WERTVOLLE HÖRSPIELE AUF CASSETTE UND LP - J E T Z T - VERKAUFEN !!!! #vinyl #discogs

HOR MAL ZU HORSPIELE & CO
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24.10.2024
Hörspiel, du bist meine Liebe, ich kann mit dir schweben, mit all deiner Fantasie.
Hörspiel, du bist mein Leben, ja, genau.
Das gilt natürlich nach wie vor für mich, für Dani und für so viele von uns, von euch, ja.
Aber was ist denn da los seit einiger Zeit?
Was ist los im Sektor Kassette, Schallplatte und von der CD will ich überhaupt nicht reden.
Richtige Hörspielfreunde und Hörspielfreundinnen sind auch sehr gute Beobachter.
Das heißt, viele sagen wochenlang, monatelang, jahrelang kein Wort.
Aber sie beobachten, sie hören, sie schauen sich um.
Und auch ich tue das und mir fällt seit geraumer Zeit auf.
Und jetzt bekomme ich gerade auch wieder hier eine Mitteilung, ja genau.
Ja und noch eine und jetzt mache ich das Ganze mal ein bisschen still, dass es nicht nervt.
Dass wir eine Veränderung haben im Bereich Hörspiel.
Dass die haptischen Medien immer mehr schrumpfen.
Da muss ich euch, ja, ihr seid up to date, nichts erzählen.
Und dass so mancher 40-Jährige sagt, Kassettenspieler, wie bitte?
Du hast sowas noch, das ist auch ganz normal, ja.
Du und ich, wir gehören mittlerweile zu einer Minderheit.
Nicht jeder hat einen Kassettenspieler, Kassetten, einen Schallplattenspieler, ja.
Manche haben noch, wenn es hochkommt, einen CD-Spieler, ja.
Das ist so, das ist Tatsache.
Und der Hype der Hörspiele, der begann, als es das Internet,
als das Internet begann groß zu werden in Deutschland.
Wie sagte Angela Merkel? Das Internet, das ist ja noch was ganz Neues, ja, damals.
Ich habe sehr drüber gedacht und wir sind natürlich im Vergleich zu anderen Ländern immer noch weit hinterher.
Aber das steht jetzt auf einem anderen Blatt geschrieben.
Was mich hier total gespannt und gefrillt hat, ist, dass wir erstmalig seit Beginn der 2000er
eine Stagnierung haben, was Hörspiele betrifft.
Ist vielleicht der Hörspielmarkt übersättigt?
Gibt es zu viele Produktionen? Gibt es vielleicht, ja, zu viele Quatschproduktionen?
Jetzt schickte man aktuell Sherlock Holmes in den Weltraum zum Ermitteln.
Ja, die gute Margaret Rutherford muss für jeden Schundherr halten.
Es tummeln sich verschiedene Gespenster und Geister und Monster auf verschiedenen Labels.
Jules Verne wird ausgepresst, ja, jeder Charakter von Jules Verne bekommt ein eigenes Hörspiel.
Und selbst die Feinde von Sherlock Holmes haben eine eigene Hörspielreihe.
Puh, das ist schon heftig, aber daran liegt es gar nicht.
Es liegt meiner Meinung nach ganz einfach an folgendem.
Die haptischen Medien, die werden nicht mehr so produziert wie noch vor drei bis vier Jahren.
Bestes Beispiel, ich kann jetzt nur von uns sprechen, wir leben im Ausland, ja.
Im Ausland, ich rede von Portugal, bekommst du direkt in Geschäften keine Kassetten mehr.
Natürlich nicht, werdet ihr jetzt sagen, Kassetten, das ist ja ein altes Ding.
Du bekommst keine CDs mehr. Nein, keine CDs mehr in Portugal.
Und wenn du Glück hast, bekommst du irgendwo in einem Elektrogeschäft in der allerhintersten Ecke
vielleicht nochmal den neuesten Kinofilm als Blu-Ray oder 4K Blu-Ray.
Das war es dann schon.
Bei euch heißt es Mediamarkt, hier heißt es Media World, auch in Italien heißt es Media World.
Da war das Sortiment von ungefähr 100 Titeln noch vor zwei Jahren reduziert auf 30 Titel.
Mittlerweile kannst du die aktuellen Kinoproduktionen aus einer Schütte dir rausholen.
Das bedeutet also auch hier ein extremer Rückgang der haptischen Medien.
Jetzt können natürlich viele Menschen sagen, ja, die bösen, bösen Streaming-Dienste.
Natürlich sorgen die Streaming-Dienste dafür, dass man sich zweimal überlegt,
ob man sich die eine oder andere Sache auf CD holt.
Und natürlich ist das vielleicht einer der Punkte, warum das zurückgeht.
Aber würde die Mehrzahl der Menschen dieses Angebot nicht nutzen,
dann hätten wir nach wie vor eine Produktion von Kassetten, CDs, DVDs und Blu-Rays im Übermaß.
Mittlerweile werden weniger als vier Prozent an Blu-Rays produziert wie noch vor acht Jahren.
Von den anderen Formaten brauchen wir gar nicht zu sprechen.
Was bedeutet das für uns? Alte Retro-Zausel, das kann ich euch sagen.
Das bedeutet, hütet und hortet eure Schätze.
Ja, wenn euch also zum Beispiel hier oben links die Todesratte besonders gut gefällt
und ihr habt euch die noch nicht digitalisiert und habt die noch auf irgendeiner Kassette,
dann digitalisiert euch die oder holt euch einfach eine zweite Todesratte in euren Schrank.
Die vertragen sich ja bestimmt super.
Wenn ihr eine Lieblings-Schallplatte habt, was weiß ich, Frankensteins Sohn,
und ihr seid der Meinung, naja, es könnte ja was mit der passieren, dann besorgt euch die nochmal.
Also ich würde von wichtigen Hörspielen, wenn ich nicht die Möglichkeit habe, die zu digitalisieren,
ich würde mir die nochmal als Dublette holen.
Und jetzt ein riesengroßer Tipp von zwei Hörspiel-Retros hier.
Ich würde mir immer einen CD-Player, Kassettenspieler, Schallplattenspieler,
obwohl ja die kaum kaputt gehen, auf Vorrat holen.
Denn die neuen Geräte, und da muss ich immer wieder an die Vernunft appellieren,
wenn ihr euch ein neues Abspielgerät für Kassetten holt,
erstens sind die Dinger sehr teuer, da seid ihr zwischen 40, 50 bis 100 Euro dabei,
und zweitens ist das Ganze nur noch aus Plastik.
Billige Teile wurden da verbaut, und die Geschwindigkeit der aktuellen und neueren Abspielgeräte
ist einen kleinen Tick schneller, als wir das bei den alten Abspielgeräten kennen.
Das bedeutet also, wenn ihr euch eure fünf Freunde auf neue Abenteuern reinlegt,
in den neuen Player, wundert ihr euch vielleicht, warum die alle so ein bisschen höher reden,
oder Onkel Quentin ein bisschen mehr säuselt.
Das liegt daran, deswegen, ich habe erst kürzlich wieder einen alten Kassettenspieler eingebüßt,
der war nicht mehr zu reparieren, und dann habe ich mir wieder im Internet einen geholt.
Kleiner Tipp hier, alle Geräte, die bis Mitte der 90er produziert wurden,
sind auch halbwegs ordentlich gebaut, und da möchte ich jetzt keinen Tipp für eine bestimmte Marke geben,
aber alles, was so nach 2000 gebaut wurde, ist schon nicht mehr das Gelbe vom Ei.
Und ich würde mir an eurer Stelle auf alle Fälle immer eine Reserve schaffen.
Also wir haben jetzt aktuell von den Monokassettenspielern einen im Gebrauch und zwei im Schrank auf Reserve.
Wir haben Druckbänder von einem Freund bekommen, falls die Kassetten mal dumpf wären,
verschiedene Antriebsriemen, die man sich einfach beiseite legt,
und wir haben auch CD-Spieler, Kombi-Geräte, die einfach mal im Schrank warten,
und irgendwann geht nun mal selbst das tollste Gerät kaputt,
denn, wenn wir uns das zulegen, ist das ja schon 20 Jahre alt.
Und deswegen mein Tipp, bewahrt euch, sucht euch alte Geräte, bunkert die,
und wenn ihr ein Lieblingshörspiel habt, dann besorgt euch das nochmal.
Wartet nicht darauf, dass ihr irgendwann mal mit euren Hörspielen Geld macht.
Dieser Hype ist um. Die Chance hatte man noch bis vor zwei, drei Jahren halbwegs.
Mittlerweile wird man, glaube ich, nicht reich, wenn man 50 oder 60 Euro für eine Schallplatte bekommt.
Also die Preise gehen steil nach unten.
Auch die Nachfrage nach Hörspielen, abseits der drei Fragezeichen Originalmusik-LP
und so ein paar Neon-Grusel-LPs, die schwindet extrem.
Das bedeutet also, wenn du jetzt Hörspiele hast, die du zu Geld machen willst,
dann mach es jetzt, denn besser wird es nicht.
Auch die Vinyl-Produktion aktueller Alben von Taylor Swift bis X&Y nimmt schon wieder ab.
Das heißt, dieser Vinyl-Hype ist jetzt am Zurückrudern.
Ja, den Hype haben wir schon seit 2015.
Das ist wie mit den Bärten bei den Männern.
Man sieht immer weniger junge Männer mit Vollbart.
Jetzt ist der Pornobalken angesagt.
Jeder Milchbubi rennt mit drei Haaren unter der Nase rum.
Die Leute gehen nach Trends und auch der Trend des Hörspielverkaufens ist rückläufig.
Also ich habe einige Sachen, die ich doppelt hatte, für gutes Geld verkauft,
an Sammler, von denen ich weiß, bei denen Sammlern hat es meine Platte gut.
Manchmal ist zu lange warten auch wirklich zu lange gewartet,
um so ein bisschen Geld zu verdienen, wenn man sich von dem einen oder anderen trennen will.
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