Die aktuellsten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich einst etwas Dramatisches im Sonnensystem abgespielt hat: Vor Milliarden von Jahren drang ein fremder Stern in unsere Heimatwelt ein – und kam unserem Zentralgestirn dabei näher als es die Voyager-Sonden heute sind! Und tatsächlich dürften die Folgen des stellaren Besuchers noch immer nachwirken: Denn immerhin hat er nicht nur die Bahnen der transneptunischen Objekte drastisch verändert – sondern auch die Monde der großen Gasplaneten maßgeblich beeinflusst! Aber wie hat sich die Sternpassage im Detail abgespielt? Warum besaß sie einen solch großen Einfluss auf das Gefüge des Sonnensystems – und welche Lehren können die Experten aus dieser einzigartigen Begegnung ziehen?
die aktuellsten Forschungsergebnisse
deuten darauf hin dass sich einst etwas
Dramatisches im Sonnensystem abgespielt
hat vor Milliarden von Jahren drang ein
Fremder Stern in unserer Heimatwelt ein
und kam unserem Zentralgestirn dabei
näher als es die voyageronden heute sind
und tatsächlich dürften die Folgen des
stellaren Besuchers noch immer
nachwirken denn immerhin hat er nicht
nur die Bahnen der tonischen Objekte
drastisch verändert sondern auch die
Monde der großen Gasplaneten maßgeblich
beeinflusst aber wie hat sich die
sternpassage im Detail abgespielt warum
besach sie einen solch großen Einfluss
auf das Gefüge des Sonnensystems und
welche Lehren können die Experten aus
dieser einzigartigen Begegnung ziehen
weit weiter die beiden nasaonden der
Voyager one und two wenn es um die Frage
nach den entlegendsten Außenposten der
Menschheit geht füht kein Weg an den
weltbekannten schwestersondten vorbei
kein Wunder denn obwohl sich die
baugleichen Raumflugkörper im Jahr
1977 eigentlich nur ins All begeeben
hatten um neue Information über die
äußeren Planeten des Sonnensystems zu
sammeln sind sie mittlerweile bis in den
interstillaren Raum vorgedrungen in
Zahlen ausgedrückt bedeutet das nichts
anderes als dass Voyager one und two nun
mehr eine unglaubliche Distanz von
24,6 bzw 20,6 Milliarden Kilometer
zwischen sich und die Sonne gebracht
haben und während uns die voyersonden
dabei nie daage gewesene Einblicke in
unerforschte kosmische Welten schenken
sollten wir nicht vergessen dass es auch
genau anders herum geht denn tatsächlich
legt eine neue Forschungsstudie den
erstaunlichen Schluss nahe dass einst
ein Fremder Stern in das Sonnensystem
vorgestoßen ist und dabei den Abstand
der mittlerweile zwischen unserem
wirtsternen und den vogesonen vorhercht
deutlich unterboten hat aber was hat es
überhaupt damit auf sich und wieso
könnte uns die sternpassage dabei helfen
einige quälende Rätsel unseres
heimatsystems zu knacken nun um dies zu
verstehen müssen wir einen kleinen
Abstecher in die Welt der Monde des
sonnensystemswagen und uns vor Augen
führen dass diese mitunter vollkommen
gegensätzliche Charakteristiken an den
Tag legen denn einerseits werden da die
Trabanten die sich so verhalten wie man
es eigentlich erwarten würde dazu gehört
auch der Erdmond der unseren blauen
Heimatplaneten pro Grad umläuft also der
Rotationsrichtung der Erde folgt doch
unterm Strich gilt dieses Schema nicht
für alle Trabant des Sonnensystems denn
die äußeren planetenwelten wie etwa
Jupiter und Saturn besitzen auffallend
viele Begleiter die sich einfach gesagt
verkehrt herum und fachlich korrekt
ausgedrückt retrograd um ihre planetaren
Fixpunkte bewegen sprich die retrograden
Monde Kreisen entgegen der
Rotationsrichtung ihrer Planeten und das
meist auch noch auf stark geneigten
elliptischen Orbits und dabei halten
sich die gegensätzlichen mondmuster
keineswegs die Waage ganz im Gegenteil
denn im Falle des Jupiters zählen die
Experten 71 retrograde Trabanten wähend
der mächtige Gasriese gleichzeitig nur
16 prrade Satelliten sein eigen nen im
saturnsystem fallen die Unterschiede
sogar noch deutlicher aus hier liegt das
Verhältnis von retrograden zu
progradenmonden bei 100 Z
22 woher stammen die
retrogradenmonde wie sind die
Hintergründe dieser unerwarteten
Konstellation also zu erklären na ja
kurz und knapp gehen die Experten schon
länger davon aus dass die retrograden
Monde salop gesagt zugezogene sind im
Gegensatz zu ihren prograden
Gegenstücken sind diese Satelliten
nämlich nicht zusammen mit ihrem
Planeten entstanden sondern haben sich
an einer ganz anderen Stelle des
Sonnensystems ausgebildet im Detail
verordnen die Wissenschaftler die
entstehungsregion dieser Trabanten im
mitlegenen creepergürtel und somit in
einem ringförmigen Areal jenseits der
Neptunbahn die Forscher gehen davon aus
dass hier die Wurzeln der meisten
Kometen mit mittleren en liegen und auch
die Objekte die später zu retrograden
Monden wurden müssen auf irgendeine
Weise aus dem creepergöttel
hinausgeschleudert worden und in den
gravitativen Einflussbereich der großen
Gasplaneten geraten sein aber was führte
dazu diesbezüglich haben die Astronomen
lange Zeit auf die Wanderschaft des
Jupiters verwiesen gemäß dieser Theorie
hat sich der Jupiter ursprünglich weiter
außen gebildet und wanderte anschließend
allmählich nach innen besagte Wanderung
wurde erst durch die Entstehung des Sat
s umgekehrt wodurch sich der König
unseres Planetensystems letztlich auf
seiner heutigen Bahn etablierte die
vorangegangene Passage hatte allerdings
keinem gemächlichen Spaziergang
geglichen sondern eher dem
sprichwörtlichen Elefanten im
Porzellanladen denn während der Jupiter
wie eine überdimensionale Abrissbirne
durch das frühe Sonnensystem fegte löste
er eineen massenkarambulage zahlloser
Planetesimale also planetenkeime aus auf
diese Weise wurde das innere
Sonnensystem praktisch le leer gefegt
und schaffte somit überhaupt erst den
Platz für eine zweite entstehungswelle
von kleinen gasarmen Gesteinsplaneten
während es ohne die Wanderung des
Jupiters also vielleicht weder die Erde
noch die übrigen terrestrischen Planeten
des Sonnensystems gegeben hätte sollen
auch die retrograden Monde ein Relikt
dieses brachialen Ausfluges darstellen
doch leider besitzt diese Annahme aber
auch einen kleinen und doch sehr
entscheidenden Haken denn sie ist nicht
dazu in der Lage alle Eigenschaften der
fragilen Monde zu erklären aus diesem
Grund suchten das Team um Susann
pfalzner vom Forschungszentrum Jülich
und die Kollegen der niederländischen
Universität Leiden nach alternativen
Erklärungsansätzen und legten ihr
Augenmerk dabei auf den nahen Vorbeiflug
eines Fremden
STZ ein strahlender Besuch mit Folgen
wie bereits erwähnt endet unser
Sonnensystem nicht mit dem Neptun denn
tatsächlich kennen die Forscher
mittlerweile mehrere tausend
Himmelskörper die ihre Bahnen durch die
transneptunischen Gefilde ziehen es wird
sogar vermutet dass sich dort ztausende
Himmelskörper tummeln die einen
Durchmesser von mehr als 100 km besitzen
aber überraschenderweise bewegen sich
viele transneptunische Objekte auf
exzentrischen Bahnen die gegenüber der
gemeinsamen Bahnebene der Planeten im
Sonnensystem geneigt sind um nun die
Hintergründe dieser speziellen
bahneigenschaften aufzudecken führte
pfalsner gemeinsam mit ihrem Jülicher
Kollegen amid gowind und Simon portegis
von der Universität über 3000
Computersimulationen durch am Ende der
Forschungsstudien deren Ergebnisse in
den Fachzeitschriften nature astronomy
und the astrophysical Journal letters
veröffentlicht wurde stand schließlich
die Erkenntnis dass die seltsamen Orbits
der transnetunischen Objekte tatsächlich
auf den Einfluss eines Fremden Sterns
zurückzuführen sein könnten die drei
Astrophysiker fanden heraus dass sich
auf diese Weise sogar die Bahnen sehr
weit entfernte Objekte wie etwa die des
Zwergplaneten Sedna erklären lassen im
Jahr 2003 entdeckt umläuft sner die
Sonne auf einer hochgradig elliptischen
Umlaufbahn die ihn bis auf 1007
astronomische Einheiten von unserem
Mutterstern wegführt als regelmäßiger
Zuschauer weißt du natürlich dass eine
astronomische Einheit den mittleren
Abstand zwischen Sonne und Erde also
rund 150 Millionen Kilometer entspricht
folgt man nun aber den Ausführungen von
pfalzner und Co können die Nachwirkungen
der stellaren Tuchfühlung auch die
Charakteristiken von Objekten Schlüsseln
die sich auf Bahnen bewegen die fast
senkrecht zu den Planetenbahn stehen das
gleiche gilt in das auch für 2008 kv42
und 2011 kt19 die sich in
entgegengesetzte Richtung zu den
Planeten bewegen im Detail setzt die
entsprechende Erklärung einen Stern
voraus der etwas leichter als die Sonne
war genauer gesagt bewegen wir uns hier
in einer Größenordnung von rund 0,8
Sonnenmassen dem Modell zufolge flog
dieser in einem etwa 70° gegen die
planetenebene geneigten Winkel vorbei
und kam der Sonne dabei bedeutend näher
als es die beiden Voyagers sonen aktuell
sind denn während diese wie erwähnt nun
24,6 bzw 20,6 Milliarden Kilometer von
unserem Mutterstern entfernt sind dürfte
sich der sternbesuch der Sonne bis auf
16,5 Milliarden Kilometer angenähert
haben diese Distanz von umgerechnet 110
Astronomischen Einheiten entspricht
etwas weniger als dem vierfachen Abstand
zwischen dem Neptun und der Sonne und
sie war in eine Reihe von entscheidenden
schwerkraftturbulenzen geknüpft im
Rahmen des Modells schleuderten besagte
Turbulenzen zwar die meisten Objek im
Außenbereich des Sonnensystems noch
weiter nach außen oder sogar gänzlich
hinaus doch im selben Atemzug wurden
auch gut 7% der transneptunischen
Brocken nach innen katapultiert und
während 7% zunächst nach nicht viel
klingen mag reden wir hier doch noch von
bis zu 10 Millionen Objekten von 100 km
Größe bzw von bis zu 10 000 Objekten die
größer als 1000 km sind und einige davon
so die Annahme fanden sich letztlich in
den Regionen rund um die äußeren Gas
Planeten Jupiter Saturn Uranus und
Neptun wieder wo sie gravitativ als
Monde eingefangen wurden selbst das
erwähnte Verhältnis von prograden zu
retrograden Monden ließ sich mit der
Simulation reproduzieren denn in der
jupiterregion war die Wahrscheinlichkeit
dafür dass die transneptonischen Objekte
in einem retrograden Orbit landeten etwa
30 Mal höher als für den progradenfall
ganz ähnlich sah es im saturnsystem aus
und obwohl die meisten dieser
Neuankömmlinge später wieder aus ihren
neuen Umlaufbahn herausbefördert wurden
blieben doch genug zugezogene übrig um
die heutige Riege der irregulären Monde
zu etablieren dabei zeichnen sich die
irregulären Monde aber nicht nur durch
ihre meist retrograden Bahnen aus
sondern auch durch die größeren
Neigungen Exzentrizitäten und
Entfernungen ihrer Orbits und wenn es
nach den Wissenschaftlern geht so
besteht die eigentliche Schönheit Ihres
Modells in seiner Einfachheit denn
immerhin ist eine einzige Ursache dazu
in der Lage so viele offene Fragen zu
unserem Heimatsystem zu beantworten
abseitsdessen ist es aber sogar denkbar
dass es unser Sonnensystem ohne den
nahen Vorbeiflug eines anderen
nachbarsterns in dieser Form niemals
gegeben hätte so fußt eine weitere
spannende these auf dem Ansatz dass vor
rund 4 Milliarden Jahren ein
sonnengroßer Stern das junge
Sonnensystem passierte und dabei ein
Großteil der urwolke mit sich riss laut
ffalsner wurde die protoplanetare
Scheibe im Zuge dessen förmlich
verstümmelt wodurch sich die Masse der
creepergüttelregion auf rund 1% ihrer
ursprünglichen Masse
reduzierte was in grauer Vorzeit also
noch eine beinahe Katastrophe war ist
heute ein plausibler Ansatz um die
Flugbahnen vieler transneptunischer
Objekte und die dünne Besiedlung des
creepergürttels zu erklären und wenn du
nie wieder ein Video von uns verpassen
willst gibt es keinen plausibleren
Ansatz als jetzt auf den aboutton zu
klicken werde sehr gern Teil unserer
Community um von nun an immer auf dem
neuesten Stand zu bleiben bis bald