsere
Verletzlichkeit immer weiter schützen
wenn wir spüren dass sie an der
Stelle einfach sozusagen exponiert ist
also in der in der Eltern
kindindbeziehung ist unsere
Verletzlichkeit groß das sind sind so
nahestehende Personen die uns die Welt
bedeuten sie sind die Welt in den ersten
Jahren und in dieser Entwicklung des
Aufwachsens dann auch zu spüren wie man
sich nach und nach nach innen schützt
vor dieser intensiven Bindung weil in
der Bindung etwas belastendes oder
bedrohliches liegt ist so schlau und so
intelligent und gleichzeitig wie wir
durch deine Erzählung so richtig
greifbar gemacht kriegen so folg Reich
weil wir genau wie du es beschrieben
hast uns ja nicht nur vor einer
Verletzlichkeit verschließen sondern
auch vor der Möglichkeit des Mitfühlens
vor der Möglichkeit des offenseins
gegenüber anderen vor der Möglichkeit
des
gefühlsspektrum wahrzunehmen
beispielsweise dann beimem eigenen Kind
also dass dieses sich verschließen so
weitreichende Folgen hat dass es dann
irgendwann ja quasi
entweder zu einer Weitergabe führt ein
transgenerationalen oder zu der Chance
diese super große mutige vielschichtige
und prozesshafte Entscheidung zu treffen
ich lasse meine Verletzlichkeit wieder
auferstehen und öffne mich auch wieder
für das erleben was darin liegt ist ja
kein Spaziergang so ne ja ja es eben
wirklich kein Spaziergang das habe ich
auch gemerkt und ich würde sagen ich bin
auch auf diesem Weg noch unterwegs ne
aber es hat sich in ganz ganz vielen
klein Situation äh verändert
also ich habe gelernt mich feiner zu
beobachten aber auf der anderen Seite
gleichzeitig ein kräftigerenen Umgang
mit mir selber gefunden im Sinne von
mitfühlender mit mir umzugehen und das
ist ja auch Teil des Ganzen ne ähm vor
allem geht ja auch das Mitgefühl mit mir
selber verloren in solchen Momenten wo
ich mich verschließe ähm das merke ich
oft wenn ich Menschen begegne die auch
mit anderen Menschen sehr sehr hart
umgehen im gleichen Moment denke ich mir
WoW und der Mensch verbringt mit sich
247 ne der ist die ganze Zeit mit seinem
System und mit sich so unterwegs und
m das konnte ich auch nach und nach
verändern und am
Ende aus einer anderen Ruhe und Kraft
agieren
lustigerweise hat äh mich m also ich bin
gerade mit meiner Ex-Freundin und mit
unserer gemeinsam Tochter im urlauf wir
sind zu dritt unterwegs und sie meinte
so zu mir draußen auf der Liege wie ist
es denn eigentlich für dich jetzt mal
ähm nicht also sie erlebt mich nicht die
ganze Zeit sondern wie ist es jetzt für
dich m eigentlich nichts zu tun und hier
nur so zu sein m weil sie kannte das von
mir von früher immer so dass ich immer
in Bewegung war und ich so total schön
also es ist so dass ich einfach ein
ganzen Tag ruhen kann und nicht mehr in
dieser Unruhe bin und
das ist so ein aber dafür musste ich
auch durch würde ich sagen durch sehr
viele Gefühle die sehr viel Unruhe in
mir verbreitet haben oder dieses nicht
fühlen wollen hat wahrscheinlich sagt du
es mir
auch sehr viel Unruhe in mir erzeugt
also das ist zumindest meine Erklärung
aus dem Erleben und aus aus den
psychologischen Ansätzen die ich
verfolge genauso bestätigen auch aus der
psychotraumatologischen Sicht oder auch
aus der neu nervensystemorientierten
Sicht dass wir wenn wir nicht fühlen
wollen haben wir ja Gründe nicht fühlen
zu wollen weil das was wir fühlen würden
wieder mit Überwältigung innerlich
verkoppelt ist und die wenn die eigenen
Gefühle als bedrohlich wahrgenommen
werden dann muss man unruhig sein weil
im Innern die Bedrohung lauert dann ist
es man dann ist man sozusagen immer auf
der Hut vor sich selbst bzw auf der Hut
vor der Ruhe die es möglich machen würde
dass etwas von innen ins Bewusstsein
steigt das ist ähm glaube ich ein ganz
häufiges auch traumasymptom dass diese
chronische Übererregung dann entsteht
diese chronische Unruhe die wiederum
einfach ständig kompensiert werden muss
durch unterschiedlichste Dinge
Geschäftigkeit Produktivität aber auch
sich
runterden mit irgendwelchen Substanzen
beispielsweise
ähm also Einflussnahme aufs
System das ist super spannend ne finde
ich dieses runterregulieren ja durch
Substanzen ich glaube das ist recht
bekannt aber dann haben wir auf der
anderen Seite in unserer Gesellschaft
etwas was ja auch Produktivität sehr
beklatscht ne und auch nicht die
ungesunde Komponente darin erkennen kann
wenn jetzt jemand ständig im beschäftigt
sein ist dass da auch etwas drin liegen
kann ne nicht muss immer aber ähm und
ich glaube die Leute die haben es die
realisieren es manchmal später weil es
eben so anerkannt ist ne wenn du
erfolgreich im Beruf bist das ist so
anerkannt dass keiner darin irgendwas
erkennen könnte oder diesen Weg gar
nicht verfolgt und gleichzeitig und das
erlebe ich in der Medienwelt in der ich
mich ja auch bewege sehr häufig haben
manche Menschen Angst diesen Antrieb
dann zu verlieren sobald sie sich ihrem
Thema widmen würden und sagen dann okay
und dann bin ich nicht mehr so
erfolgreich aber dann dann beklatschen
mich die Leute nicht mehr und ich würde
aus meiner Erfahrung sagen dieses
beklatschen wird immer weniger
gebraucht wenn das Innere zur Ruhe
kommen erfolgt weil die Ausrichtung wird
eine ganz andere du richtest dich oder
ich habe mich für mich jetzt zumindest
mehr nach innen gerichtet ne und das ist
auch ein Prozess das heißt
ähm dass diese Notwendigkeit geht
vielleicht auch
verloren ich glaube ganz bestimmt dass
die Notwendigkeit verloren geht oder
schwächer wird weil es ja unterm strrich
um die Suche nach Sicherheit geht also
auch das beklatscht werden als Beispiel
ist eine Form Sicherheit zu finden die
Halt gibt es ist eine brüchige
Sicherheit ist eine Scheinsicherheit
weil es eine Abhängigkeit ist und wenn
wir mit uns selbst gut sein können dann
sind wir in der Lage zum einen
Sicherheit in uns selbst zu entwickeln
also uns selbst nicht mehr als
bedrohlich sondern als wohlt zu
empfinden als haltgebend zu empfinden
und dadurch wird ja auch erst wieder
möglich in einer Verbindung zu jemand
anderen in einer Verbundenheit zu jemand
anderem wiederum eine echte Sicherheit
zu fühlen nicht durch beklatscht werden
sondern durch ein ehrliches gegenüber
durch sein dürfen wie man ist sein
dürfen mit einer Unruhe mit einer Angst
mit einer Not das was ganz anderes als
beklatscht werden und gibt
dementsprechend eine echte Sicht
ja und das ist auch im Grunde das
Schönste was wir mit einem anderen
Menschen erleben können dass man selber
mit seinen Gefühlen sein kann aber auch
mit den Gefühlen des anderen sein kann
das ist ja eigentlich die tiefste
Verbindung die wir haben können und das
was ganz ganz besonderes und wenn ich
von mir glaube nur eine Seite zeigen zu
dürfen
eben eine Seite die sehr beliebt ist und
immer ein strahlendes Lächeln hat oder
was auch immer jemand für sich annimmt
dann ist es so als ob wir eigentlich nie
ganz auf die Bühne des eigenen Lebens
gehen oder auf den eigenen Lebensweg
sondern immer nur mit Teilen sind und
die anderen Teile bleiben hinterm
Vorhang und müssen sich
verstecken ja und für mich war es ganz
lange so als ob ich die Welt wie und ich
beschreib es ja so im Buch durch eine
Milchglasscheibe wahrgenommen habe
also so als ob jemand die Farben
abgedreht hatte aber
wenn du nicht den Kontrast hast oder den
Kontrast vergessen hast dann bemerkst du
das ja gar nicht also ich habe das gar
nicht bemerkt ich dachte okay das ist
das ist einfach das ich wusste nicht
dass es eine andere Form gibt und ja das
ist auch eine Auffälligkeit gewesen für
mich ja und die finde ich auch ganz
wichtig
anzuerkennen dass wir ganz oft lange gar
nicht wissen dass wir an etwas leiden
sozusagen und es ist diffus oder es ist
subtil und viele Menschen also viele
Menschen im im Bereich der Trauma Welt
sozusagen erleben dann irgendwann die
Dekompensation also weil auch die
Milchglasscheibe ist ja eine Art
Kompensation es entsteht aus einer
Schutzstrategie die Farben
runterzudimmen die Kontraste
rauszunehmen alles zum Schutz und für
ich glaube den Großteil der Menschen die
die so ihr Leben stabilisieren und sich
in ihrem Leben sozusagen aufrechtthalten
kommt dann irgendwann klassischerweise
die Dekompensation also dass die Kraft
fehlt um diese Kompensationsstrategien
noch aufrecht zu erhalten dann werden
die Kontraste plötzlich furchtbar scharf
und und man wird davon wieder
überwältigt Dekompensation ist oft ganz
nah an Retraumatisierung
ähm oder es es kommt irgendein
Lebensereignis oben drauf was die
Kompensationsstrategien dann zerbröselt
und manche Menschen erleben vielleicht
etwas wie du nämlich so eine Cesur eine
Cesur die eigentlich als solche ein
eigenes traumatisches Erlebnis sein
könnte die aber von der Intensität her
eine Wirkung hat die wie eine
rückanbindung bringt also deine zesur
dein Nahtod erleben dein dein wieder
erwecken deiner Verletzlichkeit war
keine de Sensation sondern war sozusagen
m ich habe jetzt gerade bildlich das so
im Kopf wie wenn dieses nach oben
gerissen werden rausgerissen aus dem
Leben werden darstellen könnte und an
einer anderen Stelle oder auf eine
andere Art und Weise wieder reingesetzt
zu werden wie wenn diese
Außenperspektive so im bildlichen Sinne
du hast drauf geschaut du hast genau
drauf geschaut und gespürt was wo ist
das Wesentliche was ist das wo ich hin
will wo ist menschlichste in mir berührt
in der Bindung in der Beziehung zu
meiner Tochter da ist die wahrhaftigste
der wahrhaftigste Lukas sozusagen dahin
wurdest du rausgesogen und wieder
reingeworfen ins Leben mit dieser neuen
Empfindung oder diesem neuen bewusst
sein das ist was anderes als eine
Dekompensation und trotzdem hat's ja
also fordert es ja dann wahnsinnig viel
von einem also ich bin bin da voller
Bewunderung dafür dass du dich dem
gewidmet gestellt hast m und den Prozess
dann auch noch ähm so bewusst durchgehst
dass du ihn teilen kannst mit anderen
für
andere ja ähm ja danke also ich mir
werden auch noch mal in dem Gespräch
neue Sachen klar ne das ähm
wahrscheinlich auch genau wie du es
beschrieben hast dieses rausgerissen
werden diese Metaebene bekommen das ist
ja ein Geschenk und ja so ein schwerer
Unfall kann als solches schon
traumatisierend sein und ähm ich hatte
auch einige Merkmale die traumatypisch
sind und ich weiß nicht ob es nicht auch
an sich ähm traumainhalte hatte diese
Situation die ich erlebt habe ne ich
hatte z.B diese typischen Flashbacks
dass ich nachts im Bett liege und die
habe ich manchmal heute noch und dass es
so ist als ob ich diesen Ruck noch mal
erfahre weil der Ruck der im ersten
Moment kam bevor ich in die Luft
katapultiert wurde der war so krass dass
mein ganzes System in dem Moment wusste
es gibt keinen Widerstand hier das ist
so als ob man aus dem Auto raus
geschleudert wird das ist so heftig und
gleichzeitig ist das andere dadurch
passiert aber ich glaube auch dass so
eine tiefe Realisation für mich da war
man lebt ja eigentlich immer in dem
Gedanken es geht für immer so weiter
aber das ist so endlich ist ja wenn ein
Familienmitglied wenn nah beekannter
stirbt wenn irgendwie jemand den man
verfolgt mit seiner Musik stirbt undk ah
okay nicht aber mich betrifft das ja
eigentlich nicht und da war es auch so
dass ich dachte krass wow das das hat
jetzt hier ein Ende und ich entscheide
und dann dann mit den mit diesem zweiten
Geschenk war es auch so für mich nee das
ich möchte noch mal was anderes erleben
m und ich glaube aber nicht dass jeder
solch eine Situation für sich braucht um
sich auf dem Weg zu machen und es muss
auch nicht der eine große Schritt sein
glaube ich sondern was ich immer wieder
erlebe
auf meinem eigenen Weg und auch in der
Arbeit mit Menschen dass es ganz viele
kleine Wege und Schritte sind und dass
es auch gar nicht schlimm ist mal wieder
in ein altes Muster zu verfallen ne je
stressiger das wird desto häufiger
erlebe ich es dass Menschen dann wieder
die altbekannten Wege gehen wichtig ist
dass wir das Bewusstsein stärken und
dann wieder auf den neuen Weg kommen den
wir gehen wollen und auch wieder
Erfahrung machen also mir hilft jede
kleine Erfahrung die ich mache und ich
nenne dir noch gerne ein Beispiel mit
meiner Mama ne ich habe ja gesagt dass
wir dass ich vor allem emotional auf
Abstand gelebt habe und heute merke ich
in Situation wo ich früher einen blöden
Witz gemacht hätte ne da habe ich Humor
genutzt als
ähm Strategie um meine Gefühle nicht
fühlen zu müssen wo sie eigentlich meine
Verletzlichkeit berührt hat kann ich
heute ja einfach mal in die Augen gucken
und dieses Gefühl wahrnehmen was gerade
aufkommt in mir und wahrscheinlich auch
in ihr und das ist wieder ein Moment der
Verbindung der wie so ein kleiner
Pflasterstein für meinen neuen Weg ist
und diese ganzen kleinen
einzelnerlebnisse fördern auch diesen
neuen Weg und der alte ist natürlich da
aber der neue Weg wird immer mehr von
mir
begangen das ist total schön das klingt
schon fast nach einem eigentlich
grandios wohltenden schlusswort
ähm ich hatte so die Idee dich noch ganz
viele andere Sachen zu fragen vielleicht
müssen wir das einfach mal noch mal
machen weil ich auch fragen habe zu
acceptance and commitment therapy da
habe ich noch fragen aber wir sind auf
einer anderen Ebene in diesem Gespräch
gerade unterwegs was ich auch total
genieße und dann würde ich vielleicht
einfach noch anfügen an das was du jetzt
gerade zuletzt sagtest so eine
vielleicht abschließende Frage die
bestimmt nicht abschließend sondern eher
öffnend ist wiederum weil du gerade
diese Pflastersteine des neuen Weges
beschrieben hast ähm hast du für dich
persönlich ein
Gefühl Gefühl Gefühl wo der hinführen
möchte dieser Weg weil es klingt
wirklich so gut einfach auch schon und
es klingt so so nach zu Hause ankommen
irgendwie gerade hast du eine Idee weil
du weg sagst auch wo führt es vielleicht
noch weiter
hin ich würde es beschreiben als ein
bewussten Zustand der Präsenz und in
diesem Zustand dürfen eben alle Gefühle
sein
ähm ich hatte ganz viel Probleme gerade
mit meiner Traurigkeit dass ich die nie
zulassen wollte und die heute auf einer
anderen Ebene auch genießen kann also
dieser Weg führt immer mehr in die
Präsenz also ich glaube heute nicht mehr
an dass dass ich in 5 Jahren irgendwie
ein besseres Leben führen werde oder so
sondern mein Leben ist genau heute hier
und jetzt und klar gibt's Tage da
vergesse ich das ne dann bin ich voll
irgendwie in meinem Film und im Stress
und Dödel irgendwas rum aber es gibt
immer wieder oder immer mehr dieser
Momente wo ich weiß es gibt dieses Leben
im Hier und Jetzt und das ist der Weg
und darum gucke ich wie ich jeden
einzelnen Pflasterstein ähm verbaue und
und genieße das vielleicht auch manchmal
auf meinen Knien zu sein mein Opa war
kanalmaurer an den muss ich gerade
denken also das ist eher das also diese
Karotte dass irgendwas
mit irgendwas mal anders wird die die
hängt nicht mehr so vor meiner Nase und
die hingen jahrelang vor meiner Nase mit
irgendwelchen das musst du machen dann
brauchst du das und dann brauchst du den
und das gibt's nicht mehr es ist so ja
auf eine auf eine sonderbare Weise
einfach also einfach im Sinne von es
braucht nicht mehr so viel geworden das
ist total schön ja ganz ganz schön da
will ich eigentlich gar nichts mehr
hinzufügen Lukas weil das wirklich
nachklingen soll und Raum haben soll was
du gerade auch zuletzt noch gesagt hast
vielleicht wollen wir es einfach da so
lassen ist das für dich so
stimmig total also vielen vielen Dank
für das schöne Gespräch weil ich habe
gemerkt
durch die Fragen die Du gestellt hast
habe ich über manche Dinge noch mal
anders nachgedacht das war wie so ein
Anstoß und ich fin wenn man tiefes
Gespräch miteinander hat ist das ja
manchmal so als ob man sich durch den
Spiegel des anderen tiefer erkennen
konnte und diese Momente waren heute für
mich da und dafür kann ich nur Danke
sagen und ich danke dir für die
Offenheit dafür und auch für die
Offenheit die du den anderen schenkst
das ist ein hat bestimmt eine Art im
besten Sinne Sogwirkung ja danke dafür
und noch ganz viel Freude in der
Sonne ja
merci ich hoffe dass dir diese Folge
gefallen hat und dass du etwas für dich
mitnehmen kannst und Lukas mit seiner
Geschichte dich berühren durfte alle
Infos zu Lukas und natürlich auch zu
seinem Buch findest du in den
folgennotizen bevor ich hier zum
Abschluss komme möchte ich dich gerne
noch auf etwas Hinweisen bereits in der
letzten Folge habe ich es schon erwähnt
und ich werde das noch bis zum Schluss
dieser Phase tun es geht um den
deutschen Podcast Preis wir haben uns
beworben für den deutschen podcastpreis
und wir brauchen oder wünschen uns deine
Unterstützung um beim Publikums Voting
ja voranzukommen das Ziel ist diesem
Preis nahzukommen um dem Thema Trauma
und traumawissen Traumafolgen Trauma
iken noch mehr Aufmerksamkeit zu
schenken bereits letztes Jahr haben wir
mitgemacht und wir haben so weit
gebracht dass wir in Berlin waren wir
wurden nach Berlin eingeladen und das
natürlich nur durch dich durch euch
durch die Hörerschaft wenn wir es dieses
Jahr noch mal versuchen kann es auf
keinen Fall schaden und deswegen laden
wir Dich ein wenn dir der Podcast gut
tut und du vielleicht mithelfen möchtest
das Wissen über Trauma in die Welt zu
tragen und wenn du mich mein Team uns
unterstützen möchtest dann schenk uns
deine Stimme den Link zur Abstimmung zum
deutschen podcastpreis findest du auch
in den Folgen Notizen und auch in
unserem Newsletter falls du den noch
nicht abonniert haben solltest lade ich
Dich auch dazu herzlich ein denn da
gibt's jeden Freitag frische Inspiration
ein bisschen was Persönliches von mir
und ja eine Einladung zum Reflektieren
alles alles Liebe dir vielen Dank für
deine Zeit fürs lauschen und dass wir
verbunden sind bis nächste Woche tschüss
[Musik]