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Wenn es um Steuern und Abgaben geht, dann ist Deutschland eh schon spitze.
Aber der konservative, also konservative, Seeheimer Kreis der SPD fordert jetzt weitere
Steuererhöhungen.
Ja, das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
In einem der teuersten Steuern- und Abgabenländer der Welt wird nochmal weitere Steuererhöhungen
gefordert.
Daneben kommt aber auch noch die Forderung und wir müssen dann gleichzeitig den Mindestlohn
erhöhen.
Für mich die große Frage, ist die SPD noch eine Arbeitnehmerpartei oder ist sie jetzt
vollends die Bürgergeldpartei geworden?
Denn andere Forderungen, die vor allem die Arbeitnehmer wirklich entlasten könnten,
da spart man sich vieles aus.
Und wir schauen uns jetzt die neuesten Forderungen des Seeheimer Kreises an, dem auch Lars Klingbeil
angehört, wo man ganz klar sagen kann, konservativ ist es nicht und steuerpolitisch oder realsteuerlich
haben die Leute einfach keine Ahnung, was sie da gerade wieder fabrizieren.
Herzlich Willkommen zu einem neuen Video hier von Steuern mit Kopf auf YouTube.
Mein Name ist Roland Lierz und ja, ich musste schon wirklich herzhaft lachen, als mir heute
kurz nach dem Aufstehen diese Nachricht in den Feed reingespült worden ist und zwar
heißt es hier an der Stelle, konservative Sozialdemokraten wollen Spitzensteuersatz
heben, arbeitende Mitte entlasten.
Ja, das ist mal wieder so etwas, wo man ganz klar sagen kann, da hat sich der sogenannte
Seeheimer Kreis doch durchaus ein bisschen verkalkuliert.
Denn die Forderungen, die am Ende hier kommen, sind natürlich mehr als fragwürdig.
Einmal Steuersatzanpassung, gleichzeitig aber Anhebung des Mindestlohns.
Aber wer ist eigentlich dieser Seeheimer Kreis erstmal?
Also der Seeheimer Kreis ist so eine Art konservativer oder pseudo-konservativer Verein, der zumindest
sich immer wieder dann äußert, wenn man den Eindruck hat, jetzt läuft es bei der SPD
richtig schief.
Ich muss aber dazu sagen, vieles von dem, was gerade schief läuft, ist vielleicht auch
auf den einen oder anderen Politiker zurückzuführen, der Teil des sogenannten Seeheimer Kreises
ist.
Wie zum Beispiel auch unser Spezialist hier, Lars Klingbeil.
Lars Klingbeil, ja selbst ernannter Steuerspezialist und Steuererhöhungsweltmeister, da aber auch
im selben Bund hier zum Beispiel mit Johannes Kahrs, den viele vielleicht aus dem Cum-Ex-Verfahren
kennen, oder zum Beispiel auch Sigmar Gabriel und Pierre Steinbrück und Martin Schulz,
die, sag ich mal, nicht so einen eher rühmlichen Abgang hatten.
Des Weiteren auch hier zum Beispiel noch Thomas Oppermann, die man so aus den Medien, zumindest
der Vergangenheit, kennt.
Ganz klar ist an der Stelle aber auch, dass man hier sagen muss, dieser Seeheimer Kreis
mit seinen Forderungen ist durchaus fragwürdig.
Zum einen soll ja der Steuersatz hier, der Spitzensteuersatz von 45 auf 48 angehoben werden,
Prozent, gleichzeitig soll natürlich auch die Progression angepasst werden.
Hier ist vor allem der spannende Punkt, wo man sagen kann, wann greift eigentlich diese
42 Prozent.
Also es geht hier um den Grenzsteuersatz, der am Ende hier greift ab ca. 80.000 Euro brutto
bei Singles oder bei Zusammenveranlagten bei ca. 175.000 Euro.
Topverdiener aktuell zahlen ab 278.000 Euro einen Spitzensteuersatz von 45 Prozent, der
jetzt angehoben werden soll, auf 48 Prozent.
Wie weit aber natürlich hier vor allem auch der Seeheimer Kreis von der Realität entfernt
ist, zeigt sich vor allem in der Forderung hier auch, mit diesem Strategiepapier wollen
wir unseren Beitrag dazu leisten, den politischen Kompass der SPD wieder wahrnehmerstärker
auf die arbeitende Mitte dieses Landes zu richten.
Da muss man ganz klar sagen, wer es glaubt.
Denn in dem Zusammenhang ist nämlich die zweite Forderung, nämlich nicht durch Steuererhöhungen,
was übrigens dazu führt, dass immer mehr Topverdiener oder auch sage ich mal Ingenieure,
Ärzte und so sagen, nee, Deutschland, no way, ich bin weg, sondern an der Stelle es
auch dazu führt, dass man sagt, hey, wir erhöhen an der Stelle den Mindestlohn.
Jetzt ist es aber so, dass die SPD am Ende wirklich wenig daran interessiert ist, was
für dich zu tun.
Hintergrund ist natürlich zum einen, weil sie nur davon lebt, dass es dir schlecht geht.
Anders als zum Beispiel bei unserem Kooperationspartner für das heutige Video, und zwar Freedom24,
die zum Beispiel dir aktuell 5,6 Prozent auf deine Euroeinlagen zahlen und bis zu 8 Prozent
auf US-Dollar.
Hier gibt es aktuell eine große Auswahl an Aktien-ETFs und Aktienoptionen, plus dazu
kriegst du noch Aktien geschenkt im Großen und Ganzen, wenn du hier bei Freedom24 einen
bestimmten Mindestbetrag einzahlst, 300 bis 800 US-Dollar je Aktie, die Aktion läuft
noch bis zum 31.
Oktober.
Und auch ich selbst nutze ja Freedom24 mittlerweile als mein Depot, hier zum Beispiel mal ein Überblick
über meine Aktien BMW, Evonik, Rheinmetall, Volkswagen, aber auch zum Beispiel ein E-Sport-ETF,
dann zum Beispiel Lockheed Martin, NVIDIA und ein REIT, aber hier zum Beispiel aktuell
in meinem Aktienportfolio hier circa im Großen und Ganzen 6.700 Euro, gleichzeitig aber auch
an der Stelle hier in meinem Festgeldvolumen habe ich nochmal 10.500 Euro, also circa aktuell
17.000 Euro hier bei Freedom24 investiert.
Das bedeutet, dort bekommst du mehr Rendite als von der SPD, denn die SPD hat sich mal
wieder auf die Mogelpackung eingelassen.
Ich möchte dir heute mal was vorstellen.
Die SPD will also versuchen, wieder die Arbeiterpartei zu werden, also im Grunde der AfD den Titel
hier abzulehnen, denn laut aktuellen statistischen Erhebungen ist die neue Arbeiterpartei schlicht
und ergreifend die AfD und jetzt könnte man hier hergehen und sagen, hey liebe Leute,
wir machen jetzt mal einen wirklich krassen Move.
Aktuell liegt hier der Mindestlohn bei circa 12,40 Euro, was am Ende bedeutet, ich habe
es einfach mal durchgerechnet.
Nur mal so, bei 12,40 Euro circa hier sind wir bei 2150 Euro Brutto-Arbeitnehmerlohn.
Das führt am Ende dazu, dass hier vor allem das die Abgaben sind, Lohnsteuer 136, übrigens
pro Monat, das pro Jahr und dann nochmal Summe der Sozialabgaben hier plus entsprechend
natürlich der Renten, Arbeitslosen, Kranken- und Pflegeversicherung.
Insgesamt bleiben also von 2150 Euro übrig hier circa 600 Euro weniger.
Jetzt ist es so, die SPD muss man sagen, ist durchaus, ich würde sie nicht direkt als
Lüge bezeichnen, aber als offenbare Fehlinterpretation der steuerlichen Regelungen, denn was passiert
jetzt, übrigens nochmal so zur Info auch, der Arbeitgeber zahlt obendrauf hier übrigens
nochmal 440 Euro Sozialabgaben im Grunde für dich, die dir im Grunde nicht am Bruttolohn
Also haben wir hier circa schon mal 1000 Euro, die wir übrigens haben als Nebenkostenbestandteile,
die entweder du oder der Arbeitgeber auf seine Kappe nimmst.
Das jetzt mal dazu.
Was passiert jetzt aber, wenn wir den Mindestlohn anpassen?
Bei selber Arbeitszeit, bei selben Bedingungen, mal im Grunde 15 in dem Fall, was jetzt aktuell
auch der Seeheimer Kreis fordert, wären wir plötzlich bei einem Bruttolohn des Arbeitnehmers
von 2600 Euro.
Jetzt sagst du, boah cool, das ist ja super.
Davon gehen jetzt aber 229,50 Euro weg an Lohnsteuer plus natürlich nochmal hier Rentenversicherung
usw.
Das heißt, du hast hier im Endeffekt circa 300 Euro mehr, obwohl du 450 Euro pro Monat
mehr im Grunde verdienst.
Dasselbe aber auch beim Arbeitgeber, der hat im Grunde hier dann eine Zusatzbelastung von
aktuell hatten wir hier 2500 oder 2600 Euro, der hat eine Mehrbelastung dann von circa
entsprechend 600 Euro auch nochmal.
Also was passiert am Ende?
Man trügt hier über zwei Dinge hinweg.
Zum einen erhöht man die Steuereinnahmen, wenn man jetzt den Grundfreibetrag nicht anpasst,
plus die Sozialabgaben gehen durch die Decke und damit hat man das Problem Rentenversicherung,
Arbeitslohnversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung plus hier nochmal arbeitgeberseitig
im Grunde circa 700 Euro bzw. in dem Fall sogar knapp 1300 Euro Abgaben anstelle von vorher
im Grunde 1000 und 1000 ungefähr, also 1020 Euro, um so ein bisschen genauer zu sein.
Bedeutet am Ende, diese Mindestlohnerhöhung führt am Ende nicht dazu, dass du nennenswert
mehr in der Tasche hast, denn würde man wirklich an deine finanziellen Situationen
interessiert sein, würde man zum Beispiel hergehen und wie gesagt, das ist nur ein Vorschlag,
der ist relativ easy auch umzusetzen, weil dann viele sagen, ja Roland, das ist doch
so kompliziert.
2150 ist der Lohn, den im Großen und Ganzen jemand beim Mindestlohn aktuell verdient,
Vollzeit.
Wenn man hergehen würde und wirklich am Arbeitnehmer interessiert wäre, würde man sagen, okay,
wir nehmen schon einmal hier einen Grundfreibetrag zum Beispiel von 2000 Euro brutto, also 2000
Euro Grundfreibetrag.
Dann würdest du hier schon mal 136,50 Euro mehr bekommen, plus, wenn man hier hergeht
und sagt, okay, man würde zum Beispiel auch diese Summe der Sozialabgaben hier wegnehmen,
dass im Grunde Arbeitgeber bist, was sich 2000 Euro keine Sozialabgaben bezahlt, wären
das hier circa 600 Euro mehr, die jeder Arbeitnehmer, der Mindestlohn bezieht, im Großen und Ganzen
hier zur Verfügung hätte.
Sofort.
Das könnte man zum 01.01.25 locker umsetzen, ohne dass es einem wehtut, denn, jetzt kommen
wir zum wichtigen Punkt, dass man sagt, ja Roland, aber die bekommen doch alle eine Gegenleistung
dafür.
Sind wir mal ehrlich, jemand, der sein Leben lang zum Mindestlohn arbeitet, der wird immer
subventioniert werden müssen über Steuergelder, sei es über die Grundsicherung in der Rentenversicherung,
sei es über den Zusammenhang natürlich auch Bürgergeld, Arbeitslosengeld und sonstiges.
Das heißt, hier werden immer steuerliche Subventionen laufen.
Und dann könnte man natürlich Move 1 machen, okay, man hätte dann tendenziell mehr brutto
zur Verfügung.
Und der Mindestlohn ist noch ungedeckelt und dort könnte der Seeheimer Kreis, der sich
ja, ich zitiere hier, jetzt im Grunde Frau Ezra Limbacher, die hier sagt, mit diesem
Strategiepapier wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, den politischen Kompass der
SPD wieder wahrnehmbar stärker auf die arbeitende Mitte dieses Landes zu richten.
Und da muss man ganz klar sagen, das ist die Mitte, wenn man der den Grundfreibetrag im
Grunde hat.
Und wenn man die Statistiken anschaut, gibt es ja auch Bundestagsanfragen dazu, dann wird
man sowieso sehen, dass gerade diese Personen, die bis 30.000 Euro im Jahr verdienen, sowieso
keinen nennenswerten Beitrag zum Lohnsteuereinkommenssteueraufkommen im Allgemeinen zahlen.
Und auf die paar Millionen kann man ja auch verzichten.
Deswegen sage ich jetzt auch mal zurück und zitiere hier auch entsprechend Ezra Limbacher,
die nämlich auch sagt, machen statt meckern, das ist unser Weg.
Dann macht und meckert nicht und entlastet am Ende wirklich die Arbeitnehmer, die zumindest
nun arbeiten und stellt sie von der Steuerpreis, Lohnsteuer und von den Sozialabgaben.
Denn dann würdet ihr wirklich, ohne im Hintergrund wieder Mehreinnahmen zu generieren, etwas
für die entsprechenden Arbeitnehmer tun.