Lehrerzimmer: Gefahren der Handybenutzung bei Kindern und Sprachzerstörung durch Gendern

Kontra Funk
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12.09.2024
Source:
https://www.spreaker.com/episode/lehrerzimmer-gefahren-der-handybenutzung-bei-kindern-und-sprachzerstorung-durch-gendern--61352030
„Smartphones erzeugen nachweislich Sucht und führen zu Schäden der Gehirnentwicklung“, so der Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer. Im Gespräch mit Camilla Hildebrandt erläutert er die massiven Gefahren der Handybenutzung, vor allem bei Kindern. Und der Linguist Prof. Dr. Josef Bayer beschreibt die Zerstörung der Sprache durch das Gendern.
[Musik]
herzlich willkommen im Lehrerzimmer
unserer Sendung im kontrafunk rund um
das Thema Schule und Bildung am Mikrofon
begrüßt Sie Camilla Hildebrand und die
Themen heute Gefahren des handygebrauchs
bei Kindern und Jugendlichen ein
Gespräch mit Prof man spitzer Lehrstuhl
für Psychiatrie an der Universität m und
ich spreche mit Professor Josef Bayer
über das Gendern und die Schule
[Musik]
[Musik]
[Applaus]
[Musik]
Schüler werden besser wenn man
Smartphones verbietet das sagte
Professor Dr Manfred Spitzer schon 2018
im weltinterview zum Erscheinen seines
Buches Smartphone
Epidemie Professor spitzer hat seit 1997
den Lehrstuhl für Psychiatrie der
Universität Ulm in und leitet die
psychiatrische Universitätsklinik in Ulm
Herr spitzer 2008 18 sagten sie wie
gesagt schon zu der Frage wie viel Zeit
verbringen wir eigentlich täglich mit
den Smartphones ihre Antwort war laut
Daten aus den USA bei 8 bis 12jährigen
rund 6 Stunden am Tag bei 13 bis
18jährigen 9 Stunden am Tag wie sieht es
heute aus
2024 ja nach den neuesten Zahlen sind
wir so bei 9 bis 11 Stunden also das ist
jetzt wirklich kein Witz das betrifft
also alle digitalen Medien aber das
hauptgenutzte Medium ist natürlich das
Smartphone weil man es immer dabei haben
kann und 24 Stunden am Tag auch zum Teil
anhat und deswegen mehr geht fast nicht
wenn man überlegt man muss ja auch noch
schlafen und essen und vielleicht
manchmal in der Schule sein also das
sind schon zahlen die sind extrem
besorgniserregend wenn ich mir überlege
ich habe jetzt vier Bücher über ne fünf
Bücher über das die Problematik der
digitalen Medi oder der bildschirmmedien
bei Jugendlichen geschrieben und im
ersten Buch habe ich mich noch über dre
Stunden tägliche Computer
Fernsehnutzung sozusagen ausgelassen und
wie schrecklich das sei da kann man
heute nur fast drüber schmunzeln weil
wir sind wirklich beim dreifachen 9 bis
11 Stunden das ist allerdings
erschreckend wenn man bedenkt ein Kind
kommt normalerweise so gegen 1 oder 2
aus der Schule bis dann zum Schlafen
gehen sind absolut keine 11 Stunden das
ist richtig man muss wissen dass
natürlich heute auch in der Schule
digitale Medien genutzt werden und zwar
nicht nur im Unterricht für
Unterrichtszwecke sondern leider eben
auch und nicht nur in der Pause in der
Zeit während die Kinder in der Schule
sind deswegen haben ja auch viele
Schulen schon ein Smartphone Verbot wo
man also wenn es geht gar keine
Smartphones in die Schule mitbringt wenn
sich die Mütter z.B drauf geeinigt haben
und ist ganz wichtig weil die Kinder
sagen immer die anderen haben eins dabei
aber wenn sich die Mütter zusammentun
und das klappt das ist sogar publiziert
und sagen ab ersten des nächsten Monats
geben wir unseren Kindern das Smartphone
alle nicht mit dann ist es Hauptargument
der Kinder weswegen sie es dabei haben
wollen weg das ist richtiger spitz es
gibt aber auch andere möglich z.B die
Einteilung in Limits man könnte zwe
Stunden geben am Tag oder nur di Stunden
und dann lediglich auf das reine
telefonieren begrenzen das habe ich bei
meiner damals 14-jährigen Tochter die
natürlich auch ein Smartphone haben
wollte immer wieder als sie acht war hat
sie mich glaube ich zum ersten Mal
gefragt und als sie Zeh war kam sie dann
ich weiß Papa ich habe den schriimmsten
Vater der Welt was diese Frage anbelangt
ich will es aber trotzdem haben und mit
14 habe ich dann irgendwann nachgegeben
aber dann war auch klar nur zum
telefonieren und Kurznachrichten
schreiben uns zu sonst gar nichts
mittlerweile ist sie noch zwei Jahre
älter und jetzt darf sie auch noch ein
bisschen mehr aber allein ins Internet
ich werde manchmal gefragt was haben Sie
denn dagegen und da würde ich sagen
schauen Sie das Smartphone ist der
Zugang zum größten Rotlichtbezirk der
Welt und zum größten kriminellen
Tummelplatz der Welt ab welchem Alter
würden sie ihre Tochter eigentlich auf
die Reperbahn schicken in das Lokal wo
sich die Mafia immer trifft dann sagen
entsetzte mit überhaupt nie und dann
sagt sehen sie aber ihr Smartphone
wollen sie ihrem 16-Jährigen ohne
Grenzen und unbeaufsichtigt in die Hand
drücken dann gucken sie mich manchmal
ein bisschen nachdenklich an und das
muss man sein nachdenklich und kritisch
das ist der Fall dass es viele Leute
gibt oder das ist die eine Meinung dass
sie sagen na unsere Kinder sind ja
beschäftigt und da gibt es ja auch tolle
Tools und Sie können Spiele spielen und
es gibt ja auch matthtepiele oder
Lernspiele de facto ist es aber so dass
ein Kind wei ich aus eigener
muttererfahrung das natürlich gar nicht
selbst kontrollieren kann richtig es
gibt einfach zu viele Versuchungen und
zu viele ja es geht ja auch ganz schnell
man bekommt von jemandem einen Link oder
einen Hinweis oder irgendwas und dann
geht man irgendwohin also wirklich
irgendwohin und dann sieht man
hinrichtungsvideos oder Hardcore Pornos
oder was auch immer und das geht einfach
wirklich rasend schnell und ist ganz
einfach ja man kann schöne Sachen machen
und es wird dann immer über Lernvideos
und über Lernspiel viele geredet ich
weiß von von Leuten die an educational
Software und an also an sowas arbeiten
und die sagen wir haben ein einziges
Problem es wird nicht benutzt also die
Hauptnutzung ist eben eine ganz andere
und das muss man immer sagen und dann
kommt das Argument auch ganz oft es sind
ja nicht die Smartphones das Schlimme es
ist ja das was man damit macht das
stimmt aber man muss sich klarachen das
gleiche Argument kommt auch von der
amerikanischen Waffenlobby guns don't
kill it's people who kill nach dem Motto
Gewehre machen doch nichts man muss
schon jemanden damit umbringen und das
macht immer ein Mensch das Argument
stimmt wenn die Gewehre aber überall
rumliegen dann passiert das halt viel
öfters und das ist genau das Problem und
so ist das mit den Smartphone auch im
Prinzip sind das kleine Kästchen ja klar
aber was alles damit angestellt wird und
das wird eben von Kindern ganz besonders
damit angestellt K mal auf weil da viel
Geld mit verdient wird und genau
deswegen passiert das alles kam wir zu
und das muss man eben ernst nehmen und
nicht einfach nur sagen ja das ist doch
alles ganz schön und es ist eben nicht
schön mhm interessanter Vergleich mit
den Waffen aber nun zu ihrer Perspektive
des Psychiaters was passiert denn
konkret in einem kindeskörper oder
jugendlichen Körper bei der übermäßigen
Benutzung nun also man muss sich klar
machen und was ich jetzt sage ist noch
mal nicht meine Meinung da lege ich
großen Wert drauf sondern in der
internationalen
medizinischwissenschaftlichen Literatur
publiziert also das ist alles publiziert
genauso wie wenn ich heute jemanden
behandle gegen eine Depression dann
mache ich ja auch nicht irgendwas und
ich mache das und ich bin sogar
gesetzlich dazu verpflichtet was
sozusagen Stand der Wissenschaft jetzt
ist und ich bin gehalten gerade als
Professor für dieses Fach mich permanent
zu informieren und mich zu belesen in
der medizinischen Fachliteratur um die
Menschen die zu mir kommen nach besten
Möglichkeiten und nach dem Stand des
heutigen Wissens zu behandeln und der
Stand des heutigen Wissens was digitale
Medien anbelangt ist eben folgender die
Mediennutzung führt zu Schäden der
kindlichen Entwicklung und zwar
Mediennutzung im ersten Lebensjahr
Klammer auf leider gibt's das und leider
konnte das sogar an tausenden von
einjährigen untersucht werden im ersten
Jahr macht die Mediennutzung eine
Erhöhung von Autismus im dritten
Lebensjahr also je mehr Mediennutzung
von 0 bis 1 desto mehr Symptome von
Autismus mit drei im Lebens ja 2 bis 5
Studie an 2iein5000 Kindern von 2 bis 5
im Längsschnitt mit deren Müttern aus
Kanada bei der sich klar zeigte je mehr
Mediennutzung desto schlechter die
kognitive und emotionale und soziale
Entwicklung der Kinder also nicht an
drei Kinder nein an 2weiein5b000
nachgewiesen und Z warar im Längsschnitt
immer geguckt wie viel Mediennutzung ein
Jahr später wie geht's den Kindern
wieder geguckt dann wieder später ja
also härteste Daten von vielen Kindern
Jahr 8 bis 11 5000 Kinder wieder klarer
Zusammenhang Mediennutzung schadeet der
Gehirnentwicklung das ist das was wir
wirklich wissen bei pubertierenden
wissen wir es auch und wir wissen es
nebenbei auch bei Menschen über 55 da
ist es der Fernsehkonsum der tatsächlich
eine große Studie in England hat das
gezeigt zu früherer Demenz mit 70 führt
also Mediennutzung schadet der geistigen
Entwicklung das ist das erste das zweite
ist Mediennutzung schadet dem Augenlicht
und zwar Mediennutzung mit fünf z.B oder
je jünger desto mehr was dann nämlich
passiert ist dass die Kinder einfach auf
den Bildschirm gucken das heißt in die
Nähe und wenn man in die Nähe guckt
werden die Augen länger das ist ein
Mechanismus den kann man gar nicht
stoppen das hat mit der Entwicklung der
Augen was zu tun und wenn die Augen
länger werden dann führt das zu
Kurzsichtigkeit man weiß das seit 140
Jahren und nun weiß man dass
Kurzsichtigkeit also sprich längere
Augäpfel das Risiko für die vier
häufigsten Ursachen von Erblindung im
Alter darstellt grauer Star grüner Star
Makula Degeneration und
Netzhautablösung nach dem Motto was wir
machen wenn wir fünfjährigen ein Tablet
im Kindergarten in die Hand drücken und
das geschieht in Deutschland zum Teil
flächendeckend je nach Bundesland dann
führen wir bei den Kindern herbei dass
sie mit ab 50 eher erblinden und der
Effekt ist nicht klein hier geht's nicht
um 1% blinde hier geht's um 10 oder 20%
blinde bei all den
das muss man sich mal klar machen das
ist ein körperlicher Schaden der in
Kindheit und Jugend entsteht und im
Alter sich in vermehrter Erblindung
auswirkt nicht anders ist es bei der
körperlichen Inaktivität wir haben heute
also man man nennt in der
augenheilgrunde spricht man mittlerweile
von einer
kurzsichtigkeitspandemie genauso wie
davon
kurzsichtigkeitspandemie zu lesen ist
ist in der medizinischen Fachliteratur
auch von einer
inaktivitätspandemie die Rede inactivity
pemic und das heißt dass dadurch dass
wir übermäßig digitale Medien verwenden
vor allem sich die Kinder weniger
bewegen wer sich weniger bewegt
verbrennt weniger ist auch mehr Werbung
ausgesetzt für ungesunde Nahrungsmittel
auf gut deutsch wird dicker aus 70%
aller dicken Kinder werden dicke
Erwachsene das weiß man auch und man
weiß auch dass die Handynutzung
tatsächlich mit erhöhtem Körpergewicht
einhergeht und man weiß ja
Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für
erhöhten Blutdruck das wiederum zusammen
mit der Fettleibigkeit ist ein
Risikofaktor für kardiovaskuläre
Erkrankung sprich für Herzinfarkte und
Schlaganfälle ich möchte gar nicht
ausrechnen wie viel Prozent der
Bevölkerung in wenigen Jahrzehnten
aufgrund ihrer Handynutzung heute
Herzinfarkte und Schlaganfälle bekommen
und wieder das kann jeder nachlesen und
wenn ich dann lese ist doch nicht
schlimm erst heute wieder in der
neuesten Ausgabe des britischen
medizinfchplatz New Scientist wie kann
man sich nur aufregen wenn die Kinder
Spaß haben am smartph und Spiele spielen
ist doch prima nein es ist überhaupt
nicht prima es schadet massiv der
geistigen und körperlichen Entwicklung
und führt zu Krankheiten und zwar
wirklich keine kleinen sondern so
Erblindung und Schlaganfall das möchten
wir unseren Kindern nicht angedeihen
lassen das tun wir aber und man muss
nich schon fragen warum machen wir das
eigentlich und warum weiß das niemand
warum steht das nicht in den Zeitungen
kommen wir zur Schule Herr spitzer
dennoch halten wir in der Schule sie
haben es ja vorhin schon erwähnt dass
auch dort Smartphones bzw iPads oder
Laptops benutzt werden wir hatten in der
Schule an der Digitalisierung fest
obwohl wir eigentlich aus den nordischen
Ländern wissen müssten dass die sich
längst wieder abgewandt haben von der
Digitalisierung das also die Erfahrung
war laut einer Studie aus Schweden
Digitalisierung bringt gar nicht das was
man eigentlich dachte und die gehen
zurück zu Büchern etc ja das wissen wir
tatsächlich in der jüngsten Zeit gerade
aus den nordischen Ländern wie Schweden
und Dänemark auch aus den Niederlanden
oder auch aus Frankreich kam das ja auch
Mac hat ja gesagt Smartphone ab 14
Social Media ab 16 wenn überhaupt also
vorher dann staatlich verbieten das ist
ja eines Seer Programmpunkte wir wissen
das sogar schon vorher in Neuseeland war
es so dass man im Jahr 2008 massiv in
Digitalisierung von Schulen investiert
hat die haben um die 3 Milliarden
australische Dollar dafür ausgegeben das
sind bei etwa einem Viertel der Schüler
die wir haben es ist ziemlich viel Geld
also wir müssten nicht sechs sondern wir
müssten dann 24 Milliarden ausge wenn
wir so viel ausgeben wollten wie die
Neuseeländer die haben das gemacht und
dann kam die Pisa Ergebnisse rein und
die haben 2012 2015 gezeigt es ging mit
den Leistungen der neuseeländischen
Schüler massiv Berg ab und zwar fast am
schlimmsten auf der ganzen Welt neben
Australien die auch in den Zeitraum
digitalisiert haben weswegen dann gerade
in Neuseeland und in Australien im Jahr
2016 alles wieder abgeschafft wurde also
die haben 2008 digitalisier und 2016 das
rückgängig gemacht Begründung es hat
unseren Kindern geschadet und in
Dänemark hat sich ja auch der
Kultusminister hingestellt und den
Kindern gesagt am Anfang des letzten
Schuljahres also vor knapp einem Jahr
hört mal her wir haben Experiment mit
euch gemacht ohne euch zu fragen und
dann ging es auch noch schief ich möchte
mich bei Euch dafür entschuldigen und
weil es so war dass wir dachten wir tun
euch was Gutes wenn wir Computer in den
Schulen einführen und jetzt aber sehen
dass es Euch geschadet hat und zwar
massiv Räumen ihr wieder ab und ihr
kriegt jetzt wieder Schulbücher und
Dänemark hat im letzten Herbst also
füror etwa einem Jahr tatsächlich
Millionen von Schulbüchern eingekauft um
das wieder rückgängig zu machen das
machen mittlerweile andere Länder eben
auch und wir wir tun so als gäb es die
Daten nicht denn das machen die ja nicht
aus dem hohen Bauch die anderen Ländern
die haben selber die Erfahrung gemacht
die haben wir nebenbei auch gemacht
unter Corona gab's ein Problem das
Problem war dass die Schüler schlechter
wurden warum wegen der des
distanzunterrichts also Corona hat
wirklich gegen jeden Zweifel erhaben es
war leider ein natürliches Experiment
wenn man so will im Bildungsbereich dass
wenn man fragt wer ist denn der bessere
Lehrer der Lehrer oder der Computer dann
ist die Antwort ganz klar der Lehrer und
ein Computer ist ein miserabler Ersatz
für den Lehrer Beispiel die Niederlande
hat das untersucht was der Lockdown in
Corona gebracht hat und da kam raus dass
unter Lockdown Bedingungen 6% von dem
gelernt wurde was unter nicht Lockdown
Bedingungen gelernt nt wurde 6% also das
ist ein 15 dessen was man normalerweise
in der Schule gelernt hat hat man unter
Lockdown Bedingung gelernt und das sind
ganz harte Daten die sozusagen gezeigt
haben hey wir machen da richtig was
falsch wenn wir mit Computer
unterrichten und wir haben mittlerweile
sogar aus Deutschland Daten die zeigen
dass Unterricht am Computer eben nicht
so gut funktioniert viel schlechter
funktioniert deseswegen wir also nach
den Daten die es gibt definitiv nicht
Schulen digitalisieren sollten dann
heißt es immer ja aber man kann doch ein
paar schöne Sachen mitmachen das stimmt
auch aber wieder die Nebenwirkungen sind
so unglaublich denn wenn Sie den
Computer in der Schule haben dann machen
sie das ja unter anderem damit die
Schüler mit digitalen Medien umgehen
lernen sprich Suchmaschinen benutzen
lernen und so weiter das ist ja immer
das Argument die müssen doch googlen
können im Zeitalter von Google ja aber
wenn Sie die Computer ins Internet
lassen dann sind die Schüler und dazu
gibt es eben auch gute Studien 30% der
Unterrichtszeit im Internet und da tun
sie nichts für das kurrikulum und diese
Zeit die sie im Internet verbringen die
korreliert negativ mit dem Schulerfolg
sie sind auch manchmal sozusagen
kururrikular im Internet auch das hat
man gemessen nach dem Motto wie wirkt
sich denn das aus wenn die dann wirklich
in Erdkunde dann such irgendwie über ein
Land irgendwas irgendwelche Fakten
zusammen suchen man kann also gucken
wenn die den Computer für das Schulfach
tatsächlich nutzen und das machen manche
mehr und manche weniger und da kann man
gucken wie wirkt sich das auf auf die
Schulnoten aus die Antwort ist der
Zusammenhang ist null wir haben also
Computer in der Schule haben
Nebenwirkungen nämlich 30% extra Zeit in
der Schule wird nicht für das Fach
verwendet sondern für irgendwas schlimm
ist leider dass wir eine
Kultusministerkonferenz haben und die
hat ein Beratungsgremium das ist der
wissenschaftliche Beirat der
Kultusministerkonferenz und die Wissen
tatsächlich nichts besseres als unseren
Kultusministern zu sagen Computer sind
toll in ihrem neuesten Gutachten
Computer sind toll und wir müssen noch
mehr digitalisieren und das sind die
heißen Professoren aber sie sind das
kann ich sagen nicht Professoren für
lernen und für kindliche Entwicklung es
sind keine Ärzte in dieser Kommission es
sind alles Pädagogen die an
Universitäten unterrichten aber ich sag
mal von Kindern und Jugendlichen
offensichtlich wenig verstehen und von
den riesigen digitaler Medien gar nichts
erschütternd ja sie sagen zu dem
Digitalisierung führt auch nicht zu mehr
sondern zu weniger Bildungsgerechtigkeit
und das ist ein großes Thema in
Deutschland schon seit Jahrzehnten
Bildungsgerechtigkeit erklären Sie warum
ja also zunächst mal muss man sagen es
wird ja immer gesagt ein Grund für die
Digitalisierung ist der ungleiche Zugang
zu Lernmedien die Kinder von Akademikern
die studieren wieder weil die aufs
Gymnasium gehen und durchkommen und die
Kinder von Arbeitern die werden auch
wieder zu Arbeitern weil sie halt
schlechtere Bildungschancen haben wir
wollen diesen ungleichen Zugang zu
Bildung den wollen wir ändern und
dadurch mehr Bildungsgerechtigkeit
herstellen und dann wird gesagt und wie
machen wir das ja wir haben die Lösung
Digitalisierung und wenn wir
digitalisieren heißt das ja dass jeder
Zugang zu allem Wissen auf der Welt hat
und dann haben wir endlich
Bildungsgerechtigkeit das so das
Argument und zwar das ist auch
interessant im Grunde von allen Parteien
und jetzt muss man gucken was ist denn
Fakt und Fakt ist genau das Gegenteil es
gibt Untersuchungen die geguckt haben
was passiert wenn die Kinder Smartphones
haben in der Schule oder wenn sie dann
keines haben also man hat in einigen
Studien tatsächlich untersucht wie groß
ist der negative Effekt oder überhaupt
der Effekt von Smartphones und digitalen
Medien in Abhängigkeit vom das wird
immer dann genannt sozioökonomischen
Status der Kinder das ist ein Index der
bezeichnet erstens wie arm oder reich
sind die und zweitens aus welchem Milieu
kommen die gebildet oder ungebildet
leider ist es oft so dass das arme
milieö eher ungebildet das reiche eher
gebildet es gibt auch
Wohlstandsverwahrlosung aber wenn man
die Daten insgesamt nimmt dann ist das
schon ein Index der einfach abbildet wie
groß sind die Bildungschancen der Kinder
aufgrund des Reichtums der
herkunftsvermeh und aufgrund der Bildung
der Herkunftsfamilie und wenn man sich
diese Daten anguckt dann kommt ganz klar
folgendes raus
Digitalisierung schadet den schwachen am
meisten also große Studie aus England
z.B wir machen mal ein Smartphone Verbot
an Schulen und zwar an 90 Schulen mit
130.000 Schülern und und dann hat man
geguckt was passiert mit den Schülern
und die werden besser alle werden besser
beim Smartphone Verbot und dann hat man
geguckt wir nehmen jetzt mal die 20%
schwächsten Schüler und gucken uns die
an und Zehe da die wurden am meisten
besser und die 20% so nicht ganz so
guten die wurden ziemlich viel besser
die mittleren 20% wurden immer noch
deutlich besser die guten 20% wurden
kaum noch besser und die besten 20% bei
denen hat sich nichts geändert also es
waren wirklich ein dass man sag sagen
kann wir haben hier einen
dosisabhängigen Effekt je mehr
Smartphones benutzt werden desto größer
ist ihr Schaden bei den schwachen
Kindern aber was ist der Hintergrund zu
diesem Fakt ist es deswegen weil Kinder
sagen wir mal aus schwachgebildeten
Verhältnissen zu wenig Anleitung haben
oder fast gar keine Anleitung haben im
Gebrauch der digitalen Medien ja weil
sie aus sich heraus und meine die
meisten Kinder sind die meiste Zeit
alleine mit den digitalen Medien das ist
einfach Fakt ja und so weil sie aus
sicheraus keine Möglichkeit haben denn
man muss wissen um mit
Informationstechnik umzugehen muss man
was wissen wenn ich kein Wissen habe
habe ich auch keine Frage und wenn ich
keine Frage habe dann suche ich auch
nicht ja also es ist mein Vorwissen was
mich zum Lernen befähigt das ist sch
eine ganz alter Befund das hat vor 200
Jahren schon helmutic geheißen die Lehre
davon dass je mehr Vorwissen ich habe
desto besser kann ich was neues lernen
deswegen ist allgemeine Bildung das
Beste was wir Kindern antun können denn
wenn Sie die haben dann können Sie Ihr
ganzes Leben lang weiter weer lernen man
kann nicht lebenslanges Lernen Lernen
man kann einfach nur lernen und wenn man
20 ist und hat viel gelernt und zwar so
breit wie möglich aus vielen Bereichen
dann kann man in all diesen Bereichen
Weiterlernen weil man ja schon was weiß
ja Lernkompetenz gibt's gar nicht
Medienkompetenz gibt's gar nicht noch
mal mein Vorwissen befähigt mich mit dem
Internet umzugehen wenn ich das nicht
habe dann kann ich das nicht deswegen
den schwachen gerade den schwachen
Kindern am meisten geschadet wird denn
da führt das Smartphone vor allem zu ich
sag mal Freizeitverhalten also es führt
zu spielenutzung und es führt zu allen
möglichen unfuch aber je schwächer die
Kinder werden desto mehr überwiegend die
negativen Auswirkungen deswegen man
diesen Zusammenhang noch mal ganz klar
findet ist ich kenne keine Studie die
den umgekehrten Zusammenhang gefunden
hätte und es gibt einige nicht so sehr
viele aber ich überblicke et war ein
halbes Dutzend große gut gemachte
Studien wo dieser Zusammenhang je
schwächer die Kinder desto mehr Schaden
ganz klar rauskommt und deswegen muss
man ganz klar sagen was die Parteien
sagen Digitalisierung für mehr
Bildungsgerechtigkeit das ist
ideologisches Wunschdenken spricht die
Aussage der Politiker der Volksvertreter
ist schlicht und weg falsch ja ich
möchte an dieser Stelle noch mal ihre
Meinung wissen aus der Sicht eines
Psychiaters würden sie in der Folge oder
in der Folge ihres Wissens und der
studien sagen Handys ganz verbieten und
erst ab einem bestimmten Alter den
Kindern zu teil werden lassen und ab
welchem sie haben vorhin schon das
Beispiel ihrer eigenen Tochter genannt
ja also ich wäre ziemlich rigoros
einfach als Arzt also ich sag mal ein
Beispiel wenn ich weiß dass Alkohol
sucht erzeugt und der Gehirnentwicklung
schadet dann möchte ich kein
alkoholkpetenztraining in Kindergarten
und Grundschule mit einem Schnäpschen am
Tag um sie schon mal dran zu gewöhnen
das ist aber das was wir was digitale
Medien anbelangt derzeit beabsichtigen
und so betrachtet ist das ein Skandal
denn noch mal als Smartphones
nachweislich erzeugen sucht und
nachweislich führen sie zu Schäden der
Gehirnentwicklung also die haben
Auswirkungen wie Alkohol beim Alkohol
sind wir sehr konsequent und bei
Smartphones tun wir das Gegenteil das
passt nicht zusammen und wer jetzt sagt
jetzt übertreibt der Spitz aber da kann
ich nur sagen bitte lesen Sie mal die
Originalliteratur es ist alles in
hochrangigen englischsprachigen Journals
publiziert das ist nicht meine Meinung
meine Meinung ist dass man deswegen
tatsächlich grund genug hat um
Smartphones unter 14 zu verbieten und
den Eltern zu sagen ab 14 aber nur unter
Aufsicht und unter eben entsprechenden
Einstellungen der Smartphones und wenn
es gut geht dann sind die 16-Jährigen
fähig sich selber zu kontrollieren wenn
es wirklich gut geht das klappt nicht be
allen und ich bin Psychiater genug um zu
wissen dass es beim Alkohol auch nicht
be allen klappt aber ich kann ganz klar
sagen wir dürfen uns nicht noch weitere
Probleme anschaffen indem wir die
Bildung und die Gesundheit unserer
nächsten Generation den Profitinteressen
der größten amerikanischen Firmen Opfern
denn das ist das was im moment de facto
passiert wir werden berieselt mit
ständigen Nachrichten wie wichtig und
wie toll digitale Medien sind dass man
ganz früh anfangen muss in der
Drogenszene nennt man das anfixen den
Eltern den wird Angst eingejagt wenn ihr
da nicht mitmacht dann habt ihr euren
Kindern heute schon in der Zukunft
geschadet und das fiese ist wieder das
genaue Gegenteil ist der Fall definitive
Aussagen und deutliche Aussagen von
ihrer Seite eine Sache will ich mir noch
hinzufügen auf der nationalen Ebene
funktioniert es absolut nicht da werden
falsche Aussagen gemacht andererseits es
gibt immer wieder kleine Initiativen die
sagen wir machen das anders und zwar
sage ich da die landschulheime die
werden heute nicht mehr so genannt aber
die Freizeiten in den Schulferien da
gibt es immer mehr die sagen Kinder
dürfen keine Handys benutzen die dürfen
es original einmal am Tag eine Stunde
benutzen und Sie werden es nicht glauben
aus Erfahrung aus dem eigenen
Freundeskreis weiß ich das kommt sehr
gut an also es gibt noch ein kleines
Stück Hoffnung ach wissen Sie ich bin
selber viel optimistischer heute als ich
vor 12 Jahren als ich mein Buch digitale
Demenz publiziert habe noch war weil ich
denke mir im Moment spricht sich
tatsächlich sehr viel rum und man
erfährt eben auch was in anderen Ländern
passiert und auch kritische Stimmen
werden mal gehört und auch die deutschen
Medien werden langsam zugänglich es ist
leider immer noch so dass der Mainstream
in Deutschland gerade noch sehr
unkritisch ist und da immer noch ich sag
mal dummes Zeug geredet wird also als
mein Buch rauskam war so ein
Standardsatz ja der Spitze der will nur
Geld verdienen und den Leuten Angst
einjagen da hat man den schon mal so
eins übergebraten dass jeder Leser so
ein bisschen mit weiteren Vorurteilen
weiterliest und deswegen also mein Buch
gar nicht mehr gut finden kann exakt das
gleiche steht in Reviews aus der
deutschen Qualitätspresse ich sage jetzt
nicht welche aber man kann sich denken
über das neue Buch von Jonathan Hyde das
ist ein Soziologe aus Amerika der hat
hat ein Buch über die Schäden die
Smartphones vor allem bei Jugendlichen
und zwar vor allem bei weiblichen
Jugendlichen anrichten geschrieben und
das ist auch ein dickes Buch mit ganz
viel Wissenschaft mit Grafiken wo er
alles nachweist und dann steht eben
sowas wie ja der Jonathon h der will
Geld verdienen und den Leuten Angst
einjagen was dann auch drin steht und
das stand bei mir auch der weiß ja nicht
Korrelation also statistischen
Zusammenhang von Kausalität zu
unterscheiden also von Ursache und
Wirkung das wurde mir auch vorgeworfen
in diesen Reviews und ich nur ein sagen
als Wissenschaftler wissen Sie den
Unterschied zwischen statistischem
Zusammenhang und Ursache
Wirkungszusammenhang weil sie mit dem
täglich arbeiten es ist so wenn sie
sagen ja der ist Fußballer aber dass ein
Ball rund ist das weiß er halt nicht ja
das gibt's nicht und ich habe sie ja
gerade vorhin eben angeführt wenn ich
das noch sagen darf was die Bildung
anbelangt wir haben ja noch gar nicht
drüber geredet wir wissen heute und noch
mal das wissen wir das ist wieder nicht
meine Meinung dass der wichtigste Faktor
um der Demenz im Alter zu verhindern und
das ist ein medizinisches Fachblatt the
Lander mit das beste der Welt wo das
publiziert wurde von der
Expertenkommission zum Schutz gegen
Demenz also von vielen Wissenschaftlern
und da steht drin der wichtigste
Schutzfaktor vor Demenz im Alter ist die
in kindal und Jugend mit etwa 20 Jahren
angesammelte gehirnbildung nach dem
Motto je gebildeter sie mit 20 sind
desto geringer ist ihre Chance dass sie
mit 70 dement sind und das ist
mittlerweile anhand von großen
Datensätzen halbe Millionen Leute die
man untersucht hat in den 60ern noch mal
in den 70ern und dann noch mal jetzt und
dann noch mal 17 Jahre später und dann
geguckt hat wie ist denn der
Zusammenhang da kam das ganz klar raus
und warar mehrere große Studien nach dem
Motto was ist die beste demenzprophylaxe
die man machen kann Antwort in die
Schule gehen und was ist das schlimmste
was man machen kann Bildungsprozesse
stören und das genau tun Smartphones
nachweislich das war mir im Jahr 2012
schon intuitiv klar wenn man
Hirnforscher ist dann weiß man wie
Bildung und Gehirn wie das zusammenhängt
und deswegen habe ich schon 2012 von
digitale Demenz geredet mittlerweile
haben wir alle Daten der Welt die genau
das sagen es gibt mittlerweile sogar
englischsprachige Studien zu digital
Demenz ja also zu digital Demenz heute
Pfeifen das in der Wissenschaft die
Spatzen von den Dächern und so nach dem
Motto kann ich jetzt mich wirklich
entspannt zurücklehen ich kann es noch
nicht sonst würde ich auch das Interview
nicht geben ich bin s interessiert D den
Leuten klar ist es ist wirklich ernst
und wenn sie Blindheit Herzinfarkte
Schlaganfälle und Demenz zusammennehmen
dann haben sie alle medizinisch
wichtigen Dinge genannt die wir bei
unseren Kindern wirklich verhindern
wollen und die durch digitale Medien
eben vor allem Smartphones angeheizt
werden und das kann niemand wirklich
wollen also weg mit den Handys bei Kids
und erst viel später wenn sie etwas
größer sind ab 14 damit anfangen Herr
spitzer witiges Interview ich bedanke
mich ganz herzlich und wir müssen alle
mehr lesen ganz
dringend ich danke Ihnen
[Musik]
Gendern eine bundeseinheitliche Regelung
gibt es nicht Sachsen hat bereits 2021
entschieden dass Gender Sonderzeichen an
Schulen nicht verwendet werden dürfen in
anderen Bundesländern wird darüber
diskutiert an manchen Universitäten
drohen Studenten schlechtere Noten ver
nichtgendern dazu heute mein Gast
Professor Dr Josef Bayer er hatte den
Lehrstuhl für allgemeine und
germanistische Linguistik an der
Universität Konstanz Herr Bayern was ist
denn Objektiv gesprochen der Anspruch
des Gendern also des tatsächlichen
veränderns der Sprache guten Tag Frau
Hildebrand also objektiv gesprochen der
Anspruch ist dass die Öffentlichkeit
davon überzeugt werden sollte dass die
Sprache ungerecht ist warum ist die
Sprache ungerecht sie diskriminiert
Frauen und Minderheiten zu Gunsten der
Männer die Grundlage dabei ist die
Gleichsetzung von grammatischem
Geschlecht mit natürlichem Geschlecht
bei
Personenbezeichnungen also immer wenn
Personen im Spiel sind ist sozusagen ein
mailbers drin das ist sozusagen die
Behauptung dazu gibt es dann
verschiedene Strategien wie dem
beizukommen sei das ist die ständige
beidnennung der
Geschlechter Lehrerin und Lehrer die
Einführung von neuen Symbolen also
Lehrer genderstern innen dann drittens
die
Entpersonalisierung dass man statt
Lehrer sagt Lehrperson oder
Lehrkraft und schließlich auch die Wahl
des Partizips präsen also statt die
Forscher die
Forschenden das funktioniert aber nur im
Plural okay das sind in etwas die
Strategien die vorgesehen sind in der
gendersprache
ungerecht sagen sie wäre die Sprache
jetzt schauen wir uns das noch mal an
was z.B die Wilhelm Büchner Hochschule
für Fernstudium sagt die sagt also das
sind die Möglichkeiten richtig zu
Gendern und an manchen Hochschulen kann
man tatsächlich auch schlechtere Noten
erwarten wenn man dies nicht tut und da
hat dann die Universität genau das
aufgezählt es gibt sechs Möglichkeiten
offensichtlich wie man richtig gendert
jetzt zu Ihnen Herr Bayer als Linguist
wie empfinden Sie das persönlich wenn
gegendert wird für mich ist es natürlich
als Linguisten schlimm weil die
Vertreter dieser gendersprache einem
grundlegenden Missverständnis aufsitzen
von dem sie aber nicht von dessen
Falschheit sich nicht überzeugen lassen
weil sie aus rein ideologischen Gründen
nicht davon ablassen wollen von dieser
Gleichsetzung zwischen natürlichen
Geschlecht und grammatischenem
Geschlecht also sie haben irgendwie
nicht verstanden was im hinter Grund im
Sprachsystem los ist sag's mal so es
gibt in der Linguistik eine bedeutende
Unterscheidung von markierten und
unmarkierten ausdrücken das geht auf den
berühmten Linguisten Roman Jakobsson
zurück der das anhand der Phonologie
entwickelt hat aber wenn Sie schauen es
gibt die maskulinen Ausdrücke wie Lehrer
oder Pilot und dann gibt's die femininen
movierten also die abgeleitet Ausdrücke
wie Lehrerin oder Pilotin die zweiteren
sind markierte Ausdrücke und dieser
Unterschied zwischen markiert und
unmarkiert hat eine tiefe Verwurzelung
im Sprachsystem aber wenn Sie fragen was
ich persönlich empfinde wenn jemand
gendert dann kann ich nur sagen ja es
sind grundsätzliche Dinge über die das
System der Sprache nicht verstanden
worden oder sollten einfach willentlich
nicht anerkannt werden und das irritiert
mich ungemein dass selbst Fachkollegen
FachkollegInnen sich an diesem Spiel
beteiligen die zumindestens sollten es
besser wissen tun das aber nicht gucken
wir uns mal die Wörter an sich an sie
haben in einem Artikel geschrieben es
treten mit unter aber witzige Stilblüten
auf nennen sie mal
Beispiele da habe ich einiges auf Lager
auch also live Beispiele die ich erlebt
habe in
Rundfunksendungen z.B ein Bericht über
die Schwetzinger festpiel
der Journalist ging durch den Park und
er sagt er wurde von zwei musizierenden
begleitet also das Bild was vor meinen
Augen entsteht ist da ist links und
rechts jemand von dem Journalisten
gewesen und die haben gerade Flöte
gespielt oder gegeigt in Wirklichkeit
sollte das heißen er wurde von zwei
Musikern aus dem Orchester begleitet und
habe mit denen ein Interview geführt
aber im Radio hieß es er wurde von zwei
musizierenden begleitet also das ist
schon mal unglaublich lachhaft ja dann
gibt's solche Beispiele wie im Zimmer
lag ein toter Student das eigentlich ein
normaler sprachlicher Satz den ich so
irgendwie akzeptieren könnte wenn jetzt
Studenten Studierende die sind dann
heißt es im Zimmer lag ein toter
Studierender und das glaube ich ist
semantisch bizarr dann ein Kollege von
mir hat mal beobachtet die Operette der
Bettelstudent wird selten aufgeführt
würde dann rauskommen als der Bettel
Studierende wird selten aufgeführt das
sind schon ziemliche Entgleisungen ja da
wird es tatsächlich schon kritisch denn
es kommt ja dann auch zur Veränderung
der Wörter und da haben wir ein großes
Problem es ist aber unglaublich
verbreitet also z.B es gibt an den Unis
jetzt ein Studentenwerk und bei der
Verwendung von Studentenwerk denkt ja
niemand an Sex an das Geschlecht
derjenigen die dort sich irgendwas
abholen sollen das wird dann umbenannt
zu
studierendenwererk ja oder man müsste es
Doppeln Studenten und
studentinnenwerk das sind alles also ich
würde sagen Entgleisungen die an diesem
Punkt überhaupt zu nichts dienen also es
sind
Verrenkungen die sozusagen bei jedem
Gebrauch von von etwas was gender hat
Sexus ins Spiel bringt also das
natürliche Geschlecht wird sozusagen in
jedem Punkt eingeblendet diese
Veränderungen wenn man z.B dies
Sternchen einbaut Studenten Studentinnen
etc etc das wird ja auch dazu dass man
permanent nachdenken muss das ist ja
nicht der normale Sprechfluss den man
inne hat als Muttersprachler und dazu
zitiere ich den Sprachphilosophen den
sie mal genannt haben Paul grce der hat
von der Maxime der Quantität gesprochen
für finde ich sehr spannend er sagte
gestalte deinen Gesprächsbeitrag
mindestens so informativ wie es für den
anderen Zweck des Gesprächs nötig ist
steht da das Gendern also total entgegen
inem man diese Worte verändert und immer
zum Nachdenken anregen muss also zum
vorher nachdenken was darf ich denn
jetzt sagen ja ja diese Arbeit von Paul
grce das ist ein Engländer die ist sehr
bedeutend also in der Linguistik und
wenn man den Sprachgebrauch anschaut
dann muss man feststellen dass dort
Ausdrücke vorkommen bei denen jeder
sprachbenutzer weiß was sozusagen die
Bedeutung dieser Ausdrücke darstellt
wenn ich von Anwohnern Rede an einer
Straße oder von Lesern oder im
Krankenhaus von Patienten oder bei
Wahlen von Wählern dann weiß jeder dass
es sich dort nicht um reine
Männergruppen handelt sondern Anwohner
sind immer Männer und Frauen und W wer
auch immer Kinder und alles Mögliche was
dazu kommt so dass das Geschlecht an
diesem Punkt vollkommen irrelevant ist
das heißt die Doppelnennung wäre
überinformativ und das widerspricht der
kreismaxime der maximie der Quantität
das heißt ich sollte mich so äußern dass
es der jeweilig Situation angemessen ist
und das ist hier nicht der Fall weil ich
unangemessene Zusätze reinbaue
die niemanden an der Stelle interessiert
also wenn ich sag die Anwohner in dieser
Straße müssen ihr platet geben ob dort
Parkraum verringert wird dann ist es
vollkommen egal ob die Anwohner Frauen
oder Männer sind die sind beide befragt
gucken wir uns doch mal in diesem Sinne
auch die Situation an den Schulen an was
bedeutet das dann für Kinder wenn die
gerade die Sprache erlernt haben und
deren ja natürlich auch sich bedienen
wenn Sie das plötzlich immer umändern
müssen was bedeutet das für sie sie sind
ja immer noch im Erwerb der Sprache ja
die Kinder die Muttersprachler die in
die Schule kommen die haben ja ihre
Sprache eigentlich schon im Elternhaus
gelernt bzw also durch ihre natürliche
Sprachentwicklung haben sie die
Sprachkompetenz beim Eintritt in die
Schule schon
intus was die Schüler lernen müssen ist
die elementaren Regeln der Grammatik
sich bewusst zu machen Kinder lernen
z.B in der Schule etwas über Kasus also
welche Fälle es gibt die lernen etwas
über den Unterschied von Verbformen ob
etwas ein finites Verb ist oder ein
Infinitiv ist oder sie lernen etwas über
satzgrenzen über Hauptsätze und
Nebensätze und dergleichen das heißt das
sind Dinge die die Kinder schon können
aber es sollte Ihnen bewusst werden und
zwar deshalb weil sie ja irgendwie dann
zur Schriftsprache erzogen werden sollen
und die ganze Verflechtung von
Rechtschreibung und richtigen
Sprachgebrauch das wird ja in der Schule
in der grundsätzlichen Ausbildung
vermittelt wir reden jetzt nur von
Muttersprachlern ja und jetzt kommt die
gendersprache oben drauf das heißt also
sie müssen jetzt etwas was gar nicht zum
Sprachsystem dazu gehört dazu lernen
oder dazu aktivieren also sie müssen
nicht einfach nur einen nominalausdruck
haben sondern sie müssen immer dran
denken oh das ist ein maskulines Nomen
da muss ich ja geschwind ein feminines
Nomen noch dazu tun und das ist etwas
was sozusagen überhaupt nicht im
Sprachsystem verankert ist und damit
kommt etwas ins Spiel ich nenne das
Monitoring das heißt der eigene
sprachoutput der muss ständlich
überwacht werden was sage ich jetzt sage
ich jetzt etwas was sozusagen
unverfänglich ist oder sage ich etwas wo
ich sozusagen sofort die
gendergerechtigkeitsnorm einblenden muss
und das ist eine wahnsinnige Distraktion
ich weiß nicht ob das bekannt ist es
gibt Experimente da müssen Leute auf
einen Knopf drücken sobald sie ein Wort
hören in dem ein T vorkommt oder
irgendwas anderes oder ein bestimmter
Vokal o oder irgendwas auch immer
und wenn diese Aufgabe erfüllt werden
soll dann stellt sich raus dass auf die
Botschaft die vermittelt wird nicht mehr
gut aufgepasst werden kann sondern man
muss dauernd drauf fokussieren welcher
laut jetzt da z.B vorkommt sowas
ähnliches ist die genderei ich muss
sozusagen aufpassen wann kommt ein
maskulines Nomen vor und dann muss ich
geschwind etwas dazufügen was zur Ender
Gerechtigkeit führt nämlich ich muss die
feminine Form dazu tun oder ich muss
Ausweichen auf einen Ausdruck wie
leerkraft oder sowas um die
Entpersonalisierung durchzuführen das
kann ich mir sehr lebhaft vorstellen
also wenn man permanent konzentriert
darauf ist mache ich es richtig habe ich
die richtige Form dass man dann den
Kontext mit unter auch vergessen kann
bzw nicht richtig zuhören kann natürlich
also das ist ein unglaublicher
distraktor und es stellt sich heraus
dass ganz viele Leute dem überhaupt
nicht gerecht werden können selbst die
Verfechter der gendersprache die
sozusagen im
Neusprech reden die lesen ja meistens
ihre Texte ab wenn die spontan sprechen
schaffen das selber nicht ne also es
läuft darauf hinaus dass man eigentlich
so eine Art von gendersemiotik anwendet
das heißt ich flechte immer wieder wenn
es mir gerade einfällt ein Stern innen
ein oder ich flechte statt er nominale
sage ich ein Partizip wie die
Forschenden und dergleichen und damit
signalisiere ich sozusagen dass ich
politisch auf der korrekten Seite bin im
Einzelfall geht's überhaupt nicht mehr
darum diese gendergrammatik konsistent
durchzusetzen ich habe mal ein Flugblatt
des AStA gelesen das total gegendert
sein sollte in diesem Flugblatt waren
ungefähr ein Drittel aller Vorkommnisse
gendermäßig falsch das heißt sie waren
nicht gegendert die Leute selber die das
geschrieben haben haben das übersehen
und haben dann die normalen Formen
angewendet ja also sie selbst sind
sozusagen ihrem eigenen Anspruch nicht
gerecht geworden niemand wird dem
gerecht niemand wird dem gerecht diese
end Form also die Mitarbeitenden ja was
er überall vorkommt es wird überall
jetzt geschrieben die
Mitarbeitenden das ist ja vollkommen
sinnlos wenn das im Singular verwendet
wird weil dann heißt es ja der
Mitarbeitende oder die Mitarbeitende ja
als z.B in der Stadtverwaltung der Stadt
Konstanz gibt's eine telefondurchsage
oder die gab's bis vor kurzem sie werden
mit dem nächsten Mitarbeitenden
verbunden das ist ungefähr das gleiche
wie wenn Sie sagen würde sie werden mit
dem nächsten Mitarbeiter verbunden weil
die end Form überhaupt nichts bringt das
heißt die Leute die diese Aufnahme
gemacht haben für die Telefonansage die
haben das nicht gerafft dass diese end
Form nur zur Anwendung kommen kann im
Plural die Mitarbeitenden ja also sich
selbst absurd um geführt natürlich also
sowas finden sie andauernd ein Kollege
von mir der an der UN
gearbeitet hat der hat jede Menge
Dokumentationen das selbst in
akademischen Diskursen die Leute die
Gendern wollen dauernd diesen Fehler
machen sehr interessant ich habe auch
noch einen anderen Fall gefunden und
zwar in einem Landkreis in Niedersachsen
da gilt ab sofort die weibliche Anrede
und zwar für alle also auch für
männliche Mitarbeiter da heißt es dann
so soll dem herrschenden
Geschlechterverhältnis Rechnung getragen
werden also Dezernentin statt
Dezernent was ist das in ihrem Sinne was
was ist das für ein Ausdruck ich kann
dazufügen das hat die Universität
Leipzig schon vor Jahren gemacht also
alle ihre Professoren waren dann alle
Professorinnen das hat einen
unglaublichen Lacher im ganzen Land
gegeben aber um mal einfach
klarzustellen man kann nicht einfach die
weibliche Form gegen die männliche
austauschen nämlich aus just dem Grund
den ich vorher genannt habe die
weibliche Form ist die markierte Form
und die zeichnet nur Frauen während die
männliche Form die unmarkierte Form ist
und die bezeichnet sowohl Männer als
auch Frauen je nach Kontext natürlich da
gibt's ein schönes Beispiel das hat eine
Kollegin von mir in einer Publikation
diskutiert ich kann z.B bei solchen
Koordinationen sagen wie Hans ist ein
schlechter Lehrer aber helene ist eine
gute oder ich kann sagen Hans ist ein
schlechter Lehrer und Helene auch es
wird dann verstanden und Helene ist auch
eine schlechte Lehrerin jetzt drehen Sie
das mal um helene ist eine gute Lehrerin
aber Hans ein schlechter es geht
überhaupt nicht das grammatisch total
daneben oder helene ist eine gute
Lehrerin und Hans auch das erklärt den
Hans zu einer Frau Helene ist eine gute
Lehrerin und Petra auch ja das ist okay
aber ich kann nicht sagen helene ist ein
gute Lehrerin und auch das zeigt doch
also dass Lehrerin eine markierte Form
ist die einen festnagelt auf das
weibliche Geschlecht während Lehrer das
nicht tut oder nicht unbedingt tut also
wenn ich sag das ist die Apotheker
Rundschau ein Heft oder sowas dann kann
sich egal ob der Apotheker ein Mann ist
oder eine Frau ist oder der
Apothekerverband aus Frauen und Männern
besteht das ist an dem Punkt vollkommen
wur
wenn ich schreiben würde das ist die
Apothekerinnen Rundschau ja dann würde
ich sagen gut dass so in dieser
Rundschau schreiben was weiß ich nur
weibliche Apotheker das zeigt doch den
Unterschied und wenn man jetzt verordnet
dass alle Personen in einer Institution
nur noch mit der weiblichen Form
angesprochen wird oder auf sie referiert
wird dann erklärt es dass alle diese
Leute Frauen sind sehe ich persönlich
als problematisch absolut putzig
mhm Herr Bayer da kommen wir zu dieser
wichtigen abschließenden Frage können
Menschen denn einfach eine Sprache
verändern ist denn die Sprache sozusagen
von Menschen gemacht also ich habe
darüber geschrieben das Problem was ich
hier eröffnet ist dass die meisten Leute
gar nicht wissen wovon sie reden wenn
sie Sprache sagen Sprache besteht ja
nicht nur einfach aus Wörtern einem
Lexikon sondern Sprache ist ja viel mehr
so es ist ja das ganze System der
Grammatik und natürlich wenn ich jetzt
neue Gegenstände bekomme neue
Gegenstände treten in meine Lebenswelt
ein dann bekomme ich neue Wörter und die
Wörter die werden dann irgendwie
eingepasst in das was der lexikalische
Bestand der Sprache ist und dann gibt's
halt Desktop online oder was auch immer
also aus dem Englischen meistens aber
wenn Sie jetzt an sowas denken wie das
pronominalsystem ja dann kann man nicht
einfach ins pronominalsystem eingreifen
und sagen ja das ändere ich jetzt alles
dann habe ich keinen genusbezug mehr bei
den Pronomina und ich habe es mal so
gesagt wenn sich das durchsetzen würde
dann würden bei einer Kommunikation wie
z.B bei Piloten oder bei fluglotzen
könnte man voraussehen dass es zu
Flugzeug abstürzen kommt weil man sich
nicht mehr eindeutig ausdrücken kann es
gibt auch solche Fälle da fallen jede
Menge genderern die Leute drauf rein es
gibt
pronominalformen oder indefinit
Pronomina in der Sprache wie niemand
oder jemand oder auch das Fragewort wer
ja die sind alle maskulin die sind
intrinsisch maskulin können nicht die
feminine Form annehmen also ich muss
sagen jeder der im deutschen Unterricht
nicht genügend aufgepasst hat muss die
Klasse wiederholen
das bezieht sich auf Kinder jeglichen
Geschlechts oder ein tolles Beispiel war
mal das wer hat im Bart seinen
Lippenstift vergessen also Leute die
einen Lippenstift im Bart verwenden sind
so gut wie immer Frauen aber es heißt
wer hat seinen Lippenstift im Bad
vergessen und nicht wer hat ihren
Lippenstift im Bad vergessen diese Form
wer hat ihren Lippenstift im Bart
vergessen hat natürlich eine Inter tion
aber das bedeutet nicht dass ich das ihr
auf den wer bezieht sondern jemand
anders also wer hat Petras Lippenstift
im Bart vergessen das wäre sozusagen die
richtige Interpretation das zeigt also
dass bestimmte Ausdrücke in der Sprache
festgeklopft sind auf das maskuline
Geschlecht also maskulines Genus nicht
Sexus sondern maskulines Geschlecht und
wenn man sich vorstellt das wird alles
ja das ist ein ein riesiges Projekt das
wird alles geändert und ich garantiere
dass die Leute die wir haben ja Sprecher
aller Schattierungen ja die alle die
gleiche Sprache sprechen müssen die
könnten das niemals bewältigen weil wenn
sie sich mit einfachen Leuten mal
unterhalten und die Grammatik Kenntnisse
dieser Leute austesten und stellen Sie
fest dass es einfach absolut eine terra
Inkognita ist die Leute können nicht
grammatisch denken die verwenden die
Sprache spontan automatisiert aber sie
können nicht die Regeln ihrer Grammatik
denken dazu braucht man Experten also
deshalb gibt's ja Linguisten mhm Herr
Professor Bayer ein Abschluss noch ihre
Empfehlung die Sprache ist nicht
ungerecht deswegen einfach das Gendern
lassen sein lassen ja natürlich also bei
klarem nachdenken wird man sagen das ist
ein Projekt das absolut an die Wand
fährt Sprachen verändern sich natürlich
historisch aber nicht das was hier die
gendersprache ist das ist keine
natürliche
Sprachentwicklung natürliche
Sprachentwicklung wie z.B die Entstehung
der Artikel im Deutschen ja die gab's ja
früher nicht das ist ein Prozess der
sich vollkommen unbewusst hinter dem
Wissen der Menschen vollzieht und über
längere Zeit hinweggeht
das ist eine vollkommen andere
Geschichte oder soziale Verwerfungen die
dazu er führen dass bestimmte Ausdrücke
die früher ganz normal waren auf einmal
einen peorativen Geschmack bekommen wie
z.B wieb also oder was dann Weib wird
peorativ während Frau was früher eine
hochgestellte Frau war ist jetzt also
sozusagen die normale Frau ja also das
sind Verschiebungen die die sich über
lange Zeiträume hinweg in der Sprache
vollziehen diese gendersprache die hat
alle
Eigenschaften die genau nicht für sowas
sprechen also ein natürlicher
Sprachwandel ist es nicht das heißt die
Sprache sollte natürlich bleiben und
sich natürlich
weiterentwickeln natürlich das macht sie
auch die Sprache entwickelt sich ja auch
natürlich die geht vorbei an dieser
genderreihe da garantiere ich ja vielen
Dank für das Gespräch und ich wünsche
ihn noch einen guten Tag ja danke schön
war mir eine
[Musik]
Freude das Lehrerzimmer unsere Sendung
bei kontrafunk rund um das Thema Schule
und Bildung geht dem Ende zu und wenn
sie selbst etwas dazu berichten haben
als Lehrer als Elternteil oder als
Schüler dann schreiben sie uns sehr
gerne per E-Mail an unter
[email protected] am
Mikrofon sich für heute Camilla
Hildebrand
[Musik]
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[Applaus]
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